Archäologie erleben

Nach einer kurzen Besichtigung des Amphitheaters waren wir für unser "archäologisches Abenteuer" bereit. Unwissend, welche Strapazen an diesem heißen Julitag auf uns zukommen, lächelten wir noch frohen Mutes in die Kamera.

 

Auf den Resten des Amphitheaters sitzend, hörten wir aufmerksam unserem Betreuer zu, der uns in die Welt der Archäologie einführte und Grabungsmethoden erklärte.


 

Wie richtige Archäologen an die Arbeit gehen:
1. Zuerst wird das Grabungsgelände in Quadranten aufgeteilt (orange Schnur)
2. Werkzeuge erleichtern uns die Arbeit: Schaufeln, verschiedene Pinsel, Bürsten und Besen, verschiedene Kellen sowie Messbänder und Zollstäbe.


Nun geht es ans Graben: Eifrig suchen wir nach verborgenen Schätzen.
   
Endlich ein erster Fund! Nach langem und erfolglosem Graben tauchte zwischen Dreck und Sand eine winzig kleine Tonscherbe auf.
   

Unter einer dicken Erdschicht zeigten sich schließlich die Reste einer römischen Mauer. Ein großes Erfolgserlebnis!

   
Ebenso mühsam wie das Graben war der Versuch die einzelnen Scherben zu Gefäßen (oder Gefäßteilen) zusammenzusetzen.



Erschöpft von der drückenden Hitze und vom langen Graben waren wir trotzdem stolz auf unsere Leistung und fanden uns samt Fundstücken und Werkzeugen zu einem letzten "Fototermin" ein.