Der Chemieunterricht an schwedischen Schulen

Peter Wibmer

1. Die schwedische Schule im gesellschaftlichen Konsens

1.1. Die Schule

In Schweden ist ausnahmslos das Prinzip der Gesamtschule verwirklicht. Die Schulpflicht dauert 9 Jahre. Anschließend teilen sich die Ausbildungswege entsprechend den Berufsvorstellungen.

Eine duale Lehrlingsausbildung ist so gut wie nicht vorhanden, die Berufsausbildung geschieht auf Gymnasialebene. Das bedeutet, daß auch Friseure, Automechaniker, Köche etc. ihre Ausbildung auf gymnasialem Niveau erhalten. Daneben gibt es natürlich das klassische, das naturwissenschaftliche, das musische usw. Gymnasium. Diese Schulepoche umfaßt die Jahrgangsstufen 10 - 12. Nach Abschluß der Klasse 12 erhalten die Schüler eine Bestätigung über den Schulbesuch mit 3 bzw. 4 Bewertungsstufen in den einzelnen Fächern:

icke godkännt (nicht ausreichend) nur am Gymnasium

godkännt (ausreichend)

väl godkännt (gut)

mycket väl godkännt (sehr gut)

1.1.1.Vorschulzeit

Da in Schweden die Witwenpensionen abgeschafft sind und da man jedem Menschen das Recht zubilligt, sich selbst zu verwirklichen, was auch sich selbst versorgen heißt, sind so gut wie alle Frauen gezwungen, einer Arbeit nachzugehen. Dies bedeutet eine Ganztagsbetreuung für die Kinder. Viele Kinder müssen daher bereits nach einigen Monaten in Tagesheimen oder bei professionellen Tagesmüttern untergebracht werden. Wenige Kinder können ihr Kleinkinddasein zu Hause verbringen. Die Folgen für manche Kinder sind betrüblich. Da die Mütter teilweise unter großem beruflichen Druck stehen, werden die Kinder zum Teil krank in den Institutionen abgeliefert, bzw. eine Krankheit entweder medikamentös oder nicht ordentlich ausgeheilt.

Von schwedischen Frauen wird diesbezüglich allerdings beklagt, daß die Väter/Ehemänner nicht den Teil der Hausarbeit übernehmen, den sie eigentlich übernehmen sollten, damit das Gleichberechtigungsmodell funktioniert. Dieses Modell wird primär vehement, ja fast militant verteidigt, bei genauem Nachfragen wird aber doch der Stress der Doppelbelastung und die mangelnde Zeit für die Kinder beklagt. Oft wird dieser Zeitmangel über krassen Materialismus kompensiert.

Mit 6 Jahren gehen die Kinder in eine Vorschule, welche recht avanciert ist. Dort werden spielerisch die Vorbereitungen für den späteren Schulweg gelegt.

In den letzten Jahren hat sich die Zuteilung von Geldern für die Schulen deutlich verändert. Dies ist eine Folge der Verlagerung der Verantwortung vom Staat auf die einzelnen Gemeinden im Jahre 1989.

Jedem Schüler folgt pro Schuljahr eine gewisse Menge Geld. Dieser Betrag variiert, je nach Gemeinde von umgerechnet ca. 40.000.- öS bis ca.96.000.- öS. Die Anzahl Schüler/Klasse, welche gesetzmäßig 25 sein soll, hat keine Gültigkeit mehr, bei gleichzeitiger Verminderung der Lehrerzahl. Ein Versprechen von 1989, 300 Millionen Kronen für Reparaturen bereitzustellen, wurde ein Jahr später wieder zurückgezogen. Nach einer Untersuchung haben nur 6 von 10 Schulen im Land einen akzeptablen Standard. Umgerechnet ca.80 Mio. öS für Lehrerfortbildung wurden nach Zusage 1989 jetzt ebenfalls eingespart. Die einzige Verbesserung sind mehr Studientage und kürzere Kurse in den Ferienmonaten.

In einer anderen Untersuchung meinen 9 von 10 Lehrern, daß die Rückkehr zum staatlich-zentralistischen Schulsystem für die Schulen ein Gewinn sei. (Daten aus der Tageszeitung "Metro" vom 10.12.1996)

1.1.2. Die Grundschule

Ihre Dauer beträgt 9 Jahre. Die Schülergesamtzahl (Stufe 1 - 9) 1995/96 war 938.540.

Mit 7 Jahren beginnt in der Jahrgangsstufe 1 das "Niedrigstadium" der Grundschule. Es dauert 3 Jahre. Es wird dort auch Sachkunde unterrichtet.

Daran schließt das "Mittelstadium" an. (Ebenfalls 3 Jahre, ebenfalls mit Sachkunde.)

Im "Hochstadium" (ebenfalls 3 Jahre) beginnt in der Stufe 7 der Chemieunterricht.

Nach 9 Jahren ist die Grundschule abgeschlossen und die Schüler erhalten ein Zeugnis. Das Ziel ist, daß alle Schüler die Beurteilung "ausreichend" bekommen, was durch besondere Förderung erreicht werden soll. Ein Wiederholen einer Klassenstufe ist nicht vorgesehen. Die Beurteilungskriterien werden von der Fachlehrerkonferenz festgelegt und sollen laufend revidiert und verbessert werden.

1.1.3. Das Gymnasium

Es dauert 3 Jahre. Alle Ausbildungswege werden an der Schule durchlaufen und die Berufsausbildung geschieht ausschließlich an Schulen. Diese sind natürlich speziell für das betreffende Fach eingerichtet.

Dieses System ist nicht unumstritten, aber nicht abschaffbar. Die Wirtschaft jammert bisweilen über nicht richtig ausgebildete Schulabgänger mit zuviel Theoriekenntnissen und keinem "richtigen Angriff".

Für die Dauer von diesen 3 Jahren ist eine Gesamtmindeststundenanzahl von 2.180 garantiert. Dies gilt allerdings nur für naturwissenschaftliche, geisteswissenschaftliche und sprachlich-literarische Bildungsgänge. Für alle anderen ist eine solche Mindeststundenanzahl nicht vorgesehen. Alle Bildungsgänge müssen aber 8 "Hauptfächer" beinhalten:

Schwedisch, Englisch, Gesellschaftskunde, Religionskunde, Mathematik, Naturkunde, Sport, und Gesundheit, sowie Kunst/Musik/Tanz/Theater. Die Reifeprüfung, die es früher gab, ist seit einigen Jahren abgeschafft. Nichtsdestoweniger feiern die Studenten ihr "Examen" ausgiebigst.

Die Berechtigung für ein Hochschulstudium erwirbt man sich durch am Gymnasium gesammelte Punkte, wobei jede Studienrichtung und jeder Studienort verschiedene Mindestpunktezahlen verlangt.

TABELLE

Es gibt im gymnasialen Bereich 30.685 Lehrer.

Für behinderte Kinder gibt es eine Reihe von Spezialschulen, an denen eine dem Handikap es Kindes angepaßte Ausbildung unter optimalen Bedingungen garantiert ist. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, am Regelunterricht in einer Regelschule teilzunehmen. Dabei werden dann aber spezielle Stützlehrer und Stützprogramme eingesetzt.

Einwandererkinder erhalten zusätzlichen muttersprachlichen Unterricht von durchschnittlich einer Wochenstunde.

Das Gymnasium kann man bis zum 20. Lebensjahr beginnen, ab diesem Zeitpunkt steht auch ein Erwachsenenausbildungweg zur Verfügung.

2. Das Schulgesetz

Gemäß dem schwedischen Schulgesetz haben alle Kinder und Jugendlichen Zugang zu einer gleichwertigen Ausbildung, unabhängig von Geschlecht, Wohnsitz und sozialen Verhältnissen. Die Ausbildung soll "den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und in Zusammenarbeit mit der Familie ihre harmonische Entwicklung zu verantwortungsvollen Menschen und Gesellschaftsmitgliedern fördern". Die Bedürfnisse behinderter bzw. besonders förderungsbedürftiger Schülerinnen und Schüler müssen berücksichtigt werden.

Richtlinien und Lehrpläne für das öffentliche Schulwesen werden vom Reichstag festgelegt. Die Finanzierung erfolgt durch den Staat über die Gemeinden. Innerhalb der vom Staat festgesetzten Richtlinien entscheidet dann die Gemeinde, wie die Arbeit der Schule erfolgen soll. Ausgehend von den Richtlinien soll jede/r Rektor/in einer einzelnen Schule den Arbeitsplan festsetzen. Die soll in Abstimmung mit den Lehrer/innen, sowie dem nicht-lehrenden Personal geschehen.

Das Zentralamt für Schule und Erwachsenenbildung entwickelt, evaluiert und kontrolliert das schwedische Schulwesen.

Das Schuljahr dauert von Mitte August bis Anfang Juni und ist geteilt in 2 Halbjahre, dessen erstes mit dem Beginn der Weihnachtsferien endet. Samstag ist generell unterrichtsfrei, was von den Eltern, Lehrern und Schülern gleichermaßen geschätzt wird.

3. Der Chemieunterricht in der Grundschule

3.1. Der Unterricht

Wie bereits gesagt, beginnt der Chemieunterricht in der Jahrgangsstufe 7, setzt sich in der Stufe 8 fort und endet zunächst in Stufe 9.

Die Wochenstundenzahl in Chemie ist 1 in allen 3 Jahren. Von diesen Stunden ist die Hälfte als Laborstunde vorgeschrieben - in der Praxis alle zwei Wochen eine Stunde. In dieser Praxisstunde werden die Schüler angehalten, eigenständig Experimente nach genauen Anleitungen durchzuführen. Sie lernen, Versuche zu planen und auszuführen. Ebenso wird großer Wert auf ein genaues Protokoll gelegt.

Die Klassenschülerzahl ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Sie liegt jetzt bei etwa 30 Schülern/Klasse.

Lehrbuchverlage halten ein großes und gutes Programm an Lehrhilfsmitteln bereit, wobei mich besonders die Vielzahl an Arbeitsheften beeindruckt hat.

Die Finanzierung des Bedarfs an Unterrichtsmitteln erfolgt über die Gemeinden. Von dem Fachetat sind auch Lehrbücher bereitzuhalten. Diese werden an die Schüler verliehen, müssen also, außer natürlich den Arbeitsheften, wieder zurückgegeben werden. Die Größe des Fachetats bewegt sich in der Schule meiner Wohngemeinde (ca. 400 Schüler) bei umgerechnet ca. 45.000 öS. Anschaffungen werden in der Fachkonferenz besprochen. Größere Posten werden extra finanziert.

In dieser Schule gab es 4 Säle für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Das Interesse für Chemie ist in der Stufe 7 am größten, nimmt dann langsam ab. Die Experimente werden von den Schülern sehr ernsthaft durchgeführt.

3.2. Chemielehrer

3.2.1. Ausbildung

Alte Ausbildung:

3 Jahre Fachausbildung an der Universität

1 Jahr Lehrerausbildung an einer Lehrerhochschule, davon Jahr Praxis

Neue Ausbildung:

Fachausbildung und Lehrerausbildung gehen Hand in Hand bei gleicher Gesamtdauer

In dem von der schwedischen chem. Gesellschaft herausgegebenen "Lehrerbrief für Chemielehrer" Nr. 2 1996 wird besonders auf die Leistungen der Chemielehrer im Zusammenhang mit der Zunahme der Studentenzahlen in N-Fächern um 2000 (entspricht 10 % Steigerung) im Studienjahr 1996/97 hingewiesen.

3.2.2. Wochenstundenzahl

Die Wochenstundenzahl für Lehrer im naturwissenschaftlichen Bereich ist 24 (26 für Werken, Sport, Musik etc.)

Für die Wartung der Sammlung wird dem betroffenen Kollegen Stunde gutgeschrieben.

Die Lehrer sind Gemeindeangestellte mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist. Im N-Bereich ist die Verteilung auf Geschlechter 1:1, wobei der Anteil der Männer zurückgeht. Im Nicht-N-Bereich ist der Anteil an Frauen markant höher. Der Kontakt mit anderen Schulen bzw. Kollegen wird als unzureichend empfunden, er sei in der letzten Zeit schlechter geworden. Lehrerfortbildung ist teuer, wird aber von den Schulen finanziert, allerdings restriktiv. Die Schüler werden als motiviert beschrieben. Die von mir besuchte Schule hatte 7 Lehrer für Chemie, welche als Zweit- bzw. Drittfach meist Mathematik, Physik, Biologie oder Technik haben. Diese Fach Technik wird neuerdings stark favorisiert, um den Schülern eine fundierte Ausbildung in Alltagstechnologie zu geben. Es wird auch großer Wert auf Studienausgänge gelegt. Die Bereitschaft der Firmen und Institutionen, solche Besuche zu empfangen, ist sehr groß.

3.3. Lehrplan und Benotungskriterien

Der Lehrplan für die Grundschulchemie geht aus untenstehender Aufstellung über die Benotungskriterien einer Vorstadtschule Stockholms hervor. Da sich aus diesen Kriterien auch Rückschlüsse auf den Lehr- und Kursplan ziehen lassen, wurden diese nicht extra angeführt, da dies den Rahmen des Artikels sprengen würde. Die Schule liegt im Westen Stockholms, die Schüler stammen meist aus Mittelstandsfamilien, ein immer stärkerer Anteil von Einwandererkindern ist festzustellen. Schülerzahl ca. 960, Lehrerzahl ca. 60.

Die Aufstellung ist unterteilt in Jahrgangsstufen und darin jeweils unterschieden zwischen den drei Bewertungsebenen aufgeschlüsselt.

"Godkänd": Notenstufe "ausreichend". Dieses Kriterium soll von allen Schülern erreicht werden. Gegebenenfalls soll der Lehrer dem Schüler besondere Unterstützung angedeihen lassen

"Väl godkänd" : Notenstufe "gut" .

"Mycket väl godkänd" : Notenstufe "Sehr gut"

BENOTUNGSKRITERIEN IN CHEMIE

Als Beispiel : Hässelby Villastads Grundschule

Revision 2, 18.3.1996 (übersetzt von Claes Björlin, Klasse 11A)

Jahrgangsstufe 7 (keine Benotung, nur verbale Beurteilung)

Grundniveau - Teilniveau

Untersuchende Arbeitsweise und Laborfertigkeit

Brenner entzünden und auslöschen, Schutzkleidung sowie Schutzbrille benutzen können; gängiges Labormaterial kennen; Filtrieren erlernen, Lösung mischen; einfachen Laborbericht mit Überschrift, Material, Durchführung und Ergebnis schreiben (unter Anleitung)

Elemente und chemische Verbindungen

Begriffe Atom, Molekül, Element und chemische Verbindung erlernen; einige gängige Stoffe kennen; Begriff chemisches Zeichen kennen; Begriff Alchemie kennen

Luft

Bestandteile der Luft und deren Bedeutung für die Verbrennung kennen

Wasser

Die Bedeutung von Wasser als Lösungsmittel kennen

Saure und basische Lösungen

Begriffe saure und basische Lösungen kennen; irgendeinen Indikator kennen

Jahrgangsstufe 8 ( Ab dieser Stufe werden erstmals Beurteilungsstufen eingeführt)

Godkänd - G (Notenstufe ausreichend)

Untersuchende Arbeitsweise und Laborfertigkeiten

Einfache Laborberichte ohne Anleitung schreiben können; selbständiger einfachere Laborübungen ausführen und beschreiben, selbst entscheiden, welche Hilfsmittel und Materialien benötigt werden

Elemente und chemische Verbindungen

Aufbau des Atoms aus Kern und Schale kennen; Kenntnis der verschiedenen Formen des Kohlenstoffs; Kreislauf des Kohlenstoffs kennen; Einfachbindungen des Kohlenstoffs kennen; einige Beispiele für Kohlenwasserstoffe, Alkohole und Säuren sowie deren Anwendung im alltäglichen Leben; einige Lebensmittel kennen, die aus Zuckerarten, Fetten und Proteinen bestehen sowie deren Anwendung im alltäglichen Leben; einige Kunststoffe von Bedeutung im alltäglichen Leben kennen; etwas über die geschichtliche Entwicklung der Chemie kennen

Hantieren von Chemikalien und Brandschutz

Die Risiken, die mit gängigen Chemikalien bestehen, kennen und diese sicher hantieren; das "Dreieck des Brandes" kennen und Feuer löschen können

Väl godkänd - VG (Notenstufe Gut)

Untersuchende Arbeitsweise und Laborfertigkeit

Selbständig Laborberichte mit eigenen Erklärungen schreiben können; verschiedene Arten von Laborübungen korrekt und selbständig ausführen können

Elemente und chemische Verbindungen

Chemische Symbole für eine Anzahl Elemente sowie einige gängige chemische Verbindungen kennen; Begriffe chemische Reaktion und Reaktionsgleichung kennen; mit Worten einige einfache chemische Reaktionen schreiben; die Teile des Atoms und deren Ladungen kennen; die verschiedenen Bindungsmöglichkeiten des Kohlenstoffs kennen; einige einfache Summen- und Strukturformeln von einigen gängigen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen und Säuren zeichnen können; Begriff Ester kennen und wie sie gebildet werden; Summenformeln von Kohlehydraten kennen; eine Methode zum Nachweis von Zucker und Protein anwenden können; wissen, woraus Fette und Proteine aufgebaut sind; wissen, wie Kunststoffe gebildet werden, aus was sie bestehen und wie sie die Umwelt beeinflussen

Mycket Väl Godkänd - MVG (Notenstufe Sehr Gut)

Untersuchende Arbeitsweise und Laborfertigkeit

Selbst Hypothesen formulieren, Laborübungen planen und durchführen sowie über diese referieren

Elemente und chemische Verbindungen

Mit Hilfe von Reaktionsgleichungen, geschrieben mit chemischen Symbolen, Reaktionen beschreiben können; vertiefte Strukturlehre der organischen Chemie beherrschen; Herstellungsmethoden und technische Anwendungen aus der Petrochemie kennen

Jahrgangsstufe 9

Godkänd - G (Notenstufe ausreichend)

Untersuchende Arbeitsweise und Laborfertigkeit

Selbständig Laborberichte schreiben und einfache Experimente interpretieren können

Elemente und chemische Verbindungen

Ordnungszahl und Prinzip für die Elektronenverteilung im Atom kennen; Gruppen und Perioden sowie deren gegenseitige Beziehung im Periodensystem kennen; die Bildung von Ionen aus Elementen kennen; einige gängige chemische Zeichen kennen; die Begriffe edle und unedle Metalle, Elektrolyse, Batterien und Korrosion kennen; ältere Atomtheorien kennen

Umweltschutz

pH - Begriff kennen, besonders Sauerwerden des Bodens und des Wassers u.a. als Folge von Luftverschmutzung; einfaches Modell zum Reinigen des Abwassers kennen; wissen, was die Begriffe Abfalltrennung sowie Recycling beinhalten

Väl Godkänd - VG (Notenstufe Gut)

Untersuchende Arbeitsweise und Laborfertigkeit

Selbst ein Problem aufstellen und außerhalb von diesem eine Laborübung planen sowie deren Ergebnis interpretieren

Elemente und chemische Verbindungen

Die Entwicklung der Atomtheorie können; das Prinzip zum Aufbau des Periodensystems können und dieses benutzen, um den Aufbau und die Eigenschaften verschiedener Elemente zu erklären; den Ionenbegriff, Ladungen sowie chemische Formeln verschiedener Ionen und die Bildung gängiger Salze können; einfache chemische Experimente mit Reaktionsgleichungen beschreiben können; Begriffe Oxidation und Reduktion können; Verlauf der Elektrolyse mit Hilfe von Reaktionsgleichungen beschreiben können; Spannungsreihe kennen; Prinzip von galvanischen Elementen kennen

Umweltschutz

Säure- Basenbegriff können; die Rolle des Menschen und Einfluß auf das Ökosystem z.B. durch Schwermetalle, Abgase, Überdüngung und Bekämpfungsmittel kennen

Mycket Väl Godkänd - MVG (Notenstufe Sehr Gut)

Begriff Mol kennen und chemische Berechnungen durchführen können

Selbständig chemische Reaktionsformeln schreiben und interpretieren können

Modelle für Ursache und Wirkung verschiedener Umweltaspekte sowie deren Einfluß auf das Ökosystem aufstellen und verstehen

Diese Beurteilungskriterien sind recht genau gefaßt. Der Lehrplan hingegen ist einigermaßen weit formuliert, sodaß ein großer Spielraum herrscht.

zurück zu Chemie und Schule