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Projektwoche Cannes

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REISEBERICHT CANNES  31. Mai – 7. Juni 2008


 

C’était génial, ce choc culturel!

Samstag 8 Uhr 30: Endlich ging’s los auf die lang ersehnte (aber leider letzte) Projektwoche unserer BRG-Laufbahn. Es stand uns eine 15-stündige Busfahrt bevor. Wir fuhren über das Dreiländereck, Venedig, Ventimiglia und Nizza und kamen schließlich um halb eins in der Früh bei unseren Gastfamilien an, die schon sehnsüchtig auf uns wartetenJ, und fielen gleich erschöpft ins Bett. 

Am nächsten Tag trafen wir uns beim Hôtel de Ville, wo wir uns ganz aufgeregt von unseren Gastfamilien erzählten. Nachdem wir mit den Lehrern einen kurzen Spaziergang zur Festung gemacht hatten, von der man eine tolle Aussicht über Cannes hat, wurden wir von Isak, unserem netten (unglaublich aber wahr) Busfahrer für diese Woche, abgeholt, der uns dann entlang der Corniche d’Or kutschierte. Wir sahen viele Villen, die direkt am Meer lagen, und viele wünschten sich, stolzer Besitzer einer solchen Luxusvilla zu sein – Na ja, träumen darf man doch.  Nach einer kurzen Besichtigung in Fréjus (altes Baptisterium) machten wir uns wieder auf den Weg zu unseren Gastfamilien – doch der Weg „nachhause“ war für einige von uns gar nicht so leicht zu finden ;-) Den Abend verbrachten wir dann am Sandstrand von Cannes, der bald den Namen „unser plage“ trug.

Nach den ersten Entdeckungstouren rund um Cannes fing dann der „französische Ernst des Lebens“ an. Wir besuchten die Sprachschule Pierre Overall, wo wir unsere Lehrerin MathildE kennen lernten, die sich als großartige und witzige  „Schauspielerin“ entpuppte. Nachmittags machten wir eine Schnitzeljagd durch Cannes, mit mehr oder weniger kniffligen Aufgaben - der Gewinn waren Bananen (damit Herr Prof. Geistberger auch zu unserer gesunden Ernährung beitragen konnte) und „pains au chocolat“. Nach einem Abendessen bei der Gastfamilie, waren wir wie immer am Strand, den die Österreicher im wahrsten Sinne des Wortes in Besitz genommen hatten, da wir dort einige Leute aus Kremsmünster und Bad Aussee trafen.

Nachdem wir schon einiges in unserer Umgebung erkunden konnten, berichteten wir unserer Lehrerin von den neuen Erfahrungen – der Leitsatz für diese Woche: „Il faut toujours être critique!“ – Auch die berühmt, berüchtigten „chocs culturels“, also die markanten Unterschiede zwischen Frankreich und Österreich (z.B. der französische Fahrstil und die „etwas anderen“ Toiletten *g*; MathildE musste feststellen, dass so manche Österreicher WEIN, das Heiligtum der Franzosen, mit Cola mischen) waren ein wichtiger Teil unseres französischen Schülerlebens. Dienstag nachmittags besuchten wir die Îles de Lerins, wo uns unsere Lehrer ein Picknick mit typisch französischen Köstlichkeiten spendierten.

Mitte der Woche fuhren wir nach Nizza, wo wir vom Panoramahügel die Baie des Anges und die wunderschöne Aussicht über die Stadt genießen konnten. Viele freuten sich, als wir endlich auf einen „McDo“ trafen, doch Herrn Prof. Geistberger zuliebe verzichteten wir auf die kulinarische Katastrophe. Schließlich konnten wir in Nizza ausschwärmen, um Souvenirs zu kaufen oder einfach am Strand zu faulenzen. Abends an unserem Strand bot uns Koizi eine Feuershow magnifique.

In der Schule erzählte uns MathildE über die Filmfestspiele, die eines der Beispiele für die Bekanntheit von Cannes sind. Nachmittags fuhren wir dann zur berühmtesten Parfümeriestadt der Welt, nach Grasse. Dort besuchten wir die Parfumerie Fragonard, die wir mit einem völlig benebelten Kopf verließen. Weiter ging’s nach St. Paul de Vence, wo wir uns die Fondation Maeght, eine Sammlung moderner Kunst (très bon, très bon, magnifique) anschauten und anschließend die kleine Künstlerstadt mit vielen Ateliers besichtigten. Abends gab es dann noch eine Diskussion mit den Lehrern, da es unser letzter Abend in Cannes war. Schließlich holten wir eine Stunde länger fortgehen heraus (welch ein Erfolg).

Am Freitag verbrachten wir unsere letzten Unterrichtsstunden mit MathildE, die wir mit einem Resumé der Woche und einer Gesangseinlage abschlossen. Danach fuhren wir nach Cannes und besichtigten gemeinsam mit MathildE den Marché (Haifischköpfe, viele Früchte, Gewürze, Blumen, Käse,…). Schließlich kam der schwere Abschied von unserer Lehrerin und den Gastfamilien, die uns die ganze Woche gut versorgt hatten. Es entwickelten sich im Laufe der Woche viele nette Gespräche, bei denen  wir unser Französisch unter Beweis stellen mussten, was meist gar nicht so schwer fiel wie zuerst befürchtet. Dann ging es in Richtung Monaco. Wir hatten 2 Stunden Zeit den kleinen Staat zu erkunden. Einige nutzten die Gelegenheit, ein paar letzte Crêpes zu essen, Souvenirs zu kaufen oder einfach noch einmal französisches Flair zu tanken und zu relaxen, bevor uns wieder die lange Busfahrt bevorstand.

Um ca. 18 Uhr ging es dann heimwärts. Wir konnten alle gar nicht glauben, dass die Woche so schnell vorbeigegangen war.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei unseren Lehrern Frau Prof. Freiberger und Herrn Prof. Geistberger für die schöne Woche, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird, und für ihr Engagement bedanken.

Zitat Prof. Geistberger: « Cannes est une ville pour les riches et les beaux – alors pour nous! »


Teilnehmer der Woche: Andrea Brunnmair, Kathi Freiberger, Florian Kaltseis, Theresa Kern, Julia Landerl, Madeleine Osterberger, Isabella Scharrer (7A), Eva Angerbauer, Johanna Binder, Elisabeth Hiesmayr, Katharina Kisling, Agnes Schmidberger, Teresa Winter, (7B). Sandra Kleeberger, Tatjana Pantelic (7C)

Bericht von Madeleine Osterberger, Kathi Freiberger (beide 7A) 

Leitung: Prof. Regina Freiberger, Prof. Oskar Geistberger

 

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