Pelletstagebuch

LPTS Stumptner Daniela, LPTS Schlüsselbauer Stefan, LPTS Leitner Sabine
Schüler der Fachbereiche Elektro, Tourismus, Kreativ und Handel/Büro

Projektmanagement

Gleich nach den Weihnachtsferien fand die erste Besprechung der Lehrer statt, wie möglichst kreativ an
das Thema Pellets herangegangen werden könnte.
WIR BAUEN EINE PELLETSSTADT!
Organisationsplan:
1.) Die Schüler des Fachbereichs Elektro erstellen Skizzen u. Pläne im Technisches Zeichnen.
Sie sind dafür verantwortlich, den Plan der gesamten Stadt auszuarbeiten
und die Wände der einzelnen Bauwerke auf Karton vorzuzeichnen.

2.) Die Schüler des Fachbereichs Elektro werden in der Werkstatt die Platte, auf der die Stadt
am Ende aufgeklebt werden soll, mit kleinen Lampen und einer Stromversorgung ausstatten,
damit jedes Haus auch beleuchtet werden kann.

3.) Die Schüler des Fachbereichs Kreativ werden die vorgezeichneten Kartons mit Pellets bekleben.
An den Innenwänden wird Seidenpapier angebracht damit die Häuser später bunt leuchten.

4.) Aufgeklebt werden die Gebäude und die anderen Bestandteile der gesamten
Landschaft (Bänke, Strand, Meer,...) von allen Schülern.

5.) In Ernährung/Küchenführung /Service kam Fr. Leitner auf die witzige Idee, „essbare Pellets“ zu backen.
Diese Aufgabe wird sie mit den Schülern des Fachbereichs Tourismus übernehmen.
Entstehen sollen kleine Weckerl aus verschiedenen Mehr(getreide)sorten, die in Farbe und Form den echten Pellets ähneln.
Als besondere Herausforderung werden die Schüler den Brennwert dieser Pellets im EKS - Unterricht berechnen.

6.) Da die Polytechnische Schule Linz Stadt 1 am 14. Februar 2008 den Tag der offenen Tür hat, das Projekt
bis dahin ohnehin fertig gestellt sein sollte, wird es dort gleich der Öffentlichkeit präsentiert. Dafür machen
die Schüler noch einige Informationsplakate, auf denen sich die Besucher über die Vorteile von Pellets informieren können.
Am Ende gibt es ein kleines Gewinnspiel. Dabei müssen 3 einfache Fragen beantwortet werden. Als Belohnung
für jeden, der bei dem Gewinnspiel mitmacht, gibt es ein „essbares Pellet“. Die Plakate und die Gewinnkupons
werden von den Schülern des Fachbereichs Handel und Büro im Informatikunterricht hergestellt.
Sie werden am 14. 2. 2008 auch die Gewinnscheine austeilen.
Durchführung
9. 1. 2008:
Die Idee wird den Schülern vorgestellt. Diese sind sofort Feuer und Flamme und schmieden sofort die ersten Pläne, welche
Bauwerke sie herstellen wollen. Da ihre Stadt am Tag der offenen Tür ja ausgestellt wird, wollen sie es natürlich perfekt
hinbekommen. Zusätzlich spornt es sie an, den Wettbewerb zu gewinnen.
10. 1. 2008:
Die Techniker beginnen mit den Plänen der Stadt – sie beschließen in der Mitte eine Kolosseum einzubauen. Außerdem
soll die Stadt an einem Strand liegen und ein Luxushotel mit Pool bekommen. Ein Teil der Stadt soll im herkömmlichen Sinn
gebaut werden (Kirche + Häuser mit Giebeldach), ein anderer Teil wird mit moderneren Häusern (Wolkenkratzer,
Häuser mit Pultdach) bebaut. Auch Straßen und eine Bahnlinie dürfen nicht fehlen.
Die ersten Hauswände entstehen, werden sofort beschriftet (damit ja kein Durcheinander entsteht) und aus
dem Karton ausgeschnitten.
16. 1. 2008:
Weitere Pläne werden gezeichnet. Laut Stadtplan werden insgesamt 1 Kirche, 1 Bahnhof, 1 Kolosseum
und ca. 20 Häuser gebaut – eine Menge Arbeit, da ja jedes Haus etwas anders aussehen soll.
18. 1. 2008:
Die Platten werden mit grünem Filz beklebt, der das Gras darstellen soll. Die Umrisse der Häuser werden gleich
ausgeschnitten. In der Mitte entsteht ein Kreisverkehr, etwas abseits führen die Zugschienen durch die Stadt.
21. 1. 2008:
Ein arbeitsreicher Nachmittag in der Werkstatt: die Elektriker bohren die Löcher in die Platte, sie löten die
elektrischen Leitungen an den Glühbirnen an, befestigen die Halterungen und schließen alles so an die Batterien an, dass die
Lampen leuchten. Die Kreativen beginnen die Wände zu bekleben und die ersten Häuser aufzustellen. Bald wird klar, dass dazu
vor allem viel Geduld notwendig ist, bis dass alle Teile so befestigt sind, dass das Ganze auch wirklich ein Haus wird.
25. 1. 2008:
Heute beginnt in der Küche ein reges Treiben. Der erste Versuch der Touristengruppe, essbare Pellets aus Brotteig
herzustellen, ist gleich recht zufrieden stellend. Die Pellets sehen nicht nur echt aus, sie schmecken auch noch gut.
Da die Schüler den Dreh schnell heraus haben, beginnt die Pelletsproduktion in großem Maße. Die fertigen Gebäcke
werden auf Vorrat hergestellt und für den Tag der offenen Tür tiefgefroren. Im Theorieunterricht wird
der „Brennwert“ dieser Pellets berechnet – dieser ist unterschiedlich je nachdem welches Mehl für den Teig verwendet wird.
6. 2. 2008:
Die Schüler werden langsam unruhig, da der Tag des Abgabetermins immer näher rückt. Die meisten Häuser sind zwar
fertig, aber einige Feinheiten müssen noch erledigt werden: der Turm der Kirche, der Eisstand, eine Schaukel
und einige Bäume und Büsche. Die Schüler legen deshalb eine Extraschicht am Nachmittag ein.
11. 2. 2008:
Im Informatikunterricht werden die Gewinnkupons gestaltet. Mit Herrn Direktor Drack wird vereinbart, dass der Gewinner
des Spiels einen € 10,- Gutschein von der PlusCity bekommen soll.
Die Kupons werden sofort vervielfältigt und in Form geschnitten.
13. 2. 2008:
GESCHAFFT!

Der große Aufbau: Die Platten werden aus der Werkstatt in die Klasse getragen, wo das Projekt präsentiert werden soll, die
Häuser einzeln getragen und an den jeweiligen Platz gestellt. Zwei Schüler führen die „Endkontrolle“ durch, kleben heruntergefallene Pellets wieder an, verschönern Bäume und achten auf die best mögliche Platzierung der Plakate.
Die eingefrorenen essbaren Pellets werden aufgetaut, damit sie am nächsten Tag auch wirklich verzehrt werden
können, das Gebäck wird in Körbchen angerichtet. Drei Schüler werden am nächsten Tag = Tag der offenen Tür freiwillig mitarbeiten, Gewinnkupons und essbare Pellets verteilen und allfällige Fragen zu unserem Projekt beantworten.
14. 2. 2008:
Die Lehrerin reicht das Projekt beim Energiesparverband ein. Präsentation des Projektes beim
Tag der offenen Tür der Polytechnischen Schule Linz Stadt 1.