NEWS - ARCHIV SJ 2003/04 I

ALLGEMEINES / CHRONIK

DBS-NEWS 1 (09-2003)

DBS-NEWS 2 (10-2003)

DBS-NEWS 3 (11-2003)

DBS-NEWS 4 (12-2003)

NEWS - ARCHIV SJ 2003/04 II

DBS-NEWS 5 (1-2004)

DBS-NEWS 6 (2-2004)

DBS-NEWS 7 (3-2004)

DBS-NEWS 8 (4-2004)

DBS-NEWS 9 (5-2004)

DBS-NEWS 10 (6-2004)

 

ALLGEMEINES / CHRONIK

Herbst 2003:
Wir wünschen unserer ehemaligen
HLW-Direktorin Mag. Sr. Stefanie Priebernig
alles Gute und Gottes Segen zur Pensionierung!

 

DBS-NEWS 1 (09-2003)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Kaum zu glauben, wie schnell die Ferien vergehen! Vermutlich sind sie wohl niemandem zu lang geworden! Bestimmt haben wir alle sie ausgefüllt mit dem, was uns gut getan hat, sodass wir nun, voll von manchen Eindrücken und Erlebnissen, frisch und munter wieder in die Schule zurückkehren können. Wenn sich beim Gedanken an den neuen Start vielleicht auch noch nicht bei allen das Gefühl der restlosen Begeisterung eingestellt hat, so wünschen wir doch zumindest allen das Gefühl der gespannten Neugier auf das, was es wohl wieder alles zu lernen, zu erfahren und zu erleben geben wird. Und auch wenn das Schuljahr bestimmt wieder manche Überraschungen bringen wird, so steht doch schon einiges aus dem Programm. Hier also eine kleine Vorausschau und die wichtigsten Vorinformationen:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Klassen- und Schülersituation

Im heurigen Schuljahr haben wir gegenüber den vergangenen Jahren um eine Klasse mehr, da ja die HLW kontinuierlich parallel aufsteigt. Wir haben also insgesamt 13 HLW-Klassen (eine EWF-, drei FW- und 9 HLW-Klassen) mit ungefähr 355 Schülerinnen und 6 BAKIP-Klassen (heuer gibt es eine 4. A- und eine 4. B-Klasse) mit ca. 180 Schülerinnen. Allen, aber besonders den neuen Schülerinnen in den ersten Klassen wünschen wir sehr herzlich einen guten Start und viel Erfolg!

Raumsituation

Da wir nun eine Schulklasse mehr haben, braucht es auch einen zusätzlichen Klassenraum. Wir haben ihn im ehemaligen Studium des Internats im 3. Stock Nord eingerichtet, wo die 4. BAKIP B nun einquartiert sein wird. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass unser 3. EDV-Saal (der notwendig geworden ist, da ab kommendem Schuljahr im neuen Lehrplan der BAKIP Informatik als Pflichtgegenstand verankert ist) fertig eingerichtet und zusätzlich benützbar ist. Ein großes Lob unserem EDV-Kustoden Mag. Frank Landgraf, der damit noch mehr Arbeit erhält. In MMag. Franz Anschober wird er daher eine neue kräftige Unterstützung bekommen!

Wohngelegenheit statt Internat

Bisher hat es ja noch immer den Internatsbetrieb gegeben. Da es allerdings aus wirtschaftlichen und personellen Gründen (die Anfragen sind in den letzten Jahren außerdem so erheblich zurückgegangen, dass keine ganze Gruppe zustande gekommen wäre) nicht mehr weitergeführt werden kann, haben wir für das heurige Schuljahr für jene Schülerinnen, die bereits im Internat waren und ohne Unterkunftsmöglichkeit unsere Schule nicht weiter besuchen könnten, als Übergangslösung eine Wohngelegenheit auf Mietvertragsbasis geschaffen.

Personelles

Nicht mehr bei uns sind heuer Frau Mag. Carola Mayrhofer und Frau FL Andrea Bachinger. Neu können wir bei uns begrüßen: Frau Mag. Margit Hofinger, die bis jetzt an der BAKIP Ried unterrichtet hat, wird in der BAKIP die Mathematik-Stunden und auch einige Mathematik-Stunden in der HLW übernehmen. Die neue Rhythmik-Kollegin in der BAKIP ist ab heuer Frau FL Andrea Pühringer, die bereits im vergangenen Jahr in Bad Ischl unterrichtet hat und dort auch weiterhin beschäftigt bleiben wird. Herr Mag. Philippe Patry wird in der HLW Englisch-Stunden übernehmen. Frau Mag. Christa Ortner kommt aus dem Karenzurlaub zurück und unterrichtet ebenfalls Englisch. Auch einen neuen Englisch-Assistenten bekommen wir heuer wieder (in Mitverwendung vom ORG). Es ist Sebastian Werner Knight aus Manchester. Allen ein herzliches Willkommen und guten Start in der Schule!

Don Bosco-Kindergarten

Auch heuer wurde wieder, wie bereits im vergangenen Jahr, unser Kindergarten bereits am Montag, den 1. September 03 eröffnet. Die Eltern nützen dieses Angebot sehr gern, vor allem jene, die auch Schulkinder haben. In diesem Schuljahr werden vorläufig wieder drei Gruppen geführt.
Neu zu uns ins Team ist Frau Sabine Feichtinger aus der BAKIP Ried gekommen. Sie hat die Gruppe der neuen Kinder im 3. Stück Süd übernommen. Sr. Gabriela Brillo, kam von Tirol her zu uns. Sie übernimmt jene Kinder, die eine Nachmittagsbetreuung brauchen, ebenfalls im 3. Süd. Sr. Gabriella, eine gebürtige Italienerin, wird den Kindern auch ihre Muttersprache anbieten (siehe Kindergartenleitbild). Frau Ulrike Mittermair übernimmt die Aufgaben einer Kindergartenhelferin. Wir heißen alle drei sehr herzlich willkommen und wünschen dem Team in seiner neuen Zusammensetzung ein gutes Teamwork!

Ein Danke für das Engagement

Zu Schulbeginn möchten wir allen Kolleginnen, Kollegen und Schülerinnen schon im Vorhinein wieder sehr herzlich danken, die sich bereit erklärt haben oder dies noch tun werden, eine Funktion innerhalb unserer Schulgemeinschaft wahrzunehmen. Wir beide könnten uns unmöglich im Detail um alles annehmen, und das sollte auch gar nicht so sein. Viel wichtiger ist es, dass Aufgaben und Kompetenzen verteilt und Verantwortlichkeiten gut delegiert sind. So ergeben Schüler- und Lehrervertreter/innen, Klassenvorstände/-innen, Fachgruppenverantwortliche, Kustoden, Bildungsberaterinnen, Bibliothekarinnen usw. miteinander ein buntes Geflecht von Personen, die zusammenwirken und ihre je eigene Verantwortung wahrnehmen, damit das Schulleben funktioniert und Farbe bekommt. Ein großes Danke also! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Organigramm

In der ersten Ferienwoche hat sich unser Schulleitungsteam (dazu gehören die Leiterin der Hausgemeinschaft als Vertreterin der Schulerhalterin, der Administrator, die Fachvorständin der HLW, die Abteilungsvorständin der BAKIP und wir beide als Direktor der HLW und Direktorin der BAKIP) zu einer Besprechung getroffen, um mit fachlicher Beratung ein Organigramm unserer Schulen zu erstellen. Es wird in der Schule ausgehängt und ist auf der Homepage einsehbar. Das Organigramm macht die Organisationsstruktur innerhalb unserer Schulen sichtbar und lässt somit die einzelnen Funktionen und Kompetenzen der Personen mit verschiedenen Verantwortlichkeiten deutlicher hervortreten.

Schulgeld

Wie bereits mitgeteilt, mussten wir das Schulgeld mit dem heurigen Schuljahr von 700 auf 750 € jährlich mit zusätzlichem einmaligem Regiegeld von 37 € (für Fixabgaben wie Versicherung, Filmgebühren, Schulärztin, Jugendrotkreuz, Internet-Standleitung etc.) erhöhen. Im Informationsbrief der Schulerhalterin wurde dies entsprechend motiviert: Die Umstellung unserer Buchhaltung auf Kostenstellen hat die wirtschaftliche Situation unseres Betriebes deutlich gemacht. Demnach hat er sich bisher deshalb gerechnet, weil die Schwesterngehälter in den laufenden Betrieb eingeflossen sind. Das kann, vor allem auch im Hinblick darauf, dass die Schule sich auf Zukunft gesehen auch ohne Schwestern wirtschaftlich allein erhalten muss, keine Dauerlösung sein. Ziel ist es also, auch bei zusätzlich notwendig werdenden Personalanstellungen, unseren Schulstandort zu sichern und dessen Qualität zu halten und ständig zu verbessern. Da es uns allerdings nach wie vor ein großes Anliegen ist, allen Mädchen einen Zugang zu unserer Schule zu ermöglichen, unabhängig von der finanziellen Lage der Eltern, stellt der Orden der Don Bosco-Schwestern einen Fonds zur Verfügung, um in schwierigen Situationen helfend einzugreifen. Nach Vorlage und Prüfung der entsprechenden Unterlagen kann daher bei entsprechender Notwendigkeit Ermäßigung bzw. Erlass des Schulgeldes gewährt werden.

Schulbudget

Eine hausinterne Veränderung betrifft auch das Schulbudget von Schulerhalterseite (zum Unterschied vom Schulbudget, das der Landesschulrat für Reiserechnungen, Vorträge, Seminare etc. zur Verfügung stellt), das ab heuer von uns beiden Direktoren verwaltet werden wird. Es handelt sich dabei um jenen Anteil des Schulgeldes, das die Eltern der Schülerinnen bezahlen, der vornehmlich für Lehrmittel, Projekte, Veranstaltungen etc. verwendet wird (während sich um die Deckung der laufenden Betriebskosten, die Grundausstattung der Räume und Personalkosten weiterhin die Schulerhalterin, sprich die Schwestern des Leitungsteams der Hausgemeinschaft, sorgen). Das bedeutet, dass sowohl HLW als auch BAKIP für jedes Kalenderjahr einen gewissen Budgetrahmen zur Verfügung gestellt bekommen, über den sie, in Absprache mit den Kustoden, ARGE-Leitern/-innen und Fachgruppenverantwortlichen, verfügen können. Wir werden daher ab dem heurigen Schuljahr Budget-Besprechungen mit den Verantwortlichen dieser Bereiche abhalten, um jeweils ein Jahr im Vorhinein die Verteilung des Geldes zu planen. Wir beide sind der Schulerhalterin wie auch unserem Wirtschaftsberater Mag. Markus Baumgartner Rechenschaft schuldig über die korrekte Verwendung und Abrechnung des Geldes.

Schulrestaurant

Ab Oktober wird es im Schulrestaurant zwei neue Möglichkeiten geben: Erstens können auch Salate mit Gebäck an der Pforte bestellt werden (1,5 €) und zweitens wird es ab 13:20 ein sog. „Last Minute-Menü" gegen Barbezahlung (also ohne Vorbestellung) geben, falls noch genügend Speisen vorhanden sind. Also dann wieder guten Appetit!

Getränkeautomat

Ab dem heurigen Schuljahr wird der Getränkeautomat auf Fruchtsäfte umgestellt.

Preisverleihung zum Jägerstätter-Wett-bewerb

Am 9. August 2003 jährte sich der 60. Todestag Franz Jägerstätters, dessen Seligsprechungsprozess eingeleitet wurde. Schülerinnen der vergangenen 4. BAKIP haben sich daran beteiligt und insgesamt fünf Buchpreise und einen der Hauptpreise, nämlich eine Reise nach Berlin und Brandenburg im kommenden April gewonnen. Mit zwei der Preisträgerinnen, Julia Hofmann und Anna Pabinger, war ich (Sr. Maria) am 9. August bei der sehr schön gestalteten Preisverleihung in Ostermiething. Bei dieser Gelegenheit las Julia aus ihrem Brief an die neunzigjährige Frau Franziska Jägerstätter vor, den sie ihr anschließend auch persönlich überreichen konnte. Auch der Besuch beim Grab Franz Jägerstätters in St. Radegund (Innviertel) beeindruckte uns sehr. Den Preisträgerinnen gratulieren wir noch einmal sehr herzlich!

Kasterln

Die Kasterln können ab heuer, da sie ein zusätzliches und nicht selbstverständliches Angebot darstellen, gemietet werden. Die nähere Organisation erfolgt über die Klassenvorstände und das Sekretariat.

Terminplan

Es ist immer gut, wenn man schon im Vorhinein weiß, was auf einen zukommt. Gut geplant, ist halb gewonnen! Daher übermitteln wir euch/Ihnen auch heuer wieder den vorläufigen Terminplan für dieses Schuljahr, der die wichtigsten Termine enthält (Änderungen und Ergänzungen sind natürlich vorbehalten).

Bibel-Projekttage

Das Jahr 2003, das die UNESCO zum Jahr des Wassers und die Europäische Union zum Jahr der Menschen mit Behinderungen erklärt hat, haben die christlichen Kirchen des deutschsprachigen Raumes zum „Jahr der Bibel" erklärt. In ganz Österreich, vor allem in Pfarren und Schulen, wurden bereits zahlreiche kreative und originelle Initiativen verwirklicht. Auch wir wollen einen Akzent dazu setzen und zwar in Form von zwei „Bibel-Projekttagen" am 22. und 23. Oktober (zu dieser Zeit ist auch in Timelkam die große Bibelausstellung „Unsere Bibel entdecken. Mit allen Sinnen" zu sehen, die in diesem Jahr durch ganz Oberösterreich wandert). Alle Schülerinnen werden die Möglichkeit haben, aus verschiedenen Workshops, die die Kollegen/-innen anbieten, auszuwählen. Bestimmt wird es eine interessante Entdeckungsreise in die geheimnisvolle Welt der Bibel!

Absolventenverein

Dank der kompetenten Hilfe von Notar Dr. Gernot Fellner ist es gelungen, unseren „Verein der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen" bereits offiziell bei der Bezirkshauptmannschaft anzumelden. Er ist genehmigt und kann somit seine Tätigkeit aufnehmen. Der interimistische Vorstand, der aus Sr. Johanna Montag (Obfrau), Frau Anneliese Hiesberger (Kassierin) und mir, Sr. Maria (Schriftführerin), besteht, wird zusammen mit den an der Vereinsgründung beteiligten Personen im Herbst die Einladung zum Vereinsbeitritt an alle ehemaligen Schülerinnen, Freunde und Bekannte unserer Schulen aussenden und zugleich zur Teilnahme an der konstituierenden Generalversammlung am 30. Jänner 2004 einladen, im Rahmen derer die offizielle Wahl des Vereinsvorstandes stattfinden wird. Wir wünschen unserem Verein einen guten Start und hoffen auf rege Beteilung am Vereinsleben!

Fest im Brucknerhaus Linz zum Don Bosco-Jubiläumsjahr

Einen Höhepunkt im Jubiläumsjahr „100 Jahre Salesianer Don Boscos und 75 Jahre Don Bosco-Schwestern in Österreich" wird in Form eines großes Jubiläumsfestes am 12. Oktober von 14 bis 17 Uhr Uhr im Brucknerhaus in Linz stattfinden. Zahlreiche Gruppen und Personen werden einen Beitrag zum bunt gestalteten Programm geben – auch Schülerinnen unserer Schule werden mit einem Jazz-Tanz unter der Leitung von Mag. Susanne Nussbaumer vertreten sein. Gäste aus Rom, Bischof Aichern und Landeshauptmann Pühringer sind ebenfalls angesagt. Alle sind sehr herzlich zum Mitfeiern eingeladen! Es wird gebeten, sich bei Sr. Johanna Montag für die gemeinsame Busfahrt und die Zählkarten anzumelden. Wer privat fährt, möge sich im Provinzialat der SDB, Tel. 01/87839-528, Sankt-Veit-Gasse 25, 1130 Wien, infor@donbosco.at anmelden. Die Zählkarten werden dann zugeschickt.

Psychosoziales Netzwerk

Unsere Kollegin Mag. Ruth Winter hat im vergangenen Schuljahr den Akademielehrgang „Schulmediation" abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit einigen Kollegen/-innen ist daher für heuer das Projekt „Psychosoziales Netzwerk" geplant, das unter der Voraussetzung, dass es bei der definitiven Lehrfächerverteilung endgültig genehmigt wird, im Herbst gestartet werden soll. Das Projekt lädt auf freiwilliger Basis Schülerinnen ein, sich als Beraterinnen für Schülerinnen ausbilden zu lassen, um in persönlichen und gemeinschaftlichen Problem- und Konfliktsituationen beraten und vermitteln zu können. Im Rahmen einer unverbindlichen Übung werden die Schülerinnen in Form von Blockveranstaltungen von verschiedenen Kollegen/-innen auf der Basis von Selbsterfahrung, theoretischer Unterweisung und Anwendungsmöglichkeiten in Wahrnehmungs- und Rollenspielen zur Beratungs- und Mediationstätigkeit befähigt (die Begleitung der Lehrer/innen im Hintergrund ist dabei gewährleistet). Wir freuen uns sehr über diese auch vom Landesschulrat sehr geförderte Initiative unserer Kollegen/-innen und wünschen unseren Schülerinnen eine gute Erfahrung damit!

News

Vor allem die Eltern unserer neuen Schülerinnen machen wir darauf aufmerksam, dass unsere News monatlich erscheinen. Allerdings werden sie nur zu Schulbeginn an alle Schülerinnen und damit deren Familien ausgeteilt. Während des Jahres bitten wir Sie, sie entweder im Internet abzurufen, oder sie über ihre Tochter kopieren zu lassen. Jeweils ein Exemplar wird in jeder Klasse ausgehängt.


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Auch heuer wurde wieder ein Teil unserer Außenfassade mit Wärmeschutz versehen und somit auch rein optisch erneuert. Unser Schulhaus ist dadurch wieder um ein Stück freundlicher geworden!
* In der dritten Ferienwoche organisierte Sr. Veronika Sturm in unserem Haus ein „Ferienmosaik", an dem vor allem Kinder aus Linz teilnahmen. In Baumkirchen wurde eine Naturerlebniswoche und in Geboltskirchen ein „zauberhaftes" Ferienlager mit Harry Potter veranstaltet. Die „Traum"-KIM-Woche in Kössen wurde von Sr. Gisela mit Team gestaltet.
* Auch heuer wieder wechselten in unserer Gemeinschaft einige Schwestern. Sr. Stefanie Priebernig, die ihren Dienst als Schulleiterin der HLW beendete, hat ihre neue Aufgabe als Oberin von Klagenfurt begonnen. Sr. Veronika Sturm, die bis jetzt das Internat geleitet hat, wurde in der Don Bosco-Pfarre in Linz von der Diözese als pastorale Mitarbeiterin vor allem für die Kinderarbeit in der Pfarre angestellt. Sie wohnt unter der Woche in Linz, gehört aber weiterhin zu unserer Gemeinschaft. Neu zu uns gekommen ist Sr. Gabriella Brillo, eine gebürtige Italienerin, die Busdienst und die Betreuung der Nachmittagsgruppe des Kindergartens übernimmt. Ebenfalls neu bei uns ist Sr. Maria Schöffl, eine ehemalige Schülerin unserer Schule, die im heurigen Jahr als Kinderkrankenschwester im Krankenhaus der Kreuzschwestern in Wels angestellt ist. Wieder in unsere Gemeinschaft zurückgekehrt ist Sr. Johanna Montag, die nun die Verantwortliche für die Salesianischen Mitarbeiter/innen, die Ehemaligen und den Absolventenverein ist. Allen einen guten Start und herzlich willkommen!
* Jedes Jahr organisiert das Bildungsteam der Superioren- und Regionalkonferenz der Orden der Diözese Linz einen Ordenstag, an dem jeweils ca. 200 Ordensschwestern und Patres aus den verschiedenen Orden ganz Oberösterreichs zusammenkommen. Diesmal wurde er am 6. September anlässlich unseres Don Bosco-Jubiläumsjahres von uns in Timelkam veranstaltet. Bischof Maximilian Aichern feierte mit uns den Gottesdienst, anschließend gab es u. a. einen Vortrag von Provinzial P. Dr. Franz Wöß über 100 Jahre Salesianer in Österreich und einen von mir (Sr. Maria) über 75 Jahre Don Bosco-Schwestern in Österreich sowie Diavorträge unserer Missionarin Sr. Hildegard Litzlhammer über ihre Mission in Kinshasa und von einem Volontär und einer Volontärin von JugendEineWelt, die einen Straßenkindereinsatz in Tichuana/Mexiko geleistet haben. Auch eine Zaubervorführung von P. Gert Smetanig durfte natürlich nicht fehlen!
* Sr. Maria Maxwald, die Leiterin unserer Gemeinschaft, wurde ab dem heurigen Schuljahr in die diözesane Frauenkommission berufen. Diese Kommission versteht sich als Interessensvertretung von in der Kirche lebenden und arbeitenden Frauen und setzt sich die strukturelle Gerechtigkeit für Frauen in der römisch-katholischen Kirche zum Ziel. Sie ist ein Beratungsgremium des Bischofs und hat Sitz und Stimmrecht im erweiterten bischöflichen Konsistorium und im Vorstand des diözesanen Pastoralrates. Sie vertritt die Anliegen der Frauen in der Diözese, pflegt den Kontakt mit Frauenorganisationen und –gruppen, bringt in öffentlichen Stellungnahmen die Meinung der Frauen zu kirchen- und gesellschaftspolitischen Vorgängen ein und macht konkrete Empfehlungen. Ca. 20 Delegierte aus allen Bereichen des kirchlichen Lebens sind vertreten. Wir freuen uns über die Berufung Sr. Marias in die Frauenkommission und wünschen ihr alles Gute!


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Mit diesem Schuljahr beginnt in zweifacher Hinsicht wieder etwas Neues in unserer Schulgeschichte. Erstens übernimmt mit mir (Mag. Hinterleitner) zum ersten Mal ein Laie eine Leitungsfunktion im Haus Vöcklabruck, und zweitens beginnt an unserer Schule der neu gegründete Verein der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen seine Tätigkeit. Österreich ist, so sagt man, ein Vereinsland. Auch wenn das Wort „Verein" manchmal auch ein wenig abschätzig verwendet wird, wenn man zB meint, „na, des is aba a ... Verein", so steckt im Wort selbst doch eine sehr schöne Bedeutung. Wenn man nämlich nur den Buchstaben „t" anhängt, der auch für „Teamgeist, trauen, tun, together ..." stehen könnte, dann ergibt sich das Wort „vereint", das genau das ausdrückt, was wir beide uns für dieses Schuljahr wünschen: Dass wir nämlich alle „mit vereinten Kräften" zusammenarbeiten! Wenn wirklich jede/r seinen/ihren Teil beiträgt, dann brauchen nicht einige wenige zu viele Kräfte zu verschwenden, sondern die Arbeit teilt sich auf. Und außerdem ergibt sich dann die Erfahrung, dass Einigkeit stark macht und Einheit, trotz und gerade aller Vielfalt, eine angenehme Atmosphäre für alle schafft! In diesem Sinn ein gutes, neues Schuljahr!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 2 (10-2003)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Der September und der Oktober sind wie im Nu verflogen – sogar so schnell, dass wir gar nicht rechtzeitig dazukamen, die News rechtzeitig zu schreiben, sodass sie somit etwas verspätet erscheinen. Dafür aber gibt es umso mehr zu berichten! Nicht nur, dass wir nun so richtig mitten drin sind und die ersten Schularbeiten und Tests bereits laufen, auch jede Menge Aktivitäten und Projekte sind bereits verwirklicht worden. Hier nun wieder das Wichtigste in Kürze:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Erwin Wenzl-Preis für HLW-Schülerinnen

Wir sind sehr stolz und freuen uns, dass die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe der Don Bosco Schulen in Vöcklabruck den Erwin Wenzl Preis in der Höhe von € 1. 100.- bekommen hat. Herr Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte den Preis am 24. September in einem feierlichen Rahmen im Bildungshaus St. Magdalena Linz. Auch Alt-Landeshauptmann Dr. Erwin Wenzl war persönlich zur Preisverleihung gekommen. Zweck des Erwin Wenzl Preises ist es, besondere Leistungen, die von Schülerinnen und Schülern im AHS- und BHS-Bereich, von Studenten an österreichischen Hochschulen und Universitäten und von Lehrlingen erbracht werden und die auf ihrem Gebiet besonders innovativ, kreativ, aber auch zukunftsweisend sind, zu fördern und zu unterstützen. Ausgezeichnet wurden unsere Schülerinnen für die Projekte „Global denken – lokal handeln" und „Nachhaltige Lebensqualität – gesunder Lebensstil". Die gesamten Projekte des Vorjahres wurden in mühevoller Arbeit auf der Homepage www.8ung.at/hlw_donbosco zusammengestellt. Selbst Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner hat auf die Preisverleihung reagiert und brieflich gratuliert: „Liebe Schülerinnen! ... Ich gratuliere euch persönlich, aber auch im Namen der Stadtgemeinde, sehr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung, die auch für die Schulstadt Vöcklabruck von großer Bedeutung ist." Herzlichen Glückwunsch!

Servieren beim Bezirksseniorentreffen

Am selben Tag, ebenfalls am 24. September, wurden, wie auch schon in den vergangenen Jahren, auch heuer wieder Schülerinnen unserer HLW zum Servieren beim Bezirksseniorentreffen in Vöcklabruck engagiert. Es waren diesmal Schülerinnen der 2. FW, die ihre Sache wieder ganz ausgezeichnet machten! Vielen Dank!

Europäischer Tag der Sprachen

Am 26. September wird jedes Jahr der „Tag der Sprachen" gefeiert. Unser Don Bosco-Kindergarten, in dem neben den deutschsprachigen Kindern auch solche vertreten sind, die bosnisch, englisch, französisch, türkisch, jordanisch, pakistanisch oder rumänisch sprechen, setzte diesbezüglich am Montag, den 29. September einen Akzent - am Freitag, dem Tag der Sprachen selbst, wurde nämlich bei der Elternhospitation (damit wurde den Eltern Gelegenheit gegeben, praktischen Einblick in die Bildungs- und Erziehungsarbeit zu nehmen) noch das Begrüßungswort „Guten Tag" von den Eltern nicht deutscher Muttersprache eingeholt. Am Montag also wurde in jeder Gruppe im Lauf des Tages ein Spiel eingebaut, in dem die verschiedenen Muttersprachen der anwesenden Kinder eine Rolle spielten. Um 11:15 Uhr trafen sich alle drei Gruppen für das gemeinsame Lied: „Guten Tag, das wünsch ich dir". Bei der Wiederholung des Liedes wurde der Gruß „Guten Tag" auch in den anderen Muttersprachen der Kinder gesungen. Zum Schluss wurden die Sprechblasen-Pickerln „Sprich mit mir" verteilt.

Sprachenförderpreis für die HLW

Mit 29. September ist das Zertifikat des Sprachenförderpreises 2003 für die HLW datiert. Die Anerkennung bezog sich auf die ausgezeichneten Aktivitäten in Bezug auf Sprachunterricht im letzten Schuljahr. Die Schülerinnen konnten zB neben dem Regelunterricht in Englisch, Französisch und Spanisch auch an einer Reihe von Aktivitäten teilnehmen, die ihren Sprachkenntnissen zugute kamen. So konnten sie im Rahmen des EU-Projektes ihre sprachliche Kompetenz unter Beweis stellen, die Vorprüfung zur Reifeprüfung in Servieren auf Englisch ablegen, auf einer Sprachwoche in Malta Sprache, Land und Leute kennen lernen, zusätzliche Übung durch englische Konversation erhalten u.v.m. Die Organisation EF fand diese Förderung der Sprachen an unserer Schule so bemerkenswert, dass sie auf Ansuchen von Mag. Irene Limberger der HLW dafür den Sprachenförderpreis 2003 verliehen hat.

Biotage

Im Rahmen der oö Bio-Heu-Tage von 2. bis 3. Oktober waren unsere HLW-Schülerinnen in Begleitung von FL Elfriede Maier und FL Christine Lahninger eingeladen, beim Biohofladen Roiderhof in Oberhofen die besten Projekte (Videofilm, Bio – das Beste für mich, PP Klimageschichte, PP Milch, Milchwerbespots) zu präsentieren. Öffentlichkeitsarbeit zahlt sich aus, denn anwesend waren u. a. der Bürgermeister, die Bio-Heu-Königin und Herbert Brüchert vom Öko-Kultur-Journal. Letzterer war vom Film bzw. den Laienschauspielerinnen gleich so begeistert, dass er sie schlichtweg für einen Werbefilm über das Trumerseenland engagieren wollte! Mal sehen, was draus wird! Auf jeden Fall gratulieren wir herzlich zur erfolgreichen Präsentation!

Schulfotograf

Die erste Aktion in diesem Schuljahr und die letzte in ihrer „Amtsperiode" war für die „alten" Schulsprecherinnen des Vorjahres die Organisation der Klassenfotografien. Ganz ausgezeichnet haben Susanna Lenglachner (HLW) und Sandra Thanner (BAKIP), Mit dem Fotografen waren alle höchst zufrieden! Die Ergebnisse können auf der Homepage unter dem Link „Schülerinnen" bewundert werden!

Schulbeginn für die 4. HLW A und B

Für die 4. HLW begann das Schuljahr heuer mit je einem von Mag. Ruth Winter und Sr. Mag. Gisela Porges gestalteten Eröffnungsgottesdienst erst am 6. Oktober – die Ferien waren also ausgiebig. Allerdings musste in dieser Zeit auch das dreimonatige Praktikum in einem Gastgewerbe betrieb absolviert werden. Die Erfahrungen, die dabei gemacht wurden waren großteils sehr wertvoll!

Aktionstag „Brücken bauen"

Am 9. Oktober nahm unsere 3. BAKIP unter der Leitung von Frau FL Inge Frisch-Loos mit einem kreativen Beitrag an der Veranstaltung des Projektes „Brücken bauen" teil, das zum Jahr der Menschen mit Behinderungen von der Lebenshilfe OÖ, dem Verein Lebenswertes Leben Altenhof, der FremdenVerkehrsFörderungs Ges.m.b.H. Vöcklabruck, der Pestalozzischule Vöcklabruck und der Clearingstelle Vöcklabruck gemeinsam organisiert wurde. Zusammen mit dem ORF OÖ fanden vom 8. bis 11. Oktober im Stadtsaal Vöcklabruck Begegnungstage von Menschen mit und ohne Behinderung statt. Die Aktion setzte sich zum Ziel, die Öffentlichkeit für das Anliegen von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren. „Brücken bauen heißt aufeinander zugehen, Barrieren im Denken zu überwinden, beweglich zu sein und neue Blickwinkel zu entdecken", so heißt es in der Presseinformation. Die Organisatoren/-innen haben sich ein sehr reichhaltiges Programm einfallen lassen. Donnerstag, der 9. Oktober stand ganz im Zeichen der Schüler/innen und Jugendlichen. Neben vielen anderen kreativen Präsentationen (zB dem von Menschen mit und ohne Behinderung gespielten Stück „IQK – Intelligenzquotientenkontrolle", bei dem unsere ehemalige Schülerin Anna Jäger Regie geführt hat), war unsere 3. BAKIP mit der Szene „Der Neue" vertreten, deren Requisiten im Zeichenunterricht hergestellt und dessen Darstellung ebenfalls mit Frau FL Frisch-Loos geprobt wurde. Der von den Schülerinnen komponierte Titelsong „Komm und lass uns eine Brücke bauen" (in Musik mit Mag. Haas geprobt) wurde kräftig beklatscht und fand großen Beifall! Den Schülerinnen und unserer Kollegin herzliche Gratulation zur gelungenen Aufführung, die wir am Menschenrechtstag in der Schule wiederholen werden!

Schüler- und Lehrervertreterwahl für den SGA

Wie jedes Jahr, so stellte auch heuer zu Beginn des Monats die Schüler- und Lehrervertreterwahl wieder ein wichtiges Ereignis dar, sind es doch diese gewählten Vertreterinnen und Vertreter, die ganz entscheidend das Schulleben mitgestalten! Als Schulsprecherin der HLW ging Julia Werner aus der 3. HLW B hervor, als Schulsprecherin der BAKIP Elisabeth Muhr aus der 3. BAKIP. Die beiden arbeiten bereits bestens zusammen! Ihre Vertreterinnen sind Christina Krautschneider (4. HLW A), Susanne Rescheneder (3. HLW B), Andrea Hörtenhuber (3. HLW B), Julia Geyer (2. HLW B), Tea Janjusic’ (3. HLW B) sowie Christina Höller (4. BAKIP B), Julia Derndorfer (2. BAKIP), Eugenia Janny (3. BAKIP), Simone Lanz (1. BAKIP) und Marlies Fellner (1. BAKIP). Ihnen und allen Klassensprecherinnen und deren Vertreterinnen ein ganz herzliches Danke für die Übernahme der Mitverantwortung in unserer Schulgemeinschaft! Ein ebenso großes Danke den Lehrervertretern/-innen im SGA. Es sind Mag. Monika Rucker, Mag. Irene Limberger, Mag. Frank Landgraf, FL Elfriede Maier, Mag. Ruth Winter und Mag. Gerhard Klaus für die HLW sowie Mag. Nicole Aichmayr, FL Rosa Maria Huber, Mag. Edith Ottinger, FL Elisabeth Hölzli, Mag. Ulrike Haas und Sr. Maria Wallner für die BAKIP. Vielen Dank fürs Mitdenken und –gestalten!

Wanderausstellung „Denkmalpflege in OÖ"

Von 10. bis 24. Oktober organisierte Frau FL Elfriede Schönbaß die Wanderausstellung „Denkmalpflege in OÖ: Unerkannte Kostbarkeiten – Unbekannte Denkmäler" für unsere Schule. Die Ausstellung zeigte auf den ersten Blick bisher unbekanntes Kulturgut, wie zB Bauernhäuser, Mühlen und Schmieden, kulturlandschaftliche Besonderheiten u. v. m. Die Schülerinnen hatten mit Hilfe eines Arbeitsblattes die Möglichkeit, sich mit einem der Themenbereich (zB Fenster, Türen und Tore, Böden, Kleindenkmäler, Inschriften etc.) näher zu beschäftigen und Detailskizzen mit Bleistift anzufertigen.

Dienstbesprechung für Lehrer/innen

Am 10. Oktober fand die erste Dienstbesprechung dieses Jahres für das Lehrerkollegium statt, bei dem die für die SGA-Sitzung vorgesehenen Themen besprochen wurden. Anschließend trafen sich alle ARGE-Leiter/innen, Kustodiats- und Fachgruppenverantwortliche zur ersten sog. „Budgetteamsitzung", bei der Notwendigkeiten und Wünsche für Anschaffungen in den verschiedenen Fachbereichen deponiert wurden. Diese werden im Rahmen des Möglichen im nächsten Kalenderjahr nach und nach getätigt werden.

Schülervertreter- und Klassensprechersitzung

Die frisch gewählten Schülervertreterinnen und Klassensprecherinnen plus Vertreterinnen waren am 10. Oktober zur ersten Schülervertreter- und Klassensprechersitzung geladen. Die Zusammenkunft diente vor allem dazu, dass die neu Gewählten sich kennen lernen und miteinander ins Gespräch kommen konnten. Dabei hatten zB sowohl die „Alten" als auch die „Neuen" Gelegenheit, der jeweils anderen Gruppe Fragen zu stellen und somit Erfahrungen auszutauschen. Ein wichtiger Punkt bestand dabei auch darin, die Schülervertreterinnen mit ihren Rechten und Pflichten vertraut zu machen und ihnen Einblick zu geben in die diesbezüglichen Passagen des Schulunterrichtsgesetzes. Auch Ideen, Anregungen und Vorschläge von Seiten der Schülervertreterinnen wurden natürlich eingeholt. Angeschlossen wurde auch eine Besprechung mit den Raucherinnen bezüglich des neuen Ordnungsdienstes.

Elternvereinssitzung

Bei der ersten Elternvereinssitzung in diesem Schuljahr am 13. Oktober ging es vor allem darum, die neuen Elternvertreter/innen in den SGA zu entsenden. Es sind dies Herr Franz Rosenauer, Frau Herta Rachbauer, Frau Erika Pesendorfer (Stellvertreter/innen: Herr Johann Reiter, Frau Gudrun Pracher) für die HLW und Frau Anneliese Hiesberger (Elternvereinsobfrau), Frau Friederike Pollhammer, Frau Brigitte Palfinger (Stellvertreterinnen: Frau Ulrike Mittermair, Frau Margarete Friedl) für die BAKIP. Außerdem wurde beschlossen, vom Elternvereinsbudget je einen Betrag der Bibliothek sowie der HLW und der BAKIP für Lehrerwünsche zukommen zu lassen. Vielen Dank!

SGA-Sitzung

Im Rahmen der ersten SGA-Sitzung wurde vor allem die Hausordnung überarbeitet. Neu ist in erster Linie der Raucher-Reinigungsdienst, der auf Initiative von Mag. Ruth Winter eingeführt wurde und von ihr und Kolleginnen organisiert wird. Bis jetzt funktioniert er sehr gut! Vielen Dank für die tolle Idee!

Welser Bildungsmesse

Zum zweiten Mal präsentierten wir uns heuer auf der Welser Bildungsmesse „Jugend und Beruf" mit unserem eigenen Don Bosco-Schulen-Stand. Dank einer Nachbesprechung nach der Messe im Vorjahr und einer Vorsprechung jetzt im Oktober konnten wir die Gestaltung der Koje, die schon letztes Jahr auf Grund ihrer hellen, freundlichen Ausstrahlung sehr gut angekommen ist, noch verbessern. Drei neue Schilder mit den Angeboten unserer Schultypen boten den Besuchern/-innen gleich auf einen Blick die wichtigsten Informationen. Den Kolleginnen des hauswirtschaftlichen Fachunterrichts ein großes Danke für die hervorragenden Speckbrötchen, die reißenden Absatz fanden und ganz zur „Brotwoche" passten. Die BAKIP war mit der Karlinchen-Figur und dem dazugehörenden Narren-Kostüm vertreten. Ganz besonders stolz sind wir auf die äußerst kompetente und engagierte Beratung unserer Schülerinnen und Kollegen/-innen, für die wir uns sehr herzlich bedanken! Ihr habt zur Öffentlichkeitsarbeit unserer Schulen einen sehr wichtigen Beitrag geleistet!

Besuch von LSI Mag. Karin Eckerstorfer

Wie jedes Jahr, so stattete Frau Landesschulinspektorin Mag. Karin Eckerstorfer auch heuer unserer BAKIP einen ganztägigen Besuch ab, im Rahmen dessen jeweils das Mitarbeitergespräch mit der Schulleiterin und Begegnungen mit Schülervertreterinnen und dem Lehrerkollegium im Vordergrund stehen. Die Tatsache, dass sich unsere Landesschulinspektorin, die nun in OÖ nur mehr für die fünf BAKIP zuständig ist, da sie im Vorjahr die Verantwortung für die österreichischen Schulen in Europa übertragen bekommen hat, einen ganzen Tag für uns Zeit nimmt, ist sehr erfreulich, weil wir so unmittelbar verschiedene Themen und Fragen mit ihr diskutieren können.

HLW-Direktoren-Dienstbesprechung

Die diesjährige zweitägige Dienstbesprechung der HLW-Direktoren fand in Rohrbach statt. Themen waren dabei: schulrechtliche Fragen; e-learning (Computereinsatz im Unterricht – inklusive Hospitationsmöglichkeit an der HBLA Rohrbach); Vorstellung der einzelnen Schulen (derzeitige Situation, Weiterentwicklung, Schwerpunkte etc.) und die neue gemeinsame Homepage der Humanberuflichen Schulen Österreichs www.hum.at 

Projekttage zum Jahr der Bibel

Die Bibel ist keineswegs ein altes, verstaubtes Buch, das in der heutigen Gesellschaft keine Bedeutung mehr besitzt. Dies bewiesen unsere Schülerinnen und Lehrer/innen an den zum „Jahr der Bibel" durchgeführten Bibel-Projekttagen am 22. und 23. Oktober. Alternativ zum herkömmlichen Unterricht konnten sich die Schülerinnen in einem Kurssytem aus dem reichhaltigen, von den Lehrerinnen und Lehrern gestalteten Workshop-Angebot zu mehreren Schwerpunktthemen anmelden, die sie besonders interessierten. Die Schülerinnen beschäftigten sich so mit den unterschiedlichsten Aspekten der Heiligen Schrift und erlebten sie mit allen Sinnen. So wurden die verschiedensten Projekte angeboten, die kulinarische, kreative, bewegungs- und erlebnisorientierte, musikalische, tiefenpsychologische und sachliche Zugänge zur Bibel eröffneten: Da konnten biblische Tänze, Spirituals mit biblischem Hintergrund, Gewürze, Kräuter, Obst und Gemüse in der Bibel, Töpfern zur Bibel, eine Schöpfungsrallye, Bibliodrama, die biblische Botschaft der Bilder von Marc Chagall, Darstellung von Bibelszenen mit Abfallmaterialien oder der Workshop „Move your body, your mind will follow" u. v. m. gewählt werden. Einige fanden auch heraus, dass Bilder aus der Johannes-Offenbarung vielfach in den modernen, populären Hollywood-Filmen eingesetzt werden. Andere untersuchten Handel und Rechtssprechung in der Bibel oder backten Saras Fladenbrot. Und eine Gruppe bestaunte die Vielfalt der tollen Bibel-Ausstellung in Timelkam. Sei es, dass sich die Schülerinnen mit Frauenpower in der Bibel beschäftigten, bei einer biblischen Millionenshow aufs Ganze gingen, sich mit biblischen Liebesgedichten beschäftigten, Kinderlieder zur Bibel schrieben, beim Computer-Bibelquiz ihr biblisches Wissen unter Beweis stellten, eine der zahllosen Bibelverfilmungen verfolgten oder ganz einfach entdeckten, wie spannend das Eintauchen in die Welt der Bibel ist – im Zentrum stand, zusammen mit der Bibel, die soziale Komponente, das Miteinander von Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrern, das sich nicht nur beim gemeinsam vorbereiteten köstlichen Büfett zeigte (dessen Reinerlös übrigens Straßenkinderprojekten des Vereins „Don Bosco-Aktion Austria - Jugend Eine Welt" zugute kam): Denn sowohl Schülerinnen als auch Lehrer/innen empfanden es als besondere Bereicherung, dass in den einzelnen Projektgruppen klassen- und schultypenübergreifend und im Team-Teaching gearbeitet wurde! Ein großes Danke allen fürs Mitmachen!

Pädagogischer Tag der Lehrer/innen

Montag, der 27. Oktober war für die Schülerinnen ein schulautonomer freier Tag, während sich die Lehrerinnen und Lehrer in der Schule zum pädagogischen Tag trafen. Der Vormittag wurde von HLW und BAKIP gemeinsam gestaltet: Schulrechtliche Fragen zur Leistungsbeurteilung wurden aufgeworfen und anschließend mit Hilfe des Schulunterrichtsgesetzes in Kleingruppen bearbeitet. Fragen, die sich im schulischen Alltag ergeben und aus dem Gesetzestext nicht eindeutig beantwortet werden konnten, wurden an den Juristen des Landesschulrates Dr. Johann Kepplinger weitergeleitet. Am Nachmittag lief das Programm für HLW und BAKIP getrennt: Während die HLW sich damit beschäftigte, einen Fragebogen für die Absolventinnen der wirtschaftlichen Schultypen und für Unternehmen zu erstellen, widmete sich die BAKIP dem Thema „Qualitätssicherung im Kindergarten". Vortragende waren unsere Kollegin Rosa Maria Huber und Gabriele Bäck, Referentin des Charlotte Bühler-Institutes in Wien und Mitautorin des Buches „Bildungsqualität im Kindergarten", das den neuen transaktionalen Ansatz vertritt. Das Ziel bestand vor allem darin, das gesamte BAKIP-Kollegium über neuere Tendenzen im Kindergartenbereich zu informieren und theoretische und praktische Ausbildung in verstärktem Maß gut aufeinander abzustimmen.

Sitzung zur Gründung des Absolventenvereins

Am 28. Oktober fand eine neuerliche Sitzung zur Gründung des Vereines der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen statt. Besprochen wurde vor allem der geplante Partnerschaftsvertrag für Unternehmen mit entsprechendem Leistungsangebot von Seiten der Schulen bzw. des Vereins. Mitte November werden die Aussendungen mit den Einladungen zum Beitritt zum Verein sowie mit einem Feedbackbogen, der von den HLW- bzw. BAKIP-Kolleginnen erstellt wurde und der uns Rückmeldungen unserer ehemaligen Schülerinnen über ihre Schulzeit hier bei uns sowie ihren weiteren Berufsverlauf geben soll, ausgeschickt.

ARGE Werkerziehung für BAKIP in OÖ

Im „Radl" stellen sich die fünf BAKIP von Oberösterreich für die landesweiten ARGES als Tagungsort zur Verfügung. So traf sich an unserer Schule am 30. Oktober die ARGE Werkerziehung, bei der auch FI Mag. Markus Riebe anwesend war. Das Treffen hat sich als sehr wertvoll erwiesen, weil wichtige Themen ausführlich besprochen werden konnten, vor allem im Hinblick auf die künftige Stundenaufteilung der Fächer Werkerziehung, Textiles Werken und Bildnerische Erziehung im Rahmen des neuen Lehrplans.


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Bei ihrem Österreich-Besuch sollten Don Pascual Chavez, der Generalobere der Salesianer (Mexikaner), und die Generalsekretärin der Don Bosco Schwestern, Sr. Piera Cavaglia, auch Österreich besser kennen lernen. Da sich eine Rundreise aus Zeitgründen nicht ausging, stellten die Don Bosco Schwestern kurzerhand eine spielerische Rundfahrt durch unser Land zusammen. Die Reise startete am Samstag, 11. Oktober Abend bei uns in Vöcklabruck. Mit dabei waren eine Gruppe Salesianischer Mitarbeiter/-innen sowie Provinzoberin Sr. Hermine Mülleder und Provinzial P. Franz Wöß, die tatkräftig mithalfen so manches Bundesland zu entdecken. Denn die Schwestern warteten nicht mit einem Vortrag über Österreich auf, sondern forderten vollen Einsatz von Sr. Piera und Don Chavez. So mussten kniffelige historische Fragen beantwortet werden (zB: Wie lautete die erste urkundliche Bezeichnung Österreichs im Jahr 996?), zur „Kleinen Nachtmusik" von Mozart wurde geklatscht und mit den Fingern geschnippt, ein Volkstanz hatte absolviert zu werden und als größte Herausforderung wurde Apfelstrudel gebacken. Hier hatten Don Chavez und Sr. Hermine unter tatkräftiger Mithilfe von Sr. Ida Jank die Nase vorne und waren etwas vor Sr. Piera und P. Wöß mit ihrem Backwerk fertig, das eine halbe Stunde später gleich verkostet wurde. Ein Abend mit vielen Herausforderungen für die ausländischen Gäste der Don Bosco Familie, aber auch ein Abend der, so meinte Don Chavez, zeigte, wie reich Österreich an Kultur und Geschichte ist. Mit der Aufforderung, auch weiterhin für die Jugend im Land zu arbeiten endete der Abend, nachdem P. Rudi Osanger noch als Gute-Nacht-Lied seine neueste Komposition „Evviva Don Bosco" gesungen hatte.

* Ein Fest im Geist ihres Ordensgründers Don Bosco feierte die Don Bosco Familie am Sonntag, dem 12. Oktober 2003, im Linzer Brucknerhaus. 1.400 Gäste aus ganz Österreich und dem Ausland erinnerten an die 100-jährige Präsenz der Salesianer und an das 75-jährige Bestehen der Don Bosco Schwestern in Österreich. An der Spitze der Salesianer erinnerte der Generalobere, Don Pascual Chavez, an den Auftrag Don Boscos, die Jugendlichen in allen Bereichen auf das Leben vorzubereiten, denn so Don Chavez: „Wir glauben an die Jugend als wahren Schatz der Gesellschaft und der Kirche". Junge Menschen dürften daher nicht nur Zuschauer sein, sondern müssen Protagonisten werden vor allem für Europa, das in einem tiefen und schnellen Wandel begriffen ist. Er sei dankbar für das Wirken der Don Bosco Familie in Österreich und hob in diesem Zusammenhang den Einsatz der Laien hervor: „Wir sind dazu aufgerufen, mit den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern und allen Menschen guten Willens, Netze des Guten zu knüpfen, um die Sendung, die uns anvertraut ist, zu verwirklichen". Auf dem Programm des bunten Nachmittags standen viel Musik, Tanz, ein Gewinnspiel - "Glücksengerl" war Erzbischof Alois Kothgasser - und auch Zauberei mit „The Magic Priest" P. Gert Smetanig. Auch unsere Schülerinnen der 3. HLW B begeisterten unter der Leitung von Mag. Susanne Nussbaumer mit einer ausgezeichneten, modernen Jazztanz-Vorführung. In einer Doppelconference moderierten Maria Mazzarello alias Sr. Maria Maxwald und Don Bosco alias P. Siegi Kettner den Nachmittag und zeigten auf humorvolle Weise, wie sich das Ordensleben während der vergangenen 140 Jahre verändert hat. Eines ist jedoch gleich geblieben: Das Herz für die Jugend.

* Das bunte Programm, das ein motiviertes Team zusammen gestellt hatte, traf bei den Teilnehmern/-innen am Confrontowochenende am 25./26.Oktober in Vöcklabruck auf begeistertes Echo. Das Jahresmotto „Colours of life" zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Wochenende. Was macht mein Leben bunt? Zu jedem Baustein war gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. Die von Anfang an gute Stimmung fand am Samstag Abend ihren Höhepunkt. Wahl von Miss und Mister Colour! Für die Jury keine einfache Aufgabe, unter den vielen topgekleideten Models das Siegerpaar zu küren! Da war es im Anschluss gut, die Zeit bis zum mitternächtlichen Lob für angebotene Workshops und privaten Austausch zu nützen. Nach dem stimmungsvollen Gebetsmoment gab’s für Muntere noch ein Chillout im Saal. Dann hieß es auch für den Rest: Gute Nacht! Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht, Morgenlob und Frühstück war wieder Energie verlangt. In Kleingruppen war die jeweils gezogene Regenbogenfarbe für eine Präsentation vorzubereiten. Beim Mittagessen war wieder das engagierte Küchenteam in Aktion! Abschluss und spürbarer Höhepunkt des Treffens war die gemeinsame Sonntagsmesse. In der farbenprächtig gestalteten Kapelle der Don Bosco Schwestern feierten P. Herbert und P. Siegi mit allen Teilnehmern einen schwungvollen und begeisterten Gottesdienst. Übrigens: von der Teilnehmerzahl war es seit Jahren das größte Confronto-Treffen! 100 Leute (auch viele von unserer Schule) im Jubliäumsjahr „100 Jahre Don Bosco in Österreich" können doch kein Zufall sein! www.confronto.at

* Von 30. Oktober bis 2. November war ich (Sr. Maria) bei der vom weltweiten Verein der Salesianischen Historiker (ACSSA) in Zusammenarbeit mit dem Salesianischen Historischen Institut (ISS) im Wiener Don Bosco-Haus veranstalteten Europäischen Seminar zum Thema „ Die theologischen, spirituellen und pädagogischen Züge der Salesianischen Gesellschaft und der Don Bosco-Schwestern von 1880-1922" dabei. Ziel der Tagung war es u.a. auch, Themen für den Weltkongress 2005 in Mexiko zu erarbeiten. Wegen des 100-Jahrjubiläums wurde Wien als Tagungsort gewählt. Auf dem Programm stand daher auch ein Besuch des Salesianums, des neu renovierten ersten Hauses der SDB in Österreich, auf der Tagesordnung.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Ein Höhepunkt im Oktober waren sicher die Bibelprojekttage, die langfristig vorbereitet wurden. Auch wenn da und dort kleinere organisatorische Pannen auftraten, so war es doch insgesamt ein gelungenes Projekt, wie auch von euch selbst rückgemeldet wurde. Wir freuen uns sehr, dass ihr alle so begeistert und engagiert mitgemacht habt und danken vor allem unseren Kolleginnen und Kollegen, dass sie sich so intensiv mit der Bibel auseinandergesetzt und so einfallsreiche Workshops vorbereitet haben! Die Projekttage waren ein eindrucksvolles Zeichen für die Lebendigkeit und die Kreativität unserer Schulgemeinschaft! Und das ist schön! In diesem Sinn weiterhin einen lebendigen November!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 3 (11-2003)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Im November hatten wir nicht nur dichten Nebel, sondern auch ein dichtes Schulleben. Zwar sollte man meinen, dass der November eine ruhigere Zeit ist, aber doch hat sich ständig etwas getan. Hier darum wieder die wichtigsten Neuigkeiten:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Personelles

Am 28. November lud unsere Kollegin Schulrätin FL Monika Fellinger zu einer „Vorverabschiedungsfeier" ein. Sie tritt mit 1. Dezember ihre Frühpension an, unterrichtet aber weiterhin mit zwei Stunden die 5. BAKIP in Hort-Didaktik. Schon jetzt danken wir Kollegin FL Fellinger für ihren außergewöhnlichen Einsatz zugunsten unserer Schule – sie war es, die die Hortausbildung auf- und ausgebaut hat -, dennoch behalten wir uns die eigentliche Verabschiedung bis Schulschluss vor. Denn Gott sei Dank gehört Frau FL Fellinger nach wie vor zu unserem Lehrkörper!
Wir freuen uns auch sehr über die zusätzliche Qualifikation, die unsere Übungskindergartenpädagogin Sabine Feichtinger erworben hat: Sie hat im Oktober ihre Ausbildung zur Diplomierten Legasthenietrainerin (organisiert vom Kärntner Landesverband für Legasthenie) erfolgreich abgeschlossen. Herzliche Gratulation dazu! Bestimmt ist diese Qualifikation auch eine große Hilfe für die tägliche Arbeit im Kindergarten!

Maturaball HLW und BAKIP

„Rings of fire" – so lautete das Motto des heurigen Maturaballs, der deshalb wirklich einzigartig war und in unsere Schulgeschichte eingeht, weil zum ersten Mal HLW und BAKIP gemeinsam ihren Maturaball organisiert haben. Der außergewöhnlich gut besuchte Ball fand im Papiermachermuseum in Steyrermühl statt, dessen Dekoration das kreative Potential unserer Schülerinnen ganz augenscheinlich unter Beweis stellte. Ein ebenso faszinierendes Zeugnis der Kreativität und Lebendigkeit unserer Maturantinnen gaben die unterschiedlichsten ausgezeichneten Einlagen, mit denen sich die Tänzerinnen tosenden Applaus einholten! Besonders bemerkenswert war das Auftanzen, das auch ohne Burschen mit langen Bändern und Lichtern zu einer gelungenen Eröffnung wurde! Bleibt nur mehr zu wünschen, dass dann in einigen Monaten mit ebensolchem Erfolg die Matura gefeiert werden kann! Bis dahin wünschen wir den Maturantinnen das, was sie als Motto für die BAKIP-Maturazeitung gewählt haben: „Volle Kraft voraus!"

Martinsfest im Kindergarten

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ..." Genau am Fest des hl. Martin selbst, am 11. November, fand in unserem Don Bosco-Kindergarten wieder das traditionelle Martinsfest statt. Alle drei Gruppen wurden durch gruppenspezifische Themen und Angebote auf das Fest vorbereitet. Am Festtag selbst gab es jeweils zu Beginn eine gruppeninterne Feier, im Anschluss daran fand für alle gemeinsam der traditionelle Umzug mit Pferd und Reiter statt.
Das Martinsfest hat eine lange Tradition. Um die Jahrhundertwende wurde das Martinsbrauchtum neu belebt und nach einer Unterbrechung während des Krieges wurden die Feierlichkeiten 1945 wieder aufgenommen. Die Martinsfeiern sind in unserer Zeit religiös und sozial orientiert.

Praxis-Exkursion der 5. BAKIP

Ziel der Kindergarten-Praxis in der 5. BAKIP ist es u. a., dass die Schülerinnen unmittelbar auf die praktischen Anforderungen einer Kindergartenpädagogin vorbereitet werden und dass sie möglichst viele alternative Kinderbetreuungseinrichtungen kennen lernen. Am 13. November organisierte daher Frau FL Rosa Huber für die 5. BAKIP eine Exkursion nach Linz und Ottensheim: In Linz gab es am Vormittag im Diözesanhaus in der Kindergarten- und Hortabteilung der Caritas Informationen der Kindergarteninspektorin Monika Bacher (ehemalige Schülerin unserer BAKIP) und von Frau Maria Reinsberger über Reggio-Pädagogik. Am Nachmittag stand der Besuch des integrativen Kinderhauses in Ottensheim auf dem Programm. Die Gründerin des Kinderhauses und Fachberaterin für Konzeptentwicklung im Kindergarten Frau Anna Kapfer-Weixlbaumer begeisterte sowohl die Schülerinnen als auch die begleitenden DID/PRX-Lehrerinnen mit ihren faszinierenden Ausführungen. Die Kinder haben im Kinderhaus die Möglichkeit, sich frei in allen Räumen zu bewegen. Das freie Spiel in der vorbereiteten Umgebung gibt vielfältige Gelegenheiten zum eigenständigen Lernen, auf der anderen Seite initiiert die Pädagogin Bildungsprozesse durch Angebote, Projekte und Exkursionen.

Elternverein: Jahreshauptversammlung

Auch heuer lud der Elternverein wieder zur Jahreshauptversammlung ein, diesmal am 14. November. Die neuen Vorstandsmitglieder wurden bestätigt und Wünsche und Anliegen der Eltern entgegengenommen. Den anschließenden Vortrag hielt Frau Mag. Jutta Schildberger vom „Bunten Schirm" (Einrichtung des OÖ Hilfswerks) zum Thema „Mobbing an der Schule". Sie erläuterte Formen, Ursachen und Konsequenzen des Mobbings und gab Tipps, wie Eltern und Lehrer/innen dem sinnvoll entgegenwirken können.

SCHILF: Einsatz der Sprechstimme

Da das SCHILF (schulinterne Lehrerfortbildung)–Seminar „Einsatz der Sprechstimme" im letzten Jahr so großen Anklang gefunden hat, wurde Prof. Baum am 13. und 14. November gleich wieder für ein Folgeseminar zum selben Thema eingeladen. Die guten Echos der Kolleginnen und Kollegen bestätigen, dass das Seminar auch diesmal wieder sehr wertvoll war. Die Stimme im Unterricht zu schonen und gesund einzusetzen, das ist ja für uns alle von großer Wichtigkeit!

Alkoholstraße

Von 17. bis 24. November hatten wir die sogenannte „Alkoholstraße" an der Schule. Frau Mag. Johanna Rabl organisierte die Ausstellung, die von einem Biologie-Kollegen der Kreuzschwesternschulen in Linz zusammengestellt und von der Landessantitätsdirektion finanziert wurde. Sehr anschaulich dargestellt waren verschiedene Themen rund um den Alkohol: Geschichte des Alkoholkonsums, gesellschaftliche Bedeutung, Alkohol im Straßenverkehr, Gefahren des Alkohols usw. Mehrere Schulklassen beschäftigten sich anhand von Arbeitsblättern und Diskussionen im Unterricht mit der Thematik.

Lebkuchenhäuser für Kinderkrebshilfe

Einen schönen Akzent zum Adventbeginn setzte Frau FL Christine Lahninger mit Schülerinnen der 1. HLW A im Küchenführungsunterricht: Sie backten und verzierten Lebkuchenhäuschen, die nun in der Schule von Traundorf bei Gmunden verkauft werden. Der Reinerlös kommt der Kinderkrebshilfe zugute. Wir freuen uns über diese kulinarisch-soziale Initiative!

Unser Messkleid bei Kirchenausstellung

Die Katholische Kirche Oberösterreichs lässt zur Zeit mit einer spritzigen Werbekampagne aufhorchen bzw. –sehen. „Kirche stellt sich vor. Stell dir vor – Kirche!" lautet das Motto. Zur Eröffnung einer Ausstellung aus diesem Anlass in der Plus City in Pasching wurde auf Anfrage des Kommunikationsbüros der Diözese Linz (Vermittlung durch Religionsfachinspektor Mag. Willi Burgstaller) auch das Messkleid ausgestellt, das Frau FL Inge Frisch-Loos mit Schülerinnen der BAKIP anlässlich unseres Fernsehgottesdienstes im Februar gestaltet hat!

INTEL-Lehren Computerkurs

Auch heuer wurde uns wieder Budget für die Abhaltung eines Intel-Lehren- Computerkurses für Kolleginnen und Kollegen gewährt. 14 Lehrerinnen und Lehrer aus HLW und BAKIP haben am 20. November mit dem ersten der zehn vorgesehenen Abende gestartet. Ziel dieses Kurses ist es, Lehrerinnen und Lehrer für den Einsatz des Computers im Unterricht zu qualifizieren. Bewährter Leiter des Kurses ist Mag. Frank Landgraf, als Referent für einige Module fungiere ich (Mag. Hinterleitner). Das Abschlusszertifikat erhalten alle, die in Form einer Projektarbeit ihre erworbenen Qualifikationen unter Beweis stellen.

Kampagne „16 Tage ohne Gewalt"

Gemeinsam haben das Frauenhaus Vöcklabruck, das Vöcklabrucker Sozialzentrum und das Regionalmanagement, das die Koordination übernahm, die Tage vom 25. November bis zum 10. Dezember zu „16 Tagen gegen Gewalt" deklariert. Dies ist eine internationale Kampagne für die Anerkennung von Frauenrechten als Menschenrechte. Jährlich werden daher weltweit die verschiedensten Aktivitäten gesetzt, um auf die Bedrohung von Frauen durch männliche Gewalt aufmerksam zu machen. Der 25. November ist der „Internationale Tage gegen Gewalt an Frauen" (an diesem Tag gab es eine Auftaktveranstaltung im Vöcklabrucker Stadtsaal), der 10. Dezember bildet seit 1984 den „Internationalen Tag für Menschenrechte". Seit 1992 nimmt Österreich an der Kampagne teil, koordiniert vom Verein „Autonome Österreichische Frauenhäuser". Auch im Bezirk Vöcklabruck beteiligen sich Sozialeinrichtungen, Gemeinden und Schulen mit verschiedensten Aktivitäten an dieser Kampagne, um das Tabu-Thema vermehrt ins Bewusstsein zu rufen. In unserer Schule arbeiteten Mag. Edith Ottinger, Mag. Wolfgang Humer und Mag. Ruth Winter mit Schülerinnen an diesem Thema.

Fortbildung und ARGE-Sitzungen

Dass unsere Kolleginnen und Kollegen sehr fortbildungsfreudig sind und sehr intensiv in den Teams der ARGES (Arbeitsgemeinschaften) zusammenarbeiten, das zeigt ein Blick auf den Monatsterminkalender von November. Nicht weniger als insgesamt 22 Seminare und Fachdidaktikseminare wurden von unseren Kollegen/-innen besucht (Jugendrotkreuz, E, D, BE, HW, Ernährung, EU-Osterweiterung, BOK, Essstörungen, Moderation, E im fachpraktischen Unterricht usw.) und nicht weniger als sieben ARGE-Sitzungen – sowohl landesweite als auch schulinterne – standen auf dem Programm.
Ich selbst (Mag. Hinterleitner) habe von 24. bis 27. November das erste Modul des vom PI organisierten Schulleiter-Akademielehrgangs zum Thema „Kommunikation und Führung" besucht.

Kerze der Hoffnung

Seit einiger Zeit steht im Eingangsbereich unserer Schule die "Kerze der Hoffnung". Sie brennt um auf Menschen aufmerksam zu machen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung diskriminiert, in Haft gehalten und gefoltert werden. Diese Kerze lädt ein zum Gebet und zum konkreten Einsatz. Wer die dabei liegende Unterschriftenliste unterzeichnet, tritt für einen Menschen ein, der sich selber kaum oder gar nicht mehr helfen kann. Nähere Informationen, für wen im jeweiligen Monat die Aktion läuft, liegen ebenfalls auf.

Vorausschau auf Dezember

Am 10. Dezember werden die Schülerinnen der 3. BAKIP ihr Kurztheater „Der Neue", das sie im Rahmen der Aktionstage „Brücken bauen" im Stadtsaal Vöcklabruck aufgeführt haben, in der Schule aufführen. Gleich am Tag darauf wird es mehrere Vorstellungen des Figurenspiels „Karlinchen" für unsere ersten Klassen und für umliegende Kindergärten und Volksschulen geben. Außerdem wird zusätzlich der Bibelkalender 2004 angeboten, den Frau FL Gertrude Meisinger und die Schülerinnen der 3. BAKIP mit den wunderschönen Bibelfiguren gestaltet haben, die sie vor zwei Jahren im Unterricht hergestellt haben. Der Erlös der „Karlinchen-Aufführungen" und des Kalenderverkaufs kommen dem Haus der Don Bosco-Schwestern für Kinder in schwierigen sozialen Verhältnissen und Familiensituationen in Kaunas/Litauen zugute. Wir laden alle ein, unsere Aktion kräftig zu unterstüzen!


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Seit Beginn dieses Schuljahres befindet sich unsere ehemalige HLW-Schulleiterin Sr. Mag. Stefanie Priebernig in unserer Niederlassung in Klagenfurt. Sie hat dort ein neues Werk begonnen. Aus dem ehemaligen Mädchenwohnheim ist ein Studentinnenheim geworden. Sie selbst berichtet: Ende September und in den ersten Oktobertagen zogen die ersten 14 Studentinnen aus nicht weniger als acht verschiedenen Ländern in unser neu eröffnetes Studentinnenwohnheim in der Ainethgasse 10 ein. Zu jeder Tageszeit, auch mitten in der Nacht, suchten die Anreisenden mit Sack und Pack ihr neues Domizil auf, das sie jeweils für ein oder zwei Semester bewohnen werden. Die Einheitssprache der jungen Damen (Studentinnen mit einem Auslandsstipendium) aus Polen, Ungarn, Slowenien, Serbien, Italien und Korea ist natürlich das „gehobene Deutsch", für welches die Pädagogik- und Kulturwissenschaftsstudentin aus Deutschland ein Musterbeispiel abgibt und für die die Jazzmusikstudentin aus Judenburg mit ihrer lustigen Steirerart eine tolle Ergänzung darstellt. Die fünf Italienerinnen sind natürlich sehr erfreut, weil sie und ihre Verwandten sich mit uns Schwestern auch auf Italienisch unterhalten können. Wir freuen uns über den staunenswerten Lerneifer und die Zufriedenheit unserer Studentinnen mit unserem Haus!

* Am 18. Oktober 2003 wurde in Madrid das Don Bosco-Network for Human and Social Development gegründet, in dem auch Jugend Eine Welt Mitglied ist. Das Netzwerk ist der Zusammenschluss der europäischen NGO’s COMIDE (Belgien), Jugend Dritte Welt (Deutschland), Jovenes tercer Mundo (Spanien), Noi per Loro (Italien), VIS (Italien und Don Bosco International (Italien), die sich im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. Der Sitz ist in Bonn.

* Am Abend des 1. November zeigte die TV-Reihe FeierAbend eine Dokumentation über die Arbeit der Salesianer und der Don Bosco-Schwestern. Christian Rathner hat anlässlich des Jubiläumsjahres für den FeierAbend Patres, die im Geist ihres Gründers leben und arbeiten, in Italien, Ecuador und Österreich aufgesucht. Tipp: Ein Videofilm der Dokumentation ist erhältlich.

* Am 7., 8. und 9. November präsentierte P. Gert Smetanig in Timelkam seine neue Zaubershow „The History of Magic".  Während Dreams & Illusions im Mittelpunkt seiner letzten Zaubershow standen, widmete sich der zaubernde Kaplan diesmal den alten Zeiten der Zauberei: „Kaum einer weiß, dass es die ersten bekannten Magier schon im alten Ägypten gegeben hat. Deshalb ist es höchste Zeit, mein Publikum endlich mit einigen der berühmten Vorgänger bekannt zu machen." Zum Beispiel Dedi, ein Magier aus der Zeit Cleopatras. Oder Merlin, der vielfach beschriebene Zaubermeister von König Arthur. Auch Kalanag (indisch für schwarze Schlange), der mit bürgerlichem Namen Helmut Schreiber hieß und die Menschen im Deutschland der fünfziger Jahre verzauberte. Und natürlich Harry Houdini, nach wie vor der Meister aller Klassen, ein Entfesselungskünstler, dessen Tricks man zum Teil heute noch nicht enträtseln kann. Inmitten dieser großen Namen tauchte plötzlich ein frisches Gesicht auf: P. Gert Smetanig. Während er den Ahnen seiner Zunft die Ehre erwies, fand er das „Buch der Magie", in dem all die Sternstunden der Zauberei verzeichnet sind. Dieses Buch entflammte und die Zuschauer waren schon mitten drin in einer faszinierenden Reise zu den größten Vorbildern der magischen Künste. Während der kommenden 100 Minuten entführte er die Zuschauer auf ein „Timehopping" kreuz und quer zu den Sternstunden der Zauberei.

Angefangen bei den ersten Magiern im Alten Ägypten, oder bei einem Zwischenstopp bei den Zauberern des alten China, um Minuten später Bekanntschaft mit Zauberern in einem Wiener Kaffee der 30-er Jahre zu machen. Und natürlich durfte bei all dem auch ein kleiner Stopp in der Zukunft nicht fehlen. Insgesamt wurden rund 40 neue Illusionen auf dieser Reise durch die Geschichte der Zauberei gezeigt.

* Derselbe Pater Gert trat am 27. November auch als Gast im Fernsehen auf, nämlich bei „Vera". Dort zeigte er, was er mit einer Assistentin so alles anstellen kann. Und er sprach über den Zweck seiner Zauberei: die Kirche und Don Bosco bei den Menschen beliebt machen!

* Auch heuer war Sr. Ida Jank wieder Mitorganisatorin der sog. Tagung für Salesianische Jugendspiritualität in Fürstenried bei München, die bereits auf eine 15-jährige Tradition zurückblicken kann. Besonders wertvoll ist dabei, dass sich bei dieser Tagung alle deutschsprachigen Provinzen der Salesianer und der Don Bosco- Schwestern zusammenkommen. Mit dabei war wieder Don Luc Van Looy aus Rom, als neuer Referent wurde der Priester und Psychotherapeut Jörg Müller gewonnen. Beide sprachen zum Thema der Tagung „Umgang mit dem Schatten – befreit zum Leben. Wege der Versöhnung in der Salesianischen Jugendspiritualität", womit ein nicht allzu oft diskutiertes, aber dafür umso wichtigeres Thema aufgegriffen wurde.

* Ein Höhepunkt für das Flüchtlingswerk Don Bosco war im Oktober die „One-World-Night", die von den Mitarbeitern/-innen des Vereins organisiert und moderiert wurde. Ein geselliger Disco-Abend wurde für viele Menschen in den beiden Flüchtlingsunterkünften im Burgenland zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neben Musik, Tanz und einem gut organisierten Kinderprogramm gab es auch afghanische Gerichte.

* Projektverantwortlicher Hannes Velik von Jugend Eine Welt besuchte Ende September die Don Bosco-Niederlassungen in Nepal. Schwerpunkt war dabei die Projektabklärung eines ländlichen Entwicklungs- und Minderheitenprogrammes im Südosten des Landes, das ab 2004 mit Fördermitteln des Außenministeriums unterstützt werden soll. Bereits jetzt wird eine Don Bosco-Schule für benachteiligte Kinder in Kathmandu von Jugend eine Welt unterstützt. Die Don Bosco-Schwestern haben in dieser Stadt ebenfalls zwei Häuser.

* Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit in Wien ist unerschöpflich was neue Ideen betrifft. So gibt es zum Abschluss des Don Bosco-Jubiläumsjahres und als Erinnerung daran nun den Jubiläumswein mit Don Bosco-Etiketten zu erwerben. Der Wein stammt vom Weingut Salzl (Familie P. Herbert Salzls SDB, Lehrer in Unterwaltersdorf) aus Illmitz im Burgenland. Angeboten wird ein Welschriesling 2002 (€ 2,70) und ein Zweigelt 2002 (Lieferung Jänner 2004) und ein Zweigelt 2003 (Lieferung September 2004, à € 3,70). Bestellungen sind an heinz.meister@ donbosco.at zu richten. Wir nehmen sie auch gern entgegen und leiten sie weiter!

* Der IC Don Bosco fährt nun noch einige Tage zwischen Wien und Salzburg hin und her. Doch das bedeutet nicht sein Ende. Denn von 15.12.2003 bis 14.12.2004 wird er nun auf der Südbahnstrecke von Villach über Klagenfurt und die Steiermark nach Wien fahren. Wir wünschen ihm weiterhin gute Fahrt!

* Mit pädagogischer Literatur und vielen weiteren Angeboten war Don Bosco vom 20. bis 22. November bei der Fachmesse Interpädagogica in Salzburg vertreten. Den Stand 304 in der Halle 2 betreuten P. Gert Smetanig, Heinz Meister und das Team des Don Bosco-Verlages München. Auch Sr. Hermine Grasser half einen Tag lang bei der Standbetreuung mit.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Da wir immer wieder kurzfristig wichtige Mitteilungen zu machen haben, von denen wir möchten, dass sie auf schnellem Weg zu allen Schülerinnen und Lehrerinnen/Lehrern gelangen, haben wir im November den sogenannten „Läufer" eingeführt. Das bedeutet, dass eine Läufer-Mappe von einer Klasse zur anderen weitergegeben und die Information von den Kolleginnen und Kollegen vorgelesen wird. Diese Erfindung ist natürlich nicht neu. Schon in der Antike gab es Läufer, die wichtige Nachrichten laufend von einer Stadt zur anderen brachten. Und auch heute erweist sich, trotz der modernen Informationstechnologien, die mündliche und unmittelbare Nachrichtenübermittlung oft als effizienter, wichtiger und persönlicher als die elektronische Datenübermittlung, da das geschriebene Wort die mündliche Kommunikation von Mensch zu Mensch, von Gruppe zu Gruppe natürlich nicht ersetzen kann. Somit könnte der Läufer bei uns zu einer wertvollen Tradition werden, die die Kommunikation innerhalb unserer Schulgemeinschaft fördert. Gerade jetzt, am Beginn des Advent, spielt in der Verkündigungsszene ein Bote mit einer frohen Botschaft eine wichtige Rolle. Das könnte für uns eine Einladung sein, uns gegenseitig nicht nur wichtige, sondern immer wieder auch gute Nachrichten zu sagen! Und übrigens, solche Boten werden in der biblischen Sprache Engel genannt! In diesem Sinn wünschen wir allen einen guten und intensiven Advent!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 4 (12-2003)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Der Dezember ist wie im Nu verflogen, kein Wunder, wo er doch diesmal mit nur drei Wochen Schule besonders kurz war. Denn dass wir den dritten und vierten schulautonomen freien Tag auf den 22. und 23. Dezember legen wollten, darüber waren wir uns alle von vornherein einig! Und auf diese Tage freuen wir uns auch bestimmt alle! Da der Advent immer eine intensive Schularbeitenzeit ist und trotzdem die adventliche Atmosphäre ein wenig zum Tragen kommen soll, nehmen wir uns immer vor, in dieser Zeit keine besonderen Veranstaltungen anzusetzen, denn die nicht wegzudenkenden traditionellen Fixpunkte gibt es ohnehin. Dennoch gibt es wieder einiges zu berichten:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Personelles

Im vergangenen Schuljahr ist unseren Kindergartenpädagoginnen immer mehr bewusst geworden, dass angesichts verschiedener Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in unserem Kindergarten eine Sonderkindergartenpädagogin für uns wichtig wäre. Wir haben daher beim Landesschulrat um diese Stelle angesucht und sie im Herbst bewilligt bekommen. Es war um diese Zeit jedoch nicht mehr leicht, eine Sonderkindergartenpädagogin zu gewinnen, dennoch ist es uns gelungen, Frau Astrid Brunmayr, die an unserer BAKIP im Juni 2003 maturiert hat, für vier Stunden wöchentlich anstellen zu können. Frau Brunmayr kennt unseren Don Bosco-Kindergarten gut und absolviert derzeit die Ausbildung zur Heil- und Sonderkindergartenpädagogin. So schnell kann der Sprung von der Schülerin zur Kollegin gelingen! Wir gratulieren Astrid sehr herzlich zu ihrer Anstellung und heißen sie im Kollegenkreis willkommen!

Adventmoment am Morgen

Um dem Advent eine besondere Note zu geben, haben wir heuer die Schülerinnen eingeladen, jeweils abwechselnd einen Adventmoment zu Beginn der ersten Unterrichtseinheit zu gestalten. Wir danken euch dafür und hoffen, dass euch diese Einstimmungen persönlich wertvoll und wichtig geworden sind!

Adventliches im Kindergarten

Am 5. Dezember kam, wie jedes Jahr, der Nikolaus in alle drei Kindergartengruppen. Eine Woche darauf, am 11. Dezember hatten die Kindergartenkinder die Möglichkeit, das Schattenspiel „Das Lächeln des Christuskindes" des Vöcklabrucker Puppenexpresses zu besuchen. In der Geschichte erfuhren die Kinder, wie in verschiedenen Ländern Europas das Weihnachtsfest gefeiert wird. Besonders beeindruckt waren die Kinder von den Tieren, die sich auch auf den Weg zur Krippe machten. Das ausgezeichnete Schattentheater wurde von der Leiterin des VPE, einer ehemaligen Schülerin, am Tag zuvor den Schülerinnen der 4. BAKIP vorgestellt. Sie erhielten somit optimalen Einblick in die Technik des Schattenspiels.

Info Aufbaulehrgang Ebensee

Am 4. Dezember 2003 hat die Direktorin des Schulzentrums Josee von Ebensee, Mag. Linda Christian, die Schülerinnen der 3. FW über die Möglichkeit des Aufbaulehrgangs Kommunikation und Mediendesign an ihrer Schule informiert.

Weihnachtskekse-Backen

Auch heuer wieder luden unsere Kolleginnen FL Elfriede Maier, FL Christine Lahninger und unsere Kollegin in Karenz FL Christine König zum Weihnachtskekse-Backen am Samstag, 6. Dezember 2003 ein. 16 Lehrerinnen mit insgesamt 16 Kindern nahmen die Einladung dazu an und dementsprechend munter ging es in der Betriebsküche zu. Auf dem Backprogramm standen Stollen, Früchtebrot, verschiedene Sorten von Weihnachtsbäckerei und für die Kinder Lebkuchen und Schweinderl-Glücksbringer aus Germteig. Die Aktion hat wieder begeisterten Anklang gefunden – alle gingen zufrieden und mit vollen Keksdosen nach Hause. Den drei Kolleginnen des hauswirtschaftlichen Bereiches ein großes Danke für ihre tolle Freizeit-Initiative!

Orientierungstage

Im heurigen Schuljahr sind bereits wieder einige Orientierungstage mit verschiedenen Klassen abgehalten worden – gleich vier davon im Advent. Orientierungstage, zu denen sich die Klassen freiwillig entscheiden können, dienen den Schülerinnen dazu, abseits vom schulischen Geschehen Zeit zu haben, um über sich selbst und das eigene Leben nachzudenken, die Klassengemeinschaft oder Fragen des Glaubens und der Kirche zu thematisieren oder aktuellen Lebensthemen nachzuspüren. Als Ort dafür bietet sich vor allem das geistliche Zentrum im Mutterhaus der Franziskanerinnen an. Zum ersten Mal haben wir in diesem Advent aber auch das Angebot des neuen, mit sehr schönen Räumlichkeiten ausgestatteten „Treffpunkts Pfarre" der Salesianer von Timelkam in Anspruch genommen. Neu ist auch, dass heuer Sr. Elisabeth Opitz und unsere Kandidatin Elisabeth Siegl vom Don Bosco-Haus in Wien die Gestaltung von insgesamt fünf Orientierungstagen übernommen haben. Damit greifen wir die für einige Jahre unterbrochene Tradition der Zusammenarbeit mit dem Wiener Don Bosco-Haus im Bereich der Orientierungstage wieder auf.

Karlinchen-Aufführungen

Die bereits am Schulschluss sehr erfolgreiche Aufführung des als Puppenspiel inszenierten Bilderbuches von Annegert Fuchshuber „Karlinchen" wurde von der 5. BAKIP unter der Leitung von Frau FL Rosa Maria Huber am 11. Dezember wiederholt. Zahlreiche Kindergruppen aus den umliegenden Volksschulen, Horten und Kindergärten waren zu den insgesamt acht Vorstellungen gekommen. Die Schülerinnen beeindruckten wieder durch ihre einfühlsame und kreative Darbietung. Frau FL Rosa Maria Huber, der Initiatorin des Projektes, sei ein ganz besonders großes Danke für ihre Initiative und ihr Engagement gesagt! Der Erlös der Aufführungen kommt wieder dem Haus der Don Bosco-Schwestern für Kinder in schwierigen Familiensituationen in Kaunas/Litauen zugute.

Erster Elternsprechtag

Bereits im vergangenen Jahr haben wir auf Wunsch der Eltern ein Anmeldesystem auf Listen eingeführt. Allerdings funktionierte es noch nicht zur Zufriedenheit aller. Wir haben es heuer dadurch optimiert, dass die Schülerinnen bereits eine Woche vor dem Sprechtag ihre Eltern in die Listen eintragen konnten, und zwar im Fünf-Minuten-Intervall. Für längere Gespräche wurden die Eltern gebeten, die Sprechstunden zu nützen. Dieses System hat sich als äußerst positiv erwiesen. Die langen Wartezeiten bei vielen Lehrern/-innen konnten so vermieden werden und auch das jährliche Parkplatzproblem war diesmal kein Problem! Wir danken den Eltern und Schülerinnen für die disziplinierte Einhaltung der vorgegebenen Zeiten und freuen uns über die rege Kontaktaufnahme mit den Kollegen/-innen! Jede Gelegenheit der Zusammenarbeit zwischen Eltern und uns Lehrern/-innen begrüßen und fördern wir sehr!

Planspiel zur EU-Erweiterung

Die Lebensbezogenheit der Schule lebt u. a. davon, inwieweit aktuelle Themen in den Unterricht einbezogen werden. So ist das Thema EU-Erweiterung natürlich ein Muss in Geographie und Wirtschaftskunde. MMag. Peter Atzmanstorfer hat dazu das Angebot des Verfassungsdienstes und des Info-Points des Landes OÖ angenommen und für 16. Dezember einen Referenten und eine Referentin, beide junge Juristen, eingeladen, die mit der 4. BAKIP A nach einem Einführungsvortrag ein EU-Erweiterungs-Planspiel durchführten. Dafür mussten die Schülerinnen in Gruppen unterschiedliche Positionen der Länder Ungarn, Polen, Tschechien, Österreich und der Europäischen Kommission zu strittigen Themen einnehmen, zB zu Umweltfragen, zum Grundverkehr, zu finanziellen Förderungen, zu den Benes-Dekreten usw. Die Position des eigenen Landes musste jeweils realistisch diskutiert und vorgestellt werden. Danach begannen die Beitrittsverhandlungsrunden, in denen Kompromisse gefunden werden mussten. In der Schlussrunde wurden dann die Lösungen präsentiert, zB wie viele Förderungen Polen bekommt oder dass die tschechischen Nachbarn in drei Jahren offiziell bei uns arbeiten dürfen. Die Schülerinnen machten die interessante Erfahrung, dass es gar nicht immer so einfach ist, sich in die Lage eines Nachbarstaates zu versetzen und als Tscheche eben zB für Temelin zu sein. Dennoch erwies sich das Planspiel als sehr wertvolle Erfahrung, sowohl auf emotionaler als auch auf argumentativer Ebene. Wir freuen uns über die gelungene Initiative!

Neue Lehrerkopierer

Wie im Kollegenkreis bereits angekündigt, sind nun die beiden neuen Lehrerkopierer der Firma I.Q. im Lehrercomputerraum aufgestellt. Der Vorteil besteht darin, dass auf beiden Geräten schwarz-weiß kopiert werden kann und auf dem einen Gerät zusätzlich qualitativ sehr hochwertige Farbkopien möglich sind. Außerdem können von unseren Computern aus Farbkopien als Druckaufträge gegeben werden. Die Handhabung funktioniert nicht mehr über eine Kopierkarte, sondern über einen persönlichen Code. Eine erste Einschulung in die Bedienung der Geräte fand am 16. Dezember statt. Ab Jänner wird auf diesen Geräten kopiert werden können.

Englisches Theater

Wie jedes Jahr, so finden auch heuer wieder zwei verschiedene Aufführungen (getrennt nach Ober- und Unterstufe) des „Vienna English Theatre’s" an unserer Schule statt. Am Donnerstag, 18. Dezember 2003 gab es zwei Aufführungen für die Schülerinnen der höheren Klassen des Stückes „Butterflies are free" von Leonard Gershe. Das Stück handelt von einer jungen Frau aus New York, die ihre Wohnung direkt neben dem jungen Don Baker hat. Dieser junge Mann, die Hauptfigur des Stückes, ist von Geburt an blind. Sehr eindrucksvoll wird dargestellt, wie sich Don Baker durch die Freundschaft mit der jungen Frau persönlich entwickeln und seine Selbstständigkeit entfalten kann. Das Stück, das im Englisch-Unterricht vor- und nachbereitet wird, ist vom Thema her sehr ansprechend für Schüler/innen und anlässlich des Jahres der Menschen mit Behinderung sehr glücklich gewählt. Ein Danke den Englisch-Kollegen/-innen, allen voran Mag. Monika Rucker, für die jährliche Organisation der englischen Theateraufführungen, die, da bei der zweiten Aufführung auch Schüler/innen des ORG Vöcklabruck teilnehmen, die Koordination sowohl mit anderen Schulen als auch mit dem „Vienna English Theatre" einschließt.

Bibelkalender 2004

Besonders gefreut haben wir uns in diesem Advent über die Realisierung des Bibelkalenders 2004, der auf Initiative von Frau FL Gertrude Meisinger entstanden ist. Mit den biblischen Erzählfiguren, die sie im Schuljahr 2001/2002 mit der jetzigen 3. BAKIP angefertigt hat, hat sie wunderschöne biblische Szenen fotografiert. Die Texte entstanden ebenfalls mit der 3. BAKIP im Religionsunterricht, vor allem sind sie Nadja Friedl und Angelika Hemetsberger zu verdanken. Wir gaben Bestelllisten für die Kalender innerhalb und außerhalb der Schule aus und konnten bei der Firma Proba laufend Nachbestellungen tätigen. Insgesamt wurden mehr als 530 Kalender bestellt. Der Reinerlös kommt ebenfalls dem Haus der Don Bosco-Schwestern für Kinder in schwierigen Familiensituationen in Kaunas/Litauen zugute. Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Aktion und wünschen allen, die einen Kalender erworben haben, viel Freude damit im kommenden Jahr! Frau FL Gertrude Meisinger ein spezielles Danke für die unzähligen und unbezahlbaren Stunden, in denen sie mit viel Liebe und Geduld an den Figuren und an den Fotografien gearbeitet hat!

Vorweihnachtliche Feier

Die vorweihnachtliche Feier stand heuer zum Abschluss des Jahres der Bibel unter dem Thema „Und das Wort ist Mensch geworden". Gedanken zum Schweigen, zum Wort und zum menschgewordenen Wort Gottes sollten in das Weihnachtsgeheimnis einstimmen.


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Die jüngste Bischofskonferenz Anfang November fand wieder im Don Bosco-Haus in Wien statt.

* Im Haus unserer Schwestern in Stams in Tirol wird auch heuer wieder zur Veranstaltung „Silvester einmal anders" eingeladen. Unter dem Thema der Engel sind junge Menschen eingeladen, auf besinnliche Weise den Jahreswechsel zu feiern.

* Das Don Bosco-Öffentlichkeitsreferat in Wien wird nicht müde, sich immer wieder etwas Originelles einfallen zu lassen. Der neueste Hit ist der Don Bosco-Heißluftballon, der im Jahr 2004 gemietet werden kann! Am 4. Jänner 2004 um 10 Uhr werden insgesamt acht Personen, darunter Provinzial P. Dr. Franz Wöß, Provinzoberin Sr. Hermine Mülleder und der deutsche Provinzial P. Josef Grünner nach der Segnung zur ersten Ballonfahrt des Don Bosco-Heißluftballons anlässlich des Don Bosco-Jubiläumsjahres von einem Ort in Tirol aus starten. Ab 5. Jänner steht der Ballon allen Interessenten für persönliche Ballonfahrten bzw. als Attraktion bei Pfarr- und Großveranstaltungen zur Verfügung.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Ein wichtiger Fixpunkt in der zweiten Adventhälfte ist für uns die Gestaltung und Versendung der Weihnachtspost. Man sollte meinen, das sei eine schon allzu sehr zur Tradition gewordene Formsache. Dennoch macht es bewusst, in welch vielfältigen Beziehungen wir als Schule stehen, mit wie vielen unterschiedlichen anderen Schulen, Institutionen und Einrichtungen wir in Kontakt stehen. Und diesen Kontakt bewusst zu pflegen und ein ehrliches Danke zu sagen für die gute Zusammenarbeit während des Jahres, das ist uns wirklich ein großes Anliegen. Es ist uns auch ein großes Anliegen, dieses Danke vor allem innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu sagen, allen Schülerinnen, Eltern, Kolleginnen und Angestellten, mit denen es wirklich eine Freude ist zusammenzuarbeiten.
Unseren Weihnachtswunsch formulieren wir heuer mit dem Motto des Jahres der Bibel „Suchen. Und Finden." Zu Weihnachten sucht und findet Gott die Menschen. Und die Menschen sind eingeladen das Kind in Krippe zu suchen und zu finden. Auch unser gemeinsames Unterwegssein in der Schule ist immer wieder ein gemeinsames Suchen nach guten Wegen und neuen Möglichkeiten. Mögen wir auch im kommenden Jahr immer wieder finden – zueinander, zu neuen Erkenntnissen und zu bereichernden Erfahrungen. In diesem Sinn wünschen wir euch und Ihnen allen frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 5 (1-2004)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Die Weihnachtsferien haben heuer besonders lange gedauert, weshalb wir auch ordentlich auftanken konnten, um das neue Jahr mit Schwung zu beginnen. Tatsächlich hat der Jänner bereits wieder einige Höhepunkte gebracht, die hier kurz dargestellt werden sollen:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Erlös Bibelkalender und „Karlinchen"

Unser Bibelkalender 2004 hat vor Weihnachten sozusagen reißenden Absatz gefunden. Von den 585 bestellten Kalendern konnten wir gerade noch je ein Exemplar des bunten und des schwarz-weißen für das Archiv retten. Wir freuen uns darüber, dass er so vielen Menschen gefallen hat und nun ein Jahr lang in vielen Wohnungen hängt. Ebenso erfolgreich waren die acht Karlinchen-Aufführungen am 11. Dezember, die von Kindern verschiedener Schulen und Kindergärten besucht wurden und über die in den Weihnachtsferien ein sehr ansprechender Beitrag im BezirksTV zu sehen war. Insgesamt konnten wir aus dem Erlös des Bibelkalenders und der Karlinchen-Aufführungen 1307 € an unsere Schwestern in Kaunas/Litauen überweisen, die diese Summe für die Kinder in ihren beiden Heime verwenden werden, die sich in sehr schwierigen Familiensituationen befinden. Ein großes Danke allen, die zu dieser Solidaritätsaktion beigetragen haben!

Englisches Theater Mittelstufe

Auch für die Mittelstufe gab es an unserer Schule ein englisches Theater, nämlich am 12. Jänner das Stück „Wild weekend", in dem es um zwei Burschen und zwei Mädchen ging, die ein Wochenende im Wald verbrachten. Das Stück kam wie immer gut an.

Tagung katholischer AHS/BAKIP

Jedes Jahr veranstaltet die Superiorenkonferenz der Männerorden und die Vereinigung der Frauenorden Österreichs eine österreichweite Tagung für die katholischen AHS und BAKIP im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg. Zum Thema der heurigen Tagung „Führungskompetenz und christliche Spiritualität" referierten Prof. Dr. Andreas Heller von der Fakultät für Interdiziplinäre Forschung und Fortbildung Klagenfurt und Dr. Elfriede Biehal-Heimburger von der Entwicklungsberatungsfirma Trigon. Im Rahmen der Tagung wurde auch der Jurist des Bundesministeriums Dr. Werner Jisa verabschiedet. Sein Nachfolger, Prof. Karl Havlicek, berichtete an seiner Stelle über aktuelle Entwicklungen aus dem Ministerium.

Exkursion Garsten und Linz

Im Rahmen des Rechtskundeunterrichtes veranstaltete Frau Dr. Sabine Winsauer am 19. Jänner mit der 5. HLW eine Exkursion in die im ehemaligen Kloster des Ortes eingerichtete Justizanstalt Garsten, die mit Stein und Karlau/Graz zu den größten Anstalten für Langstrafige zählt. Während sich in Garsten vor allem Sexualstraftäter befinden, ist Stein für Terroristen und die Karlau für Raubmörder vorgesehen. Die Schülerinnen bekamen eine Einführung in das Leben der Strafanstalt und zeigten sich sehr beeindruckt davon. Am Nachmittag stand ein Besuch im Oberlandesgericht Linz auf dem Programm. Ein Staatsanwalt informierte über neue Möglichkeiten in der Rechtssprechung (zB über außergerichtlichen Tatausgleich) und Richter Dr. Günther Winsauer, Gatte unserer Rechtskundekollegin Dr. Sabine Winsauer, stand Rede und Antwort zur Gerichtsorganisation allgemein. Im März ist dieselbe Exkursion mit der 5. BAKIP geplant. Tatsache ist, dass Begegnungen und Informationen solcher Art vor Ort in ganz anderer Weise mit gesellschaftlichen Problemen konfrontieren als dies im Theorieunterricht geschehen könnte.

BAKIP-Direktorenbesprechung

Alljährlich findet im Jänner die von LSI Mag. Karin Eckerstorfer organisierte Direktorendienstbesprechung aller BAKIP Oberösterreichs statt, zu der alle Schulleiter/innen, Abteilungsvorständinnen und Fachinspektoren/-innen geladen sind. Diesmal tagten wir in der BAKIP Steyr. Hauptpunkte waren u.a. Informationen des Juristen des LSR Dr. Johann Kepplinger und die Vorstellung des Referates und des Akademielehrganges „Begabtenförderung" durch Mag. Ulrike Kemptner vom Pädagogischen Institut. Am Nachmittag stellte jede BAKIP ihre Europa-Aktivitäten vor. Die meisten haben, so wie wir, ein EU-Projekt verwirklicht, zwei davon (BAKIP Kreuzschwestern und BAKIP Honauerstraße, beide Linz) ein Leonardo-Projekt, im Rahmen dessen ein dreiwöchiger Kindergartenpraxis-Block im Ausland (Irland, Deutschland) absolviert wurde. Die BAKIP Steyr wiederum ist in Zusammenarbeit mit dem Friedensdorf Steyr in bewundernswerter Weise beim Aufbau eines Kindergartens in Fushe Arrez in Nordalbanien engagiert.

Tag der offenen Tür

Unser Tag der offenen Tür ist wieder sehr erfolgreich verlaufen. Ungefähr 850 Personen durften wir willkommen heißen und mit unserem schulischen Angebot vertraut machen. Sie konnten sich über unsere Schultypen und die praktische Ausbildung informieren, die Räumlichkeiten der Schule und des Kindergartens erkunden, dem Unterricht folgen und sich am hervorragenden Buffet, bei den Kaffeespezialitäten oder an den Cocktailbars kulinarisch verwöhnen lassen. Besonders die verschiedenen Angebote boten ihnen einen Eindruck von der Vielfalt dessen, was an unserer Schule vermittelt wird. Da waren Modern-Dance-Vorstellungen zu bewundern, Querflöten- und Gitarredarbietungen zu genießen, Spirituals zu hören, Masken-Herstellung und französische Dialoge zu verfolgen sowie physikalische Tricks für Kinder zu bestaunen. Und schließlich bot das Kurztheater „Der Neue", aufgeführt von der 3. BAKIP, Einblick in die kreativen Fähigkeiten unserer Schülerinnen! So ein Tag der offenen Tür kann nur dann gelingen, wenn Schülerinnen und Lehrerinnen gut zusammenwirken, und das war auch heuer wieder in ausgezeichneter Weise der Fall. Ein herzliches Danke allen, die sich für Führungen, Beratungen und zahlreiche Arbeiten im Vorder- oder Hintergrund zur Verfügung gestellt haben! Wir freuen uns sehr über dieses selbstverständliche und kompetente Engagement!

Zweite SGA-Sitzung

Bei der zweiten SGA-Sitzung am 26. Jänner standen vor allem ein Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Monate sowie ein Vorausblick auf die schulischen Ereignisse bis Mai auf dem Programm. Diskutiert wurde vor allem über zwei wichtige Punkte, nämlich die Flursäuberungsaktion und das Schulfest. Obwohl bezüglich beider Veranstaltungen Überlegungen im Raum standen, sie vielleicht doch nicht zu verwirklichen, beschloss der Schulgemeinschaftsausschuss die Durchführung sowohl der einen als auch der anderen Veranstaltung – die Flursäuberungsaktion deshalb, weil die Stadtgemeinde bereits mit uns rechnet und auch die Organisation mit übernimmt, und das Schulfest, weil es im einfachen Rahmen stattfinden und unserer Schulgemeinschaft dienen soll.

Krebsprojekt

Seit Schulbeginn beteiligt sich die 3. BAKIP unter der Leitung von Mag. Johanna Rabl und der Mitwirkung von FL Inge Frisch-Loos und Mag. Nicole Aichmayr am Projekt des LSR und der Krebshilfe „Frauen und Krebsvorsorge". Im Rahmen der Projektdurchführung hielt Primar Dr. Fellner vom Krankenhaus Vöcklabruck den Schülerinnen einen Vortrag über gynäkologische Aspekte der Krebsvorsorge. Anfang Februar steht dann ein Gegenbesuch beim Primar auf der Gynäkologie-Station auf dem Programm.

Mülltrennungsprojekt

Im Rahmen des Chemie-Unterrichts beschäftigen sich die Schülerinnen der 2. HLW A seit November mit dem Thema Müll und Mülltrennung. Nach einem einleitenden Besuch im Altstoffsammelzentrum Vöcklabruck wurde zuerst die Müll-Situation unserer Schule untersucht: Wie gut funktioniert die Mülltrennung in den einzelnen Klassen und auch im Lehrerzimmer? Wo fehlen welche Müllkübel? Ein Fragebogen zur Mülltrennung wurde entwickelt, an Schülerinnen verschiedener Klassen und Lehrer/innen verteilt und ausgewertet. Als erste Maßnahme der Verbesserung entwarfen die Schülerinnen farbige Mülltrennungszettel und brachten diese in den Klassen an. Derzeit wird der nächste Schritt geplant: Wie können Schülerinnen und Lehrer/innen dazu gebracht werden, Müll besser zu trennen? Wie kann das Trennsystem unserer Schule verbessert werden? Auf jeden Fall finden wir dieses Projekt eine ganz tolle und wichtige Initiative, die wir sehr unterstützen und der wir weiterhin viel Erfolg wünschen! Vor allem wünschen wir uns, dass wir uns alle an der Verwirklichung der Verbesserungsvorschläge beteiligen!

Umweltpreis HLW

Die Serie der Preisverleihungen an unsere HLW geht weiter! Eine Jury des Landes OÖ hat die Preisträger/innen der oö. Landes-preise für Umwelt und Natur 2003 ermittelt und dabei auch die Leistungen der HLW für preiswürdig befunden. Die Preisverleihung wird am 1. März 2004 im Steinernen Saal des Linzer Landhauses stattfinden. Schon jetzt gratulieren wir sehr herzlich zur neuerlichen Auszeich-nung!

Dienstbesprechung Don Bosco-Tag

Seit einigen Jahren haben wir rund um das eigentliche Don Bosco-Fest (31. Jänner) eine Dienstbesprechung für die Lehrer/innen eingeführt, um über Aktuelles aus der Don Bosco-Familie zu berichten und salesianische Themen zu besprechen. Diesmal beschäftigten wir uns, nachdem wir einen Film über die Erziehungstätigkeit in den Don Bosco-Schulen Europas angesehen hatten, mit dem Entwurf der Identity Card, einer Art Leitbild für die europäischen Don Bosco-Schulen, die beim nächsten Treffen der Kommission der europäischen Don Bosco-Schulen Anfang April in Krakau diskutiert und nächstes Jahr beim großen Kongress mit Laien in leitenden Funktionen in Turin beschlossen werden soll.

Generalversammlung Absolventenverein

Nun ist er endgültig und offiziell ins Leben gerufen, unser neu gegründeter „Verein der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen Vöcklabruck"! Er setzt sich laut Statuten zum Ziel, den Kontakt zwischen unseren Schulen und ihren Absolventinnen, ehemaligen Kindergartenkindern sowie Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen aufrecht zu erhalten, eine Interessensvertretung für die Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen zu sein, die Tradition der Schulen im Geist Don Boscos und Maria Mazzarellos zu pflegen, eine Plattform für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule darzustellen, Projekte zu unterstützten und die Weiterentwicklung der Qualität der pädagogischen Arbeit der Schulen zu fördern sowie einen Beitrag zur Standort- und Qualitätssicherung der pädagogischen Einrichtungen vor Ort zu leisten. Die finanziellen Mittel bringt der Verein durch die Mitgliedsbeiträge sowie Förder-, Sponsor- und Partnerschaftsbeiträge auf. Seit Schulschluss gab es ja bereits den interimistischen Vorstand; nun wurde der Vorstand bei der konstituierenden Generalversammlung am Vorabend des Don Bosco-Festes, am 30. Jänner 2004 unter der Leitung von Bürgermeister Mag. Johann Reiter offiziell gewählt. Obfrau unseres neuen Vereins ist Sr. Johanna Montag, die Gründerin und langjährige Direktorin der Schulen, ihre Stellvertreterin FL Monika Fellinger; die Funktion der Kassierin übernahm Frau Anneliese Hiesberger, als ihre Stellvertreterin fungiert Sr. Barbara Aspalter; die Schriftführerin mache ich (Sr. Maria), mein Stellvertreter ist Mag. Frank Landgraf; als Rechnungsprüfer hat sich Mag. Franz Anschober zur Verfügung gestellt, mit Frau Ingrid Greimer als Stellvertreterin. Die Verantwortung für Projektkoordination und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen FL Elfriede Schönbaß und Mag. Michaela Kreuzer als deren Stellvertreterin. Ein ganz herzliches Danke für die Übernahme dieser Funktionen! Die Feier selbst wurde von Schülerinnen der 3. BAKIP sehr schön musikalisch und theatralisch umrahmt: Sie begeisterten mit Querflöten-/Gitarrekonzerten und dem Kurztheater „Der Neue". Inhaltlich wurde in Form eines Streifzuges durch die Schulgeschichte die Entwicklung der Don Bosco-Schulen Vöcklabruck dargestellt. Die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte der letzten Jahre wurden anhand von Powerpoint-Präsentationen und BezirksTV-Sendungen eindrucksvoll vor Augen geführt. Sr. Johanna Montag informierte auch über die 3980 an alle ehemaligen Schülerinnen ausgesendeten Einladungen (von denen 670 wegen unkorrekter Adressen wieder zurückkamen) und den aktuellen Stand des Vereins: Er zählt bis jetzt 129 Mitglieder, davon 89 Absolventinnen, 39 Freunde (einschließlich Lehrer/innen) und eine Partnerfirma, nämlich die Fahrschule Hörtenhuber. Mit der Einladung sind Feedbackbögen ausgesandt worden, von denen 147 zurückgeschickt wurden. Sie werden im Lauf des Sommersemesters ausgewertet werden. Über die Ergebnisse werden wir dann berichten. Besonders erfreulich war für uns die Anwesenheit von Notar Dr. Gernot Fellner, Gatte unserer Kollegin Mag. Claudia Fellner, ohne dessen kompetente, unkomplizierte und großzügige fachliche Hilfe und Rechtsberatung die Abfassung unserer Statuten und somit die Gründung unseres Vereins in so kurzer Zeit sicher nicht möglich gewesen wäre. Der neu gewählte Vorstand sprach Dr. Fellner dafür sehr herzlich Dank und Anerkennung aus und überreichte ihm ein kleines Pflänzchen, als Symbol für den Verein der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen, der alle Voraussetzungen in sich birgt, um, unter entsprechender guter Pflege, gut weiterwachsen zu können. Ende Februar wird zum ersten Mal das Vereinsblatt „DBS friends" ausgesendet werden. Darin werden die Mitglieder zu Angeboten des Vereins im Sommersemester im Sommersemester eingeladen werden. Geplant sind ein Computerkurs, ein Spanischkurs und ein Kreativangebot vor Ostern. Auch zum Schulfest in der letzten Schulwoche sind selbstverständlich alle Absolventinnen und Freunde der Don Bosco-Schulen jetzt schon eingeladen! Wir freuen uns über unseren neuen Verein und sagen ein herzliches Danke vor allem allen Lehrerinnen und Lehrern, die sich so engagiert an den Vereinsgründungssitzungen beteiligt und Funktionen übernommen haben!


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Am 19. Jänner starb im Haus von Vöcklabruck kurz vor Vollendung des 98. Lebensjahres Sr. Rosa Geier. Sie wurde 1906 in Oberhaunstadt bei Ingolstadt geboren. Ihre erste Profess legte sie 1933 in Nizza Monferrato (Italien) ab. Die ersten Ordernsjahre verbrachte sie in Deutschland. Ab 1944 wirkte sie als Köchin in den Gemeinschaften Linz, Unterwaltersdorf, Stift Stams, Klagenfurt und Baumkirchen. Seit Nov. 2001 lebte sie in Vöcklabruck. Sr. Rosa wird allen wegen ihrer fröhlichen, humorvollen Art in liebevoller Erinnerung bleiben.
* 800 Mitfeiernde aus der Don Bosco Familie kamen am Samstag, dem 24. Jänner, in die Wiener Pfarre Neuerdberg, um gemeinsam mit dem Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn und den beiden Salesianerbischöfen, Erzbischof Alois Kothgasser und Weihbischof Ludwig Schwarz das diesjährige Don Bosco Fest zu begehen. Der feierliche Gottesdienst beschloss gleichzeitig das Jubiläumsjahr „100 Jahre Don Bosco in Österreich".
* Am 31. Jänner entsandte der Verein Jugend Eine Welt im Rahmen einer Feier 16 neue Volontäre/-innen und Zivildienstleistende in Länder Lateinamerikas, Afrikas und Asiens. Die Freiwilligen werden ein Jahr lang in Projekten der Salesianer Don Boscos mitarbeiten. Hauptaufgaben sind die Betreuung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen und die Mitarbeit in Freizeit- und Bildungszentren. Aktuelle Volontariats-Einsatzländer sind Mexiko, Ecuador, Brasilien, Ghana, Sambia, Gabun, Kamerun und Indien. In den vergangenen 10 Jahren haben bereits mehr als 250 junge Menschen einen Volontariatseinsatz über Jugend Eine Welt absolviert.
* Christina Dirnwöber, Kindergartenpädagogin in Wien, und Margareta Walder, gebürtige Tirolerin, die in Salzburg Theologie studiert, legten am 31. Jänner im Rahmen des Don Bosco-Festes in Innsbruck ihr Versprechen zur salesianischen Mitarbeiterin ab.
* Ebenfalls am 31. Jänner, dem Festtag Don Boscos, startete der Provinzial der Salesianer Don Boscos, P. Dr. Franz Wöß, bei besten Witterungsverhältnissen mit einigen Gästen und der Pilotin Irene Flaggl zu einer 80 minütigen Fahrt mit dem neuen Don Bosco Heißluftballon. Der Start erfolgte vor Schloss Schielleiten in der Steiermark, vom Startplatz der Fa. Flaggl Ballooning, die den Ballon auch selber nutzen und betreiben wird. Finanziert wurde die Ballonhülle durch Sponsoren aus Graz. Don Bosco entstehen durch den Ballon und dessen Betrieb keine Kosten. Der neue Don Bosco Ballon so wie der IC Don Bosco der ÖBB von Villach nach Wien bilden einerseits den Abschluss des Jubiläumsjahres 2003 "100 Jahre Don Bosco in Österreich" und weisen andererseits öffentlichkeitswirksam darauf hin, dass die Idee Don Boscos in Österreich auch in Zukunft lebt. Der weltweit erste Don Bosco Heißluftballon sorgt durch sein großes Don Bosco Logo auf weißem Hintergrund für große Aufmerksamkeit. Mit einem Volumen von 6000 m3 gehört er zu den größten Ballonen in Österreich, geeignet ist der Ballon für 8 bis 10 Fahrgäste. Alle Fahrgäste erhalten von den Piloten Informationsmaterial über Don Bosco und die Arbeit der Salesianer und Don Bosco Schwestern. In den nächste Jahren wird der Ballon landauf- und landab bei seinen Luftfahrten Interesse an der Arbeit Don Boscos heute wecken. Der Ballon ist für jedermann auch leicht zu entlehnen und kann für Schulfeste, Pfarrveranstaltungen, Kinder- und Jugendferienlager etc. eingesetzt werden.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Das Öffentlichkeitsreferat hat sich als neue Attraktion den Don Bosco-Heißluftballon einfallen lassen. Ob auch wir einmal damit fliegen können, das steht wohl in den Sternen, aber eins kann der Ballon auf jeden Fall: uns zum Nachdenken anregen. Er könnte zB eine Einladung an uns sein, zumindest in Gedanken in den Korb einzusteigen und uns gemächlich von ihm nach oben entführen zu lassen, um dann in aller Ruhe und mit großem Staunen die Welt von oben zu betrachten. Dabei wird bestimmt nicht nur das schöne Naturerlebnis beeindrucken; vermutlich kommt da auch der Gedanke an das, was Reinhard Mey in seinem bekannten Lied „Über den Wolken" meinte, in dem er sang: „Was uns groß und wichtig erscheint, wird plötzlich nichtig und klein." Es wäre bestimmt auch für uns den Versuch wert, immer wieder mal ein wenig „abzuheben", nicht um den Bezug zur Wirklichkeit zu verlieren, wohl aber, um immer wieder in gesunde Distanz zu dem zu gehen, was uns im Alltag gefangen zu nehmen droht. Es einfach einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, zu erfahren, wie man die Dinge auch noch sehen kann, das würde uns vielleicht neue und ungeahnte Perspektiven entdecken lassen. In diesem Sinn wünschen wir uns allen jene „engagierte Gelassenheit", in der wir uns einerseits voll einsetzen, aber auch andererseits immer wieder gelassen den Blick von oben genießen können! Guten Semesterschluss und schöne Ferien – vielleicht mit einer Ballonfahrt der Seele!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 6 (2-2004)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Das zweite Semester hat begonnen, wobei die Halbzeit schon vorüber ist! Ab nun geht es bereits in Richtung Schulschluss, obwohl bis dorthin natürlich noch jede Menge auf uns wartet, vor allem eine intensiv Lern- und Lehrzeit! Dass der Februar als kürzester Monat (obwohl heuer Schaltmonat) nicht viel weniger zu bieten hatte als die Monate davor, das zeigt wieder ein Blick auf die Ereignisse der letzten Wochen:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Personelles

Unser Kollege Mag. Philippe Patry hat am 14. Februar 2004 in der Pfarrkirche von Stadl-Paura geheiratet. Seine Frau ist Lehrerin für Pädagogik und Früherziehung an den beiden Linzer BAKIPs. Wir freuen uns mit dem frischvermählten Paar mit und gratulieren sehr herzlich!
Da Frau FL Monika Fellinger mit Ende November bereits ihre Frühpension angetreten hat (wobei sie nebenbei noch die 5. BAKIP in Hort-Didaktik weiterführt), hat Frau FL Ingrid Edelmann im Zuge interner Verschiebungen der Lehrverpflichtung mit Semesterbeginn eine Gruppe der 2. BAKIP in Kindergartenpraxis übernommen. Wir wünschen ihr für den Wiedereinstieg alles Gute und viel Erfolg!

Schikurs 1. BAKIP

Die 1. BAKIP fuhr diesmal in der ersten Februarwoche auf Schikurs. Wir lassen die Schülerinnen am besten selbst zu Wort kommen: Wir, die 1. BAKIP, waren in Altenmarkt-Zauchensee auf Schikurs. Der Bus war die ganze Woche dabei, und deshalb hatten wir die Möglichkeit, viele verschiedene Pisten in der Umgebung auszuprobieren. Mit den Lehrern/-innen Mag. Aichmayr, Mag. Nussbaumer, Mag. Winter und Mag. Humer, die gut auf uns aufpassten, hatten wir einen Riesenspaß! Eine besondere Freude war auch unser Englisch-Assistent Sebastian, der in dieser Woche das Schifahren lernte. Wir hatten auch ein tolles Abendprogramm, einmal rutschten wir mit Reifen die Piste hinunter. Am letzten Abend sang jede Gruppe ihr umgedichtetes Lied vor oder stellte Pistenregeln pantomimisch dar. Und anschließend gab’s eine Disco im Haus! Wir hatten eine wirklich tolle Woche mit viel Schnee, Sonnenschein und vor allem gutem Essen! Vielen Dank!

Blockpraxis 5. BAKIP

Heuer wurde die Kindergarten-Blockpraxis der 5. BAKIP erstmals auf drei Wochen erweitert, da fünf Praxis-Tage als dritte Woche an die zwei vorgesehenen Blockpraxiswochen angehängt wurden. Der Vorteil besteht darin, dass die Schülerinnen mehr Kontinuität im Kindergarten erfahren und sich besser auf ihre Arbeit dort konzentrieren können, als wenn sie jeweils nur einen Tag in der Woche praktizieren und mit Gedanken an Schularbeiten und Tests beschäftigt sind. Das bedeutet, dass wir die 5. Klasse den ganzen Februar über nicht gesehen haben! Die Praxis-Kolleginnen jedoch berichten davon, dass die Schülerinnen wirklich „Meisterstückerln" in der Praxis geliefert haben! Jede Praktikantin hat sich ein spezielles Thema ausgesucht und es projektartig sehr kreativ aufbereitet!

Englisch im fachpraktischen Unterricht

Im Februar besuchten unsere Kollegen/-innen wieder etliche Seminare. Unter anderem fand am 3. Februar das Seminar „Englisch im fachpraktischen Unterricht" statt, an dem Mag. Limberger und FL Maier teilnahmen. Dabei wurde viel Theorie über die österreichische Küche auf Englisch vermittelt und anschließend mussten die Englisch-Lehrer/innen unter der Anleitung der Kolleginnen des hauswirtschaftlichen Fachbereiches kochen! Mag. Limberger machte es viel Spaß, Salzburger Nockerln zuzubereiten!

Französisches Theater

Auch ein französisches Theater hatten wir in diesem Monat im Haus und zwar am 11. Februar. „Piège pour un homme seul" war ein Kriminalstück, bei dem das sonderbare Verschwinden einer frisch vermählten Frau vom Kommissar aufzuklären war. Da den Schülerinnen im Unterricht der Ausgang des Stückes noch vorenthalten wurde, war natürlich die Pointe für sie besonders spannend! Das Stück selbst wurde von unseren Schülerinnen und von jenen des BG und des BRG begeistert aufgenommen, sowohl vom Inhalt her als auch von den hervorragenden Leistungen der Schauspieler/innen! Unseren Französisch-Kolleginnen vielen Dank für die gute Organisation!

Konferenz

Am 11. Februar hielten wir unsere Verhaltensnotenkonferenz, im Rahmen derer neben pädagogischen Belangen auch wichtige schultypenspezifische Fragen behandelt wurden (zB neuer Lehrplan BAKIP, Überlegungen zum Ausbildungsschwerpunkt HLW etc.).

Don Bosco-Fest

Das heurige Don Bosco-Fest am 13. Februar stand ganz unter dem Zeichen von „Karlinchen"! Wir haben gefunden, dass die Geschichte vom Narren und dem Karlinchen viele Ähnlichkeiten mit dem Leben Don Boscos hat und haben daher die beiden beim Gottesdienst miteinander ins Gespräch kommen lassen! Anschließend gab es sehr interessante persönliche Erfahrungsberichte von jungen Volontären: Thomas hat seinen Zivildienst in Ghana absolviert, Anna hat ein Sommervolontariat in Tijuana/Mexiko gemacht und Gertraud war ein halbes Jahr in einer Schule der Don Bosco-Schwestern in Brasilien tätig. Anschließend gab es konkrete praktische Information über „Jugend Eine Welt" (Don Bosco-Aktion Austria, Verein der Salesianer Don Boscos) und VIDES („Volontariato internazionale donne – educazione – sviluppo", weltweite Organisation der Don Bosco-Schwestern), die Entwicklungshilfe-Einsätze von jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren in salesianischen Projekten in verschiedensten Ländern der Welt ermöglichen. Nähere Infos gibt’s unter www.jugendeinewelt.at.

Feier „80 Jahre Unsere Kinder"

Im Rahmen der Kindergartenfortbildung der Caritas für Jugendliche und Kinder in Linz ( 16.- 19. Februar) wurde am Montag den 16. Februar am Nachmittag der Festakt „80 JAHRE FACHZEITSCHRIFT UNSERE KINDER" eingeplant. Sr. Maria Wallner und Sr. Hedwig Winkler nahmen daran teil. Acht kirchlichen Privatbildungsanstalten für Kindergartenpädagogik wurden eingeladen, eine Kerze zu diesem Anlass zu gestalten. Unsere Kerze wurde von von Schülerinnen der 2. Bakip unter der Leitung von Frau FL Elfriede Schönbaß sehr schön verziert. Die Mädchen entschieden sich für den Spruch „Kinder sind Brücken zum Himmel". Vielen Dank dafür! Beim Festakt selbst vermittelten der aktuelle Redakteur der Fachzeitschrift „Unsere Kinder" Dipl.-Theol. Martin Kranzl-Greinecker und die Geschäftsführerin der Caritas für Kinder und Jugendliche Mag. Renate Krenn anhand einer Power Point-Präsentation Rückblick und Einblick in die Entwicklung dieser Fachzeitschrift von 1924 bis 2004. Bei jedem vorgestellten Jahrzehnt wurde eine Kerze entzündet. Diese Kerzen standen auch als Symbol für die enge Zusammenarbeit mit den Bildungsanstalten.

Köche im Kindergarten

Bei einer Begegnung im Lehrerzimmer mit Prof. Humer wurde in einem scherzhaften Gespräch die Idee geboren, dass zwei unserer männlichen Kollegen im Kindergarten eine Faschingsjause zubereiten. Am Faschingdienstag, dem 24. Februar, war es dann so weit. Mag. Wolfgang Humer und Mag. Gerhard Klaus kamen bereits am Morgen in die Kindergartengruppe von Sr. Hedwig. Sie brachten alle Lebensmittel mit und hatten die nötigen Vorarbeiten schon getroffen. Ehrlich gesagt – richtige Kinderprofis!! Die Kinder ihrerseits bereiteten jedem Kollegen eine Kochmütze vor. Dann ging es los: Abwechselnd bestrichen alle Kinder je nach Lust Brötchen, legten sie auf das Backrohr und anschließend in das vorgeheizte Rohr. Die zwei „Kindergärtner" unterstützen sie dabei fachmännisch. Das war ein Spaß und eine tolle Erfahrung! Anschließend setzten sie sich zu einer gemütlichen Jause zusammen. Den Kindern schmeckten die Brötchen ausgezeichnet. Vor allem Sr. Hedwig dankt den beiden Kollegen sehr herzlich für ihr Interesse und ihren Einsatz und gratuliert ihnen zu ihrem Geschick im Umgang mit den Kindern. Einfach toll, so ihre Ansicht!

Anmeldungen

Drei Wochen lang laufen nun jeweils von Montag bis Donnerstag Nachmittag die Anmeldungen. Im März werden wir darüber berichten!

Fortbildung Salesianische Spiritualität

Für Kolleginnen und Kollegen fand am Donnerstag, 26. Februar das Modul IV der Salesianischen Fortbildung zum Thema „Spiritualität Don Boscos" statt. Von verschiedenen Seiten her wurde den Fragen nachgegangen: Was bedeutet Spiritualität eigentlich? Was bedeutet sie heute? Wie sehen die Spiritualitäten verschiedener Orden aus? Worin besteht speziell die salesianische Spiritualität? Und was ist in diesem Zusammenhang mit salesianischer Jugendspiritualität gemeint? Sr. Maria Wallner, Sr. Ida Jank, Sr. Gisela Porges und ich (Sr. Maria) gestalteten gemeinsam den Nachmittag. Eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik hat an einer Schule, die sich an der Spiritualität Don Boscos orientiert, natürlich einen wichtigen Stellenwert!


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Bereits am 22. Jänner 2004 hat sich zum 100. Mal der Todestag von Laura Vicuna gejährt. Dieses 13-jährige Mädchen, das aus Chile stammte, wurde 1988 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Mit ihrer Mutter und ihrer kleineren Schwester wanderte sie 1899 nach Argentinien aus. Die alleinerziehende Mutter wollte vielleicht beides: die gescheiterte Beziehung mit dem Vater ihrer beiden Mädchen vergessen und diesen im Kolleg der Don Bosco Schwestern in Junin de los Andes, Provinz Neuquén, Ausbildung und Erziehung ermöglichen. Alleine konnte sie es nicht schaffen. Warum der Vater sich um die zwei Kinder nicht kümmerte und Mercedes Pino nicht heiratete, bleibt im Dunkel der Geschichte. Laura litt sehr unter diesen Familienverhältnissen, vor allem, als ihre Mutter, während sie mit ihrer Schwester im Kolleg war, Arbeit bei einem Großgrundbesitzer fand, der sie wie seine Sklavin hielt. Laura, die sonst keine Möglichkeit sah, ihrer Mutter zu helfen, bot Gott ihr Leben an für sie an. Tatsächlich wurde sie kurze Zeit krank und starb, nachdem ihr ihre Mutter noch versprochen hatte, ihr Leben zu ändern. In einer Zeit, in der viele Kinder unter dem Zerbrechen ihrer Familie leiden, und manche Kinder diese traumatischen Erfahrungen nur schwer verarbeiten, kann Laura del Carmen Vicuña ein Vorbild für zahllose Kinder in ähnlichen Schwierigkeiten sein. P. Dr. Bernhard Maier, der Direktor des Gymnasiums der Salesianer in Unterwaltersdorf, hat auf einer Reise nach Argentinien Nachforschungen über Laura angestellt und seine spannenden neuen Erkenntnisse in seinem neuen Buch unter dem Titel Laura del Carmen Vicuna. Kleine Heldin und Heilige" veröffentlicht.
* Der ehemalige Generalvikar der Salesianer Don Boscos, Don Luc Van Looy, wurde am 1. Februar in der Sint-Baafs-Kathedrale zum Bischof von Gent geweiht. Luc Van Looy hat sich als bischöflichen Wahlspruch "In nomine Patris" ("Im Namen des Vaters"), also den Anfang des Kreuzzeichens, gewählt. P. Luc Van Looy wurde am 28. September 1941 in Tielen (Antwerpen) geboren. Er legte seine erste Profess 1962 in Groot-Bijgaerden ab und sein ewiges Versprechen 1968 in Oud-Heverlee. Ab 1964 war er 20 Jahre als Missionar in Korea tätig. Am 26 März 1970 wurde er in Oud-Heverlee zum Diakon und zum Priester geweiht. Zwischen 1976 und 1978 war er Rat der Delegation in Korea und zwischen 1978 und 1984 deren Leiter. 1984 nahm er am 22. Generalkapitel teil, wo er zum Generalrat für die Mission gewählt wurde. In der nächsten Amtsperiode (1990-1996) war er Generalrat für die Jugendpastoral. 1993 wurde er zum Berater „ad quinquennium" der Kongregation für Volksevangelisierung gewählt. Seit 1995 war er geistlicher Assistent der UMEC (Weltvereinigung Katholischer Lehrer/innen). Im Jahr 1996 wurde er beim 24. Generalkapitel zum Vikar des Generaloberen gewählt, eine Position die beim 25. Generalkapitel für eine zweite Amtsperiode bestätigt wurde. In all diesen Jahren stand er dem Generaloberen in der Leitung der Ordensgemeinschaft und der Begleitung der Don Bosco Familie zur Seite. Luc Van Looy ist flämischer (niederländischer) Muttersprache; er spricht aber auch englisch, italienisch, französisch, spanisch, portugiesisch, koreanisch und deutsch. Er hat ein Lizentiat in Missionswissenschaften, ist ein begabter Musiker und hat weiters verschiedene Texte über salesianische Spiritualität und Pädagogik veröffentlicht. Das Bistum Gent umfasst den Westen des flämischen Teils Belgiens mit ca. 1,2 Mio. Katholiken. Zum Bistum gehören 425 Pfarreien, 809 Schulen, 622 Diözesanpriester, 64 ständige Diakone, 456 Ordensmänner und 2.435 Ordensfrauen.
Bischof Luc ist mit der Don Bosco-Familie in den deutschsprachigen Ländern sehr gut bekannt, auch mit unserem Vöcklabrucker Haus, das er bereits zweimal besucht hat. Wir wünschen ihm für seinen neue Aufgabe alles, alles Gute und Gottes Segen!
* Am 9. Februar hat Erzbischof Alois Kothgasser sein 40-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Herzlichen Glückwunsch!
* Am 20. Februar ist Sr. Adele Sinn, die früher an unserer Schule Deutsch und Musik unterrichtet hat, für sechs Monate nach Venezuela geflogen, um dort bei Sr. Maria Wachtler, unserer burgenländischen Missionarin, Nachforschungen für ihre Dissertation anzustellen. Sie schreibt im Rahmen ihres Spanisch-Studiums über die Verschriftung der Yanomami-Sprache durch unsere Missionarinnen und Missionare in Venezuela!
* Die Don Bosco Schwestern verlegen im kommenden Jahr den Sitz ihres Provinzialates von Innsbruck nach Salzburg. Dort wird dann auch die österreichweite Zentrale der Don Bosco Schwestern für Volontariatseinsätze (VIDES) im In- und Ausland ihr neues Zuhause finden. Die Don Bosco Schwestern Österreichs befinden sich seit mehreren Jahren in einem Umstrukturierungsprozess, im Zuge dessen sie die Schließung ihrer Niederlassung im Innsbrucker Stadtteil Saggen, Falkstraße 21 – einem Mädchenwohnheim und Schülerhort – mit Sommer 2004 beschlossen haben. Die Liegenschaft in Innsbruck wird verkauft. Um auch in Zukunft ihrem Ordensauftrag, der Kinder- und Jugendarbeit, entsprechen zu können, haben sich die österreichischen Don Bosco Schwestern bereits vor mehreren Jahren auf einen Prozess eingelassen, in dessen Verlauf sie alle Häuser ihrer Ordensprovinz einer genauen Prüfung unterzogen. Wichtige Kriterien dabei waren sowohl die Ressourcen und Engpässe der einzelnen Häuser, als auch ganz allgemein die zukünftige Entwicklung des ordensinternen Personals. Die Zukunftsperspektive erfordert die Verkleinerung und Vereinfachung der äußeren Strukturen (Häuser und Werke). So wurde in Tirol bereits der Standort Stams überdacht und den neuen Bedürfnissen der Zeit entsprechend umstrukturiert: Das schon bestehende Internat für Mädchen wurde etwas verkleinert, damit die sozialpädagogische Wohngemeinschaft „Laura" entstehen konnte. Der dritte Standort in Tirol – Baumkirchen – ist ebenfalls in die Überlegungen eingebunden. Eine klare Entscheidung wurde noch nicht getroffen.
* Eine wichtige Gruppe der Salesianischen Familie sind die Salesianischen Mitarbeiter/innen. Die Vöcklabrucker Mitarbeiter-Gruppe lädt alle Interessierten sehr herzlich zum Vortrag „Hotel Mama & Co: Ablösung – Herausforderung für Eltern und Kids" am 30. März um 19:30 Uhr bei uns in der Schule in!
* Am 27. Februar 2004 ist Sr. Theresia Witwer, langjährige Oberin in unserem Haus, in den frühen Morgenstunden nach einem langen, schweren, bewusst durchlebten Leiden gestorben. Sr. Theresia wurde am 7. Dez. 1931 in Bürs/Vbg als viertes von fünf Kindern geboren. Nach Abschluss der Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch trat sie 1950 bei den Don Bosco Schwestern ein und legte am 5. August 1953 in Casanova (Italien) ihre erste Profess ab. Sie wirkte als Lehrerin und Erzieherin in Stams und Innsbruck. Schon bald wurde sie mit Aufgaben der Ordensleitung betraut, zuerst als Hausoberin, von 1972 bis 1981 als Provinzoberin und dann wieder für viele Jahre als Hausoberin. Zu ihren besonderen Verdiensten gehört der Bau unserer Schule hier in Vöcklabruck. Als Vertreterin der Schulerhalterin hat sie sich immer sehr für die gute Entwicklung unserer Schulen eingesetzt. Besonders dankbar sind wir ihr für ihren unermüdlichen Einsatz dafür, unsere Schule sauber und schön zu erhalten! Sr. Theresia war eine starke Frau, die vielen Menschen, besonders ihren Mitschwestern, zu einem wichtigen Halt geworden ist. Wir werden uns immer in Dankbarkeit an sie und an all das Gute erinnern, das sie uns und unserer Schule getan hat! Die Spenden, die anstelle von Blumen und Kränzen erbeten werden, kommen dem Bau unserer neuen Lehrküchen zugute.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Für den Februar ist sowohl die Faschings- als auch der Beginn der Fastenzeit typisch. Daher rückblickend auf den Fasching noch etwas zum Lachen:
Der Lehrer fragt in der Schule den kleinen Max: „Max, wie viel ist zwei und zwei?" Max denkt angestrengt nach, aber die Antwort will und will nicht kommen. „Aber Max, das ist doch wirklich kinderleicht. Zwei und zwei ist vier!" Darauf weiß Max allerdings schon eine Antwort: „Ja, wenn du es eh selber weißt, Herr Lehrer, warum fragst du mich dann?"
Und noch ein anderer:
Warum kann Lernen gefährlich werden? – Weil man sich dabei den Kopf zerbrechen kann!
Nun, sich den Kopf zerbrechen, das empfehlen wir natürlich nicht, dass wir ihn zum Nachdenken verwenden, das allerdings schon. Wir befinden uns bereits wieder in der Fastenzeit. Die Vöcklabrucker höheren Schulen haben bereits letztes Jahr einen Fastenkalender erarbeitet, der nun heuer erhältlich ist und junge Menschen durch die intensive Zeit vor Ostern begleiten möchte. Auch Schülerinnen unserer Schule haben mitgestaltet, nämlich die letzte Woche unter dem Motto „Zu Grunde gehen – auf den Grund gehen". Ein „Text" daraus macht besonders nachdenklich. Er „sieht" ganz einfach so aus:

BLAHBLAHBLAHBLAH
BLAHBLAHBLAH
BLAHBLAH
BLAH
AH!

Wenn das „Blah-Blah" immer weniger wird, dann kommt unwillkürlich das „Ah!" Wenn wir mit den unwichtigen Worten „fasten", dann werden die Worte, die wir sagen, nicht nur wesentlicher, dann kommen wir auch zum Schweigen und vom Schweigen zum Staunen und vom Staunen zum Entdecken. In diesem Sinn wünschen wir allen eine zum Staunen anregende Fastenzeit!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 7 (3-2004)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Die Zeit seit Semesterbeginn ist wie im Flug vergangen – wir stehen bereits vor den Osterferien! So schnell die Zeit auch vergangen ist, so intensiv war sie auch. Im März waren jede Menge Veranstaltungen und Aktivitäten zu verzeichnen. Hier ein kleiner Überblick:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

OÖ Landespreis für Umwelt und Natur 2003

Der oberösterreichische Landespreis für Umwelt und Natur wird jedes Jahr für herausragende und innovative Leistungen auf dem Gebiet der Umwelt und der Natur vergeben. Unsere HLW hat sich ja, wie bereits bekannt, am ÖKOFIT-Projektwettbewerb beteiligt. Die ÖKOFIT-Thematik wurde dabei in sehr umfassender Weise aufgearbeitet (Gesundheit und Ernährung, Konsumverhalten, Klimaschutz) und floss in eine Vielzahl von Unterrichtsgegenständen ein. Die Aktivitäten reichten von Informationen zu bestimmten Tagen (Tag des Apfels, Weltmilchtag, Tag des Wassers, Weltgesundheitstag), über Infostände, einen Videofilm, einen Kunstkalender, Power-Point-Präsentationen und Plakate, ein Kochbuch für Biosnacks bis hin zur Kreation einer eigenen Bioschokolade. Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und LH.Stv. DI Erich Haider (Naturschutz-Landesrat) haben diese Leistungen für auszeichnungswürdig befunden. Den Preis konnten Schülerinnen der 2. und 3. HLW in Begleitung von FL Elfriede Maier, FL Christine Lahninger und ich (Prof. Hinterleitner) am 1. März 2004 aus den Händen von Landeshauptmann Dr. Pühringer in Empfang nehmen: den OÖ Landespreis für Umwelt und Natur 2003.

Blockpraxis im Kindergarten

Die 3. BAKIP hatte ihre Blockpraxis von 23. Februar bis 05. März. Elisabeth Muhr und Caroline Macher gestalteten ihre Praxiswochen im Don Bosco Kindergarten in der Gruppe von Sr. Hedwig Winkler, die von den beiden Schülerinnen so begeistert war, dass sie einen Bericht über ihren Einsatz verfasst hat: Durch die intensiven Vor- und Nachbesprechungen entwickelten die beiden Praktikantinnen originelle Angebote, bei denen sie selbst und zusammen mit den Kindern zu sehr erfreulichen Ergebnissen kamen. Die Angebote rund um die mathematische Frühförderung (gestaltet als methodische Reihe) erfolgte aufgrund einer wachen Beobachtung im Laufe des Tages dann, wenn die Kinder danach verlangten, wenn sie dafür bereit waren (transaktionale Prozesse). Elisabeth und Caroline planten die Bewegungsphasen abwechslungsreich, aufeinander bezogen, aufbauend, kindgemäß und erfolgsorientiert. Die Kinder wurden aktiv und produzierten selbst viele Ideen, die die Praktikantinnen selbstverständlich integrierten. Im Laufe der zwei Wochen enthielten ihre Angebote sowohl Bewegungsübungen als auch eine klassische Turneinheit, eine motopädagogische Einheit, eine Bewegungsbaustelle, Bewegungslandschaft usw. Die Mengen- und Zahlenbegriffe wurden wie selbstverständlich in die Bewegung aufgenommen und verinnerlicht. Ich gratuliere den beiden Praktikantinnen zu ihrem berufspraktischen Wissen und Können, ihrem freudigen Einsatz und Fleiß, ihrer Natürlichkeit und ihrem pädagogischen Gespür im Umgang mit den Kindern. Ich freue mich über ihren Erfolg! Auch von den Eltern der Kinder kamen sehr positive Rückmeldungen und der Wunsch, dass sie noch weiterhin in der Gruppe praktizieren.
Das ist nur ein Beispiel für viele gelungene Praxiseinsätze! Wir freuen uns natürlich für alle, die Freude haben am Kindergarten und entdecken, dass sie sich dort bestens einbringen und entfalten können!

Österreichische BAKIP-Direktorentagung

Von 8. bis 10. März fand in St. Virgil in Salzburg die diesjährige gesamtösterreichische BAKIP-Direktorentagung statt. Am 9. März kamen die Abteilungsvorständinnen dazu, vor allem zum Austausch über den neuen Lehrplan und vor allem über die neuen Möglichkeiten der Praxisorganisation. Aktuelle Informationen und Berichte von Ministerialrat Dr. Klaus-Peter Diemert standen ebenso auf dem Programm wie Informationen über das neue Bildungsdokumentationsgesetz mit der diesbezüglichen Durchführungsverordnung sowie Ausführungen zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen durch die Legistin Mag. Simone Gartner, der der neue Lehrplan zur Begutachtung anvertraut ist. Anschließend an die Tagung hielt der VERDI-Verein (Verein der Direktoren der BAKIP und BASOP) seine jährliche Versammlung ab.

Stadtmissionare in der Schule

Im März fand in Vöcklabruck eine Stadtmission statt, die unter dem Thema „Durst nach Leben" stand und von der Pfarre Vöcklabruck zusammen mit der Gemeinschaft Emmanuel organisiert wurde. Die Mission bot ein vielfältiges Programm für die verschiedensten Personen und Gruppen, im Rahmen dessen auch Besuche in den Vöcklabrucker Schulen vorgesehen waren. Am 8. und 9. März kamen sie daher auch mit einigen Klassen unserer Schule im Rahmen des Religionsunterrichtes ins Gespräch über den Glauben.

Oberösterreichweite ARGE DID/PÄD

Am 10. März fand bei uns im Haus am Vormittag ein Seminar zum Thema „Portfolio" statt, am Nachmittag tagten die ARGEs der Didaktik/Praxis- und der Pädagogik-Kollegen/-innen von Oberösterreich. Themen der ARGEs waren u. a. der neue Lehrplan, der in der BAKIP mit dem Jahr 2004/05 aufsteigend mit der ersten Klasse in Kraft treten soll, Seminarwünsche und der vom Land OÖ erstellte neue Leitfaden für Planung und Reflexion im Kindergarten.

Trommelworkshop für Lehrer/innen

Da die Schülerinnen der 5. BAKIP ganz begeistert waren von einem Trommelworkshop im Rahmen des Freigegenstandes Rhythmik, entstand die Idee, dieses Angebot auch den Lehrern/-innen zu machen. Tatsächlich organisierte FL Andrea Pühringer für eine Gruppe von Kollegen/-innen am 10. März ein solches Trommelworkshop, bei dem alle Teilnehmer/innen schwungvoll, rhythmisch und lautstark dabei waren!

Sprachwoche in Cannes

Die 4. Klassen der HLW entschieden sich heuer wieder für eine Intensivsprachwoche an der Côte d’Azur. Wir lassen die gut zurückgekehrten Frankreich-Fahrerinnen am besten selbst zu Wort kommen: Am 18. März abends machten wir uns per Bus auf die Reise. Die Anfahrt (wir waren 15 Stunden unterwegs, denn wir machten alle zwei Stunden eine Pause) war ein Härtetest. - Zitat während eines nächtlichen Stopps: „Schaut’s aich liaba net in Spiagl!" – Doch diese Strapazen wurden belohnt, weil alle von unserem Aufenthalt begeistert waren. Der Sprachunterricht war interessant, die Gastfamilien in Ordnung und das Wetter spielte bei unseren Ausflügen mit. Es war zwar verhältnismäßig kühl (17° -22°), doch im Vergleich zu daheim herrlich frühlingshaft. Einige ganz Mutige waren sogar im Meer schwimmen! Gleich am Samstag fuhren wir mit dem Boot auf die Insel St. Honorat, wo wir ein „pique- nique" hatten. Am Sonntag machten wir einen Ganztagsausflug nach Grasse (Besuch eines Parfummuseums), Gourdon (einem „Adlerhorst-Dorf" hoch auf dem Berg) und durch die „Gorges du Loup" nach St. Paul, dem Künstlerdorf. Am Montag besuchten wir Nizza, wo wir die Chagall-Bilder von unserem Bibelprojekt im Original bewundern konnten, bevor wir auf die Einkaufsstraße losgelassen wurden. Am Dienstag Vormittag gab es ein Gewitter mit Hagel, während wir Unterricht hatten. Am Nachmittag, als wir die schöne Küstenstraße „Corniche d’Or" entlang fuhren, wurde es wieder schön und so konnten wir das Weingut Ste Roseline bei Sonnenschein erkunden und anschließend Wein und Käse verkosten. Unseren letzten Abend in Cannes beschlossen wir in einer Crêperie, wo wir saure und süße Crêpes essen und dazu Cidre kosten konnten. Viel zu schnell ist diese Woche vergangen und so manche wollte noch gar nicht heim. Aber am 25. März verließen wir Cannes um 15 Uhr bei herrlichem Sonnenschein. Wir machten noch einen zweistündigen Stopp in Monaco. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt besuchten wir das Ozeanographische Museum, das mit seinen wunderbaren Fischen in den herrlichsten Farben und Mustern wirklich sehenswert ist. Zitat: „Oida, des kaun wos!" Am Freitag kamen wir schon um ½ 7 Uhr in Vöcklabruck an und konnten es gar nicht glauben, dass in Österreich wieder Schnee liegt!
Gut, dass die Schülerinnen dabei nicht Deutsch verlernt haben! Ihr Französisch haben Sie zweifellos ordentlich perfektioniert! Ganz herzlich danken wir den beiden Französisch-Kolleginnen Mag. Irmgard Hamberger und Mag. Dorothea Karzel-Finder für die ausgezeichnete Organisation der Reise!

Figurentheater-Festival in Wels

Im Rahmen der Ergänzenden Unterrichtveranstaltung fuhr die 4. BAKIP B (auch vier Schülerinnen der 4. BAKIP A nahmen teil) unter der Leitung von AV Sr. Maria Wallner am Samstag, dem 20. März nach Wels zum internationalen Figurentheater-Festival. Sie haben dort an zwei Puppentheater-Vorführungen teilgenommen und dabei „Hänsel und Gretel" und „Des Kaisers neue Kleider" (von Matthias Kuchta) gesehen. Bei beiden Spielen wurden die Puppen auf dem Fußboden vor und mitten unter den Kindern geführt. Die Kinder wurden immer wieder in das Spiel einbezogen. Der Spieler faszinierte durch die Stimmung, die er durch seine Art der Puppenführung und seine Kommunikation mit dem Publikum während der Aufführung schuf. Ein großes Danke gebührt Frau Hitzenberger, Ausbildungskindergartenpädagogin in Gmunden, die der 4. BAKIP B diese Exkursion mit ihrem Praxisvergütungsgeld vom ersten Semester sponserte.

Projekt „Rechte haben"

Zum europäischen Jahr gegen Diskriminierung wurde heuer österreichweit der Wettbewerb „Rechte haben macht den Unterschied" ausgeschrieben. Dabei wurden Schüler/innen eingeladen, sich mit den unterschiedlichsten Formen von Diskriminierung in Europa auseinander zu setzen und ihre Ideen kreativ umzusetzen. Von unserer Schule nahmen die 3. HLW A und die 3. BAKIP an diesem Projekt teil. Die 3. HLW A setzte sich zum Ziel, die realen existierenden Diskriminierungen von Kindern und besonderen Frauen in Österreich, Europa und in der Welt aufzuzeigen und Problembewusstsein zu schaffen. Sie stellten dabei Aspekte von Frauen- und Kinderrechten der tatsächlichen Wirklichkeit in Österreich, Europa und der Welt gegenüber, indem sie theoretische Grundlagen erarbeiteten und diskutierten, die Probleme in Liedform packten und das Thema szenisch-künstlerisch in Form von bunten Knetmassen-Figuren aufarbeiteten.

Die Schülerinnen der 3. BAKIP präsentierten das von ihnen erdachte und inszenierte Kurztheater "Der Neue", das die Integration eines behinderten Jugendlichen in eine Jugend-Band zum Thema hat, am 22. März in der Volksschule Gampern. Um das Theater herum gestalteten sie aufgeteilt in vier Gruppen in den beiden dritten und den beiden vierten Volksschulklassen den ganzen Vormittag zum Thema Kinderrechte, wobei sich die Kinder in Form von Spielen (soziale Rollenspiele, Memory-Quiz, Millionenshow zur Vertiefung etc.) sehr intensiv mit dem Thema auseinander setzten. Die VS-Kinder sollten sich der Formen der Diskriminierung, der Ausgrenzung im Kleinen bewusst werden; nachspüren und -fühlen, wie es ist, wenn man nicht akzeptiert und ausgegrenzt wird; spielerisch Lösungsmöglichkeiten für Situationen der Ausgrenzung finden; erkennen, dass alle Kinder und alle Menschen die gleiche Würde und die gleichen Rechte haben; Möglichkeiten der Integration von Menschen, die anders sind, anders denken, anders aussehen ... finden. Die Projektdurchführung in der Volksschule war ein großer Erfolg, weil die Kinder sehr begeistert mitgemacht und voll gecheckt haben, worum es geht. Besonders das Lied „Komm und lass uns eine Brücke bau’n" wollten sie immer wieder singen! Übrigens, Barbara Hochreiner und Eugenia Janny haben gefilmt und Barbara hat zusammen mit ihrem Bruder den Film zusammengeschnitten! Caroline Macher war unsere Organisatorin und Interviewerin und Barbara Fageth hat eine Powerpoint-Präsentation zusammengestellt! Und alle haben sich tatsächlich als hervorragende Volksschullehrerinnen erwiesen! Ein großes Lob an euch!

Eignungsprüfung

Die diesjährige Eignungsprüfung der BAKIP fand bereits am 23. März statt. 53 Schülerinnen traten zu den einzelnen Teilprüfungen in Musik, Kreativem Gestalten, Kontakt- und Kommunikation und Leibesübungen an. Den Ersatztermin wird es am 15. April geben.

Vöcklabrucker Puppenexpress

Am 24. März holten die Praxislehrerinnen für die beiden 4. BAKIP-Klassen Frau Gudrun Bernauer an die Schule, die zusammen mit Frau Roswitha Schretzmayer den Vöcklabrucker Puppenexpress ins Leben rief. Sie führten ein musikalisches Kindertheater mit dem Titel „Lilli lustig und die Befreiung der Ohrwürmer" vor. Im Anschluss an das Spiel gab Frau Bernauer noch wesentliche Tipps und Hinweise für die Gestaltung der Bühne, der Kulissen usw. und zeigte eine optimale Figurenführung. Sie gab Ratschläge für technische Tricks, machte auf Fehler bei der Figurenführung aufmerksam und, und, und! Es blieb ausreichend Zeit, dass die Schülerinnen selbst mit den Figuren Verschiedenes ausprobieren konnten. Es war ein unterhaltsamer, lernreicher und lustiger Vormittag.

Wientage der 3. FW

Auch die 3. FW machte sich im März auf die Reise, zwar nicht nach Frankreich, aber dafür nach Wien. Auch sie lassen wir am besten selbst erzählen: Am 25. März um 7:57 Uhr begann am Attnanger Bahnhof unsere Fahrt nach Wien. Nachdem wir die Zimmer im Don Bosco Haus in der St. Veit-Gasse bezogen hatten, ging es zunächst Richtung Innenstadt zum Mittags-Snack. Anschließend besichtigten wir im Haus des Meeres jede Menge Schlangen, Schildkröten, Spinnen, Fische und natürlich Nemo, den Fisch aus dem Kinofilm. Am Abend stand ein Kinobesuch auf dem Programm. Am Vormittag des nächsten Tages ging es ins ORF-Zentrum am Küniglberg: Dort bekamen wir eine lustige und interessante Führung durch die verschiedensten Fernsehstudios und Werkstätten. Im Erlebnisstudio konnten wir selbst einmal das Prinzip der Bluebox ausprobieren, eine Kamera bedienen und Tricks wie Spezialeffekte hautnah erleben. Am Nachmittag führten unsere Wege ins neue Ö3-Studio: Wir lernten Peter L. Eppinger kennen, Thomas Wostal erklärte uns die Wetter-Redaktion und bei Andreas Schneider durften wir live bei der Nachmittagssendung im Studio dabei sein. Am letzten Tag unseres Wien-Aufenthaltes spazierten wir unter der ortskundigen Reisführerin Mag. Nussbaumer von der Universität am Schottentor entlang der Ringstraße – vorbei am Rathaus, am Parlament, am Natur- und Kunsthistorischem Museum, über den Heldenplatz zur Hofburg und anschließend zum Stephansplatz. Den Nachmittag verbrachten wir in den zahlreichen Geschäften der Mariahilfer Straße. Nach einer dreistündigen Einkaufstour hieß es ein letztes Mal: „In Unter St. Veit aussteigen". Vollbepackt ging es dann Richtung Bahnhof in Hütteldorf und um 19 Uhr 05 kam unser Zug wieder in Attnang an. Hiermit möchten wir – die 3 FW – noch einmal bei unseren Lehrerinnen Mag. Michaela Kreuzer und Mag. Susanne Nussbaumer für die gut organisierte Wien-Fahrt bedanken.
Diesem Dank schließen wir uns natürlich an!

IDA-Tagung in Eisenstadt

Die heurige IDA (Interdiözesane Arbeitsgemeinschaft) – Tagung fand heuer von 28. bis 30. März in Eisenstadt statt. In dieser Runde treffen sich seit über dreißig Jahren die Direktoren/-innen und Abteilungsvorständinnen der katholischen Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik und die Referentinnen der kirchlichen Kindergarten- und Hortstellen der jeweiligen Diözesen. Hauptreferent war diesmal Dr. Michael Kuhn, der EU-Beauftragte der österreichischen Bischofskonferenz in Brüssel. Er informierte sehr interessant über aktuelle Tendenzen im europäischen Bildungswesen. Ministerialrat Dr. Klaus-Peter Diemert schloss mit aktuellen Informationen aus dem Ministerium an und behandelte u. a. auch die Frage der Nostrifikationen. Besonders wertvoll ist an dieser Tagung immer der Austausch zwischen den drei Gruppierungen über aktuelle, praktische Themen den Kindergarten und die Bildungsanstalt betreffend.

Psychosoziales Netzwerk: Exkursion Wien

An unserer Schule läuft ja heuer zum ersten Mal der Ausbildungskurs „psychosoziales Netzwerk", an dem klassenübergreifend ca. 20 Schülerinnen teilnehmen. Teil der Ausbildung ist auch der Kontakt mit öffentlichen Institutionen, die Mediation anbieten bzw. die Mediation in ihre Arbeit einbeziehen. Aus diesem Grund sind am 29. und 30. März fünfzehn Schülerinnen mit Mag. Ruth Winter und Mag. Brigitte Benedukt zu einer Exkursion nach Wien gefahren, bei der vor allem zwei Hauptpunkte auf dem Programm standen: Der erste war der Besuch im Bürgerservice im 20. Bezirk, das eine Anlaufstelle für Probleme aller Art, von Mieteranliegen bis zur Obdachlosenproblematik, darstellt. Eine Mitarbeiterin des Bürgerservice erklärte den Schülerinnen, inwieweit mediative Gesprächsführung in ihrem Bereich wichtig ist. Eine weitere Intention der Ausbildung und speziell der Exkursion bestand darin, mit Schulen in Kontakt treten, bei denen schon über Jahre hinweg Mediation ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtsangebotes ist. Dies ist der Fall auf dem sogenannten „Schulschiff", einem Wiener Gymnasium, das auf einem Schiff untergebracht ist und bereits sechs Jahre lang Mediationsausbildung für Schüler/innen anbietet. Unsere Schülerinnen trafen sich mit den Lehrern und Schülern/-innen, die als Mediatoren/-innen in der Schule tätig sind. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht, Spiele gemacht, Skulpturen geformt usw. Die verantwortlichen Lehrer/innen des Schulschiffes zeigten sich vor allem über die Offenheit und Kontaktfreudigkeit unserer Schulerinnen erfreut! Natürlich blieb dazwischen auch noch Zeit für ein kulturelles Rahmenprogramm, das mit Kabarett, Kunsthaus und Kino sowie mit Hundertwasser- und Freud-Ausstellungen sehr abwechslungsreich ausfiel.
Für unsere Schülerinnen und begleitenden Lehrerinnen war die Exkursion auf jeden Fall eine interessante Erfahrung! Wir wünschen ihnen, dass sie weiterhin so begeistert am Projekt des psychosozialen Netzwerkes dranbleiben!


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Am 24. März 2004 veranstalteten die Don Bosco Schwestern in Innsbruck um 18 Uhr für die Ehemaligen-Gruppe und die SMDB's ein Fastensuppenessen zugunsten des Don Bosco Flüchtlingswerks Austria. Nach einer Einführung in die Tätigkeit des Don Bosco Flüchtlingswerks, besonders in das Projekt "Tobias", bei dem wöchentlich engagierte junge Mitarbeiter/innen ins Burgenland fahren und einen Nachmittag lang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen spielen, reden und zuhören, ließen sich alle die Fastensuppe gut schmecken. Der Erlös kommt den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zugute.
* Ihren 50. Geburtstag feierte am 25. März Sr. Ida Jank. Da Sr. Ida jahrelang in der Jugendarbeit tätig war, stellten sich natürlich zahlreiche Gratulantinnen und Gratulanten ein, mit denen sie am 27. März ausgiebig feierte. Wir gratulieren Sr. Ida ebenfalls sehr herzlich zur vollendeten ersten Jahrhunderthälfte und wünschen ihr weiterhin soviel Schwung, Elan und Begeisterung, wie sie sie bisher immer ausgestrahlt hat!
* Am Mittwoch, 31. März bot Kaplan Mag. Gert Smetanig im Treffpunkt Pfarre in Timelkam eine theologische Diskussion zum Thema Gott erfahren mit allen Sinnen an. Einen weiteren Diskussionsabend wird es am Mittwoch, 28. April zum Thema Lebensschritte geben. Alle Interessierten sind dazu eingeladen!
* Der Verein Jugend Eine Welt macht anhand der Kampagne „Fußball für Straßenkinder" im Jahr der Fußball Europameisterschaft und der Olympischen Spiele auf die Situation von Kindern und Familien, die in der Fußballproduktion arbeiten, aufmerksam. Symbol der Kampagne ist der fair gehandelte Don Bosco Ball, der den Arbeiterinnen und Arbeitern faire Löhne garantiert und ohne Kinderarbeit hergestellt wird. Fünf Euro pro verkauftem Ball fließen zusätzlich in Don Bosco Sportschulen in Lateinamerika und Afrika. Der populäre Sport Fußball hat eine lange Geschichte, deren Wurzeln in Asien liegen. In der Stadt Sialkot im Nordosten Pakistans mit einer halben Million Einwohnern liegt das Zentrum der weltweiten Fußballproduktion. 80 Prozent aller Fußbälle werden dort hergestellt. 25.000 Menschen sind zumeist in kleinen Werkstätten und in Heimarbeit mit dem Nähen von Fußbällen in Handarbeit beschäftigt. Mehr als ein Fünftel davon sind Kinder zwischen fünf und 14 Jahren. Jugend Eine Welt bezieht den fair gehandelten Ball vom pakistanischen Hersteller Talon Sports über die EZA Dritte Welt GesmbH. Das Unternehmen bringt Schritt für Schritt die gesamte Ballproduktion mit den Kriterien des Fairen Handels in Einklang. Seit 2004 trägt der Don Bosco Ball auch das Fairtrade-Gütesiegel. Die internationale Organisation für Fairen Handel garantiert damit die Einhaltung sozialer und qualitativer Standards. Der Don Bosco Ball ermöglicht Kindern in Pakistan ein Aufwachsen ohne Ausbeutung und gibt benachteiligten Jugendlichen in Lateinamerika und Afrika die Chance, eine Ausbildung in Don Bosco Fußballschulen zu absolvieren. In den vergangenen Jahren wurden über 4.000 fair gehandelte Don Bosco Bälle verkauft und zahlreiche Benefizaktionen zugunsten von „Fußball für Straßenkinder" durchgeführt. Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft und Trainer Hans Krankl, sowie die Fußballstars Andi Herzog, Herbert Prohaska und Toni Polster unterstützen die Kampagne ebenfalls. So ein Fußball könnte auch ein tolles Ostergeschenk darstellen!


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Ostern steht vor der Tür! Ostern, das bedeutet Auferstehung und neues Leben! Und neues Leben geschieht immer dort, wo etwas neu wird, wo neues Leben entsteht und wo etwas neu aufblüht. Ein Zeichen vor Ostern setzen auch unsere Schülerinnen am 1. April – und dies ist kein Aprilscherz - mit einer Flursäuberungsaktion in Vöcklabruck, die zusammen mit der Stadtgemeinde organisiert wird. Damit tragen sie dazu bei, dass Vöcklabruck wieder ein bisschen sauberer wird und sich sozusagen ein Stück erneuert und verschönert! Alten Mist wegräumen um den Platz frei zu machen, damit Neues wachsen kann, das wäre auch etwas für unser Leben! In diesem Sinn wünschen wir allen frohe Ostern und immer wieder solche kleinen Zeichen der Erneuerung!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 8 (4-2004)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Im April haben wir Osterferien gehabt und daher nicht einmal drei Wochen Schule. Aber dennoch hat dieser Monat – ohne Scherz – einige Höhepunkte gebracht, sodass es wieder allerhand zu berichten gibt:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Personelles

Kaum zu glauben, und doch war’s wahr: Unsere unbezahlbare Sekretärin Frau Renate Speckbauer feierte am 3. April ihren 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die zweite Jahrhunderthälfte!
Unsere Kollegin Mag. Christa Ortner brachte am 7. April ihre zweite Tochter Paula Theresa zur Welt. Wir gratulieren ihr sehr herzlich und wünschen ihr viel Freude mit ihren beiden Mädchen!

Flursäuberungsaktion

Die Schülerinnen der 2. HLW A, die die Flursäuberung dokumentiert haben, berichten selbst über diese Aktion, die unsere Schule zum ersten Mal durchgeführt hat: Am Anfang herrschte teilweise großes Desinteresse bei den Schülerinnen der 1. Klassen, die sich freiwillig zur Müllsammelaktion melden konnten. Doch dieses verflog nach den ersten paar Minuten. Es wurde nach und nach interessanter. Auch für uns Schülerinnen der 2. HLW/a, die wir die 1.Klasse im Rahmen ihres Müllprojekt begleitet haben, war es sehr interessant, da alle eifrigst mithalfen und auch alles fotografisch festgehalten haben.
Nach der ständigen Hoffnung, etwas Wertvolles oder etwas wirklich Erschreckendes zu finden, suchten alle begeistert und sammelten dabei den Müll. Teile von Rädern, eine sehr große Plane, ein Sack voller Windeln wurde gefunden. Wir fanden auch den Komposthaufen des Baumarktes „BAUMAX". Versteckt im Wald hinter dem Betriebsgelände schmeißt der Baumarkt alte, verdorbene Pflanzen und Überreste, die nicht mehr gebraucht werden (zB Plastikbecher,….) auf einen Haufen! Nach einer kurzen Pause suchten wir weiter und schließlich machten wir uns auf den Rückweg. Die gesamte Müllsammelaktion war sehr erfolgreich!
Zum Schluss stellten wir alle Müllsäcke zusammen, und es war förmlich ein Berg aus Müll! Es ist unfassbar, wie viel Müll zusammengekommen ist! Zur abschließenden Stärkung gab es für alle Beteiligten eine Jause. Die Aktion hat sehr viel gebracht, auch wenn es nur für kurze Zeit ist! Niemand weiß, dass wir Müll gesammelt haben und so ist es den Umweltverschmutzern auch egal. Es fällt ihnen nicht auf und so verschmutzen sie die Welt weiter. Es ist ein kleiner aber guter Schritt für die Umwelt. Vöcklabruck ist Dank uns jetzt wieder ein wenig sauberer. Die Aktion hat, so hoffen wir, auch einigen Schülerinnen die Augen geöffnet, und sie davon abgehalten auch in Zukunft so viel wegzuwerfen. Den meisten Mist unter der Brücke machen Schüler, die auf dem Weg zum Supermarkt sind und sich etwas kaufen! Wir gehen davon aus, dass sie den meisten Müll wegwerfen! Im Wald wurden sehr viel Alkoholflaschen gefunden, darunter Unmengen von Bierdosen! Das werden die Überreste von Saufaktionen und -festen gewesen sein. Doch das passiert immer wieder, dass Leute etwas wegwerfen oder nach Festen überlassen und nicht entsorgen. Man kann auch nichts dagegen machen, denn was sollte man schon Großartiges dagegen tun?
Aber wir selbst können zumindest alle darauf achten, dass wir in Zukunft nicht mehr so viel wegwerfen, sondern zum nächsten Mistkübel gehen und dort alles rechtmäßig entsorgen.
Wirklich eine tolle Aktion! Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Lehrer/innen und danken vor allem der Koordinatorin Dr. Heidrun Wagner! Auch die Stadtgemeinde hat sich sehr bei uns bedankt!

Angebote im Kindergarten

Im Eingangsbereich des Kindergartens haben die Kinder zur Zeit die Möglichkeit, bereits Erlerntes selbstständig kreativ und verantwortungsbewusst auf spielerische Art und Weise durchzuführen. Während des pädagogisch begleiteten Freispiels können die Kinder gruppenübergreifend dieses Angebot nützen.

Schuljause für Samoa

Jedes Jahr feiern die Don Bosco-Schwestern weltweit ein sogenanntes Fest der Dankbarkeit. Es findet jedes Mal in einem anderen Land statt, dem dann jeweils die mit dem Fest verbundene Solidaritätsaktion zugute kommt. Heuer fand das Fest auf den Samoa-Inseln statt. Weltweit halfen alle Provinzen zusammen, um dort ein neues Projekt für Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen zu finanzieren. Wir haben daher am Mittwoch, 21. April eine Jausenaktion gestartet, deren Erlös dem Samoa-Projekt zugute kam. Auf den Plakaten, die die 1. BAKIP mit Mag. Margit Hofinger ganz toll gestaltet hat, konnten wir uns über die Situation auf Samoa und die Don Bosco-Schwestern auf dieser Insel informieren. Der Erlös der Jausenaktion betrug ungefähr 230 €! Vielen Dank für euren Appetit und euren Beitrag!

Projekt Frauen und Krebsvorsorge

Die 3. BAKIP, die dieses Projekt durchgeführt hat, berichtet selbst: Als wir im Zeichenunterricht Anfang Oktober 2003 vom Krebsprojekt erfuhren war uns sofort klar: „An solch einem wichtigen Thema wollen wir mitarbeiten!" Anfängliche Gespräche zu den Themen: „Wie würde ich reagieren, hätte ich Krebs, Krebsfälle in der Familie bzw. im Freundeskreis, und wie würde sich das auf mich auswirken?" führten uns zur Headline unserer Werbekampagne. Unser Ziel sollte es sein, jungen Menschen nicht Angst zu machen, sondern mit Zeichen ihrer Zeit zu einer sachlichen Information hinzuführen. „Nimm dir ein Herz!" – Herz als Lebenssinnbild gemeint- etwas für dich zu tun, damit du gesund bleibst. Die Aussage „Informiere dich, gehe zur Vorsorge - Gesundenuntersuchung, eh klar!" machten wir zum Leitspruch unserer Arbeit.
Mit Freude gingen wir an die Gestaltung unserer Plakate und das Fotografieren mit der Digitalkamera. Zu zweit arbeiteten wir die Duo- Plakate am Computer aus. Als Informationsträger gestalteten wir eine Papiermacheskulptur und zur gemütlichen Aufnahme der Information einen Herzstuhl. Informationsblätter fassten wir in Kurzform und vervielfältigten sie. Im Biologieunterricht erarbeiteten wir die medizinischen Grundlagen. Wir hörten dazu auch noch einen sehr guten Vortrag von Primar Dr. Fellner, den er an unserer Schule hielt. Weiters besuchten wir seine gynäkologische Praxis im Landeskrankenhaus. Passend dazu führten wir eine Umfrage im Bezirk Vöcklabruck durch, bei der 50 Männer und 390 Frauen teilnahmen.
Wir wollen mit dem auf Jeansstoff gedruckten Herz und dem folgenden Text an die eigene Gesundheit und an unser Projekt erinnern: „Mit diesem Herz setzt du ein Zeichen, Vorsorge ist wichtig- in allen Bereichen! Denn sei klug und denk daran, Gesundheit fängt beim Denken an!"
Damit unsere Werbekampagne auch einen „beweglichen" Teil hat, haben wir im Turnunterricht einen Rap- Tanz erarbeitet. Den dazupassenden Text schrieben wir gemeinsam.
Am Dienstag, 20. April fuhren wir nach Linz um unser Projekt bei der Abschlussveranstaltung, zu der die Krebshilfe OÖ zusammen mit dem Landesschulrat eingeladen hatte und an der fünf verschiedene Schulen teilnahmen, zu präsentieren. Besonders freut uns das nette Foto mit Nationalratsabgeordneter Dr. Maria Fekter auf unserem Herzsessel! Von unserem Projekt war sie ganz begeistert! Es wird nun auch einzelnen Klassen an unserer Schule und im ORG vorgestellt.
Das Projekt hat uns vor Augen geführt wie wertvoll das Leben und unsere Gesundheit ist! Es ist wichtig, sich bewusst Zeit zu nehmen und zur Vorsorge zu gehen! Wir wollen uns bei allen Lehrern bedanken, die uns so tatkräftig unterstützt haben und uns somit die Teilnahme an diesem Projekt ermöglichten.
Ja, und diesem Dank an Mag. Johanna Rabl, FL Inge Frisch-Loos und Mag. Nicole Aichmayr schließen auch wir uns natürlich an! Besonders stolz sind wir natürlich auf die Schülerinnen der 3. BAKIP, die sich die Urkunde und den Preis von 370 € mit ihrem kreativen Einsatz wirklich verdient haben!

Jugendliteraturwettbewerb „Sprichcode"

Einige Schülerinnen unserer Schule nahmen am 2. Jugendliteraturwettbewerb der Stadt Leonding teil. Der „Sprichcode"-Wettbewerb gehört auch im internationalen Vergleich zu den großen Jugendliteraturwettbewerben. Insgesamt gab es 1100 Einsendungen in den Bereichen Literatur, SMS und Fotografie. Folgenden Schülerinnen der Don Bosco-Schulen gelang es, unter die 10 besten Einreichungen im Bereich SMS zu gelangen:
2. Platz: Ester Rosenkranz, 2. FW
4. Platz: Daniela Herzog, 2. FW
5. Platz: Daniela Mittermaier, 4. BAKIP A
6. Platz: Christina Zauner, 5. BAKIP
9. Platz: Daniela Hofer, Marlene Braun, 2. BAKIP.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen ausgezeichneten Erfolgen!
Im Bereich Literatur wurde der Beitrag von Elisabeth Gruber aus Pilsbach, Schülerin der 4. HLW B (der Text wurde bereits vor zwei Jahren in den OÖN abgedruckt) von der Jury unter 639 Einsendungen unter die 10 besten gereiht. Am Freitag, 23. April durfte Elisabeth ihren Text „Die Nacht voll von Träumen", in dem sie sich mit dem Sterben ihrer Großmutter auseinandersetzt, bei der Schlussveranstaltung im Rathaus Leonding dem Publikum präsentieren. Sie erreichte den 7. Platz, zu dem wir sehr herzlich gratulieren!

Zweiter Elternsprechtag

Am 23. April fand auch der zweite Elternsprechtag in diesem Schuljahr statt. Das „Anmeldesystem" mit Eintragungen in die zuvor aufgehängten Listen funktionierte wieder sehr gut. Es gab kaum Wartezeiten. Erwartungsgemäß nützten weniger Eltern als beim ersten Sprechtag dieses Angebot.

Europäisches Schülertreffen

Youth goes Europe!" Nur wenige Tage vor der Erweiterung der EU luden die Don Bosco-Schulen Vöcklabruck zu einem europäischen Schülertreffen ein! Es war dies die zweite Veranstaltung dieser Art, denn bereits vor zwei Jahren gab es ein Treffen mit Schülern/-innen der öffentlichen Partnerschulen aus Sizilien, Frankreich, Belgien und Litauen im Rahmen des EU-Projektes „Feste und Feiern im historischen Kontext", das von 2000 bis 2003 verwirklicht wurde. Da dieses Projekt eine sehr bereichernde Erfahrung darstellte, dachten die Lehrerinnen und Lehrer der BAKIP und HLW Vöcklabruck gleich an ein neues Projekt – diesmal mit Don Bosco-Schulen, die sehr zahlreich über Europa und alle Kontinente verstreut sind. Es ergaben sich schnell Kontakte mit den Schulen der Don Bosco-Schwestern in Caltagirone/Sizilien und Turin, mit den Schulen der Salesianer Don Boscos in Rijeka/Kroatien und Lodz/Polen, und eine öffentliche Schule in Burgos/Spanien war ebenfalls bald gefunden. Das geplante Comenius-Projekt „Identimation – personal, national and European identity through imagination" wurde zwar im Vorjahr nicht genehmigt, doch heuer wieder eingereicht. Die bereits geknüpften Kontakte jedoch sollten aufrecht erhalten und intensiviert werden, so die einhellige Meinung des Vöcklabrucker Kollegiums. Und schon war die Idee des Schülertreffens geboren!
Insgesamt 72 Schüler/innen und 9 Lehrer/innen, darunter die beiden Schwestern-Direktorinnen aus Sizilien und Turin sowie der Salesianer-Direktor aus Lodz nahmen die Einladung an! Man kann sich vorstellen, dass es in den Don Bosco-Schulen in dieser Woche sehr bewegt zuging! Nicht nur, weil sich die große Gruppe natürlich auch nach Gmunden, Salzburg und Wien bewegte, sondern vor allem deshalb, weil inhaltlich zum Thema des Europäischen Jahres der Erziehung durch Sport gearbeitet wurde! In den verschiedenen Workshops, die im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in Athen die Farben der Olympischen Ringe trugen und in denen jeweils alle Partnerländer gemischt vertreten waren, setzten sich die Schüler/innen unter Anleitung der Lehrer/innen auf sehr kreative Art und Weise mit der erzieherischen und der (nicht diskriminierenden, sondern) integrierenden Funktion des Sports auseinander. Da wurden „funny sport games" veranstaltet, bei denen es nicht nur auf die Geschicklichkeit ankam, sondern auch auf gute Ideen, wie eine schwierige Aufgabe am besten gemeinschaftlich zu lösen sei; da wurde im Wettkampf der Nationen „Fetzenfußball" gespielt – so stürmisch, dass dabei drei Besen in die Brüche gingen; da wurde Sport-Theater gemacht und eine Sport-Millionenshow zusammengestellt; da wurden bunte bewegliche Draht-Figuren angefertigt, die, verschiedene Sportarten darstellend, lustig auf der Festsaalwand platziert wurden; da wurde ein origineller Video-Clip gedreht, in dem „Charlie Chaplin" mit unfairen Tricks und viel Komik auf das Thema der Fairness im Sport aufmerksam macht; da wurde der Song „Moving Living" komponiert, auf Englisch getextet und choreographisch einstudiert, der beim österreichweiten Wettbewerb „SongFairSuch" zum europäischen Jahr der Erziehung durch Sport eingereicht wurde! All diese Ergebnisse wurden bei der Abschlusspräsentation am Mittwoch, 28. April 2004, bei der auch Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner und Stadtrat Dr. Martin Gschwandtner mit Gattin begrüßt werden konnten – für Ihr Dabeisein sei ihnen herzlich gedankt! -, präsentiert. Die witzig-spritzig vorgestellten Workshopergebnisse, die durch typische beschwingte Lieder aus den einzelnen Nationen aufgelockert wurden, ernteten tosenden Applaus und viel Begeisterung! Sehr erfreulich war auch die Anwesenheit vieler Eltern, ohne deren großzügige Mithilfe – sie nahmen ja die Gastschüler/innen in ihren Familien auf – dieses Treffen nicht möglich gewesen wäre. Ihnen, den hervorragend engagierten Lehrerinnen, allen voran der Koordinatorin Mag. Irene Limberger, den sehr motivierten Schülerinnen und den hilfsbereiten Schwestern der Don Bosco-Schulen, den Sponsoren, allen voran das Land Oberösterreich, die Raiffeisenbank Vöcklabruck und der Elternverein der Don Bosco-Schulen, sowie den Unternehmen Post.Bus, Stern und Hafferl und Wintereder, die unseren Gästen Schülerfreifahrt gewährten, dankt die Direktion auf diesem Weg in besonderer Weise! Sie alle haben dazu beigetragen, dass die am Schülertreffen teilnehmenden Jugendlichen und Lehrern/-innen nun um eine sehr wertvolle und wichtige Erfahrung reicher sind: Sie haben persönlich erlebt, wie schön es ist, Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen und zu entdecken, dass Andersartigkeit nicht Angst machen muss, sondern Einheit in der Vielfalt möglich ist! Und das ist ohne Zweifel eine sehr wesentliche Erkenntnis im Europa von heute, denn Solidarität und Frieden wachsen vor allem über persönliche Kontakte! Abschiedstränen, E-Mail-Kontakte und Gegeneinladungen in die italienischen, spanischen, kroatischen und polnischen Partnerschulen sind Zeichen dafür, dass in dieser Woche viele Freundschaften entstanden sind!

Netzwerk Kreativität

Angeregt durch Frau LSI Dr. Maresa Binder organisierte Heidi Hutterer, die ARGE-Leiterin der Kreativlehrer/innen von OÖ, ein gemeinsames Projekt, an dem sich fünf Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe beteiligten. Aus fünf Themenvorschlägen wählte die ARGE der Kreativlehrerinnen mit den Schülerinnen unserer HLW den Bereich „Wirtschaft". Es entstand eine Papierskulptur in Form eines überdimensionalen Kopfes mit Innenbeleuchtung. Der Grundgedanke dahinter: „Die Wirtschaft benötigt helle Köpfe!" Die Ausstellung, die am 26. April im Beisein von Vertreterinnen unserer HLW eröffnet wurde, ist im Foyer des Landesschulrates für OÖ noch bis 26. Juni zu besichtigen.


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Vor nunmehr 70 Jahren, am 1. April 1934, es war ein Ostersonntag, wurde Don Bosco von Papst Pius XI. in Rom heiliggesprochen. Sein Gedenktag ist der 31. Jänner. Als Sozialpionier gründete Don Bosco ein heute weltweites Werk für vernachlässigte Jugendliche. Seine Heiligsprechung damals, an der auch Sr. Giovanna Zacconi (92), die bei uns im Haus lebt, teilgenommen hat, war ein Fest der Don Bosco Familie und der gesamten Kirche. Bei der Heiligsprechung in Rom geschah etwas Köstliches, zum Ärger vieler steifer Kirchenbesucher und zur Freude der wahren Jugendfreunde. Bekanntlich geht es bei einem solchen Anlass in der Peterskirche in Rom ebenso feierlich wie förmlich zu. Die in großer Zahl anwesenden Buben durchbrachen die Absperrungen der mit Hellebarden bewaffneten Schweizergardisten, drängten unwiderstehlich zur Tür herein, sprangen nach Burschengewohnheit über die Bänke und setzten sich zur Entrüstung der frommen Besucher in die vordersten Reihen. Sie hatten das Gefühl, es sei ihr Heiliger und deshalb müssten sie vor allem dabei sein!
* Papst Johannes Paul II sprach am Sonntag, dem 25. April 2004 P. August Czatoryski, Sr. Eusebia Palomina Yenes und Alexandrina Maria da Costa selig. Der Generalobere der Salesianer Don Boscos, Don Pascual Chavez SDB, betont anlässlich der bevorstehenden Seligsprechung: „Die neuen Seligen zeigen die unterschiedlichen Ausdrucksformen salesianischer Heiligkeit." Bezeichnenderweise kommen die drei neuen Seligen aus den drei von Don Bosco gegründeten Werken, den Salesianern Don Boscos, den Don Bosco Schwestern und der Laienorganisation der Salesianischen Mitarbeiter.
* P. August Czartoryski SDB (2. August 1858 - 8. April 1893): Der gebürtige polnische Prinz August Czartoryski wuchs in Paris auf und fühlte unter Anleitung seines Lehrers, des heiligen Joseph Kalinowski, seine Berufung zum Priester. Nach einer Begegnung mit Don Bosco im Jahr 1883 in Paris entschloss er sich, sein Leben der Jugend zu widmen und trat mit 29 Jahren in das Noviziat der Salesianer ein. Nach seinen theologischen und philosophischen Studien wurde er 1892 in San Remo zum Priester geweiht. Seit frühester Jugend bei schwacher Gesundheit, starb P. Czartoryski erst 35-jährig in Alassio. Sein Leben zeigt den Kampf um seine Berufung gegen den Widerstand seiner fürstlichen Familie
Sr. Eusebia Palomina Yenes FMA (15. Dezember 1899 - 10. Februar 1935): Eusebia Palomina entstammte einer armen, tief religiösen Familie aus der spanischen Provinz Salamanca. 1922 wurde sie Novizin bei den Don Bosco Schwestern. Ihre Leidenschaft war die Katechese von Kindern und Schülern, denen sie den Glauben intensiv vorlebte. Auch Erwachsene und Priester waren von ihrer Spiritualität beeindruckt. Ihre Liebe gehörte der Kirche, dem Papst, ihrem Orden und ihrer Heimat Spanien, das politisch schwer zerrüttet war. 1931 legte sie ihr Leben in Gottes Hand für die Erlösung ihrer durch den Bürgerkrieg bedrohten spanischen Brüder und Schwestern. Nach jahrelanger schwerer Krankheit starb Sr. Eusebia 1935.
Alexandrina Maria da Costa SMDB (3. März 1904- 13. Oktober 1955): Die Portugiesin Alexandrina Maria da Costa war ein lebenslustiges Mädchen, das im Alter von 14 Jahren einer Vergewaltigung nur durch einen Sprung durch ein Fenster entging. In Folge war sie gelähmt und ans Bett gefesselt. Sie wurde Salesianische Mitarbeiterin und bot ihr Leiden für den Frieden und die jungen Menschen an. Fast 14 Jahre lang bis zu ihrem Tod 1955 nahm sie täglich nichts zu sich außer der heiligen Kommunion. Tausende Menschen pilgern seither zu ihrem Grab in Balasar/Portugal.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Der April war natürlich durch das europäische Schülertreffen geprägt. Es war für uns eine sehr wertvolle Erfahrung, weil dabei Lehrer/innen, Schülerinnen und Eltern ganz toll zusammengewirkt und sich sehr viele interessante Begegnungen ergeben haben. Ein Danke noch einmal allen, die dieses Treffen möglich gemacht haben! Wir können uns darüber freuen, dass es weltweit und in Europa sehr viele Don Bosco-Schulen gibt, von denen wir nun einige kennen gelernt haben. Dass wir vieles mit ihnen gemeinsam haben, das haben wir in diesen Tagen gespürt! Wir bleiben natürlich weiterhin in Verbindung und lassen uns überraschen, was noch alles an gemeinsamen Aktivitäten möglich wird. Mögen die Kontakte und Freundschaften, die entstanden sind, inzwischen fleißig weitergepflegt werden!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 9 (5-2004)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Der Mai war besonders schnell vorbei! Kein Wunder bei all dem, was sich wieder getan hat! Ein Höhepunkt im Mai sind natürlich immer die schriftlichen Klausuren der Maturaklassen und der Abschlussklasse der 3. FW. Nun sind die Kandidatinnen dabei, intensiv für die mündlichen Prüfungen zu lernen, für die wir bereits jetzt alles, alles Gute wünschen!

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Personelles

Unser Kollege MMag. Peter Atzmanstorfer ist Vater geworden! Am 4 Mai ist Sohn Konstantin auf die Welt gekommen! Ihm und seiner Frau wünschen wir viel Freude mit dem ersten Kind!

Abschlusslehrfahrt EWF

Von 3. bis 5. Mai veranstaltete die EWF mit KV FL Marie-Luise Palmetshofer ihre Abschlusslehrfahrt, die sie nach Kärnten führte. Die Schülerinnen erzählen selbst:
Montag 3.Mai: Wir fuhren um ca. 8 Uhr von der Schule weg. Die Reise verlief über die Westautobahn nach Salzbug und weiter über die Tauernautobahn nach Velden. Um ca. 13 Uhr trafen wir in unserer Jugendherberge ein, und bezogen sofort unsere Zimmer. Um 14.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus weiter nach Klagenfurt und besichtigten das Minimundus, die kleine Stadt am Wörthersee. (Dort befinden sich 180 Meisterwerke aus 55 Staaten der Welt im Maßstab 1:25.) Um 18 Uhr hatten wir Abendessen und anschließend folgte ein Spaziergang der Promenade entlang bis zum Casino. Nach dem anstrengenden Spaziergang konnten wir uns noch mit Fr. Palmetshofer im Hallenbad vergnügen. Um 23 Uhr sollte im Haus Ruhe sein, was wir leider nicht ganz einhielten.
Dienstag 4.Mai: Leider hatten wir schon um 7 Uhr Frühstück. Um 8.30 fuhren wir nach St. Veit an der Glan. Wir besichtigten das Meisterwerk von Prof. Ernst Fuchs, das Rogner Dorint Hotel, das er plante und ausstattete. Anschließend gingen wir auf die Burg Hochosterwitz. Von dort hatten wir einen sehr schönen Ausblick auf die Karawanken. Um 15 Uhr trafen wir uns beim
Lindwurmbrunnen, es erwartete uns eine sehr interessante Stadtführung. 18 Uhr Abendessen, um 19 Uhr legte das Schiff „Santa Lucia" am Steg an und wir hatten eine sehr schöne Rundfahrt am Wörtersee. Um 22 Uhr gingen wir nochmals ins Hallenbad.
Mittwoch 5.Mai: Um 7 Uhr hatten wir Frühstück. Alles musste fertig sein und schon machten wir uns auf den Heimweg. Wir legten jedoch noch mehrere kleine Pausen ein wie z.B. in Millstadt, Spital an der Drau (dort besichtigten wir das Schloss Porcia, das einen herrlichen Arkadenhof besitzt). Um 16 Uhr waren wir endlich in Vöcklabruck angekommen!
Danke für euren tollen Bericht!

SGA-Sitzung

Bei der letzten SGA-Sitzung gab es drei Hauptpunkte, nämlich die Genehmigung der Leistungsmappenanträge und die Beschließung von vier schulautonomen freien Tagen für das Schuljahr 2004/05. Es sind dies: 25.10., 9.12., 10.12.2004 und 6.5.2005. Der 3.11. wurde als voraussichtlicher Termin für einen pädagogischen Tag ins Auge gefasst. Außerdem wurde in der HLW für die Klassen, die nach dem neuen Lehrplan unterrichtet werden, der neue Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheit, Wirtschaft und Soziales" (statt Humanökologie) beschlossen.

Bezirks- und Landesjugendsingen

Ein Auswahlchor der HLW, unterstützt von zwei Schülerinnen der 3. BAKIP und FL Gudrun Moitzi am Klavier, nahm heuer wieder unter der Leitung von Mag. Christine Zeppetzauer als einziger Chor einer höheren Schule am Bezirksjugendsingen am 27. April in Timelkam teil. Diese Veranstaltung wird alle drei Jahre organisiert, ebenso wie das Landesjugendsingen, das heuer am 12. Mai in Leonding stattfand. Bei diesem Wertesingen erreichte unser Chor als einziger Chor unseres Bezirkes einen ausgezeichneten Erfolg. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind sehr stolz auf unsere Sängerinnen! Mag. Zeppetzauer gilt ein besonderes Danke dafür, dass sie mit soviel Energie und Begeisterung dieses tolle Ergebnis ermöglicht hat!

Mauthausen

Am 9. Mai 2004 besuchte Sr. Gisela Porges mit vier Schülerinnen der 3. BAKIP im Rahmen des Projektes „A Letter To The Stars – Teil II" die Gedenkveranstaltung zum 59. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen.
Nach einem ökumenischen Gedenkgottesdienst und den Feierlichkeiten bei den Denkmälern der einzelnen Nationen zogen die Vertreter der einzelnen Landsmannschaften durch die Lagerhauptstraße ein und wurden von Schülern/-innen des Projektes offiziell in ihrer Muttersprache begrüßt. Im Gegensatz zu anderen Jahren wurde heuer bei den offiziellen Ansprachen darauf geachtet, vor allem den Opfern Raum zu geben. Durch die Initiatoren des Schüler-Projektes waren viele ehemalige Häftlinge (teilweise erstmals) wieder in Österreich, erzählten von ihren Erfahrungen in Mauthausen oder anderen Lagern und riefen die Jugendlichen auf, sich für unsere Gesellschaft und ihre Werte einzusetzen.

Blockpraxis 2. BAKIP

Erstmals erlebten die Schülerinnen der 2. BAKIP während ihres Blockpraktikums von 10. bis 14. Mai die fortlaufende, aufbauende Arbeit im Kindergarten, nämlich die Planung und Reflexion über eine Woche. Neben dem Einblick in die alltägliche Arbeit im Kindergarten hatten sie auch viele Gelegenheiten, ihre selbstständig geplanten Angebote mit den Kindern zu erproben. Viele Schülerinnen machten dabei sehr positive Erfahrungen. Besonders erfreulich war, dass sie durch die intensiven Begegnungen mit den Kindern und den Kindergartenpädagoginnen neue Einsichten und Erkenntnisse gewannen. Die Freude und Begeisterung an der Arbeit und am spontanen Tun mit den Kindern wurde dabei, wie Praxislehrerin FL Ingrid Edelmann feststellte, sehr deutlich gefördert.

Rezeptwettbewerb: Eferdinger Gemüselust

Am 13. Mai haben FV Sr. Ida Jank, FL Elfriede Maier und FL Christine Lahninger (als einzige HLW von OÖ) in Pupping wieder einen Preis entgegengenommen, diesmal vom Verband der Obst- und Gemüseproduzenten OÖ. Sie haben beim Rezeptwettbewerb mitgemacht und einen sehr schönen, großen Gemüsegeschenkkorb sowie das Koch- und Informationsbuch „GemüseLust – Neu entdeckte Leidenschaft" in Empfang genommen. Anschließend an die Feier, die sehr schön gestaltet war, gab es köstliche „Schmankerln" der Obst- und Gemüseproduzenten. Wir gratulieren wieder sehr herzlich zu dieser Auszeichnung für unsere HLW!

Gebietsjugendmesse

Auch heuer gestalteten Mag. Ruth Winter und Mag. Christine Zeppetzauer mit Schülerinnen der HLW die Gebietsjugendmesse im Mai (Sonntag, 16.5.). Sie stand diesmal unter dem Thema „Sie bewahrte alles in ihrem Herzen", zu dem Mag. Winter eine ausgezeichnete Predigt hielt. Ein großes Danke für die schöne inhaltliche und musikalische Gestaltung des Gottesdienstes (auch FL Gudrun Moitzi für die Klavierbegleitung)!

CD-Kinderlied

Zusammen mit dem begabten jungen Musiker Christoph Muß habe ich (Dir. Hinterleitner) eine CD für Erwachsene und Kinder mit gefühlvollen eigenen Kompositionen produziert. Das Lied "Apfelbäumchen" von Reinhard Mey wurde von der 8-jährigen Agnes Andorfer interpretiert. Folgende Lieder sind in sehr schönen musikalischen Arrangements zu hören:
1. Kinderlied (Muß)
2. Stumm und still (Muß)
3. Plié (Hinterleitner)
4. Dein Apfelbäumchen (Mey)
5. Hob ka Angst (Muß)
Ein berühmter Ausspruch Don Boscos lautet: "Beitragen, damit das Leben junger Menschen gelingt." Ein wichtiger Beitrag dazu ist sicherlich, die Musikalität der Kinder zu wecken und ihr Interesse an Musik zu fördern. Daher gebührt all jenen, die durch Produktion und Kauf dieser CD diese Intention unterstützen, ein herzliches Dankeschön!
Der Erlös der CD kommt nämlich unseren Schulen zugute! Wir finden diese Idee ganz, ganz toll und können nur wärmstens zur Unterstützung der Aktion ermutigen! Die CD "Kinderlied" ist um € 8.- im Sekretariat unserer Schule bzw. über die Bestellhotline 0650 94 8 72 01 erhältlich.
Im Herbst 2004 erscheint auch "Eine kleine Geschichte über das Leben" - ein Hörbuch von Christoph Muß!

Flohmarkt der Goldhaubengruppe

Als die Goldhauben-Bezirksgruppe vom Umbau unserer Lehrküchen und des Servicebereiches erfuhr, erklärte sich Obfrau Rosemarie Landl spontan bereit, einen Flohmarkt für uns zu organisieren. Tatsächlich wurden eine Unmenge von Dingen gesammelt, die am 14. und 15. Mai im Vöcklabrucker Stadtsaal-Foyer zum Verkauf angeboten wurden. Der Einsatz der Goldhaubenfrauen war bewundernswert! Auch etliche Schülerinnen, Lehrer/innen und Schwestern halfen mit!
Beim Bezirkstreffen der Goldhauben- und Kopftuchträgerinnen und der Häubchen- und Kopftuchmädchen am Pfingstmontag, 31. Mai 2004 in Steinbach am Attersee wurde dann Sr. Maria Maxwald stellvertretend für die Don Bosco-Schwestern der Scheck über 3500 € überreicht. Wir freuen uns sehr über diese Initiative der Goldhaubenbezirksgruppe Vöcklabruck und danken den unermüdlichen Damen sehr herzlich, dass sie sich so großzügig zugunsten des Küchenumbaus unserer Schule engagiert haben! Vielen Dank!

Aktion Friedensstein

Am 18. Mai nahmen Schülerinnen der 2. FW unter der Leitung von FL Elfriede Schönbaß in Gmunden am Friedenssteinprojekt des Künstlers Christian Koller teil. Ziel des Projektes war und ist es, dass möglichst viele Menschen ein Zeichen in den Stein meißeln, der seit September 2003 eine Rundreise durch ganz Österreich unternimmt. Ende 2004 wird der Stein bei einem großen Abschluss-Event in Wien für einen karitativen Zweck versteigert. Auf der Esplanade in Gmunden durften die Schülerinnen unter fachkundiger Anleitung des Künstlers ein Symbol in den 16 Tonnen schweren und 3,60 m langen Sandstein aus dem Steinbruch St. Margarethen meißeln. Passend zu unserer Schule wählten sie das Don Bosco-Logo (rotes Haus mit den drei Punkten). Wir finden es ganz toll, dass das Don Bosco-Zeichen auf dem Friedensstein verewigt ist und danken FL Schönbaß und der 2. FW sehr herzlich für diese Initiative!

HÖK-Lehrausgang

Immer wieder werden interessante Exkursionen und Lehrausgänge veranstaltet. Diesmal haben wir die 3.HLW B gebeten, von ihrem Lehrausgang im Rahmen des Schwerpunktes Humanökologie zu berichten:
Am Montag 24. Mai sind wir zuerst zur Frauen- und Familienberatung gegangen. Dort erklärte uns eine Sozialpädaogogin bzw. Mediatorin, warum so eine Beratung aufgesucht wird und welche Themen behandelt werden: Erziehung der Kinder, Überlastung der Eltern, Partnerschafts-probleme, Konfliktlösung, Trennung und Scheidung, Besuchsrecht, Sozial- und Familienrechte usw. Diese Beratung ist kostenlos, vertraulich und anonym. Das Team besteht aus Diplomsozialarbeiterinnen, Psychotherapeutinnen und Juristinnen. Danach sind wir zu Ikarus, einer Suchtberatungsstelle gegangen. Auch hier wurden wir von einer Sozialarbeiterin über die Gründe informiert, warum Menschen Hilfe brauchen. Die großen Themen sind: Essstörungen, legale Sucht (Alkohol, Zigaretten, Medikamente) und illegale Sucht (Drogen). Hier wurde uns erklärt, ab wann die Leute kommen und von welchen Kriterien das abhängt. Die Beratung ist kostenlos. Natürlich wird auch hier anhand verschiedener Richtlinien das Problem durch Beratung und teilweise durch die Hinzuziehung von Ärzten behandelt.
Vielen Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die immer wieder so interessante Exkursionen organisieren!

Sommersportwoche

Von 24. bis 28. Mai fuhren gleich drei Klassen gemeinsam, nämlich die 2. FW, die 2. HLW A und B, auf Sportwoche nach Ossiach. Die Schülerinnen selbst berichten: Unser Betreuer Mario zeigte uns das Feriendorf, in dem wir unsere Appartements hatten. Von den Zimmern waren wir sehr begeistert und wir fühlten uns wie zu Hause. Wir hatten sehr viel Freizeit, da wir nur zu unseren Sportkursen anwesend sein mussten. Die Sportwoche war eine richtige Erholung vom Schulstress. Wir fuhren auch abends nach Villach und am Donnerstag konnten wir eine Disco in unserem Feriendorf besuchen. Leider war das Essen nicht besonders, doch alle Leute waren freundlich zu uns und haben uns herzlich aufgenommen. Die begleitenden Lehrerinnen selbst möchten sich für die Disziplin, die die Schülerinnen an den Tag gelegt haben, bedanken. Nur deshalb konnte die ausgiebige, für die Gemeinschaft wichtige Freizeit auch so großzügig gewährt werden. Sport und Freizeit in einer guten Kombination, so ihre Ansicht, sind nämlich äußerst förderlich zur Entwicklung der Sozialkompetenz. Vielen Dank auf jeden Fall für die gute Organisation!

Abschlusslehrfahrt 4. BAKIP A und B

Die 4. BAKIP A und B unternahmen unter der Leitung der beiden KV Mag. Edith Ottinger und Mag. Nicole Aichmayr von 23. bis 28. Mai eine Abschlusslehrfahrt nach Italien. Noch am Sonntag quartierten sie sich in Torbole am Gardasee im Hotel „Holiday" ein. Am Montag stand ein Besuch in Verona auf dem Programm, wo der Balkon der Julia und die Arena besichtigt wurden. Dazu gab es die Aufgabe, ein „CD-Cover für eine Girl-Band" zu erstellen und dies durch Fotoshooting an berühmten Plätzen der Stadt zu bewerkstelligen. Dabei wurde mit Perspektiven gearbeitet, um mit der eigenen Kamera verschiedene Effekte zu erzielen. Außerdem gab’s an diesem Tag noch eine Stadtbesichtigung in Sirmione. Der Dienstag war einer Schiffahrt über den See und der Erkundung der beiden kleinen Städte Malcesine und Riva gewidmet. Am Mittwoch konnten die Schülerinnen im Gardaland nicht genug bekommen: Es war so cool, wir sind mit allem gefahren, auch die Lehrerinnen waren total mutig! Dieser Ausflug war sehr gemeinschaftsfördernd!
Am Donnerstag gab’s noch die Wahl zwischen Torbole, einer Wanderung in Riva oder der Arbeit an der Maturazeitung. Beim Pizzaessen am Abend in der Wind’s Bar wurde Abschied gefeiert.
Die Tage waren laut Schülerinnen klass und laut Mag. Ottinger eine echt entspannende chill out-Woche. Auf jeden Fall war die gemeinsame Fahrt beider Klassen sehr förderlich für die Zusammenarbeit beim Maturaball! Ein großes Danke den beiden Klassenvorständinnen für die gute Organisation und Begleitung der Reise!


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Die Don Bosco Familie erinnerte anlässlich der Heiligsprechung von Dominikus Savio (1842-1857) vor 50 Jahren an den Patron der Jungschar und Ministranten. Dominikus Savio, der von Don Bosco selbst begleitet wurde, liefert einer Sensationspresse liefert keine Schlagzeilen, wenn es aber um Lebenstiefe geht ist Dominikus Savio sehr groß.
* Maria Mazzarello, die Mitbegründerin der Don Bosco-Schwestern, ist hierzulande nicht wirklich ein Begriff. Da wird ihr Name höchstens leicht mit Mozzarella verwechselt. Es ist auch kein Wunder, wo wir selbst doch viel mehr Don Bosco im Mund haben und die Leute zB unsere Schule nach ihm benannt haben. Dennoch gäbe es unser Institut ohne Maria Mazzarello wohl nicht. An sie zu erinnern, sie ins Bewusstsein zu heben und sie bekannt zu machen, das ist unsere Aufgabe, vor allem im Anschluss an das Jubiläumsjahr 75 Jahre Don Bosco-Schwestern in Österreich und im 50. Jahr des Bestehens der Provinz. Wir haben dies am Freitag, dem 7. Mai 2004 mit der Präsentation der deutschen Ausgabe der Briefe von Maria Mazzarello (von mir, Sr. Maria, besorgt) getan. Sie trägt, nach einer Zusicherung Maria Mazzarellos, die sich in vielen ihrer Briefe an ihre Mitschwestern findet, den Titel „Ich werde euch nie vergessen" und stützt sich auf die von Sr. Piera Cavaglià, Sr. Maria Esther Posada und Sr. Anna Costa herausgegebene dritte italienische Ausgabe der Briefe mit dem Titel „La sapienza della vita" von 1994. Den Höhepunkt der Feier bildete der Gastvortrag des Fundamentaltheologen Dr. Franz Gmainer-Pranzl aus Innsbruck, der sich aus ordenstheologischer Perspektive mit den Briefen auseinandergesetzt hatte. Er hob vor allem zwei Hauptmerkmale der Briefe hervor, nämlich die Ermunterung zur Freude und die Zusicherung bleibender Verbundenheit.
* Papst Johannes Paul II.ernannte am 26. April die Don Bosco-Schwester und Professorin für Religionssoziologie Sr. Enrica Rosanna FMA zur Untersekretärin in der Ordens-Kongregation des Vatikans. Die 66-jährige Don Bosco Schwester übernimmt damit "Rang drei" in der Hierarchie des Vatikan-Ministeriums, das für die weltweit 200.000 Ordensmänner, 800.000 Ordensfrauen und 30.000 Mitglieder von Säkular-Instituten zuständig ist. Damit ist sie dem Personal - einschließlich den Monsignori und Patres der Referentenstäbe - vorgesetzt, darf offiziell im Namen des Dikasteriums sprechen und unterzeichnen. Nun ist der erste Laie in einem großen vatikanischen Ministerium eine Frau. Für ihre neue Aufgabe bringt Sr. Enrica Rosanna hervorragende Qualifikationen mit. Als langjährige Rektorin der Päpstlichen Fakultät für Erziehungswissenschaften "Auxilium" (1989-1998) besitzt sie Verwaltungserfahrung und versteht es, mit Personal umzugehen. Sie war bereits mehrfach, zuletzt 2001, als Expertin bei drei Weltbischofssynoden und damit als Beraterin für den Vatikan tätig und arbeitet mehreren Gremien der Italienischen Bischofskonferenz zu. Und auch über den Bereich der Kirche hinaus sind Qualifikation und Knowhow der Ordensfrau geschätzt. Unterrichtsminister Luigi Berlinguer berief die Soziologin und Pädagogin 1996 in seinen "Rat der Weisen".
* Mit einem „Fest der Begegnung" am 8. Mai 2004 feierte das Don Bosco Flüchtlingswerk Austria in Horitschon/Burgenland „Ein Jahr Tobias". Seit dem Vorjahr ist der Freizeitbus Tobias wöchentlich in die Flüchtlingsunterkünfte in Horitschon und Unterfrauenhaid unterwegs.
* „Im Herzen Gottes hat Europa einen Schritt nach vorn gemacht!" – Mit diesen Worten schloss Sr. Nadja Aidjian das Treffen der Europäischen Provinzenkonferenz (CIEM) der Don Bosco Schwestern aus mehr als 20 Nationen, das von 22. bis 30. April in Mechelen/Belgien stattfand und an dem auch Sr. Maria Maxwald, Leiterin der Gemeinschaft von Vöcklabruck, teilnahm. Inhaltlich wurde unter anderem sehr anschaulich am Thema der Interkulturalität gearbeitet.


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

An unserer Schule ist es uns immer wieder ein Anliegen, Solidaritätsaktionen zu fördern, haben wir doch die Bereitschaft zu Solidarität und sozialem Engagement in unserem Leitbild verankert. Diesmal wurden wir selbst mit einer solchen Aktion überrascht. Die Goldhaubengruppe, die von unseren Finanzierungssorgen für den Schulküchenumbau erfahren hatte, bot sich spontan an, einen Flohmarkt für diesen Zweck zu organisieren. Auch die Aktion der „Kinderlied"-CD ist ein ganz tolles Zeichen der Solidarität mit unserer Schule. Es ist schön, Unterstützung zu erfahren und aus solchen Erfahrungen heraus dann auch wieder selbst aktiv zu werden in der Hilfe für andere! Solidarisch leben, das soll ein wichtiger Wert für uns alle hier in der Schule sein! In diesem Sinn wünschen wir Schülerinnen und Lehrrern/-innen noch ein solidarisches Miteinander und einen guten Endspurt bis zum Schulschluss!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul

 

DBS-NEWS 10 (6-2004)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!

Nun ist das Schuljahr tatsächlich wie im Nu verflogen! Kaum zu glauben, wie viel sich in kurzer Zeit noch tun kann! Darum knapp vor den Ferien noch den letzten Rückblick für heuer:

WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..

Preisverleihung Bibelwettbewerb

Zum Jahr der Bibel war im heurigen Schuljahr von der österreichischen Bibelgesellschaft zusammen mit dem BmBWK und anderen Institutionen der ökumenische Schülerwettbewerb „Die Bibel in Kultur und Gesellschaft" ausgeschrieben worden, an dem sich ca. 170 Schulen aller Schultypen aus ganz Österreich beteiligt haben. Da im Oktober im Rahmen unserer Bibelprojekttage sehr viele interessante Projekte entstanden sind, haben wir etliche davon eingereicht. Und tatsächlich gehörten wir zu den Preisträgern! Ausgezeichnet wurden das Bibelbuch, das Frau FL Inge Frisch-Loos mit Schülerinnen der BAKIP künstlerisch gestaltet hatte, die Bibel-Leporellos, die ebenfalls Frau FL Frisch-Loos auf Anregung von Frau Mag. Ruth Winter (die das Thema im Religionsunterricht aufbereitete) mit Schülerinnen der 1. BAKIP herstellte, und die Kreuzbilder, die unter der Leitung von Frau FL Elfriede Schönbaß die Schülerinnen der 2. FW mit Deckfarben und Wachskreiden malten. Die Preisverleihung am 3. Juni, die im Augustinersaal des Stiftes Klosterneuburg stattfand und an der auch Weihbischof Dr. Helmut Krätzl und andere prominente Gäste teilnahmen, wurde von Dr. Christa Kummer moderiert. Die „Tante vom Wetter", wie sie sich selbst bezeichnete, hat nämlich vor ihrer Tätigkeit beim ORF Religion und Geografie unterrichtet. Unsere Schülerinnen und die Kolleginnen FL Frisch und FL Schönbaß wurden für ihre Arbeiten mit folgenden Preisen belohnt: einer Bibelgoldmünze, einem Bücherpaket für die Schulbibliothek, einem Gutschein für eine Führung für eine Klasse durch das ORF-Landesstudio OÖ und mit zwei Gutscheinen für eine Atelierführung für je 10 Schülerinnen in Eggenburg bei Horn von Künstler Ernst Degasperi, der mit seiner Malerei auch Versöhnungsarbeit im Nahen Osten leistet. Mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde auch das Projekt „Kinderlied-Werkstatt" und das wunderschöne Bibelbuch „Von der Bibel inspiriert" mit Fotos von FL Gertrude Meisinger. Wir freuen uns über diese Auszeichnungen und sagen auch allen anderen Kolleginnen und Schülerinnen ein herzliches Danke, die ebenfalls Bibelprojektarbeiten eingereicht haben!

Exkursion Sameralm

Davon berichtet Projektleiter Mag. Peter Atzmanstorfer selbst:
Vom 14. bis 16. Juni fuhren Mag. Nicole Aichmayr und ich mit der 4. BAKIP B nach Werfenweng/Salzburg, um auf der im Tennengebirge gelegenen Sameralm ein geographisch angelegtes Projekt durchzuführen. Ökologisch bewusst wurde mit der ÖBB nach Bischofshofen und dann mit den Sammeltaxis des Tourismusverbandes Werfenweng in die Mustergemeinde für sanften Tourismus angereist, wo sogleich die touristischen Möglichkeiten besichtigt wurden. Den anstrengenden Anstieg auf die Alm verkürzten mehrere Stationen, die Geographie und Sportstudenten/-innen der Universität Salzburg vorbereitet hatten. Dieses Projekt wurde nämlich gemeinsam mit Geographie-Studierenden – mit unterschiedlichen Zweitfächern, die bei Mag. Atzmanstorfer eine fachdidaktische Lehrveranstaltung „Projektunterricht im Gelände" absolvierten, organisiert. Auf der Alm angekommen wurde die doch eher rustikale Hütte besichtigt: Matratzenlager, Waschtrog als Dusche, Plumps-Klo und ein Herd Modell „Großmutter" zum Kochen – aber die Schülerinnen der 4. BAKIP B meisterten die Situation hervorragend: Sogleich wurde ein Abendessen am Grill bereitet und in den nächsten Tagen fleißig am Holzherd Tee, Kaffee, Spaghetti und heißes Wasser zum Abwaschen gekocht. Mit einem netten Hüttenabend klang der Tag aus. Dienstag: die Studierenden und ich hatten ein fast immer tolles fächerübergreifendes Programm vorbereitet, das in Kleingruppen den ganzen Tag im Gelände absolviert wurde: Ökosystem Alm, Tourismus, Bestimmung von Blumen, Bodenprofil, Wetterstation, Geologie, Morphologie, Naturerfahrungsspiele etc. KV Mag. Aichmayr kümmerte sich inzwischen (auch) um das leibliche Wohl der Schülerinnen. Besprechung am Abend: viel mehr gelernt als in der normalen Klassenzimmersituation, sogar für den Kindergarten etwas „mitgenommen". In der Nacht jagten wir beide noch eine Fledermaus, die sich zu den Schülerinnen verirrt hatte. Trotzdem knapp nach 6 Uhr Tagwache, kurzes Frühstück, Reinigen der Hütte und trotz Regens mit guter Laune ins Tal und zurück nach Vöcklabruck.
Die Schülerinnen waren tatsächlich begeistert! Vielen Dank für die Organisation dieser interessanten Exkursion!

Abschluss- und Maturaprüfungen

Im Mai/Juni fanden die Vorprüfungs-, Abschluss- und Maturaprüfungen statt. Die Vorprüfung in Küchenführung und Servierkunde legten diesmal vier Schülerinnen bei FL Marina Wallner und Ing. Waltraud Pohn auf Englisch ab (zwei aus der 4. HLW A und zwei aus der 4. HLW B). Vorbereitet wurden sie von Mag. Irene Limberger und FL Elfriede Maier in der unverbindlichen Übung „Englisch Servierkunde". Eine besondere Ehre war es für die Schule, dass auch Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer als Ehrengast zum Essen begrüßt werden konnte. Er zeigte sich höchst erfreut über den kulinarischen Genuss, den ihm die Schülerinnen servierten!
Die fünfte BAKIP-Klasse schloss bei der Reife- und Diplomprüfung (7. bis 11. Juni) mit 11 Auszeichnungen und 6 guten Erfolgen ab.
Für die HLW konnte bei der Matura (16. bis 18. Juni) mit 7 ausgezeichneten und 6 guten Erfolgen die weiße Fahne gehisst werden! Die 3. FW (21./22. Juni) konnte 3 Auszeichnungen und 4 gute Erfolge verbuchen! Herzliche Gratulation! Wir freuen uns über die Leistungen und gratulieren herzlich! Den Absolventinnen alles Gute für die Zukunft!

ECDL-Ergebnisse

Seit Mai 2002 gab es an unserer Schule insgesamt 15 ECDL-Prüfungen mit insgesamt 548 absolvierten Modulen (die letzte fand am 24. Juni mit 37 Modulen statt). Sieben Mal bestanden jeweils 100% der Kandidatinnen! Das liegt sicher auch am guten Training in der Unverbindlichen Übung ECDL-Vorbereitung für die 3. FW und die 4. HLW B durch Frau FL Helga Weberndorfer und Frau FL Anneliese Unger. Besonders erfreulich ist, dass bei 10 Prüfungsterminen auch BAKIP-Schülerinnen dabei sind, die sich das Computer-Knowhow hauptsächlich selbst aneignen, da sie ja nur in der 1. Klasse die unverbindliche Übung Informatik, sonst aber keinen regulären EDV-Unterricht haben. Frau FL Weberndorfer ein besonderes Danke für die gute Organisation der Prüfungen!

Exkursion ins Burgenland

Am 24. und 25. Juni machte die 4. HLW A auf Grund ihres „Kochabschlusses" eine Exkursion ins Burgenland. Die Schülerinnen erzählen selbst:
Wir fuhren um 8:00 Uhr mit dem Bus von der Schule Richtung Gols. Dort angekommen hatten wir nach einer kleinen Mittagspause unsere erste Weinverkostung direkt beim Weingut „Gsellmann". Da wir direkt in den Räumlichkeiten waren, in denen der Wein erzeugt wird, konnten wir uns den Weg von der Traube zum Wein richtig gut vorstellen und die verschiedenen Weine schmeckten doppelt so gut!
Nachdem wir ca. acht unterschiedliche Weinsorten verkostet hatten, fuhren wir weiter nach Apetlon zum Bioweingut „Erich Klinger", bei dem wir nächtigten. Zuerst durften wir unsere Zimmer beziehen und dann ging’s weiter zu den Weingärten von Herrn Klinger, wo wir einiges über die Weinstöcke und ihre Pflege – im Speziellen natürlich über den biologischen Anbau – erfuhren.
Am Abend verköstigten zwei spitzen Grillmeisterinnen die ganze Klasse mit köstlichen Käsekrainern und Bratwürsteln! Anschließend, als wir alle gesättigt waren, durften wir noch die Bioweinsorten kosten, die uns Herr Klinger präsentierte und so ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Wien, um die Sektkellerei „Schlumberger" zu besichtigen. Gegen Mittag fuhren wir weiter nach Baden, wo wir in das „Grand Hotel Sauerhof" „hineinschnuppern" durften.
Diese zwei Tage waren nicht nur lustig und gemütlich, sondern auch interessant und informativ.
Den begleitenden Kolleginnen FL Marina Wallner und FL Irmgard Dickinger
vielen Dank für die ausgezeichnete Organisation!

Wien-Tage 3. BAKIP

Die 3. BAKIP hat mit KV Mag. Johanna Rabl und Mag. Nicole Aichmayr von 28. bis 30. Juni drei Projekttage in Wien verbracht. Nadja Friedl und Angelika Hemetsberger berichten darüber so:
Kaum kamen wir nach langer Fahrt mit dem Zug in Wien an, gleich unsere Tortur mit den schweren Koffern auf den holprigen Straßen begann.
Durch die schwüle Luft außer Atem haben wir kurz das Don Bosco Haus gesehen, schon waren wir wieder beim Gehen.
Wir wollten nämlich besuchen den Schönbrunner Zoo, dort sahen wir dann Affen, Löwen und Co.
Beim Heimweg hielten wir kurz bei einem Heurigen an, dann ging’s ins Imax oder zum Lenny Kravitz Mann, den man fast in ganz Wien hören kann.
Der zweite Tag war wirklich okay, doch trotzdem taten uns anschließend die Füße recht weh.
Wir erkundeten nämlich in Gruppen selbstständig die Wiener Stadt. Die zu suchenden Sehenswürdigkeiten standen auf einem weißen Blatt.
Dass wir keine eingeborenen Wiener sind, merkte durch den riesengroßen Stadtplan jedes Kind.
Bei einigen war am Abend dann der Cirque de Soleil angesagt. Frau Rabl hat sich bei den übrigen wegen der zu lauten Nacht beklagt.
Richtig ruhig und müde wurden wir dann erst am nächsten Tag im Technischen Museum, denn da saßen fast alle erschöpft auf den Bänken rum. Nach dem Besuch im Museum ging’s dann sofort zum Zug, denn die meisten hatten jetzt von Wien wirklich genug.
Wieder ein Danke an die begleitenden Lehrerinnen!

Hotel-Besichtigung in Bad Gastein

Am 28. Juni besichtigten Frau Ing. Waltraud Pohn und Frau Ing. Marie-Luise Palmetshofer mit der 4. HLW B das Hotel Weißmayr (4+) in Bad Gastein. Sie wollten es zum Abschluss noch einmal genau wissen - Gelerntes aus ABO (Angewandte Betriebsorganisation) in die Praxis umsetzen. Sie informierten sich über Ausstattung und Personalorganisation, die Tourismuslogistik und die Geschichte Bad Gasteins. Natürlich durfte auch die Besichtigung des berühmten Wasserfalls und ein Rundgang durch das Casino nicht fehlen! Frau FL Elfriede Maier ein Danke für die Organisation der Exkursion!

Akademielehrgang Informationsmanagement

Am 28. Juni legten unsere Kolleginnen FL Helga Weberndorfer und FL Anneliese Unger erfolgreich die Abschlussprüfung des ESF-Akademielehrgangs Informationsmanagement ab. Wir gratulieren zu dieser zusätzlichen Qualifikation!

Psychosoziales Netzwerk

15 Schülerinnen (3. BAKIP, 4. BAKIP B, 4. HLW B) haben in diesem Schuljahr unter der Leitung von Mag. Ruth Winter, Mag. Brigitte Benedukt und Mag. Wolfgang Humer die unverbindliche Übung „Psychosoziales Netzwerk" abgeschlossen. Sie werden nächstes Jahr die Patenschaft für die ersten Klassen übernehmen und bei Fragen und Konflikten hilfreich zur Seite stehen. Überlegt wird, einen Briefkasten bzw. eine Intranet-Adresse einzurichten, mit Hilfe derer sich alle mit Fragen und Anliegen an die Schülerinnen des psychosozialen Netzwerks wenden können. Wir freuen uns, dass voraussichtlich im neuen Jahr diese Gruppe die Ausbildung fortsetzt und eine neue Gruppe damit beginnt. Vielen Dank vor allem Mag. Winter für die Initiative zu dieser wertvollen Ausbildung!

Querflötenkonzert

Der Freitag nach der Schlusskonferenz (diesmal war es der 2. Juli) bietet sich immer besonders gut an für Aktivitäten wie das Querflötenkonzert! Auch heuer wieder lud Frau FL Gudrun Moitzi mit Schülerinnen der BAKIP dazu ein! Das Programm stand diesmal unter dem Motto „Flute goes Pop" und hatte von „Fame" über „The Entertainer" zu „Tears in Heaven" jede Menge wunderschöne Melodien zu bieten! Wir bestaunten das musikalische Können unserer Schülerinnen und die originelle Moderation von Mag. Edith Ottinger! Der größte Hit waren am Schluss wieder die „Special guests" – diesmal die Kollegen Mag. Humer und Mag. Klaus mit mir (Mag. Hinterleitner) mit Gesang und Klavier! Wie könnte es anders sein - die Schülerinnen waren von uns restlos begeistert!

Afrika-Projekt

„Afrika – ein Kontinent stellt sich vor!" Unter dieses Motto stellte die 2. Klasse der Fachschule für wirtschaftliche Berufe ihren Beitrag zum Gelingen des heurigen Schulfestes. Im Unterricht erarbeiteten sie eine Powerpoint-Präsentation über den Kontinent mit Schwerpunkt auf das Land „Ghana". Abgerundet wurde die Vorstellung beim Schulfest mit kulinarischen Schmankerln wie Melonenlassi, Gazellenhörnchen und anderen Spezialitäten. Ein Obstkorb mit exotischen Früchten sollte die Vielfalt der afrikanischen Staaten symbolisieren.
Der Reinerlös, der durch den Verkauf der Speisen und Getränke am „Afrika-Stand" von der 2. FW erwirtschaftet wurde, kommt den beiden afrikanischen Schülerinnen Akua und Elli zugute.

Schulfest und Präsentation CD-Kinderlied

Am Mittwoch, 7. Juli, fand von 10:00 bis 14:00 Uhr unser Schulfest statt, zu dem auch Eltern, Freunde, Verwandte, ehemalige und zukünftige Schülerinnen eingeladen waren! Mit viel Engagement wurden von Schülerinnen und Lehrern/-innen vor allem in den beiden Projekttagen zuvor die Angebote vorbereitet: Information über die Schule und den Absolventenverein, lustige Sport- und Geschicklichkeitsspiele, ein wirklich tolles Kinderspielprogramm, das Afrika-Projekt, von dem oben berichtet wurde, ein französisches und ein spanisches Büffet, das Kuchen-Buffet des Elternvereins (ein großes Danke den Eltern für die vielen gespendeten Kuchen und die super Organisation) sowie die gschmackigen Grillwürstel, die in bewährter Weise von unseren Grillmeistern Mag. Humer und Mag. Klaus gebraten wurden! Für das leibliche Wohl war also bestens gesorgt! Doch auch das kulturelle Programm konnte sich sehen lassen, mit tollen, von Mag. Anita Brandner, Mag. Susanne Nussbaumer und Mag. Nicole Aichmayer einstudierten Tanzeinlagen der 2. HLW A und der 2. BAKIP und mit musikalischen Darbietungen unter der Leitung von Mag. Christine Zeppetzauer, FL Gudrun Moitzi und FL Walter Fellner. Unglaublich, wie toll die Solistinnen und der Chor gesungen haben! Wir haben tatsächlich viele musikalische Talente an unserer Schule, auf die wir sehr stolz sind und die wir nur ermutigen können, ihre Stimme weiterhin zu entfalten!
Den Höhepunkt des Schulfestes stellte die Präsentation der CD „Kinderlied" dar, die ich (Mag. Hinterleitner) zusammen mit dem begabten jungen Musiker Christoph Muß produziert habe. Moderator Vizebürgermeister von Timelkam Andreas Krautschneider stellte „Unique Records" und die Entstehungsgeschichte der Kinderlied-CD vor. Christoph Muss trug selbst zwei Lieder" vor, beim ersten spielte er selbst Klavier, beim zweiten begleitete ihn FL Walter Fellner auf der Gitarre. Besonders gefreut haben sich alle über die 8-jährige Agnes Andorfer, die von ihren Eltern begleitet das Lied "Apfelbäumchen" von Reinhard Mey sang, das ebenfalls auf der CD zu hören ist. Den Erlös dieser wunderschönen CD für Erwachsene und Kinder, die mit gefühlvollen Kompositionen über Kinder bezaubert, lassen Studio und Musiker unseren Schulen zugute kommen! (Die CD "Kinderlied" ist weiterhin um € 8.- im Sekretariat unserer Schule bzw. über die Bestellhotline 0650 94 8 72 01 erhältlich.)
Und noch jemand hat Initiative ergriffen, um unseren Schulküchenumbau mitzusponsern, nämlich die Goldhauben-Bezirksgruppe Vöcklabruck und Sr. Caroline Binder. Bezirksobfrau Frau Annemarie Landl, Frau Christine Hüttmayr, Gattin von Landtagsabgeordnetem Anton Hüttmayr und Frau Ingrid Gschwandtner, Gattin von Stadtrat Dr. Martin Gschwandtner, überreichten der Leiterin unseres Hauses Sr. Maria Maxwald noch einmal symbolisch den bereits beim Bezirkstreffen der Goldhauben übergebenen Scheck von 3500 € aus dem Erlös des Flohmarktes, den die Bezirksgruppe für den Schulküchen-Neubau im Mai im Stadtsaal organisiert hatte.
Sr. Caroline Binder, die seit einigen Jahren mehrere Seniorentanzrunden leitet, hat aus dem Erlös der Tanzrunden ebenfalls einen Scheck von 2000 € überreicht! So viel solidarische Großzügigkeit ist keine Selbstverständlichkeit! Wir freuen uns sehr darüber und danken den Spendern/-innen sehr, sehr herzlich! Wenn die neuen Lehrküchen und der neue Servicebereich fertig sind, dann werden sie dort bestimmt einmal kulinarisch verwöhnt werden!

Pensionierung von FL Monika Fellinger

Sie war eine der Ersten an unserer Schule, und darum fällt der Abschied von ihr besonders schwer! Die Rede ist von Kollegin FL Monika Fellinger, die zur ersten Generation von Lehrerinnen an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik gehört und aus dem Kollegium nur schwer wegzudenken ist. Kollegin Fellinger ist 1977 von Wien her an unsere Schule gekommen und hat sich vor allem durch den Aufbau der Zusatzausbildung Horterziehung an unserer Schule große Verdienste erworben. Im März 2003 wurde sie dafür mit dem Titel „Schulrätin" ausgezeichnet. Besonders geschätzt haben wir Frau FL Fellingers heitere, humorvolle Art, die sie in letzter Zeit besonders gelassen gemacht hat. „Schau ma mal, dann seh ma schon!" Das war ihr Leitspruch, den wir uns natürlich ebenfalls zu Eigen machen!
Wir danken unserer lieben Frau Schulrätin für ihr jahreslanges kompetentes und schwungvolles Engagement und wünschen ihr persönlich weiterhin viel Glück und Elan! Und da sie ja stellvertretende Obfrau unseres Vereins der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco Schulen Vöcklabruck ist, haben wir Gott sei Dank die Freude, dass sie unserer Schule weiterhin erhalten bleibt und der Kontakt mit ihr selbstverständlich aufrecht bleibt!


WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...

* Am 19. Juni luden die Don Bosco Schwestern ihre Nachbarn, die sehr zahlreich erschienen, zu einem Nachbarschaftsfest ein. Das Ziel, sich gegenseitig besser kennen zu lernen, wurde auf jeden Fall erreicht. Vom Säugling über Jugendliche, die sich als ehemalige Kindergartenkinder entpuppten, bis zu den Großeltern war alles auf den Beinen. Es wurde gut gespeist, viel kommuniziert, aus tiefstem Herzen gelacht und einige wenige wagten sogar ein Tänzchen. Ein besonderer Tupfen auf dem „i" war die Anwesenheit des Stadlbauer-Nachbarn, der unter dem Motto „Musik und Witz mit Fritz" köstliche Einlagen aus Gesang und Witzen bot. Die einhellige Meinung der Nachbarn: „Es war einfach super!"
* Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni hat die Projektreferentin des Don Bosco Flüchtlingswerkes Elisabeth Matejka ein informatives und spannendes „Don Bosco Flüchtlingswerk Memory" gestaltet. Es informiert auf spielerische Weise über die Situation von Asylwerbern/-innen in Österreich, über den Verein und dessen Projekte. Gegen eine Mindestspende von € 5,- wird das Memory zugeschickt.
*
Die Vöcklabrucker Don Bosco Schwestern machten am 27. Juni einen Gemeinschaftsausflug nach Linz und Wels. Zuerst ging’s auf den Pöstlingberg, dann wurde das neue Pfarrzentrum der Pfarre Linz-Don Bosco besucht, in dem Sr. Veronika Sturm nun bereits fast ein Jahr lang als pastorale Mitarbeiterin von der Diözese angestellt ist. Für viele Schwestern war dies ein besonderes Erlebnis, weil dort viele Erinnerungen an die Zeit in Linz wach wurden, wo ja die Wiege unserer Schule liegt! Auf der Heimfahrt führte Sr. Maria Schöffl, die ebenfalls seit einem Jahr außer Haus arbeitet, nämlich als Kinderkrankenschwester im Krankenhaus der Kreuzschwestern in Wels, durch ihr Arbeitsfeld, die Kinderstation.
* Christina Dirnwöber aus Niederösterreich, Kindergartenpädagogin, wird am 28. August ihre Kandidatur (Postulat) bei den Don Bosco Schwestern in Baumkirchen beginnen. Die Postulantin Elisabeth Siegl wird im August ihr Noviziat in Castel Gandolfo bei Rom beginnen. Wir wünschen beiden alles Gute und viel Freude auf dem Weg, für den sie sich entschieden haben!
* Am 5. August feiert Sr. Giovanna Zacconi, die mit 92 Jahren noch immer gesund und munter in unserem Haus aktiv ist, ihr 65-jähriges Professjubiläum. Ihr 50-jähriges Jubiläum feiert Sr. Gabriella Brillo, das 40-jährige Sr. Hermine Grasser und Sr. Ida Zauner! Wir gratulieren sehr herzlich und danken den Schwestern für ihren wertvollen Einsatz bei uns im Haus!
* Von 9. bis 14. August wird heuer zum ersten Mal eine Seniorenerlebniswoche für die älteren Don Bosco Schwestern in Eben am Achensee stattfinden. Auch einige Schwestern unserer Gemeinschaft nehmen daran teil. Schönen, erholsamen Urlaub!
* Am 22. Juli ist der Salesianer P. Thomas Astan SDB aus der norddeutschen Provinz zu Gast bei Vera (21:05 Uhr, ORF 2). Der frühere TV-Star, der meist Bösewichte spielte, berichtet über seine Wende zum Salesianer und seinen Einsatz für Straßenkinder!


WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...

Dieses Schuljahr war für manche Kollegen/-innen das erste an der Schule, für unsere Kollegin Schulrätin Monika Fellinger war es das letzte. Durch die Abschiedsfeiern ist uns so richtig bewusst geworden, welch kostbaren Beitrag sie zum Aufbau unserer Schule geleistet hat. Sie hat 27 Jahre lang ein Stück unserer Schulgeschichte in ganz entscheidender Weise mitgeschrieben und wertvolle Spuren hinterlassen. Für ihr kompetentes, großzügiges Engagement in unserer Schule danken wir ihr sehr, sehr herzlich! Und doch sollte es nicht so sein, dass wir erst am Ende einer beruflichen Laufbahn die Verdienste einer Kollegin, eines Kollegen würdigen. Darum sagen wir an dieser Stelle allen unseren Kolleginnen und Kollegen ein großes Danke für ihren selbstverständlichen Einsatz, den sie Tag für Tag leisten und geleistet haben, vor allem während dieses Schuljahres. Genauso herzlich danken wir allen Schülerinnen und Eltern, die im vergangenen Jahr eine Funktion übernommen und sich engagiert in die Schulgemeinschaft eingebracht haben. Gemeinsam haben wir viel gestalten und verwirklichen können! Wir schätzen dieses Mittun und –denken, ohne das wir nicht viel ausrichten könnten, sehr! In diesem Sinn wünschen wir allen schöne und erholsame Ferien!

Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul