Startschuss für interaktiven Chemie-Lehrgang Ab 1. Dezember wird täglich ein Modul freigeschaltet Berlin (pte, 24. November 01/14:05) - Das deutsche Fachinformationszentrum FIZ Chemie startet am 1. Dezember die Vorstellung der ersten Ergebnisse aus dem BMBF-Leitprojekt "Vernetztes Studium - Chemie" http://www.vs-c.de (VS-C). Im Rahmen dieses konzertierten, vom Bundesforschungsministerium (BMBF) über fünf Jahre mit 41 Mio. Mark geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojektes, erarbeiten 16 akademische Gruppen an 13 verschiedenen Universitäten in Deutschland seit Mitte 1999 elektronische Lernmittel für die Chemie. Das FIZ Chemie Berlin ist Projektkoordinator und beteiligt sich mit eigenen Entwicklungen. Die in VS-C erstellten Unterrichtseinheiten, sogenannte interaktive, wissensbasierte Lernmodule, behandeln jeweils ein in sich abgeschlossenes Thema. Inhaltlich abgedeckt werden alle Bereiche der Chemie (Organik, Anorganik/Allgemeine Chemie, Theoretische Chemie, Technische Chemie, Analytische Chemie, Physikalische Chemie, Makromolekulare Chemie, Biochemie, Chemie-Information). Die Module sind Teile eines geplanten späteren Ausbildungs-Netzwerkes für die Chemie, das Lerneinheiten für die Ausbildung und die berufliche Weiterbildung enthalten wird. Mit der Bereitstellung der Lernmodule im Internet wollen die VS-C-Projektpartner die bisherigen Entwicklungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und zum Ausprobieren zugänglich machen. Angesprochen werden sollen neben den Studenten vor allem Fachleute für Chemie-Ausbildung in Schulen, Universitäten und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Der Zugang steht aber allen Interessierten offen. http://www.vernetztes-studium.de/de/ Für Unternehmen der Chemie, der Pharmazie und der klinischen Medizin bietet das FIZ Chemie Berlin einen neuen Informationsbeschaffungsdienst zur permanenten Überwachung von Veröffentlichungen im Internet an. Das Angebot soll den Firmen die Möglichkeit geben, gezielt und schnell an für sie wichtige, im Web erscheinende Informationen heranzukommen. Hinter der strategischen Beobachtung des Internets stecken komplexe Suchmaschinen, die in einem Rhythmus von 4 Wochen fachgebietsrelevante Internet-Server nach neuen Publikationen absuchen.