Augustus
63 v. Chr. - 14 n. Chr., erster römischer Kaiser (seit 30 v. Chr.), war
Großneffe und testamentarisch zum Erbe bestimmter Adoptivsohn Caesars
und setzte sich nach dessen Ermordung durch die Republikaner Brutus und
Cassius im Jahre 44 v. Chr. mit Hilfe des Redners Cicero im Senat als
Caesars Nachfolger durch. Sein Vermögen erlaubte ihm Aufstellung einer
Privatarmee, und im Kampf um die Alleinherrschaft siegte er mit Caesars
Veteranen gegen Brutus und Cassius 42 bei Philippi und 31 in der Seeschlacht
bei Aktium gegen Marcus Antonius. Nach dem Ende des Bruderkrieges wurde er
29 im Triumph in Rom empfangen und mit Ämtern überhäuft. Die "Pax Augusta",
die Friedenszeit des frühen Kaisertums, galt den Römern nach den Kriegs-
jahren der späten Republik als das wiedergekehrte Goldene Zeitalter Roms.
Zurück