Solon
um 638 - 559 v. Chr. Solon war ein athenischer Dichter, der seine Kunst in den Dienst der Politik stellte.
Nach seiner Ansicht sollte der Staat Vorrang vor allen Gruppen und Einzelpersonen haben, die Regierung moralisch
und human sein und Mäßigung in allen Angelegenheiten üben. Als er 594 zum Archon gewählt wurde,
setzte er Reformen in Gang, die die aristokratische Herrschaft beendeten und
die Armut milderten, das Gesetz menschlicher machten und damit die Grundlage für die griechische Demokratie bildeten.
Trotzdem waren viele Athener mit Solons Herrschaft unzufrieden, die Bauern beklagten sich, weil er das Land nicht mehr verteilt hatte.
Der Adel war verärgert, weil er die Macht mit einfachen Bürgern teilen musste. Mit Gedichten warnte er sie vor dieser Gefahr, aber sie nahmen ihn nicht ernst.
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