DBS-NEWS - ARCHIV SJ 2000/01 I

ALLGEMEINES / CHRONIK

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 09-2000

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 10-2000

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 11-2000

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 12-2000

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 01-2001

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 02-2001

DBS-NEWS - ARCHIV SJ 2000/01 II

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 03-2001

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 04-2001

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 05-2001

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN 06-2001

 

    ALLGEMEINES / CHRONIK  


Herbst 1999 - DBS Homepage online


Im Jahr 2000 feierten die Don Bosco Schulen ihr
25-jähriges Jubiläum!


Herbst 2000:
Wir wünschen unserer ehemaligen
Direktorin Sr. Johanna Montag
alles Gute und Gottes Segen zur Pensionierung!

 

 

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN
9-2000

Liebe Schülerinnen und Eltern!

Wir wünschen euch/Ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr! Jeder Schulanfang ist ein Beginn, der Neues bringt. Auch an unseren Schulen wird sich im heurigen Jahr wieder einiges tun. Wir haben uns daher gedacht, euch/Ihnen jeweils zum Monatsbeginn die „DBS-News" anzubieten, um euch/ Ihnen wichtige Informationen über Schule und Don Bosco-Familie sowie Gedanken, die wir mit euch/ Ihnen teilen wollen, zukommen zu lassen. (Da es allerdings ein großer Aufwand wäre, jeden Monat Kopien für alle Schülerinnen zu machen, bitten wir Sie, liebe Eltern, sich die monatlichen News von Ihren Töchten kopieren zu lassen, wenn Sie Interesse an den Informationen haben.) Alle Schülerinnen und LehrerInnen, die Mitteilungen an die Schulgemeinschaft machen möchten, können diese bis jeden 25. des Monats bei Sr. Stefanie oder Sr. Maria einbringen. Hier also nun unsere ersten „News":

 

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ...

Schulleitung

Sr. Johanna Montag ist nun in ihren wohlverdienten Ruhestand getreten. Sehr herzlich danken wir Ihr für Ihren außergewöhnlichen und leidenschaftlichen Einsatz für die Schule! Ihr verdanken wir, worauf wir jetzt weiterbauen können. Sr. Johanna wird von September bis Jänner eine Sabbat-Zeit im Haus der Stille (Heiligenkreuz am Waasen, Steiermark) verbringen und im Oktober die Israelreise (Abschiedsgeschenk der KollegInnen) genießen. Wir wünschen ihr viel Freude für diese Zeit und alles Gute für ihre weitere Zukunft! Mag. Sr. Stefanie Priebernig hat mit 1. September die Leitung der HLW übernommen. Ihr einen guten Start und viel Schwung für die neue Aufgabe (Sr. Maria im Namen der KollegInnen)!

Albanien-Aktion

Über die Ferien lief die Sammelaktion für den Transport nach Shkodra weiter. Wir danken allen, die sie so großzügig unterstützt haben! Der Transport wird nun Ende September hinuntergehen. Frau Petra Holzer fliegt am 29. September nach Albanien. Wir wünschen ihr für ihre Lehrtätigkeit in der Schule unserer Schwestern in Shkodra viel Freude und Erfolg. Um einen Beitrag zur Finanzierung der Ausbildungskurse in den Schulen unserer Schwestern in Albanien zu leisten, überlegen wir auch, gezielt seriöse Firmen zum Sponsoring für diesen Zweck einzuladen. Wir denken dabei an Transparente oder Firmenschilder, die am Zaun entlang der Bundesstraße angebracht werden könnten. Diese Frage werden wir im Elternverein und im Schulgemeinschaftsausschuss besprechen.

Klassen-, Schüler- und Personalsituation

Die HLW führt heuer 11 Klassen mit insgesamt ca. 335 Schülerinnen, die BAKIP sechs Klassen mit insgesamt ca. 170 Schülerinnen. KollegInnen, die heuer neu bzw. wieder an unserer Schule unterrichten werden, sind Ing. Mag. Franz Anschober (RW/BVW), FL Elisabeth Hummer (TXV), Dipl. Päd. Gerlinde Neubacher (HW-Unterricht), FL Andrea Nwachukwu (DID/KGPR), Mag. Edith Ottinger (PÄD, PÄD/Früherz, PÄDHort, INST/Gitarre), Mag. Susanne Nussbaumer (LUM), MMag. Peter Atzmanstorfer (GWK), Mag. Sr. Gisela Porges(GSK/RK).

Termine

die bereits vorläufig feststehen (endgültig müssen die schulautonomen freien Tag bei der ersten SGA-Sitzung beschlossen werden), könnt ihr/können Sie dem beigelegten Informationsblatt entnehmen. Es enthält sowohl schulische als auch außerschulische Veranstaltungen (zu außerschulischen Jugendveranstaltungen der Don Bosco-Familie z.B. laden wir euch Schülerinnen gern ein), Angebote/Termine für LehrerInnen, Schülerinnen, Eltern, Angestellte. Jeden Monat wird darüber hinaus ein detaillierter Terminplan erscheinen.

Schulordnung

Da wir heuer mehr Schülerinnen und Klassen haben, müssen wir unsere Schulordnung überarbeiten. Ideen dafür werden in Klassenvorstandsstunden gesammelt, bei der Klassensprechertagung im Oktober werden dann konkrete Vorschläge ausgearbeitet, die bei der ersten SGA-Sitzung beschlossen werden.

Diebstahlversicherung

Leider ist es in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen, dass Schülerinnen Sachen abhanden gekommen (Schuhe, Jacken, Gitarre, Mappen ...). Wir Schwestern als Schulerhalter können keinerlei Haftung für persönliche Dinge der Schülerinnen übernehmen. Allerdings weisen wir Sie, liebe Eltern, auf die Möglichkeit einer Diebstahlversicherung hin, die die UNIQA für oberösterreichische Schulen anbietet. Versichert werden Sachen von Schülern (nicht aber Geld und Schmuck) bis zu 2000 ATS (Selbstbehalt in jedem Schadenfall 200 ATS, Jahresprämie je Schüler inkl. Versicherungssteuer 50 ATS). Das Vöcklabrucker Service-Center befindet sich in der Ferdinand-Öttl-Straße 1 (Tel.: 07672/72892, www.uniqa.at, e-mail: info@uniqa.at).

Beratung und Begleitung

Wir laden euch, liebe Schülerinnen, auch heuer wieder sehr herzlich ein, von unserem Angebot der Beratung und Begleitung Gebrauch zu machen. Es stehen euch - wie im letzten Jahr - die Schülerberaterinnen (FL Ingrid Fuchsberger für HLW, FL Elfriede Schönbaß für BAKIP) und alle LehrerInnen zur Verfügung. Ihr habt nach wie vor die Möglichkeit, die Sprechstunden der KollegInnen zu nützen nachdem ihr euch beim/bei der jeweils unterrichtenden LehrerIn abgemeldet habt.

Schulärztin

Auf den Wunsch von euch Schülerinnen hin haben wir uns im vergangenen Schuljahr nach einer Schulärztin umgesehen, die wir in Frau Dr. Susanne Stammler (Schörfling, Zusatzausbildungen u.a. für Homöopathie, Allergologie und Akupunktur) gefunden haben. Sie wird sich am Freitag, 15. September in allen Klassen vorstellen. Frau Dr. Stammler wird jeweils Donnerstag Vormittag an der Schule sein. Drei Stunden davon wird sie den vom SCHUG § 66 vorgeschriebenen Gesundenuntersuchungen widmen, eine Stunde wird sie als Sprechstunde für Schülerinnen zur Verfügung stellen (Beratung bei Ernährungs- und Suchtproblemen, Empfehlung geeigneter therapeutischer Hilfe bei psychischen Problemen etc.). Um Frau Dr. Stammler gerecht entlohnen zu können, müssen wir den jährlichen Schularztbeitrag auf 100 ATS hinaufsetzen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Beiträge und Ausgaben

HLW&FW / EWF / BAKIP (2.-5.) / BAKIP (1a + 1b)
Filmbeitrag 35,-- / 35,-- / 35,-- / 35,--
Schulärztin 100,-- / 100,-- / 100,-- / 100,--
Jugenrotkreuz 20,-- / 20,-- / 20,-- / 20,--
Regie Internet 155,-- / 105,-- / 55,-- / 105,--
Regie EDV/TXV 25,-- / 15,-- / / 15,--
Schlüssel extern 5,-- / 5,-- / 5,-- / 5,--
Gesamt: 340,-- / 280,-- / 215,-- / 280,--
Dazu kommen Ausgaben für die einzelnen Unterrichtsfächer (Turn- und Kochkleidung, Beiträge für Kochunterricht, Kopien, Zeichen- und Werkmaterialien etc.)

BAKIP: Neue Matura, Lehrplanentwicklung

Die 5. BAKIP wird heuer zum ersten Mal nach der neuen Reifeprüfungsverordnung maturieren. Auch ein neuer Lehrplan für die BAKIP ist in Arbeit. Mag. Wolfgang Humer vertritt unsere Schule in einer der österreichweiten Lehrplanfachgruppen.

Leistungsmappe

Im letzten Schuljahr wurde im Rahmen der Landesschülervertretung die Idee der „Leistungsmappe" geboren, von der auch der Landesschulrat die rasche Umsetzung in möglichst vielen Schulen wünscht. Viele SchülerInnen setzen sich nämlich in ihrer Freizeit für die Schule ein. Die Leistungsmappe soll alle Leistungen von SchülerInnen aufzeigen, die diese im Rahmen der Schule, aber außerhalb des Unterrichts leisten. Ziele der Leistungsmappe sind u.a. positive Anerkennung für das Engagement in der Schule, Motivation für SchülerInnen sich an der Mitgestaltung des Lebensraums Schule zu beteiligen, bessere Ausgangsposition bei späteren Stellenbewerbungen etc. Auch wir möchten die Leistungsmappe in diesem Schuljahr einführen. Die genaueren Details werden wir bis zur ersten SGA-Sitzung mit LehrerInnen, Schülerinnen und Eltern festlegen. U.a. bieten wir die Mitarbeit an folgenden Aktivitäten an, die wir mit einer Leistungsmappen-Bestätigung honorieren werden (wobei wir natürlich auch euch Schülerinnen bitten, weitere Vorschläge, z.B. Mitarbeit im Maturaballkomitee etc. selbst einzubringen):

EU-Projekt

Am Montag, 11. September fand die erste Besprechung von KollegInnen bezüglich des genehmigten Comenius-Projektes „Feste und Feiern im historischen Kontext" statt. Die koordinierende Schule für dieses Projekt befindet sich in Sizilien, Partnerschulen sind außer der unseren noch je eine in Belgien, Frankreich und Litauen. Schülerinnen, die gern an diesem Projekt mitarbeiten möchten, werden von den beteiligten KollegInnen (Mag. Irene Limberger ist die Koordinatorin des EU-Projektes an unserer Schule) darüber informiert und können sich dazu auch freiwillig melden. Die Mitarbeit an diesem Projekt wird - sofern sie nicht innerhalb des Unterrichts geschieht - in Form einer Leistungsmappen-Bestätigung honoriert.

Jahresbericht

Um das Schulleben besser dokumentieren und sowohl Schulgemeinschaft als auch Öffentlichkeitsarbeit darüber informieren zu können, planen wir die Einführung eines jährlich erscheinenden Jahresberichtes. Dies verlangt natürlich die Entstehung eines Redaktionsteams, das sich aus Schülerinnen und LehrerInnen zusammensetzen soll. Die Mitarbeit von Schülerinnen ist dabei besonders wichtig.

Homepage

Seit einem Jahr haben wir eine Homepage, die Mag. Erich Hinterleitner in kompetenter Weise und in vielen Arbeitsstunden erstellt hat. Eine Homepage lebt von der ständigen Erweiterung und Aktualisierung. Wir möchten daher euch Schülerinnen einladen, an der Gestaltung der Homepage mitzuarbeiten.

Bildchronik

Szenen aus dem alltäglichen und besonderen Schulleben fängt man am besten mit Fotos ein. Ein Fotoalbum bzw. eine Bildchronik zu führen ist eine wichtige dokumentarische Aufgabe, die wir gern Schülerinnen anvertrauen möchten.

Ökologie-Gruppe

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bietet das Programm „Ökologisierung von Schulen" an, das im Schuljahr 1996/97 in Zusammenarbeit mit dem Forum Umweltbildung und dem Umweltministerium gestartet wurde und Impulse für eine ökologische und soziale Entwicklung an Österreichs Schulen geben will. Es läuft in Form von Projekten und Wettbewerben bereits an mehr als 100 Schulen Österreichs. Der Landesschulrat OÖ lädt die oberösterreichischen Schulen ein, „Ökologisierungsschulen" zu werden. Wir möchten den Versuch starten, eine Öko-Gruppe an der Schule ins Leben zu rufen, um Impulse in Richtung Ökologisierung unserer Schule zu setzen.

Soziale Aktionen

Soziales Engagement und Solidaritätsaktionen aller Art zu fördern, das ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir laden daher euch Schülerinnen ein, euch z.B. für die Jugendaktion zum Weltmissionssonntag, Aktionen von Amnesty international und Christian solidarity international, Entwicklungshilfeprojekte und sonstige Aktionen zu engagieren.

Plakatgestaltung

Zur Atmosphäre in einer Schule tragen in erster Linie die Menschen bei, die darin leben. Doch auch die Raumgestaltung ist dabei nicht unwichtig. Um besondere Zeiten des Jahres hervorzuheben (Erntedank, Advent, Fasching, Fastenzeit, sonstige Ereignisse und Höhepunkte des Jahres), laden wir euch ein, Plakate zu gestalten (für Haupteingang, Stiegenaufgang etc.)

Klassensprecherinnen und Schülervertreterinnen

Klassensprecherinnen/Schülervertreterinnen üben eine wichtige Funktion im Rahmen der Schulgemeinschaft aus. Wir wollen sie einladen, außer den üblichen Aufgaben jeweils den Don Bosco-Tag (letzter Schultag des ersten Semesters), die Projekttage in der letzten Schulwoche und eventuelle Schulfeste mitzuplanen und zu -gestalten. In jedem Semester wird es dafür einen eigenen Klassensprechertag geben. Übrigens: Für Klassen- und Schulsprecherinnen gibt es ab heuer ein eigenes Postfach im Schüler-Computerraum, d.h. Informationen an die einzelnen Klassen können dort hinterlegt werden!

Ansichtskarte, Logo, Schild an der Straße

In den Sommerferien ist die neue Ansichtskarte von unserer Schule geliefert worden. Sie zeigt die Luftaufnahme, die im Mai gemacht wurde. Immer wieder stellen wir fest, dass Gäste, die zum ersten Mal zu uns kommen, an unserer Schule vorbeifahren, weil sie nicht entsprechend gekennzeichnet ist. Wir möchten daher ein Schild an der Straße aufstellen, das mit den drei neuen Logos („Don Bosco-Schulen Vöcklabruck", „HLW" und „BAKIP" - Frau FL Inge Frisch ein herzliches Danke für die Entwürfe!) auf unsere Schulen hinweisen soll.

Leitbild-Entwicklung und Vortragsangebot

Von Februar bis Juni 2001 wird Prof. Dr. Martin Lechner aus Benediktbeuern mit uns an einer Leitbild-Entwicklung arbeiten. Die Erstellung eines Leitbildes ist Grundlage für die Erarbeitung eines Schulprogrammes, das allen Schulen vom Ministerium und vom Landesschulrat als Aufgabe gestellt wird. Damit sich möglichst alle Gruppen der Schulgemeinschaft mit dem dabei entstehenden Leitbild identifizieren können, werden wir versuchen, es soweit als möglich in Zusammenarbeit von LehrerInnen, Schülerinnen und Eltern zu erstellen.

Ein Leitbild erstellen heißt, sich über die grundlegenden Wert- und Zielvorstellungen der Schule Gedanken zu machen und das Spezifische der eigenen Schule herauszukristallisieren. Um sowohl LehrerInnen, Eltern, Schülerinnen sowie Angestellten die Gelegenheit zu geben, die salesianische Spiritualität, der sich unsere Schule verpflichtet weiß, besser kennenzulernen, bieten wir im Wintersemester drei Vortragsabende über „Don Bosco", „Maria Mazzarello" und „salesianische Pädagogik" an. Jeweils rechtzeitig wird die Einladung dazu erfolgen.

 

WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

Auch in der Don Bosco-Familie entstehen immer neue Homepages. Hier interessante Adressen:

www. eduhi-at/schule/dbsvbruck (Don Bosco-Schulen Vöcklabruck)
www.schulen.asn-noe.ac.at/donboscogym (Don Bosco-Gymnasium Unterwaltersdorf)
www.donbosco.at (Don Bosco-Haus Wien)
www.salesianer.de (Salesianer Don Boscos in Deutschland)
www.donboscoschwestern.de (Don Bosco-Schwestern in Deutschland)
www.kloster-benediktbeuern.de (Theolog. Hochschule, Fachhochschule, AZ, JPI ... der SDB in Dtl.)
www.cgfma.org (Don Bosco-Schwestern weltweit)
www.sdb.org (Salesianer Don Boscos weltweit)

Pater Dr. Bernhard Maier, Direktor des Real- und Aufbaurealgymnasiums der Salesianer Don Boscos in Unterwaltersdorf, ist seit vielen Jahren der Sport- und Olympiakaplan Österreichs. Auch heuer begleitet er wieder die österreichische Olympia-Mannschaft - diesmal geht’s für sechs Wochen nach Sydney.

Seit einigen Jahren haben die Don Bosco-Schulen Europas (Salesianer und Don Bosco-Schwestern gemeinsam) die Kommission der europäischen Don Bosco-Schulen gebildet, die dem gegenseitigen Austausch dient und Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtert. Das nächste Treffen findet von 1. bis 5. März 2001 in London statt. Dabei wird es vor allem um die Vorbereitung der großen europäischen Tagung für Laien in leitenden Positionen im Schulbereich gehen, die von 14. bis 18. November 2001 in Rom stattfinden wird und zu der auch VertreterInnen unserer Schulen eingeladen sind.

Das Jahr 2003 wird in der Don Bosco-Familie in Österreich als Jubiläumsjahr gefeiert, denn vor hundert Jahren (1903) kamen die ersten Salesianer Don Boscos, vor 75 Jahren (1928) die ersten Don Bosco-Schwestern nach Österreich. Die Vorbereitungsgruppe, in der auch Sr. Ida Jank mitarbeitet, ist bereits dabei, Ideen zu sammeln und konkrete Veranstaltungen zu planen.

Vier Schwestern unseres Hauses wurden mit Beginn dieses Schuljahres in andere Häuser versetzt, drei bekommen wir neu dazu. Es sind dies Sr. Gisela Porges (Schule), Sr. Burgi Wiesinger (Buchhaltung), Sr. Hanni Denifl (Alten- und Krankenpflege).

Auch auf Provinzebene arbeiten wir (in Teamarbeit von Vertreterinnen unserer sieben Niederlassungen in Vöcklabruck, Wien XIII und Wien XI, Innsbruck, Baumkirchen, Stams, Klagenfurt ) im heurigen Jahr an der Entwicklung eines Leitbildes, nämlich eines Leitbildes der Don Bosco-Schwestern in Österreich. Es soll Grundlage für eine MitarbeiterInnenmappe und MitarbeiterInnen-Fortbildung sein, die sowohl einen allgemeinen als auch einen standortbezogenen Teil enthalten wird.

 

WAS WIR EUCH/IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Die Leitbild-Entwicklung wird einen der Schwerpunkte im heurigen Schuljahr darstellen. Das Wort „Leitbild" ruft Assoziationen hervor ...

„leiten": Von welchen Ideen, Überzeugungen, Grundsätzen, Menschen lasse ich mich leiten?
„beg-leiten": Wir können einander begleiten und füreinander lebendige „Leitbilder" sein.
„Leitlinien": Im Straßenverkehr sind sie unverzichtbar, weil sie Orientierung bieten.
„Bild": Welches Leit-„Bild" würde ich von meiner Schule malen?
„bilden": bilden durch leiten - Bildung durch Leitung - leiten durch bilden - Leitung durch Bildung
„Leit-Figur": Mehr noch als abstrakte, auf Papier geschriebene Leitbilder, beeinflussen uns menschliche Leitfiguren. Leitfiguren für das eigene Leben nachspüren ...

Eine Leitfigur unseres Jahrhunderts, ein im wahrsten Sinn des Wortes "guter Hirte", wurde am 3. September seliggesprochen. Von ihm wird u.a. folgende Anekdote überliefert:

Papst Johannes XXIII. ließ sich, als er noch Nuntius in Paris war, bei einem großen Bankett mehrere Delikatessen auf seinen Teller legen. Ein Ungläubiger machte sich darüber lustig: „Eminenz, so viel Lebensfreude in der bösen Welt?" Darauf Angelo Roncalli mit einem fröhlichen Lächeln: „Nirgendwo steht in der Schrift geschrieben, dass Gott die guten Dinge nur für die Sünder bestimmt hätte."

Wir wünschen euch/Ihnen ein spannendes neues Schuljahr, das mit der Lebensfreude Johannes XXIII. gewürzt ist!

Sr. Stefanie und Sr. Maria

 

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN
10-2000

Liebe Schülerinnen und Eltern!

Ein paar Schulwochen sind bereits vergangen, den Anfang hätten wir wieder mal geschafft. Schön langsam weicht Ordnung dem schulanfänglichen Chaos, im Rahmen dessen sich so manche/r LehrerIn nach dem Motto "Wer suchet, der findet" auf die Suche nach seiner/ihrer Klasse gemacht hat. Die Stundenplanmacher - und allen voran unser Herr Administrator - hatten es heuer angesichts der erhöhten Klassen- und Schülerzahl wahrlich nicht leicht, alles unter einen Hut zu bringen. Sie haben viel Freizeit und Nerven investiert, um das Raumproblem zu lösen und möglichst schöne Stundenpläne zustande zu bringen. Wir sagen ihnen ein herzliches Danke für ihren wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zu einem reibungslosen Schulbetrieb.

Auch sonst hat sich schon manches getan. Hier nun wieder die wichtigsten Informationen in Kürze:

 

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ...

Albanien-Aktion

Inzwischen ist unser Albanien-Transport gut in Shkodra angekommen - zwar einen Tag später als geplant, dafür aber gut und mit vollständiger Ladung, was ja keine Selbstverständlichkeit ist. Das Beladen des riesigen Sattelschleppers der Firma Nummer aus Leibnitz war eine eigene interessante Erfahrung. Die Firma Pichler aus Attnang hat uns dankenswerterweise die nötigen Paletten kostenlos zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle sei auch im Nachhinein erwähnt, dass der Zonta-Club uns für die Finanzierung des Transportes 10000 ATS zur Verfügung gestellt hat. Ebenso viel kam über die Spendenaktion der Pfarre Unterach (auf Initiative von Frau Gerti Wesenauer, Mutter von Elisabeth Wesenauer aus der 2. Bakip und durch das großzügige Entgegenkommen des Unteracher Pfarrers). Viele Privatspender haben uns ebenfalls kräftig unterstützt. Sehr herzlichen Dank ihnen allen!

Frau Petra Holzer ist ebenfalls gut in Shkodra angekommen. Sie hat bereits die ersten Kontakte geknüpft, verständigt sich auf französisch, englisch und deutsch und ist mit ihrer Übersetzerin sehr zufrieden. Sie unterrichtet 22 Schüler/innen, von denen 19 Burschen sind! Sie ist eine sehr wertvolle Hilfe für die Jugendlichen in Albanien! Sobald sie sich eingearbeitet und ein wenig Zeit zum Schreiben hat, wird sie uns sicherlich immer wieder kurze Berichte zukommen lassen, die wir dann jeweils in den NEWS weitergeben.

Das geplante Sponsoring von Firmen in Form von Schildern und Transparenten an unserem Zaun (u.a. zur Unterstützung von Projekten unserer Schwestern in Albanien) ist fürs erste leider geplatzt, weil die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck uns keine Erlaubnis dazu geben konnte. Der Zaun befindet sich zu nahe an der Bundesstraße; Autofahrer sollen durch Werbung nicht abgelenkt werden.

Personalsituation

Kurz nach Schulbeginn ergab sich noch eine Personalveränderung in der BAKIP. Da Frau FL Susanne Slezak-Freitag eine freie Stelle im ORG Vöcklabruck angenommen hat, mussten wir uns kurzfristig um eine Blockflöten- und um eine Querflötenlehrerin umsehen, da wir heuer zum ersten Mal auch insgesamt sechs Querflötengruppen haben. Frau FL Irmgard Hemetsberger, die bereits vor einigen Jahren bei uns unterrichtet hat, hat fünf Blockflötenstunden übernommen, Frau FL Gudrun Moitzi sechs Querflötenstunden.

Im Oktober beginnt auch die neue amerikanische Fremdsprachen-Assistentin, Frau Lucinda Ward aus Kentucky/USA, unsere Englisch-KollegInnen in den Unterricht zu begleiten. Sie wird 12 Stunden in der Woche als Fremdsprachenassistentin – aufgeteilt auf unsere Schule und das ORG – tätig sein.

 

Klassen- und Schülervertreterinnen

Nachdem sich die neuen Kandidatinnen am Mittwoch, 4. Oktober im Rahmen eines Hearings den Schülerinnen vorgestellt haben, fand am Donnerstag, 5. Oktober die jährliche Klassensprecher- und Schülervertreterwahl statt. Hier unsere neugewählten Klassen- und Schülervertreterinnen:

Klassensprecherinnen Stellvertreterinnen

EWF Rebhan Marlen Wywias Daniela
1. FW Rabanser Karin Kreuzer Claudia
2. FW/A Eder Bettina Klammer Christina
2. FW/B Nagl Theresa Neuwirth Michaela
3. FW Preuner Margit Zauner Claudia
1. HLW/A Riedler Stefanie Ziegl Kerstin
1. HLW/B Lenglachner Susanne Reiter Birgit, Gavino Elisabeth
2. HLW Auböck Doris Roither Barbara
3. HLW Schausberger Michaela Steinbichler Heidemarie
4. HLW Rapp Theresa Hangler Hedwig
5. HLW Traxl Katrin Renhardt Silvia
1. BAKIP/A Strupl Sandra Radner Anna
1. BAKIP/B Lacher Stefanie Leibetseder Claudia
2. BAKIP Wesenauer Elisabeth Greiner Christine
3. BAKIP Berger Claudia Pfisterer Katrin
4. BAKIP Wallner Birgit Wiesauer Elisabeth
5. BAKIP Stadler Ingrid Wenger Birgit

Schulsprecherinnen Stellvertreterinnen

HLW Auböck Doris, 2. HLW
Maringer Sandra, 4. HLW
Hüttner Angelika, 4. HLW

BAKIP Lube Elisabeth, 3. BAKIP
Wesenauer Elisabeth, 2. BAKIP
Baumgartinger Kathrin, 4. BAKIP

Stellvertreterinnen im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA)

HLW Gangl Petra, 2. HLW
Steiner Daniela, 4. HLW
Zauner Claudia, 3. FW
BAKIP Zehetner Renate, 4. BAKIP
Riedl Judith, 2. BAKIP
Mittendorfer Christiane, 2. BAKIP

Wir freuen uns darüber, dass sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen haben und dass wir mit ihnen in allem, was die Gestaltung des Schullebens betrifft, zusammenarbeiten können.

Hausordnung

Erstmal gleich eine begriffliche Korrektur: In den letzten NEWS haben wir von der Überarbeitung der Schulordnung gesprochen. In Wirklichkeit überarbeiten wir nur die Hausordnung, die jede Schule selbst erlassen kann, die jedoch dem Landesschulrat zur Einsicht vorgelegt werden soll. Die Schulordnung für alle österreichischen Schulen ist im Schulunterrichtsgesetz geregelt.

Am Freitag, 6. Oktober haben wir im Rahmen der Klassensprechertagung mit Klassen- und Schülervertreterinnen wichtige Punkte der Klassen- und Hausordnung besprochen. Wir haben ihre Wünsche notiert, die wir nun bei der ersten Elternvereinssitzung, bei der Dienstbesprechung mit den KollegInnen und im Kreis der Schwestern besprechen werden. Bei der ersten SGA-Sitzung am 17. Oktober sollen dann die diesbezüglichen Entscheidungen fallen.

Beratung und Begleitung

Mit diesen NEWS geben wir auch die neuen Sprechstundenzeiten bekannt. Wie bereits letztes Mal erwähnt, können sie sowohl von Eltern als auch von Schülerinnen genützt werden. Die meisten KollegInnen sind sicher auch bereit sind, telefonisch Auskünfte zu geben bzw. Termine zu vereinbaren.

Schulärztin

Frau Dr. Susanne Stammler hat nicht nur ihre schulärztliche Tätigkeit begonnen, sondern auch das Angebot verschiedener Kurse (Massage, Wirbelsäulengymnastik, Yoga, Lehrausgang in eine gynäkologische Praxis etc.) gemacht. Wir sind dabei, das Interesse daran zu erkunden und werden dann sehen, welche Kursangebote wann gemacht werden können (eine Möglichkeit wäre auch zur Zeit der Projekttage am Schulschluss). Auch bezüglich der Kurse für LehrerInnen werden wir sehen, welche Angebote sich verwirklichen lassen.

BAKIP: Neue Matura

Drei Schülerinnen der 5. BAKIP haben bereits ihre Diplomarbeitsthemen in Pädagogik formuliert und dem Landesschulrat vorgelegt. Sie beginnen bereits mit der konkreten Arbeit daran.

Auch die LehrerInnen stellen sich auf die neue Matura ein. KollegInnen aus Leibeserziehung, Musik/ Instrumentalunterricht und Religion haben in diesem Monat jeweils Fachgruppen-Besprechungen bezüglich der Anwendung der neuen Reifeprüfungsverordnungen.

Leistungsmappe

Wie wir das mit der Idee der Leistungsmappe handhaben wollen, das besprechen wir am Montag, 16. Oktober bei der Dienstbesprechung mit den KollegInnen und bei der Besprechung der Klassen- und Schülervertreterinnen mit den Klassenvorständen.

EU-Projekt

Am 9. Oktober fand die erste Besprechung mit den Schülerinnen statt, die sich dafür gemeldet haben. Es sind 18 HLW-Schülerinnen, die sich daran - auch außerhalb des Unterrichts - beteiligen wollen. Zusammen mit KollegInnen sammelten sie Ideen, wobei sich herauskristallisierte, dass sie am liebsten entweder zum Thema Faschings- und/oder Hochzeitsfeste und -bräuche arbeiten wollen. Diese Vorschläge werden Frau Mag. Irene Limberger und Frau Mag. Ruth Winter beim ersten Arbeitstreffen der fünf Partnerländer von 22. bis 26. Oktober in Dendermonde / Belgien einbringen. Aufgrund des Ergebnisses der gemeinsamen Besprechung wird dann mit der konkreten Arbeit am Projekt begonnen.

Lehrerausflug Benediktbeuern

Der erste Teil der Lehrerausflugs am 7./8. Oktober nach Benediktbeuern fiel zwar nicht wirklich ins Wasser, war aber eine etwas nasse Angelegenheit, weil es den ganzen Tag schüttete. Das hinderte uns aber nicht daran, das 1300 Jahre alte Benediktinerkloster kennenzulernen, das die Salesianer Don Boscos seit 1930 in eine blühende und moderne Bildungs- und Kulturstätte verwandelt haben. U.a. begegneten wir auch Prof. Dr. Martin Lechner, mit dem wir uns bereits ein wenig über die geplante Leitbildentwicklung unterhielten. Am Sonntag, der sich wieder freundlich präsentierte, beeindruckte uns besonders die seit 1988 bestehende Einrichtung "Zentrum für Umwelt und Kultur", die nicht nur Angebote für Jugendliche macht, sondern in ihr hervorragend konzipiertes pädagogisches Konzept Jung und Alt einbezieht. Wir besichtigten den Kräutergarten, den umgebauten alten Meierhof, das Kräuterlabyrinth, das Biologie-Labor etc. Wer Näheres darüber erfahren möchte, möge unter der Internet-Adresse www.donbosco.de surfen und die Stichwörter "Benediktbeuern", "ZUK", "Jugendpastoralinstitut", "AZ" etc. abrufen.

Don Bosco-Vortrag

Am 24. Oktober um 19 Uhr seid ihr/sind Sie sehr herzlich zu einem Vortrag über Don Bosco eingeladen, der mit Hilfe von Dias, Filmausschnitten etc. seine außergewöhnliche Person vorstellen und darüber berichten will, was von seinen Träumen und Initiativen ausgegangen ist.

 

WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

Am 1. Oktober 2000 wurden in Rom unter vielen anderen interessanten Persönlichkeiten auch zwei Salesianer Don Boscos heiliggesprochen. Es sind dies Don Luigi Versiglia und Don Callisto Caravario, beide gebürtige Italiener und Missionare in China. Don Luigi wurde 1873 in der Nähe von Pavia geboren, lebte drei Jahre an der Seite Don Boscos in Turin, schloss in Rom sein Doktoratsstudium in Philosophie ab und war anschließend Novizenmeister in Genzano und Provinzial von Rom. 1906 ging er als Missionar nach China, wo er sich in Macao, Heung-Shan und Shiu.Chow hervorragend bewährte. 1921 wurde er Bischof der Diözese Shiu-Chow. Don Callisto kam 1924 (er war 24 Jahre alt) ebenfalls nach China, wo er in der Diözese Don Versiglias die 200 Katholiken des 40000 Einwohner zählenden Gebietes Liu-Chow betreute. Am 24. Februar 1930 mussten beide gemeinsam eine Missionsreise antreten, bei der sie auch zwei Lehrer und deren Schwestern begleiteten, eine 16 und eine 21 Jahre alt, beide Schülerinnen der Don Bosco-Schwestern. Unterwegs wurde die Reisegruppe, die sich auf einem Boot befand, von Banditen überfallen, die es neben dem Geld auch auf die beiden jungen Frauen abgesehen hatten. Als Don Luigi und Don Callisto sich schützend vor sie stellten, wurden sie kurzerhand misshandelt und erschossen.

In der Don Bosco-Familie Österreichs laufen zur Zeit Bestrebungen, die E-mail-Adressen zu vereinheitlichen, die in vielen Ländern auf "donbosco" mit der Abkürzung der jeweiligen Nation lauten (z.B. donbosco.at, donbosco.de, donbosco.be etc.). Wir haben vor, auch unsere hausinternen Adressen zu verändern, nämlich von mavbruck. ...@ asn-linz.ac.at auf dbs.(donboscoschulen) ... @eduhi.at. Wenn es soweit ist, werden wir die neuen Adressen bekanntgeben.

 

WAS WIR EUCH/IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Der frühbarocke Festsaal des von den Salesianern Don Boscos geführten Klosters Benediktbeuern weist eine Vielzahl von zusammenhängenden, die Schöpfung und das Leben des Menschen darstellenden Deckengemälden auf, die besonders durch ihre Symbolik bestechen. Eines dieser Bilder stellt Christus dar, der sein Herz an die Angel gehängt hat und damit den Menschen einen Rettungsanker zuwirft, denen das Wasser sozusagen bis zum Hals reicht und die in den Fluten zu ertrinken drohen. Von Don Bosco ist das Wort bekannt: "Ich begegne den Menschen mit dem Herzen auf der Hand." Wir wünschen euch/Ihnen und uns, dass ihr/Sie/wir immer wieder Menschen mit Herz begegnen und selbst echte Herzlichkeit ausstrahlen.

Sr. Stefanie und Sr. Maria

 

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN
11-2000

Liebe Schülerinnen und Eltern!

Nun beginnt zwar erst so richtig die Schularbeiten- und Testzeit, aber dennoch hätten wir ein Fünftel des Schuljahres bereits geschafft! Die freien Tage rund um den Nationalfeiertag und Allerheiligen haben uns bestimmt allen gut getan - nun können wir uns wieder mit Schwung und Elan in den Schulalltag stürzen! Kaum zu glauben, was sich in den letzten Wochen getan hat - hier in Kürze die neuesten News:

 

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ...

Albanien-Aktion

Unsere Kollegin Petra Holzer hat sich sehr gut in Shkodra eingelebt. Sie fühlt sich sehr wohl in der Schwesterngemeinschaft und unter den albanischen Jugendlichen, die, wie sie schreibt, ihre „Nähe förmlich suchen", von denen sie aber auch merkt, dass sie von den Lebensumständen geprägt sind. Petra hat einen eigenen Bericht für die News geschrieben, der unterwegs, aber noch nicht angekommen ist. Am Telefon hat sie jedoch u.a. erzählt, dass sie z.B. den Nationalfeiertag in Shkodra mit den österreichischen Lektoren an der Universität gefeiert hat und dass sie am 1. November den Friedhof besucht haben („Der Anblick des Friedhofsgeländes war erschreckend. Wir haben uns an einem ‘verwüsteten’ Platz im Kreis aufgestellt, uns die Hände gereicht und für die Verstorbenen gebetet. Sr. Carolina hat uns erzählt, dass genau auf diesem Platz im Kommunismus ein Priester erschossen worden ist.") In nächster Zeit ist ein Lehrerausflug nach Tirana geplant, bei dem auch ein Museumsbesuch am Programm steht. Die Don Bosco-Schwestern in Shkodra sind sehr glücklich mit Petra, weil sie mit ihrer freundlichen Art und ihrer beruflichen Kompetenz eine außerordentlich wertvolle Hilfe für das Berufsbildungszentrum ist.

Klassenvorstände

Bei den ersten News dieses Jahres haben wir vergessen, die Klassenvorstände anzuführen. Wir holen dies nach:

EWF FL Marie-Luise Palmetshofer                  

1. FW FL Elfriede Schönbaß                             
2. FW A Mag. Gabi Schindlmayr                       
2. FW B FL Anneliese Unger                             
3. FW Mag. Ruth Winter                                      

1. HLW A Mag. Gerhard Klaus                           
1. HLW B Mag. Christine Zeppetzauer              
2. HLW Mag. Monika Rucker                              
3. HLW Mag. Frank Landgraf
4. HLW Mag. Heidi Derntl
5. HLW Mag. Claudia Fellner

1. BAKIP A FL Monika Fellinger
1. BAKIP B FL Elisabeth Tischler 
2. BAKIP Mag. Erich Hinterleitner
3. BAKIP Mag. Ulrike Haas
4. BAKIP Mag. Wolfgang Humer
5. BAKIP Mag. Johanna Rabl

Hausordnung

Gott sei Dank! Wir haben die Überarbeitung der Hausordnung zu einem guten Ende gebracht - und zwar in einem wahrhaft demokratischen Prozess: Zuerst wurden Vorschläge im Rahmen des Klassensprecher- und Schülervertretertages erarbeitet. Diese haben wir dann in je eigenen Besprechungen mit den Eltern, Schwestern und LehrerInnen besprochen. Die letzten Details wurden nochmal in einer gemeinsamen Besprechung von Klassensprecherinnen und Klassenvorständen geklärt. Bei der ersten Schulgemeinschaftsausschuss-Sitzung am 17. Oktober wurde die Hausordnung dann beschlossen und anschließend allen persönlich ausgeteilt. Nun geht es darum, konsequent für ihre Umsetzung zu sorgen. Sie kann nicht Selbstzweck sein, sondern nur ein Mittel zum Ziel, nämlich dazu, dass wir uns alle in der Schule wohlfühlen!

Leistungsmappe

Bei der SGA-Sitzung haben wir auch die Handhabung der Leistungsmappen-Bestätigung beschlossen. Mit einer Leistungsmappen-Bestätigung soll das Engagement von Schülerinnen in der Freizeit für die Schule honoriert werden (z.B. Schülervertreter- und Klassensprechertätigkeit, Kassierertätigkeit, Mitwirkung an der Gestaltung von Schulfesten, Projekttagen etc., EU-Projektarbeit, Verantwortung für Sucht-, Aidsprävention ...). Die Leistungsmappe ist keine Verpflichtung, sondern ein Angebot. Sie soll eine gewisse Verbindlichkeit haben, Eigeninitiative belohnen und etwas Besonderes sein. Schülerinnen, die eine Leistungsmappen-Bestätigung wollen, müssen ihre Leistung dokumentieren können. Die Vergabe von Leistungsmappen-Bestätigungen soll transparent sein und dem SGA vorbehalten werden.

Jahresbericht

Von der Idee, einen Jahresbericht zu erstellen, haben wir bereits zu Schulbeginn gesprochen. Als wir aber bei der letzten SGA-Sitzung überlegten, ob die Nachfrage tatsächlich so groß sein würde, dass sich die Druckkosten auch wirklich rentieren würden, kam der Vorschlag, die Schülerinnen zu befragen, ob sie wirklich einen Jahresbericht möchten oder nicht. Wir einigten uns darauf, dass mindestens eine Zweidrittelmehrheit dafür sein sollte. Dies ist nicht der Fall, also werden wir keinen Jahresbericht erstellen.

Schulwerbung

Der SGA hat grundsätzlich dem Vorschlag zugestimmt, Werbung von Firmen an der Schule einzuführen. Die Initiative dazu kann von Mitgliedern der Schulgemeinschaft ausgehen, die Schulleitung entscheidet jeweils darüber, ob etwas aufgehängt wird oder nicht.

Homepage

Unser Webmaster Mag. Erich Hinterleitner hat unsere Homepage wieder ganz toll aktualisiert, u.a. hat er ein Gästebuch installiert. Ein herzliches Danke für sein Engagement und seine kreativen Einfälle!

Bibliothekarsprüfung

Frau Mag. Heidi Derntl, die bereits seit längerem einige Stunden in unserer Bibliothek arbeitet, hat am 31. Oktober 2000 mit der Befähigungsprüfung für Schulbibliothekare ihre Bibliothekars-Ausbildung am Pädagogisches Institut des Bundes für Niederösterreich mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren ihr dazu sehr herzlich!

Entwicklung der Fachschulen für wirtschaftliche Berufe

Auf Grund der Ergebnisse einer Lehrplanevaluation wird für das Schuljahr 2002/2003 an neuen Lehrplänen gearbeitet. Ergebnisse dieser Evaluationsstudie zeigen, dass künftig eine universelle Ausbildung der jungen Menschen nötig sein wird, daher auch eine Umstrukturierung der jetzigen Lehrpläne, die mit neuen Inhalten gefüllt werden sollen, wie z.B. Kommunikation und Mediendesign, Sozialmanagement, Kultur- und Kongressmanagement.

Schulqualität 2000 - „Qualität macht Schule"

Unter diesem Titel fanden am 11. Oktober 2000 im Haus der Industrie in Wien ein Seminar und Workshops statt, an denen Frau Mag. Ruth Winter und ich (Sr. Stefanie) teilgenommen haben. In Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Instituten und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurden u.a. Qualitätsmanagement-Modelle in Schulen sowie die Umsetzung von gezielten Qualitätsmanagement-Maßnahmen vorgestellt.

Tagung des Elternverbandes der Katholischen Privatschulen

Im Gymnasium des Schulvereins „Europagymnasium" in Baumgartenberg fand am 21. Oktober 2000 die jährliche Veranstaltung des Elternverbandes der Elternvereine an katholischen Privatschulen statt. Der Schriftführer unseres Elternvereins, Herr Friedrich Jäger, und ich (Sr. Stefanie) teilnahmen. Der Rektor des diözesanen Schulamtes, Prälat Dr. Josef Janda, referierte zum Thema „Katholische Schulen auf dem Weg zu einem neuen Profil". Auch hier ging es wieder um Neuorientierung und qualifizierte schulische Ausbildung sowie um die Eckpunkte, die die katholische Schule kennzeichnen (qualifizierte schulische Ausbildung, menschliche Reife, religiöse Verankerung). In der Tagung zeigte sich sehr deutlich die Wichtigkeit der Elternvereine an den einzelnen Schulen bzw. die Verbindung zu den Landes- und Bundeselternvertretungen.

Gründung des Vereins der Direktoren an humanberuflichen Schulen OÖs

Am 24. Oktober 2000 hat im Kurhotel Bad Ischl die Gründungsversammlung des Vereins der Direktoren an humanberuflichen Schulen Oberösterreichs stattgefunden. Dieser Verein dient vor allem dazu, die Zusammenarbeit zwischen den LandesschulinspektorInnen und den DirektorInnen bestmöglichst zu gestalten. Zum Obmann des Vereins wurde der Direktor der HBLA Steyr gewählt, Manfred Derflinger.

BAKIP: Neuer Lehrplan

Mag. Wolfgang Humer nahm von 22. bis 24. Oktober 2000 an der ersten Besprechung der Lehrplanfachgruppen in Altlengbach/NÖ teil. Ca. 80 Kolleginnen und Kollegen (aufgeteilt in 14 Gruppen) sowie Vertreter der Landesschulinspektoren und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Ministerialrat Diemert, Mag. Dippelreiter) erarbeiteten Rohentwürfe, die in diesen Tagen an das Ministerium gehen und von dort gesammelt an alle Schulen geschickt werden, damit die FachkollegInnen dazu Stellung nehmen und Vorschläge, Wünsche etc. kundtun können. Bis Weihnachten gehen diese wieder an die verschiedenen Fachgruppen retour. Bei der nächsten Sitzung der Lehrplanfachgruppen von 29. bis 31. Jänner 2001 in Strobl wird daran weitergearbeitet und der Lehrplan hoffentlich zu einem Abschluss gebracht. Mit der tatsächlichen Einführung des neuen Lehrplans ist allerdings erst in drei bis vier Jahren zu rechnen.

Schulmanagement-Seminar: Modul II „Konfliktmanagement"

Aus aktuellem Anlass habe ich (Sr. Maria) mich letztes Jahr entschlossen, das vom Pädagogischen Institut angebotene Schulmanagement-Seminar für SchulleiterInnen, die neu beginnen, zu absolvieren. Es läuft in vier Modulen über zwei Jahre (ein zusätzliches Modul kann frei gewählt und muss in den Ferien besucht werden). Den Beginn machten wir im Frühjahr 2000 im Seminarhotel „Seiwald" in St. Oswald/Fr. mit Modul I zum Thema „Kommunikation und Führung", die Fortsetzung folgte nun im Oktober mit Modul II zum Thema „Konfliktmanagement". Es ist nicht nur sehr entlastend und manchmal auch erheiternd zu sehen, dass mehr oder weniger alle SchulleiterInnen mit denselben Problemen konfrontiert sind, sondern auch sehr wertvoll auf inhaltlicher Ebene. Diesmal übten wir vor allem Konfliktgespräche und Problemlösungsstrategien.

Elternvereinssitzung

Bei der ersten Sitzung des Elternvereins am 13. Oktober 2000, an der die Mitglieder des Vereinsvorstandes und den KlassenelternvertreterInnen teilnahmen, ging es vor allem darum, die neuen VertreterInnen im Vorstand des Elternvereins zu bestimmen. Hier die diesbezügliche Liste:

Mitglieder des Elternvereinsvorstands:
OBFRAU Schmidtberger Anneliese
STELLVERTRETERIN Hinterplattner Barbara
SCHRIFTFÜHRER Jäger Friedrich
STELLVERTRETER Ebel Robert
KASSIERIN Mag. Obermair Astrid
STELLVERTRETERIN Traxl Gabriele
RECHNUNGSPRÜFERIN Resch Irmgard
STELLVERTRETER Stockinger Anna Maria

KlassenelternvertreterInnen:
EWF Hopf Gabriele, Kern Brigitte
1. FW Schmidtberger Anneliese, Holzinger Elfrieda
2. FW A Klammer Heidemarie
2. FW B Kornpointner Ursula
3. FW Resch Irmgard
1. HLW A Hikes Dorothea, Fritz Sabina
1. HLW B Lenglachner Karin, Thallinger Gudrun
2. HLW Baldinger Gerlinde, Seiringer Michaela
3. HLW Mag. Holzleithner Anton
4. HLW Stockinger Anna Maria
5. HLW Hinterplattner Barbara, Brunbauer Christine
1. BAKIP A Ebel Robert, Hüttenmayr Elisabeth
1. BAKIP B Bamberger Helmut, Gordon Margit
2. BAKIP Haas Gertraude, Mag. Obermair Astrid, Manetsgruber Maria
3. BAKIP Traxl Gabriele, Klaus Veronika, Kolleritsch Franziska
4. BAKIP Jäger Friedrich, Wendl Monika
5. BAKIP Spatt Britgitte

Mitglieder im Schulgemeinschaftsausschuss:
HLW: Schmidtberger Anneliese, Baldinger Gerlinde, Stockinger Anna, Hinterplattner Barbara, Seiringer Michaela, Mag. Holzleithner Anton
BAKIP: Haas Gertraude, Wendl Monika, Manetsgruber Adelheid, Gordon Margit, Klaus Veronika, Mag. Obermair
Astrid

Jahreshauptversammlung des Elternvereins

Bei der Jahreshauptversammlung des Elternvereins am 10. November 2000 wurden die neuen Mitglieder des Elternvereins bestätigt. Das Hauptreferat hielt Frau Mag. Eva Stix zum Thema „Gesprächskultur in der Familie". Auf sehr lebendige und anschauliche Weise erläuterte sie Gesprächsfallen und -hilfen, was den anwesenden Eltern wertvolle Anregungen für den Umgang mit ihren Töchtern bot.

EU-Projekt

Nun geht’s mit der Arbeit an unserem EU-Projekt bereits richtig los! Mag. Irene Limberger und Mag. Ruth Winter haben sich beim ersten Arbeitstreffen von 22. bis 26. Oktober 2000 in unserer Partnerschule in Dendermonde/Belgien mit je zwei KollegInnen der anderen Partnerschulen (Sizilien, Belgien, Litauen, Frankreich) auf folgende Aktivitäten rund um das Thema „Feste und Feiern im historischen Kontext" geeinigt: Im laufenden Schuljahr, also im ersten Projektjahr, soll z.B. von allen Schulen ein Video erstellt werden, das die Schule, das Gebäude, den Unterricht etc.vorstellt; ebenso ein Video bzw. Fotos, Plakate etc. zu 10 für das Land typischen Sprichwörtern und Redewendungen; ein Video über ein Faschingsfest mit einer Dokumentation über die Geschichte und die Bräuche des Festes; ein weiteres Fest, das typisch ist für die Region, wird ebenfalls erarbeitet werden. Im zweiten Projektjahr ist geplant, dass zum dritten Arbeitstreffen, das im Oktober 2001 in Österreich stattfinden wird (zum zweiten Arbeitstreffen treffen sich die KollegInnen der einzelnen Länder im Mai 2001 in Sizilien) jedes Land bereits vier Anfangspassagen einer typischen Geschichte mitbringt. Diese werden dann von den SchülerInnen der verschiedenen Länder fertiggestellt und mit dem Original verglichen. Außerdem soll in diesem Jahr ein Festkalender erstellt werden. Im dritten Projektjahr schließlich soll eine Geschichte entstehen, an der alle beteiligten Länder mitarbeiten. Dabei werden die SchülerInnen einige Figuren auf einer Reise (historisch und/oder geographisch) durch die verschiedenen Partnerländer begleiten und diese typische Ereignisse in den Ländern erleben lassen. Das Ergebnis soll in Form eines Buches oder auch einer CD erscheinen, das/die Querverweise auf Feste und Traditionen der Partnerländer enthält. Unsere EU-Gruppe, die 18 Schülerinnen, die sich dazu freiwillig gemeldet haben, sind nun bereits fleißig dabei, ein Video über unsere Schule zu erstellen, das mit den Partnerländern ausgetauscht wird. Auch eine Website im Internet, die laufend über das EU-Projekt informiert, ist geplant.

Don Bosco-Tag

Wie bereits zur Tradition geworden, feiern wir auch heuer das Don Bosco-Fest, dessen eigentlicher Termin der 31. Jänner ist, nach, und zwar am letzten Tag des ersten Semesters, der heuer auf den 18. Februar fällt. In einer Besprechung mit den Klassensprecherinnen am 8. November haben wir unter mehreren Vorschlägen das Thema „Olympiade" ausgewählt. P. Dr. Bernhard Maier, der Direktor des Don Bosco-Gymnasiums in Unterwaltersdorf/NÖ, der als Sport-Kaplan Österreichs bei der Olympiade in Sydney dabei war, wird den Gottesdienst mit uns feiern und uns von Sydney erzählen. Ende November/Anfang Dezember wird sich die Gruppe der Klassensprecherinnen und Schülervertreterinnen zu einer weiteren Besprechung bezüglich des Don Bosco-Tages treffen.

Kindergarten

Ende Oktober wurde zur wöchentlichen Teambesprechung eine mobile Sonderkindergartenpädagogin eingeladen, die Informationen über Grenzfälle bei auffälligen Kindern gab.Das traditionelle Martinsfest wurde am 10. November 2000 zuerst in jeder Gruppe extra gefeiert. Anschließend fand dann Laternenumzug statt, der in der szenischen Darstellung der Mantelteilung (mit echtem Pferd und Reiter und Bläsern) gipfelte.Zum Abschluss erhielten alle TeilnehmerInnen Kipferln, die von Eltern selbst gebacken wurden und zum Teilen einluden.

Maria Mazzarello-Vortrag

Am 28. November um 19 Uhr seid ihr/sind Sie sehr herzlich zu einem Vortrag über Maria Mazzarello im Seminarraum eingeladen. Maria Mazzarello ist für viele bestimmt ein unbeschriebenes Blatt, daher möchten wir Sie/dich gern ein wenig mit ihr bekannt machen. Sie hat mit Don Bosco zusammen die Don Bosco-Schwestern gegründet und die erste Schule der Schwestern ins Leben gerufen. Mehr darüber aber am 28. November! Wir freuen uns auf Ihr/dein Kommen!

 

WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

Die Tagung „Gestalten statt verhindern", die von 26. bis 28. Oktober 2000 im Don Bosco-Haus in Wien stattfand, hat das Präventivsystem Don Boscos als Orientierungshilfe für pädagogisches Handeln heute zur Sprache gebracht. Als besonders wertvoll wurden von den TeilnehmerInnen die zahlreichen Ateliers empfunden, die zu Erfahrungen aus der Praxis in verschiedenen Bereichen angeboten wurden. Der Hauptreferent, Dr. Max Friedrich, Vorstand der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters in Wien, begeisterte durch seinen aufgelockerten und interessanten Vortrag, in dem er Präventionsmöglichkeiten heute aufzeigte.

Zum 13. Mal trafen sich am 4./5. November die fünf deutschsprachigen Provinzen der Don Bosco-Familie (SDB = Salesianer Don Boscos Nord- und Süddeutschland und Österreich, FMA = Don Bosco-Schwestern Deutschland und Österreich) zur Tagung für salesianische Jugendspiritualität in Fürstenried bei München. Diese Tagung setzt sich zum Ziel, die Pädagogik Don Boscos für Jugendliche heute zu aktualisieren. Heuer stand der sogenannte „Rombrief" Don Boscos, den dieser im Jahr 1884 von Rom aus seinen Jugendlichen in Turin geschrieben hat und der sozusagen zu seinem „geistliches Testament" gehört, im Mittelpunkt. Die Referenten gaben Impulse für die Präsenz bei den Jugendlichen heute, die sich immer neuen Herausforderungen stellen muss.

Am dritten internationalen Kongress für salesianische Geschichte von 1880 bis 1922 von 31. Oktober bis 5. November 2000 in Rom musste ich (Sr. Maria) einfach teilnehmen. Das ist genau mein Interessensgebiet! Ca. 120 Teilnehmerinnen aus Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Europa kamen zusammen, um die zahlreichen Referenten, die in den letzten Jahren historisch-kritische Forschungen betrieben und Studien über einzelne Häuser und Länder in der besagten Zeit erstellt haben, zu hören. Beleuchtet wurde vor allem die soziale Bedeutung der salesianischen Werke damals. Veranstalter dieser alle fünf Jahre stattfindenden Tagung sind das ISS (Istituto storico salesiano, salesianisches historisches Institut) und die ACSSA (Associazione cultori di storia salesiana, Verein zur Pflege salesianischer Geschichte). Zum kulturellen Rom-Besichtigungsprogramm gehörte auch ein Besuch in der Vatikanischen Bibliothek, die der Salesianer Don Raffaele Farina leitet.

Am 11. November 2000 findet in Turin die 125. Missionsaussendung der Salesianer Don Boscos statt (die erste fiel bereits in das Jahr 1875, Don Bosco selbst hat 11 Missionsaussendungen erlebt). 84 junge Mitbrüder bekamen das Missionskreuz und fahren nun in ihre Einsatzländer. Zwei junge Salesianer aus der Slowakei werden mit einem dritten Mitbruder, der bereits an Ort und Stelle ist, die erste Niederlassung in Aserbaidschan eröffnen.

Das heurige Confronto-Treffen (11./12. November, Pfadfinderheim Schwanenstadt) stand unter dem Thema „An der Straßenkreuzung des Lebens. Das Leben ist wie Autofahren - man kann in jede Richtung steuern." 56 Jugendliche nahmen mit viel Begeisterung daran teil und machten wertvolle Gemeinschaftserfahrungen.

Unsere Gemeinschaft in Vöcklabruck hat wieder Zuwachs bekommen. Anfang November kamen zwei Schwestern aus Klagenfurt neu in unser Haus, nämlich Sr. Edeltraud Walser und Sr. Cäcilia Lehrbaum. Beide sind im neuen 4. Stock untergebracht, der zur Pflege älterer und kranker Schwestern umfunktioniert wurde.

 

WAS WIR EUCH/IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Im Herbst feiern wir die Festtage einiger salesianischer Heiliger und Seliger, nämlich am ...

29. 10. den seligen Don Michaele Rua (1837-1910): Er war Schüler Don Boscos und unter denen, die mit diesem die Salesianer gründeten. Nach dem Tod Don Boscos leitete er als Generaloberer die Kongregation, die sich bis zu seinem Tod in zahlreichen Ländern ausgebreitet hat, u.a. auch seit 1903 in Österreich. Bekannt ist eine Szene aus Don Ruas Kindheit: Don Bosco deutete ihm mit einer Geste an „Wir beide machen einmal halbe halbe!"

13. 11. die hl. Luigi Versiglia (1873-1930) und Callistus Caravario (1903-1930): Märtyrer in China, siehe Information in den letzten News

15.11. die selige Sr. Maddalena Morano (1847-1908): Sie war schon vor ihrem Eintritt eine sehr begabte Lehrerin (sie unterrichtete vor allem Burschen) und wirkte dann als Don Bosco-Schwester jahrzehntelang in Sizilien, wo sie im wahrsten Sinn des Wortes Pionierarbeit im schulischen Bereich leistete. Der Pfarrer, mit dem sie vor ihrem Eintritt bei den Schwestern zusammenarbeitete, meinte, er könnte leichter auf seinen Kaplan verzichten als auf Maddalena!

5. 12. den seligen Don Filippo Rinaldi (1856-1990): Mit 21 Jahren kam er zu Don Bosco. Als Priester war er zu Lebzeiten Don Boscos verantwortlich für die Ausbildung der jungen Salesianer. 1889 sandte ihn Don Rua als Direktor nach Sarrià bei Barcelona in Spanien, wo er Provinzial wurde. Nach Don Alberas Tod (zweiter Nachfolger Don Boscos) wurde er 1922 Generaloberer der Salesianischen Kongregation. Viele Initiativen gehen auf sein Wirken zurück, u.a. Impulse für die Salesianischen Mitarbeiter, die Ehemaligen und die Gründung des Salesianischen Säkularinsitutes der „Volontarie Don Boscos" (VDB, junge Frauen legen Gelübde ab, leben aber allein und nicht in Gemeinschaft). Von Don Rinaldi sagt man, dass er die Güte Don Boscos in Person war.

Am 25. 11. jährt sich der Todestag Mamma Margeritas (1788-1856), der Mutter Don Boscos. Sie hat Don Bosco von klein auf geprägt. 1846 folgt sie ihm von ihrem Heimatort Becchi in die Großstadt Turin, um 10 Jahre lang, bis zu ihrem Tod, so etwas wie ein Mutter-Ersatz für die Buben Don Boscos zu sein. Von ihr hat Don Bosco die sogenannte „Gute Nacht" abgeschaut, ein gutes Wort (Tagesrückblick, Vorausschau auf den nächsten Tag, Geschichte, guter Gedanke ...) vor dem Schlafengehen, die auch heute noch in allen Salesianer- und Schwesternhäusern üblich ist. Auch ihr Seligsprechungsprozess ist im Gang.

Nähere Informationen über diese und die zahlreichen anderen heiligen und seligen Mitglieder der Don Bosco-Familie finden sich unter der Internet-Adresse: www.sdb.org („sulle orme dei santi"). In der Zeit der Leitbild-Erstellungen sind lebendige Vorbilder wieder neu gefragt. So wünschen wir euch/Ihnen noch ein paar schöne November-Wochen und dann schon einen guten Advent-Beginn!

Sr. Stefanie und Sr. Maria

 

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN
12-2000

Liebe Schülerinnen und Eltern!

Die Zeit ist wieder mal davon gerannt – Weihnachten steht schon vor der Tür. Wir haben uns bemüht, heuer im Advent keine Besprechungen und Veranstaltungen anzusetzen. Dennoch gibt’s wieder einiges zu berichten. Kurz vor den Ferien also wieder ein Rückblick auf das, was sich in den letzten Wochen getan hat:

 

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ...

Albanien-Aktion

Unsere Kollegin Petra Holzer hat nun schon beinahe drei Monate in Albanien verbracht. Sie ist ein echter Schatz für unsere Schwestern und die Jugendlichen in Shkodra, weil sie sich so kompetent und engagiert einbringt. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit kann sie mit ihren Backkünsten und kreativen Ideen viel Brauchtum und Freude vermitteln. U.a. hat sie mit ihrer Kochgruppe eine Nikolausfeier in einem nahegelegenen Kinderheim veranstaltet.

Wir hier in der Schule bemühen uns auch, Petra zu unterstützen. Der Erlös der gesunden Jause am Tag des Apfels, des Bazars der am Schulschluss „vergessenen Sachen“ und der Weihnachtsboutique, die in der letzten Adventwoche im Externat kleine Geschenke anbietet, kommt ihrem Einsatz in Shkodra zugute.

Am 21. Dezember fliegt Petra nach Österreich, um Weihnachten bei ihrer Familie zu verbringen. Am 8. oder 9. Jänner wird sie uns voraussichtlich in der Schule besuchen und von ihren Erfahrungen erzählen! Schon jetzt herzlich willkommen!

Schultag der Ordenstagung Lainz 2000

Jedes Jahr findet im November die österreichweite Ordenstagung statt, im Rahmen derer stets ein Tag den Katholischen Privatschulen gewidmet ist. Sr. Stefanie und Mag. Monika Rucker nahmen am heurigen Schultag teil, der unter dem Thema stand: „Katholische Schulen mit Zukunft – Pädagogische und wirtschaftliche Herausforderungen“. Das Hauptreferat hielt Univ. Prof. Dr. Franz E. Weinert vom Max-Planck-Institut für psychologische Forschung München. Er ging der Frage nach „inwieweit Schulleistungen Leistungen der Schule oder der Schüler“ sind. Zusätzlich tagten auch die Direktoren der konfessionellen berufsbildenden Schulen, die von MR Mag. Walter Bernhard über Neuerungen im berufsbildenden und sozialen Schulbereich informiert wurden.

Orientierungstage

Seit Schulbeginn haben bereits etliche Orientierungstage stattgefunden. Allein im November und Dezember waren es sechs Klassen, die gemeinsam einen Tag in einem Haus außerhalb der Schule verbracht haben. Die Orientierungstage werden von den ReligionslehrerInnen in Zusammenarbeit mit den ReferentInnen des Orientierungstagebüros der KSJ (Katholisch-studierende Jugend) organisiert und dienen dazu, die Beziehung zu sich selbst, zu den anderen (vor allem den Klassenkolleginnen) und zu Gott neu zu überdenken. Diese Tage werden sowohl von den Schülerinnen als auch von den begleitenden LehrerInnen als sehr positiv erlebt.

Freigegenstand Spanisch

Eine Besonderheit des heurigen Schuljahres haben wir in den News noch nicht erwähnt, drum holen wir dies nun nach: In der 3. HLW ist der Freigegenstand Spanisch zustande gekommen, der von Mag. Christa Kessel geleitet wird. Die teilnehmenden Schülerinnen können schon allerhand, von „Hasta la vista“ bis „Feliz Navidad“!

Neue Landesschulinspektoren

LSI Mag. Hubert Wimmer ist mit Schulbeginn in Pension gegangen. Seine Nachfolgerin ist LSI
Mag. Karin Eckerstorfer, die ehemalige Fachinspektorin für Leibeserziehung. Sie wird im Jänner zu uns auf Besuch kommen. Auch LSI Dipl. Kfm. Ingrid Peter ist nun in den Ruhestand getreten. Ihr folgt LSI Prof. Dr. Maresa Binder nach.

Schulgeld

Im Hinblick auf die Umstellung auf den Euro mussten wir den Schulgeld-Betrag entsprechend anheben. Zugleich haben wir auch insofern eine Umstellung vorgenommen, als in Zukunft nicht mehr extra der Heizbeitrag und diverse Beträge (Schulärztin etc.) zu Schulbeginn eingehoben werden, sondern ab dem Schuljahr 2001/2002 alles in das monatliche Schulgeld inkludiert wird. Auch die Umstellung der Einsammlung des Essensgeldes auf Erlagschein wird geplant. Damit wollen wir das Risiko der Klassenkassiererinnen, die bis jetzt immer für ziemlich viel Bargeld verantwortlich waren, reduzieren. Wir haben die LehrerInnen gebeten, Geld, das sie für Kopien etc. zu bekommen haben, möglichst selbst einzusammeln.

Kindergarten

In jeder unserer drei Übungskindergarten-Gruppen gibt es einen eigenen Jahresschwerpunkt. In der Gruppe von Frau Pointner heißt er: „Bäume in den vier Jahreszeiten – ein notwendiger Lebensraum für Mensch und Tier“. Im Herbst standen Obst- und Laubbäume im Mittelpunkt, im Winter sind es nun die Nadelbäume, im Frühling wird das Interesse für Wachsen und Werden der Natur und der Bäume in Blüte geweckt und im Sommer sind die Kirschbäume, exotische Bäume etc. dran. Naturerlebnisse und –beobachtungen stehen im Vordergrund.

Frau Merlotti hat den Schwerpunkt in ihrer Gruppe auf elementare Musikerziehung gelegt. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, auf selbstgebauten Instrumenten zu spielen, den eigenen Körper als Instrument zu erleben, Klanggeschichten zu hören, zu Musik zu malen und mit Musik zu experimentieren. Elementare Musikerziehung soll dem Kind Musikkultur vermitteln.

Karin und Sr. Hedwig sind heuer mit ihren Kindern mit dem Schiff verreist. „Schiff ahoi“ heißt es! Die Gruppe fuhr im Rahmen des letzten Elternfestes mit dem „Kammerer-Hansl“ nach Schörfling am Attersee. Dort sahen die Kinder die verschiedensten Schiffe und Boote, die eine besondere Wirkung auf die Kinder hatten. Spontan falteten und malten sie in den darauffolgenden Tagen Boote. Dieses Interesse wurde aufgegriffen und zu einem Projekt entwickelt. Sachbilderbücher, Lieder, Werkarbeiten wurden angeboten, wobei die Kinder in die Rollen von Kapitän und Matrosen schlüpften. Vielleicht fährt die Gruppe im Fasching in einem Piratenschiff mit und erlebt dort spannende Abenteuer.

Weihnachten

Wie jedes Jahr bieten wir im Rahmen der Religionsstunden den Schülerinnen Beicht- und Aussprachegelegenheit in der Kapelle an. Am 21. Dezember findet auch heuer wieder die schon zur Tradition gewordene Weihnachtsfeier von Internen, LehrerInnen und Angestellten statt. Die vorweihnachtlichen Gottesdienste feiern wir am 22. Dezember um 7:45 und um 10:35 Uhr.

 

WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

Am 24. November 2000 feierten wir in unserer neuen Wohngemeinschaft im 4. Stock Nord ein „Einstandsfestl“. Die älteren und pflegebedürftigen Schwestern fühlen sich in der neuen, geschmackvoll eingerichteten Umgebung und bei der hervorragenden Betreuung sehr wohl.

Ab 18. Dezember 2000 gelten bei uns im Haus z. B. diese neuen E-mail-Adressen:

dbs.direktion.hlw@eduhi.at   dbs.direktion.bakip@eduhi.at
dbs.fachvorstaendin@eduhi.at   dbs.abteilungsvorstaendin@eduhi.at
dbs.sekretariat@eduhi.at   dbs.bibliothek@eduhi.at
dbs.hlw.schule@eduhi.at   dbs.schilf@eduhi.at
dbs.txv@eduhi.at   dbs.personalv@eduhi.at
dbs.euprojekt@eduhi.at   fma.voecklabruck@donbosco.at

Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2003 werden Anfang Jänner vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit (Don Bosco-Haus, Wien) Unterlagen über Don Bosco österreichweit an alle Pfarren, Schulen und Kindergärten verschickt. Die Aussendung umfasst pädagogische Materialien und Elemente für Gemeinde- und Jugendgottesdienste. Neben Hintergrundinformationen zur Person Don Boscos, zu seiner Zeit und seiner Erziehungsmethode beinhalten diese Unterlagen auch Erzählungen, Lieder und kreative Ideen für die Auseinandersetzung mit der Thematik. So ist z.B. das Plakat mit Don Bosco und Fotos von Kindern und Jugendlichen auch eine Einladung, den „eigenen Don Bosco“ zu suchen, zu malen, pantomimisch darzustellen etc. Alle Unterlagen sind ab Anfang Jänner auch im Internet unter www.donbosco.at abrufbereit.

Rechtzeitig zur offiziellen Ankündigung des Jahres 2001 durch die UNO als „Internationales Jahr der Freiwilligenarbeit“ gibt es Informationen über unentgeltliche Freiwilligeneinsätze und förderungswürdige Projekte im Bereich der Straßenkinderbetreuung und Berufsausbildung für benachteiligte Jugendliche online bei Jugend Eine Welt. Die Homepage unter www.jugendeinewelt.at bietet umfangreiche Serviceangebote. „Jugend Eine Welt“ fördert seit seiner Gründung vor drei Jahren internationale und nationale Jugendhilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Jugend Eine Welt bietet unentgeltliche Freiwilligeneinsätze in Mexico, Ecuador, Ghana, Kenia, Swaziland, Republik Kongo, Indien etc. an. Derzeit sind 20 junge Menschen im Alter von 19 bis 35 Jahren in Projekten der Kinder- und Jugendförderung tätig. Ein besonderer Service ist die Möglichkeit, sich online zu bewerben bzw. die Bewerbungsunterlagen downzuladen. Die Don Bosco-Schwestern bieten Freiwilligeneinsätze über den Verein VIDES an. Ansprechpartnerin ist Sr. Beatrix Baier, Innsbruck.

Im Moskauer Stadtteil Fili wurde von den Salesianern Don Boscos ein neues Heim für Straßenkinder eingeweiht, das 40 Kindern ein Zuhause bietet.

Am 5. Dezember 2000 verlieh der Präsident der Rebublik Italien an Sr. Alma Castagna (Italienerin) im Rahmen einer Feier im Salesianerseminar in Dili, Osttimor, den „Orden für Verdienste um die Republik Italien“. Salesianerbischof und Friedensnobelpreisträger Belo nannte die Don Bosco-Schwester eine „Anführerin beim Wiederaufbau des Landes“.

 

WAS WIR EUCH/IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Wir haben uns für das heurige Schuljahr die Entwicklung eines Leitbildes vorgenommen. Weihnachten stellt uns in der Krippe lebendige Leitbilder vor. Und es erzählt von einem Leit-Stern, der die drei Weisen auf ihrem Weg begleitet und zu ihrem Ziel führt.

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg
aus der Finsternis unserer Tage
aus Gewalt und Feindseligkeit
aus Sinnlosigkeit und Schule
zum Gott in der Krippe
zur Begegnung mit dir

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg
zur Schwester, zum Bruder
zum Hungernden in der Ferne
zum Nächsten an unserer Tür
zum Gott in der Krippe
zur Begegnung mit dir

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg
in der Kraft aus dem Glauben
in Hoffnung und Zuversicht
im Gott in der Krippe
in der Begegnung mit dir

So wünschen wir euch/Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest! Möge das neue Jahr für uns alle unter einem guten Stern stehen!                                  

Sr. Stefanie und Sr. Maria

 

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN
1-2001

Liebe Schülerinnen und Eltern!

Das neue Jahr ist schon drei Wochen alt, dennoch wünschen wir euch/Ihnen noch alles Gute und Gottes Segen für das Jahr 2001! Wir alle haben’s so richtig mit Schwung begonnen und stecken mitten in einer intensiven Arbeitsphase. Schularbeiten und Prüfungen stehen an und zahlreiche Veranstaltungen sind vorzubereiten. Zugleich ist der Jänner für uns der Monat Don Boscos, des Namenspatrons unserer Schule. Kein Wunder, wenn es wieder einiges zu berichten und mitzuteilen gibt:

 

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ...

Albanien-Aktion

Petra Holzer, unsere Kollegin in Albanien, hat die Weihnachtsferien zu Hause in ihrer Familie verbracht. Noch vor Schulbeginn hat sie uns Schwestern besucht und uns eine Menge erzählt. Wir waren sehr beeindruckt von ihren Erfahrungen und freuen uns, dass es ihr gut geht und sie eine so wertvolle Hilfe in Shkodra ist. Petra ist am 13. Jänner wieder gut um Berufsbildungszentrum unserer Schwestern gelandet. Sie erzählte am Telefon, dass zwei einheimische Lehrerinnen zu Schulbeginn einfach nicht aufgetaucht sind, weil sie - ohne sich abzumelden - von heute auf morgen ins Ausland gegangen sind. Genau das ist eines der großen Probleme in Albanien, nämlich dass die meisten Menschen, besonders die jungen, vor allem ins Ausland wollen. Petra ist nun dabei einen Foto-Bericht zusammenzustellen, den wir veröffentlichen werden, sobald er uns über die albanische Post erreicht.

Advent und Weihnachten

Wie bereits in den vergangenen Jahren, so haben auch heuer wieder Schülerinnen der 3. BAKIP während der Advent-Feier im Vöcklabrucker Stadtsaal die Kinderbetreuung übernommen. Von vielen Eltern kamen sehr positive Echos darüber, wie liebevoll sich die Schülerinnen der Kleinen angenommen und wie kompetent und phantasievoll sie sie beschäftigt haben! Auch allen Schülerinnen und Lehrer/inne/n ein herzliches Danke, die die beiden Weihnachtsgottesdienste so schön gestaltet haben!

Service-Einsatz

Drei Schülerinnen der 3. FW haben beim heurigen Silvesterball in der Wiener Hofburg Service-Einsatz geleistet und damit eine sehr interessante Erfahrung gemacht. Auch bei der Eröffnungsfeier der VKB (Volkskreditbank) am 18. Jänner in Vöcklabruck waren neun Schülerinnen der 3. FW im Servier-Einsatz.

EU-Projekt

Mittlerweile hat uns unsere Partnerschule in Litauen ein Video zugesandt, in dem Schülerinnen und Schüler ihre Schule präsentieren. Die Eule ist dort das Schul-Symbol! Ganz professionell haben Lehrer/innen und Schüler/innen das Video zusammengestellt! Wer es sich gerne ansehen möchte, kann es bei Frau Mag. Irene Limberger oder bei mir (Sr. Maria) ausborgen. Beim Tag der Offenen Tür werden unsere Schülerinnen über das EU-Projekt informieren. Zur Zeit werden gerade Sprichwörter und Redewendungen erarbeitet und im Zeichen- und Werkunterricht unter der Leitung von Frau FL Inge Frisch-Loos bildhaft dargestellt. Über e-mail und homepage werden sie den anderen Schulen zur Verfügung gestellt - diese müssen dann raten, welches Sprichwort mit der jeweiligen Darstellung gemeint ist. Ein kleiner, aber feiner Schritt des kulturellen Austausches!

Schikurs

Die beiden ersten BAKIP-Klassen ließen sich nach den Weihnachtsferien mit der Schule noch etwas Zeit, weil sie nämlich gleich am 7. Jänner auf Schikurs nach Altenmarkt fuhren. Frau Mag. Nicole Aichmayr leitete - wie schon im Jahr davor - ganz ausgezeichnet den Kurs. Ihr standen Herr Mag. Wolfgang Humer, Frau Mag. Edith Ottinger, Frau Mag. Susanne Nussbaumer, Frau FL Christine Fischböck sowie ein Sport-Student hervorragend zur Seite. Das Jugendsporthotel Ennsthalerhof in Altenmarkt bietet unseren Schülerinnen eine tolle Unterkunft - davon konnte ich (Sr. Maria) mich bei einem Schikurs-Besuch am Mittwoch, 10. Jänner, persönlich überzeugen. Den Termin habe ich nicht nur wettermäßig bestens gewählt (herrliche Sonne und Traum-Schnee) - ich konnte nämlich auch vier kranke bzw. verletzte Schülerinnen gleich mit nach Hause nehmen. Der Schikurs war trotzdem für alle „super", nur einige leiden noch ein wenig an Nachwirkungen wie Erkältung etc., sodass in dieser Woche die Schülerzahl in den ersten BAKIP-Klassen etwas reduziert war.

Klassenraum-Gestaltung

Wer in den letzten Wochen einen Blick in die BAKIP-Klassen geworfen hat, wird festgestellt haben, wie wunderbar sie sich verändert haben! Frau FL Inge Frisch-Loos hat mit drei BAKIP-Klassen deren Klassenräume künstlerisch gestaltet. So sind bereits eine Kandinsky- und eine Hundertwasser-Klasse zu bewundern, die chinesische Klasse ist noch in Arbeit. Ein ganz großes und dickes Lob an Frau FL Inge Frisch-Loos und die künstlerisch veranlagten Schülerinnen, die ihre Klassen so wunderschön gestaltet haben! Die Liebe zum Detail, die sich z.B. sogar in der Verzierung der Abfallbehälter zeigt, ist dabei besonders hervorzuheben. Wir wünschen den Schülerinnen und Lehrer/innen, dass sie sich in diesen Räumen besonders wohl fühlen!

Direktoren-Tagungen

Bei der auf Bundesebene stattgefundenen Tagung der Direktor/inn/en der ein- und zweijährigen Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (16. bis 18. Jänner 2001) in Traunkirchen wurde die positive Entwicklung der EWF (Einjährige Wirtschaftsfachschule), die nun das zweite Jahr als Schulversuch geführt wird, sehr hervorgehoben. Durch die Anhebung ihres Bildungsniveaus ist die Übertrittsmöglichkeit in die zweite Klasse der (dreijährigen) Fachschule für wirtschaftliche Berufe gegeben. Sie hat sich als eine optimale Vorbereitung auf Lehre und Berufsschule in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Ernährung bewährt.

Am 11. Jänner fand an der BAKIP Linz-Honauerstraße die diesjährige Direktoren-Dienstbesprechung aller fünf BAKIPs von Oberösterreich statt - zum ersten Mal mit der neuen Landesschulinspektorin Mag. Karin Eckerstorfer. Themen waren dabei die neue Rolle der Schulaufsicht (die Landesschulinspektor/inn/en werden in Zukunft nicht mehr direkt die Lehrer/innen „inspizieren", sondern verstehen sich in erster Linie als Berater/innen der Direktor/inn/en), Entwicklung des neuen Lehrplans, Reifeprüfung nach der neuen Verordnung, Schulentwicklung etc. U.a. wurde auch darauf hingewiesen, dass das Verordnungsblatt des Landes OÖ ab nun nicht mehr zugeschickt wird, sondern dem Internet zu entnehmen ist. Interessant war auch das Gespräch mit Landesschulratspräsident Dr. Johannes Riedl, der in seinen Ausführungen u.a. versicherte, dass die geplanten Sparmaßnahmen keinesfalls die Bildungsqualität unserer Schulen schmälern.

Elternsprechtag

Der Elternsprechtag am 19. Jänner war wieder sehr gut besucht, viele Eltern nützten das Angebot, mit den Lehrern und Lehrerinnen in Kontakt zu treten. Das freut uns natürlich sehr, allerdings ist damit ein kleines Problem verbunden, nämlich das Chaos auf unserem Parkplatz. Wir werden daher die Eltern nächstes Jahr im Vorhinein bitten, ihre Autos etwas weiter weg zu parken. Von vielen Eltern wurde das tolle Buffet gelobt, das unsere 3. FW in bewährt kompetenter Weise unter der Anleitung von Fachvorständin Sr. Ida Jank und Frau FL Elfriede Gerner anbot.

Internat

Schon länger sind wir dabei, Überlegungen bezüglich unseres Internats anzustellen. Leider wird es uns auf Dauer aus personellen und finanziellen Gründen nicht mehr möglich sein, das Internat in der bisherigen Form weiterzuführen. Verschiedenste Möglichkeiten fassen wir nun ins Auge. Für nächstes Jahr werden wir einen reduzierten Betrieb führen, d.h. dass die jetzigen Internen zwar weiterhin hier bleiben können, neue Schülerinnen aber nur bei dringender Notwendigkeit und in tatsächlichen Härtefällen aufgenommen werden.

Sr. Johanna

Sr. Johanna Montag ist von ihrer Sabbat-Zeit im Franziskanischen Rasthaus / Haus der Stille in der Steiermark (Heiligenkreuz am Waasen) zurückgekehrt. Sie hat sich dort gut erholt und konnte persönlich viel an Kraft und Energie auftanken. Bevor sie für einige Monate noch nach Innsbruck weiterreist, verbringt sie ein paar Wochen in unserer Gemeinschaft. Wir alle freuen uns über die Begegnung mit ihr und wünschen ihr für die nächsten Monate alles Gute, viel Freude bei ihren Tätigkeiten und vor allem, dass es in erster Linie weiterhin eine wertvolle Zeit der Erholung und des Auftankens wird!

Vorausschau auf die nächsten Wochen

Am 22. Jänner dürfen wir Frau Landesschulinspektorin Mag. Karin Eckerstorfer bei uns begrüßen. Herzlich willkommen! Frau Mag. Eckerstorfer wird Lehrer/innen und Vertreterinnen des Schulerhalters, der Schülerinnen und Eltern begegnen, sich über den Stand der Schule und die laufenden Aktivitäten informieren und ein Mitarbeitergespräch mit mir (Sr. Maria) führen. Das Interesse und die Beratung von Seiten des Landesschulrates für die einzelnen Schulen ist sehr erfreulich!

Die Vorbereitungen für den Tag der Offenen Tür am 26. Jänner sind bereits intensiv im Gange. Ein herzliches Danke schon im Vorhinein allen Lehrer/innen und Schülerinnen, die ihren wertvollen Beitrag zur Gestaltung und zum Gelingen dieses Tages leisten!

Der geplante Vortrag über die Pädagogik Don Boscos am 30. Jänner 2001 wird auf Grund der Erfahrung bei den beiden vorhergehenden Vorträgen über Don Bosco und Maria Mazzarello (sehr geringe Teilnehmerzahl) entfallen. Statt dessen gibt es zum Don Bosco-Fest eine Beilage mit Original-Texten Don Boscos zu seiner Erziehungsmethode. Der Vortrag selbst entfällt nicht gänzlich, sondern wird auf einen günstigeren Termin und Tages-Zeitpunkt (ev. zu Beginn des nächsten Schuljahres) verschoben.

Am 5. Februar haben die Schülerinnen schulfrei, während die Lehrer/innen sich in der Schule zum pädagogischen Tag mit Prof. Dr. Martin Lechner aus Benediktbeuern treffen, um die für das Sommersemester geplante Leitbild-Entwicklung zu starten. Damit steigen wir nun richtig in den Qualitätsentwicklungsprozess ein, der uns nicht nur vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie vom Landesschulrat dringend empfohlen ist, sondern von dem wir als Schulgemeinschaft sicher sehr profitieren werden. Nach dem Motto „Was alle angeht, können auch nur alle gemeinsam lösen" (Friedrich Dürrenmatt) werden wir grundsätzlich immer alle bei allem, was läuft und laufen wird, beteiligen. Über den jeweiligen Stand des Schulentwicklungsprozesses werden wir immer regelmäßig und sehr transparent alle Gruppierungen der Schulgemeinschaft informieren.

 

WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

Wieder haben wir in unserer Gemeinschaft Zuwachs bekommen. Sr. Antonia Haselsteiner, die bisher zu unseren Schwestern in Baumkirchen gehört hat, ist seit einigen Wochen Mitglied unserer Wohngemeinschaft im vierten Stock. Herzlich willkommen!

Die Homepage des Don Bosco-Hauses in Wien, die zugleich die Homepage für die ganze Don Bosco-Familie in Österreich ist, ist neu gestaltet und wird laufend erweitert und verbessert. Ein Blick hinein in die Adresse www.donbosco.at lohnt sich auf jeden Fall! Die neuen Materialien und Infos über Don Bosco sind ebenfalls bereits abrufbar!

Vor einigen Tagen hat in El Salvador ein großes Erdbeben stattgefunden. In den zahlreichen Häusern unserer Schwestern und der Salesianer in diesem Land gab es Gott sei Dank keine Opfer, alle Häuser jedoch und die Mariahilf-Kirche in San Salvador haben schwere Schäden erlitten. Das Hauptanliegen der Schwestern und Salesianer ist es nun, den Menschen Hilfe zu leisten, die Häuser und Familienangehörige verloren haben.

Sr. Gertrud Stickler (Schwester des Salesianer-Kardinals Alfons Stickler) ist als Österreicherin und an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Don Bosco-Schwestern in Rom tätig. Im Juli und August 2000 leistete sie in mehreren Ländern Afrikas vom Krieg betroffenen Kindern psychologische Beratung.

 

WAS WIR EUCH/IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Im Jänner feiern wir in der Don Bosco-Familie zwei Heilige und eine Selige:

Am 22. Jänner ist das Fest der seligen Laura Vicuna. Laura lebte von 1891 bis 1904 und war Schülerin unserer Schwestern in Junin de los Andes (Argentinien). In der Umgebung des Kollegs baute sie eine intensive Beziehung zu Gott auf und bot ihm ihr Leben für die Umkehr ihrer Mutter an, die von einem brutalen Mann, nicht loskam, der sie und ihre beiden Kinder ausnützte und misshandelte. Noch nicht ganz dreizehnjährig starb Laura an einer heimtückischen Krankheit, nachdem sie die Gewissheit der Rückkehr ihrer Mutter zu Gott erhalten hatte.

Das Fest des hl. Franz von Sales fällt auf den 24. Jänner. Franz von Sales (1567 bis 1622) war Bischof von Genf und zeichnete sich besonders durch seine geniale Sicht von der Heiligkeit der Laien und durch sein Engagement im Presseapostolat aus (daher ist er auch Patron der katholischen Journalisten). Don Bosco benannte seine Ordensgemeinschaft („Gesellschaft des hl. Franz von Sales") nach ihm, weil er sich an seiner Sanftmut, Liebe und Geduld orientierte. Hier ein Ausspruch von Franz von Sales, der durchaus auch auf die Schule angewendet werden kann: „Zuviel und zuwenig nachsichtig sein, beides ist gefehlt. Es ist für uns Menschen hart, die Mitte zu halten; doch wenn ich fehle, will ich lieber durch zu große Milde als durch zu große Strenge fehlen."

Alle Don Bosco-Niederlassungen auf der ganzen Welt feiern am 31. Jänner das Fest ihres Ordensgründers! Über das faszinierende Leben Don Boscos informieren zahlreiche Internet-Seiten. In deutscher Sprache sind Informationen vor allem unter den Homepage-Adressen www.donbosco.at bzw. www. donbosco.de zu finden. Wer Interesse hat an Literatur und Informationsbroschüren über Don Bosco und die Don Bosco-Familie, kann diese bei uns erhalten. An dieser Stelle nur eine kleine Anekdote: Der spätere Salesianer-Missionsbischof Giuseppe Vespignani gestand Don Bosco einmal, dass ihn die Schwierigkeiten mit den Jungen in der Schule entmutigten. Darauf riet ihm Don Bosco: „Geht oft zum Brunnen! Die Jungen kommen in den Pausen immer dorthin um zu trinken. Unterhalte dich dort mit ihnen und du wirst ihr Vertrauen gewinnen."

Dieses Wort Don Boscos kann uns dazu inspirieren, ganz unkompliziert und spontan Kontakte zu knüpfen, am Gang, durch Pausengespräche, zwischen Tür und Angel ... Es lädt uns ein, Vertrauen zu gewinnen und zu schenken - Schülerinnen untereinander, Lehrer/innen untereinander, Schwestern untereinander und von Schülerin zu Lehrer/in, von Lehrer/in zu Schülerin, von Schülerin zu Schwester, von Schwester zu Lehrer/in usw., usw., usw.! In diesem Sinn alles Gute, viel Freude und Erfolg für die nächsten Wochen!

Sr. Stefanie und Sr. Maria

 

NEWS FÜR SCHÜLERINNEN UND ELTERN
2-2001

Liebe Schülerinnen und Eltern!

Das erste Semester eilt mit Riesenschritten seinem Ende zu und die Halbzeit wäre geschafft! Das Schöne dran ist, dass wir damit eigentlich schon mehr als die Hälfte des ganzen Schuljahres hinter uns haben, da ja das zweite Semester bekanntlich kürzer und von mehreren kürzeren Ferienzeiten aufgelockert ist. Kurz vor der wohlverdienten Pause hier also wieder die neusten „News":


WAS SICH IN DER SCHULE TUT ...

Albanien-Aktion

Frau FL Petra Holzer ist in Shkodra ganz schön eingespannt. Da es allerdings in Albanien nicht ratsam ist, abends allein aus dem Haus zu gehen (schon gar nicht als Frau), findet sie immer wieder Zeit, um uns zu schreiben. Wir freuen uns natürlich über jede Post von ihr. So hat sie uns z.B. mitgeteilt, dass die neue Bildungsbeauftragte des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Frau Mag. Augustin, die österreichischen Lehrer/innen in Albanien für den 24./25. Februar zu einem Ausflugstreffen nach Tirana eingeladen hat. Petra hat so die Möglichkeit, österreichische Kolleg/inn/en kennenzulernen. Petra erzählt auch, dass ein Jugendlicher, der im Herbst das Berufsbildungszentrum verlassen musste, weil in seiner Familie Blutrache gegen eine andere herrschte, wieder zurückkommen konnte, da sich die beiden Familien Gott sei Dank wieder einigen konnten. Ganz kurzfristig wurde auch ein Elternsprechtag organisiert - in Albanien ergibt sich viel spontan! Petra ist auch dabei, jeweils Freitag Nachmittag zwei junge Albanerinnen, die ihren Kochkurs besuchen, so gut einzuschulen, dass sie im nächsten Schuljahr ihre „Nachfolge" antreten könnten. Auf jeden Fall wünschen wir Petra weiterhin alles Gute für ihren Einsatz und freuen uns schon, wenn wir sie zu Ostern wiedersehen!

Klassen- und Schülerinnenstand

Acht Schülerinnen (vier aus der HLW A und vier aus der HLW B) haben den Schultyp gewechselt bzw. wechseln ihn mit Sommersemester. Drei Schülerinnen davon wechseln in die ersten BAKIPs über. Zusätzlich kommt eine Schülerin aus der HBLA Wels mit Beginn des Sommersemesters in eine der beiden ersten BAKIPs.

Personelle Veränderungen

Im heurigen Sommersemester sehen vier unserer Kolleginnen einem freudigen Ereignis entgegen! Frau Mag. Christa Ortner, Frau Mag. Heidi Bernhofer, Frau Mag. Gabriele Schindlmayer und Frau FL Elisabeth Tischler werden im Lauf dieses Semesters in Karenz gehen. Wir danken ihnen sehr herzlich für ihren Einsatz in der Schule und wünschen ihnen alles Gute für die Geburt und viel Freude mit ihren Babys! Besonders danken möchten wir Frau Mag. Bernhofer, die jahrelang sehr kompetent die Schulbuchaktion für die HLW geleitet hat. Diese Aufgabe übernehmen nun Frau FL Romana Gschwandtner und Frau Mag. Irene Limberger.

EU-Projekt

Am Tag der Offenen Tür haben unsere Schülerinnen unser EU-Projekt sehr gut vorgestellt und über die laufenden Aktivitäten berichtet. Inzwischen ist eine tolle CD-Rom unserer Partnerschule in Sizilien eingelangt. Die Schüler und Schülerinnen des „Istituto tecnico commerciale statale Mario Rapisardi" in Caltanisetta haben sich in sehr kreativ und gekonnt gestalteten Powerpoint-Präsentationen persönlich vorgestellt. Einem regen Brief- und E-mail-Kontakt steht nun nichts mehr im Wege! Unsere Schülerinnen werden in den nächsten Tagen noch intensiv den Fasching dokumentieren und die Ergebnisse mit den anderen Partner-Ländern austauschen.

Besuch der BAKIP-Landesschulinspektorin

Am 22. Jänner 2001 hat uns die neue Landesschulinspektorin für AHS und BAKIP, Frau Mag. Karin Eckerstorfer, besucht. Sie hat sich viel Zeit genommen, um unsere Schule und vor allem alle Gruppierungen der Schulgemeinschaft kennenzulernen. Sie hat auf uns alle einen sehr guten Eindruck gemacht, bestimmt werden wir gut zusammenarbeiten.

Tag der Offenen Tür

Der Tag der Offenen Tür am 26. Jänner war mit ca. 880 Personen wieder sehr gut besucht. Wir sind wirklich stolz auf unsere Schülerinnen und Kolleg/inn/en, die sich wieder so hervorragend engagiert und präsentiert haben. Das Buffet, die Kaffee- und Cocktailbar waren besonders köstlich!
Besonders schön ist es auch, wenn ehemalige Schülerinnen diesen Tag nützen, um wieder einmal vorbeizuschauen und zu sehen, was sich in ihrer „alten" Schule tut und verwandelt hat!

Pädagogischer Tag

Dem pädagogischen Tag mit Prof. Dr. Martin Lechner aus Benediktbeuern sahen wir alle mit gespannter Erwartung entgegen. „Leitbild-Entwicklung" stand auf dem Programm, wobei wir, ehrlich gesagt, nicht genau wussten, wie das wirklich gehen soll. Dr. Lechner verstand es aber, uns mit einfachen, klaren Worten den Weg zum Schulprogramm, das ja unser eigentliches Ziel ist, deutlich zu machen und uns durch gute Methoden ins Gespräch und zum Arbeiten zu bringen. So beschäftigten wir uns am Vormittag z.B. vor allem einmal mit der Frage nach der Identität unserer Schule. Sind die Don Bosco-Schulen Schulen wie alle anderen auch oder sind sie etwas Besonderes? Wir sammelten Argumente dafür und dagegen und befanden uns auf einmal in einer interessanten Diskussion. Der Nachmittag war der Frage gewidmet, was uns an unserer Schule gefällt und was nicht, d.h. wo unsere Schulen hinter den allgemeinen Schul-Standards zurückbleibt und wo sie sie übertrifft. Das, was dabei spontan kam, wurde auf roten und gelben Kärtchen gesammelt. Auf grünen Karterln wurde dann notiert, was auf Grund der vorangegangenen Bestandsaufnahme als besonders dringlich erkannt wurde, d.h. was im nächsten Jahr als Entwicklungsschwerpunkt in der Schule gesetzt werden soll. Wir sind nun dabei, alle Ergebnisse in einem Protokoll zu sammeln als Grundlage für die Weiterarbeit in den nächsten drei Schilf-Einheiten (Fr 16. 3., Fr 6. 4. und Fr 27.4., jeweils Nachmittag). Beim nächsten Mal wird es vor allem um die Frage gehen, was eine christliche Schule kennzeichnet.

Vorausschau auf die nächsten Wochen

Life-Radio-Schitag
Am 15. Februar findet auf der Wurzer-Alm wieder der Life-Radio-Schitag statt, an dem wieder Schülerinnen der höheren Klassen teilnehmen. Ihnen und den begleitenden Kolleg/inn/en schon jetzt viel Spaß!
Don Bosco-Tag
Den Namenspatron unserer Schule feiern wir - wie schon zur Tradition geworden - am letzten Tag des Semesters nach. P. Dr. Bernhard Maier, Sport- und Olympiakaplan in Österreich, wird die Festgottesdienste mit uns feiern und uns anschließend in einem Dia-Votrag von den Olympischen Sommer-Spielen in Sydney erzählen.
Anmeldungen
Schülerinnen, die sich an unseren Schulen anmelden wollen, können dies heuer von 26. 2. bis 26. 3. jeweils Montag bis Donnerstag von 14:00 bis 16:00 tun.
Treffen der Kommission der europäischen Schulen
Von 1. bis 5. März findet in London das heurige Treffen der europäischen Don Bosco-Schulen statt, an dem ich (Sr. Maria) teilnehmen werde. Es wird diesmal vor allem darum gehen, das große Treffen mit Laien-Lehrern und -Leitern aus ganz Europa im November 2001 in Rom vorzubereiten, an dem auch Vertreter/innen unserer Schulen teilnehmen werden.
Klassensprechertag
Am 8. März werden wir uns wieder mit den Klassensprecherinnen treffen, um u.a. vor allem die Projekt-Tage und das Schulfest in der letzten Schulwoche zu planen.


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

P. Dr. Bernhard Maier, Direktor des Gymnasiums der Salesianer Don Boscos in Unterwaltersdorf, wurde von der Erzdiözese Wien in das neu errichtete Apostolische Werk „Kirche und Sport" als Mitglied des wissenschaftlichen Beirates, der unter dem Vorsitz von Univ. Prof. DDr. Rudolf Weiler ins Leben gerufen wurde, berufen.

Die Don Bosco-Schwestern von Brasilien sind seit zehn Jahren auf öffentlicher Ebene im Bereich der Kinderrechte engagiert. Mehrere von ihnen gehören dem staatlichen „Rat der Kinderrechte" an und setzen sich vor allem für die Kinder der Einheimischen (Xavantes und Bororo-Indianer) sowie für die Straßenkinder ein. Nur durch die Zusammenarbeit aller Kräfte auf politischer, privater und religiöser Ebene kann tatsächlich eine Verbesserung der Situation der Kinder erreicht werden.

Sr. Hildegard Litzlhammer hat in einem Mail vom 23. Jänner über die Situation im Kongo anlässlich des Todes von Präsident Kabila berichtet: „Für zwei Tage durften wir nicht arbeiten, auch die Kinder durften nicht zur Schule gehen, aber das ist ja normal. Das Ausland schimpft recht über Kabila, aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr der Großteil der Bevölkerung ihrer Trauer Ausdruck gegeben hat. Das hat schon in Lubumbashi begonnen und ist seit Sonntag hier in Kinshasa angebrochen. Meine Mitschwestern sind fast Tag und Nacht vor dem Fernseher gesessen. Die Begräbnisfeier, die eben zu Ende ist, war, soviel wir sehen konnten, für unsere Verhältnisse großartig organisiert. Wir hoffen, dass es nicht zu großen Unruhen kommt. Möge doch Gott endlich Erbarmen mit diesem Volk und Land haben."

Von 3. bis 4. März 2001 findet in Wien (Pfarre Stadlau) das Confronto Don Bosco statt, das unter dem Thema „An der Straßenkreuzung des Lebens" steht. Interessierte können sich an Sr. Ida wenden.


WAS WIR EUCH/IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Zur Zeit befinden wir uns ja mitten im Fasching. Eigentlich ist es schön, dass das Don Bosco-Fest in den Fasching fällt, weil auch Don Bosco gern scherzte und zahlreiche Proben für seinen nicht unterzukriegenden Humor gab.

Spaß muss sein, und darum möchten wir für diesmal mit einem Witz schließen:

„Warum hast du gestern die Schule geschwänzt?", fragt die Lehrerin. „Oh", stottert Max, „ich wollte nur das befolgen, was uns der Herr Pfarrer geraten hat, dass wir nämlich hier und da auch einmal auf etwas verzichten sollen."

Das ist zwar schon ein humorvoller Hinweis auf die Fastenzeit, aber trotzdem wünschen wir euch noch einen frohen Fasching und schöne, erholsame Semesterferien!

Sr. Stefanie und Sr. Maria