NEWS - ARCHIV SJ 2005/06
Wir gratulieren Sr. Mag. Maria
Maxwald ganz herzlich zu ihrer Ernennung zur Provinzialin !
( Näheres zur neuen Provinzialin sh.
www.donbosco.at)

Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Die Ferien sind, wie immer, viel
zu schnell zu Ende gegangen, aber auch so ein Schulbeginn hat wieder sein
Schönes, denn bekanntlich wohnt ja jedem Anfang ein Zauber inne! Dieses
Schuljahr wird für uns auch wieder ein besonderes, weil wir daran denken, dass
genau vor 30 Jahren, also im September 1975, die Don Bosco Schulen hier in
Vöcklabruck ihren Betrieb aufgenommen haben. Aus diesem Grund werden wir in den
zehn News dieses Jahres jeweils drei Jahre der Entwicklung unserer Schulen kurz
vorstellen. Aber nun wieder zu den wichtigsten Mitteilungen am Beginn dieses
Schuljahres:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Sprachferien in Irland
Sr. Gisela berichtet: In den ersten drei Juli-Wochen nahm ich mit vier Schülerinnen unserer Schule an Sprachferien im Oatlands College (eine Schule der „Schulbrüder"), Mount Merrion in Dublin/Irland teil – zusammen mit ca. 300 weiteren Schülerinnen und Schülern aus Don Bosco Schulen aus Spanien und Italien. Unterrichtet wurden sie vormittags von irischen Englisch-Professoren (die Schüler/innen bekamen für den Unterricht sehr gute Schulbücher, die im Preis inkludiert waren). Es gab mehrere Levels: Vom Anfänger bis zum „Master". Anfangs gab es einen Einstufungstest, jede Woche am Freitag einen Test, der den Stoff einerseits wiederholte, andererseits zeigen sollte, ob man sich in der richtigen Gruppe befand. Natürlich hat es jeden Tag auch Aufgaben gegeben! An den Abenden gab es zB Irisch dance, Disco und Pferderennen und an den Wochenenden Ausflüge nach Dublin. Einmal fuhren wir nach Clonmacnoise ins Innere der Insel zu einem berühmten alten irischen Klosterzentrum. Die Gastfamilien waren sehr nett und großzügig – dadurch, dass diese Familien meist auch eine Spanierin oder/ und Italienerin aufgenommen hatten, kam es hier auch zu einem guten Kennenlernen der andern Gruppen. Carina Schneider berichtet selbst von ihrem Eindrücken: "It was a wonderful time ....! Unsere Reise führte uns in den weltoffenen, netten, freundlichen Stadtteil von Blackrock (20 Minuten vom Zentrum Dublins entfernt). Schon bei der Anreise mit dem Bus konnten wir über die endlosen, grünen Wiesen staunen. Neben dem nicht sehr erholsamen Schulalltag, der den ganzen Vormittag von Montag bis Freitag andauerte, konnten wir uns am Nachmittag mit vielen verschiedenen Angeboten in Sport, Kunst .... austoben. Da es aber in unserer eigenen Hand lag, was wir am Nachmittag machten, begaben sich Sr. Gisela und ich auf viele nette und interessante Ausflüge. Ein Ziel war sogar ein Kindergarten, von dem ich gleich sehr an getan war. Meiner Meinung nach vergingen die drei Wochen wie im Flug. Nach der Abschlussdisco, dem Verabschieden unserer neuen Bekanntschaften und der Gastfamilie freute ich mich allerdings auch schon wieder auf zu Hause. Ein großes Dankeschön möchte ich Sr. Gisela aussprechen für ihre nette und liebevolle Betreuung." Diesem Danke schließen wir uns natürlich herzlich an!
Weltjugendtag in Köln
Wir freuen uns, dass vier Schülerinnen unserer Schule beim
Weltjugendtag dabei waren. Nadja Friedl berichtet über dieses große
Sommerereignis: „Mit 100 Jugendlichen aus ganz Österreich sind wir vier
Oberösterreicherinnen (Angie, Lisi, Geny und ich aus der 5. BAKIP) im August
für eine Woche zum Weltjugendtag nach Köln gefahren. Untergebracht waren wir
in einer Don Bosco – Unterkunft (Jünkerath), ca. eine Stunde von Köln
entfernt.
Die Stimmung war eine ganz besondere, wenn wir, wie die anderen Jugendlichen aus
aller Welt, durch die Straßen zogen, um die Städte Köln und Düsseldorf zu
erkunden. Überall gab es Konzerte und Veranstaltungen. Wir nahmen z. B. an
einem weltweiten Don Bosco – Treffen und am Österreichertreffen teil. Ganz
besonders gefiel mir, dass die Pilger aus allen Nationen so gut zusammenhalfen
und beispielsweise ihre Lunchpakete miteinander teilten. Den Papst sahen wir
zwar nur aus weiter Entfernung oder über große Videowände, aber schon alleine
das Dabeisein bei diesem großen Ereignis war faszinierend und wird uns allen
sicher lange in Erinnerung bleiben."
Klassen- und Schülersituation
Heuer haben wir wie im vergangenen Schuljahr ebenfalls 20 Klassen, davon 6 BAKIP- und 10 HLW-Klassen, 3 FW-Klassen und eine Klasse der EWF. Insgesamt haben wir heuer.582 Schüler/innen, davon 405..in der HLW und 177 in der BAKIP. Wie immer wünschen wir allen einen guten Start – besonders natürlich unseren 4 Schülern (2 in der HLW und 2 in der BAKIP), mit denen sozusagen ein neues Kapitel unserer Schulgeschichte beginnt! Viel Freude und Erfolg in unserer Schule!
Personelles
HLW: Heuer wird Mag. Ursula Köttl wieder bei uns
unterrichten. Mag. Christa Ortner übernimmt zwei Stunden Schwimmassistenz in
der 1. BAKIP A und B. BAKIP: Mag. Angelika Mittendorfer wird mit
zwei Stunden Heil- und Sonderpädagogik wieder neu in den Unterricht einsteigen.
Schulwartin: Heuer
werden wir in Frau Herta Thurnhofer zum ersten Mal eine Schulwartin haben. Sie
wird die für Schulwarte üblichen Aufgaben wahrnehmen, und sich und ihre
Funktion im Rahmen des Informationsblocks für alle Klassen am Donnerstag, 15.
September, vorstellen. Schulärztin: Da Frau Dr. Susanne Stammler
aufgrund von zahlreichen Verpflichtungen mit Schulschluss 2005 ihren Dienst an
unserer Schule beendet hat, mussten wir uns kurzfristig um eine neue
Schulärztin umsehen, die wir in Frau Dr. Karin Hainbucher gefunden haben. Da
sie jedoch erst im Wintersemester ihren Turnus beendet, wird ihr Mann, ebenfalls
Arzt, die Schularzttätigkeit im Wintersemester übernehmen, bis sie selbst dann
im Sommersemester regulär als Schulärztin einsteigt. Vertreterinnen des
Schulerhalters: Ab dem heurigen Schuljahr wird Sr. Mag. Maria Maxwald
als Provinzialin die offizielle Vertreterin des Schulerhalters der Don
Bosco-Schwestern auf Provinzebene sein, während Sr. Hermine Mülleder, Leiterin
der Hausgemeinschaft, den Schulerhalter hier bei uns im Haus vor Ort vertritt.
Alle, die in irgendeiner Weise wieder oder
neu in unserer Schule tätig sein werden, heißen wir herzlich willkommen! Wir
wünschen ihnen viel Freude beim Einsatz für unsere Schüler/innen!
Ein Danke für das Engagement
Auch heuer möchten wir es wieder nicht unterlassen, allen Kolleginnen, Kollegen und Schülern/-innen schon im Vorhinein sehr herzlich zu danken, die sich bereit erklärt haben oder dies noch tun werden, eine Funktion innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu übernehmen. Wir beide könnten uns unmöglich im Detail um alles annehmen, und das sollte auch gar nicht so sein. Viel wichtiger ist es, dass Aufgaben und Kompetenzen verteilt und Verantwortlichkeiten gut delegiert werden. So ergeben Schüler- und Lehrervertreter/innen, Klassenvorstände/-innen, Fachgruppenverantwortliche, Kustoden, Bildungsberaterinnen, Bibliothekarinnen usw., Angestellte und Schwestern miteinander ein buntes Geflecht von Personen, die zusammenwirken und ihre je eigene Verantwortung wahrnehmen, damit das Schulleben funktioniert und Farbe bekommt. Vielen Dank also! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Raumsituation
Ganz besonders freuen wir uns natürlich über den neuen Lehrküchen- und Servicebereich, der mit Schulbeginn in Betrieb genommen werden kann. Ein ganz spezielles Danke sagen wir an dieser Stelle Sr. Barbara Aspalter, Sr. Ida Jank, unserem Hausmeister Herrn Thalhammer für die engagierte und umsichtige Begleitung der Bauarbeiten sowie dem Schulerhalter der Don Bosco Schwestern für die Ermöglichung der Realisierung dieses Projektes! Im Bereich der alten Schulküchen wurden über die Ferien drei neue Klassenräume eingerichtet, in die nun drei HLW-Klassen einziehen können. In den beiden kleineren Klassenräume im zweiten Stock Nord können sich heuer die beiden 5. HLWs heimisch machen, während die BAKIP alle fünf Klassen im zweiten Stock besetzen wird. Aufgefallen sind bestimmt auch die teilweise Renovierung der Außenfassade an der Ostseite sowie der neue gelbe Hauptaufgang – „Don Bosco-gelb", wie der Architekt meinte!
Bausteinaktion / Segnung der neuen Lehrküchen
So ein Neubau kostet natürlich immer auch sehr viel Geld. Die Don Bosco-Schwestern haben sich deshalb eine Baustein-Aktion einfallen lassen: Alle sind herzlich eingeladen, mit dem Erwerb eines „Küchenboys" um 10 Euro zur Finanzierung des neuen Lehrküchen- und Servicebereiches beizutragen! Erhältlich ist er an der Pforte oder jeweils am Mittwoch 5., 12. und 19. Oktober am Vöcklabrucker Stadtplatz: Wer sich einen „Küchenboy" bis zur Eröffnung der Lehrküchen am Montag, 14. November 2005 erwirbt, nimmt zugleich an einer Verlosung teil. Die Ziehung der Nummern erfolgt in der Woche von 14. bis 20. November! Originelle Preise locken! An den drei oben genannten Mittwochen gibt es jeweils von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr auch „Tag der offenen Tür" in unserem neuen Lehrküchen- und Servicbereich! Alle sind herzlich eingeladen einfach vorbeizuschauen und das neue Ambiente zu erleben! Am 14. November, am Tag der soeben erwähnten Segnung und Eröffnung des neuen Lehrküchenbereichs für geladene Gäste sowie der Feier anlässlich „30 Jahre Don Bosco Schulen in Vöcklabruck" wird es für die Schüler/innen ein besonderes Programm geben, für das bereits zu Schulschluss geplant wurde und das rechtzeitig bekannt gegeben wird.
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck:1975-78
Nachdem die Don Bosco-Schwestern
1958 in der Don Bosco Pfarre in Linz mit einer einjährigen Haushaltungsschule
begonnen hatten und 1968 die zweijährige dazugekommen war, mussten sie auf
Grund der Nachfrage an eine bauliche Erweiterung denken. Da jedoch die Lage der
Schule in der Nähe der VOEST nicht günstig war, ergab sich als neuer Standort
Vöcklabruck.
1975/76 begannen wir hier mit zwei HH- und einer FW-Klasse (3-jährig) mit
insgesamt 117 Schülerinnen (39, 38 und 37 Schülerinnen). Sie wurden von
insgesamt 14 Lehrern/-innen unterrichtet, darunter drei Mitverwendete (Mag.
Helmut Winter von der HAK für Englisch, Mag. Josef Pernsteiner von der HAK für
Geographie, Dipl. Ing. Margit Hohenleitner aus dem Gymnasium für die
naturwissenschaftlichen Fächer). Zu den Lehrern/-innnen der ersten Stunde
gehörten u. a. sechs Schwestern (Sr. Johanna Montag, Sr. Adele Sinn, Sr. Regina
Karnell, Sr. Friederike Schachenhofer, Sr. Gertrud Haller, Sr. Elfriede Rehacek),
FL Margit Teuflberger (mitgekommen aus Linz), FL Marie-Luise Palmetshofer, FL
Christine Pernsteiner, Mag. Johanna Zeiner, FL Magdalena Gierlinger. 1976/77
wurde auch mit der 1. BAKIP begonnen, somit waren es insgesamt fünf Klassen mit
zusammen 191 Schülerinnen. An Lehrern/-innen sind dazugekommen Sr. Hildegard
Litzlhammer, Sr. Theresia Quatember, Sr. Maria Wallner, FL Margot Schatzl, FL
Susanne Süßner, FL Christine Topf und einige Mitverwendete (Mag. Franz
Lemmerer für Geschichte, Mag. Rudolf Ackerl für Mathematik, Mag. Rudolf Fuchs
für Rechnungswesen, FL Gabriele Ackerl für Leibesübungen, alle aus dem
Gymnasium, und FL Friedrich Roth für Gitarre). 1977/78 gab es sieben Klassen
(zwei HH-, drei FW- und zwei BAKIP-Klassen) mit insgesamt 248 Schülerinnen. In
diesem Jahr kamen etliche neue Lehrer/innen dazu: Sr. Ilse Wonka für
evangelische Religion, Dr. Standhartinger aus der HAK für Volkswirtschaft, FL
Monika Fellinger, FL Lydia Domovitsch, FL Waltraud Hauer, FL Ilse Fischer für
Musik und Gitarre, FL Josef Schmied für Gitarre, FL Roswitha Ehm für
Blockflöte, FL Waltraud Gruber (Pohn), FL Elfriede Pirngruber (Schönbaß)
und als Mitverwendete aus dem Gymnasium Mag. Regina Ozlberger für
Leibeserziehung, Mag. Bruno Danninger für Geschichte, Mag. Norbert Gößner und
Mag. Herbert Weißenbacher.
Schulgottesdienste wurden am Anfang in der Halle vor dem Konferenzzimmer
gefeiert, weil es die Kapelle noch nicht gab. Da auch der Turnsaal noch nicht
fertig war, fuhren die Schülerinnen im ersten Schuljahr mit FL Margit
Teuflberger zum Turnunterricht in die Volksschule nach Ungenach. Bereits im
ersten Jahr gab es eine Ausstellung mit Modeschau. Im zweiten Schuljahr 1976/77,
genau am 7. Dezember 1976, wurde die Schule durch Diösanbischof DDr. Franz
Zauner im Beisein zahlreicher Autoritäten aus dem öffentlichen und schulischen
Bereich eingeweiht – bereits im fertig gestellten Festsaal. Den Chor leitete
dabei Sr. Johanna Montag! Von Anfang an wurde viel Wert auf die Gestaltung von
Festen gelegt. Am 31. Jänner 1977 wurde zum ersten Mal das Don Bosco-Fest
gefeiert. Auch der erste Schikurs wurde bereits im zweiten Jahr veranstaltet.
Nach Ostern 1977 gab es den ersten Lehrerausflug nach Kremsmünster. Im dritten
Schuljahr wurde im Oktober der Nationalfeiertag gefeiert, was in den ersten
Jahren zur Tradition wurde.
Hausordnung
Im vergangenen Schuljahr haben wir sehr intensiv an der Überarbeitung unserer Hausordnung gearbeitet. Sie wird heuer im Oktober bei der ersten Schulgemeinschaftsausschusssitzung beschlossen werden. Bis dahin gilt noch die alte Hausordnung. Bereits zu Schulbeginn jedoch gilt für Raucherinnen, dass nicht mehr in den Fünf-Minuten-Pausen und nicht mehr außerhalb des „Raucherschuppens" geraucht werden darf. Die Kontrolle der Raucherordnung und die Organisation des Raucherdienstes übernimmt ab heuer die Schulwartin. Das Fundbüro bleibt ebenfalls im Externatsbereich, wo die Schulwartin ihr Büro hat. Schüler/innen und Lehrer/innen können sich in praktischen Angelegenheiten jederzeit an sie wenden.
Indexanpassung Schulgeld
Im heurigen Schuljahr 2005/06 wird das Schulgeld auf Grund der Indexanpassung monatlich 79 Euro betragen, der Regiebeitrag macht 39 aus.
Don Bosco Kindergarten
Mit neuer Energie steigt das Team des Don Bosco Kindergartens ins neue Arbeitsjahr ein. Der Betrieb beginnt am Montag, den 12. September mit drei Gruppen und insgesamt 50 Kindern. Im Laufe des Jahres kommen noch einige Kinder dazu. Erstmals begann das Team das Arbeitsjahr mit einer Klausurtagung (Mittwoch, 7. September), bei der es um Organisation und pädagogische Themen ging. Einen besonderen Akzent gilt wieder der Qualitätsentwicklung und –sicherung, wobei das Thema „Umgang mit Kindern, die auffällige Verhaltensweisen zeigen" genauer unter die Lupe genommen wird. Weitere Schwerpunkte werden sein: frühe Sprachförderung, Gartenprojekt, Lese-fit und Öffentlichkeitsarbeit. Das Team freut sich auf die Kinder und die Zusammenarbeit mit der Schule.
EU-Projekt
Mit dem heurigen Schuljahr befinden wir uns im zweiten Jahr unseres Comenius-Projektes „Identimation" mit Partnerschulen in Lodz/Polen (Salesianer-Schule), Burgos/Spanien und (heuer offiziell neu hinzugekommen) Turin/Italien (Schule der Don Bosco-Schwestern). Inoffiziell arbeiten auch die Schule der Salesianer in Rijeka/Kroatien und die Schule der Don Bosco-Schwestern in Caltagirone/Sizilien mit. Das Projektthema für heuer heißt „nationale Identität". Heuer im Frühjahr (voraussichtlich März) wird es wieder ein Schülertreffen an unserer Schule geben, für das wir dann rechtzeitig Gastfamilien suchen. Schon jetzt allen Familien ein herzliches Danke, die eine/n Gastschüler/in aufnehmen!
Besondere Angebote
Auch heuer wird es wieder eine Anfänger- und eine Fortgeschrittenengruppe der unverbindlichen Übung „psychosoziales Netzwerk" geben; ECDL-Prüfungen können weiterhin abgelegt werden; Chorgesang kann als unverbindliche Übung besucht werden und ebenso, falls die nötige Anzahl an Interessentinnen zusammenkommt, ein Begabtenförderkurs zum Thema „Österreichische Identität" (siehe heuriges Thema des EU-Projektes); für die Übernahme verschiedener verantwortlicher Dienste zugunsten der Schulgemeinschaft können auch heuer wieder Leistungsmappen-Bestätigungen beantragt werden. Nähere Informationen dazu gibt es bei den Informationsblöcken für alle Klassen am Donnerstag, 15. September.
Terminplan
Gut geplant, ist halb gewonnen! Daher übermitteln wir auch heuer wieder den vorläufigen Terminplan für dieses Schuljahr, der die wichtigsten Termine enthält (Änderungen und Ergänzungen sind vorbehalten).
News und Homepage
Vor allem die Eltern unserer neuen Schüler/innen machen wir darauf aufmerksam, dass unsere News monatlich erscheinen. Allerdings werden sie nur zu Schulbeginn an alle Schüler/innen und damit deren Familien ausgeteilt. Während des Jahres bitten wir die Eltern, sie entweder auf unserer Homepage im Internet abzurufen, oder sie über ihre Tochter/ihren Sohn kopieren zu lassen. Jeweils ein Exemplar wird an der Anschlagtafel und in jeder Klasse ausgehängt.
Don Bosco Jugendveranstaltungen
Die Don Bosco Familie
Österreichs bietet während des Jahres zahlreiche Jugendveranstaltungen an, zu
denen grundsätzlich österreichweit alle interessierten Jugendlichen eingeladen
sind. Auf einige möchten wir besonders hinweisen:
Sa, 22.10. und So, 23.10.: Confronto-Treffen in Klagenfurt
Fr, 11.11.2005, ab 20:00 Uhr: Ball der Salesianischen Jugendbewegung
Sa, 19.11. und So, 20.11.: Confronto-Treffen Vöcklabruck
Sa, 31.12. bis So, 1.1.: 20 Jahre Silvester einmal anders in Stams
Di, 31.1.: Don Bosco-Fest anlässlich 20 Jahre Don Bosco Haus in Wien
Sa, 25.2. und So, 26.2.: Confronto-Treffen in Graz
So 20.8. bis So 27.8.: Fahrt nach Taizé
Wir laden auch ein, im aufgelegten Programm des Don Bosco Hauses Wien zu
schmökern!
WAS
SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...
* Seit 5. August besteht die Vöcklabrucker Niederlassung der Don Bosco Schwestern aus zwei Gemeinschaften: Leiterin der Gemeinschaft „Maria Auxilium" ist Sr. Hermine Mülleder (zuvor Provinzoberin). Sr. Barbara Aspalter, der wir sehr, sehr herzlich für die Unterstützung aller schulischen Angelegenheiten in ihrer jahrelangen Funktion als Ökonomin und für die umsichtige und kompetente Bauaufsicht im letzten Jahr danken, wird im November in das neue Haus in Salzburg übersiedeln und Sr. Ida Zauner, die jahrelang in der Betreuung der älteren und kranken Mitschwestern wirkte, kam nach Baumkirchen. Neu hinzugekommen sind Sr. Margarete Birklbauer, die bereits früher lange Jahre bei uns im Haus war, und Sr. Margarete Keil aus Wien Hasenleiten. Neu zur neuen Gemeinschaft „Sacro Cuore" im vierten Stock Nord und Süd (der Süd-Stock wurde im vergangenen Schuljahr entsprechend adaptiert) sind hinzugekommen: Sr. Anna Maria Matiussi (Leiterin der Gemeinschaft), Sr. Maria Angela Brignone, Sr. Maria Marte, Sr. Anna Meister, Sr. Maria Reichetseder, Sr. Gertraud Steinauer. Wir wünschen der neuen Gemeinschaft einen guten Beginn! Die Schwestern des Wohn- und Pflegestockes fühlen sich mit der Schule verbunden und unterstützen sie mit ihrem Gebet!
* Sr. Mag. Maria Maxwald, die mit 5. August die Leitung der österreichischen Provinz der Don Bosco Schwestern übernommen hat, hat von 13. bis 26. Juli am Einführungskurs für alle neuen Provinzoberinnen weltweit in Rom teilgenommen und wird ab 9. September gemeinsam mit den anderen Provinzoberinnen der CIEM (Provinzenkonferenz Mittel- und Westeuropa und vorderer Orient) Exerzitien in Israel machen.
* Am 14. Juli fand in Eisenstadt die Präsentation des Buches „Mittendrin bei den Yanomami" von Norbert Lehner über Sr. Maria Wachtler (das um 10,- Euro bei den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck erworben werden kann und dessen Reinerlös den Yanomami zugute kommt) statt. Im Rahmen der von Jugend Eine Welt und Missio Eisenstadt organisierten Präsentation wurde Sr. Maria Wachtler vom Missio Diözesandirektor der Diözese Eisenstadt der goldene Martinsorden für ihre außerordentlichen Verdienste für das bedrohte Indianervolk der Yanomami verliehen.
* Vom 24.-30. Juli fand in Prag das internationale Jugendtreffen "Eurizon" der Salesianer Don Boscos statt. Mit dabei waren auch 14 Österreicher, begleitet von P. Franz Kos. Das Thema "Don’t be afraid to be young" begleitete die rund 150 Teilnehmer aus ganz Europa (Slowakei, Slovenien, Tschechien, Kroatien, Bosnien, Malta, Belgien & Polen) durch die Woche.
* In den Ferien hat es auch noch weitere Veranstaltungen der Don Bosco Schwestern für Kinder- und Jugendliche gegeben: Bergwoche in Kastelruth/Südtirol (16.-23.7.), Ferienmosaik (organisiert von Sr. Veronika Sturm aus Linz hier bei uns in Vöcklabruck, 17.-23.7.), Naturerlebniswoche in Baumkirchen (18.-23.7.), KIM-Woche in Stams (31.7.-7.8.), Familienurlaub in Baumkirchen (14.-20.8.) und in Cavallino/Italien (15.-22.8.).
* Am 5. August 2005 haben mehrere Schwestern in Baumkirchen Professjubiläum gefeiert: 65 Jahre Sr. Paula Rodi, 50 Jahre Sr. Maria Wachtler und Sr. Johanna Montag, 40 Jahre Sr. Stefanie Priebernig, Sr. Margarete Keil, Sr. Maria Schmidberger. Wir gratulieren im Nachhinein sehr herzlich!
* Am 3. August wurde unsere Niederlassung in Wien Hasenleiten geschlossen. Die Don Bosco-Schwestern wirkten dort von 1950 bis 1953 und von 1959 bis 2005 im Pfarrkindergarten und in der Pfarre.
* „Auf dein Wort hin werfe ich meine Netze aus." Unter diesem Motto stand die Feier der Noviziatsaufnahme für zehn junge Frauen aus neun verschiedenen Nationen, darunter auch Christina Dirnwöber, zuvor Kindergartenleiterin in Wien, am 9. August 2005 im internationalen Noviziat der Don Bosco Schwestern in Castelgandolfo.
* Die heurige August-Sammlung der Caritas unterstützte auch ein neues Projekt von Sr. Hildegard Litzlhammer in Kinshasa/Kongo, die in den Sommermonaten auf Heimaturlaub in Oberösterreich war: Die Spenden kommen dem Aufbau einer Konditorei mit angeschlossener Wohnmöglichkeit für die jungen Angestellten im Zentrum von Kinshasa zugute. Vor allem ehemaligen Schülerinnen des Straßenkinderheimes der Don Bosco-Schwestern in Kinshasa soll somit die Möglichkeit einer Berufsausbildung geboten werden.
* Die Volksschule der Don Bosco-Schwestern in Marrero – New Orleans hat infolge des Hurrikans Katrina großen materiellen Schaden erlitten. Die Schwestern arbeiten mit der Diözese zusammen, um den betroffenen Schülern/ innen und deren Familien zu helfen bzw. um zu sehen, ob und wie der Betrieb der katholischen Schulen in New Orleans wieder aufgenommen werden kann.
* Von 26. bis 30. August fand in Vöcklabruck die Jugendpastoraltagung der Don Bosco Schwestern statt – ab 28. August gemeinsam mit den Salesianern. Gastreferentin bei dieser Tagung war die Generalrätin der Don Bosco Schwestern für die Jugendpastoral, Sr. Maria del Carmen Canales Calzadilla. Im ersten Teil präsentierte sie die neuen Richtlinien für das pastorale Wirken der Don Bosco Schwestern, die auf Weltebene erstellt wurden. Gemeinsam wurden Schritte für die Jugendpastoral in den nächsten Jahren überlegt. Sr. Maria del Carmen betonte unter anderem in ihren Impulsreferaten, dass in der Salesianischen Jugendspiritualität die Jugendlichen die Protagonisten sind und dass diese Spiritualität letztlich zum engagierten Einsatz für andere führt. Die Tage waren geprägt von herzlichen, geschwisterlichen Begegnungen - ein zukunftsweisendes Zeichen für die künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Ordensgemeinschaften im Einsatz für die Jugendlichen!
* Im Don Bosco Verlag erschien Anfang September das neue Kinder- und Jugendbuch von Thomas Brezina über Michael Magone und Don Bosco. Der Roman spielt in der Welt der Straßenkinder des 19. Jahrhunderts. „Michael Magone und der wirkliche Mut" ist ein Roman, der sich mit den wichtigsten Grundsätzen über Freundschaft, Fröhlichkeit, Vertrauen und die Kraft, das eigene Leben positiv zu gestalten, auseinandersetzt. Ein ideales Geschenk für Kinder von 9 – 12 Jahren. Das Buch kann zum Preis von € 13,30 direkt bei Jugend Eine Welt bestellt werden (info@jugendeinewelt.at).
* Die Don Bosco-Schwestern setzen, ausgehend von den Impulsen des jeweils letzten Generalkapitels, jedes Jahr unter einen besonderen Themen-Schwerpunkt. Heuer heißt er „Ökologie – Solidarität – Frieden".
* Am 18. September um 16 Uhr findet die Amtseinführung des Salesianers Dr. Ludwig Schwarz als neuer Bischof von Linz im Linzer Mariendom statt. Wir wünschen dem neuen Bischof, den wir bestimmt einmal einladen werden, alles Gute für seine neue Tätigkeit in Oberösterreich!
* Sr. Johanna Denifl, die eine Zeitlang bei uns im Internat als Erzieherin gearbeitet hat, hat August ihre einjährige Vorbereitungszeit auf ihre Tätigkeit als Missionarin (nach ihrem Wunsch in Afrika) in Rom begonnen. Am 25. September bekommen sie und zahlreiche weitere Don Bosco-Schwestern und Salesianer im Rahmen der jährlichen Missionsaussendung das Missionskreuz überreicht.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen der Don Bosco Schulen am Standort Vöcklabruck feiern dürfen. Jubiläen sind immer ein Anlass dazu, dankbar auf das zurückzublicken, was sich in der Geschichte eines Menschen oder einer Institution getan hat, und gleichzeitig, den Blick nach vorn zu richten, um diese gute Entwicklung auch in Zukunft zu garantieren. Für uns heißt dass, dass wir mit Dankbarkeit an jene Schwestern denken, die mit sehr viel persönlichem Einsatz unser Schulhaus aufgebaut haben, und natürlich auch an jene Kollegen/-innen und Schülerinnen, die es von Anfang an belebt und ihm Gestalt gegeben haben. Wenn wir heuer zugleich unsere neuen Lehrküchen segnen und eröffnen dürfen, dann ist das für uns ein Zeichen dafür, dass unsere Schulen weiterhin sehr lebendig sind und sich dank der Mithilfe so vieler gut weiterentfalten! Auch dafür sagen wir allen Beteiligten, vor allem den Schwestern des Hauses und der Provinz, ein großes Danke! Und wenn wir heuer auch unsere neue Hausordnung einführen, die unter dem Motto der Verantwortung steht, dann laden wir alle ein, sich mit viel persönlicher Sensibilität das Leitwort zu Eigen zu machen: „Ich bin verantwortlich für mich selbst. Ich bin verantwortlich für meine Mitmenschen. Ich bin verantwortlich für meine Umwelt." Es ist schön, füreinander Verantwortung zu tragen, denn wenn wir selbst uns für andere verantwortlich fühlen, dann fühlt sich auch immer jemand verantwortlich für uns. In diesem Sinn wünschen wir allen ein gutes, erfolgreiches neues Schuljahr
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Da wir in diesen News sowohl auf
September als auch auf Oktober zurückblicken, hat sich einiges an Information
angesammelt. In dieser Zusammenschau ergibt sich immer ein buntes Bild all
dessen, was sich in kurzer Zeit alles getan hat, wobei immer noch nur das
Wichtigste, das über die ganz normale Unterrichtsarbeit hinausgeht, erwähnt
werden kann.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck: 1978-1981
1978/79 zählte die Schule zwei HH-, drei FF- und drei
BAK-Klassen mit insgesamt 263 Schülerinnen. Als Lehrer/innen kamen hinzu Mag.
Frank Landgraf, Mag. Walter Winter und FL Irmgard Dickinger. FL Waltraud
Brenneis unterrichtete als Mitverwendete bis 1983 Gitarre. Von den Schwestern
kamen bereits 1977 Sr. Adolfine Binder hinzu, 1978 Sr. Caroline Binder.
1979/80 gab es zwei HH-, drei FF- und vier BAK-Klassen mit insgesamt 267
Schülerinnen. Als Lehrer/innen kamen hinzu Mag. Elfriede Lemmerer für Englisch
(mitverwendet aus dem Gymnasium), FL Evelin Wolf und FL Martina Auinger für
Hauswirtschaft, Mag. Christian Spiessberger für Naturkunde. Bereits in diesem
Schuljahr fand am Schuljahresende die erste Befähigungsprüfung der BAK (34
Schülerinnen) statt - unter dem Vorsitz von Landesschulinspektor Dr. Viktor
Hanstanger. Zu den ersten Absolventinnen gehörten FL Rosa Huber, FL Romana
Stadler, FL Ingrid Edelmann und Kipäd Brigitte Merlotti! Und zuvor gab es den
ersten Abschlussball der BAK! Von 1979 bis 1981 wirkten Sr. Erna Marte und Frau
Gertraud Rossmann im Kindergarten.
1980/81 blieb der Klassenstand gleich wie im Vorjahr, die Schülerzahl
betrug 264. Den Lehrkörper erweiterten Mag. Liselotte Huemer für Englisch
(mitverwendet aus der HAK) und FL Maria Ackerl für Gitarre. Sr. Edeltraud
Walser war in diesem Jahr ein halbes Jahr im Kindergarten tätig.
Personelles
Heuer haben wir das Glück, dass wir gleich zwei Fremdsprachen-Assistenten an der Schule haben: Christopher Towle aus England ist bereits das zweite Jahr hier, Frédéric Meylan aus Lausanne in der Schweiz für Französisch ist neu bei uns. Sowohl ihnen als auch unseren Schülerinnen und Schülern viel Spaß bei der Konversation auf Englisch oder Französisch!
Sportwoche
Über die Sportwoche berichten Schülerinnen der 2. BAKIP: „Am
Montag, den 19. September, trafen sich die 2. BAKIP, die 2. HLW A und B und die
2. FW beim Leinerparkplatz, um mit dem Bus zum Mittstättersee zu fahren. Dort
quartierten wir uns im wunderschönen Sporthotel „Steiner" ein. Das Essen
war hervorragend. Auch die ausgewählten Sportarten ... machten uns Spaß und
wir lernten sehr viel dazu. Als Höhepunkt war ursprünglich der „Disco"-Besuch
geplant. Da wir sehr hohe Erwartungen gehabt haben, wurden wir ein wenig
enttäuscht. Aber wir machten das Beste daraus und hatten trotzdem Spaß! Im
Großen und Ganzen war die Sportwoche ein lustiges Erlebnis für uns!"
Natürlich danken wir wieder sehr herzlich unseren Sport-Kolleginnen für
die ausgezeichnete Organisation der Sportwoche und den Klassenvorständinnen
für die gute Begleitung! Wir sehen, dass sich die Idee, die Sportwoche für
alle zweiten Klassen gemeinsam zu veranstalten, damit sie sich untereinander
besser kennen lernen können, sehr bewährt und hoffen, dass sie zur guten
Tradition wird!
Studieninformationsmesse
Am 22.9. besuchten die Schülerinnen der 5 HLW/B und 5. HLW/A begleitet von Mag. Limberger und Dr. Patry die Studieninformationsmesse an der Linzer Kepler-Universität. Dort stellten sich verschiedenste Studienrichtungen, Fachhochschulen, Kollegs, soziale Einrichtungen, Studentenheime und vieles mehr vor. Die Schülerinnen nahmen das umfassende Angebot interessiert wahr und deckten sich mit nützlichem Informationsmaterial ein. Wir hoffen, dass die Berufwahl nun etwas leichter fällt.
Don Bosco Kindergarten
Kindergartenpädagogin Brigitte Merlotti berichtet: „Der 26.September ist der „Tag der Sprachen". Bei uns im Don Bosco Kindergarten wurden dazu entsprechende Akzente gesetzt. Am 6. Oktober wurde in Zusammenarbeit mit Sr. Maria Wallner und der 2. Bakip folgendes Angebot erarbeitet: Im Festsaal der Schule trafen sich die Schülerinnen der 2. Bakip und die Kindergartenkinder, um mit allen Sinnen verschiedene Sprachen erfahrbar zu machen. Als Einstimmung haben die Schülerinnen für die Kinder das Lied: "Guten Morgen" in Italienisch, Türkisch, Englisch, Bulgarisch, Bosnisch ... vorgetragen. Dazu haben die Kinder ihre jeweils entsprechenden Landesflaggen überreicht bekommen und wurden aufgefordert mitzusingen. Das englischsprachige Bewegungsspiel "Bingo" durften die Kinder unter Anleitung der Schülerinnen ausprobieren. Dabei war es Sr. Maria besonders wichtig zu vermitteln, dass Kinder verschiedener Herkunftsnationen den gleichen Stellenwert innerhalb der Kindergartengruppen haben. Als Abschluss für diese Aktivität wurde eine kulinarische Weltreise gewählt. Alle Teilnehmer durften Köstlichkeiten, die die Schülerinnen der 2. Bakip vorbereitet haben, verkosten. Wir als Kindergartenteam bedanken uns für diese eindrucksvolle Aktivität."
EU-Projekttreffen in Turin
Heuer befinden wir uns bereits im zweiten Jahr unseres
dreijährigen EU-Projektes (Comenius) „Identimation: through imagination to
personal, national and European identity". Unsere offiziellen
Partnerschulen sind das Gymnasium der Salesianer Don Boscos in Lodz/Polen, ein
öffentliches Gymnasium in Burgos/Spanien und das Gymnasium der Don
Bosco-Schwestern in Turin. Inoffiziell arbeiten auch die Schule der Don
Bosco-Schwestern in Caltagirone/Sizilien und jene der Salesianer in Rijeka/Kroatien
mit. Das zweite Projektjahr, in dem es also um nationale Identität geht, haben
wir mit einem Projekt- und Schulleitertreffen von 29. September bis 5. Oktober
2005 in der Schule der Don Bosco-Schwestern in Turin, Via Cumiana, gestartet, an
dem die Kollegen/-innen von Lodz und Burgos sowie von unserer Schule Mag. Irene
Limberger, Mag. Nicole Aichmayer und wir beide teilnahmen. Die Lehrerinnen
arbeiteten fest am Projektthema und planten die Aktivitäten für dieses und das
kommende Jahr: Ein Theaterstück, ein Kochbuch, Karikaturen sollen entstehen,
ein Sehenswürdigkeiten-Vergleich anhand von Postkarten soll angestellt, ein
Internetforum eingerichtet und die jeweiligen Bundeshymnen analysiert werden u.
v. m. Zusammen mit den Schwestern haben uns die Turiner Kolleginnen ein buntes
Sightseeing-Programm zusammengestellt, das uns mit den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten Turins bekannt machte: Ägyptisches Museum, Kino-Museum in
der Mole Antonelliana, Königlicher Palast, die Innenstadt und die tollen
Geschäfte. Natürlich durfte auch der Besuch der salesianischen Stätten nicht
fehlen – so erkundeten wir beim Sonntagsausflug auch Mornese und den Colle Don
Bosco sowie am Montag die Maria-Hilf-Basilika und das Don Bosco-Museum in
Valdocco. Einen weiteren Programm-Höhepunkt stellte für uns die Begegnung mit
der SERMIG-Gemeinschaft („servizio missionario gioventù") und deren
Gründer Ernesto Olivero im Friedensarsenal im Stadtteil von Borgo Dora dar. Die
Gemeinschaft, die 1964 gegründet wurde und sich vor allem der Randgruppen
annimmt, hat sich dem weltweiten Einsatz für Frieden verschrieben!
Das Projekttreffen hat uns zahlreiche wertvolle Eindrücke vermittelt und uns
nicht nur eine interessante Stadt erleben lassen, die sich auf die Olympischen
Winterspiele 2006 vorbereitet, sondern uns vor allem Einblick in unsere
Partnerschule gewährt, die uns sehr begeistert und engagiert von den
Schülerinnen und Schülern selbst vorgestellt worden ist! Wir freuen uns schon,
sie und ihre Kolleginnen aus den anderen Partner-Schulen im März beim
europäischen Schülertreffen an unserer Schule begrüßen zu dürfen!
Preise: Zeichen- und Malwettbewerb 2005
Im vergangenen Schuljahr lud das Kulturamt der Stadtgemeinde Vöcklabruck alle höheren Schulen zu einem Zeichen- und Malwettbewerb zum Thema „Farben ohne Ende" ein. Das Ziel des Projektes bestand darin, die Bedeutung der künstlerischen Arbeit an den Schulen hervorzuheben und zugleich kreative Werke junger Talente in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch unsere BAKIP und HLW nahmen an diesem Wettbewerb teil. Bei der Vernissage am 3. Oktober im Lebzelterhaus wurden gleich mehrere unserer Schülerarbeiten wegen besonderer Farbharmonie und Ausdruckskraft prämiert. Die Freude der Schülerinnen war natürlich groß, sowohl über die Preise (drei Sparbücher mit „Startkapital", ein Fotoapparat sowie diverse Gutscheine) als auch darüber, dass von den insgesamt zehn prämierten Arbeiten fünf von unserer Schule stammen!
Schulfotograf
Am 4. und 5. Oktober hat der Schulfotograf Klassenfotos gemacht. Sie sind auf unserer Homepage zu bewundern!
Schüler- und Lehrervertreterwahl
Die Schüler- und Lehrervertreterwahl am 6. Oktober brachte
folgendes Ergebnis:
Schülervertreter/innen der HLW: Astrid
Hattmannstorfer, Theresa Knoll, Florian Doppelbauer, Ivonne Janko, Azra Ramic,
Maria Steinmayr
Schülervertreterinnen der BAKIP:
Sabine Palfinger, Andrea Nußbaumer, Barbara Schifflhuber, Christine Moser,
Julia Schlotter, Sandra Kobler
Lehrervertreterinnen der HLW:
Mag. Michaela Kreuzer, Mag. Irene Limberger, FL Elfriede Maier, FL Romana
Gschwandtner, Mag. Monika Rucker, Mag. Bianca Schöfbänker
Lehrervertreter/innen der BAKIP: Mag. Nicole Aichmayr, Mag.
Ulrike Haas, FL Rosa Huber, Mag. Peter Atzmanstorfer, Mag. Annemarie Müller,
Sr. Mag. Gisela Porges.
Wir danken allen, die sich für diese Funktionen zur Verfügung gestellt haben
und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr im
Schulgemeinschaftsausschuss!
Maturaball der 5. BAKIP
Über ihren Maturaball berichten Nadja Friedl und Angelika
Hemetsberger selbst:
„Am 8. Oktober 2005 fand er nun endlich statt, unser Maturaball im Stadtsaal
Vöcklabruck! Große Mühen und Anstrengungen nahmen wir auf uns, um unseren
Gästen unser Thema „Broadway – ein Blick hinter die Kulissen" nahe zu
bringen. Schon in der vierten Klassen hatten wir mit den intensiven
Vorbereitungen begonnen, in die wir viel Freizeit investierten.
Wir dekorierten unsere Location passend zum Thema mit Glanz und Glamour. Das
richtige Flair erzeugte die Post-Bigband Salzburg mit ihrer musikalischen
Untermalung. Bei den Balleinlagen stellten wir unser musikalisches,
tänzerisches und schauspielerisches Können unter Beweis und ermöglichten dem
Publikum somit einen echten Blick hinter die Kulissen! Die Ballbesucher/innen
hatten die Möglichkeit, tolle Preise bei unserer Riesen-Tombola zu gewinnen,
bei einem Schätzspiel mitzumachen, eine Nanny (unsere Babsi!) zu ersteigern und
zur Rosenkönigin gekürt zu werden. Da es heuer nur ausschließlich der Ball
unserer Klasse war, hatten wir während des gesamten Abends jede Menge zu tun
und somit leider kaum die Möglichkeit, den Ball richtig zu genießen. Dass
dieser Abend dennoch ein großer Erfolg war, das wurde uns in vielen positiven
Feedbacks, vor allem von den Lehrerinnen und Lehrern, die zahlreich erschienen,
rückgemeldet!"
Mais-Labyrinth
Unsere Kollegin Mag. Ruth Winter hatte wieder einmal
originelle Idee. Sie berichtet selbst davon:
„Schon immer faszinierten mich Labyrinthe. Doch als ich das Buch von Uwe Wolf
darüber gelesen hatte, kam mir die Idee, mit Schülerinnen im
Religionsunterricht ein Labyrinth zu erstellen. Ich kannte bisher nur Stein-,
Kräuter- und Mosaik-Labyrinthe, bei denen man einen Überblick hatte und das
Ziel sehen konnte. Mein Gedanke jedoch war der, ein Labyrinth zu schaffen, bei
dem nur der Weg sichtbar war, nicht aber das Ziel. Also kam ich auf den
Gedanken, ein Maislabyrinth anzulegen! Ich bat den Vöcklabrucker Landwirt
Andreas Imlinger, uns ein Stück Feld dafür zur Verfügung zu stellen, die
jetzige 3. BAKIP, das Projekt durchzuführen, und unsere Mathematik-Kollegin
Mag. Margit Hofinger, mit der Klasse im Unterricht die nötigen mathematischen
Vorarbeiten für die Berechnung des Labyrinths zu machen. Alle sagten gern zu!
Als es dann Ende Mai jedoch wirklich soweit war, dass wir die Maissamen in
Labyrinth-Form pflanzen wollten, passte es entweder vom Wetter her oder
terminlich nie, sodass wir unseren Plan nicht ausführen konnten. So musste ich
erkennen, dass schulische Terminplanung und Landwirtschaft schwer unter einen
Hut zu bringen sind! Also wurde der Mais herkömmlich gesät und wir rissen dann
in der vorletzten Schulwoche den Labyrinth-Weg aus. Über den Sommer ist der
Mais gewachsen, sodass wir nun im September/Oktober das Labyrinth begehen und
dabei die Themen „Biologischer Weg der Maispflanze" und „Persönlicher
Lebensweg" behandeln konnten! Alles in allem war es eine sehr gelungene,
bereichernde Erfahrung für uns alle!
SGA-Sitzung
Bei der SGA-Sitzung am 17. Oktober wurden die Schulveranstaltungen und vor allem die neue Hausordnung beschlossen, die somit in Kraft getreten ist!
„We feed the world"
Am 18. Oktober besuchten die 1. bis 4. HLW-und die beiden ersten BAKIP-Klassen den aktuellen Film „We feed the world" im Regauer Star Movie-Kino (die EWF sah ihn zu einem späteren Termin). Der österreichische Filmemacher Ernst Wagenhofer macht sich in diesem Film auf die Spur unseres Essens und sucht dabei ganz unterschiedliche Schauplätze in Österreich, Frankreich, Spanien, Rumänien, der Schweiz und in Brasilien auf. Der aufrüttelnde Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse ist eine Dokumentation über den Mangel im Überfluss. Die Schüler/innen empfanden den Film teilweise als schockierend und zeigten sich sehr betroffen. Möge diese Betroffenheit bei uns allen zu bewusster Ernährung und verantwortlichem Konsumverhalten führen!
Dienstbesprechung Sprachförderung
LSI Mag. Karin Eckerstorfer lud alle Schulleiter/innen, Abteilungsvorständinnen und Deutsch-ARGE-Leiter/innen am 19. Oktober zu einer Dienstbesprechung zum Thema der frühen Sprachförderung von Kindern im Jahr vor dem Schuleintritt nach Linz in die BAKIP Lederergasse ein. Die wertvollen Anregungen stellten eine Hilfe dar für die Erstellung eines Konzeptes zu diesem Thema, das alle BAKIP bis 4. November einzureichen haben.
Küchenboy-Bausteinaktion am Stadtplatz
Der Küchenboy-Verkauf am Vöcklabrucker Stadtplatz jeweils am 5., 12. und 19. Oktober erwies sich als sehr gelungene Aktion, vor allem auch deshalb, weil dabei viele Menschen angesprochen werden und zum Besuch des neuen Lehrküchen- und Servicebereichs am selben Tag eingeladen werden konnten! Tatsächlich wurde dieses Besichtigungsangebot mit regem Interesse von vielen aufgenommen! Ein ganz besonderes Danke an dieser Stelle all jenen Schülerinnen, Lehrerinnen und Schwestern, die sich an der Organisation dieser Verkaufs- und Besichtigungsaktion beteiligt haben – allen voran Fachvorständin Sr. Ida Jank! Weitere Küchenboys sind nach wie vor erhältlich!
Berufsinformationsmesse in Wels
Auch heuer wieder hatten wir unseren eigenen Stand auf der Welser Messe. FL Elfriede Schönbaß sehr herzlichen Dank für die Übernahme der Verantwortung für die Gestaltung der Koje sowie allen Kollegen/-innen und Schülerinnen, die bei Gestaltung und Beratung mitgeholfen haben! Unsere Schule hat sich wieder bestens präsentiert!
Jugendaktion zum Sonntag der Weltkirche
Wie jedes Jahr unterstützen wir auch heuer wieder die Jugendaktion zum Sonntag der Weltkirche am 23. Oktober! Es gibt wieder köstliche Schokoladewürfel, deren Verkaufserlös Missio-Projekten in aller Welt, heuer vor allem im Beispielland Peru zugute kommt! Wir freuen uns, dass unseren Schülerinnen/Schülern die Schokolade so gut schmeckt und dass wir auch heuer wieder unseren Beitrag zu dieser äußerst sinnvollen und gut organisierten Solidaritätsaktion leisten können!
Bilderbuch-Ausstellung
Da wir für die 1. bis 4. BAKIP am 16. Februar 2006 einen Projekttag zum Thema „Lesen und Erzählen" planen, gab es als Vorbereitung darauf von 24. bis 28. Oktober im Festsaal eine Bilderbuchausstellung von Veritas und Caritas. Die Lehrer/innen hatten Gelegenheit, sich Bilderbücher für die Workshops, die sie gestalten werden, auszusuchen und auch die Schüler/innen nützten das Angebot, in die zahlreichen wertvollen Bücher hineinzuschnuppern.
Vortrag Zivilschutz
Ein Mitarbeiter des oberösterreichischen Zivilschutzverbandes informierte am 28. Oktober die 3. und 4. Klassen der HLW und der BAKIP über Sicherheitsfragen im Katastrophenfall. Der Zivilschutzverband ist eine Einrichtung des Innenministeriums, die die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettung vor allem dadurch unterstützt, dass sie Informationsarbeit unter der Bevölkerung leistet. So wie im aktuellen Fall der Vogelgrippe geht es nicht darum, Hysterie zu verbreiten, sondern jeweils alle Maßnahmen im Vorhinein zu treffen, um Gefahren bereits im Keim zu ersticken. Ein weiteres wichtiges Thema bildete auch das des Ersthelfers bei Unfällen.
Ball der Salesianischen Jugendbewegung
Am Fr, 11. November 2005, findet ab 20:00 Uhr der „Ball der Salesianischen Jugendbewegung" im Don Bosco-Haus in Wien statt. Wer daran gerne teilnehmen möchte, kann sich bei Sr. Gisela melden, die mit Schülerinnen zum Ball fährt!
* P. Meinolf von Spee, bisher Provinzial der norddeutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, wurde nach Zusammenlegung der nord- und der süddeutschen Salesianerprovinz (nun mit Sitz in München) vom Generalobern zur Leitung des Vereins „Don Bosco International" in Brüssel ernannt. Aufgabe des Vereins ist es, die Anliegen und die Arbeit der Salesianer Don Boscos in Europa bei den Institutionen der Europäischen Union zu vertreten.
* Am 9. Oktober hat die Pfarre Graz Don Bosco mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser ihr 70-Jahr-Jubiläum gefeiert.
* Mit einem Festakt und einer Festmesse im Wiener Salesianum feierten die Salesianer Don Boscos am Freitag, dem 14. Oktober 2005, die Gründung der österreichischen Provinz vor 100 Jahren. Gemeinsam mit 550 Festgästen, dem Wiener Weihbischof Helmut Krätzl und den beiden Salesianerbischöfen Alois Kothgasser SDB und Ludwig Schwarz SDB erinnerte der Kinder- und Jugendorden an den Einsatz und das Charisma der Söhne Don Boscos. "
* Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der österreichischen Provinz der Salesianer sprachen Erzbischof Alois Kothgasser, Bischof Ludwig Schwarz und Provinzial P. Franz Wöß am 1. November in der Sendung "Erfüllte Zeit" in Ö1 über ihren Orden und über Don Bosco.
* "Der Kirche ein junges Gesicht geben", so lautet das Motto des bereits erschienenen neuen Don Bosco Jahreskalenders. Eine historische Besonderheit ist das Rätsel im aktuellen Kalender: Es wurde dem ersten Don Bosco Kalender aus dem Jahr 1926 entnommen.
* Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober errichtete die NGO Jugend Eine Welt - Don Bosco Aktion Austria im Vienna International Center (VIC) ein originelles Fußballtor, in dem die Millennium-Ziele symbolisiert wurden. Die Ausstellung beabsichtigte, mehr Aufmerksamkeit für die Jahrtausend-Ziele unter den 50.000 Kindern und Jugendlichen, die jährlich das VIC besuchen, zu erregen.
* Die Salesianer in Pakistan haben zunächst ihre Berufsbildungszentren für Jugendliche aus armen Familien von Lahore im Osten und Quetta im Westen geschlossen und Nothilfe für die Familien in der Umgebung geleistet, zum Beispiel Essen, Decken und Milchpulver verteilt.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Die Schüler- und Lehrervertreterwahlen im Oktober haben uns wieder deutlich gezeigt, wie viele Schüler/innen und Lehrer/innen bereit sind, Verantwortung für die Mitgestaltung des Schullebens zu übernehmen. Wir freuen uns sehr darüber und danken allen für die gute Zusammenarbeit!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der November ist für uns
natürlich ganz im Zeichen unserer 30-Jahr-Feier gestanden. Wir freuen uns über
unser gelungenes Fest, das unsere Schule wieder einmal in der Öffentlichkeit
präsent gemacht hat. Was sich daneben – außer natürlich jeder Menge
Unterricht, Schularbeiten und Tests sonst noch getan hat, das ist wieder hier in
unseren News zu lesen:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Mag. Johanna Rabl wurde vom Roten Kreuz das Bronzene Dienstjahrabzeichen für ihren engagierten Einsatz an der Schule zugunsten des Roten Kreuzes verliehen. Wir freuen uns mit ihr über diese Auszeichnung und schließen uns dem Dank des Roten Kreuzes sehr herzlich an!
Peer-Mediationstag
Mag. Ruth Winter, die Organisatorin dieser ausgezeichneten
Initiative berichtet selbst: Am 4. November 2005 fand zum zweiten Mal der
Peer-Mediationstag im Kletterzentrum Delta-Sportpark statt. Teilgenommen haben
13 Schülerinnen unserer Schule und 17 Schüler/innen der HAK Vöcklabruck. Der
Mediationstag stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „eigene Ressourcen
stärken". Dies konnten die Schüler/innen an zwei von drei Stationen
erfahren. Es gab eine Kletterstation mit einer Hochseilschaukel, ein
Trommelworkshop und einen Erlebnisparcours. Kommunikation (verbal und
nonverbal), Kooperation, Verantwortung und Sicherheit sollten auf spielerische,
reflektierte Weise erfahren und bewusst gemacht werden. Laut Rückmeldung der
Teilnehmer/innen war es eine durchaus gelungene Veranstaltung, was auch mit dem
Wunsch einer Fortsetzung im nächsten Jahr ausgedrückt wurde. Ich danke den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Bereitschaft, sich auf das Experiment
einzulassen, sowie den mitverantwortlichen und begleitenden Personen (Mag.
Benedukt, Mag. Humer, Mag. Nussbaumer, FL Pühringer, Klemens Fraunbaum –
Erlebnispädagoge, Frederic Hintenaus – Trommler, Prof. Erich Hamada und Prof.
Dora Kollmann von der HAK) für die Mitgestaltung und die Unterstützung.
Natürlich danken auch wir für dieses tolle Engagement unserer
Lehrer/innen, die den Schülerinnen des psychosozialen Netzwerks dadurch sehr
wertvolle Erfahrungen vermitteln. Wir können diese Initiative nur lebhaft
unterstützen und uns wünschen, dass sie zur Tradition wird!
Maturaball der 5. HLWs
Die Maturakandidatinnen sind zu Recht stolz auf ihren Ball: Unter dem Motto „Schach matt – der letzte Zug" fand am 5. November 2005 in der Steyrermühl der Maturaball der 5. HLW statt. Nach der Eröffnung wurden die Gäste von der Coverband Cartoon durch den Abend begleitet. In der Disco legte DJ Woda für uns auf, und in der Cocktailbar sorgten die Gäste selbst für die Musik, indem sie mit Begeisterung am Karaoke-Singen teilnahmen. Um 22 Uhr stand eine Modenschau von Unlimited auf dem Programm. Auch die Mitternachtseinlage ist uns nach langen Proben sehr gut gelungen. Dank der zahlreichen Besucher war die Stimmung sehr gut und der Ball wurde zu einem vollen Erfolg.
Pädagogischer Tag
Beim heurigen pädagogischen Tag am 5. November beschäftigten wir uns mit drei Themen: mit dem Profil von Lehrerinnen und Lehrern an Don Bosco Schulen, mit der Erstellung des Konzeptes „Besser fördern", das vom BmBWK zur umfassenden Förderung von Schülerinnen und Schülern von den Schulen gefordert wird, und mit dem aktuellen Stand der Schulentwicklungsgruppen (zu denen zB das EU-Projekt gehört, Ökolog- und Ökofit-Projekt, Tag der offenen Tür, Projekttage usw.). Wir Lehrerinnen und Lehrer haben an diesem Tag wirklich sehr fleißig gearbeitet und viel „weitergebracht".
Don Bosco Kindergarten
Am Donnerstag, 20. Oktober, fand um 19.30 Uhr der Elternabend zum Thema „Spielerische Lese- und Sprachförderung im Kindergarten" statt. Am Beginn wurde den Eltern durch eine Powerpoint-Präsentation der theoretische Hintergrund der beiden Schwerpunkte „Lesevorbereitung" und „Sprachförderung", auf die dieses Jahr besonderes Augenmerk gelegt wird, näher gebracht. Auch wurde den Eltern erklärt, dass den Kindern nicht richtig „Lesen" und „Sprechen" beigebracht wird, sondern dass allein durch spielerische Angebote mehr Spaß, Interesse und Freude an Büchern und der Sprache selbst geweckt werden. Da in diesem Jahr die Schulbibliothek vermehrt von den einzelnen Gruppen genutzt wird, wurden die Eltern zur Besichtigung hinübergeführt. Anschließend wurden sie in die jeweils eigenen Gruppenräume gebracht. Sie wurden über die verschiedenen Schwerpunkte und die unterschiedlichen methodischen Ansätze zur Verwirklichung der gruppeneigenen Ziele informiert.
Schüler-Programm zur 30-Jahr-Feier
Schon vor dem Festprogramm gab es für die Schülerinnen und Schüler anlässlich des 30. Geburtstages unserer Schulen, den wir am Montag, dem 14. November 2005 feierten, einen alternativ gestalteten Vormittag. Neben Tee und Schnecken zum Frühstück gab es im Festsaal ein von FL Inge Frisch-Loos mit der 5. BAKIP einstudiertes, wunderbar künstlerisch und originell gestaltetes „Künstler"-Theater sowie parallel dazu ein buntes Programm im Turnsaal mit Musik der von den Schülerinnen der 3. BAKIP gestalteten CD „Colors of Life", Englisch-Französisch-Sketches der 3. HLW B, kreativem Action-Painting der 3. FW und schwungvollen Maturaballeinlagen der 5. HLWs. Außerdem wurden 100 Glücksnummern der Bausteinaktion „Küchenboy" gezogen! Die selbstgestrickten und bestickten Puppen waren während der vergangenen Monate zugunsten des Neubaus verkauft worden.
30-Jahr-Feier und Segnung Lehrküchen
Anschließend fand um 11:30 Uhr die Festfeier zum 30-Jahr-Jubiläum im Festsaal mit Segnung der neuen Küchen und des Servicebereichs statt. Die Verdienste unserer Schulen während der vergangenen 30 Jahre standen im Mittelpunkt der Grußworte von Bürgermeister Herbert Brunsteiner, von Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer und von Landtagsabgeordneten Anton Hüttmayr. Mag. Brunsteiner betonte, dass der Einsatz der Don Bosco Schwestern und ihrer Mitarbeiter/innen 30 Jahre Arbeit für die Jugend, Bildung und für den Ruf der Stadt Vöcklabruck bedeute: „Wir sind stolz auf die Don Bosco Schulen in Vöcklabruck!" Der oberösterreichische Landesschulratspräsident wies auf die tragende Rolle der katholischen Privatschulen im Bildungs- und Ausbildungssystem hin. Die Vermittlung von Werten hat in diesen Schulen einen hohen Stellenwert, betonte LSR-Präsident Enzenhofer. Auch der oberösterreichische Landtagsabgeordnete Anton Hüttmayr erklärte, dass nicht nur die Wirtschaft stark sein müsse, sondern auch der soziale Sektor. Gerade diesen Auftrag erfüllen die Don Bosco Schulen in besonderer Weise. Unter den Gratulanten waren auch als Schulerhalterin unsere Provinzialin, Sr. Mag. Maria Maxwald, deren besonderer Dank sich auch an die Sponsoren unseres kostenintensiven Zubaus richtete: an die Goldhaubengruppe Vöcklabruck, an das Tonstudio Unique Records und an die Seniorentanzgruppe von Sr. Caroline Binder. Auch die Salesianer Don Boscos kamen zu unserem Fest, an der Spitze Provinzial P. Dr. Franz Wöß. Die Segnung der neu gebauten Lehrküchen und des Servicebereichs durch den Seelsorger der Hausgemeinschaft P. Ludwig Schmidt bildete einen weiteren Höhepunkt des Geburtstagsfestes. Ein besonderes Geschenk stellte zum Abschluss das viergängige Festmenu dar, das die Schülerinnen der 4. Klassen HLW gekocht hatten und perfekt servierten. Ihnen und den Kolleginnen FL Christine Lahninger, FL Waltraud Pohn, FL Marina Wallner und FL Petra Holzer ein ganz besonders großes Danke für die hervorragenden kulinarischen Köstlichkeiten und das Spitzen-Service!
Bild-Gedanken: „Martha und Maria"
Hier ein kleiner Auszug der von Mag. Ruth Winter bei der
Segnungsfeier des neuen Lehrküchen- und Servicebereiches vorgetragenen Gedanken
zum Bild „Martha und Maria":
„Diese Stelle beschreibt die Freude der Begegnung und zugleich die Mühe und
Arbeit, die dahinter steht, um der Freude einen entsprechenden, würdigen Rahmen
zu bieten. Wir bekommen Besuch von Menschen, an denen uns sehr viel gelegen ist.
Also versuchen wir, uns und unsere Umgebung so auszurichten, dass diese Personen
uns darin wieder erkennt und sich zugleich bei uns und in unserer Umgebung wohl
fühlen kann. Indem ich meine Umgebung mitgestalten, dehne ich meine
Persönlichkeit in den Raum hinein aus und genau da kann nun Begegnung und
Kommunikation so stattfinden, dass sie für uns wichtig und wertvoll wird. Es
ist also niemals egal, wo und wie wir Menschen/Freunden begegnen. Diese
Evangeliumsstelle beschreibt genau diesen Umstand, dass nämlich Begegnung
niemals nur von den betroffenen Menschen abhängt, sondern dass wir immer auch
das Umfeld mit einbeziehen müssen. Dies zu verstehen, zu üben und umzusetzen,
fällt in den Bereich der Kunsterziehung und Kreativitätsförderung. Und es
schließt den Raum ein bis hin zum Kleinsten, nämlich der Dekoration auf dem
Teller und dem Glas, mit dem wir anstoßen. Der Raum mit seiner Ausstrahlung ist
durch viel Arbeit, gedankliche und materielle, zu dem geworden, was wir hier und
jetzt wahrnehmen können. Mit den Bildern haben wir auch die Verbindung zu den
anderen kreativen Fächern schlagen können, wodurch wir als Schulgemeinschaft
ausdrücken wollen, dass nichts in diesem Haus allein dasteht oder allein
gesehen werden soll. Wir wollen miteinander Bildungsarbeit in vielfältiger
Weise liefern, miteinander arbeiten und miteinander unseren Beitrag zum Feiern
und zur Freude liefern. Das geschmackvolle Ambiente mit seiner hochstehenden
Ausstattung soll auch dazu beitragen, dass die Schülerinnen bei der Arbeit gute
Stimmung haben und sich dadurch der Wichtigkeit der Einstellung zum Arbeiten
auch bewusst werden können. Die Ausbildung, die in diesen Räumen geleistet
wird, soll einer der ältesten Grundregeln, nämlich der Gastfreundschaft im
privaten und beruflichen Bereich, auf vielfältige Weise dienen. Nur, wenn wir
die menschlichen Inhalte der Gastfreundschaft nie aus den Augen verlieren, wird
unsere Arbeit auch in befriedigender Weise zu beruflichen Erfolgen führen, denn
Gäste suchen nicht nur gutes Essen, sondern vor allem menschliche Begegnung.
Wir bitten Sie, sich heute mit uns über unseren Werdegang bis jetzt und über
die gute Zukunft, der wir entgegenschauen, zu freuen. Für all das möchten wir
Dank sagen und Gottes Segen erbitten."
Jausenaktion für „El Salvador"
Am 25. November veranstalteten die BAKIP-Klassen ein Jausenbuffet zugunsten der Opfer des Tropensturms „STAN" in El Salvador. Initiiert wurde die Aktion von Karin Pomberger, die 1999 an der BAKIP maturiert und bis Ende August 2005 ein Jahr als Entwicklungshelferin in El Salvador verbracht hat. Der Verein Inter-Sol (International Solidarity) aus Salzburg, über den Karin in El Salvador 13 Kindergärten betreut hat, unterstützt die durch die Hochwasser furchtbar geschädigten Familien mit Nothilfepaketen um 119 Euro, die den Menschen Überlebenshilfe und eine kleine Starthilfe für einen Neuanfang bieten. Bei unserer Jausenaktion sind 306,11 Euro zusammengekommen! Vielen, herzlichen Dank allen, die die guten Brote und Kuchen zur Verfügung gestellt haben, und natürlich allen, die sie mit Appetit verzehrt haben!
„Christkindl - X-mas": Albanien-Christbaum
Vier Lehrerinnen mit vier verschiedenen Klassen nahmen an
diesem von der ÖBB und dem Landesschulrat für OÖ im WS 2005/06
ausgeschriebenen Wettbewerb zum Thema „Christkindl oder X-mas: Weihnachten in
Europa" teil. Die Schüler/innen waren eingeladen, ein Land Europas zu
wählen, sich mit dessen Weihnachtsbräuchen auseinander zu setzen und passenden
Christbaumschmuck dazu herzustellen, mit dem am 25. November Christbäume am
Linzer Hauptbahnhof geschmückt werden sollten. Hier ein Auszug aus der von FL
Inge Frisch-Loos eingereichten Projektbeschreibung:
Unsere Projektidee: Als Don Bosco Schulen fiel es uns nicht schwer, ein Land
zu wählen, das es wirklich verdient, anderen Menschen in seiner Eigenart nahe
gebracht zu werden – umso mehr, als unsere Kollegin FL Petra Holzer zwei Jahre
bei den Don Bosco-Schwestern in Shkodra/Albanien unterrichtet hat. Bei den
Vorbereitungsarbeiten zu diesem Projekt, nämlich das Land landschaftlich,
klimatisch, politisch, geschichtlich und vom Brauchtum her zu erkunden, kamen
die Schülerinnen und Schüler zur Ansicht, dass es wenig einfühlsam wäre,
für Albanien einen Weihnachtsbaum im herkömmlichen Sinn zu gestalten. Als unser
Motto wählten wir uns daher: Licht für Albanien. Wir meinen damit
ein geistiges Licht der Aufklärung über die Geschichte, die Politik und das
Brauchtum dieses Landes.
Unser Christbaum: Der Stamm unseres Baumes „stammt" von einem
albanischen Brauch her, am 24. Dezember einen Holzklotz, nämlich den „Buzmi",
ins Haus zu bringen, der mit den Speisen des Festtages gefüttert wird. Es geht
dabei um die Wiedergeburt der Sonne. Aus dem Holzklotz erhebt sich der
Weihnachtsbaum in Form eines A, das für Albanien steht. Auf den Quersprossen
hängen 56 gefüllte und bemalte Kugeln in der Größe von 5 bis 16 cm, in denen
wir Albanien vorstellen und Wünsche darbringen. Der Baum ist ca. 2 m hoch.
Unsere Künstlerinnen und Techniken:
Passend dazu wurden zwei Informationsbroschüren zu Albanien
allgemein und zu albanischen Weihnachts- und Winterbräuchen gestaltet. Der Baum
ist von 6. bis 16. Dezember 2005 bei der Ausstellung „Alte und neue
Weihnachtskrippen" im Lebzelterhaus Vöcklabruck zu besichtigen und spielt
auch bei unserem Adventkonzert am 16. Dezember in der Dörfl Kirche eine
wichtige Rolle!
„There’s a light": Adventkonzert für Albanien
„Licht für Albanien": Unter diesem Motto gestaltet
ein gemischter Chor von Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen unter der Leitung
von Mag. Christine Zeppetzauer am Freitag, den 16. Dezember 2005 um 19:00 Uhr in
der Dörflkirche Vöcklabruck wieder ein Adventkonzert. Texte zu den Symbolen in
den wunderschönen Kugeln unseres Albanien-Christbaumes begleiten das
besinnliche, mit Liedern und Instrumentalmusik gestaltete Programm. Wir laden
sehr herzlich ein, mit Freunden, Verwandten und Bekannten daran teilzunehmen!
Der Erlös der freiwilligen Spenden kommt dem Projekt der Don Bosco-Schwestern
in Tale-Bregdeti (Albanien) zugute (Projektbeschreibung siehe weiter unten).
WAS
SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...
* „Boote für das Leben": Am 5. Oktober wurden von den Don Bosco-Schwestern mit den Spenden, die aus aller Welt eingegangen sind, in Tiruvottiyur 86 Boote im Rahmen einer Segnungsfeier an Fischerfamilien übergeben, die Opfer des Tsunami geworden waren. Bereits am 30. Mai wurden 40 Boote übergeben, am 14. Juli weitere 45 Boote. Insgesamt sind das 171 Boote, die 850 Familien zugute kommen. Auch unsere Spenden haben dazu beigetragen!
* Sr. Adele Sinn, die früher an unserer Schule unterrichtet hat, feierte am 19. November in Innsbruck ihre Promotion. Ihr Dissertationsthema im Bereich Spanisch/Sozioloinguistik lautete: „Die Verschriftung des Yanomami. Ein bilinguales und interkulturelles Schulmodell". Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem ausgezeichneten Studienerfolg!
* Über das Confronto-Treffen am 19./20. November bei uns in der Schule berichten Confronto-Jugendliche ganz begeistert: Wir erwarteten ein ganz „normales" Confronto. Was wir aber geboten bekamen, war nicht vorhersehbar. Blasmusik, eine Wandermesse, ein Kletterabenteuer... Aber schön der Reihe nach. Rund 60 Teilnehmer aus ganz Österreich fanden sich in den Don Bosco Schulen in Vöcklabruck ein. Wir wurden gleich einmal in Kleingruppen aufgeteilt wurden um bei verschiedenen kurzen Stationen den Confronto-Führerschein zu bestehen. Die Prüfer präsentierten sich jedoch alles andere als übergenau und so würden viele im Confronto-Straßenverkehr wohl noch immer ein potentielles Geisterfahrerrisiko abgeben. Der Abend hatte es dann in sich: Nach einer Klettertour durch das gewaltige Don Bosco Schulhaus-Massiv wobei jeder Expeditionsteilnehmer mit einem Handicap ausgestattet wurde und so die schwierigsten Pfade zu bewältigen waren, stand der Abend im Zeichens des Brauchtums. Die Original Fidelen-Confronto-- Musikanten sorgten für ein „gmiatliches" Ambiente, bei dem die einzelnen Regionen auch einen Teil ihres Kulturgutes zur Schau stellen konnten: ihre Landeshymne. Der Tag endete mit einer einzigartig gestalteten Messe mit Beginn um 23:00 Uhr, bei der die einzelnen Messabschnitte in verschiedene Stationen im dunklen Schulgebäude verlegt wurden. Der Sonntag begann, wie der Samstag geendet hatte: besinnlich mit einem Morgenlob. Mr. X hielt uns dann den restlichen Vormittag auf Trab. Ein mysteriöser Unbekannter sollte gefunden werden. Verschiedene Charaktere, verteilt im ganzen Haus, jeder für sich einzigartig in seiner Rolle und mit den verschiedensten Aufgaben ausgestattet stellten ein zu lösendes Puzzle dar, das von den Teilnehmern zusammengesetzt werden musste und schlussendlich Mr. X entlarven sollte: Jesus. Einer, der uns jeden Schritt unseres Lebensweges begleitet. Ein großes Lob in das Confronto-Schnee-Land, das ein großes Team in OÖ sehr kreativ und abwechslungsreich vorbereitet hatte (Lissy & Martin Jordan). Zu diesem Team gehörten auch einige Schülerinnen unserer 5. BAKIP, die ganz super Vorbereitungsarbeit geleistet und ganz toll mitgestaltet haben!
* Die Don Bosco-Schwestern unterstützen heuer österreichweit wieder ein Projekt der Schwestern in Tirana: Seit September 2004 haben sie am Wochenende in der Zone im Dorf Tale-Bregdeti/Albanien mit Freizeitaktivitäten für Jugendliche begonnen. Nun sind sie dabei, dort auch eine Unterkunft für Schwestern herzurichten, damit diese auf Dauer dort bleiben und in Tale ihre dritte Niederlassung in Albanien errichten können. Die Zahl der dort betreuten Kinder und Jugendlichen steigt ständig – an die 400 besuchen abwechselnd das Oratorium, das von den (vor allem islamischen) Familien sehr geschätzt wird. Die Kinder in dieser Region sind sehr gefährdet und erleiden vielfach verschiedenste Formen der Gewalt. Die Situation im Land ist noch immer sehr prekär, vor allem die Landbevölkerung lebt in äußerst ärmlichen Verhältnissen. Ein besonderes Problem stellt die Emigration der Jugendlichen dar (40% der Bevölkerung zwischen 19 und 40 Jahren ist schon ins Ausland abgewandert). Unter den Kindern und Jugendlichen ergeben sich vor allem folgende Gefahrengruppen: Schulabbrecher (Eltern schicken ihre Kinder zwischen 5 und 15 Jahren oft in gutem Glauben ins Ausland, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, doch in Wirklichkeit werden sie von korrupten Organisationen zu moderner „Sklaverei" - vor allem zum Betteln - gezwungen), Kriminelle, Drogenabhängige und Mädchen bzw. junge Frauen, die zu Prostituierten werden (vielen wird Heirat und Arbeit im Ausland versprochen, doch statt dessen werden sie in die Prostitution getrieben). Nach Beendigung des Schulbesuchs laufen Hunderte Kinder Gefahr, den Großteil ihrer Freizeit auf der Straße zu verbringen oder beim Hüten von Tieren, während die Eltern auf den Feldern arbeiten. Die Probleme werden verstärkt durch mangelnde erzieherische Strukturen und fehlendes entsprechend qualifiziertes pädagogisches Personal. Das Zentrum in Tale-Bregdeti hat zum Ziel, den äußerst armen Kindern und Jugendlichen jeden Nachmittag ein pädagogisch-spielerisches Angebot machen und das entsprechende Personal dafür bereitstellen. Auf diese Weise soll ihnen die Eingliederung in die Gesellschaft nach der Schulzeit erleichtert und den Eltern geholfen werden, die oft nicht wissen, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Besonderes Augenmerk wird auf Freizeit-Pädagogik gelegt, damit die Kinder und Jugendlichen Freundschaften über ihre enge Herkunftsorte hinaus knüpfen, ihre Kreativität entwickeln, die in der Schule erworbenen Fähigkeiten festigen und eine Fremdsprache erlernen können. Die Erziehung zur Körperpflege und die Werterziehung stellen weitere Schwerpunkte dar.
* Mit dem Kauf einer
holzgeschnitzten Krippe aus Betlehem (95 Euro) hilft die Don Bosco
Aktion Jugend Eine Welt unter dem Motto „Brot für Betlehem"
der Bäckerei der Salesianer in Bethlehem. Für uns Christen ist Bethlehem mehr
als ein geographischer Ort. Doch das Symbol der Zuflucht und des
Weihnachtsfriedens ist in großer Bedrängnis. Die schwierige politische Lage
trifft die Bevölkerung, besonders die Kinder und Jugendlichen, hart. Die Bäckerei
der Salesianer Don Boscos hilft, die ärmsten Familien zu ernähren. Mehr
als die Hälfte der täglich gebackenen 2.500 großen Brotlaibe werden an 250
Familien am Tag verteilt, unter ihnen die Ärmsten der Bevölkerung von
Bethlehem. In Bethlehem ist das tägliche Leben der Bevölkerung ein
Hürdenlauf, der von Versorgungsschwierigkeiten, Angst und Unruhen geprägt ist.
In der Geburtsstadt Jesu beträgt die Arbeitslosigkeit ca. 75 %. Der Tourismus
war die wichtigste Einkommensquelle. Doch die Pilger und Touristen wagen sich
nicht mehr in die abgeriegelte Stadt, um die eine Mauer gebaut wird. Bethlehem
ist ein großes Gefängnis geworden – rundherum eingemauert. Die Bäckerei
gibt es schon seit 80 Jahren. Ursprünglich wurde sie gegründet, um Brot für
das Waisenhaus und die Salesianer Don Boscos herzustellen. Doch nun leisten die
Bäcker mehr als je zuvor, damit wenigstens der Hunger gestillt wird. Für
Frieden und normale Verhältnisse kann hier nur noch Gott sorgen. Die Menschen
wissen keinen Rat mehr; zu lange herrschen Krieg, Unversöhnlichkeit und
Verzweiflung in Bethlehem.
Bestellungen: Don Bosco Aktion Jugend Eine Welt
info@jugendeinewelt.at; www.jugendeinewelt.at
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* In Lyon wurden am Dienstag, dem 8. November 2005, die Salesianer Don Boscos mit dem internationalen Medienpreis für "Educommunication" ("Kommunikationserziehung") ausgezeichnet. Der Preis wird von der Katholischen Weltunion der Presse UCIP und dem Katholischen Weltverband für Kommunikation SIGNIS vergeben. Mit dem Preis werden die professionell durchgeführten Initiativen des Kinder- und Jugendordens im Bereich der Erziehung zum verantwortungsvollem Umgang mit Kommunikationsmitteln gewürdigt.
* Unter der Internetadresse http://www.donbosco-kalender.info findet ihr einen sehr nett gestalteten Don Bosco-Adventkalender. Jeden Tag gibt’s ein neues Türchen anzuklicken!
* Heuer wird in Stams 25 Jahre „Silvester einmal anders" gefeiert. Thema: „Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber gestaltbar." Nähere Infos bei den Don Bosco-Schwestern!
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Im November haben wir viel Schönes erlebt. Ein Höhepunkt war sicher unsere 30-Jahr-Feier, die uns wieder einmal gezeigt hat, wie schön es ist, wenn so viele ihre Ideen zusammenlegen und zu einem gelungenen Fest beitragen. Allen Lehrerinnen, Lehrern und Schülerinnen und Schülern von Herzen ein großes Danke, die so engagiert und kreativ beim Schüler-Programm, bei der Feier im Festsaal und beim Festmenü mitgewirkt haben! Ihr wart einfach spitze!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der Dezember ist immer ein kurzer
Schulmonat, auch wenn der Advent heuer besonders lang war. Wir alle freuen uns
auf Weihnachten und auf die wohlverdienten Ferien. Aber zuvor noch einmal ein
Rückblick auf das, was sich in den vergangenen Wochen ereignet hat:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Erlös Missio-Schokoaktion
Wie jedes Jahr, so haben wir auch heuer bei der Missio-Jugendaktion mitgemacht, mit der heuer vor allem Projekte in Peru unterstützt wurden. Die guten Schokowürfel waren sehr begehrt, sodass die zwölf bestellten Schachteln im Nu geleert waren. So konnten wir die Summe von 590,75 Euro an Missio überweisen. Mag. Anna Maria Nitsche ein Danke für die Organisation und allen Schülerinnen, Schülern und Lehrern/-innen für den Schokoladehunger!
Adventkalender
Passend zum Advent ließ sich FL Elfriede Schönbaß heuer etwas Besonderes einfallen. Mit den 5. HLW-Klassen, die die Planung übernahmen, und den 4. HLWs, die die Ausführung besorgten, gestaltete sie einen originellen, künstlerisch sehr wertvollen Adventkalender, hinter dessen Türchen Tag für Tag eine Klasse mehr zum Vorschein kam – auch wenn, um ehrlich zu sein, manche doch die Neugierde nicht ganz zügeln konnten und schon vor dem jeweiligen Tag einen Blick dahinter warfen! Auf jeden Fall vielen Dank für diese nette Advent-Idee!
„Alte und neue Weihnachtskrippen"
Von 6. bis 18. Dezember waren im Lebzelterhaus Vöcklabruck ca. 60 wunderschöne Weihnachtskrippen aus dem Vöcklabrucker Raum zu sehen. Die Bezirksobfrau der Goldhaubengruppe, Frau Konsulent Rosemarie Landl, lud uns ein, auch unsere Weihnachtskrippe aus biblischen Figuren auszustellen, die FL Gertrude Meisinger vor einigen Jahren mit Schülerinnen der BAKIP erstellt hat. Zusammen mit unserem Albanien-Christbaum präsentierte sich die Krippe ausgezeichnet – die Ausstellungsbesucher zeigten sich auf jeden Fall von unseren beiden Kunstwerken begeistert!
Christbaum: „Licht für Albanien"
Vier Lehrerinnen mit vier verschiedenen Klassen nahmen an
diesem von der ÖBB und dem Landesschulrat für OÖ im WS 2005/06
ausgeschriebenen Wettbewerb teil. Die Schüler/innen waren eingeladen, ein Land
Europas zu wählen, sich mit dessen Weihnachtsbräuchen auseinander zu setzen
und passenden künstlerischen Christbaumschmuck dazu herzustellen, mit dem
Anfang Advent Christbäume am Linzer Hauptbahnhof geschmückt werden sollten.
Hier ein Auszug aus der von FL Inge Frisch-Loos eingereichten
Projektbeschreibung:
Unsere Projektidee: Als Don Bosco Schule fiel es uns nicht schwer, ein Land
zu wählen, das es wirklich verdient, anderen Menschen in seiner Eigenart nahe
gebracht zu werden – umso mehr, als unsere Kollegin FL Petra Holzer zwei
Jahre bei den Don Bosco-Schwestern in Shkodra/Albanien unterrichtet hat. Bei
den Vorbereitungsarbeiten zu diesem Projekt, nämlich das Land landschaftlich,
klimatisch, politisch, geschichtlich und vom Brauchtum her zu erkunden, kamen
die Schülerinnen und Schüler zur Ansicht, dass es wenig einfühlsam wäre,
für Albanien einen Weihnachtsbaum im herkömmlichen Sinn zu gestalten.
Als unser Motto wählten wir uns daher: „Licht für Albanien".
Wir meinen damit ein geistiges Licht der Aufklärung über die Geschichte, die
Politik und das Brauchtum dieses Landes.
Unser Christbaum: Der Stamm unseres Baumes „stammt" von einem
albanischen Brauch her, am 24. Dezember einen Holzklotz, nämlich den „Buzmi",
ins Haus zu bringen, der mit den Speisen des Festtages gefüttert wird. Es geht
dabei um die Wiedergeburt der Sonne. Aus dem Holzklotz erhebt sich der
Weihnachtsbaum in Form eines A, das für Albanien steht. Auf den Quersprossen
hängen 56 gefüllte und bemalte Kugeln in der Größe von 5 bis 16 cm, in
denen wir Albanien vorstellen und Wünsche darbringen. Der Baum ist ca. 2 m
hoch.
Unsere Künstlerinnen und unsere Techniken:
Folgende Lehrerinnen haben mit folgenden Klassen mit folgenden Techniken und
Motiven die Christbaumkugeln gefüllt:
FL Inge Frisch-Loos mit der 3. BAKIP: Techniken Hinterglasmalerei, Gestaltung
von Figuren, Gegenständen - Albanische Landschaften und Portraits, Figuren in
albanischen Trachten, Leiterwagen, Schubkarren, landwirtschaftliche Geräte,
alles weihnachtlich aufbereitet.
FL Elfriede Schönbaß mit der 2. BAKIP: Technik Falten – Sternmotive aus
dekorativem weinrotem Faserpapier
FL Christine Fischböck mit der 1. BAKIP: Technik Sticken – Traditionelle
albanische Stickerei auf Leinen
FL Gertrude Meisinger mit der EWF: Technik Filzen – Stern-, Herz-,
Kugelmotive aus Filz in den typisch albanischen Nationalfarben.
Passend dazu wurden zwei Informationsbroschüren zu Albanien allgemein und zu
albanischen Weihnachts- und Winterbräuchen gestaltet.
Adventkonzert Dörflkirche
Unter dem Motto „Licht für Albanien" gestalten
Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen unter der bewährten Leitung von Mag.
Christine Zeppetzauer am Freitag, den 16. Dezember in der Dörflkirche
Vöcklabruck wieder ein Adventkonzert. Texte zu den Symbolen in den
wunderschönen Kugeln des Albanien-Christbaumes begleiteten das besinnliche,
mit Liedern und Instrumentalmusik gestaltete Programm. Zu jedem Text wurden
zwei Kerzen des Christbaumes angezündet, was in der halbdunklen Kirche eine
wunderschöne Stimmung ergab!
Der Erlös der freiwilligen Spenden kommt dem Projekt der Don Bosco-Schwestern
in Tale-Bregdeti (Albanien) zugute, das wir in den letzten News vorgestellt
haben. Insgesamt kamen beim Konzert 430 Euro zusammen – mit privaten Spenden
und dem Beitrag der Don Bosco Schwestern Vöcklabruck werden wir insgesamt 985
Euro nach Albanien überweisen (wir haben 5 Euro pro Person beim
Weihnachtsessen für Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern eingespart,
insgesamt 375 Euro).
Wir sagen allen Sängerinnen und Sängern, Mitgestalterinnen und Mitgestaltern,
die eine wunderschöne Feier gestaltet haben, allen voran natürlich Mag.
Zeppetzauer, ein ganz großes Danke für ihren Einsatz zugunsten dieses
Benefiz-Konzertes!
Don Bosco Kindergarten
Für alle Kindergartenkinder und die beiden 1. BAKIP-Klassen
führte der Vöcklabrucker Puppenexpress, das sind Frau Gudrun Bernauer und
Frau Roswitha Schretzmeyer, am Montag, 12. Dezember wieder das musikalische
Schattentheater „Das Lächeln des Christuskindes" auf. Sowohl Kinder als
auch Schüler/innen waren wieder begeistert von dem wunderschönen, sehr
feinfühlig gespielten Theater!
Im Kindergarten herrscht natürlich auch richtige Weihnachtsstimmung: Die
Nachmittags-Kinder besuchten am Mittwoch, 21. Dezember 2005 mit zwei
Kindergartenpädagoginnen die älteren Schwestern im 4. Stock. Bei einer kurzen
weihnachtlichen Feier wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, die Kinder
übergaben ihre gebastelten Geschenke und es gab selbst gebackene Kekse. Sowohl
den Schwestern, als auch den Kindern hat es große Freude bereitet und beide
Seiten könnten sich gut vorstellen, so eine gemeinsame Feier wieder einmal zu
gestalten. Das Kindergarten-Team wünscht natürlich auch allen anderen
Schwestern ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Gutes Benehmen
Was letztes Jahr ein Pilotprojekt war, scheint zur guten
Tradition zu werden: Auch heuer wieder wird gleich vier Mal das Projekt „Gutes
Benehmen" veranstaltet, zu dem Schüler/innen aus anderen Schulen
eingeladen werden. Am 21. Dezember gestaltete es die 3. HLW A unter der Leitung
von FL Christine Lahninger für eine Klasse der HAK Gmunden und am 22. Dezember
die 4. HLW B unter der Leitung von FL Marina Wallner für die 5. HTL
Vöcklabruck. Wieder war es für beide Seiten eine tolle Erfahrung!
Unsere Schülerinnen sind einfach spitze – sie wissen sich nicht nur selbst
gut zu benehmen, sondern haben auch eine ganz tolle Gabe, dieses Wissen
weiterzugeben! Die jungen Herren können euch wirklich dankbar sein! Wenn sie
sich künftig in Gesellschaft korrekt verhalten können, dann haben sie es
sicher auch euch zu verdanken! Ein herzliches Danke den beteiligten Lehrerinnen
und Schülerinnen!
Naturkosmetik – selbst gemacht
Viel Spaß hatten die Schülerinnen der 3. BAKIP bei einem besonders lebensnahen Projekt, das zeigt, wie interessant so theoretische Fächer wie Biologie und Chemie sein können: Mit Biologie-Professorin Mag. Ulrike Teufl und Chemie-Professorin Mag. Johanna Rabl stellten sie selbstgemachte Kosmetikartikel her. Unter dem Motto „Naturkosmetik - leicht gemacht" fabrizierten sie Lippenbalsam, Körperbutter, Kälteschutzcreme und Badesalz in der jeweils richtigen biologischen Zusammensetzung. Vom Bienenwachs bis zur Sheabutter und zum Sojaöl sind da jede Menge wertvolle Stoffe drin! Auch ein sehr ansprechend gestalteter Folder, der die Rezepte enthält, wurde von den Schülerinnen erstellt. Wer Lust hat, selbst solche Kosmetikartikel herzustellen, kann sich gern bei der 3. BAKIP informieren! „Die Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Schülerinnen funktionierte einwandfrei. Für die tolle Organisation und die professionelle Durchführung des gesamten Projektes möchten wir den beiden Lehrerinnen recht herzlich danken", so sagen die Schülerinnen selbst.
Blutspendeaktion
Kathrin Reiter und Carina Bamberger aus der 3. FW hatten heuer eine besonders gute Idee: Für den 22. Dezember organisierten sie eine Blutspendeaktion! 39 Schülerinnen, Lehrer/innen und einige andere Personen nahmen daran teil! Durchgeführt wurde die Aktion vom Roten Kreuz des AKH Linz. Die dabei gemachten Erfahrungen dienen den Schülerinnen für ihre Projektarbeit im Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheit und Soziales". Viel Erfolg schon jetzt dabei und ein Danke für die wertvolle Initiative! Kathrin und Carina danken den Betreuungslehrerinnen Frau Dr. Wagner und Frau Prof. Winter und wir sagen natürlich ein Danke allen, die sich 450 ml Blut abzapfen haben lassen – ein gutes Gefühl zu denken, dass es möglicherweise Leben retten kann!
Besser lernen
Dr. Philippe Patry bietet heuer erstmals eine besondere
unverbindliche Übung an, die ganz hervorragend in das Konzept „Besser
fördern" passt, das wir im Rahmen des pädagogischen Tages erarbeitet
haben. Er selbst stellt dieses neue Angebot vor:
„Dieses Semester haben die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen der
HLW und der EWF die Möglichkeit, in einer unverbindlichen Übung das Lernen zu
lernen. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit Themen wie Motivation,
Angst und Stress, dem menschlichen Gedächtnis, Konzentration und Zeitplanung.
Dabei erhalten sie eine Menge an Tipps, wie sie besser und wirkungsvoller
lernen können. Leider muss man dennoch viel Zeit und Konzentration in die
schulische Arbeit stecken – ganz ohne Aufwand geht es einfach nicht. Die
Schülerinnen und Schüler sind eifrig dabei und manche haben vor, die Tipps
gleich umzusetzen. Es ist wichtig, sich die Zeit genau einzuteilen und
regelmäßig konzentriert zu arbeiten. Wer dabei Probleme hat, kann etwa eine
Zeitanalyse machen. Eine Schülerin meinte: ‚Mir hat gut gefallen, dass wir
einen Test gemacht haben, bei dem wir sehen konnten, wo wir schlecht und wo wir
eher gut waren.’
Wir freuen uns über diese neue Initiative und wünschen Dr. Patry weiter
viel Freud an der Lehrveranstaltung und allen Schülern/-innen nicht nur viel
Erfolg, sondern auch viel Spaß beim Lernen!
„Licht für Bethlehem"
Die Weihnachtsfeier der Lehrer/innen, Angestellten und Schwestern und die vorweihnachtlichen Gottesdienste stehen heuer unter dem Thema „Licht für Betlehem". Wir beteiligen uns damit am gleichnamigen Projekt der „Initiative christlicher Orient", die die Christen in den Ländern des vorderen Orients unterstützt. Sie befinden sich auf Grund des Konfliktes zwischen Israelis und Palästinensern und inmitten einer oft moslemischen Mehrheit in einer sehr schwierigen Situation, sodass viele sich zur Abwanderung entscheiden. Auch für die Christen in Betlehem ist die Lage sehr schwierig, besonders auf Grund der acht Meter hohen Mauer, von der die Stadt fast ganz umschlossen ist und die die Bewegungsfreiheit behindert. Mit dem von FL Rosa Maria Huber initiierten und von der 2. BAKIP durchgeführten Verkauf von handgeschnitzten Christbaumanhängern aus Olivenholz, unterstützen auch wir diese wertvolle Aktion. 386,70 Euro sind insgesamt dabei zusammengekommen. Vielen Dank allen, die diesen schönen, sinnvollen Christbaumschmuck erworben haben! Den Gottesdienst selbst hält P. Wolfgang Gracher SDB, der selbst zwei Jahren lang im theologischen Studentat von Cremisan bei Betlehem studiert hat und daher aus eigener Erfahrung über die Lage in der Geburtsstadt Jesu und über die Projekte der Salesianer Don Boscos dort berichten kann (siehe Bericht in den letzten News über das Bäckerei-Projekt). Ebenfalls am 23. Dezember hält Frau Hauke aus St. Georgen, die Professor Hans Hollerweger, Initiator und Leiter der „Initiative christlicher Orient", sehr unterstützt, im Festsaal einen Vortrag über die Situation der Christen in Betlehem und im Orient. Wir danken FL Rosa Huber sehr herzlich für den Anstoß zu dieser Aktion und natürlich auch der 2. BAKIP für die tolle Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes!
Spendenaktion für Pakistan
Besonders gefreut hat uns die Eigeninitiative von zwei Schülerinnen der 4. BAKIP: Sie fanden, dass die Erdbebenopfer von Pakistan, die sich jetzt im Winter in einer besonders schrecklichen Situation befinden, unbedingt auch unsere Hilfe bekommen sollten. Daher gingen sie durch alle Klassen und ermunterten Schüler/innen und Lehrer/innen, je einen Euro für diesen Zweck zu spenden! Und tatsächlich konnten sie bereits 600,22 Euro auf das Spendenkonto von „Nachbar in Not" überweisen! Die Postbeamtin legte sogar noch aus ihrer eigenen Tasche 5 Euro dazu, damit es eine runde Summer ergab! Wir freuen uns sehr über die tolle Initiative der Schülerinnen – sie ist umso wertvoller, weil sie aus eigener Betroffenheit und eigenem Antrieb entstanden ist! Ganz herzlichen Dank dafür!
* Am 12. Dezember war es endlich
so weit: Die Don Bosco-Schwestern sind von Innsbruck in das neue Haus in
Salzburg übersiedelt – mit einem weinenden Auge, weil es nie leicht ist,
Abschied von einem Haus zu nehmen, mit dem ein reiches Stück Geschichte
verbunden ist, aber auch mit einem lachenden Auge, weil es natürlich
andererseits sehr schön ist, ein neues Haus einzurichten und einen neuen
Anfang zu machen. Wir wünschen der neuen Gemeinschaft, dass es ein guter
Anfang wird und dass das Chaos hier und dort bald der Ordnung weicht. Unser
Hausmeister Herr Max Thalhammer hat bei der Umsiedlung und bei verschiedensten
Arbeiten wieder sehr wertvolle Dienste geleistet! Hier die Adresse unseres
neuen Hauses, das zugleich neuer Provinzialatssitz ist:
Schmiedinger Straße 28, 5020 Salzburg,
Tel: 0662/423279, Fax: DW 40
* Sr. Barbara Aspalter, die über zwölf Jahre lang in Vöcklbruck gewirkt hat, ist am 12. Dezember endgültig in die Gemeinschaft von Salzburg gewechselt. Sr. Barbara war lange Jahre Ökonomin des Hauses und hat im letzten Jahr sehr umsichtig und Kompetent den Um- und Zubau des Lehrküchen- und Servicebereiches geleitet. Für alle Anliegen und Interessen der Schule hat sie stets ein offenes Ohr gehabt. Dafür danken wir ihr sehr!
* Das Don Bosco-Gymnasium Unterwaltersdorf hat durch kreatives Engagement über 14.200 Euro für Erdbebenopfer in Pakistan gesammelt. Dazu ließen sie sich viel einfallen: Verkauf von Kinderpunsch und heißer Schokolade, frischen Waffeln mit Tee oder Saft, Käsebrot und Cola beim Fußballturnier; stimmungsvoller Tanzabend und zünftiges Schnapsturnier, Dosen schießen und Kekse backen; Lehrer, Eltern und Großeltern zum Mitmachen einladen, Gulaschsuppe kochen und Gottesdienstbesucher bewirten, in der Fußgängerzone Musik machen und Menschen zum Teilen ermutigen, sich zusammentun und einen Musik- und Gesangabend gestalten, Sportturniere durchführen, Sportler um Autogramme bitten und daraus Lesezeichen basteln, Weihnachtsverpackung basteln und Grußkarten gestalten, im Gebet das Anliegen vor Gott bringen und mit Freude und Dankbarkeit die Jugend bei ihren Aktivitäten begleiten.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Von Oktober bis Dezember haben
heuer besonders viele Soldiaritätsaktionen stattgefunden – für die
Missio/Peru, für El Salvador, für Albanien, für Bethlehem, für Pakistan,
für die Menschen, die Blutspenden brauchen. Dahinter steht viel soziales
Engagement und viel Einsatz – sowohl auf Seiten der Lehrer/innen als auch der
Schüler/innen!
Solche Aktionen können immer nur gemeinsam verwirklicht werden. Gemeinsam Gutes
tun und Freude schenken – das ist wohl auch Weihnachten! Wir freuen uns
persönlich sehr über all die sozialen Initiativen, die immer wieder von
Lehrern/-innen und Schülern/-innen ausgehen und können sie nur kräftigst
unterstützen! Ein großes Danke allen Beteiligten! Sehr herzlich wünschen wir
euch allen, Schülern/-innen, Kolleginnen und Kollegen, Schwestern und
Angestellten, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Das neue Jahr hat kaum begonnen
und schon geht es in Riesenschritten dahin. Der Jänner ist immer ein intensiver
Schularbeiten- und Prüfungsmonat und trotzdem tut sich viel rund um den
normalen Unterricht. Hier wieder eine kleine Kostprobe davon:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
FL Gertrude Meisinger hat von August 2005 bis Jänner
2006 am Leiterkurs zur Herstellung und zum Einsatz von original Doris
Egli-Figuren im Bereich 30 cm-Figuren erfolgreich teilgenommen. Die Ausbildung
beinhaltete folgende Bereiche: den Gestaltungsprozess biblischer Erzählfiguren
demonstrieren und begleiten können, mit den Figuren Bewegungen, Gesten,
Haltungen inszenieren und Aussagen überzeugend vermitteln, Grundkenntnisse im
gemeinsamen Erschließen von Bibelstellen gewinnen, Grundkenntnisse in
Judaistik, Bekleidungs- und Lebenskunde des jüdischen Volkes erlernen und
Kriterien zur Auswahl von Stoffen und Materialien erwerben usw. FL Meisinger
ist somit berechtigt, im Bereich dieser Figurengröße Kurse zu erteilen. Von
19. bis 21. Mai wird sie einen Wochenendkurs zur Herstellung von Bibelfiguren
in der Schule anbieten. Sehr herzlich gratulieren wir FL Meisinger zu dieser
zusätzlichen Qualifikation, die sie sich erworben hat!
Mag. Edith Ottinger hat am 24. Jänner im literarischen Quartier „alte
schmiede" in Wien aus ihren literarischen Texten vorgelesen. Die
Gelegenheit zu erhalten, in diesem renommierten Literaturzentrum vorzulesen,
bedeutet an sich bereits eine große Auszeichnung – das zeigt auch die
Tatsache, dass sie auf dem Programm neben Gert Jonke stand. Mag. Ottingers Text
„Kleine Psychologie des Endes" wurde auch in der Zeitschrift für
Literatur „Kolik 32" veröffentlicht. Seit Oktober hat sie außerdem im
Theater Vogelweide/Wels Regie geführt bei der dreifachen Aufführung des
zusammen mit Theaterkolleginnen selbst verfassten und inszenierten Stückes „d’Schwesdan
K." (Clown- und Bewegungsstück in Anlehnung an „Die drei
Schwestern" von Anton Tschechow). Die nächste Aufführung findet am 24.
Februar im Posthof in Linz statt. Weitere Termine folgen.
Exkursion Landesgericht
Hier im Nachhinein noch ein Bericht von der 5. HLW B vom November: Am Dienstag den 8. November 2005 besichtigten wir das Landesgericht und die Justizanstalt Wels. Gleich um 8:00 Uhr morgens ging es los. Das Busunternehmen Apfl aus Aurach brachte uns zum Ziel. Am Vormittag hatten wir die Möglichkeit, die Verhandlungen im Landesgericht Wels mitzuverfolgen. In sieben verschiedenen Verhandlungen lernten wir deren Ablauf genauer kennen. Die Delikte reichten von Diebstahl, Betrug, Verleumdung bis hin zur leichten und schweren Körperverletzung. Einige dieser Fälle konnten in diesen Verhandlungen abgeschlossen werden, andere wurden vertagt. Der Richter war sehr aufmerksam und informierte uns zwischendurch über die einzelnen Fälle im Detail. Nach diesem spannenden Vormittag folgte ein Besuch der Justizanstalt Wels. In einer interessanten Führung lernten wir die verschiedenen Bereiche der Anstalt kennen. Dazu gehören neben den Zellen oder dem Freigängerhaus auch Einrichtungen wie eine „hauseigene" Bibliothek, eine Betriebsküche, eine Kapelle, eine Arztpraxis, ein Mutter-Kind-Bereich, Sport- und Spazierplätze, kleinere Verhandlungssäle, Besucherräume, usw. Besonders beeindruckend für uns war auch, dass wir die forensische Abteilung besichtigen durften. Dort befinden sich psychisch abnorme Rechtsbrecher. Auch der Besuch dieser Anstalt war sehr aufschlussreich und alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag, welchen wir mit einem verspäteten Mittagessen ausklingen ließen!.
Gottesdienst im städtischen Seniorenheim
Ebenfalls nachholen möchte wir eine Mitteilung, die uns leider vor Weihnachten (14. Dezember) entgangen ist: Auch heuer wieder hat die 3. BAKIP auf Initiative von Mag. Ruth Winter und unter der musikalischen Leitung von FL Elisabeth Tischler einen vorweihnachtlichen Gottesdienst im städtischen Seniorenheim gestaltet. Sie konnten den Seniorinnen und Senioren wieder sehr viel Freude bringen! Wir freuen uns sehr über dieses Engagement und über die gute Kooperation mit dem Sozialkreis Vöcklabruck!
Service-Einsatz beim Kaiserball
Schülerinnen der 4. HLW A berichten selbst von diesem
Serviereinsatz, der nun schon beinahe zur Tradition geworden ist: Nachdem
wir vom Hotel Intercontinental Wien zu einem Service-Einsatz beim Kaiserball in
der Wiener Hofburg eingeladen wurden, stellten sich einige Mädels der 4. und
5. HLW dieser Herausforderung. Am 30. Dezember reisten wir an und feierten
schon im Vorhinein Silvester, um den Gästen des Kaiserballs am 31. Dezember
2005 ein schönes Fest zu bescheren. Verkleidet als Kammerzofen und Mädchen im
Dirndl bedienten wir unsere Gäste! Wir hatten jede Menge Spaß und diese
Ballnacht wird uns auf jeden Fall lange in Erinnerung bleiben!
Schade, dass wir euch nicht sehen konnten! Ihr habt in eurem
außergewöhnlichen Outfit sicher ganz toll ausgesehen! Wir sind auf jeden Fall
stolz auf euch!
Exkursion Impressionismus-Ausstellung Wien
FL Elfriede Schönbaß berichtet davon: Die Schülerinnen
der 2. und 4. BAKIP sowie die BE-Gruppen der 3. und 4. HLW unternahmen im
Jänner 2006 im Rahmen des BE-Unterrichtes eine Exkursion nach Wien, wo eine
einzigartige Sonderausstellung aus dem Musée d’Orsay (Paris) zu sehen war.
Faszinierende Werke von Monet, Renoir, Vincent van Gogh, Toulouse-Lautrec u. a.
Künstlern wurden ihnen von ausgezeichneten Führern näher gebracht. Am
Nachmittag stand das „Museum der Moderne" am Programm – ein krasser,
aber nicht uninteressanter Gegensatz zur Kunst des 19. Jahrhunderts, was in
vielen begeisterten Gesprächen, aber durchaus auch kritischen Bemerkungen zum
Thema Kunst seinen Ausdruck fand. Natürlich durfte auch ein Stadtbummel mit
„Shopping" und Kaffeehausbesuch nicht fehlen!
Den begleitenden Kolleginnen FL Elfriede Schönbaß, FL Inge Frisch-Loos,
FL Gertrude Meisinger und FL Christine Fischböck ein herzliches Danke für
die gute Organistion!
Noch einmal gemeinsam kochen
Die 5. HLW B hatte im Jänner eine besondere Idee. Wir
lassen sie selbst erzählen: Da wir schon in der 5 Klasse sind und das
Kochen sehr vermissen, kamen wir auf die Idee, die neuen Lehrküchen einmal
auszuprobieren. Natürlich war uns bewusst, dass dies nicht ohne Fachlehrerin
möglich ist, darum fragten wir unsere ehemalige Kochlehrerin Frau Wallner. Sie
war sofort hellauf begeistert. Am 13. Jänner um 17:00 Uhr war es dann soweit.
8 Schülerinnen nahmen an diesem außertourlichen Kochunterricht teil. Bereits
zur Vorbesprechung gab es ein Glas Sekt und auch der Aperitif kam nicht zu
kurz. Doch dann konnten wir noch unsere erlernten Kochkünste unter Beweis
stellen. Schließlich haben wir das Essen sehr genossen und ließen den Abend
gemütlich ausklingen. Auf diesem Wege bedanken wir uns noch einmal sehr
herzlich bei Frau Wallner.
Diesem Dank schließen wir uns natürlich an! Wir freuen uns über die
Koch-Begeisterung der Schülerinnen und darüber, dass FL Wallner sie ihnen so
gut vermitteln konnte!
Elternsprechtag
Der heurige Elternsprechtag fand am 17. Jänner von 15:00 bis 19:00 Uhr statt. Das Anmeldesystem über die ausgehängten Zettel hat sich wieder sehr bewährt! Wir freuen uns über alle Kontakte mit den Eltern und danken vor allem der 3. FW unter der Leitung von FL Irmgard Dickinger und FL Waltraud Pohn für die Vorbereitung und Durchführung des Buffets!
SGA-Sitzung
Bei der zweiten SGA-Sitzung am 24. Jänner 2006 wurde vor allem das Konzept „Besser fördern" vorgestellt, das im Lehrkörper erarbeitet wurde und nun zugunsten der Schüler/innen umgesetzt wird. Ziel ist es, die Schüler/innen in vielfältiger Hinsicht bestens zu fördern!
Exkursion EWF nach Linz
Bettina, Tina, Astrid, Schülerinnen der EWF, berichten von ihrer Exkursion: Am Freitag, den 27. Jänner 2006 sind wir, die Klasse EWF, auf eine Exkursion nach Linz gefahren. Dort haben wir einige Informationen bezüglich Lebenslauf- und Bewerbungsschreiben in der Arbeiterkammer erhalten. Die Vortragende klärte uns bezüglich Vorstellungsgespräche auf. Natürlich wurden wir auch mit einbezogen. Die häufigsten Fragen zu einem Vorstellungsgespräch haben wir gründlich durchgemacht und auf einem Zettel festgehalten. Wir würden diese Exkursion auf jeden Fall weiterempfehlen. Vielen Dank FL Marie-Luise Palmetshofer und FL Elfriede Maier für die Organisation dieses wertvollen Angebotes für die Schülerinnen!
Tag der offenen Tür
Am Freitag, dem 27.Jänner 2006, öffneten unsere Schulen
wieder ihre Türen und zeigten den mindestens 730 Besuchern, was sie zu bieten
haben. Neben der Information über die verschiedenen Schultypen und der
Möglichkeit, beim Unterricht dabei zu sein, wurde zu verschiedensten
Aktivitäten eingeladen: Im neuen Lehrküchen- und Servicebereich und in der
Eingangshalle boten die Schülerinnen der beiden 4.HLW unter der Leitung von FL
Lahninger, FL Pohn, FL Wallner und FL Holzer – ihnen ein besonderes Danke!
– im Kaffeehaus, am Buffet, an verschiedenen „Standln" und an der
Cocktailbar selbst zubereitete Köstlichkeiten an. Der neue Küchen- und
Servicebereich erwies sich als ideales Restaurant für die Gäste! Auch die
Vorbereitung ist deutlich leichter, da nicht mehr Tische in die Halle
geschleppt und geschmückt werden müssen! Um ihre sprachliche Vielfältigkeit
unter Beweis zu stellen, spielten Schülerinnen der 3. HLW Sketches in
deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache.
Weiters gab es Querflöten-Schmankerln, wie die „Kleine Nachtmusik" –
ein Pflichtstück genau am Geburtstag Mozarts! -, Irish Songs, gespielt vom
originellen Lehrerterzett Mag. Christine Zeppetzauer, Mag. Irene Limberger und
Mag. Philippe Patry sowie Hip-Hop Tanzaufführungen der 2. BAKIP im Turnsaal.
Die BAKIP gab Praxisinfos im Festsaal und im Meditationsraum konnten die Gäste
bei einem Figurenspiel zusehen. Auch fand wieder eine simulierte
Musik-Eignungsprüfung statt, die großen Anklang fand. Der Übungskindergarten
bot ebenfalls einen beeindruckenden Einblick in seine Erziehungsarbeit. Soweit
nur ein kleiner Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und Angebote!
Allen, die mitgewirkt haben, dass unser Tag der offenen Tür wieder zu einem so
schönen Erfolg wurde, sagen wir ein ganz großes Danke! Nur durch das tolle
Zusammenwirken aller – Lehrer/innen, Schüler/innen, Sekretärin usw. –
können wir unseren Gästen einen so guten und vielfältigen Einblick in unser
Schulleben geben, wie es wieder geschehen ist! Vor allem danken wir sehr
herzlich FL Gertrude Meisinger, die sich wieder als äußerst kompetente und
umsichtige Organisatorin des Tages der offenen Tür erwiesen hat!
Knödelwoche
Davon berichten Adelheid Mitterbauer, Sarah Maria Glück, Sabine Theresa Rachbauer: „Wir lassen es rund gehen!" Unter diesem Motto haben wir im Rahmen unseres ABO-Unterrichtes eine Knödelwoche im Schulrestaurant gestaltet. Unser erster Weg führte uns in die Bibliothek zu den Kochbüchern. Dort suchten und fanden wir viele interessante und „leckere" Rezepte. Durch die vielen Rezepte ging die Inspiration mit uns durch und wir kreierten unseren eigenen Knödel: Der Don Bosco-Knödel war geboren!! In der letzten Jänner-Woche, konntet ihr eine Auswahl der besten Knödel Österreichs, darunter auch den Don Bosco-Knödel, im Schulrestaurant probieren. Im Zuge dieser Woche haben wir für euch manch Interessantes, Lustiges und Wissenswertes im und vorm Schulrestaurant aufgebaut und dekoriert. Zum Beispiel das Knödel 1x1, das Knödelgedicht, die Comics und das Knödelquiz. Zu guter letzt wollen wir noch darauf hinweisen, dass wir die 4 HLW A einen Rekordversuch planen. Wir wollen mit dem größten Knödel der Welt ins Guinessbuch der Rekorde kommen. Denn wir lassen es rund gehen!
Rezept der Don Bosco-Knödel
Die Idee der Don Bosco-Knödel finden wir natürlich total
originell! Sie haben wirklich ausgezeichnet geschmeckt – und bestimmt hat Don
Bosco selbst vom Himmel her mitschnabuliert! Damit ihr die Knödel auch selbst
mal ausprobieren könnt, bringen wir hier das Rezept:
Topfenteig:
250 g Topfen
60 g Butter
200 g griff. Mehl
1 Ei
Fülle:
120 g Dörrzwetschken
0, 08 l Schlagobers
60 g Feinkristallzucker
70 g Haselnüsse gerieben
70 g Mohn gemahlen
40 g Brösel
Rum, Vanillezucker
Nussbrösel:
80 g Butter
100 g Haselnüsse gerieben
80 g Brösel
Zucker, Zimt
Fruchtspiegel:
200 g Himbeeren
40 g Staubzucker
1/2 EL Zitronensaft
10 g Staubzucker
1/8 l Sauerrahm
1/4 Dose Pfirsiche
1 EL Zitronensaft
Zubereitung:
Topfenteig bereiten, Rolle formen und rasten lassen
Wasser zum Kochen bringen
Fülle:
Dörrzwetschken fein hacken
Schlagobers aufkochen, Mohn, Nüsse
Zucker und Gewürze einrühren vom Herd nehmen
Dörrzwetschken unterrühren, abschmecken,
aus der Masse Kugerl formen
vom Teig kleine Stücke abschneiden,
Kugeln mit Teig umhüllen
Knödel kochen, in Nussbrösel wälzen
Fruchtspiegel:
Himbeeren passieren,, durch ein
Sieb streichen, abschmecken
Sauerrahmsauce zubereiten,
Pfirsichhälften pürieren, abschmecken
mehrfärbigen Saucenspiegel auf Teller herstellen
Exkursion in die HTL
FL Rosa Maria Huber und FL Inge Frisch-Loos haben mit der 4. BAKIP eine Exkursion in die HTL organisiert, da diese Klasse für die Landesgartenschau 2007 gemeinsam mit der HTL ein Projekt starten wird. Gestaltet werden vier kinetische Objekte, die anschließend an die Gartenschau im Garten des Übungskindergartens aufgestellt werden. Am 31. Jänner 2006 konnte also die 4. BAKIP in der HTL Vöcklabruck, in der die von unseren Schülerinnen geplanten und gezeichneten Objekte dann praktisch hergestellt werden, die Werkstätten besichtigen. Die Schülerinnen erhielten eine sehr interessante Führung, bei der sie viele Eindrücke gewinnen konnten. Die einzelnen Werkstätten wurden detailliert erklärt. Anhand von Beispielen konnten die Schülerinnen erkennen, aus welchen Materialien man etwas machen kann. Als Geschenk bekamen alle ein selbst gemachtes Lineal und Würfel. Schon jetzt wünschen wir für das gemeinsame Projekt viel Spaß und Erfolg!
Dienstbesprechung zum Don Bosco-Fest
Die Dienstbesprechung für die Lehrer/innen zum Don Bosco-Fest am 31. Jänner ist nun schon bereits zur Tradition geworden. Diesmal wurde eine Powerpoint-Präsentation zur 100-jährigen Geschichte der Provinz der Salesianer in Österreich gezeigt, ein Video über die verschiedenen Niederlassungen der SDB und Don Bosco-Schwestern in Österreich und ein Film über die Olympischen Winterspiele in der Stadt Don Boscos!
20 Jahre Don Bosco Haus Wien
Eugenia Janny und Barbara Hochreiner berichten von ihrer Teilnahme an der 20-Jahr-Feier des Don Bosco-Hauses in Wien: Am Dienstag, 31. Jänner 2006, also genau am eigentlichen Don Bosco-Fest, machten wir (sechs Schülerinnen der 5. BAKIP) uns mit Sr. Gisela auf den Weg nach Wien. Im Don Bosco-Haus angekommen bezogen wir den Seminarraum und machten uns auf den Weg zur Michaelerkirche. Dort begannen wir zwei Spaziergänge durch Wien. Der erste brachten einen Teil von uns auf die Spuren von Kaiserin Elisabeth. Der zweite war ein Geister-Spazierweg! Am Abend nahmen wir dann an der Festmesse zur 20-Jahr-Feier im Don Bosco-Haus teil. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Obwohl wir nur einen Tag in Wien verbrachten, war dieser sehr schön!
* „Gib dein Herz als Pfand!" So lautete das Motto des ersten Don Bosco Festes in Salzburg mit Erzbischof Kothgasser am 5. Februar 2006. „Salzburg Liefering braucht Don Bosco!", so der Erzbischof. In seiner Predigt erläuterte Erzbischof Kothgasser die drei Grundpfeiler der Pädagogik Don Boscos "Vernunft – Religion – Güte". Er zitierte aus der kürzlich erschienenen Enzyklika "Deus Caritas est" Papst Benedikt VI.: "Unser Ursprung ist Liebe und unser Ziel ist Liebe und der Weg dazwischen ist Liebe!" Nach der Messfeier gab es für die Kinder Spielstationen zu den verschiedenen "Berufen" Don Boscos und für die Erwachsenen einen Kurzfilm über sein Leben. Den Abschluss bildete ein Don Bosco Quiz, wo die Kinder ihr neu gewonnenes Wissen gleich unter Beweis stellen konnten.
* P. Gert Smetanig, Zauberer seit 20 Jahren, ist im heurigen Fasching gleich zweimal in den Medien präsent. Am 12. Februar zeigt der ORF in der Sendung Orientierung einen Beitrag über "The Magic Priest". Begleitet wurde P. Gert bei der Don Bosco Festmesse in Wien-Unter St. Veit, im Don Bosco Haus und bei einem Zauberauftritt in Wien-Inzersdorf. Und auch der Wiener Kirchensender Radio Stephansdom lässt P. Gert onair allerlei Hokuspokus treiben. Am Faschingsdienstag, dem 28. Februar, geht die Sendung im Magazin "Perspektiven" um 19 Uhr onair auf der Frequenz 107,3 oder LIVE im Internet unter www.radiostephansdom.at.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Jedes Jahr gibt der Generalobere der Salesianer – zur Zeit ist es Don Pascual Chavez, ein Mexikaner – den so genannten Leitgedanken für die Don Bosco Familie auf der ganzen Welt heraus. Für das Jahr 2006 ist er so formuliert: „Schenken wir unsere besondere Aufmerksamkeit der Familie. Sie ist Ursprung des Lebens und der Liebe, erster Ort menschlicher Entfaltung." Wir alle wissen um die Bedeutung der Familie für uns. Kindern und jungen Menschen, die fern von ihrer Familie leben mussten, in schwierigen Familienverhältnissen lebten oder keine Familie mehr hatten, bot Don Bosco ein Zuhause. Ganz besonders wichtig war ihm dabei, in seinen Einrichtungen eine familienähnliche Atmosphäre zu schaffen, damit sich die Kinder und Jugendlichen darin auch wirklich zu Hause fühlen konnten. Auch unsere Schule orientiert sich an diesem Grundanliegen Don Boscos. Wir wünschen euch und uns, dass wir gemeinsam jenes familiäre Klima in unserer Schule verwirklichen, in dem wir uns alle wohl fühlen!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Im Februar können wir sozusagen
wie unsere Schülerinnen der 3. Klassen „Halbzeit" feiern. Obwohl es ein
kurzer Monat ist, tut sich doch gerade um diese Zeit allerhand. Hier wieder die
neuesten Nachrichten:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck
Eigentlich haben wir uns zu Schulbeginn vorgenommen, in
jeder News-Ausgabe einen kurzen Rückblick auf je drei Schuljahre zumachen.
Leider ist dies in den letzten Monaten auf Grund all der vielen Dinge, die
immer zu berichten waren, ganz entgangen. Hier holen wir daher die für die
vergangenen Ausgaben geplanten Beiträge nach:
1981-1984:
1981/82: zwei HH-, drei FF-, vier BAK-Klassen, 9 Klassen mit
insgesamt 278 Schülerinnen;. neue Lehrer/innen: FL Franz Horak (GIT), Mag.
Johann Reiter (BIUK, CH), Mag. Irmgard Hamberger (E, F), FL Marina Wallner
(HW), FL Anneliese Unger (TXV), FL Martina Edelmann (geb. Auinger, HW).
1982/83: zwei HH-, vier FF-, vier BAK-Klassen, insgesamt 10 Klassen mit 276
Schülerinnen; neue Lehrer/innen: FL Christine Lahninger (geb.
Reiter, HW), Sr. Anna Farfeleder (WEZ, REL), Sr. Irmgard Gundolf (WEZ), FL
Romana Gschwandtner (Textilverarbeitung), Pfarrer Josef Malchus (RE), Sr.
Dorothea Maurer (WEZ), Mag. Karl Ertl (M, PH). Der neue Bischof Maximilian
Aichern feierte zum ersten Mal mit der Schulgemeinschaft das Don Bosco-Fest.
1983/84: zwei HH-, fünf FF-, vier BAK-Klassen, insgesamt 11 Klassen mit
314 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: Mag. Emil Wörister (RW), Sr.
Hermine Grasser (REL), FL Ingrid Plocher (geb. Egger, HW), FL Ingrid Edelmann
(geb. Hamberger, ÜK, DID/PRX).
1984-1987:
1984/85: zwei HH-, sechs FF-, vier BAK-Klassen, insgesamt 12 Klassen mit
343 Schülerinnen; neue Lehrer/innen/Angestellte: Sr. Ida Jank (HW), Mag.
Ulrike Haas (E, MUE, GIT), FL Gertrude Meisinger (geb. Leitenmair, Textilverarbeitung),
Frau Renate Speckbauer (Sekretariat).
1985/86: zwei HH-, sechs FF- und vier BAKIP-Klassen, insgesamt 12 Klassen
mit 318 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: Mag.Annemarie Müller (D, E), FL
Monika Koll (HW), Mag. Erich Hamader (TXV). In diesem Jahr wurde die
vierjährige „Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen" (BAK) zur
fünfjährigen „Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik" mit Matura.
Aus diesem Grund wurde ein Zubau für Zeichen-, Naturwissenschafts-, Musiksaal
in Angriff genommen, im Zuge dessen auch der Übungskindergarten vergrößert
sowie die Kapelle gebaut und die Sportanlage erweitert wurde.
1986/87: zwei HH-, sechs FF- und vier BAKIP-Klassen, insgesamt 12 Klassen
mit 335 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: FL Rosa Maria Huber (DID/PRX),
FL Walter Fellner (GIT), Mag. Helga Stelzmüller (geb. Hackmair, E), Mag. Doris
Markow (LUM, GWK), FL Roswitha Prötsch (TXV).
1987 wurde die Kapelle eingeweiht und die erweiterte Sportanlage in Betrieb
genommen.
1987-1990:
1987/88: drei HH-, fünf FW- und fünf BAKIP-Klassen, insgesamt 13 Klassen
mit 339 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: Sr. Mag. Stefanie Priebernig (GSK,
PÄD), Mag. Anita Brandner (LUM, M), FL Gabriele Karin (HW), FL Heide Gimbl
(HW), Mag. Karl Kramer (M), Mag. Wilhelm Mayr (E). In diesem Schuljahr wird aus
der „Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe" (FF) die „Fachschule
für wirtschaftliche Berufe" (FW).
1988/89: drei HH-, fünf FW- und sechs BAKIP-Klassen, insgesamt 14 Klassen
mit 339 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: Mag. Monika Rucker (D, E), Mag.
Wolfgang Humer (D, E), Mag. Christine Zeppetzauer (MUE, D), Mag. Erich
Hinterleitner (M, GWK), FL Maria Schaufler (geb. Ortner, HW), Mag. Othmar
Endlweber (BIUK, PH, CH), Mag. Karin Böhm (LUM), FL Maria Bamberger
(Nähen, Werken).
1989/90: drei HH-, fünf FW- und sechs BAKIP-Klassen, insgesamt 15
Klassen und 381 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: FL Ursula Sulzbacher
(D), Mag. Margit Huber (E), Mag. Ulrike Teufl (BIUK, CH, PH), FL Elisabeth
Tischler (geb. Kinast, MUE, GIT), Mag. Heide Platzer (E), Mag. Waltraud
Kienesberger (geb. Breuer, WEZ, BE), Mag. Otto Hölzl (M), Mag. Franz Schlager
(PH), Mag. Herbert Weißenbacher (CH), FL Anneliese Weidinger (TXV), FL
Walter Weinzierl (BF), Mag. Walter Steiner (PH, CH).
1990-1993:
1990/91: drei HH-, sechs FW- und sechs BAKIP-Klassen, insgesamt 15
Klassen mit 393 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: P. Mag. Siegfried Mitteregger
(REL), Pfarrer Mag. Martin Rößler (RE), Mag. Angelika Mittendorfer (geb.
Rathner, PÄD, E), Mag. Maria Fuchsberger (PH), FL Luzia Kinberger
(Textilverarbeitung), FL Barbara Deisenhammer (ÜK).
1991/92: drei HH-, fünf FW-, eine HLW- und sieben BAKIP-Klassen, insgesamt
16 Klassen mit 357 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: Sr. Mag. Maria Maul (REL,
D), FL Karl Asamer (REL), Karin Baumann (ÜK), Mag. Claudia Fellner (RW), Mag.
Ruth Winter (RK, LUM), FL Andrea Nwachukwu (geb. Holzinger, DID/PRX), Mag.
Silvia Lichtenwagner (D), Mag. Gerlinde Schögl (F).
1992/93: zwei HH-, fünf FW-, zwei HLW- und sieben BAKIP-Klassen,
insgesamt 16 Klassen mit 369 Schülerinnen; neue Lehrer/innen: Mag. Peter
Dressnand (E), Mag. Ursula Stoschek (E), FL Irmgard Hemetsberger (geb. Melzer,
BF), Mag. Claudia Ortner (geb. Hemetsberger, BIUK, CH, PH), FL Ingrid
Oberkofler (DID/PRX), FL Inge Frisch-Loos (BE, WEZ), Mag. Gerhard Klaus (D, GSK),
Mag. Sanja Kormann-Babic, Mag. Marianne Enzinger (F).
Personelles
Von 27. Februar bis 18. März 2006 absolviert Frau Birgit Scheibl aus der Berufspädagogischen Akademie des Bundes in Innsbruck im Rahmen ihres Diplomstudiums für den ernährungswirtschaftlichen und haushaltsökonomischen Fachunterricht an unserer HLW ein Schulpraktikum von 45 Wochenstunden.
Exkursion nach Salzburg
Hier ein Bericht, den wir von Dezember nachliefern: Wir,
die 5. HLW, unternahmen Anfang Dezember mit unserem Lehrer, Herrn Patry, eine
Exkursion an die Universität Salzburg. Zuerst bekamen wir auf der Nawi
(Naturwissenschaftliche Fakultät) einen informativen Vortrag über das
Studieren an Universitäten und Fachhochschulen. Hier wurden die verschiedenen
Möglichkeiten des Studiums noch einmal näher erklärt, somit wurde manchen
die Entscheidung für die Zukunft etwas erleichtert. Anschließend konnten wir
einen „echten" Philosophen interviewen, der an der Universität lehrt
und forscht. Bei der katholischen Hochschulgemeinde wurden wir zu Kaffee und
Kuchen eingeladen. Dies ist eine Gemeinschaft für Studenten, wo sie sich
treffen können und diverse Feste und Andachten miteinander feiern können.
Danach erhielten wir einen Blick in die Kollegienkirche aus ungewohnter
Perspektive. Zum Schluss besuchten wir die Vorlesung „Einführung in die
Philosophie" am Institut für Philosophie. Selbstverständlich fand sich
auch Zeit für einen Spaziergang am Christkindlmarkt. Der Tag in Salzburg war
sehr interessant, vor allem für jene, die nach der Matura ein Studium belegen
möchten.
Herrn Dr. Philippe Patry ein herzliches Danke für die Organisation dieser
interessanten Exkursion!
Sprachförderung
Im Zuge der Initiativen des Ministeriums für Bildung,
Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) im Bereich der Sprach- und Leseerziehung sowie
der Maßnehmen im Rahmen Schulpakets II (frühe sprachliche Förderung von
Kindern im Jahr vor dem Schuleintritt) wurden alle BAKIP und
Übungskindergärten in Österreich mit Schulbeginn aufgefordert, zur
Vorbereitung der angehenden Kindergartenpädagogen/-innen auf die sprachliche
Förderung von Kindern im Kindergarten ein Konzept zur Sprachförderung
vorzulegen.
An unserer BAKIP setzten wir uns folgende Ziele: Stärkung der Sprachkompetenz,
Stärkung der Lesekompetenz, Stärkung der pädagogischen Persönlichkeit,
Vermittlung von Wissen über Experten-Einrichtungen, Experten-Berufsgruppen zur
sprachlichen Förderung/Frühförderung.
Als Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele setzen wir Akzente in den Bereichen
Hören (zB bewusst und aktiv zuhören, die Wirkung der eigenen Stimme/Sprache
bewusst wahrnehmen und reflektieren), Sprechen (die eigenen Sprech- und
Sprachgewohnheiten reflektieren und situationsangepasst sprechen können …),
Lesen (zB Einübung des gestaltenden Vorlesens, Vorlesen/Vortragen vor Publikum
in großen Räumen, verstärkte, kreative Nützung der Schulbibliothek, „Leselust"-Projekttag
mit Bücherausstellungen), Erzählen (Übungen zum Einsatz von Stimme, Sprache,
Gestik, Mimik …) und Pädagogisch denken und handeln (die eigene Rolle als
Sprachvorbild im Kindergarten reflektieren, Tipps zur Förderung von Kindern
mit Sprachdefiziten erhalten, Sprachheil-Experten im Unterricht, Spiele zur
Sprachförderung usw.)
SCHILF Sprechtechnik
Im Rahmen des heurigen Schulprogramm-Schwerpunktes der BAKIP zum Thema „Sprachförderung" wurde am 1. Februar von Mag. Ingrid Hofer ein SCHILF-Seminar für Lehrer/innen zum Thema „Sprechtechnik" angeboten. Dasselbe Seminar hielt sie am Tag darauf auch für die 4. BAKIP.
Vorstandssitzung Absolventenverein
Die zweite Vorstandssitzung des Absolventenvereines fand am 2. Februar statt. Auf der Tagesordnung stand vor allem die Planung der Generalversammlung am 3. März mit Neuwahl des Vorstandes.
Wintersportwoche 1. BAKIP A und B
Die beiden 1. BAKIPs fuhren heuer von 6. bis 10. Februar
unter der bewährten Leitung unserer Sportkolleginnen wieder nach Altenmarkt.
Da auch wieder Mag. Humer und ein Sportstudent dabei waren, konnte ein
vielfältiges Wintersportangebot gemacht werden. Die Schülerinnen berichten
selbst:
Trotz Schneefall und Stau hatten wir grandiose Möglichkeiten, verschiedene
Wintersportarten auszuüben (Skifahren, Snowboarden, Snowtubing …). Im Rahmen
eines abwechslungsreichen Abendprogrammes fanden die berühmten olympischen
Spiele der 1. BAKIP statt. Es war eine tolle Woche mit viel Sport und Spaß.
Vielen Dank den Lehrern/-innen für die ausgezeichnete Organisation und
Begleitung dieser Woche!
Englisches Theater
Und wieder kam das Vienna’s English Theatre in unser Haus! Am 13. Februar gab es für die 3., 4. und 5. Klassen die Oberstufen-Vorstellung „This Land is your Land" (A Woody Guthrie Folk Musical) und für die 1. und 2. Klassen wurde am 15. Februar „Romy and Julian" gespielt. Auch diesbezüglich einmal ein extra Danke den Englisch-Lehrern/-innen für die schon selbstverständlich gewordene Organisation dieser Theateraufführungen!
Leselust-Projekttag
Schon lange hatte unsere Kollegin FL Rosa Maria Huber die
Idee, für die Schüler/innen der BAKIP von Zeit zu Zeit einen Projekttag zu
verschiedenen berufsrelevanten Themen veranstalten. Und heuer konnten wir
tatsächlich unseren ersten sehr gelungenen Projekttag unter dem Motto „Leselust"
veranstalten. Er fand am 16. Februar 2006 statt und bot ein vielfältiges
Programm: Prof. Helmut Pachler betonte in seinem Vortrag den Wert des Lesens
für die berufliche Bildung der Kindergärtner/innen, da die sprachliche
Förderung der Kinder nicht nur ein Anliegen der Eltern ist, sondern auch in
Kindergärten einen hohen Stellenwert hat. Prof. Gabriele Herland hingegen
brachte den Schülerinnen und Schülern auf sehr anschauliche Weise das moderne
Bilderbuch nahe. Anschließend daran konnten die Schüler/innen sich in
verschiedenen Workshops intensiv mit Literatur für Klein- und Vorschulkinder
auseinandersetzen. Folgende Themen konnten sie wählen: Kunst im Bilderbuch,
Musikalisches Bilderbuch, Kinder- und Jugendbücher als Spiegel der
Gesellschaft, Das starke Kind im Bilderbuch, Religiöses Bilderbuch, Märchen
erzählen, Erzählen mit Musikinstrumenten, Sachbuch: Naturwissenschaftliche
Experimente, „Superheldinnen für 4-100-Jährige", Leselust im Hort:
Leseecke, Spiele, Rätselecke, Gestaltendes Vorlesen, Leseecke mit
Buchausstellung des Don Bosco-Verlages München und der Buchhandlung Neudorfer
Vöcklabruck.
Als Abschluss des interessanten Arbeitstages wurde eine phantasievolle
musikalische Bearbeitung des Märchens „Die Bremer Stadtmusikanten" vom
Duo „Märchen-Klänge" (Adelheid Derflinger und Ilse Irauschek)
vorgestellt. Sowohl die Schüler/innen als auch die eingebundenen
Kindergartenkinder waren von dieser Vorstellung restlos begeistert!
Die Dokumentation des „Leselust"-Tages haben wir zum Wettbewerb der
Buchhandlung Neudorfer „Leser lernen leichter" eingereicht. Das Feedback
auf Schüler- und Lehrer/innenseite war ausgezeichnet! Einstimmiger Wunsch: So
etwas soll es wieder geben!
Don Bosco Fest
Zum Don Bosco-Fest, das wir heuer am 17. Februar nachfeierten, konnten wir heuer den neuen Linzer Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB begrüßen. Das Thema der Festmesse lautete – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Mozart-Jahres - „Nehmt Gottes Melodie in euch auf – Don Bosco und die Musik". Ein besonders herzliches Danke der 1. BAKIP A und B, die die Messe inhaltlich vorbereiteten, sowie Mag. Christine Zeppetzauer und dem Chor der 1. Klassen, die ihn musikalisch äußerst schwung- und stimmungsvoll gestalteten. Der Bischof zeigte sich auf jeden Fall von der schönen Gestaltung beeindruckt! Parallel zu den Gottesdiensten wurde für die jeweils zweite Gruppe der oskargekrönte Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu" gezeigt: Frankreich 1949: Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu bekommt eine Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwererziehbare Jungen. Von der Härte des Schulalltags und nicht zuletzt von den ebenso eisernen wie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin betroffen, beginnt er, mit dem Zauber und der Kraft der Musik in das Dasein der Schüler einzugreifen … Natürlich durfte auch die traditionelle Würstel- und Käsesemmeljause nicht fehlen!
Biblische Figuren gestalten
Unsere Kollegin FL Gertrude Meisinger bietet von 19. bis 21. Mai 2006 einen Wochenendkurs zum Thema „Biblische Figuren gestalten und mit ihnen erzählen" bei uns in der Schule an. Wir laden euch ein, interessierte Eltern, Bekannte und Freunde darauf aufmerksam zu machen! Von 20 bis 24. März besteht die Möglichkeit, ausgestellte Figuren in der Schule zu besichtigen. Nähere Informationen gibt es bei FL Gertrude Meisinger!
* Zum 13. Mal nahm der österreichische "Sportkaplan" P. Bernhard Maier an Olympischen Spielen teil. Der Direktor des Don Bosco Gymnasiums in Unterwaltersdorf ist seit 24 Jahren ein bewährter Begleiter der Sportler. Eine seiner ersten Aufgaben sieht der "Sportkaplan" immer darin, die neuen Olympiateilnehmer kennen zu lernen. Die Olympischen Spiele in Turin sind für den "Sportkaplan" auch deshalb heuer etwas ganz Besonderes, weil sie in der Heimatstadt seines Ordensgründers Don Bosco stattfinden. Wie P. Maier betont, sei Don Bosco auch ein guter Sportler gewesen. Die "olympische Flamme" wurde am Donnerstag, dem 9. Februar 2006 von Generalvikar Don Adriano Bregolin SDB bis zur Piazza Maria Ausiliatrice, an der die große, von Don Bosco begründete Marienbasilika steht, getragen. Er hat die Einladung angenommen, um "Achtung und Vertrauen" für den Sport unter Beweis zu stellen. Die "olympische Flamme" habe hohe Bedeutung, weil sie gerade auch für den Christen ein "Symbol der Liebe und des Geistes" sei.
* In seiner ersten Enzyklika, "Deus Caritas est", hat Papst Benedikt XVI. auf die Vorrangstellung der Nächstenliebe im Leben des Christen und der Kirche hingewiesen. Wörtlich erklärte Benedikt XVI. beim Angelusgebet am Sonntag, dem 29. Januar 2006: "Ich denke da zum Beispiel an den heiligen Johannes Bosco. In der Moderne kümmert sich Don Bosco um die benachteiligten Jugendlichen und wird für sie Vater und Meister."
* Von 12. bis 18. Februar fand in Mexiko City der IV. Internationale Kongress zur Salesianischen Geschichte zum Thema "Salesianische Erziehung zwischen 1880 und 1922" statt, an dem ca. 63 Salesianer, Don Bosco-Schwestern und Laien-Historiker aus 21 Ländern teilnahmen. Der Kongress wurde von der „Associazione Cultori di Storia Salesiana"(ACSSA, Verein für salesianische Geschichte) in Zusammenarbeit mit dem ISS ("Istituto Storico Salesiano", Salesianisches Historisches Institut) organisiert. Das Ziel bestand darin, die Art und Weise kritisch zu studieren, wie das salesianische Erziehungssystem in den unterschiedlichen Werken und Arbeitsbereichen der Salesianer und Don Bosco-Schwestern in den verschiedenen Kontinenten tatsächlich praktisch angewendet wurde. 35 verschiedene Studien (darunter auch die über das Salesianum in Wien III Hagenmüllergasse) wurden von den Referenten/-innen im Rahmen einer Vortragszeit von jeweils 40 Minuten präsentiert. Der Generalobere Don Pascual Chávez, selbst Mexikaner, sandte eine persönliche Grußbotschaft, in der er die Wichtigkeit des Themas unterstrich, das direkt mit dem Herzen der Salesianischen Sendung, nämlich Don Boscos Präventivsystem, zu tun hat. Der große Erfolg des Kongresses ist nicht zuletzt der Großzügigkeit von Sr. Maria Guadalupe Rojas sowie mehrerer mexikanischer Schwestern und Salesianer zu verdanken, die den Kongressteilnehmer/innen auch ein sehr interessantes Sightseeing-Programm zur beeindruckenden mexikanischen Geschichte boten. Selbstverständlich durfte ein Besuch bei der berühmten Madonna von Guadalupe, die für die Mexikaner/innen und Lateinamerikaner/innen eine identitätsstiftende Rolle spielt, nicht fehlen!
* Papst Benedikt XVI. kündigte am Mittwoch, dem 23. Februar 2006, für den 24. März sein erstes Konsistorium an. Dabei wird u.a. Salesianerbischof Joseph Zen Ze-Kiun von Hongkong mit dem Kardinalspurpur ausgezeichnet.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Das Don Bosco-Fest stand heuer unter dem Thema „Nehmt Gottes Melodie in euch auf – Don Bosco und die Musik". Bei den Fürbitten wurden verschiedene Musikinstrumente zum Altar getragen, die mit folgenden Bitten verbunden waren: „Gib, dass wir unsere Saiten immer richtig zusammenstimmen und uns aufeinander einstimmen" (Gitarre). „Lass uns feinfühlig auf die leisen Töne in unserem Inneren hören und unsere ureigenste Lebensmelodie vernehmen" (Flöte). „Lass uns andere mit Sicherheit und Takt begleiten" (Trommel). „Lass uns mit unserer Musik Gott loben und dazu beitragen, andere froh zu machen" (Klarinette). Wir wünschen euch und uns, dass wir dies auch in unserem Schulalltag umsetzen und so in unserer Schule gemeinsam ein Klima harmonischen Zusammenspiels schaffen!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der März war wohl der
schulmäßig längste Monat im Sommersemester, denn in den folgenden Monaten
stehen etliche Ferien- und Feiertage auf dem Programm. Kein Wunder also, wenn es
jede Menge Schularbeiten, Exkursionen, Seminare und Orientierungstage gegeben
hat. Hier nun die wichtigsten Ereignisse dieser Wochen:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck
1994-1997
1994/95 gab es wieder eine Klasse mehr: 2 HH, 4 FW-, 4 HLW-
und 6 BAKIP-Klassen, 419 Schülerinnen. Mag. Andreas Röck (RK), Mag. Renate
Hainberger (LUM) und Anita Putz (Staatsbürger- und Rechtskunde) begannen den
Unterricht an unserer Schule.
1995/96 gab es zwei HH-, drei FW-, fünf HLW- und sechs
BAKIP-Klassen, also 16 Klassen mit insgesamt 437 Schülerinnen. Als neue
Lehrer/innen konnten wir begrüßen: Mag. Franz Anselmi (PÄD), Mag. Adelheid
Bernhofer (geb. Derntl, E, F), Mag. Dorothea Karzl-Finder (F, GSK), Mag.
Michaela Kreuzer (RW), Dr. Sabine Winsauer (REK), FL Christine Hörtenhuber
(geb. König, EWH), FL Susanne Slezak-Freitag (BF) und Mag. Johann Wedl (RK).
1996/97 hatten wir dieselbe Klassenanzahl, also insgesamt 16 Klassen mit
439 Schülerinnen. Neu an die Schule kamen FL Petra Holzer (EWH), Dr. Anneliese
Danter (REK) und Mag. Brigitte Klemm (RW). In diesem Jahr erfolgte der Zubau
der neuen Bibliothek, des neuen Externates und der zwei Klassen vor dem
Externat.
Blockpraxis 5. BAKIP
Die dreiwöchige Blockpraxis der 5. BAKIP fand heuer von 6. Februar bis 3. März statt. An Praxistagen im März stellten die Schülerinnen ihre Projekte, die sie mit den Kindern nach dem transaktionalen Ansatz in den Kindergärten durchführten, vor. Die allerunterschiedlichsten Themen wurden dabei wieder unglaublich kreativ und originell bearbeitet! Manche Projekte wurden auch in lokalen Zeitungen veröffentlicht. Es war
eine Freude zuzusehen und zuzuhören und es war offensichtlich, dass aus unseren Schülerinnen mittlerweile richtige Kindergartenpädagoginnen geworden sind. Ein Danke den so engagierten begleitenden Praxis-Kolleginnen!Generalversammlung Absolventenverein
Im Rahmen der Generalversammlung am 3. März 2006 gab Obfrau
Sr. Johanna Montag mit „historischen" Bildern einen interessanten
Einblick in „30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck". Die Neuwahl des
Vorstandes wurde von Bürgermeister Mag. Johann Reiter vorgenommen. Einstimmig
wurde folgender Vorschlag für die Funktionen der nächsten zwei Jahre
angenommen:
Obfrau: Sr. Johanna Montag
Stellvertreterin: Fr. SR Monika Fellinger
Kassierin: Fr. Anneliese Hiesberger
Stellvertreterin: Fr. Ingrid Greimer
Schriftführerin: Sr. Mag. Maria Maul
Stellvertreterin: Fr. Susanna Lenglachner
Projektreferentin: FOL Elfriede Schönbaß
Stellvertreterin: Mag. Michaela Kreuzer
Als Rechnungsprüfer fungieren:
Rechnungsprüfer: Mag. Franz Anschober
Stellvertreter: Mag. Frank Landgraf
Den Hauptteil bildete der Vortrag von Mag. Maria Ecker. Die spannenden
Ausführungen der BAKIP-Absolventin von 1995 aus ihrer Diplomarbeit zum Thema
„Man hat sich hier so fremd gefühlt - weibliche Holocaustüberlebende in
Israel" wurden sehr aufmerksam und betroffen aufgenommen. Wir wünschen der
jungen Historikerin viel Erfolg für den Abschluss ihres Doktoratsstudiums sowie
die weiteren Forschungsprojekte, die sie wieder in die USA führen werden!
Personelles
Mit 20. März 2006 übernahm Mag. Gerd Plöderl die Mathematik-Stunden sowohl in der BAKIP als auch in der HLW von Mag. Margit Hofinger, die ab diesem Zeitpunkt ihren Mutterschutz antrat. Der neue Kollege musste gleich mitten in die Schularbeitenzeit eintauchen – und hat fürs Erste auch gleich jede Menge neuer Namen zu lernen. Wir wünschen ihm einen guten Start und viel Freude in unserer Schule!
BAKIP-Direktorentagung in Feldkirch
Die jährliche österreichweite Tagung der BAKIP fand heuer in Feldkirch in Vorarlberg statt. Schwerpunktmäßig ging es um die Qualitätsinitiative Berufsbildung für Bildungsanstalten der Lehrer- und Erzieherbildung, die von der Sektion II des BmBWK initiiert und von der HLW bereits gestartet wurde. Die BAKIP beginnt mit dieser Qualitätsentwicklungsinitiative offiziell mit dem Schuljahr 2006/07.
Tanzkurs „in der Don Bosco"
Die Schülerinnen der 1. FW berichten selbst über diese von
ihnen gestartete Initiative:
Seit 9. März im Festsaal „der Don Bosco" ein Tanzkurs statt. Dieser
Grundkurs war ein Wunsch von uns, auch um die Klassengemeinschaft zu fördern.
Er wurde durch harte Arbeit organisiert und zustande gebracht. Tanzpartner, mit
denen wir die Tanzschritte schnell und einfach lernen, haben wir in der HTL
gefunden. Zwischendurch müssen wir immer wieder über uns lachen, was unser
Tanzlehrer Herr Opelt (Direktor der Hauptschule St. Georgen) nicht übel nimmt.
Walzer, Fox, Rock’n Roll und Salsa fallen uns bald leicht, denn Herr Opelt
zeigt es vor und acht Donnerstage von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr werden unsere
Füße auf Trab gehalten. Ein kleines Dankeschön an alle Teilnehmer! Viel
Spaß beim Tanzen! Wir freuen uns, dass die Schülerinnen der 1. FW nun so gut
das Tanzbein schwingen können!
Europäisches Schülertreffen
Im Rahmen des europäischen Comenius-Projektes „Identimation – through imagination to personal, national and European identity" luden die Don Bosco Schulen Vöcklabruck unter der Leitung von Projekt-Koordinatorin Mag. Irene Limberger zu einem internationalen Schüler/innentreffen vom 2. bis 9. März 2006 ein. Insgesamt 43 Schüler und Schülerinnen sowie neun Lehrer/innen aus unseren Partnerschulen in Rijeka/Kroatien, Burgos/Spanien, Lodz/Polen und Turin/Italien nahmen die Einladung an. Die Schüler/innen arbeiteten gemeinsam mit ihren österreichischen Kollegen/-innen, in deren Familien sie bestens aufgenommen wurden, in verschiedensten internationalen Workshops zum Thema des zweiten Projektjahres „nationale Identität". Karikaturen zu nationalen Stereotypen wurden gezeichnet, ein internationales Kochbuch in den Landessprachen und in Englisch zusammengestellt, Theaterszenen einstudiert, Reporter durch die fünf Partnerländer geschickt und nationale Lieder und Tänze erarbeitet. Bei der Schlusspräsentation, zu der neben den Schülern/-innen und Lehrern/-innen auch die Gasteltern und Vertreter aus Politik und Medien eingeladen waren (Dr. Karl Leitner, Vizebürgermeister von Vöcklabruck, war zugegen, ebenso das BezirksTV, das in der darauf folgenden Woche einen netten Beitrag über unser EU-Projekttreffen brachte), zeigten die Schüler/innen, was sie in dieser Woche Großartiges geleistet hatten. Mit einem abschließend kunstvoll und stilecht dargebrachten Schuhplattler konnte man sich des Erfolges sicher sein. Die Teilnehmer/innen, die viele neue Freunde finden konnten, dürfen sich über die Fortsetzung des europäischen Schulprojektes auch im nächsten Jahr freuen. Aufgrund der durchwegs nur positiven Erfahrungen und der allseitigen Begeisterung über die gelungene Austauschwoche sind bereits weitere Schüler- und Lehrertreffen besprochen und koordiniert. Ein ganz großes Danke gilt Mag. Irene Limberger und allen Kolleginnen und Kollegen, die sich so toll in der Organisation und für die Workshops engagiert haben. Genau das haben die Lehrer/innen aus unseren Partnerschulen besonders positiv bemerkt, dass nämlich sehr viele Kolleginnen und Kollegen in der Projektwoche aktiv mitgemacht haben. Ebenso herzlich danken wir noch einmal allen Schülerinnen und ihren Familien, die eine/n Gastschüler/in aufgenommen haben! Ohne euch wäre diese Woche nicht möglich gewesen und nicht so gut gelungen!
Sprachwoche in Cannes
Hier der Bericht der 4. HLW A: Wir entschieden uns heuer
für eine Intensivsprachwoche an der Côte d’Azur. So machten wir uns am 23.
März abends auf die Reise per Bus. Die Anfahrt (wir waren 15 Stunden unterwegs,
denn wir machten alle zwei Stunden eine Pause) war nicht gerade ein Vergnügen,
doch wir machten das Beste daraus und die Strapazen wurden belohnt. Alle waren
wir von unserem Aufenthalt begeistert: Der Sprachunterricht war interessant, die
Gastfamilien in Ordnung und das Wetter spielte bei unseren Ausflügen mit. Es
war zwar verhältnismäßig kühl (17° - 20°), doch im Vergleich zu daheim
herrlich frühlingshaft. Gleich am Samstag besuchten wir Nizza, wo wir das
Meer an der Promenade des Anglais genossen, die Altstadt mit dem berühmten
Blumenmarkt besuchten und einen ausgiebigen Bummel auf der Einkaufsstraße
machten. Am Sonntag machten wir einen Ganztagsausflug nach Grasse (Besuch eines
Parfummuseums), Gourdon (einem „Adlerhorst-Dorf" hoch auf dem Berg –
leider war es etwas nebelig und so konnten wir die Aussicht nicht genießen) und
über Tourettes (das ist ein malerisches Dörfchen mit winkeligen Gassen) nach
St. Paul, dem berühmten Künstlerdorf, wo Picasso, Chagall und viele andere
bekannte Maler viel Zeit verbracht hatten. Am Montagvormittag fuhren wir
mit dem Boot auf die Insel St. Honorat, wo wir ein „pique- nique"
veranstalteten, das Kloster besuchten (man konnte dort von den Mönchen
produzierte Liköre und Wein kaufen) und den alten Turm besichtigten. Man kann
sagen, dass das ein Highlight unseres Aufenthalts war. Den Unterricht am
Nachmittag hätten wir gerne ausfallen lassen, weil das Wetter traumhaft schön
war. Am Dienstag hatten wir wieder vormittags Unterricht. Am Nachmittag, als wir
die herrliche Küstenstraße „Corniche d’Or" entlang fuhren boten die
roten Felsen und das fantastisch blaue Meer einen wunderbaren Anblick. Dann
konnten wir das Weingut Ste Roseline erkunden und anschließend Wein und Käse
verkosten. Auf der Rückfahrt machten wir noch im Badeort St. Raffael Halt.
Dort konnten wir uns am Strand austoben, bevor wir wieder der Küste
entlang zurückfuhren, die nun im Abendlicht glänzte. Im Hintergrund
waren die schneebedeckten Gipfel der Alpen zu sehen. Fast kitschig! Unseren
letzten Abend in Cannes beschlossen wir in einer Crêperie, wo wir saure und
süße Crêpes essen und dazu Cidre kosten konnten. Viel zu schnell war diese
Woche vergangen und so manche wollte noch gar nicht heim. Aber am 30. März
verließen wir Cannes um 15 Uhr bei herrlichem Sonnenschein. Wir machten noch
einen zweistündigen Stopp in Monaco. Nach einem kurzen Spaziergang durch die
Stadt besuchten wir das Ozeanographische Museum, das mit seinen wunderbaren
Fischen in den herrlichsten Farben und Mustern wirklich sehenswert ist. Am
Freitag kamen wir schon um acht Uhr morgens in Vöcklabruck an und konnten
es gar nicht glauben, dass in Österreich noch immer nicht alle Schneeberge
verschwunden waren.
Vielen, herzlichen Dank natürlich vor allem den begleitenden Lehrerinnen
Mag. Irmgard Hamberger und Mag. Bianca Schöfbänker, die sich wiederum sehr
erfreut zeigten über die angenehme Klasse!
Intensivsprachwoche Malta
Vom 24. bis 31. März verbesserte die 4. HLW/B ihre Englischkenntnisse in einer Sprachschule in Malta. Begleitet wurden die Schülerinnen, die bei Gastfamilien untergebracht waren, von Mag. Irene Limberger und Mag. Gerhard Klaus – auch ihnen ein großes Danke für die gute Organisation und Begleitung der Schülerinnen. Am Wochenende gab es Tagesausflüge auf Malta und Gozo, einer Nebeninsel von Malta mit beeindruckender Küste. Besonders amüsant war hierbei die Reiseführerin Rachel, die Geschichte, Landschaft usw. mit viel Humor erklärte. Am Montag startete dann der Unterricht in der Sprachschule, wo neben Grammatik vor allem die mündliche Kommunikation trainiert wurde. An den Abenden konnten sich die Schülerinnen bei einer Welcomeparty, Karaoke, Comedy Night usw. in der Sprachschule unterhalten. Natürlich wurde auch das Nachtleben im belebten Paceville erkundet. Nach dem Unterricht folgte noch ein Ausflug in die Hauptstadt Valetta. Am Donnerstag genossen die Teilnehmer/innen ein Highlight der Woche. Sie fuhren mit einem Powerboot rund um die Insel Comino und konnten das türkise Wasser in der berühmten Blue Lagoon genießen. Alle genossen in dieser Woche die vielen Sonnenstunden, das milde Klima auf Malta und die gute Stimmung.
Geplanter Weltrekordversuch
Etwas Besonderes hat sich die 4. HLW A einfallen lassen.
Hier, was die Schülerinnen selbst mitteilen:
Wir, die 4. HLW/A - mit Unterstützung unserer Diplompädagoginnen FL Waltraud
Pohn und FL Christine Lahninger - gestalteten im Jänner in unserer Schule eine
„Knödelwoche" mit dem Thema „Wir lassen es rund gehen". Im Zuge
unseres Schaffens, kam uns die Idee etwas Außergewöhnliches zu kreieren. Von
unserem plötzlichen Einfallsreichtum gepackt inspirierte uns unser Thema, einen
Weltrekordversuch zu starten. Oberösterreich soll das Knödelland im EU Raum
werden – natürlich mit dem größten Knödel der Welt. Voller Energie und
jugendlichem Tatendrang stehen wir nun mitten in der Planung zum „ultimativen
Semmelknödel mit dem größten Durchmesser der Welt" (Guiness-Buch der
Rekorde). Wir hoffen nun, dass Sie/ihr Gefallen an unserem Projekt gefunden
haben/habt und wären sehr erfreut über Ihre/eure Unterstützung im Rahmen
Ihrer/eurer Möglichkeiten unseren Rekordversuch Wirklichkeit werden zu lassen
und ihn zu publizieren. Weiters möchten wir Sie/euch sehr herzlich einladen,
unserer Präsentation des weltgrößten Knödels, mit anschließender Verkostung
beizuwohnen. Voraussichtlich wird diese am 5. Juli 2006 stattfinden.
Einladung: Biblische Erzählfiguren
Von FR 19. Mai (17:00) bis SO 21. Mai 2006 (13:00 Uhr) bietet FL Gertrude Meisinger wieder einen Kurs zur Herstellung biblischer Erzählfiguren in unserer Schule an. Interessierte Eltern, Freunde, Bekannte sind dazu herzlich eingeladen. Der Kursbeitrag beträgt 60 € plus 30 € Materiakosten pro Erwachsenenfigur – in einem Kurs können zwei Figuren und ev. ein Baby erarbeitet werden. Die Anmeldung ist Montag, 08. Mai bei FL Meisinger möglich.
WAS
SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...
* Der Rotterdamer Salesianer-Bischof Adrianus van Luyn wurde in Brüssel zum neuen Präsidenten der Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes (ComECE) gewählt. 1975 wurde er Provinzial der niederländischen Ordensprovinz, und ab 1981 war er für zehn Jahre an der Salesianer-Universität tätig und 1993 zum Bischof von Rotterdam ernannt. Van Luyn ist auch Präsident von "Pax Christi" in den Niederlanden. Er gehört auch dem Päpstlichen Kulturrat an.
* Am Samstag, dem 4. März 2006, veranstaltete die Wohngemeinschaft „Abraham" des Don Bosco Flüchtlingswerkes einen Ski-Tag in St. Corona am Wechsel. Zuerst galt es, die Burschen mit den mitgebrachten Skihosen, Skibrillen, Skihandhandschuhen usw „einzukleiden". Dann ging`s wirklich ab auf die Babypiste. Schließlich war es für die meisten der Burschen aus Gambia, der Elfenbeinküste, der Russischen Föderation, Afghanistan und Nigeria das erste Mal, dass sie auf zwei Brettern versuchten, den Berg hinunter zu kommen. Ein groß gewachsener Bursche aus Gambia erheiterte dabei immer wieder das Gemüt des Liftwarts: "Der Lange, der is cool"!Den Burschen und den Betreuern hat`s auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.
* „Brot teilen bringt Brot-Segen", unter diesem Motto sammeln Niederösterreichs Bäckereien auf Initiative von Bäckermeister Thomas Huber aus Ternitz für die Don Bosco Bäckerei in Kongo/Kinshasa, die Sr. Hildegard Litzlhammer, die früher als Erzieherin in unserem Internat in Vöcklabruck tätig war, in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Wien und dem Verein „Jugend Eine Welt" ausgebaut hat. Dadurch werden hunderte Kinder mit Brot versorgt und zahlreichen Familien können sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Die Bäckerinnung Niederösterreich und das Referat für Mission und Entwicklung der Erzdiözese Wien unterstützen jetzt dieses Projekt. Bis zum 15. April werden in 350 Bäcker-Fachgeschäften Spendenboxen aufgestellt, außerdem wird auf 700.000 Papiertüten für die Aktion geworben. Kardinal Schönborn hat die Schirmherrschaft über die Aktion übernommen. Außerdem werden zur Zeit zwei kongolesische junge Frauen in der Bäckerei von Bäckermeister Huber zu Konditorinnen ausgebildet. Sie sollen die Konditorei leiten, die im Zentrum von Kinshasa von Sr. Hildegard eingerichtet wird und den Absolventinnen der Schulen der Don Bosco-Schwestern gute Lehr- und Arbeitsplatzmöglichkeit geben soll.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Ein besonders schönes Ereignis war im März natürlich das europäische Schülertreffen, das wir nun in dieser Art bereits das dritte Mal durchgeführt haben. Was die Organisation betrifft, so haben wir fast schon ein wenig Übung darin, doch stellt sie natürlich nach wie vor keine Kleinigkeit dar, weshalb Mag. Limberger und dem engagierten Kollegenteam ein besonders großes Danke gebührt. Dennoch haben wir auch wieder gespürt, dass wir für die Mühe sehr bereichert wurden – es war einfach schön zu sehen, wie Freundschaften geknüpft wurden. Besonders beeindruckend war heuer die Präsentation der einzelnen Nationalitäten. Wir konnten beobachten, wie stolz jede Schülergruppe ihr Land vorstellte und wie begeistert die Schüler/innen die Lieder und Tänze der anderen Nationen lernten. Genauso soll interkulturelles und internationales Lernen geschehen, nämlich in gegenseitiger Wertschätzung und im gemeinsamen Tun! Don Bosco hätte daran sicher seine Freude gehabt!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Die reine Schulzeit im April war
ja relativ kurz. Die Osterferien dazwischen haben uns allen gut getan! Und
außerdem war da die Aussicht auf eine weitere freie Woche Anfang Mai. Dennoch
hat sich auch in dieser kurzen Zeit wieder viel getan.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck
1993; 1997-1999
Leider haben wir bei unserer Übersicht beim letzten Mal einen Jahrgang
übersprungen. Hier ist er:
1993/94
In diesem Jahr zählte die Schule zwei HH-, 4 FW-, drei HLW- und sechs
BAKIP-Klassen (15 insgesamt) mit 382 Schülerinnen. Neu zum Lehrkörper kamen
Dipl.-Päd. Elfriede Maier (geb. Gerner, EWH), Mag. Christa Ortner (geb.
Beißkammer, LUM, E), FL Helga Weberndorfer (TXV), FL Elfriede Spießberger (EWH),
Mag. Susanne Rothauer (LUM) und FL Elisabeth Wagner (RME).
1997/98
hatten wir zwei HH-, drei FW-, fünf HLW- und fünf BAKIP-Klassen. Der
Klassenstand reduzierte sich mit insgesamt 15 Klassen um eine gegenüber dem
Vorjahr. Insgesamt hatten wir 426 Schülerinnen.
1998/99
blieb es bei den 15 Klassen des Vorjahres, die Schülerinnenzahl verringerte
sich geringfügig auf 416. Als neue Lehrer/innen konnten wir begrüßen: Mag. Irene
Limberger (D, E), Mag. Brigitte Benedukt-Teubl (PÄD, D), Mag. Edith Ottinger, (GIT,
D, PÄD), Mag. Gabriele Schindlmayr (geb. Schermair, BIUK, CH), Mag. Franz Kos (REL),,
FL Heidi Manetsgruber (PRX). In diesem Jahr wurde auch Herr Max Thalhammer als
Hauswart bei den Don Bosco-Schwestern angestellt.
Eignungsprüfung BAKIP
Zur Eignungsprüfung am 5. April haben sich insgesamt 79 Kandidatinnen und ein Kandidat angemeldet.
„Gutes Benehmen wieder gefragt"
Am 5. und 6. April 2006 kamen die ersten Klassen der HAK und
die erste Klasse der HAS Vöcklabruck an unsere Schule.
Um 10:30 Uhr wurden sie von den Servicemitarbeiterinnen der 3. HLW/A bzw. B an
der Pforte begrüßt und in den Festsaal begleitet. Dort hörten sie von zwei
Schülerinnen eine mit Powerpoint unterstützte Präsentation über das gute
Benehmen bei Tisch. Die Präsentation wurde von zwei Schülerinnen durch Pantomime
und einer Schülerin durch das Zeigen der Gläser unterstützt. Die Schüler der
HAK/HAS waren an dem Vortrag sehr interessiert und sehr aufmerksam.
Als sie hörten, was ihnen heute noch serviert wird, knurrte schon manchen der
Magen. „Eingekocht" wurden sie von der 2. HLW/A. Nach der Präsentation wurden
sie in den Speisesaal begleitet. Dort bekamen sie ein viergängiges Menü
serviert. Sie ließen sich das Essen schmecken und gaben uns anschließend ein
sehr gutes Feedback.
Wir wissen, dass wir ihnen an diesen Tagen viel über gutes Benehmen beigebracht
haben und wir finden, es war eine gelungene Aktion für beide Seiten.
Gesunde Jause – gesunde Kinder
„Die Don Bosco Schule bäckt für den Gesundheitstag der
Volksschule Gschwandt": Unter diesem Motto hat sich eine Gruppe der Einjährigen
Wirtschaftsfachschule auf Anfrage der Schulleitung der VS Gschwandt in der Kunst
des Brotbackens versucht. 400 Stück gesunde Jausenweckerl wurden im Rahmen des
Kochunterrichtes mit viel Liebe und Geschick geformt und gebacken. Im Rahmen der
gemeinsamen Schuljause wurden diese dann am 5. April beim Gesundheits Aktionstag
der Volksschule von den 160 Kindern verzehrt. Im Nu hatten die Kids alles
aufgegessen, die gesamte Schulgemeinschaft freute sich über diese gelungene
Zusammenarbeit! Die Kinder haben uns ein sehr positives Feedback geschrieben. So
war zum Beispiel unter den vielen netten Zeilen zu lesen:
„Die Vollkornweckerl waren soooo gut! Danke ihr habt das super
gemacht!!"(Patricia L.)
„Das Jausnen war echt lecker. Diese Weckerl könnte ich jeden Tag essen. Danke!"
(Sarah R.)
Wir finden diese Aktion eine super Idee und freuen uns über den Erfolg unserer
EWF-Schülerinnen! Ein Danke Kollegin Dipl.-Päd. Christine Lahninger für die
Organisation!
Rauchen: SGA-Beschluss
Die 3. SGA-Sitzung am 6. April wurde eigens einberufen, um die Genehmigung für die Schulbuchaktion 06/07 einzuholen und um die Entscheidungen bezüglich des Erlasses „Nichtraucherschutz an Schulen" zu treffen. Demnach dürfen Schülerinnen und Schülern in ganz Österreich auf der gesamten Schulliegenschaft nicht mehr rauchen. Der SGA hat jedoch – diese Möglichkeit räumt der Erlass ein – beschlossen, dass Lehrer/innen außerhalb des Schulgebäudes auf der Schulliegenschaft rauchen dürfen.
Früherziehungsexkursionen
Die Früherziehungsgruppe der 4. BAKIP unternahm mit FL
Elisabeth Hölzli am 19. April eine Exkursion in die Kinderkrippen der
Christian-Doppler-Klinik, die für Kinder der Angestellten der Klinik
eingerichtet sind. Besonders daran sind die ganzjährige Öffnungszeit und das
Arbeiten mit tollem Sinnesmaterial nach Montessori.
Im Lauf des Jahres machte die Gruppe der 5. BAKIP in kleinen Gruppen je einen
Besuch auf der Kinderstation des Krankenhauses Vöcklabruck. Die Schülerinnen
bekamen Einblick in die Betreuung des kranken Kindes, konnten die Neonatologie
kennen lernen sowie einschlägigen Therapien für kranke Kinder miterleben und mit
den jeweiligen Therapeuten darüber ins Gespräch kommen.
Zum Kindernotfallkurs der Früherziehungsgruppe der 5. BAKIP meldeten sich heuer
auch freiwillig einige Schülerinnen der Hortausbildung. Der Kurs wurde vom
speziell dazu Beauftragten Herrn Joachim Feichtinger geleitet und fand noch im
ersten Semester in den Kursräumen des Roten Kreuz Vöcklabruck statt. Vor allem
ging es zB um Reanimation und Unfallerstversorgung nach Unfällen der sehr jungen
Kinder. Die Schülerinnen haben ein Zertifikat für die Kursteilnahme bekommen.
Film „Die Wolke"
Am letzten Schultag vor den Osterferien besuchten alle Schulklassen im Regauer „Starmovie" den Film „Die Wolke". Inhaltlich ging es dabei nach der Vorlage des gleichnamigen Buches von Gudrun Pausewang um einen Störfall in einem Kernkraftwerk in Deutschland, durch den auf der Stelle Tausende Menschen sterben und Tausende kontaminiert werden. Der Film zeigt die Geschichte der 16-jährigen Hannah und ihrer großen Liebe Elmar in diesem schrecklichen Chaos. Ein sehr beeindruckendes Szenario, das allen Anlass gab, sich mit dem Thema Kernkraft und deren möglichen verheerenden Folgen auseinander zu setzen.
Abschlusslehrfahrt 3. FW München
Davon berichtet Alexandra Grein gleich selbst:
Am Mittwoch, 19. April fuhren wir mit dem Zug nach München. Im Heim der Don
Bosco-Schwestern in der Kaulbachstraße angekommen, bekamen wir gleich etwas zu
essen. Später machten wir eine Olympiatour und eine Stadtrundfahrt, die äußerst
informativ war. Jedoch kamen wir zu dieser etwas zu spät, da uns eine
Mitschülerin namens Madeleine abhanden gekommen war (26 Leute unserer Gruppe
befanden sich schon in der U-Bahn, als sich die Türen schlossen, die 27. stand
noch draußen). Am Abend gingen wir mit unseren Begleitlehrerinnen Frau FL
Irmgard Dickinger und Frau FL Elfriede Schönbaß noch ins Hofbräuhaus. Am
nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück gleich ab in die Bavaria-Filmstudios.
Das war das absolute Highlight, wir hatten eine ausgesprochen gute Führung, und
am besten war das 4D-Kino. Am Abend „brezelten" wir uns fürs Musical auf, wo uns
auffiel, dass wir den Altersdurchschnitt erheblich senkten. Danach saßen wir
noch gemütlich in einem Café zusammen. Bevor wir am nächsten Tag abreisten,
besuchten wir noch kurz den Viktualienmarkt und besichtigten die Frauenkirche,
auch für Shopping war noch Zeit. Es war für uns eine lustige und ereignisreiche
Abschlussfahrt. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Frau FL Dickinger
und Frau FL Schönbaß für die gute Organisation und das tolle Programm!
Diesem Dank schließen wir uns natürlich an!
OT und Exkursion München
Unter dem Motto „Kopf oder Zahl, zwei Seiten einer Münze" verbrachte die 3. HLWA unter der Leitung von Frau Prof. Mag. Ruth Winter und der Begleitung von Prof. Mag. Frank Landgraf vom 19. bis 21. April drei Orientierungstage in München. Dabei lernten wir die Licht- und Schattenseiten einer Großstadt kennen. Wir besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten der bayrischen Hauptstadt (Frauenkirche, Olympiaturm, Viktualienmarkt) sowie soziale Einrichtungen wie die Bahnhofsmission und das Heim für obdachlose Frauen „Karla51". Eine kreative Aufgabe bestand zB darin, sich drei Wohlfühlplätze zu suchen und drei Gruppenfotos zu erstellen, wobei auf einem zwei Personen unterschiedlichen Alters sein mussten. Von diesen Personen sollte Verschiedenes erfragt werden: Wie die Lebensqualität in München ist, was sich in München in den letzten Jahren verändert hat, wie die Situation der Jugendlichen in München aussieht usw. Eine Betriebsbesichtigung im 5-Sterne-Hotel „Sofitel" hat uns Einblick in die Arbeitswelt eines internationalen Großhotels gewährt. Das Musical „Cats" im Deutschen Theater bzw. ein Kinobesuch haben das Programm abgerundet.
20-jähriges Ehemaligentreffen
Traditionsgemäß wurden alle Absolventinnen, die vor 20 Jahren
unsere Schule beendet haben, am 22. April eingeladen, sich wieder einmal in der
Schule zu treffen. Natürlich stimmten viele Adressen nicht mehr, aber die
ehemaligen Schülerinnen verständigten sich untereinander und kamen recht
zahlreich, freudig erwartet und pünktlich zur „alten" Schule. Es war für die
Schwestern – Sr. Adele Sinn und Sr. Adolfine Binder waren sogar aus Tirol
angereist – eine große Freude, diese jungen Frauen nach 20 Jahren wieder zu
sehen, zu hören, wie es ihnen geht und über Freud und Leid ein wenig zu
plaudern. Um 13:00 Uhr war Beginn und um 20:30 Uhr verließen die Letzten,
nämlich die 4. BAK („wir waren auch am längsten da!", so ihr Kommentar) die
Schule.
Einen kleinen Eindruck gibt der Brief von Martina: „Liebe Sr. Johanna, nochmals
ganz, ganz lieben herzlichen Dank für die Organisation des 20-jährigen
Klassentreffens, das uns Gelegenheit gab, uns wieder einmal zu sehen. Einige von
uns hatten tatsächlich seit Schulende keinen Kontakt mehr gehabt, und so ist es
nicht verwunderlich, dass wir es schafften, von 13.00 Uhr bis 2.00 Uhr früh
zusammen zu sitzen und uns alles zu berichten, was uns wichtig erschien. Es war
eine Begegnung voll Freude, Interesse am anderen und das Schönste daran war,
noch immer jene Vertrautheit zueinander zu spüren, die schon in der Schulzeit
unsere Klasse für uns so besonders machte. Nicht einmal allzu viele Falten
konnten wir in den Gesichtern entdecken ... hihi! Danke für alles, für die
herzliche und liebevolle Begrüßung, die interessanten und persönlichen Worte im
Festsaal, die ausgiebige Führung durch die super modernisierte Schule
(Kompliment), die Gespräche, die Bewirtung mit Kuchenbuffet und allerlei
Getränke … Es ist noch immer ein Haus, in dem der Geist und die Liebe Gottes
durch Sie alle spürbar wird - ein schönes Gefühl! Ich wünsche Ihnen und allen
Schwestern für Ihre Schule eine Überfülle des Segen Gottes!"Herzlichst, Ihre
Martina (Weinhandl 3. FF B 1983/1986)
Alle Schüler/innen, die jetzt unsere Schule besuchen, können sich schon heute
ausrechnen, in welchem Jahr sie zu diesem 20-jährigen Treffen an die Schule
eingeladen werden! Schon heute herzlich willkommen!
Treffen Übungskindergartenpädagoginnen
Am 22. April 2006 trafen sich zum ersten Mal alle Kindergartenpädagoginnen und Abteilungsvorständinnen der Übungskindergärten der Bakips Oberösterrreichs gemeinsam mit LSI Mag. Karin Eckersdorfer zur gemeinsamen Dienstbesprechung an der öffentlichen Bakip in Linz. Nach der Begrüßung und einem kurzen Vortrag der LSI über Qualitätsentwicklung in Übungskindergärten berichtete Schulpsychologin Dr. Agnes Lang über Aggression bei Kindern und mögliche Hintergründe. Anschließend referierte Landesschulärztin Dr. Gertrude Jindrich über hygienische Maßnahmen, Erste Hilfe und Krankheiten im Kindergarten. Am Nachmittag war Zeit für gegenseitiges besseres Kennenlernen und Austausch von Erfahrungen bzgl. Sprachförderung im Übungskindergarten. In den einzelnen Gruppen stellten alle Kindergartenpädagoginnen, Sonderkindergartenpädagoginnen, Hortnerinnen, Früherzieherinnen und Abteilungsvorständinnen ihre Konzepte zur Sprachförderung vor. Alle ÜK-Pädagoginnen der 5 Bakips erhielten die Aufgabe, bis Ende 2007 ein einheitliches Konzept zur Selbstevaluierung zum Thema Sprachförderung zu erstellen. So ein Treffen der Übungskindergartenpädagoginnen wird von nun an wahrscheinlich jedes Jahr in einer anderen Bakip stattfinden.
Weinseminar
Am 25. April fand für die 3. FW und anschließend für die 2. HLW A wieder ein Weinseminar an der Schule statt. Herr Hans Holletz von der österreichischen Weinakademie Krems stellte die Weine, die unter seiner fachkundigen Anleitung verkostet werden konnten, wieder kostenlos zur Verfügung. Vermittelt wurden natürlich viele Themen rund um den Wein, wie zB Weinproduktion, Weinklassifizierung, Weinqualitätsstufen, richtige Weindegustation usw.
Volleyballturnier 5. BAKIP - Lehrer/innen
Zum Abschluss ihrer Schullaufbahn hat sich die 5. BAKIP noch einmal ein Volleyball mit einigen Lehrerinnen und Lehrern gewünscht. Das spannende und vor allem natürlich lustige Spiel endete zwar trotz bester Leistungen mit einem Sieg für die Lehrer/innen, doch hat die Klasse ihr Ziel, einfach Spaß dabei zu haben, auf alle Fälle erreicht!
Landesschulmeisterschaften Badminton
Die Schülerinnen Katharina Sturm, 2. HLW A, und Lisa Spitzer, Eva Ziegler, Maria Steinmayr, 1. HLW B, wurden am 26. April in der HLW Linz Auhof Landesmeister im Badminton und haben sich somit für die Bundesmeisterschaften der Schulen am 28.-30. Mai am Hochkar (NÖ) qualifiziert. Wir freuen uns sehr über diese sportliche Leistung und gratulieren sehr herzlich! Alles Gute schon für die Bundesmeisterschaften!
Jause für Angola
Die Don Bosco-Schwestern bestritten heuer zum diesjährigen sogenannten weltweiten „Fest der Dankbarkeit" am 26. April das Schulbuffet. Eurem Appetit ist es zu verdanken, dass 300 Euro an ein Projekt der Don Bosco-Schwestern in Angola überwiesen werden konnten. Die bescheidene Schule der Schwestern der Hauptstadt Luanda möchte äußerst armen Kindern und Jugendlichen die grundlegendsten Bildungsmöglichkeiten geben. Angesichts der schrecklichen Cholera-Epidemie tut Hilfe in Angola in jeder Hinsicht Not!
Salesianische Fortbildung
Am 26. April stand der fünfte Teil der Fortbildungsreihe zu salesianischen Themen für Lehrerinnen und Lehrer auf dem Programm. Inhaltlich ging es diesmal um die salesianische Familie Don Boscos – um deren 23 verschiedene Gruppierungen, um Heilige, Selige und zahlreiche weitere Persönlichkeiten der Don Bosco-Familie sowie um aktuelle Informationen über Organisation, Aktivitäten und Einrichtungen weltweit.
Jahreshauptversammlung Elternverein
Die heurige Jahreshauptversammlung des Elternvereins ist aufgrund des starken Schneefalls zum ursprünglich festgesetzten Termin im Februar auf den 26. April verschoben worden. Leider haben sich nur sehr wenige Eltern eingefunden, wohl aufgrund dieses späten und verschobenen Termin. Die Referentin Dr. Ursula Frischenschlager vom Kinderschutzzentrum wird daher wieder einmal eingeladen werden.
Märchenprojekttag in der VS Regau
Am 28. April kam es zu einer gelungenen Kooperation der VS Regau und 12 Schülerinnen der 3. BAKIP, die die Ausbildung zur Hortpödagogin absolvieren. Auf Initiative von Frau Direktorin Preiner und FL Romana Stadler wurde anlässlich des „Lesemonats April" ein schulübergreifender Märchenprojekttag mit den beiden ersten Klassen der VS Regau geplant und durchgeführt. Das Motto des Österreichischen Buchklubs für den Lesemonat lautete „Leseturm", daher suchten und erarbeiteten die Schülerinnen der BAKIP Märchen, bei denen Türme eine spezielle Rolle spielen. In fünf Gruppen wurden schließlich fünf verschiedene Märchen, darunter zB Dornröschen und Rapunzel, mit viel Engagement sehr individuell vorgestellt, erzählt und kreativ erarbeitet. Die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen der VS und der BAKIP erlebten beide Schulen als sehr bereichernd und als gelungene Abwechslung. Julia Haas berichtet: „Das Märchenprojekt in der VS Regau war für uns angehende Horterzieherinnen eine sehr gute Erfahrung und eine gute Möglichkeit, Gelerntes in der Praxis auszuprobieren. Die Atmosphäre in den einzelnen Erzählgruppen war sehr eindrucksvoll, die Kinder waren sehr neugierig auf unsere Geschichten und das anschließende Basteln machte ihnen sehr viel Spaß. Unsere Arbeit hat sich daher wirklich gelohnt und die Reaktion von allen Beteiligten war äußerst positiv.
* Von 1. bis 4. April 2006 fand ein Treffen der CIEM (Conferenza interispettoriale Europa e Mediooriente – Provinzenkonferenz von Mitteleuropa und Vorderem Orient) in Lyon statt. Sr. Maria Maxwald lud mich (Sr. Maria) ein, als Delegierte daran teilzunehmen, weil es schwerpunktmäßig um die salesianische Formation der Laienmitarbeiter/innen ging. Gewohnt haben wir im „Centre Jean Bosco", gleich neben der berühmten Lyoner Basilika von „Fourvière". In einer Nebenkapelle dieses beeindruckenden Marienheiligtums erinnert eine 1946 hier angebrachte Marmortafel an den Besuch Don Boscos hier am 8. April 1883. Das Don Bosco-Zentrum ist ein gemeinsames Werk von Salesianern und Don Bosco-Schwestern, wird von einem Laien geleitet und dient mit seinem vielfältigen Angebot der salesianischen Fortbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SDB und FMA von ganz Frankreich. Interessant war zB auch die Vorstellung der Provinzen Irland, Polen und Vorderer Orient. Für mich war diese Reise auch deshalb sehr schön, weil ich vor 26 Jahren zu einem dreiwöchigen Schüleraustausch in Lyon war (es war damals meine erste Reise ins Ausland) und nun zum ersten Mal nach dieser langen Zeit die Gastfamilie treffen konnte, bei der ich damals 1980 gewohnt habe. Diese nette Begegnung war nur möglich durch das Tagebuch, das ich damals von unserer Französisch-Lehrerin aus schreiben musste, und das die Adressenliste unserer Partnerschülerinnen enthielt. Ohne diese Liste hätte ich nicht mehr gewusst, wo und wie ich die Familie von Pascale, so hieß meine Austauschschülerin, ausfindig machen hätte sollen. Mir hat das sehr deutlich bewusst gemacht, wie gut es ist, wenn man sich hie und da etwas aufschreibt – und wenn man es auch aufhebt!
* In Wien erregen neue Plakate die Aufmerksamkeit: www.herrgottnocheinmal.at oder die etwas andere Ordenskampagne. Die Inhalte sind (teilweise) zeitlos, der Tone of voice neu: Die katholischen Orden Österreichs präsentieren sich im April und Mai mit einer Plakatkampagne im Großraum Wien als das, was sie tatsächlich sind: leistungsfähige und aus unser aller Leben nicht wegzudenkende Serviceeinrichtungen von sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und selbstverständlich spiritueller Relevanz.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Die neue Raucherregelung mag für unsere Schüler/innen natürlich auf den ersten Blick als eine für sie nicht sehr angenehme Maßnahme erscheinen. Dennoch soll sie natürlich keine Schikane sein, sondern vielmehr zum Umdenken und zur Umstellung von Gewohnheiten führen, die auf Dauer gesehen die Gesundheit beeinträchtigen. Auch uns ist es natürlich ein Anliegen, dass durch diese Maßnahme das Gesundheits- und das Umweltbewusstsein steigt!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Mit dem Mai hat die Prüfungszeit so richtig begonnen. Die
schriftlichen Klausurarbeiten und Abschlussprüfungen liegen hinter uns, die
praktischen Klausurprüfungen in Küche und Service haben begonnen und der Blick
ist bereits vorwärts gerichtet auf die mündlichen Reife- und Diplom- sowie
Abschlussprüfungen. Schon jetzt allen Kandidatinnen alles, alles Gute dafür!
Natürlich aber tut sich auch neben der Matura und der Abschlussprüfung sehr
viel. Hier wieder ein kleiner Einblick:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck
1999-2002
1999/2000
hatten wir nur mehr eine EWF-Klasse (aus der
Haushaltungsschule wurde die Einjährige Wirtschaftsfachschule), dafür vier FW-,
fünf HLW- und fünf BAKIP-Klassen, insgesamt 15 Klassen mit 430 Schülerinnen.
Unseren Lehrkörper vergrößerten Mag. Nicole Aichmayr (LUM, E), Mag. Ursula Köttl
(RW), Sr. Mag. Maria Maxwald (D, RK) und Mag. Doris Leos (RW). Mit Schulbeginn
1999/2000 übernahm ich (Sr. Maria) die Leitung der BAKIP, Sr. Johanna Montag
leitete weiterhin die HLW. Im Mai 2000 feierten wir im Stadtsaal 25 Jahre Don
Bosco Schulen Vöcklabruck. Sr. Johanna, die Gründerin der Schulen, die diese
insgesamt 42 Jahre lang geleitet (Beginn 1958 in Linz) und für deren Entwicklung
Unvergleichliches geleistet hat, konnte sich besonders darüber freuen. Mit Ende
des Schuljahres trat sie in den wohlverdienten Ruhestand. Im Jubiläumsjahr 2000
begann Mag. Erich Hinterleitner mit der Erstellung unserer Homepage, die er
neben seiner Schulleitertätigkeit nach wie vor hervorragend betreut.
2000/2001
begann Sr. Mag. Stefanie Priebernig mit der Leitung der HLW.
Die Don Bosco Schulen zählten, da der Beschluss gefasst worden war, die HLW
doppelzügig zu führen (mit dem zweiten
Ausbildungsschwerpunkt Spanisch, zum ersten Mal ab der 3.
Klasse 2002/03 unterrichtet) bereits 17 Klassen: eine EWF-, vier FW-, sechs HLW-
und sechs BAKIP-Klassen mit insgesamt 494 Schülerinnen. In diesem Jahr begannen
den Schuldienst bei uns Sr. Mag. Gisela Porges (GSK, RK), Mag. Franz Anschober
(RW), Dr. Heidrun Wagner (BIUK, PH, CH), Mag. Peter Atzmanstorfer (GWK), Mag.
Susanne Nussbaumer (LUM, GSK), FL Gudrun Moitzi (BF, QF), FL Elisabeth Hummer
(EDV), FL Gerlinde Neubacher (EWH), Mag. Astrid Kaltenegger (F). In diesem
Schuljahr fand auch unser Leitbildentwicklungsprozess statt. Ebenso begannen wir
mit unserem ersten EU-Projekt (Comenius) „Feste und Feiern im historischen
Kontext". Dipl.- Päd. Petra Holzer begann ihre zweijährige Unterrichtstätigkeit
im Berufsbildungszentrum der Don Bosco-Schwestern in Shkodra, die wir mit
unseren Albanien-Projektinitiativen begleiteten.
2001/02
gab es eine EWF-, vier FW-, sieben HLW- und sechs BAKIP-Klassen, also 18 Klassen mit 508 Schülerinnen. Neu in den Lehrköper kamen
Dipl.-Päd. Bernhard Kliment (EWH), Mag. Christine Kaißl (PH, CH), Mag. Christa
Kessl (RK), Mag. Alexandra Wimmer (E). Mag. Barbara Unger absolvierte das
Unterrichtspraktikum bei Mag. Ulrike Haas in E und MUE. Im Sommersemester fand
unser erstes europäisches Schülertreffen in Vöcklabruck statt, auch die ersten
ECDL-Prüfungen konnten abgelegt werden.
Personelles
Prof. Mag. Erich Hinterleitner
hat mit 10. Mai 2006 den
Akademielehrgang des Pädagogischen Institutes Oberösterreich „Schulmanagement
für Schulleiterinnen und Schulleiter" erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren
ihm sehr, sehr herzlich dazu und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Erfolg
als Schulleiter!
Am 5. Mai ist Miriam Bernice Patry zur Welt gekommen.
Wir gratulieren Philippe und Sonja Patry herzlich zu ihrer Tochter!
Nur vier Tage darauf, am 9. Mai, hat Helene Gangl, die
Tochter von Margit Gangl, geb. Hofinger – sie hat ebenfalls standesamtlich
geheiratet – das Licht der Welt erblickt. Auch ihr viel Freude mit dem ersten
Kind!
FL Gudrun Moitzi
hat mit Ende Mai ihren Mutterschutz
angetreten. Zuvor hat sie standesamtlich geheiratet und heißt nun Kaltenbäck.
Herzlichen Glückwunsch und schon jetzt alles Gute fürs Baby! Im kommenden
Schuljahr wird Mag. Ulrike Haas ihre Blockflöten- und Mag. Andrea Pühringer ihre
Querflötenstunden übernehmen.
Erste-Hilfe-Kurs
Mag. Ruth Winter hat wieder zwei 16-stündige Erste Hilfe-Kurse angeboten: Den ersten von 6. April bis 11. Mai für neun Schülerinnen der HLW, den zweiten von 6. bis 18. Mai für 15 Schülerinnen der HLW und der BAKIP. Wir freuen uns über diese Zusatzqualifikation Mag. Winters und dass sie diese so nützlichen Kurse für unsere Schülerinnen anbieten kann!
Dienstbesprechung BAKIP
Am 9. Mai rief LSI Mag. Karin Eckerstorfer alle Leiter/innen, Abteilungsvorständinnen und je eine/n Lehrer/in aller BAKIP von OÖ zu einer Dienstbesprechung über den Erlass "Besser fördern" und das damit verbundene Förderkonzept an unsere Schule ein.
„Tag der Stimme" am Wolfgangsee
Am Donnerstag, 11. Mai nahm unser Chor (38 Schülerinnen aus
HLW und BAKIP) am „Tag der Stimme", veranstaltet vom Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Kultur, teil. Begleitet wurde die Gruppe von
Chorleiterin Mag. Christine Zeppetzauer, FOL Walter Fellner, der auch Djembe
spielte, und Mag. Michaela Kreuzer, die den Chor sowohl motivierte als auch
fotografierte.
Sieben Schulchöre aus Oberösterreich und fünf aus Salzburg
trafen sich am Vormittag in St. Gilgen, wo sich zunächst jeder Chor mit einem
Lied vorstellte. Den Beginn machte unser Chor mit dem afrikanischen Lied „Singa
Yesu singa". Dann folgte bei strahlendem Sonnenschein eine Schifffahrt über den
Wolfgangsee nach St. Wolfgang. Dort sangen einzelne Chöre vor bzw. in der Kirche
und zuletzt gab es ein Konzert im Michael Pacher-Saal, bei dem jeweils drei
Schulchöre aus den beiden Bundesländern auftraten, darunter auch der Chor der
Don Bosco Schulen.
Dieser „Tag der Stimme" war für Schülerinnen und Lehrer/innen
ein schönes Erlebnis und für die künftige Chorarbeit sicher sehr motivierend.
Ein ganz großes Danke Mag. Zeppetzauer für die Organisation
dieses Tages und für die Leitung des Chores! Wir freuen uns sehr über unseren
Chor, denn Musik gehört zu einer Don Bosco Schule einfach dazu!
Service beim OÖ Tourismustag
Am 16. Mai 2006 übernahm die Abschlussklasse der Fachschule
für wirtschaftliche Berufe der Don Bosco Schulen Vöcklabruck – in Zusammenarbeit
mit Gastronomie/Catering Lindner (Vöcklabruckerhof) – das Service beim OÖ
Tourismustag, der heuer im Rahmen der OÖ Landesausstellung „Kohle und Dampf" in
Ampflwang stattfand. Im Rahmen dieses spektakulären Events – so wurde zum
Beispiel das Buffet mit Hilfe einer Dampflok in die Veranstaltungshalle
geschoben – konnten sich die zahlreichen Gäste vom hohen Ausbildungsniveau der
Absolventinnen der Don Bosco Schulen überzeugen. Hier berichten sie selbst:
Am 16. Mai 2006 durften wir, die 3. FW, unser Können im
Service unter Beweis stellen. Frau Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger organisierte uns
einen Abend des Arbeitens, der allerdings nicht schlecht bezahlt wurde. Der
Gastgeber hat nicht nur gut bezahlt, er hat sogar einen Bus organisiert, der uns
von der Don Bosco Schule abholte, und uns nach Ampflwang und retour brachte. Als
wir ankamen, wurde uns der Ablauf des Abends erläutert und anschließend begannen
wir mit den Vorbereitungsarbeiten, wie Tische dekorieren, Getränke an die Bars
bringen, Weine öffnen und Sekt-Aperitifs bereitstellen.
Zwischen 18 und 19 Uhr kamen die ersten Gäste. Einige von uns
empfingen sie am Eingang mit den Erdbeersekt-Aperitifs und der Rest wurde auf
die drei Bars aufgeteilt, um sich später mit Tabletts in die Menge zu mischen,
und die alkoholfreien Getränke, Rot- und Weißweine und Biere anzubieten. Gegen
22:30 Uhr machten sich die Gäste schon auf den Nachhauseweg und wir somit an die
Aufräumarbeiten. Es war ein anstrengender, aber sehr gelungener Abend. Ein Lob
an den Gastgeber und an Frau Dipl.-Päd. Dickinger, die uns diesen Abend
organisiert hat!
Diesem Lob schließen wir uns selbstverständlich an!
Das Nibelungenlied einmal anders
Für den 19. Mai engagierte Mag. Edith Ottinger den Schauspieler, Clown, Regisseur und Erzähler Hubertus Zorrell, der in Wien lebt und in der freien Theaterszene arbeitet, für alle BAKIP- und HLW-Klassen (bis auf die fünften). Er führte das von ihm selbst geschriebene und inszenierte Erzähltheater „Blumen nass von Blut" auf, das eine Mischung aus Spiel, unterschiedlichen Erzähltechniken und vielen Mime-Techniken (Pantomime) ist. Sehr originell und spannend interpretierte der Künstler das mittelhochdeutsche Nibelungenlied. Ein Genuss für alle Theaterbegeisterten!
Betriebsbesichtigung Therme Geinberg
Das kurze aber dafür sehr intensive Schuljahr ließ die 3. HLW
A mit einem Thermenbesuch am 24. Mai ausklingen. So erzählen die Schülerinnen
selbst:
Nachdem uns das Busunternehmen beinahe vergessen hätte, sind
wir mit einiger Verspätung am Zielort angelangt. Dort wurden wir mit einer
netten Begrüßung sehr herzlich empfangen.
Als erstes konnten wir Einblick in alle Bereiche des
Thermenbetriebes gewinnen. Fasziniert haben uns alle die neuen Wellnessangebote
wie das Floatarium, wo man in einer konzentrierten Meersalzlösung in einer
riesigen Muschel relaxt schweben kann, die Hamam- Reinigungsbäder, die
Karibik-Salzwasser-Lagune usw.
Im Anschluss an die Hotelbesichtigung ging es in den
Seminarraum zu einem Workshop mit dem Thema: „Anforderungen an die
Mitarbeiter/innen in Dienstleistungsbetrieben". Dieser Vortrag war eine optimale
Einstimmung auf das bevorstehende Praktikum. Jeder neue Mitarbeiter/jede neue
Mitarbeiterin muss in Geinberg vor dem Dienstantritt diesen Vortrag besuchen. An
diesem Vormittag haben wir alle bestätigt bekommen, dass sehr viele Kompetenzen
vom Personal erwartet werden.
Einige konnten dann das Eintauchen in die Therme kaum mehr
erwarten. Von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr konnten wir zu einen ermäßigten
Eintrittspreis die Angebote in Anspruch nehmen. – Es sei denn, man – frau – hat
die Badeutensilien vergessen! Trotz Regenwetter, aber bei ausgesprochen milden
Temperaturen, genossen wir dann den inszenierten Karibischen Sommer mit einem
Cocktail am Poolrand, nach dem wir alle schon lechzten. Die sanfte
Unterwassermusik verhalf selbst den Gestressten zu rascher Entspannung.
Eigentlich kam der Abfahrtzeitpunkt zu früh – unsanft herausgerissen aus der
Erholung ging es schlafend und doch etwas relaxter wieder zurück zur Don Bosco
Schule. Diese Exkursion wartet auf Wiederholung!
Danke an Frau Dipl.-Päd. Christine Lahninger und Frau
Dipl.-Päd. Marie Luise Palmetshofer für die Organisation sowie Mag. Zeppetzauer
für die spontane Begleitung !
Badminton-Preis
Unsere bereits in den vorigen News genannten Schülerinnen der HLW haben bei der Badminton-Bundesmeisterschaft von 28. bis 30. Mai 2006 den dritten Platz belegt! Eine ausgezeichnete Leistung für eine Schule, die ja keinen sportlichen Schwerpunkt hat! Wir gratulieren euch und sind stolz auf euch!
News vom Weltrekordversuch
Die 4. HLW A berichtet über ihr Projekt „Wir lassen es rund
gehen – wir krönen den König der Knödel – jetzt erst recht!"
Wir stecken mitten in den Vorbereitungsarbeiten für unseren
geplanten Weltrekordversuch: „Der größte Beilagenknödel für das Guinessbuch der
Rekorde".
Aus diesem Anlass haben wir in sehr vielen Betriebsküchen im
Land Oberösterreich nach einer Kochmöglichkeit gesucht. Letztlich fanden wir bei
den Eternitwerken der Firma Hatschek in Vöcklabruck die besten Voraussetzungen
für unser Vorhaben. Da auch der Durchmesser des Kochkessels nicht ganz unseren
Erwartungen entspricht, haben wir eine „Sonderanfertigung" in Auftrag gegeben.
Vieles an Vorarbeit ist schon geleistet – leider ist unser Vorhaben am 5. Juli
2006 aus schulorganisatorischen Gründen nicht durchführbar. Nach mehreren
Gesprächen haben wir uns jetzt entschieden, den Versuch im Herbst zu Schulbeginn
zu starten. Auf alle Fälle führen wir unseren geplanten „Probedurchlauf" am 22.
Juni durch.
Unser Weltrekordversuch soll ein EVENT werden, an dem sich
die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt. Dabei sollte das ganze „eine runde
Sache" werden. Mit dem Rahmenprogramm möchten wir gerne Projekte von „Jugend
Eine Welt" unterstützen. Wir freuen uns auf den spannenden
Versuch! Wir wünschen jetzt schon viel
Erfolg dazu!
Kleine Korrektur
Die salesianische Fortbildung, von der wir bereits in den April-News berichteten, fand erst am 10. Mai und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, am 26. April statt.
* Sr. Maria Maxwald, Sr. Regina Maxwald und Sr. Renate Schobesberger die Don Bosco-* Von 4. bis 8. Mai besuchten Provinzialin Schwestern in Albanien. Anlässlich ihres Besuches konnten sie sich ein Bild machen über die aktuelle Situation sowie über die Projekte, die wir heuer unterstützt haben. In Tirana – die Stadt ist in den letzten 15 Jahren von 130000 auf 1 Million angewachsen – führen die Don Bosco-Schwestern ein Wohnheim, ein Berufsbildungszentrum, ein Oratorium und einen Kindergarten. In Shkodra im Norden leiten sie einen Kindergarten, eine Pflichtschule (9 Jahre), eine höhere Schule mit Matura (im Aufbau begriffen), ein Berufsbildungszentrum mit je einer einjährigen Ausbildung für Köche/Köchinnen, Sekretärinnen/Sekretäre und Schneiderinnen, ein Wohnheim für Schülerinnen, ein tägliches Oratorium, einen einjährigen Vorbereitungslehrgang für die höhere Mittelschule für jene Schülerinnen und Schüler, die sonst die Mittelschule nicht schaffen würden. Darüber hinaus gibt es Katechismusunterricht und Mitarbeit in der Pfarre. Ein Teil des Hauses wurde während des Bürgerkrieges 1997/98 gebaut – als Folge davon sind jetzt viele Wasserschäden an Decken und Wänden zu reparieren. In Tale, einem Dorf in unmittelbarer Nähe zur Mittelmeerküste, leben die Menschen in sehr kleinen Häusern, die oft nur Holzbaracken sind und aus drei Räumen bestehen. Die Schwestern kommen jeden Freitag und Samstag hierher, um ein Oratorium zu führen und die Familien zu besuchen. Ziel ist es, hier eine dritte Schwesterngemeinschaft zu eröffnen. Unser Beitrag zu diesem Projekt wird im Juni über „Jugend Eine Welt" überwiesen. Mehr davon in den nächsten News!
* Am 23. Mai 2006 wurde P. Karl Bleibtreu SDB, Pfarrer von Linz Don Bosco, durch Landeshauptmann Josef Pühringer das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Mit der Auszeichnung wurde der jahrzehntelange Einsatz P. Bleibtreus für Kinder und junge Menschen in Wien, Graz und Linz gewürdigt. Herzlichen Glückwunsch!
* Direkt am 24. Mai, dem Fest Mariä Hilfe der Christen, wurde das neue Provinzialat der Don Bosco-Schwestern in Salzburg durch Erzbischof Dr. Alois Kothgasser SDB eingeweiht. In seiner Predigt gab der Erzbischof den Schwestern folgende drei Aufgaben mit: das Gebet für die Erzdiözese und das Land Salzburg, die Pastoral an den Kindern und Jugendlichen und die Berufepastoral. Wir freuen uns, dass Julia Haas, Martina Weber und Helene Grünbacher aus der 3. BAKIP unter der Leitung von Mag. Ulrike Haas den Gottesdienst sowie die Segnungsfeier so schön musikalisch gestaltet haben! Vielen Dank dafür!
* Sr. Paula Rodi, die bei uns im 4. Stock wohnt, hat am 26. Mai ihren 90. Geburtstag gefeiert. Gebürtig aus der Nähe von Ulm hat sie fast ihr ganzes Ordensleben in Österreich verbracht, vor allem in Vorarlberg und Wien. Mit ihrem sonnigen Gemüt ist die noch immer sehr rüstige Schwester in unserer oberen Gemeinschaft einfach ein ganz wertvoller Schatz! Wir wünschen Sr. Paula weiterhin viel Gesundheit, damit wir auch den 100er noch gemeinsam feiern können!
* Am 27. Mai verstarb ganz plötzlich der 78-jährige Provinzsekretär P. Anton Birklbauer, Bruder von Sr. Margarete Birklbauer, in Wien. P. Birklbauer hat sich vor allem um die Salesianischen Nachrichten und um die Salesianischen Mitarbeiter/innen verdient gemacht. Den Don Bosco-Schwestern war er immer sehr verbunden.
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
In diesen Mai-News haben wir von den verschiedensten Veranstaltungen berichtet. Besonders hervorheben möchten wir den Chorwettbewerb am Wolfgangsee, den Badminton-Wettbewerb und die Theateraufführung. Gesang und Musik, Sport und Theater sind schon bei Don Bosco neben religiösen und berufsbildenden Angeboten ganz wichtige Elemente seiner Pädagogik gewesen. Ihm war es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen in ihrer Ganzheit, in all ihren Bedürfnissen und Vorlieben angesprochen werden und dass sie ihre Interessen und Talente in allen Bereichen verwirklichen können. Ebenso wichtig war dies Maria Mazzarello, deren Festtag die Don Bosco-Schwestern jährlich am 13. Mai begehen. Der hl. Dominikus Savio, dessen Fest am 6. Mai gefeiert wird, konnte sich genau in dieser vielseitigen, kreativen Atmosphäre des Oratoriums Don Boscos in Valdocco voll entfalten. Wir sind sehr froh, dass unsere beiden Schultypen mit all ihren kreativen und berufsbildenden Unterrichtsfächern und Angeboten, mit dem Chor, dem Darstellenden Spiel, den sportlichen Initiativen und allen sonstigen Aktivitäten genau diesem salesianischen Ideal eines ganzheitlichen Ambientes entsprechen.
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schülerinnen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Die Ferien stehen nun endgültig
unmittelbar vor der Tür – rundherum macht sich Ferienstimmung breit. Die
Projekttage mit interessanten Aktivitäten haben vieles ermöglicht, wofür
unter dem Schuljahr wenig Zeit ist. Trotz der intensiven Matura- und
Abschlussprüfungszeit war der Juni wieder voller Höhepunkte. Hier wieder ein
kleiner Einblick:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
30 Jahre Don Bosco Schulen Vöcklabruck
2002-2005
2002/2003
zählte die Schule eine EWF-, drei FW-,
acht HLW- und sechs BAKIP-Klassen, also 18 Klassen mit 524 Schülerinnen. FL
Andrea Bachinger (TXV) und Mag. Bianca Schöfbänker erweiterten unseren
Lehrkörper. Zum ersten Mal hatten wir in diesem Jahr einen eigenen Stand auf
der Welser Bildungsmesse. Im Rahmen des Projektes „Ma(h)lzeit" wurde das
Schulrestaurant unter der Leitung von Künstler Peter Greul künstlerisch
ausgestaltet. Im Februar 2003 gestalteten wir anlässlich des Jubiläums „100
Jahre Salesianer Don Boscos und 75 Jahre Don Bosco-Schwestern in
Österreich" die Fernsehmesse in unserer Kapelle. Im Mai 2003 erhielt die
HLW das Zertifikat „Ökofit-Schule". Das erste EU-Projekt-Schülertreffen
fand in Belgien statt.
2003/2004
übernahm Prof. Mag. Erich Hinterleitner
die Leitung der HLW. Das Schuljahr begann mit einer EWF-, drei FW, neun HLW- und
sechs BAKIP-Klassen, also mit 19 Klassen und 528 Schülerinnen. Als neue
Kollegen/-innen kamen hinzu Mag. Margit Hofinger (nun Gangl, M, GWK), Dr.
Philippe Patry (E, PUP) und FL Andrea Pühringer (RME). In diesem Schuljahr
gewann die HLW, wie auch im Vorjahr, mehrere Preise (Erwin-Wenzl-Preis,
Sprachenförderpreis, Landespreis für Umwelt und Natur usw.) Auch unser „Verein
der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco Schulen Vöcklabruck" wurde
gegründet. Seit Juni 2004 nehmen die Don Bosco Schulen am Ökolog-Netzwerk des
BmBWK teil. Der erste Lehrgang „Psychosoziales Netzwerk" wurde gestartet.
Zum zweiten europäischen Schülertreffen im April 2004 kamen 72 Schüler/innen
aus unseren zukünftigen Partnerschulen zu uns.
2004/2005
gab es eine EWF-, drei FW-, zehn HLW- und
sechs BAKIP-Klassen. Wir erreichten den Höchststand mit 20 Klassen und 541
Schülerinnen. In diesem Jahr konnten wir neu Beatrix Rathner (KIPÄD), Ingrid
Stadler (SOKI), FL Barbara Kölblinger (IFOM) begrüßen. Offiziell begann unser
zweites EU-Projekt „Identimation: through imagination to personal, national
and European identity". Eine Gruppe
Schülerinnen fuhr nach Sizilien, eine andere nach Turin. Auch wurde mit dem
Zubau des neuen Lehrküchen- und Servicebereiches begonnen. Zu Beginn des
Sommersemester 2005 meldeten sich die ersten vier Burschen für die Don Bosco
Schulen an.
Personelles
Wir gratulieren sehr herzlich
Mag. Andrea Pühringer zu ihrer Sponsion zum „Master of Arts". Sie selbst
berichtete im Juni: Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass ich nun auch
den künstlerisch-pädagogischen Prüfungsteil meines Masterstudiums mit
Auszeichnung bestanden habe. Dies habe ich natürlich auch den neun
Schülerinnen der 3. BAKIP zu verdanken, die ihre Freizeit zur Verfügung
gestellt haben, um mich bei der Performance „Colours of Life" am 8. Mai
zu unterstützen. Mit dieser Aufführung haben sie aber nicht nur meinen
Professoren zeigen können, was sie alles drauf haben, sondern auch ihren
Familien und Freunden. Das freut mich ganz besonders, weil es Selbstwert und
Selbstachtung eines meiner wichtigsten Ziele in meiner pädagogischen Arbeit
ist, denn diese bewirkt Achtung vor anderen und vor dem Leben selbst. Meinen
wissenschaftlich-pädagogischen Prüfungsteil habe ich bereits Ende April mit
ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Das Thema meiner Masterarbeit lautet „Vom
Polyästhetischen Lernen Jugendlicher zum Gesamtkunstwerk" und ist –
falls gewünscht – bei mir erhältlich. Meine Sponsion darf ich am Donnerstag,
29. Juni an der Anton Bruckner Privatuniversität feiern. Herzlichen
Glückwunsch!
Frau Dr. Anneliese Danter hat ihren Unterricht an unserer Schule mit diesem
Schuljahr beendet. Wir danken ihr für ihren Einsatz!
Wir gratulieren an dieser Stelle auch allen Lehrerinnen und Lehrern, die
während des Jahres Dank und Anerkennung des Landesschulrates erhalten haben!
Leitung der BAKIP im Schuljahr 2006/07
Da ich (Sr. Maria) ab Herbst ein Bildungskarenzjahr nehmen werde, um an der Theol.-Phil. Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern meine Dissertation im Fach Kirchengeschichte zu schreiben, wird Dir. Mag. Erich Hinterleitner im Schuljahr 2006/07 die HLW und die BAKIP gemeinsam leiten. Da Mag. Hinterleitner ehemaliger BAKIP-Lehrer ist, wird die Bildungsanstalt bei ihm in sehr guten Händen sein! Schon jetzt alles Gute dafür!
Schulbeginn 2006/07
Ist für alle Schüler/innen am MO, 11. September 2006 um 07:45 Uhr!
Lehrerausflug
Mag. Irene Limberger berichtet über den Lehrerausflug, der noch im Mai stattgefunden hat: Am 27. Mai unternahmen die Lehrer/innen einen Ausflug ins Mühlviertel. Der erste Programmpunkt war Freistadt, wo wir vom Bürgermeister empfangen und ins Rathaus eingeladen wurden. Im Anschluss konnten wir bei einer Stadtführung Einblick in die Geschichte der Stadt gewinnen. Zum Mittagessen ging es in die Schlossbrauerei Weinberg bei Kefermarkt. In Hirschbach unternahmen wir nach der Einstimmung mit Kräuterbowle und Lavendelkeksen eine geführte Kräuterwanderung, wo wir alle möglichen Kräuter verkosteten. Der Kaffee wurde uns dann in der Lebzelterei Kastner in Bad Leonfelden serviert. Mit vielen positiven Eindrücken traten wir die Heimreise nach Vöcklabruck an.
News vom Kindergarten
Sr. Maria Wallner, die Leiterin des
Kindergartens, berichtet selbst: Das Mittagessen
und der derzeitige Nachmittagsbetrieb werden von den Eltern für die Kinder
immer mehr genützt. Das ist ein Vorteil für alle Betroffenen. Weil wir die
Öffnungszeiten am Nachmittag erweitern können, führen wir ab Herbst 2006 zwei
Gruppen am Vormittag und daraus entsteht eine Gruppe für den Nachmittag. Mit
September 2006 kommt Frau Karin Baumann von ihrer Karenzzeit zurück. Sie wird
vor allem die bleibenden Kinder von Frau Brigitte Merlotti und Frau Beatrix
Rathner übernehmen. Frau Merlotti Brigitte wird ab kommendem September für
einige Stunden an der BAKIP unterrichten (1. und 2. Klasse) und ihre erworbenen
berufspraktischen Erfahrungen und Kenntnisse den Schülerinnen und Schülern
vermitteln. Im Kindergarten übernimmt sie die Nachmittagsgruppe. Frau Beatrix
Rathner muss uns wegen der Rückkehr von Frau Baumann leider verlassen, weil wir
die Genehmigung nur für drei Gruppen haben. Sie ist und war uns eine liebe
Kollegin. Sr. Hedwig Winkler und Frau Stadler Ingrid bleiben ihrer Aufgabe treu.
Mit dem neuen Kindergartenjahr stellen wir eine zweite Helferin ein.
Unsere Garten-Um- und Neugestaltung schreitet in kleinen, aber sicheren
Schritten voran: Herr Max Thalhammer, die Sonderkindergartenpädagogin Frau
Stadler Ingrid sowie Kindergartenväter haben fest Hand angelegt, ihnen gilt
unser besonderer Dank! Im Zeitraum Mai bis Juni wurden die nötigen
Baggerarbeiten für die Entwässerung des Bodens (Dränage) vorgenommen, das
Gelände, der Geräte–Fallschutz und ein Waldwegerl ausgebaggert. Herr
Thalhammer hat in langer Vorarbeit Material für den Gartenzaun bereitet und
Schülerinnen der 1. und 2. BAKIP haben beim Schleifen des Holzes mitgeholfen.
Einige Schulanfängermädchen und -buben waren mit Begeisterung und
bewundernswerter Ausdauer ebenfalls dabei. Nun steht der Zaun, ebenso die neu
angelegte Rutsche. Der Waldweg ist bereits begehbar und zur Zeit entsteht das
„Waldhäuschen" – einfach herrlich. Wer Zeit, Lust und Liebe hat, ist
herzlich eingeladen, vorbeizuschauen!
Theateraufführung „d’Schwesdan"
Für alle BAKIP-Klassen und 2
HLW-Klassen gab es am 30. Juni die Aufführung des Stückes „d’schwesdan
K.", bei dem Mag. Edith Ottinger Regie geführt hat. Das Stück lehnt sich
an Tschechows „drei Schwestern" an, das sehr frei interpretiert wird. Es
spannt einen „emotionalen Bogen", der emotionale Querelen und
Entwicklungen innerhalb einer Frauengruppe erzählt. Eine richtige Storyline wie
bei einer üblichen Geschichte gibt es nicht. Die drei Schauspielerinnen Elke
Sarmiento und Brigitta Gschaider, zwei langjährige erfahrene Clown-Frauen bei
Cliniclowns, und Ruth Humer, Figurentheaterspielerin, haben sich durch ihr
exzellentes Spiel ausgezeichnet und durch ihre Gestik, Mimik und Komik
begeistert. „Oiwei dessöwe", „I bleib eh net lang", „Nau, - i
geh jetzt", das gehörte zu den prägnanten Aussprüchen der Hanni und
Uschis Leitsatz lautete: „Wann da was brennat wird!"
Vielen Dank Mag. Ottinger, dass sie uns diese spannende und interessante
Aufführung vermittelt hat! Wir wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg
bei eventuellen weiteren Theaterproduktionen!
Gourmetreise in die Steiermark
Über diese Reise, von der sowohl
Schülerinnen als auch die begleitenden Kolleginnen Dipl.-Päd. Christine
Lahninger, Dipl.-Päd. Marina Wallner und Dipl.-Päd. Elfriede Maier,
Dipl.-Päd. Petra Holzer ganz begeistert zurückgekommen sind, berichtet Petra
Baumgartner:
Von 28. bis 30. Juni machten sich die 4. Klassen auf eine wunderschöne Reise in
die Steiermark. Unsere Wege führten uns zuerst nach Schlierbach, wo wir die
Käserei besuchten, dann weiter nach Leoben. Dort hatten wir eine Führung in
der Brauerei Gösser und wurden anschließend standesgemäß auf Bier und
Brez´n eingeladen.
In Deutschlandsberg verbrachten wir den ersten Abend in einer Buschenschank, bei
köstlicher Brettljause und verschiedenen Weinen. Frau Maier und Frau Lahninger
können, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Lied von diesem Abend singen… Nach
wenigen Stunden des Schlafens gab es erst mal Frühstück, zumindest für die,
die aus dem Bett kamen. Der Donnerstag gestaltete sich dann sehr vielfältig:
Eine Kürbiskernölpresse, die Weinbauschule Silberberg und die Essig- und
Schnapsmanufaktur Gölles. Zudem hatten wir regelmäßige Buspannen, die außer
einer ziemlichen Verspätung keine weiteren Folgen hatten. Am Abend wurde dann
zum großen Dinner im Malerwinkel geladen. Beinahe vier Stunden lang genossen
wir das Essen, das nicht gerade gewöhnlich ausfiel, ganz im Gegenteil, das
Restaurant überzeugte durch gewagte aber sehr gelungene Kombinationen. Die
Donnerstagnacht, musste ich in einem anderen Zimmer campieren, da wir
unglücklicher Weise denn Schlüssel abgegeben hatten und nun keinen Zugang mehr
zur Rezeption hatten. Geschlafen hätte ich wohl auch in meinem eigenen Bett
nicht mehr ;-) Am letzten Tag, nahmen wir an einer Hotelführung in einem
**Hotel und einem ****Hotel in Graz teil. Anschließend erforschten wir Graz mit
einem professionellen Guide, und bevor wir die Heimreise, bei der gespannt die
Fußball-WM verfolgt wurde, antraten hatten wir noch genügend Zeit, shoppen zu
gehen. Alles in allem sagen wir danke unseren Lehrerinnen für die Organisation
und das fröhliche Beisammensein außerhalb der Schule. Es war schön, sie auch
einmal anders kennen zu lernen – sie werden uns nächstes Jahr mit Sicherheit
fehlen.
Abschlusslehrfahrt nach Südtirol
KV Mag. Wolfgang Humer und Mag.
Nicole Aichmayr begleiteten von 19. bis 23. Juni die 4. BAKIP auf ihrer
Abschlusslehrfahrt nach Südtirol. Saskia bringt die tolle Woche prägnant auf
den Punkt: Heißes Wetter, super Begleitlehrer, wunderschöne Landschaft und
tolle Ausflüge machten die Woche unvergesslich. Montag: Anreise, Wanderung in
Riva; Dienstag: Gardaland, später bummeln in Lazise; Mittwoch: Besichtigung von
Verona; Donnerstag: Schifffahrt am Gardasee; Freitag: Abfahrt.
Wir beendeten jeden Tag mit einem gemütlichen Beisammensein mit Frau Prof.
Aichmayr und Herrn Prof. Humer nachdem wir uns am Pool bräunen ließen. Unsere
Klassengemeinschaft wurde gestärkt und alles in allem waren auch die
Professoren mit uns zufrieden.
Internationale Tagung in Brixen
FL Rosi Huber und FL Ingrid Edelmann nahmen von 22. bis 24. Juni 2006 an der an der Freien Universität Bozen in Brixen veranstalteten Tagung „Bildungs- und Lernprozesse in früher Kindheit: beobachten – dokumentieren – evaluieren" teil. Sie berichten selbst über diese interessante Erfahrung: Die Frage: „Wie können frühkindliche Bildungs- und Lernprozesse in den Kindertageseinrichtungen bestmöglich gefördert werden?" stand im Zentrum der Tagung. Referenten/-innen aus Deutschland, Schweden, USA, Texas, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Südtirol versuchten Entwicklungen und Erfahrungen dazu in ihrem Land aufzuzeigen. Insgesamt stellten wir fest, dass in allen Ländern auf der Ebene der Forschung und Wissenschaft Konzepte entwickelt werden, die sich in den Bildungsplänen niederschlagen. Prof. Dr. Wassilio E. Fthenakis unterstrich in spezieller Weise, dass die Kompetenzen der Kinder sich entwickeln können, wenn ressourcenorientiert gearbeitet wird. Aktuelle Bildungspläne stellen diese Kompetenzbereiche als Ausgangspunkt dar: Das starke Kind, kommunikations- und medienkompetente Kinder (Sprache und Literacy), emotional- und sozialkompetente Kinder, lernmethodisch kompetente Kinder (Forscher und Entdecker), kreative und phantasievolle Kinder (Künstler, Musik und Tanz), körperbewusste und gesunde Kinder (Bewegung und Sport) und verantwortungsbewusste Kinder (Reversibilität, Umwelt, Demokratie, Gesellschaft, Wirtschaft und Struktur). Wie Übergänge und Bildung insgesamt im Leben des Menschen gelingen , hängt von den Rahmenbedingungen ab, wozu die Qualität der Bildungspläne, die Weiterentwicklung der Tageseinrichtungen, die Professionalisierung der Fachkräfte und vor allem die Konsistenz im Bildungsverlauf entscheidend beitragen. Besonders interessant war die Ausstellung „Mathekings", die – so hoffen wir – im kommenden Schuljahr in Linz zu sehen ist. Sie gibt einen faszinierenden Einblick in das von Nancy Hoenisch (USA) praktizierte und publizierte Konzept.
Exkursionen 4. BAKIP
Bei einer am 28. Juni 2006 durchgeführten Exkursion nach St. Georgen im Attergau lernten Schülerinnen der 4. BAKIP den Pfarrcaritaskindergartens kennen, in dem nach dem Konzept der „inneren und äußeren Öffnung" gearbeitet wird. Besonders beeindruckend war, wie Kinder durch ein gut überlegtes und vielseitiges Raum- und Materialangebot ganzheitlich gefördert werden. Der Erwerb von Kompetenzen geschieht in der handelnden Auseinandersetzung mit der Umwelt in Begleitung von Erwachsenen, denen die Wertschätzung des kindlichen Wesens und seiner Eigenart besonders wichtig ist. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Exkursion war die Begegnung mit Martin Plackner in seiner Werkstatt für Spiel und Pädagogik und seine Führung durch den Keltenbaumweg in St. Georgen. Die Schülerinnen konnten erleben, wie pädagogisch wertvolles Spielzeug konzipiert ist und in der „Insel der Natur", den Spielstationen und der „Insel der Sinne" und am Koglberg erleben, wie Lernen interaktiv, interessant und ganzheitlich angelegt sein kann.
Internationales Theaterfestival „Schäxpir"
Von 26. bis 28.6. machten die
1.BAKIP A, die 2. und die 3. BAKIP Tagesexkursionen nach Linz und besuchten in
Zuge des schäxpir-Festivals sieben verschieden Theatervorstellungen für junges
Theaterpublikum von 1,5 bis 15 Jahren. Die Schülerinnen lernten dabei einige
der oberösterreichischen Theaterhäuser kennen und bekamen Einblick in die
Theaterszene für junge Menschen. Eine einzige der sieben Vorstellungen „Elf
Söhne" nach Kafka, fand bei den Schülerinnen überhaupt keinen Anklang,
im anschließenden „Mittagspausengespräch" lernten die Schülerinnen
ihre Kritik an sachlichen Kriterien festzumachen und zu formulieren. Drei
unterschiedliche Vorstellung begeisterten die Schülerinnen besonders, darunter
ein Tanztheaterstück, in dem es um Kinder geht, die auf, unter, mit und rund um
einen Tisch spielen, mit dem Titel „Tischgeflüster", weiters die neue
Landestheaterproduktion „Kriegskindl", in der auf sehr berührende Weise
das Schicksal von Kindern, die unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkrieges in
einem Keller Unterschlupf suchen, erzählt wird, und als drittes ein Stück, „Schwestern",
in dem auf sehr humorvolle und unterhaltsame Weise die überschäumende
Beziehung zwischen einer kleinen und einer großen Schwester dargestellt wird.
Nach diesen Vorstellungen war es nicht so einfach sachlich zu bleiben: „wahnsinn,
i hob üwahaubd nimma wegschaun kina ... i hob echt drenzd … sowos hob i
üwahaubd nu nie gesegn, so subba … am liabsdn mechd i glei middoa ..."
Maturaergebnisse
Im Mai/Juni fanden die
Vorprüfungs-, Abschluss- und Maturaprüfungen statt. Für die BAKIP konnte mit
10 ausgezeichneten und 6 guten Erfolgen die weiße Fahne gehisst werden!
Herzliche Gratulation! Die 5. HLW A schloss mit 2 Auszeichnungen und 10 guten
Erfolgen ab, die 5. HLW B mit 3 ausgezeichneten Erfolgen und 9 guten. Die 3. FW
konnte 1 Auszeichnung und 5 gute Erfolge verbuchen!
Wir freuen uns über die Leistungen und gratulieren herzlich! Allen
Absolventinnen alles Gute für die Zukunft!
Projekttage
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder bei den Projekttagen die unterschiedlichsten Aktivitäten. Da gab es wieder einmal mehrere Wanderungen und auch Übernachtungen auf Berghütten, Herstellen von Naturkosmetik-Artikeln, eine wunderschöne Klassenraumgestaltung und die Neugestaltung der Gebetshefte (2. BAKIP) usw. Mag. Anita Brandner und Mag. Bianca Schöfbänker herzlichen Dank für die tolle Organisation der Projekttage!
Seidenschals für den Chor
In der letzten Schulwoche verwirklichte FL Christine Topf in Zusammenarbeit mit Mag. Christine Zeppetzauer ein tolles Projekt: Mit der 1. HLW A batikte sie Seidenschals in verschiedenen Mustern. Das schöne Rot der Schals passt wunderbar zu schwarz-weißer Kleidung! Bei sämtlichen Auftritten werden sich die Schülerinnen des Chors nun in Zukunft mit den neuen Schals präsentieren und dabei ein tolles Bild machen! Schon jetzt viel Freude beim ersten Auftritt mit den neuen Schals und ein Danke FL Topf und Mag. Zeppetzauer für die gelungene Initiative!
News vom Weltrekord-Knödel
Hier ein weiterer Bericht über
den Stand der Vorbereitungen für den Weltrekord-Knödel:
Am 22. Juni war es so weit. Wir trafen uns um 11:30 Uhr in der Betriebsküche um
unseren Wunderknödel zu formen. Die Klasse organisierte sich in 5 Gruppen –
jede Gruppe stellte eine Knödelmasse aus 7 kg Knödelbrot her. Anfänglich
hatten wir Respekt vor der großen Menge, 35 kg Knödelbrot, 230 Stück Eier, 7
kg Zwiebel, 10 kg Mehl… - was soll das werden? Die anfänglichen Bedenken
waren bald verfolgen, im Nu war von den bereits diplomierten Schülerinnen die
Knödelmasse perfekt hergestellt. Nun ging es ans Formen. Nicht nur die Kugel
wurde immer größer, auch der Spaß bei der Arbeit wurde von Schicht zu Schicht
mehr. Kaum hatten wir eine halbwegs runde Kugel, im Umdrehen war sie durch das
Eigengewicht wieder verformt. Mit allen Tipps und Tricks schafften wir es
letztendlich. Bei unseren Berechnungen hatten wir mit viel Gewicht gerechnet,
aber es übertraf unsere Erwartungen. Unsere Kräfte waren ziemlich am Ende, der
Transport zum Auto gestaltete sich schon etwas schwierig. Da wir in der Schule
keine geeignete Kochmöglichkeit vorfanden, beförderten wir unseren Knödel zur
Kantine der Eternitwerke Hatschek in Vöcklabruck. Die Höhe dieses Kessels
entsprach ebenfalls nicht ganz unseren Erwartungen, darum ließen wir extra bei
einer Firma eine Sonderanfertigung machen, um den Knödel garen zu können. Das
Wasser dampfte bereits bei unserer Ankunft. Erneut mobilisierten wir alle
Kräfte um den Knödel in den Kessel zu hieven. – Es war der pure Wahnsinn –
so schwer! Nach der abgelaufenen Kochzeit zerteilten wir den Knödel im Kessel,
unsere Kräfte hatten uns verlassen – ein Minibagger stand uns nicht zu
Verfügung. Was haben wir daraus gelernt?! Jede Menge an wertvollen Erfahrungen.
Wir beginnen wieder ziemlich am Anfang mit der Planung, wir müssen vieles
verändern und neu organisieren. Bis zum Schulschluss müssen die
Planungsarbeiten wieder abgeschlossen sein, Versuch 2 erfolgt bereits am
Donnerstag in der 1. Schulwoche. Mit jeder Menge geänderter Strategien – aber
das wollen wir noch nicht verraten. Eines steht fest: wir wollen alles versuchen
um den größten Knödel der Welt zu küren – auch wenn es enorm schwierig
ist!!!!
Erster Jahresbericht!
Nun ist es soweit! Unser Jahresbericht kann am Freitag, 7. Juli mit dem Zeugnis ausgeteilt werden. Er enthält interessante Berichte und zeichnet sich durch wunderschönes Layout aus. Ein großes Danke an alle Redaktionsmitglieder, allen voran Mag. Irene Limberger für die Redaktionsleitung und FL Gertrude Meisinger für das tolle Grafik-Design! Der Jahresbericht enthält neben den wichtigsten Ereignissen des Schuljahres auch alle Klassen-, Matura- und Lehrerfotos! Wir freuen uns sehr über unseren ersten Jahresbericht!
* Im Juni wurde über die Organisation „Jugend Eine Welt" der Gesamterlös der österreichweiten Albanien-Solidaritätsaktion der Don Bosco-Schwestern von insgesamt 24200 Euro an die Don Bosco-Schwestern in Tirana überwiesen! Allen, die tatkräftig an unserem Projekt „Licht für Albanien" mitgewirkt haben ein herzliches Danke!
* Benedikt XVI. hat den Genueser Salesianer-Erzbischof Kardinal Tarcisio Bertone (71) zum Kardinalstaatssekretär ernannt, der nun das höchste Amt bekleidet, das je ein Salesianer Don Boscos in der Weltkirche erhielt. Er gilt als als geschickter Diplomat und zugleich als leidenschaftlicher Fußballfan. Sein Lieblingsverein ist „Juve" Turin, für den er schon als Kommentator von Fußballspielen aufgetreten ist. Anlässlich der Papstwahl erklärte er, er finde das Konklave so spannend wie eine Fußball-WM.
* Von 1. bis 7. Juli 2006 ist Sr. Antonia Colombo, die Generaloberin der Don Bosco-Schwestern in Wien, wo 50 Schwestern aus 17 europäischen Ländern im Don-Bosco-Haus beraten. Von Vöcklabruck sind Sr. Hermine Mülleder und Sr. Gisela Porges in Wien vertreten. Die Schwestern wirken in 89 Ländern weltweit, 21 Länder sind es in Europa. Das Interview, das die Generaloberin Radio Stephansdom gegeben hat, ist auf dieser Homepage nachzulesen: http:// Stephansdom.at/news/1/articles/2006/07/05/a11100/
WAS
WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Wir danken allen Lehrerinnen und Lehrern, allen Schülerinnen und Schülern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich für ihren Einsatz in diesem Jahr. Durch eurer/Ihr tolles Engagement, oft über den normalen Unterricht hinaus, hat in diesem Jahr wieder so viel Gutes und Schönes geschehen können. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen allen frohe und erholsame Ferien!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul