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Schulchronik
1941 - 2004 |
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Mitten im 2. Weltkrieg Japan überfällt Pearl Harbour, Amerika tritt in den Krieg ein wird 1941 die Hauptschule Lembach als 3. Hauptschule im Bezirk Rohrbach gegründet. Älter sind nur die Hauptschulen Rohrbach (1922) und Ulrichsberg (1940). Der Lehrkörper der 1. Stunde bestand aus Direktor Franz Lifka, Lehrerin Theresia Heikerdinger, Arbeitslehrerin Anna Lang und Religionslehrer Pfarrer Ludwig Adlesgruber. Im Gründungsjahr waren 53 Schüler in die 1. Klasse eingeschrieben. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren veränderte sich die Schülerzahl wenig. Ab dem Schuljahr 1948/49 ist eine sprunghafte Zunahme des Schülerstandes zu verzeichnen, deren Ursache einerseits im Zusammenfallen zweier Kriegsjahrgänge andererseits in der verstärkten Annahme der besseren Schulbildung zu suchen ist. Unter widrigsten Umständen wurde in den Kriegs- und Nachkriegsjahren unterrichtet. Es gab kein eigenes Gebäude die Hauptschule war im Volksschulgebäude untergebracht. 1945/46 war man überhaupt "hauslos", das Gebäude war von den Russen besetzt. Auch die Zukunft der Hauptschule selbst war nicht gesichert. Aber die Zuversicht und der Aufbauwille der Lehrer muß groß gewesen sein. Aus dem Protokoll der Lehrerarbeitsgemeinschaft des Bezirkes Rohrbach: "Die Verhältnisse nach dem 1.Mai 1945 kann man wohl nicht zahlenmäßig festhalten. Der Schulbetrieb ruhte nach dem Einmarsch der Besatzungstruppen vorerst einmal. In den Schulgebäuden waren Flüchtlinge, war Militär einquartiert. Es mußten nach den Amerikanern erst die Russen kommen, daß der Schulbetrieb einigermaßen wieder anlief. Herr Regierungsrat Messenböck, damals Schulinspektor des Bezirkes Rohrbach, erzählte, wie dies gegangen ist: Der russische Kommandant rief den Bezirksschulinspektor zu sich und sagte: "Morgen Schule anfangen!" Herr RR. Messenböck entgegnete: "Geht nicht, nur einige Lehrer und keine Klassenzimmer, überall Russen drin." Doch der Kommandant ließ nicht locker: "Befehl Marschall Stalin, überall Schulhäuser frei machen für Unterricht. Du in Auto hineinsetzen, wir hinfahren." Und so fuhr Herr RR. Messenböck mit dem russischen Kommandanten von Ort zu Ort. Sie suchten die Lehrer auf und beauftragten sie, heute noch die Kinder zu verständigen, daß sie morgen kommen sollen, weil der Unterricht wieder anlaufe. Entgegnete ein Lehrer, er habe keinen Raum, keine Kreide, keine Hefte, sagte der Russe: "Schetzko jedno, Du anfangen. Wohnzimmer unterrichten, nächste Woche Schulhaus frei!" - Und der Unterricht lief an. Anfangs kamen nicht alle Kinder, aber jeden Tag wurde es besser. Lehrer gab es ganz wenige, denn besonders von den jungen Damen hatten sich die meisten nach Süden abgesetzt, aber auch gar manche junge Herren waren so tapfer. Fast nur die bodenständigen Lehrkräfte waren geblieben und nicht einmal die ganz, denn von denen, die schon vor dem Kriege bestellt waren, wurde eine ganz schöne Reihe wegen ihrer Mitgliedschaft zur NSDAP entlassen. Es brauchte nur jemand Ortsverwalter der NSV gewesen sein, oder einen 'guten Freund' gehabt haben, - er war schon draußen!" Kurz aus der Chronik: In
der 1. Juliwoche 1947 wird bereits ein mehrtägiger Ausflug
nach Hallstatt unternommen. Die Schulsituation im Bezirk Rohrbach (Zeitungsbericht vom 19.4.1959): "Es gibt 46 Volksschulen (heute 39), 5802 Volksschüler werden von 172 Lehrpersonen unterrichten (Schuljahr 1991/92: 3822 Volksschüler und 316 Lehrer). Es gibt bereits 6 Hauptschulen (heute:13). Zu den schon in den Kriegsjahren bestehenden Hauptschulen (Rohrbach, Ulrichsberg, Lembach) kamen noch dazu: Aigen (1950), Haslach und Neufelden (beide 1952). Die 791 Hauptschüler wurden von 37 Lehrkräften unterrichtet. (Schuljahr 1991/92: 3033 Hauptschüler und 413 Lehrer). Unter den Schwierigkeiten bei der Besetzung von Leiterstellen steht die Frage einer menschenwürdigen Wohnung an vorderster Front. Es ist daher eine soziale Forderung, daß bei Schulneubauten oder -umbauten dies in die Planungen einbezogen wird." Die Hauptschule Lembach erreicht im Schuljahr 1951/52 einen ersten Schülerhöchststand mit 191 Kindern. Dann geht die Schülerzahl stark zurück bis zum Tiefstand im Schuljahr 1955/56 mit 107 Schülern. In diesem verminderten Schülerstand spiegelt sich die Dezimierung der Bevölkerung durch den 2. Weltkrieg wieder. Auch an folgendem Detail zeigt sich der Schrecken des Krieges: Im Schuljahr 1950/51 waren von 152 Schülern 29 Waisenkinder (davon 25 Vaterwaisen). OSR Franz Lifka wurde mit 18.3.53 zum definitiven Leiter der Hauptschule ernannt. Er war Leiter vom Gründungsjahr 1941 bis Ende 1963 mit einer 3-jährigen Amtsenthebung in den Jahren 1945 bis 1948 als ehemaliger Mitläufer der NSDAP (eigene Angabe in der Chronik). Nach seiner Pensionierung in den Zeiten des großen Lehrermangels stellte er sich noch 5 Jahre als Vertragslehrer der Schule zur Verfügung. Kurz aus der Chronik: Erste
Tonfilmvorführung " Der Hase und der Igel" am 9.
März 1950. Eintrittspreis: S 1,- Mit dem Schulgesetzwerk 1962 wurden die bedeutendsten Schulgesetze in diesem Jahrhundert beschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde auf der Grundlage des Reichsvolksschulgesetzes 1869 unterrichtet. (Österreich war mit diesem Gesetz über Jahrzehnte führend im Bildungswesen Europas. Die 8-jährige Schulpflicht stellte zum damaligen Zeitpunkt einen bedeutenden Fortschritt im Schulwesen dar.) Während des Anschlusses (1938 -1945) galten die Schulgesetze des Deutschen Reiches. Der Grundgedanke der Schulgesetzgebung 1962 war die Betonung der Einheit des österreichischen Schulwesens. Es erfaßte alle Schularten mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Schulen und der Hochschulen. Die wichtigsten Gesetze waren u.a. das Schulorganisationsgesetz (SCHOG), das Schulpflichtgesetz, das Bundesschulaufsichtsgesetz. Die gravierendsten Veränderungen waren die Verlängerung der Schulpflicht auf 9 Jahre (ab 1966), die Änderung der Lehrerausbildung (die Lehrerbildungsanstalten wurden ersetzt durch die Pädagogischen Akademien, ab 1968 in OÖ) und die ersatzlose Abschaffung der Ortsschulräte in den Gemeinden. 1967 wird das Bundespersonalvertretungsgesetz beschlossen. Im Dezember desselben Jahres finden bereits die ersten Wahlen statt. Ein ehemals langjähriger Lehrer der Schule, Herr Johann Altendorfer - damals aber bereits Direktor der Hauptschule Hofkirchen - wird in diese Standesvertretung gewählt. Die Schülerzahlen an der HS Lembach steigen ständig an bis zu einem Höchststand im Schuljahr 1966/67 von 275 Schülern. Wesentlichen Anteil an diesem Schülerhöchststand hatte die Einführung des Polytechnischen Lehrganges im Jahr 1966. An der Schule wurden in diesem Schuljahr 2 PL-Klassen mit 65 Schülern geführt. Eine Klasse bestand aus den Abgängern der Hauptschule, die zweite Klasse war zusammengesetzt mit Abgängern der Volksschuloberstufe. Da die mögliche Beurlaubung für landwirtschaftliche Arbeiten von den Schülern in den Anfangsjahren des PL übermäßig stark in Anspruch genommen wurde, wurde ab 1. Mai mehrere Jahre hindurch der PL auf eine Klasse zusammengelegt. (Schülerzahlen um 25). Die 2. Hälfte der 60er Jahre und hinein in die 70er Jahre war die Zeit der vielen Hauptschulgründungen im Bezirk. So wurde 1966 auch die Hauptschule Hofkirchen gegründet. Da diese im Einzugsbereich der HS Lembach war, sank die Schülerzahl in den Folgejahren (siehe auch Schülerzahlengrafik). Diese Jahre waren auch geprägt vom großen Lehrermangel im Bezirk und vom großen Raummangel an der Schule. Große Klassenschülerzahlen waren an der Tagesordnung, z.B. wurde im Schuljahr 1966/67 eine 1.Klasse mit 46 Schülern geführt. Mit Schulbeginn 1968/69 wurde an der Hauptschule Lembach der 2. Klassenzug eingeführt. Hand in Hand ging damit die Auflösung der Volksschuloberstufen. Kurz aus der Chronik: Die
Schulmilchaktion mit der Molkerei Lembach wurde im April 1960
erstmalig eingeführt. 1/4 l Milch kostete 50g. Nach rund 10-jähriger Vorbereitungszeit wurde am 6.Februar 1974 ein ganz besonderes Schulgesetz beschlossen: das Schulunterrichtsgesetz (SCHUG). Dieses Gesetz regelt den "internen Ablauf des Schulgeschehens" und erfaßt alle wesentlichen Bereiche für das Funktionieren der Unterrichts- und Erziehungsarbeit. (z.B. Beurteilung, Aufsteigen und Wiederholen, Schulordnung, Verfahrensbestimmungen, ...). Es brachte die Verrechtlichung des Schulwesens (z.B. Bescheide müssen ausgestellt werden). Es ist auch die Grundlage des Zusammenwirkens von Lehrern, Schülern und Erziehungsberechtigten als Schulgemeinschaft. In diesem Jahrzehnt beginnen auch die Schulversuche in großem Stil. Sie sind notwendig für die Fortentwicklung des Schulwesens. Sie bringen aber auch große Unruhe in die Schule. Durch die Einführung des 2. Klassenzuges stieg die Schülerzahl in der 1. Hälfte der 70er Jahre von Jahr zu Jahr enorm an. Der Rekordstand war erreicht im Schuljahr 1974/75 mit 425 Schülern. In jedem Hauptschuljahrgang gab es 4 Parallelklassen und 2 Polytechnische Lehrgänge - also insgesamt 18 Klassen an der Schule. Grundsätzlich wurden getrennt-geschlechtliche Klassen geführt. Erst mit dem Schuljahr 1976/77 wurde der koedukative Unterricht - beginnend mit den 1. Klassen - verpflichtend. Durch den großen Lehrermangel müssen sehr viele Mehrdienstleistungen von den Lehrern der Schule erbracht werden. Bis zu zehn Überstunden pro Woche waren keine Seltenheit. Nur dadurch konnte ein funktionierendes Schulsystem aufrecht erhalten werden. Kurz aus der Chronik: Mit
1. Mai 1972 wird Herr Josef Pfeil von der Gemeinde zum Schulwart
im neuen Hauptschulgebäude bestellt. Die 7. Schulorganisations-Novelle 1982 bringt die "Neue Hauptschule" ab dem Schuljahr 1985/86: Die Klassenzüge (1. und 2. Klassenzug) werden abgeschafft. Die Kinder werden ohne Berücksichtigung ihrer Leistungsfähigkeit in heterogene Klassen ("Stammklassen") zusammengefaßt. In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden die Schüler nach einem Beobachtungszeitraum in 3 Leistungsgruppen eingeteilt. Zu bestimmten Terminen sind Umstufungen möglich. Auch die Stundentafel wird geändert (Angleichung an das Gymnasium). Alle Schüler lernen Englisch. Die Neue Hauptschule nimmt das Förderprinzip besonders ernst, daher wird der Förderunterricht in verstärktem Ausmaß angeboten. Nach neuen Lehrplänen wird unterrichtet. Die Klassenschülerhöchstzahl wird mit 30 festgelegt. Die 4. Schulunterrichtsgesetz-Novelle bringt mit Schulbeginn 1986/87 die gesetzliche Verankerung der Schulpartnerschaft: Klassenforum und Schulforum werden eingerichtet. Damit werden die Eltern verstärkt in das Schulgeschehen eingebunden. Mit Schuljahresbeginn 1987/88 sind für Knaben und Mädchen ab der 3. Klasse Hauswirtschaft und Geometrisches Zeichnen Pflichtgegenstände. Der Ankauf von 6 Personalcomputern und 3 Nadeldruckern durch die schulerhaltende Gemeinde Lembach macht es ebenfalls in diesem Schuljahr möglich, die Schüler der 4. Klassen und des Polytechnischen Lehrganges in einer Unverbindlichen Übung in die Elektronische Datenverarbeitung einzuführen. Zwei Jahre später wird dieser Unterricht auf die 3. Klassen ausgedehnt. Die Schülerzahlen sinke in diesem Jahrzehnt beständig. Hauptgrund ist die geringe Geburtenzahl ab Mitte der 60er Jahre ("Pillenknick"). In weiterer Folge wirkt sich aber auch die Diskussion um die "Neue Hauptschule" negativ aus. Sie verstärkt besonders in den Städten den Zuzug zum Gymnasium. Die Zeiten des Lehrermangels sind vorbei. Kurz aus der Chronik: Mit
1. September 1982 wird Herr Eduard Leitner aus Rohrbach an die
Hauptschule Lembach dienstzugeteilt und mit der Leitung
beauftragt. Er ist bis heute Direktor dieser Schule. Nach einem Tiefstand von 205 Schülern im Schuljahr 1990/91 ist jetzt wieder eine Trendumkehr spürbar - die Schülerzahlen steigen leicht an. Unsere Schule nützt im Einvernehmen mit den Elternvertretern alle Möglichkeiten, dem umfassenden Bildungsauftrag der Gemeinschaftserziehung nachzukommen. Die Schulveranstaltungen tragen dazu wesentlich bei. Im Schuljahr 1990/91 wurden folgende größere Veranstaltungen durchgeführt: 1.
Klasse: Projektwoche in Weyer Anfang Mai 1991 Im Polytechnischen Lehrgang werden jedes Jahr die berufspraktischen Tage durchgeführt. Auch die Berufsorientierung in den 4. Klassen wird von den Schülern gut aufgenommen. Wandertage und Exkursionen erweitern den Bildungshorizont. Mit dem Schuljahr 1997/98 wird Informatik und Kommunikation zu einem Bildungsschwerpunkt der Hauptschule Lembach. Alle Schüler ab der 1. Klasse bekommen im Freigegenstand oder in der Unverbindlichen Übung EDV die Chance, sich in diesem zukunftsträchtigen Bildungsbereich ein Grundwissen anzueignen. Im Jahr 1999 wird von der Marktgemeinde Lembach mit der Sanierung der Hauptschule begonnen. Als erste Maßnahme werden in den Hallen neue Schallschutzdecken samt neuer Beleuchtung angebracht. Ein Jahr später erfolgt die komplette Erneuerung der Schulküche. Im Schuljahr 1999/2000 bekommt die Hauptschule Lembach den offiziellen Titel einer EDV-Schwerpunktschule: Hauptschule mit Schwerpunkt Informatik und Kommunikation. Die Schüler haben die Möglichkeit im Laufe ihrer Hauptschulzeit den Europäischen Computerführerschein (ECDL) zu erwerben. 2000/01 Nachdem HD OSR Eduard Leitner als Schulleiter in die HS Rohrbach übersiedelt ist, wird im Herbst 2000 der seit 1969 an der Schule tätige Lehrer SR Harald Treml Leiter der Hauptschule Lembach. Nach 12-jähriger Tätigkeit geht Herr Herbert Wakolbinger als Schulwart im Jahr 2000 in Pension, als Nachfolger wird vom Gemeinderat Herr Erich Trautendorfer bestellt. 2001 und 2002 erfolgt ein Erweiterungsbau beim Schulgebäude: Der Schulküchentrakt wird aufgestockt, wodurch ein neuer Zeichensaal und 2 Gruppenräume geschaffen werden und durch einen neuen Werktrakt entsteht ein neu gestalteter, geschlossener Innhof. 2001/02 Mitten im 2. Weltkrieg gegründet, wird im Schuljahr 2001/02 die Hauptschule Lembach 60 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird im Frühsommer 2002 sowohl mit einem schulischen Festakt in der Alfons Dorfner-Halle, als auch in einer großen gemeinsamen Feier mit der Gendarmerie (150 Jahre), der Sparkasse (100 Jahre) und der Goldhaubengruppe (25 Jahre) im Marktplatzbereich gefeiert. 2002/03 Der Schulumbau wird im Jahr 2002 mit der Generalsanierung des gesamten Turnsaaltraktes fortgesetzt. 2003/04 Nach der Pensionierung von HD SR Harald Treml übernimmt im Schuljahr 2003/04 der seit 1974 an der Schule tätige Lehrer Herbert Kumpfmüller die Leitung der Hauptschule. Er ist als Bürgermeister der Marktgemeinde Lembach seit 1990 auch als Schulerhalter für die Lembacher Pflichtschulen verantwortlich. Der Schulumbau wird im Sommer 2003 mit dem kompletten Umbau des Physikbereiches (Physiksaal/Medienraum, Laborraum, Kabinett) sowie der weiteren Fenster- und Fassadensanierung fortgesetzt. Durch die Fertigstellung der neuen Polytechnischen Schule in Neufelden gibt es ab Herbst 2003 keine an die Hauptschule angegliederte Polytechnische Schule mehr in Lembach. Der Polytechnische Lehrgang wurde 1966 erstmals mit 2 Klassen und 64 Schülern geführt. Ab 1997 wurde der Polytechnische Lehrgang in die Polytechnische Schule umgewandelt. Die in den letzten Jahren schon sinkenden Schülerzahlen führen dazu, dass 2003/04 nach 10 Jahren mit 54 Schülern wieder nur mehr 2 erste Klassen gebildet werden können. In 11 Klassen werden 244 Schüler unterrichtet. 2004/05 Im Schuljahr 2004/05 beginnen auf Grund eines außergewöhnlichen Geburtenjahrganges noch einmal 3 erste Klassen mit 71 Schülern die Hauptschule. Mit 28 IK-Lehrerstunden werden den SchülerInnen mehr EDV-Stunden angeboten als jemals zuvor. Durch den Umbau des Lehrerbereiches der Schule über den Sommer 2004 wird das Platzangebot für die Lehrerschaft erheblich verbessert: Das Konferenzzimmer wurde um das ehemalige PC-Kabinett vergrößert, aus dem ehemaligen PC-Saal wurde der neue Sozialraum und ein EDV-Arbeitsraum für LehrerInnen, aus der ehemaligen Poly-Klasse wurde ein Lehrmittel- und ein Besprechungszimmer und der seit 1990 bestehende Sozialraum wurde in die Direktionskanzlei integriert. Schließlich wurden ein neue Lehrer-WCs in die beiden alten Lehrmittelräume eingebaut. Neben dem Neubau eines Behinderten-WCs in der ehemaligen Schülerbücherei wurden auch die Schüler-WCs im EG generalsaniert. Der Fenstertausch und Vollwärmeschutz wurde an der Süd- bzw. Südwestseite des Schulgebäudes fortgesetzt. Erst im Laufe der ersten Schulwoche können die Lehrerräumlichkeiten wieder so weit eingerichtet werden, dass ein geordneter Schulbetrieb möglich ist. 2005/06 Im Sommer 2005 wird die Schulsanierung im 7. Jahr fortgesetzt: Der Tausch der restlichen Fenster und des Eingangsportales an der Nordseite des Erdgeschosses, die Vollendung des Vollwärmeschutzes, die Erneuerung der Klassenbeleuchtungen samt Schallschutzdecken, die Einrichtung einer neuen, großen Schulbibliothek und die Erneuerung der Leichtathletikanlage mit modernen Kunststoffbahnen gehören zu den letzten Etappen der Schulsanierung, welche im Schuljahr 2006/07 zu Ende gehen soll. In den ersten beiden Klassen beginnen nur 38 Kinder die Hauptschule, sodass 224 SchülerInnen von 25 Lehrern, davon 7 in Teilzeitbeschäftigung, in 10 Klassen unterrichtet werden. 2006/07 Im Sommer 2006 wurde das gesamte Schulhaus farblich neu gestaltet. Das Farbkonzept für Hallen und Unterrichtsräume wurde mit Unterstützung eines Licht- u. Farbberaters von einem Lehrerteam erarbeitet. Der Schulvorplatz wurde mit nunmehr autofrei und der Schuleingang barrierefrei gestaltet. Bäume, kleine Grünflächen, Sitzbänke rund um große Granit- bzw. kleine Kieselsteine sowie gepflasterte Flächen ersetzen nun die frühere Asphaltwüste. Mit zwei 2 völlig neu ausgestatteten EDV-Räumen hat die Schule nunmehr für den Schwerpunkt „Informatik & Kommunikation“ 3 Unterrichtsräume zur Verfügung. In den Sommerferien werden noch der Wartebereich bei der Schulhaltestelle neu gestaltet und der Sozialraum der Lehrer ergänzend eingerichtet. In den ersten Klassen beginnen 54 Schüler in leider nur 2 Klassen, weil die Klassenschüler-Höchstzahl erst ein Jahr später auf 25 reduziert wird. Auf Grund von 9 Asylantenkindern – davon 6 neu in den 4. Klassen, konnten die nunmehr 61 SchülerInnen statt auf 2 nun auf 3 Klassen aufgeteilt werden, sodass weiterhin 25 LehrerInnen in 10 Klassen unterrichten. Höhepunkt des Schuljahres ist die große Schulfeier am 15. Juni 2007, bei welcher im Rahmen der 65-Jahr-Feier der Hauptschule auch der Abschluss der neunjährigen Schulsanierung gebührend gefeiert wird. |
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