Korrelation Der Sonnenflecken mit dem Klima

 

 

Es gibt zwar schon viele Artikel zu diesem Thema und auch schon einige Erkenntnisse,

aber ich schreibe trotzdem diese Webseite.

Wie man auf diesen beiden Diagrammen sehen kann, beeinflusst die Anzahl der Sonnenflecken

die Veränderung der Temperatur des Globalen Mittels.

Wie man aber auch sehr gut sehen kann, ist dies seit den 80er Jahren des vorherigen Jahrhunderts nicht mehr der Fall (Klimawandel?!)

Anscheinend beeinflusst die CO2 Konzentration der Atmosphäre das Klima mehr als die Sonnenflecken.

Aber auch ohne großen äußeren Einfluss bestimmen die Sonnenflecken entscheidend das Klima mit.

Bsp. Mauder Minimum

[Abbildung 1]

Abbildung 1: Korrelation Sonnenflecken/Temperatur
Die an der Erdoberfläche gemessene Lufttemperatur der nördlichen Atmosphäre für die Jahre 1865 bis 1985 (dicke Kurve) zeigt eine enge Korrelation mit der Variation der Intensität der Sonnenfleckentätigkeit im säkularen Gleissberg-Zyklus (dünne Kurve) (nach Friis-Christensen und Lassen).

Andere meinen, wie auf diesem Diagramm, das trotz des Klimawandels die Sonnenflecken immer noch ein entscheidender Faktor für das Klima sind.

 

 

 

 

 

Jetzt stellt sich die große Frage:

Wer hat Recht???

 

Wo sich beide Aussagen überschneiden ist die Tatsache, dass Sonnenflecken ohne den Einfluss des Menschen das Klima erheblich bestimmen.

Sehr wahrscheinlich sind beide Diagramme ein wenig getürkt, denn das 1. Diagramm zeigt nur die Temperaturveränderung des globalen Mittels und das 2. Diagramm zeigt die Temperatur der nördlichen Atmosphäre.

Die Motive des Artikels vom 2. Diagramm sind sehr eindeutig:

Sie beschäftigen sich mit dem Gegenbeweis zum Klimawandel, und dass dieser nur politisches Techtelmechtel sei.

Man muss außerdem auch noch erwähnen, dass dieser Artikel aus dem Jahre 1998 stammt und dass in dieser Zeit viele Theorien und Antitheorien zum Thema Klimawandel entstanden sind.

Der 1. Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Sonnenfleckenzyklus und ist daher vertrauenswürdiger als der 2.

Man sollte sich nicht durch veraltete Artikel verwirren lassen und immer nur die neusten Erkenntnisse lesen, denn dadurch werden vielleicht veraltete wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wieder automatisch in den Vordergrund gerückt.

 

 Man sollte sich allgemein über die Motive des Verfassers eines Artikels informieren, denn trau keiner Statistik, die du nicht selber getürkt hast!!

 

 

 

!!!!Brandtaktuelles zu dem Thema Sonnenflecken!!!!

 

Laut einer Theorie von Svenmark soll die kosmische Höhenstrahlung, die wiederum von dem Sonnenmagnetismus und daher auch von Sonnenflecken beeinflusst wird, verantwortlich für den Klimawandel sein und nicht der Treibhauseffekt! Eine leichter erklärbare Grafik gibt es hier!©

Für detailliertere Informationen klicken Sie hier und hier

 

Gegenargumente

Frank Arnold und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Kernphysik behaupten dagegen, dass die Konzentration der Ionenteilchen über längere Zeit sehr stark sein müsste um Einfluss auf die Wolkenbildung zu haben. Außerdem  sollen nur bei extrem starker Schwefelsäurenkonzentration sich in der Atmosphäre bilden, die aber nur bei sehr starken Vulkanausbrüchen zu erreichen ist. Daraufhin wurde die Konzentration der Ionen mit der Wolkenbildung verglichen, wobei keine erkennbaren Zusammenhänge entdeckt wurden

 

 Experimente

"CLOUD-Experiment" In CERN:

 Die Atmosphäre wird durch eine Aerosol-Kammer simuliert die mit Luft(Stickstoff, Sauerstoff,…), Wasserdampf und Anteilen gasförmiger Schwefelsäure gefüllt ist(der Schwefelgehalt ist proportional zum Schwefelgehalt der Erde, der durch die Luftverschmutzung des Menschen und durch Vulkanausbrüchen entsteht.

Die notwendige Strahlung wird von dem Teilchenbeschleuniger bereitgestellt. Die Intensität der Strahlung kann von Bodennähe bis zu einer Höhe 15 km simuliert werden.

 Das Experiment wird in einem Zeitraum von 4 Jahren von der EU mit 2,3 Millionen € gefördert

 

Fernsehbericht Arte:

Originaltext

Den globalen Klimawandel und die Erderwärmung stellt heute niemand mehr infrage. Doch dass dafür in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung.

Dass der Mensch Verantwortung trägt für den durch den Treibhauseffekt hervorgerufenen Klimawandel, gilt heute als Allgemeinwissen. Doch gibt es auch mehrere multidisziplinäre wissenschaftliche Studien, die diese Hypothese infrage stellen. So fahndet der dänische Physiker Henrik Svensmark seit längerer Zeit nach anderen Ursachen für die globale Erwärmung. Er entdeckte neue Zusammenhänge zwischen der magnetischen Sonnenaktivität, der kosmischen Strahlung und der die Erdtemperaturen regulierenden Wolkenbildung. Die Existenz des Treibhauseffekts wird zwar nicht in Abrede gestellt, aber immer mehr Wissenschaftler setzen ihn mit den natürlichen Mechanismen in Beziehung, die sich in Zeit und Raum vollziehen.
Geologen, Astronomen und Paläoklimatologen betrachten die Klimaentwicklung über 500 Millionen Jahre hinweg. Ihrer Meinung nach muss die globale Erwärmung in Kenntnis der in jüngster Zeit erforschten komplexeren Beziehungen untersucht werden. Lars Oxfeldt Mortensen beleuchtet in seiner Wissenschaftsdokumentation diese internationale Forschung am Rande des gegenwärtigen Konsenses über die globale Erwärmung.

 

Die unverrückbare Tatsache ist, dass die Sonne das Klima der Erde beeinflusst. Der Streitpunkt ist nur: Wie?

 

Quellenangabe:http://www.solidaritaet.com/fusion/1998/1/calder.htm

                         http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,1513057

                         http://www.solidaritaet.com/fusion/1998/1/calder.htm

                                   Sudden cosmic ray decreases: No change of global cloud cover.
                                  
J. Calogovic, C. Albert, F. Arnold, J. Beer, L. Desorgher, E.O. Flückiger;

                                            ARTE

 

 

 

 

 

 

©Schwaiger Christoph