NEWS - ARCHIV SJ 2007/08
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
In diesem Schuljahr arbeiten wir
beide in der je eigenen Schulleitung von HLW und BAKIP wieder zusammen. Mein,
Sr. Marias, herzlicher Dank geht an meinen Kollegen Direktor Mag. Erich
Hinterleitner, der mir das Bildungskarenzjahr im Schuljahr 2006/07 ermöglicht
und die BAKIP in ausgezeichneter Weise zusammen mit der HLW geleitet hat.
Gemeinsam schauen wir nun zurück auf das, was sich über die Ferien ereignet hat,
auf den aktuellen Stand zu Schulbeginn und voraus auf Wichtiges, was uns das
neue Schuljahr bringen wird:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Klassen- und Schülersituation
Heuer haben wir wieder 20 Klassen, davon 6 BAKIP- und 10 HLW-Klassen, 3 FW-Klassen und eine Klasse der EWF. Insgesamt haben wir heuer ca. 575 Schüler/innen. Die genauen Klassenschülerzahlen werden erst nach Abschluss der Wiederholungsprüfungen am Dienstag-Nachmittag feststehen. Wie immer wünschen wir allen einen guten Start – besonders natürlich den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen! Viel Freude und Erfolg in unserer Schule!
Personelles
HLW:
Mag. Claudia Fellner kommt mit einer halben
Lehrverpflichtung zurück an die Schule. Mag. Irene Bader wird einige
Französisch-Stunden übernehmen.
Mag. Oliver Walenta wird an Stelle von Mag. Anna Maria Nitsche einige Stunden
Religion unterrichten. Frau Mag. Barbara Ficht wird in Spanisch bei Mag.
Schöfbänker das Unterrichtspraktikum absolvieren.
Nicht mehr an der DBS unterrichten: Mag. Elisabeth Cäsar und Mag. Doris Laudert
BAKIP: Mag.
Gerd Plöderl wird in diesem Schuljahr nicht mehr an unserer Schule unterrichten.
Als Karenzvertretung für Mag. Edith Ottinger – wir gratulieren ihr sehr herzlich
zu ihrer Tochter Una Maria, die am 3. August 2007 geboren wurde – kommen Mag.
Regina Pillichshammer und Mag. Melanie Kanz. Mag. Margit Gangl und FL Gudrun
Kaltenbäck beginnen nach ihrem Karenzurlaub wieder ihre Unterrichtstätigkeit mit
einigen Stunden. Die Stunden in Bildnerischer Erziehung von FL Inge Frisch-Loos,
der wir an dieser Stelle ein großes Danke sagen für ihre hervorragende
Unterrichts- und Erziehungstätigkeit an unserer Schule, wird unsere ehemalige
Schülerin Dr. Michaela Vamos übernehmen. Im Don Bosco-Kindergarten wird Dipl.Päd.
Verena Kollmann anstelle von Frau Ingrid Stadler als
Assistenzkindergartenpädagogin in der Gruppe von Sr. Hedwig tätig sein.
Alle, die wieder oder neu in unserer Schule tätig sein werden, heißen wir
herzlich willkommen! Wir wünschen ihnen viel Freude beim Einsatz für unsere
Schüler/innen!
Ein Danke für das Engagement
Auch heuer möchten wir es wieder nicht unterlassen, allen Kolleginnen, Kollegen und Schülern/-innen schon im Vorhinein sehr herzlich zu danken, die sich bereit erklärt haben oder dies noch tun werden, eine Funktion innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu übernehmen. In einem so komplexen Bereich wie der Schule ist es sehr wichtig, dass Aufgaben und Kompetenzen verteilt und Verantwortlichkeiten gut delegiert werden. So ergeben Schüler- und Lehrervertreter/innen, Klassenvorstände/-innen, Fachgruppenverantwortliche, Kustoden, Bildungsberaterinnen, Bibliothekarinnen usw., Angestellte und Schwestern miteinander ein buntes Geflecht von Personen, die zusammenwirken und ihre je eigene Verantwortung wahrnehmen, damit das Schulleben funktioniert und Farbe bekommt. Vielen Dank also im Vorhinein für die gute Zusammenarbeit!
Unser neues Konferenzzimmer
Schon lang war der Wunsch nach einem größeren Konferenzzimmer da, damit alle ihren eigenen Arbeitsplatz haben. „Gut Ding braucht Weile", so sagt ein Sprichwort, und tatsächlich hat es bei uns auch eine gute Weile gedauert, bis es soweit war. Dafür aber ist wirklich ein „gut Ding" entstanden, wie nun alle sehen können. Dass das Konferenzzimmer und auch das Kaffeezimmer nun in neuem Glanz erstrahlen, das haben wir vielen zu verdanken: Sr. Hermine, die – auf Initiative von Dir. Hinterleitner hin - die Notwendigkeit des neuen Raumes erkannt und dessen Erneuerung und Umgestaltung gefördert hat; Dir. Mag. Hinterleitner und allen Kolleginnen und Kollegen, die sehr intensiv an der Planung mitgewirkt haben; Herrn Max Thalhammer, der so hervorragend die einzelnen Arbeitsschritte geplant, so viel selbst gemacht und die Arbeiten so gut durchgeführt hat; Sr. Burgi, die immer den Überblick über alles gehabt und alles so gut organisiert und begleitet hat und Sr. Johanna Montag, die die Bänke und Sessel im Kaffeezimmer neu überzogen hat. In solch neuen, schönen Räumlichkeiten macht der Schulbeginn natürlich doppelt Spaß!
„Pädagogik an Gedächtnisorten" in Israel
Im Rahmen ihrer dreisemestrigen Fortbildung „Pädagogik an
Gedächtnisorten" besuchte Sr. Gisela Porges mit ca. 25 weiteren Lehrern und
Lehrerinnen aus ganz Österreich vom 7. bis 20. Juli 2007 ein Seminar in Israel.
In der ersten Woche arbeitete die Gruppe in Israels nationaler Gedenkstätte für
den Holocaust, in Yad Vashem. Während es hier mehr um eine inhaltliche
Vertiefung geschichtlicher Ereignisse ging, war die zweite Woche im Norden
Israels eher auf die pädagogische Vermittlung dieser Inhalte im konkreten
Unterricht abgestimmt. Die Gruppe der österreichischen Lehrer/innen besuchte die
Gedenkstätten Massuah und das Zentrum für humanistische Erziehung in Lohamei
HaGetaot.
Unter Mithilfe von zwölf Schülerinnen und Schülern konnte Sr. Gisela auch
bereits ihre Abschlussarbeit für den Akademielehrgang fertig stellen. Ihr Thema
lautet „Familienüberlieferungen aus der Zeit des Nationalsozialismus". Im Laufe
des Septembers wird sie somit ihre Abschlussprüfung ablegen können – dazu jetzt
schon alles Gute!
„Esst’s was Gscheit’s": Schuljause neu
Mit dem heurigen Schuljahr gibt es auch
ein neues Schuljausenbuffet. Es hat seinen neuen Standort im Externat gefunden,
wo Herr Max Thalhammer eine praktische Jausenbuffet-Station mit guter
Ausstattung hergestellt hat.
Frau Dipl.-Päd. Ingrid Fuchsberger hat mit den beiden 4. HLW-Klassen im
vergangenen Schuljahr im Unterrichtsgegenstand „Ernährung" zur Vorbereitung der
„Schuljause neu" ein Projekt durchgeführt: Fragebögen mit der Bitte um
Vorschläge für Jausen-Angebote wurden verteilt und ausgewertet. Frau
Fachvorständin Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger und Sr. Berta Bumberger haben die
Rahmenbedingungen für das Angebot einer „g’sunden Jause" besprochen. Da warten „g’sunde
Köstlichkeiten", nämlich Standards wie Brot und Gebäck, vor allem
Vollkornprodukte (Käse-, Streichkäse-, Leberkäse-, Putenleberkäsesemmerl); Obst
und Gemüse, Getränke, Studentenfutter, Mehlspeisen und Süßigkeiten und Specials
zu besonderen Anlässen. Weiterhin wird unser Schuljausenbuffet von der Bäckerei
Aicher aus Attnang unter dem neuen Inhaber Bäckermeister Manuel Messner
beliefert. Frau Angela Voggenhuber und Frau Henriette Seiler werden den Verkauf
übernehmen. Die Kochgruppen der Schulküchen und der Betriebsküche werden mit
verschiedenen Angeboten zur „G’sunden Jause" beitragen.
Die Schüler/innen können ihre „Klassen-Buffets" ab Oktober ebenfalls am neuen
Standort vorbereiten und verkaufen. Die Richtlinien dazu werden im Rahmen des
Informationsblocks zu Schulbeginn bekannt gegeben.
Solidaritätsprojekt Georgien
Die Don Bosco-Schwestern Österreichs widmen heuer ihre
Solidaritätsaktionen österreichweit der Jugendarbeit der Don Bosco-Schwestern in
Georgien. Die Verbindung ergab sich durch den dreiwöchigen Volontariatseinsatz
von fünf österreichischen VIDES-Volontärinnen und Volontären mit Sr. Renate
Schobesberger in Georgien, zusammen mit Freiwilligenhelferinnen aus Belgien.
Hier ein kurzer Bericht zweier Teilnehmerinnen: „Die erste Woche verbrachten wir
in der georgischen Hauptstadt Tbilisi, wo wir gemeinsam mit Jugendlichen aus
Armenien und Georgien in Rahmen eines EU-Projektes einen Kurs absolvierten.
Schwerpunkte waren Gruppenbildung, non formal education in youth work,
interkulturelles Lernen, Basisinformationen zu Projektmanagement,
Freiwilligendienst, Kommunikation und Kooperation und persönliche Entwicklung.
Geleitet wurde dieser Kurs von drei ausgebildeten und erfahrenen Trainern aus
Belgien und Georgien. Wir hatten auch Gelegenheit, historische Orte in und um
Tibilisi zu besuchen. In der zweiten Woche begann unsere eigentliche
„Pionierarbeit" als belgisch-österreichische VIDES-Gruppe. Wir lernten die
Situation der Don Bosco Schwestern in Georgien kennen, setzten uns als
FreiwilligenhelferInnen aktiv ein und machten uns Gedanken über eine mögliche
Zusammenarbeit in den nächsten Jahren. Wir besuchten deshalb die Gemeinschaft
der Don Bosco Schwestern in Turc`ch, einem Dorf im Kleinen Kaukasus nahe der
armenischen Grenze. Abgesehen von den Schwestern waren wir vermutlich die erste
Gruppe „Ausländer", die jemals im Dorf waren. Das Ziel der dritten Woche war es,
für Jugendliche aus Tbilisi einen Kurs zu organisieren, der ihnen helfen sollte,
gemeinsam mit den Schwestern ab Herbst ein Oratorium zu eröffnen. Unsere Inhalte
waren Gruppenbildung, interkulturelles Lernen, verschiedene Spiele mit
unterschiedlichen Schwerpunkten, Spielvariationen, Theater und Animation. Unsere
Hoffnungen sind einerseits, dass wir bei den VolontärInnen in Georgien das
Interesse für Kinder- und Jugendarbeit geweckt haben und anderseits dass in
Österreich das Land im Kaukasus nicht vergessen wird."
In diesem Schuljahr sind auch die Don Bosco Schulen Vöcklabruck eingeladen,
dieses Projekt des Aufbaus eines Jugend-Freizeitzentrums in Georgien mit
verschiedenen Solidaritätsaktionen zu unterstützen.
8:0 für Eine Welt: 10 Jahre „Jugend Eine Welt"
Jugend Eine Welt feiert sein Zehn-Jahr-Jubiläum: Die
Organisation setzt sich seit zehn Jahren (1997) für benachteiligte Kinder dieser
Welt ein. Für Straßenkinder, Mädchen im Sextourismus und Jugendliche, die aus
unterdrückten Minderheiten kommen. Am Freitag, 28. und Samstag 29. September
2007 wird das zehnjährige Jubiläum im Don Bosco Haus in Wien gefeiert! Auf dem
Programm stehen ein öffentliches Fest mit internationalem Buffet und Weltmusik,
ein Fest- und Dankgottesdienst und ein Fachtag zum Thema „Nachhaltige
Entwicklungszusammenarbeit konkret: Die Millenium Development Goals – am
Beispiel einiger ausgewählter Don Bosco Projekte".
Die Zeit vom 24. bis 28. September 2007 steht ganz im Zeichen der Millennium
Entwicklungsziele. Im Rahmen der Kampagne „8:0 für Eine Welt" werden die acht
Millennium Entwicklungsziele in ganz Österreich zum Thema.
ProjektpartnerInnen von Jugend Eine Welt aus zahlreichen Ländern kommen in die
Bundesländer und bringen ihre „Stimmen aus dem Süden" zu einem speziellen
Millennium-Development-Goal ein. In unsere Schule wird am 26. September
Nachmittag P. Javier Herran, Salesianer aus Ecuador kommen, zusammen mit Frau
Hildegard Pesendorfer, Leiterin der J1W-Stelle in Stadl-Paura.
Besonderheiten der Arbeit der Salesianer in Ecuador: Wie in den anderen
Andenstaaten Bolivien und Peru arbeiten sie in den größeren Städten in ihren
üblichen Arbeitsfeldern wie Straßenkinderarbeit und berufliche Bildung für
marginalisierte Jugendliche. Spezifisch in diesen Ländern sind jedoch die
besonderen Angebote für ländliche Förderung und Förderung der indigenen
Bevölkerung.
Gesprächsangebot
Miteinander reden ist das Um und Auf in jedem Bereich, in dem
Menschen zusammenleben – sei es in der Familie, in Beziehungen jeder Art, später
im Arbeitsleben und natürlich auch in der Schule. Dass Schüler/innen,
Lehrer/innen und Eltern gut miteinander im Gespräch sind, das ist uns sehr
wichtig. Daher sind sowohl Eltern als auch Schüler/innen eingeladen, mit den
Lehrerinnen und Lehrern Kontakt zu pflegen, genauso wie auch umgekehrt die
Kolleginnen und Kollegen, diesen Kontakt mit Eltern und Schülerinnen/Schülern
kontinuierlich zu pflegen.
Die Schüler/innen haben die Möglichkeit, jederzeit mit den Lehrerinnen und
Lehrern zu reden – sie können ihre Sprechstunden nützen und dürfen für diese
Gesprächszeit aus dem Unterricht herausgehen (den/die unterrichtende Lehrer/in
nur darüber informieren). Besondere Ansprechpartner/innen sind die
Klassenvorständinnen und –vorstände, die Bildungsberaterin (FL Elfriede Schönbaß
für die HLW und BAKIP), die Kolleginnen und Kollegen des psychosozialen
Netzwerks und die Religionslehrer/innen.
Vorausschau auf Schulveranstaltungen
Auch heuer wird es wieder viele interessante Veranstaltungen geben. Geplant sind die Sommersportwoche- und Wintersportwoche, Sprachwochen in Malta bzw. Cannes, verschiedene Projekte usw. Schon jetzt allen Kolleginnen und Kollegen, die die Ideen dazu haben sowie Organisation und Durchführung übernehmen ein herzliches Danke und den Schülerinnen und Schülern viel Freude und interessante Erfahrungen im Rahmen dieser Angeboten!
Terminplan
Gut geplant, ist halb gewonnen! Daher übermitteln wir auch heuer wieder den vorläufigen Terminplan für dieses Schuljahr, der die wichtigsten Termine enthält (Änderungen und Ergänzungen sind natürlich vorbehalten).
News und Homepage
Vor allem die Eltern unserer neuen Schüler/innen machen wir darauf aufmerksam, dass unsere News monatlich erscheinen. Allerdings werden sie nur zu Schulbeginn an alle Schüler/innen und damit deren Familien ausgeteilt. Während des Jahres bitten wir die Eltern, sie entweder auf unserer Homepage im Internet (www.dbs.eduhi.at) abzurufen, oder sie über ihre Tochter/ihren Sohn kopieren zu lassen. Jeweils ein Exemplar wird an der Anschlagtafel und in jeder Klasse ausgehängt.
Don Bosco Jugendveranstaltungen
Die Don Bosco Familie Österreichs bietet während des Jahres
verschiedene Jugendveranstaltungen an, zu denen grundsätzlich österreichweit
alle interessierten Jugendlichen eingeladen sind. Wir verweisen hier auf drei
Webseiten, auf denen aktuelle Informationen und Angebote für Jugendliche zu
finden sind:
http://www.donbosco.at/
http://www.confronto.at/
http://www.donboscohaus.at/
Nachrichten von Seiten des Schulerhalters
Schulerhalter der Don Bosco Schulen Vöcklabruck ist die österreichische Provinz der Don Bosco Schwestern mit Sitz in Salzburg, zur Zeit vertreten durch Provinzialin Sr. Mag. Maria Maxwald, vor Ort durch die Leiterin der Vöcklabrucker Gemeinschaft „Maria Auxilium" Sr. Hermine Mülleder. Der Provinzialin steht teilweise beratend, teilweise beschließend der Provinzrat zur Seite. Neue Provinzökonomin wurde Sr. Anna Feichtner.
* Am 29. Juni 2007 wurden in Baumkirchen die „Richtlinien
für die erzieherische Sendung" präsentiert, die nun in deutscher Übersetzung
vorliegen und an denen sich die erzieherisch-pastoralen Aktivitäten der Don
Bosco-Schwestern weltweit orientieren. An der Übersetzung haben auch einige
Schwestern von Vöcklabruck mitgearbeitet. Die „Richtlinien" werden in diesem
Schuljahr in den Don Bosco Schulen vorgestellt werden.
* Auch heuer tut sich versetzungsmäßig wieder etwas in den Gemeinschaften der
Don Bosco-Schwestern in Vöcklabruck: Sr. Getraud Steinauer, bisher Vikarin
in der Gemeinschaft „Sacro Cuore" im 4. Stock, wurde nach Klagenfurt versetzt.
An ihre Stelle kam Sr. Ingeborg Hefel, ehemalige Hausoberin von Vöcklabruck und
Provinzoberin.
* In den Ferien hat es wieder Veranstaltungen der Don Bosco Schwestern
für Kinder und Jugendliche gegeben: Familienurlaub in Baumkirchen (7.-14.
Juli), Spiel- und Erlebniswoche in Linz (9.-14. Juli), Naturerlebniswoche in
Baumkirchen/Tirol (15.-21. Juli), Bergwoche in Baumkirchen (28. Juli – 4.
August), Kim-Woche (7.-13. August), Exerzitientage in Baumkirchen (30. August –
2. September).
* Sr. Elisabeth Dirnwöber hat am 4. August in der Hauskapelle der Don
Bosco Schwestern in Vöcklabruck ihre Erste Profess abgelegt. Die
27-jährige Kindergärtenpädagogin aus Pillichsdorf/ Niederösterreich hat sich
zwei Jahre lang im Noviziat der Don Bosco Schwestern in Castel Gandolfo auf
diesen Schritt vorbereitet und wird nun im Kindergarten der Don Bosco-Schwestern
in Stams/Tirol tätig sein.
* Am 5. August 2007 hat Sr. Anna Feichtner aus Reith im Alpbachtal ihre
Ewige Profess abgelegt, über die das BezirksTV einen schönen Beitrag
brachte. Bischof Dr. Ludwig Schwarz leitete den Festgottesdienst, in dem auch
die Professjubiläen mehrere Schwestern gefeiert: wurden: 50 Jahre
Sr. Theresia Gächter, Sr. Theresia Kromoser und Sr. Katharina Bergmann und 25
Jahre Sr. Aloisia Bumberger. Sr. Hedwig Winkler feierte heuer ihr 40-jähriges
Professjubiläum. Wir gratulieren im Nachhinein sehr herzlich!
* Sr. Beatrix Baier, gebürtige Wienerin, die von 1991 bis 1999 mit
verschiedenen Aufgaben in der Gemeinschaft von Vöcklabruck wirkte, u. a. als
Erzieherin im Internat, hat mit 3. September 2007 in Rom die einjährige
Vorbereitungszeit für ihre künftige Tätigkeit als Missionarin begonnen. Sr.
Beatrix wird in einigen Monaten erfahren, wo ihre Mission liegen wird. Wir
wünschen ihr einstweilen eine gute Zeit in Rom und schon jetzt alles Gute und
Gottes Segen für ihren Missionseinsatz!
* Die Soziale Wohngemeinschaft „Laura" in Stams hat eine „Schwester"
bekommen, nämlich „Laurita". Das Projekt begleitet Mädchen aus der
SWG-Laura, schrittweise in die Selbstständigkeit und bereitet sie auf das Leben
in betreutem Außenwohnen bzw. auf das ganz eigenständige Wohnen vor.
* Das internationale Jugendtreffen "Eurizon" der Salesianer Don Boscos
fand heuer im Aktionszentrum Benediktbeuern statt. Mit dabei waren auch
fünfzehn Österreicher/innen, die sich am 4. August unter der Begleitung von P.
Franz Kos auf den Weg nach Bayern machten. Das Thema "You(th) with Europe"
begleitete die rund 140 Teilnehmer aus Slowenien, Slowakei, Tschechien, Polen,
Weißrussland, Malta, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, England und aus
Österreich durch die Woche.
* Von 17. bis 23. August 2007 fand die zweite Woche der Salesianischen
Fortbildung für Don Bosco-Schwestern und Salesianer statt. Die Studienwoche
führte nach Turin, Colle Don Bosco, Nizza Monferrato und Mornese, wo
verschiedene Teilnehmer/innen interessante Referate zu ausgewählten Themen
hielten.
* In Prag fand von 16. bis 20. August ein Treffen von ca. 130 jungen
Schwestern aus der Provinzenkonferenz CIEM (Conferenza Interispettoriale
Europa e Mediooriente) statt, an dem von Österreich Sr. Ulrike Weiss und Sr.
Renate Schobesberger teilnahmen.
* Am 15. Juni 2007 eröffnete J1W zusätzlich zu den Standpunkten Kärnten
und Liechtenstein die Infostelle Oberösterreich in Stadl-Paura. Der
Vorsitzende von Jugend Eine Welt, P. Petrus Obermüller SDB, weihte das neue Büro
ein. Frau Hildegard Pesendorfer, die seit 1. Juni die Arbeit von J1W in
Oberösterreich betreut, wird sich auch an unseren Schulen vorstellen.
* Mitte Juni 2007 wurde auch die „Don Bosco Service GMBH" gegründet und
im Firmenbuch eingetragen. Geschäftsführer ist Reinhard Heiserer. Eigentümer der
Firma, die sich im Bereich des Vertriebes (Bälle, Krippen, Bücher usw.)
engagiert und zahlreichen Kunden im kirchlichen und NGO-Bereich Leistungen
anbietet (Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Organisations- und
Entwicklungsberatung usw.), sind die beiden Vereine „Jugend Eine Welt
International" und „Jugend Eine Welt Österreich".
* Die Salesianer Don Boscos haben mit ihren Hilfsmaßnahmen schnell
auf das Erdbeben in Peru vom 15. August 2007, das eine Katastrophe für
die Ärmsten der Bevölkerung bedeutete, reagiert. Schon am Tag nach dem Beben ist
der erste LKW mit Hilfslieferungen an Nahrungsmitteln und Kleidung in die
Krisenregion gekommen. In Lima werden mehrmals wöchentlich Nahrungsmittel
in die betroffene Region an der peruanischen Küste gebracht. An den Wochenenden
organisiert die Jugendpastoral aus Lima "Oratorien für die Hoffnung", wo die vom
Erdbeben betroffenen Kinder und Jugendlichen einen Raum haben, ihre Erlebnisse
der letzten Wochen zu verarbeiten. Im Don Bosco Gymnasium in der peruanischen
Stadt Cusco ist eine einmalige Hilfsaktion für Lebensmittel, Kleidung, Decken
angelaufen. Jugend Eine Welt hat in den vergangenen Jahren Kinder- und
Bildungsprojekte der Salesianer in Peru unterstützt und hilft auch jetzt in der
Stunde der Not.
* P. Mag. Franz Kos, ehemaliger Religionslehrer an unserer Schule und
bisher Direktor des Don Bosco-Hauses in Wien, wurde zum Pfarrer von
Klagenfurt-Siebenhügel bestellt. An seiner Stelle leitet nun P. Rudolf
Osanger das Don Bosco-Haus. Der von seinen Liedern her bekannte P. Rudi hat
zur Gründungsgemeinschaft des Don Bosco-Hauses gehört.
* Die Confronto-Jugendbewegung lud am 7. September: zum „Fest
des Glaubens" mit dem Papst in Wien ein.
* Die Don Bosco Weblogs auf der Don Bosco-Homepage www.donbosco.at sind
weiterhin aktiv - neue Beiträge gibt es von Missionarin Sr. Hanni Denifl aus
Afrika. Das Weblog-Portal - bestehend aus acht Einzelblogs - stellt eine neue
Möglichkeit dar, den salesianischen Geist in unseren Einrichtungen auch virtuell
erfahrbar zu machen. Der Heilige Don Bosco hätte als Vordenker in Fragen der
Kommunikation sicher auch einen Weblog geschrieben, ist sich das
Online-Tagebuch-Team einig. Die AutorInnen sind: Sr. Hanni Denifl, Missionarin
in der Elfenbeinküste; Sr. Regina Maxwald, Leiterin der sozialpädagogischen
Wohngemeinschaft Laura in Stams/Tirol; P. Erich Modosch, Pfarrer in
Mieders/Tirol ; Michael Lutz, Student und Salesianer in Ausbildung in
Benediktbeuern/Bayern; P. Stanislaus Cusin, Kaplan in Klagenfurt St. Ruprecht;
Katrin Rother, pädagogische Referentin im Don Bosco Haus Wien; Daniela Rumpler,
Don Bosco Öffentlichkeitsarbeit. Auch VIDES-Volontärin Nicole Ebner
berichtete in einem Online-Tagebuch von ihrem letzten Einsatz im Cafe Mozart in
Kinshasa/Kongo.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Den ökumenischen Eröffnungsgottesdienst haben wir unter das
Motto gestellt, das die Don Bosco-Schwestern sich – analog zu den neuen
„Richtlinien für die erzieherische Sendung" – als Jahresmotto gewählt haben: „…
damit sie das Leben in Fülle haben (Joh 10.10). Der Text des Eingangsliedes
könnte uns in diesem Jahr begleiten. Er lautet:
„Zueinander, füreinander, miteinander auf dem Weg.
Zueinander, aufeinander zugehn –
Füreinander, für den andern da sein –
Miteinander teilen und erleben."
Das ist wohl ein ausgezeichnetes Motto für eine harmonische und lebendige
Schulgemeinschaft! Wir wünschen euch, Ihnen und uns, dass wir aufeinander
zugehen, dass wir füreinander da sind und miteinander den Weg durch dieses
Schuljahr gehen!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Seit Schulbeginn sind schon
sieben Wochen vergangen, in denen sich allerhand getan hat. Wir sind nun so
richtig mitten drinnen im Schulgeschehen – Schularbeiten und Tests laufen
bereits und die Schüler/innen haben so richtig Spaß am Lernen. Lernen, das
geschieht in der Schule jedoch auf vielfältige Weise – wie diesen News zu
entnehmen ist.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Sr. Mag. Gisela Porges hat mit 25. September
2007 den eineinhalbjährigen „Akademielehrgang Pädagogik an Gedächtnisorten"
erfolgreich abgeschlossen. Das absolvierte Studium entspricht 15 Credits nach
der Norm des European Credit Transfer Systems. Verpflichtende
Studienveranstaltungen gab es zu den Themen „Gedächtnis und Gedächtnisorte",
„Gedächtnisorte der NS-Zeit in Österreich", „Pädagogik und Didaktik an
Gedächtnisorten und Gedenkstätten der NS-Zeit" mit einer Abschlussarbeit und das
Seminar an der „International School for Holocaust Studies" an der Gedenkstätte
Yad Vashem in Jerusalem, das heuer im Juli stattfand.
In ihrer Projekt-Arbeit wertete Sr. Gisela die Bearbeitungen eines umfangreichen
Fragebogens durch Schülerinnen und Schüler aus. Das Thema der Arbeit lautete:
„Familienüberlieferungen aus der Zeit des Nationalsozialismus".
News aus dem Don Bosco-Kindergarten
Die beiden Übungskindergarten-Pädagoginnen Karin Baumann und
Sr. Hedwig Winkler geben uns einen Einblick in die beiden Schwerpunkte, die in
diesem Jahr im Kindergarten eine wichtige Rolle spielen. Vor allem geht es heuer
um „eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt der Zahlen und Buchstaben" :
Sommersportwoche
Hier ein Bericht von Birgit
Peter, Johanna Fürlinger, Christina Wojta und Katharina Sperrer aus der 2. BAKIP
über die Sommersportwoche, die alle 2. Klassen der Don Bosco Schulen von 24. bis
28. September in Kärnten verbracht haben:
„Es waren einmal die zweiten Klassen … Die fuhren auf Sportwoche zum
Millstättersee in ein sehr schönes Hotel, in dem es Bodenheizung im Vorhaus,
keine Klotüren (manchmal), Räucherstäbchengeruch in den Zimmern und ein
Hallenbad gab. Es wurden zahlreiche Sportarten angeboten, wie z. B. Tennis,
Tanzen, Kajak, Surfen, Volleyball, Inline-Skaten, Klettern, Reiten und
Morgensport.
Wir möchten darauf hinweisen, dass nur einige Schüler/innen in den Genuss des
tollen Morgensports kamen. Das Wetter war am Anfang schön warm und sonnig und
dann wurde es immer kälter und kälter und nässer und nässer *blubb, blubb,
blubb* und die armen, armen Surfer taten einem Leid. Das Essen war appetitlich
und recht schmackhaft. Neben Undercut-Schneiden, Singstar singen und
Raupengeflüster gab es noch eine ‚wunderbare’ Showeinlage zweier Schülerinnen
aus der 2. Bakip (sie wollen anonym bleiben). Neue Bekanntschaften wurden
geschlossen, unter anderem mit Andi, dem tollsten, schnellsten,
bestaussehendsten … Moped der Welt.
Am letzten Abend ging es heiter weiter! Einige von uns machten sich auf den Weg
ins Point, dem örtlichen Lokal, wo wir viel Spaß hatten.
Bitte nun um eine kleine Schweigeminute für die Verletzten und Gefallenen …
Genug der Trauer … Im Großen und Ganzen war es eine sehr lustige und gelungene
Woche. Ende gut, alles gut … außer ein paar Ausnahmen (die Yvi war im
Krankenhaus)."
Den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern ein Danke für die sehr gute Betreuung
der Schüler/innen, die angesichts einiger Aufregungen diesmal gar nicht so ohne
war.
Zeichen- und Malwettbewerb 2007
Bereits zum dritten Mal haben unsere Schulen am Zeichen- und Malwettbewerb der Stadt Vöcklabruck teilgenommen. Heuer lautete das Motto „Musik – Harmonien und Dissonanzen". Unsere Schülerinnen waren auch diesmal wieder erfolgreich. Sechs Einzelarbeiten wurden prämiert. Weiters erhielt die 5. HLW B einen Sonderpreis für einen in Gemeinschaftsarbeit gestalteten Paravent. Die Freude bei den Schülerinnen über die Sachpreise und Sparbucheinlagen war dementsprechend groß. Frau Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß ein herzliches Danke für ihr Engagement für diesen Wettbewerb!
Landesseniorentag der Stadt Vöcklabruck
Katrin Müller-Kreutzer und Katrin Maringer
berichten von ihrer Erfahrung beim Landesseniorentag:
„Am Mittwoch, den 3. Oktober 2007, hatten wir, die 2. FW, um 14 Uhr unseren
ersten Serviceeinsatz im Stadtsaal Vöcklabruck. Wir Schülerinnen hatten die
Aufgabe, die Senioren mit Speis und Trank zu versorgen. Unterstützt wurden wir
dabei von unseren Lehrerinnen, Dipl.-Päd. Christine Hörtenhuber und Dipl.-Päd.
Christine Lahninger.
Wir trafen uns alle schon um 13 Uhr, um noch die letzten Vorbereitungen zu
treffen, danach gab es noch etwas Zeit um zu essen.
Nachdem die Senioren mit Getränken versorgt worden waren, gab es für uns eine
kleine Unterbrechung, da es für die älteren Leute eine Präsentation gab. Danach
wurden wir alle vom Bürgermeister der Stadt Vöcklabruck persönlich auf der Bühne
vorgestellt.
Richtig hektisch wurde es, als die Würstel für die Senioren ausgeteilt werden
mussten, danach ging es weiter mit Kaffee und Kuchen. Nach dem Imbiss verließen
schon manche die Veranstaltung und dankten uns herzlich für unseren Service. Wir
freuten uns sehr über das viele Trinkgeld, welches wir mit Freude gerecht
aufteilten. Es war ein sehr lehrreicher Nachmittag, bei dem es so manche
herzliche Begegnungen zwischen uns jungen und den junggebliebenen Senioren gab!"
Schülervertreterwahl
Aus der Schülervertreterwahl am 4. Oktober 2007 gingen Magdalena Wagner aus der 3. HLW B und Stefanie Krenn aus der 3. BAKIP A als Schulsprecherinnen hervor. Ihnen und ihren Stellvertreterinnen wünschen wir viel Freude bei der Vertretung der Schülerinnen und Schüler ihres Schultyps!
Serviceeinsatz beim Welthospiztag
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, war das Servierkönnen von zwölf Schülerinnen der 3. HLW B, 3. FW und 5. HLW B gefragt. Nach einer kurzen Einführung ging es bereits um 14:00 Uhr mit der Arbeit los. Die Besucher/innen der Gartenschau und die zahlreichen Ehrengäste, unter anderem Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, wurden von einem tollen musikalischen Programm unterhalten. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, Bilder zu ersteigern, deren Erlös an die Hospiz-Bewegung Vöcklabruck ging. Die Gäste wurden von den Schülerinnen mit Getränken, Kuchen und Snacks versorgt. Um 22:00 Uhr war der Serviereinsatz für die ersten beendet, fünf Schülerinnen waren noch bis 23:30 Uhr im Einsatz. Die Veranstalter waren mit der Leistung der Schülerinnen sehr zufrieden und sehr dankbar für die Hilfe bei dieser Veranstaltung. Den arbeitenden Schülerinnen hat das Servieren Spaß gemacht und sie konnten viele Erfahrungen sammeln.
Schulfotograf
Die Firma GMR, die heuer am 11. Oktober die Klassen-, Gruppen- und Einzelfotos gemacht hat, ist ab nun neuer Schulpartner unseres Vereines der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco Schulen. Als besonderes Service erhalten alle Schülerinnen und Schüler den neuen Schülerausweis in Scheckkartenform gratis.
Messe „Jugend und Beruf" in Wels
Von 17. bis 20. Oktober präsentierten sich die Don Bosco Schulen wieder auf ihrem Stand bei der Bildungsmesse in Wels. Sehr herzlich danken wir allen Lehrerinnen, Lehrern und Schülerinnen für die ausgezeichnete Beratung! Ein besonderes Danke gebührt Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß für die bewährte Organisation des Aufbaus des Standes sowie der Beratung!
Pädagogischer Tag
Der pädagogischer Tag am 25. Oktober war heuer der Arbeit an der „Qualitätsinitiative Berufsbildung" (QIBB) gewidmet. Die Lehrerinnen und Lehrer der HLW arbeiteten in Fachgruppen an verschiedenen Aspekten der transparenten Leistungsbeurteilung, jene der BAKIP an den Lehrzielen, am Förderkonzept und am Schulprofil.
Jägerstätter-Wettbewerb
2007 wäre Franz Jägerstätter 100 Jahre
alt geworden. Zur Zeit des Nazi-Regimes gehörte er zu der mutigen Minderheit,
die trotz aller Konsequenzen dem eigenen Gewissen folgten. Für den Bauern aus
Oberösterreich war es unmöglich, gleichzeitig gläubiger Katholik und
Nationalsozialist zu sein. So weigerte er sich für Hitler in den Krieg zu ziehen
und wurde deswegen am 9. August 1943 hingerichtet. Im Juni 2007 wurde Franz
Jägerstätter vom Vatikan als Märtyrer anerkannt. Die Seligsprechung erfolgte am
26. Oktober 2007 im Linzer Mariendom. Sr. Mag. Gisela Porges hat beim
feierlichen Seligsprechungsgottesdienst eine Fürbitte gelesen.
Gemeinsam mit der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz
veranstaltet die Initiative Jägerstätter den Schülerwettbewerb: "Lieber Franz,
liebe Franziska ... Briefe an die Jägerstätters". Schülerinnen und Schüler aller
Schulstufen und –formen sind eingeladen, einen Brief an Franz, oder an Franziska
bzw. an deren Kinder zu verfassen.
Maturaball 2007
Der Maturaball der Don Bosco Schulen am 27. Oktober 2007 in Steyrermühl wurde zu einem vollen Erfolg. Unter dem Thema „Born to be …" überraschten die Maturakandidatinnen mit einer klassischen Polonaise – mit Vätern, Brüdern und Freunden als Tanzpartnern –, mit originellen Mitternachtseinlagen und vielen anderen Highlights. Wir gratulieren zu diesem glanzvollen Ballereignis, mit dem die künftigen Maturantinnen jede Menge Kompetenzen bewiesen haben, vor allem Kreativität, Teamfähigkeit und Organisationstalent!
* Martin Schneider aus dem Don Bosco Gymnasium
Unterwaltersdorf wurde zu Schulbeginn zum neuen Bundesschulsprecher
gewählt. Damit vertritt der 17-Jährige im laufenden Schuljahr die Interessen von
1,2 Millionen Schülerinnen und Schülern. Als Bundesschulsprecher vertritt er die
größte Berufsgruppe Österreichs, 15% der Bevölkerung sind Schülerinnen und
Schüler. Martin Schneider über seine Aufgaben: „Den Interessen der Schülerinnen
und Schüler gerecht zu werden ist eine große Herausforderung und mit viel Zeit,
Engagement und Willenskraft verbunden. Die Jugendlichen brauchen eine starke
Vertretung auf Bundesebene, um sich in bildungspolitischen Fragen Gehör zu
verschaffen.“
* Am Sonntag, dem 30. September 2007, beging das Don Bosco Gymnasium
Unterwaltersdorf das große Gründungsfest des Absolventenvereins, der
bereits 350 Mitglieder hat. Die rund 400 Festgäste feierten mit einem
Festgottesdienst, beim Frühschoppen mit der Musikgruppe „Bradlfett’n" aus
Moosbrunn und den „Aufreissplattlern". Moderator war ORF-Redakteur Michael
Roscher. Für die jüngsten Gäste gab es ein Kinderprogramm.
* Die Don Bosco Schwestern sorgen in Baumkirchen
für die optimale Betreuung der Jüngsten. Neu in der Gemeinde Baumkirchen ist,
dass es sich um eine Altersübergreifende Nachmittagsbetreuung handelt. Ab
September 2007 können in Baumkirchen Kindergartenkinder und Volksschüler
gemeinsam durch geschultes Personal betreut werden. Für die Volksschüler ist
eigens eine Don Bosco Schwester mit abgeschlossener Hortausbildung und
dementsprechender Berufserfahrung nach Baumkirchen übersiedelt Das Baumkirchner
Projekt wird vom Land Tirol ein Jahr lang unterstützt, ebenso von der Gemeinde
Baumkirchen.
* In der Schlosskapelle der Don Bosco
Schwestern in Baumkirchen freuten sich am 7. Oktober 2007 die Don Bosco
Schestern über die Aufnahme ins Postulat von Rita Butschitz, Andrea
Bitter und Bernadeth Geiger.
* 498 spanische Märtyrer der Kirchenverfolgung in den 1930er-Jahren
wurden am Sonntag, dem 28. Oktober 2007, selig gesprochen. Der jüngste ist der
16-jährige Salesianeraspirant Federico Cobo Sanz. 63 der neuen Märtyrer,
darunter der mutige Direktor der Gemeinschaft Carabanchel AltoDon Enrico Saiz
Aparicio, der sein Leben anbot, um die Jugendlichen im Haus zu schützen,
kommen aus der Don Bosco Familie von Madrid und Sevilla. In jenem Teil
Spaniens, der nach der Erhebung General Francos am 17. Juli 1936 unter der
Kontrolle der republikanischen Regierung verblieb, wurden zahllose Priester und
Ordensleute ermordet.
Paul VI. hatte alle Seligsprechungsprozesse der spanischen Märtyrer der
dreißiger Jahre still gelegt, da damals Staatschef Francisco Franco noch am
Leben war. Im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) kamen rund 600.000 Menschen ums
Leben. Nach dem Ende des Konflikts ließ Francisco Franco nach Schätzungen von
Historikern etwa weitere 100.000 "Gegner" erschießen. Nach dem Tod des Generals
1975 bewahrten die Parteien aus Rücksicht auf einen reibungslosen Übergang zur
Demokratie weitgehend Stillschweigen über die Geschehnisse.
* Am 11. November 2007 wird
Salesianer-Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone Ceferino Namuncurá in
Chimpay (Provinz Río Negro in Argentinien) selig sprechen. Ceferino, der
Sohn des letzten Häuptlings der Pampa Manuel Namuncurá aus dem Volk der Mapuche,
Schüler der Salesianer in Buenos Aires und Aspirant der Salesianer, starb 1905
mit 18 Jahren in Rom an Tuberkulose.
* Die Don Bosco Weblogs (einfach auf www.donbosco.at anklicken) sind
weiterhin aktiv: Es bloggen Sr. Regina Maxwald, Leiterin der sozialpädagogischen
Wohngemeinschaft Laura in Stams/Tirol, P. Erich Modosch SDB , Pfarrer in
Mieders/Tirol, Michael Lutz, Student und Salesianer in Ausbildung in
Benediktbeuern/Bayern, P. Stanislaus Cusin, Kaplan in Klagenfurt St. Ruprecht,
Katrin Rother, pädagogische Referentin im Don Bosco Haus Wien, Daniela Rumpler,
Don Bosco Öffentlichkeitsarbeit und Nicole Ebner, die Volontärin in Kinshasa im
Café Mozart bei Sr. Hildegard Litzlhammer war. Neue Beiträge gibt es auch immer
wieder von Missionarin Sr. Hanni Denifl aus Afrika, die zwei Jahre lang
Erzieherin war in unserem Internat in Vöcklabruck. Hier der aktuellste Bericht:
„Am Montag voriger Woche begann in unserem Alphabetisierungszentrum Laura der
Schulbetrieb. Dies bringt für mich neue Erfahrungen mit sich, ist es doch das
erste Mal, dass ich Unterricht gebe. Mir wurde das Fach „Gesundheitspflege,
Krankheitslehre, Hygiene" zugeteilt. Ethische Aspekte sollen eingebaut werden.
Ich bin im Kurs der „Erstklässler", das bedeutet, ich habe 20 Mädchen im Alter
von 10 bis 23 Jahren, und alle sind Analphabeten. Das erleichtert nicht gerade
den Unterricht, da sie sich keine Notizen machen können und ich deshalb
unermüdlich das „Nicht zu Vergessende" wiederholen muss. Auf jeden Fall, die
Mädchen so interessiert zu sehen, macht eine Riesenfreude!
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Ende Oktober konnten wir wieder den Maturaball unserer Don
Bosco Schulen erleben.
Wir gratulieren den Maturakandidatinnen zu ihrem originellen Thema, zu den
perfekten Einlagen und vor allem zu dem ausgezeichneten Teamwork unter den
beiden 5. HLW- Klassen und der 5. BAKIP. Das haben wir nicht nur den ganzen
Abend über beobachten können, das haben wir auch sehr erfreut festgestellt, weil
es unserem Grundanliegen, die Zusammenarbeit beider Schultypen in jeder Hinsicht
zu fördern und mit HLW und BAKIP jeweils gemeinsam in die Öffentlichkeit zu
treten sehr entgegenkommt. Wir danken euch daher für den tollen Beitrag zur
Öffentlichkeitsarbeit, den ihr mit eurem Maturaball für unsere Don Bosco Schulen
geleistet habt! Wir wünschen euch nun eine „erholsame" Zeit nach dem Ball und
dann schon viel Glück und Erfolg für die Matura!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Die Zeit verfliegt im Nu und
schon steht der Advent vor der Tür. Der November war insofern ein ruhiger Monat,
als es keine großen Ereignisse gegeben hat, dafür aber allerhand kleinere
Aktivitäten, die nicht weniger berichtenswert sind. Hier wieder ein kurzer
Rückblick:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Unsere Kollegin Dipl.-Päd.
Elfriede Maier hat an der Vitalakademie in Salzburg die zweieinhalbjährige
Ausbildung zur Dipl. Gesundheits- und Wellnesstrainerin absolviert und nun mit
Auszeichnung abgeschlossen! Das Thema ihrer Diplomarbeit lautete im ersten Teil
„Sport-Ernährung für Hobby- und Freizeitsportler" und im zweiten Teil
„Ernährungstipps mit sportlichen Rezepten".
Dipl.-Päd. Elfriede Maier kann die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im
Unterricht sehr gut einsetzen – so unterrichtet sie in der 5. HLW „Betriebliche
Gesundheitsförderung", in der 4. HLW „Private Gesundheitsförderung" und in der
5. BAKIP führt sie in „Gesundheitslehre" Massagetechniken ein. Im
außerschulischen Bereich kann sie verschiedenste Kurse bei verschiedensten
Organisationen anbieten, wo sie auch schon fleißig im Einsatz ist.
Wir gratulieren Dipl.-Päd. Maier sehr herzlich zu dieser zusätzlichen
Qualfikation! Herzlichen Glückwunsch!
Praxis in England
Theresa Oberwanger und Johanna Gaigg aus der
4. HLW/B absolvierten ihr Praktikum im Sommer in England. Über ihre Erfahrungen
berichten sie – natürlich! – auf Englisch:
"We did our workplacement in South England at the ‘Knoll House Hotel’ from 6th
June to 9th
September. One of us worked in the Main Dining Room
and one in the Childrens Dining Room for three exhausting months. Thanks God we
had two consecutive days off where we did some shopping, sightseeing or we just
slept the whole day after partying the night before. We got along well with most
of our colleagues and our supervisors and we made lots of friends from all over
the world. There were people from Mexico, Finland, Australia, New Zealand,
Thailand, Canada, France, Spain, Poland, South Africa and there were even some
of Great Britain.
We really enjoyed working at the Knoll House and we’re so glad and of course
also proud that we actually did it because we’ve learned so much. We must say,
we didn’t miss school at all, but nevertheless we’re glad and thankful to be
back again."
Wir freuen uns über eure interessanten fachlichen, internationalen Erfahrungen!
Maturaball
Die Maturakandidatinnen berichten selbst über
ihren Maturaball am 27. Oktober 2007 im Papiermachermuseum Steyrermühl: „Wie
jedes Jahr im Herbst fand auch heuer wieder der Maturaball der 5. Klassen statt.
Die Vorbereitungen zum Ball begannen schon ein Jahr zuvor und beanspruchten viel
Zeit und Energie der Schülerinnen. In der letzten Schulwoche, in den
Projekttagen, wurde fleißig gemalt, geklebt, gebohrt und organisiert. Auch in
den Sommerferien wurde viel Zeit für wichtige Sitzungen geopfert. Je näher der
Ball rückte, desto weniger wussten die Lehrer mit uns anzufangen. Dann war es
endlich so weit, um 19.30 Uhr öffneten sich die Türen und es ging los. Trotz
kleinerer Problemchen ging alles glatt. Die Eröffnung und die
Mitternachtseinlage waren die Highlights und werden noch lange in unserer
Erinnerung bleiben. Auch unsere Gäste fühlten sich, den zahlreichen positiven
Feedbacks von Seiten der Eltern und Bekannten, der Lehrer/innen und
Schüler/innen nach, sehr wohl. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir
auch unter diesen Gästen sein dürfen. Danke noch an die 88 Maturantinnen für die
gute Zusammenarbeit und den LehrerInnen für die Rücksichtnahme in der Zeit vor
dem Ball."
Diesem Danke schließen wir uns an – die Maturakandidatinnen haben wirklich ein
glänzendes Ballereignis auf die Beine gestellt und damit tolle
Öffentlichkeitsarbeit für unsere Schulen geleistet!
Service am Weltspartag
Die Schülerinnen der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, ÖKO-FIT Schule, servierten auf Einladung der Oberbank Schwanenstadt, im Rahmen des Weltspartages den vielen Besuchern am Weltspartag Wellness-Canapés, verschiedene Kuchen und frisch gepresste Säfte.
Information über Diplomkrankenpflege
Die beiden 5. Klassen der HLW und die 3. FW erhielten am 8. November 2007 Information über die Diplomkrankenpflege-Ausbildung. Dipl.-Päd. Ingrid Fuchsberger lud, wie bereits im Vorjahr, auch heuer wieder im Rahmen des Ausbildungsschwerpunktes „Gesundheit (Wirtschaft) und Soziales" die Direktorin der Krankenpflegeschule Vöcklabruck Frau Josefa Brenner an unsere Schule ein, die zusammen mit ihrem Stellvertreter Herrn Stadelmann zuerst anhand eines kurzen Filmes das Krankenhaus Vöcklabruck vorstellte und anschließend auf Fragen der Schülerinnen einging. Besonderer Wert, so die Ausbildungsverantwortlichen, wird bei der Auswahl der Bewerber/innen auf die Umgangsformen und die menschlichen Qualitäten der Schüler/innen gelegt. Seit Jahren hält die HLW bereits laufenden und sehr guten Kontakt mit der Leitung der Krankenpflegeschule, da nach wie vor viele unserer FW-/HLW-Absolventinnen den Krankenpflege-Beruf anstreben. Nicht umsonst haben daher auch letztes Jahr wieder fast alle, die sich um einen Ausbildungsplatz im Vöcklabrucker Krankenhaus beworben haben, einen solchen erhalten. Die Chancen stehen also nach wie vor gut und unsere Schule wird weiterhin alles tun, damit dies so bleibt!
Arge Musik und Rhythmik im Haus
Am 9. November waren die Kolleginnen und
Kollegen des musikalischen Fachbereiches Gastgeber/innen für die
oberösterreichischen Arbeitsgemeinschaften für Musikerziehung und
Rhythmisch-musikalische Erziehung.
Inhaltlich arbeitete ARGE-Leiterin Claudia Walch von Steyr mit den Musik- und
InstrumentallehrerInnen zu den Themen „Eignungsprüfung" und „Stimmbildung", bei
den Rhymthmik-Lehrerinnen ging es um die neue Matura im Fach Rhythmik.
FI Mag. Karl Kasbauer und die Kolleginnen und Kollegen der anderen
Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik waren vor allem vom ausgezeichneten
Buffet und Mittagsmenü angetan, das von FV Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger bestens
organisiert und von den Schülerinnen der HLW ausgezeichnet vorbereitet wurde.
Unsere Gäste schätzten auch aus diesem Grund einmal mehr die gastliche
Atmosphäre unseres Hauses.
Solidaritätsaktion für den Sozialmarkt
Die 3. HLW B organisierte unter Prof. MMag.
Ursula Köttl im Rahmen des betriebswirtschaftlichen Projekt-Unterrichts ein
Schulbuffet. Die Schülerinnen kauften um einen Teil des Erlöses Lebensmittel und
spendeten diese an den Sozialmarkt „Der Korb". Am 21. November übergaben die
Schülerinnen die Lebensmittel an die Leiterin des Sozialmarktes Frau Schiller,
die eigens an die Schule kam und den Sozialmarkt vorstellte: Bedürftige Menschen
erhalten einen Bezugschein von der Gemeinde, mit dem sie Lebensmittel um ca.
Drittel billiger einkaufen können.
Wir freuen uns über diese tolle Solidaritätsaktion!
Seminar für Bildungsberater/innen
Die diesjährige Tagung für die Bildungsberater/innen aller Hauptschulen und Höheren Schulen der Bezirke Vöcklabruck und Gmunden fand heuer am 15. November in unserer Schule statt. Jedes Mal wird dabei ein Vortrag von einem Referenten des AMS gehalten, in dem es vor allem um Lehrstellen und Anstellungschancen geht. Diesmal stellte auch der Personalvertreter der Firma Stiwa das Unternehmen und dessen Lehrlingssituation vor. Die Firma Stiwa ist die erste Firma, in der Lehrlinge Matura machen können. Nach der Vorstellung unserer Schule durch Dir. Prof. Mag. Erich Hinterleitner waren alle zu einem ausgezeichneten, von der HLW vorbereiteten Buffet und zu einer Schulbesichtigung eingeladen. Unserer Bildungsberaterin OSR Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß vielen Dank für die optimale Organisation dieses Tages!
Blockpraxis
Die 4. BAKIP absolvierte die erste Woche ihrer
Blockpraxis von 5. bis 9. November.
Von 12. bis 23. November fand die Blockpraxis der 3. BAKIP A statt, deren
Schwerpunkt auf der Bewegungserziehung und auf deren vielfältigen
Gestaltungsformen lag.
Jahreshauptversammlung Elternverein
Für das Hauptreferat zur heurigen Jahreshauptversammlung des Elternvereins konnte die Schriftführerin Frau Direktorin Brigitte Palfinger ihren Kollegen an der Polytechnischen Schule Herrn Peter P. Baumgartner, Diplompädagoge und Wirtschaftsingenieur, gewinnen. Der Referent sprach vor allem über die Zukunftschancen der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt sowie über die menschlichen Qualitäten, die von ihnen gefordert werden. Gemeinsam mit seinem Partner in Deutschland Rainer Hornbostel, mit dem er internationale Bildungsprojekte organisiert und Beratungs- und Vortragstätigkeit teilt, hat er soeben das Buch „Manager müssen Mut machen" herausgegeben, das Führungskunst und Unternehmensphilosophie auf der Basis des „Mythos Shackleton", eines außergewöhnlichen Südpolforschers, darstellt. Der äußerst spannende und packende Vortrag hat die Zuhörer/innen fasziniert! Der Autor hat unserer Bibliothek ein Exemplar seines Buches geschenkt – es lohnt sich auf alle Fälle, sich bei den Bibliothekarinnen danach zu erkundigen und hineinzuschnuppern!
Wasserschaden durch Fernwärme
Aufgrund eines Wasserschadens durch die Fernwärme müssen die Pforte, die 3 Zimmer neben dem Gang zu den Garderoben und der Gang selbst trockengelegt werden. Diese Sanierungsmassnahmen werden ca. 4 Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit ist mit Lärmbelästigung zu rechnen bzw. auch der Gang zu den Garderoben ist nicht begehbar.
Vorstandssitzung des Absolventenvereins
Im Rahmen Vorstandssitzung des Absolventenvereins am 19. November wurde u. a. beschlossen, für die Schule eine neue Druckerpresse zu finanzieren. Sobald sie angeschafft ist, dürfen wir uns sicher auf neue Kunstwerke freuen!
Englisches Theater
Am 29. November war wieder – wie jedes Jahr – „Viennas’s English Theatre" an unserer Schule. Das Stück „Pitch Black" basiert auf Shakespears „Othello", ist aber in die heutige Zeit versetzt und beweist einmal mehr die Zeitlosigkeit dieser Tragödie mit Themen wie Eifersucht, Rassismus, Neid etc. Die sympathischen Schauspieler aus England spielten sehr überzeugend und begeisterten so die Schülerinnen der 3. bis 5. Klassen der HLW und der BAKIP – wie der lang anhaltende Applaus unter Beweis stellte.
Vorausschau auf den Advent
Jeden Morgen von 3. bis 20. Dezember 2007 seid ihr von 7:25
bis 7:40 Uhr zur „Stillen Zeit im Advent" in der Kapelle eingeladen. Der
„Moment – Advent" lädt ein, sich als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest zum
Beginn des Tages ein paar Minuten Stille zu gönnen und adventliche Gedanken in
den Tag mitzunehmen.
Am 14. Dezember um 19:00 Uhr findet wieder unser Adventsingen des
Schulchors unter der Leitung von Prof. Mag. Christine Zeppetzauer in der
Vöcklabrucker Dörflkirche statt. Die freiwilligen Spenden kommen dem
Georgien-Projekt der Don Bosco-Schwestern zugute. Alle sind sehr herzlich
eingeladen, einen adventlichen Abend bei wunderschöner Musik, meditativen
Gedanken und einem von der HLW vorbereiteten Umtrunk zu verbringen!
Im Pfarrhof Vöcklabruck wird jeden Abend um 18:15 Uhr ein
Advent-Fenster geöffnet. OSR Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß hat mit der 5.
HLW B das Bild „Maria und Elisabeth" gestaltet, Frau Inge Frisch-Loos die
beiden Darstellungen der Themen „König David" und „Advent in der Stadt". Wir
laden herzlich ein, sich die Bilder im Pfarrhof anzusehen!
* Sr. Adolfine Binder hat mit ihren Tänzerinnen und
Tänzern einen besonderen Höhepunkt bei der Vöcklabrucker Gartenschau
gesetzt. Insgesamt zehnmal wurden die Veranstaltungen „Tanz für alt und jung"
in der Festhalle angeboten. Vor und nach den Auftritten konnten die Mittanzenden
die Gartenschau genießen. Sogar bei extremen Wetterverhältnissen kamen die
treuen Tänzerinnen und Tänzer und versuchten Brücken zu schlagen untereinander
und zum Publikum.
* Seit Jahren treffen sich regelmäßig Salesianer und Don Bosco-Schwestern
der salesianischen Schulen und Ausbildungszentren Europas, um die Zusammenarbeit
über die Grenzen hinweg zu besprechen und zu fördern. So wurde in den früheren
Jahren ein „Leitbild für die Don – Bosco - Bildungseinrichtungen in Europa"
erarbeitet, das dann in zwei Kongressen mit jeweils über 200 Personen der
Salesianischen Schulen in Leitungsfunktion in Rom und in Krakau besprochen,
verbessert und verabschiedet wurde. Vom 8.-11. November 2007 traf sich
die Kommission der europäischen Don Bosco Schulen wieder, diesmal in
Sevilla. Zweiundzwanzig Don Bosco Schwestern und Salesianer aus Bosnien,
Belgien, Deutschland (P. Reinhard Helbing und Sr. Susanne Stachl),
Großbritannien, Frankreich, Irland, Italien, Österreich (Sr. Maria), Portugal,
Polen Portugal und Spanien, darunter auch Laien, besprachen die Themen „Dialog
Glaube – Kultur – Leben" und „Profil der salesianischen Lehrer/innen und
Erzieher/innen". P. Meinolf v. Spee von Don Bosco International stellte die
Arbeit der Kontaktstelle in Brüssel bei den Europäischen Institutionen vor. Die
Kommission wird nun die beiden Grundlagenpapiere zusammenfassen und eine
Handreichung erstellen. Das Rahmenprogramm der Tagung sah „Sevilla by night" vor
(mit einem Salesianer-Oratorium, das jeden Freitag von 22:00 bis 4:30 Uhr
geöffnet hat, weil zu dieser Zeit die Jugendlichen auf den Straßen sind) sowie
einen Ausflug in den Süden Spaniens, u. a. mit der Besichtigung des
Wallfahrtsortes „El Rocio", des Franziskanerkloster-Museums „La Rabida", von dem
aus Kolumbus seine Entdeckungsreise nach Westindien startete, sowie der Schule
der Don Bosco-Schwestern in Valverde del Cammino, wo die selige Sr. Eusebia
Palomino vierzehn Jahre lang gewirkt hat.
* Zephyrin Namuncurà wurde als erster Indio Argentiniens am 11.
November 2007 in Chimpay (Provinz Río Negro), dem Geburtsort Zephyrins,
durch den Salesianer-Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone seliggesprochen.
Mit Zephyrin Namuncurà, der im Alter von 18 Jahren in Rom gestorben ist, wird
ein weiterer Jugendlicher aus der Don Bosco-Familie seliggesprochen. Zephyrins
Lebensweg zeigt wie beim hl. Dominikus Savio (1842-1857) und der seligen Laura
Vicuna (1891-1904), dass das Salesianische Charisma einer Erziehung mit
Vernunft, Religion und Liebe in allen Völkern und auf allen Kontinenten für
junge Menschen richtungweisend ist. Als Sohn des letzten Häuptlings seines
Stammes fand der junge Indio bei den Salesianern Respekt und liebevolle
Aufnahme, so dass Zephyrin selbst Priester und Salesianer werden wollte.
Zephyrin verkörperte in sich die Sehnsüchte seines Volkes. In seiner Jugend war
er offen für den Glauben unter der Führung weiser salesianischer Erzieher. Es
gibt eine Aussage, die Zephyrins Programm zusammenfasst: „Ich möchte studieren,
um meinem Volk nützlich zu sein." Er wollte studieren, Priester werden und
zu seinem Stamm zurückkehren, um zum kulturellen und religiösen Wachstum der
Mapuche beizutragen, so wie er dies bei den Salesianermissionaren gesehen hatte.
Aus der Don Bosco Familie wurden weltweit bereits 132 Salesianer, Don Bosco
Schwestern und MitarbeiterInnen selig und heilig gesprochen.
* Von 16.-18. November 2007 fand in München die neu gestaltete
Tagung zur "Salesianischen Jugendspiritualität" statt.
Das heurige Jahresthema der salesianischen Familie führte unter dem Thema "Aus
Liebe zum Leben" durch das Wochenende.
* Am 19./20. November 2007 lud das Kloster Benediktbeuern zum
Abschluss-Symposium des Forschungsprojektes „Religion in der Jugendhilfe"
ein. Mehr als hundertdreißig Personen aus ganz Deutschland nahmen daran teil.
Der Lehrstuhlinhaber für Jugendpastoral an der Philosophisch-Theologischen
Hochschule der Salesianer Don Boscos, Prof. Dr. Martin Lechner, der das
Forschungsprojekt leitete, hatte die Tagung zusammen mit seiner
wissenschaftlichen Mitarbeiterin Angelika Gabriel und dem Jugendpastoralinstitut
Don Bosco konzipiert, um die Ergebnisse der dreijährigen Forschungsarbeit
(2005-2007) einem größeren Fachpublikum vorzustellen. Das Forschungsprojekt
„Religion in der Jugendhilfe" hatte das Ziel, eine neue Handlungsorientierung
für die religiöse Erziehung in Einrichtungen der Jugendhilfe zu entwickeln. Ganz
im Sinne eines Theorie-Praxis-Bezugs waren fünfzehn stationäre Einrichtungen der
Hilfen zur Erziehung und der Jugendsozialarbeit in das Projekt eingebunden
worden.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Am 20. November wurde der Internationale Tag der Kinderrechte
begangen, der daran erinnert, dass die Kinderrechtskonvention der Vereinten
Nationen am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde
und schnell zu dem weltweit gültigen Grundgesetz der Kinderrechte geworden ist.
Auch „Jugend Eine Welt" versucht vor allem mit den Fußball-Aktionen, über die
grundlegenden Kinderrechte informieren und dadurch ein besseres Bewusstsein für
dieses Thema in der Gesellschaft schaffen. Auch wenn wir an der Schule keinen
eigenen Akzent dazu gesetzt haben, soll uns das Anliegen der Förderung der
Rechte der Kinder ein ganz wichtiges sein. Voraussetzung dazu ist, dass wir die
Kinderrechtskonvention, die als besondere Gruppe der Menschenrechte gilt und für
alle jungen Menschen unter achtzehn Jahren besondere Bedeutung hat, kennen. Wir
laden euch daher ein, euch zB auf folgender Homepage zu informieren:
http://www.kinderhabenrechte.at/
Die Rechte anderer zu respektieren und zu schützen ist immer ein Zeichen der
Aufmerksamkeit für ihre Bedürfnisse und der Wertschätzung gegenüber ihrer
einmaligen Persönlichkeit. Wenn wir aufmerksam und wertschätzend miteinander
umgehen, dann tragen auch wir in besonderer Weise zur Verwirklichung der
Menschen- und speziell der Kinderrechte bei – was auf alle Fälle ganz im Sinn
Don Boscos und Maria Mazzarellos ist!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Mit nur drei Adventwochen war die
Schulzeit im Dezember wirklich kurz. Dennoch haben wir diese Zeit als sehr dicht
erlebt. Nicht nur im Unterricht wurde intensiv gelehrt und gelernt, auch
besondere Akzente und Veranstaltungen fehlten nicht. Hier wieder ein kleiner
Einblick in das, was sich getan hat:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Der Landesschulrat für Oberösterreich gratuliert einigen Kolleginnen unserer Schulen zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum und dankt ihnen für ihre geleisteten Dienste. Es sind dies die Diplompädagoginnen Christine Lahninger, Romana Gschwandtner, Sr. Ida Jank sowie Mag. Ulrike Teufl und Mag. Annemarie Müller. Wir schließen uns dieser Anerkennung sehr herzlich an und danken unseren Kolleginnen ebenfalls für die langjährige Bildungs- und Erziehungsarbeit, die sie an unseren Schulen geleistet haben!
Don Bosco-Kindergarten
Was tut sich im Übungskindergarten? Die Monate
November und Dezember waren geprägt durch die ganzheitliche Einstimmung, die
Feier selbst als Höhepunkt und dem bewussten Ausklingen lassen des Martins- und
Nikolausfestes.
Bei unserem Klausurtag am 04. September 2007 haben wir uns für das Thema
„Schulvorbereitung – Übergang Kindergarten / Schule" als Schwerpunkt für das
heurige Kindergartenjahr entschieden. Die Förderung
Advent-Moment
Jeden Tag im Advent wurde von 7:25 Uhr bis 7:40 Uhr in der Kapelle eine Adventmeditation zu den jeweiligen Texten der Tagesliturgie aus dem Buch Jesaja angeboten. Die dunkle Kapelle, die brennenden Kerzen, die Stille und die leise Musik im Hintergrund haben eine sehr schöne Einstimmung in den Tag und auf Weihnachten geboten. Vielen Dank den Schwestern, die die Initiative dazu ergriffen und den „Advent-Moment" gestaltet haben.
Orientierungstage
Der Advent hat sich auch für Orientierungstage angeboten. Die 1. BAKIP, die 3. BAKIP A und die 3. BAKIP B haben im Dezember je einen Orientierungstag im Geistlichen Zentrum im Mutterhaus der Franziskanerinnen gehabt. Der OT der 1. BAKIP wurde von Sr. Gisela Porges gestaltet, jene der 3. BAKIPs von Irmi Raffetzeder, der Leiterin des Servas Vöcklabruck. So ein besinnlich-gemütlicher Gemeinschaftstag im gastfreundlichen Haus der Franziskanerinnen tut mitten in einer nicht ganz stressfreien intensiven Schulzeit natürlich besonders gut!
LehrerInnenbuffet
Die Lehrerinnen und Lehrer der Don Bosco Schulen haben am 6. Dezember ein Schuljausenbuffet organisiert. Sie haben dabei ein tolles Teamwork im Vorbereiten der gesunden Jausenangebote entwickelt und die SchülerInnen hatten ihre Freude, die LehrerInnen beim Jausenverkauf einmal anders zu erleben. Der Reinerlös des Buffets kommt SchülerInnen in sozialen Notlagen zugute. An diesem Projekt haben sich in großzügiger Weise auch der Lions-Club Vöcklabruck, der Kiwani-Damenclub Attang-Puchheim und der Kiwani-Herrenclub Gmunden beteiligt.
Philosophie-Exkursion nach Salzburg
Unter der Leitung von Prof. Mag. Brigitte Benedukt und Prof. Dr. Philippe Patry hörten die beiden 5. HLW-Klassen am 7. Dezember an der philosophischen Fakultät Salzburg die Vorlesung „Einführung in die Philosphie". Thema war an diesem Tag der Gottesbeweis des Anselm von Canterburry. Einige Schülerinnen zeigten sich sehr interessiert, dachten und schrieben fleißig mit. Außerdem gab es von einem Vertreter der ÖH eine Einführung in das Psychologiestudium, das in Salzburg naturwissenschaftlich geprägt ist. Schwerpunkte bilden Empirie, Statistik und Gehirnforschung. Er empfahl daher, aufgrund der unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen gut den Standort für ein Psychologiestudium zu überlegen.
Weihnachtsmenü-Kochen
Auch heuer organisierten Dipl.-Päd. Elfriede
Maier und Dipl.-Päd. Christine Lahninger ein Weihnachtsmenü-Kochen für die
Lehrer/innen. Am 11. Dezember bereiteten die Teilnehmerinnen einen wahren
Weihnachtsschmaus zu. Auf der Speisekarte standen folgende Köstlichkeiten:
Kräuterbutter mit Käsestangerl und Salzstangerl
Geräuchertes Saiblingsmus mit Rote-Linsen-Schaum
Gedämpftes Lachsforellenfilet und gebratener Zander in Sesamkruste mit
Orangennudeln und Estragonsauce
Dessertvariation:
Mohr im Hemd mit Schlagoberstupfen und Schokoladesauce
Mohn-Zimt-Parfait mit filetierten Orangen
Himbeer-Vanille-Espuma.
Serviert haben an diesem Abend Barbara Wampl und Katharina Führer aus der 4. HLW
A.
Den teilnehmenden Kolleginnen hat das gemeinsame Kochen wieder große Freude
gemacht – und das Menü hat natürlich wunderbar geschmeckt!
Beratung fürs Pflichtpraktikum
Am 13. Dezember war Herr Rohregger von der Arbeiterkammer Linz bei den beiden 3. HLWs zu Gast. Er bot ihnen rechtliche Beratung bezüglich des dreimonatigen Pflichtpraktikums, das sie im Sommer absolvieren werden. Bereits Anfang Oktober hat ein Gastronom aus Traun über die praktische Seite des Praktikums informiert.
Adventkonzert in der Dörflkirche
Unser diesjähriges Adventsingen
fand am Freitag, den 14. Dezember in der Vöcklabrucker Dörflkirche statt, die
Pfarrer Dr. Franz Leitner uns wieder zur Verfügung gestellt hat.
Wir freuen uns, dass Prof. Mag. Christine Zeppetzauer auch heuer wieder die
Initiative ergriffen hat, diese musikalische Advent-Stunde zu gestalten. Mit
Gesang, Text und Instrumentalmusik war nicht nur das Programm bunt – bunt
zusammengesetzt waren auch die Mitwirkenden. Schülerinnen, Lehrerinnen und
Lehrer, Eltern und Freunde unserer Schulen – zu erwähnen Susi Lenglachner, die
wieder ein wunderschönes Solostück gesungen hat, und das Vokalensemble SAT + B
(initiiert von der Schriftführerin unseres Elternvereins, der Direktorin der
Polytechnischen Schule Frau Brigitte Palfiner) – haben gemeinsam gesungen und
musiziert, um den zahlreich erschienenen Gästen einen schönen und besinnlichen
Abend zu bereiten und um das Georgien-Projekt der Don Bosco Schwestern zu
unterstützen. Ein ganz herzliches Danke sagen wir der Chorleiterin Prof. Mag.
Zeppetzauer, der Sprecherin, den InstrumentalistInnen und SängerInnen, die mit
ihrem Spiel und Gesang diesen wunderschönen stimmungsvollen, besinnlichen
Advent-Abend gestaltet haben. Sehr herzlich danken wir auch den Dipl.-Päd. FV
Irmgard Dickinger und Christine Lahninger sowie allen Kolleginnen des
ernährungswirtschaftlichen Bereiches, die mit SchülerInnen im Unterricht die
warmen und süßen Köstlichkeiten vorbereitet haben, die draußen vor der
Kirchentür beim toll dekorierten Standl auf die Besucher/innen gewartet haben.
Insgesamt sind an freiwilligen Spenden und aus dem Erlös des Standl-Verkaufs
rund 700 Euro für das Georgien-Projekt zusammengekommen. Das ist ein toller
Betrag, der anlässlich der Weihnachtsfeier Sr. Mag. Stefanie Priebernig,
Provinzsekretärin, überreicht und somit an das Provinzialat der Don
Bosco-Schwestern weitergeleitet wird. Wir freuen uns, dass wir damit die
Errichtung eines Jugendzentrums in Tiflis unterstützen können.
Erstes Fußballturnier an den DBS
„Don Bosco Schulen im Fußball-Fieber" – so
könnten wir den 19. Dezember überschreiben. Unsere Jungs wurden aktiv und
starteten ein Fußballturnier, das, weil es erstmalig stattgefunden hat, nicht
nur in die Geschichte unserer Don Bosco Schulen eingegangen, sondern zugleich
ein voller Erfolg geworden ist. Hier der offizielle Bericht des Initiators der
Idee: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Idee, ein Fußball-Turnier zu
veranstalten, so gut ankommen wird", meinte der Organisator Walter Variu (EWF).
Tatkräftige Unterstützung bekam er von Daniel Steininger und Ralph Zilian (2.
BAKIP). Trotz knappen zeitlichen Rahmens verlief das Turnier, das nach dem
K.O.-System abgehalten wurde, problemlos. Zwölf Teams, darunter neun
Mädchen-Teams („Die Tigerenten", „Die Bienen Majas", „Die Fritzns", „The
Simpsons", „DBB", „FC Haudanem", die „Kickergirls", die „Wilden Kerlinnen", „Die
Bienchen") und zwei Jungen-Teams (die „Spartaner" und „Die mächtigen Perser")
und das „Don Bosco Dream-Team" der LehrerInnen waren am Start. Als
Schiedsrichter bewährte sich bestens Florian Schachermayer. Spannende Duelle
fesselten die Zuschauer. Im Halbfinale trafen die beiden Favoriten-Teams des
Turniers aufeinander. Mit 4:6 unterlagen die „Spartaner" nach einem turbulenten
Spiel der „Perser". Trotz der großen Unterstützung des Publikums – beinahe die
ganze Schule war im Turnsaal versammelt – ging das „Don Bosco Dream-Team" der
LehrerInnen als Sieger des Turniers hervor. Bei der Siegerehrung wurden nicht
nur Urkunden an die drei Sieger-Mannschaften verliehen, sondern auch
außergewöhnliche Leistungen prämiert – u. a. jene des Organisators Walter Variu,
des Schiedsrichters Florian Schachermayer und des Torschützenkönigs Maximilian
Schifflhuber (1. BAKIP) von den „Persern", der es auf sage und schreibe 21 Tore
brachte. Aufgrund der allgemeinen Begeisterung soll noch im Frühjahr das nächste
Don Bosco Schulen-Fußballturnier stattfinden."
Wir haben uns natürlich sehr gefreut über diese „super" Initiative, die bestens
organisiert über die Bühne lief. Herzlich danken wir auch unseren
Sport-Kolleginnen, die die Schüler/innen kräftig unterstützt haben. Ein Danke
auch dem Sportfachgeschäft „Asen", das die tollen Fußbälle für die Sieger/innen
gesponsert hat.
Projekt „Gutes Benehmen"
Das Projekt „Gutes Benehmen" hat bereits eine gute Tradition. Am 19. Dezember hat die 3. FW einen Durchgang dieses Projektes unter der Leitung der Diplompädagoginnen Elfriede Maier und Petra Holzer mit der 4. HAK Gmunden durchgeführt. Wieder war es eine sehr interessante Erfahrung für beide Seiten. Ein Danke allen Schülerinnen und den beiden Kolleginnen, die das Projekt so perfekt durchgeführt haben!
Vorweihnachtliche Gottesdienste
Die vorweihnachtlichen Gottesdienste werden heuer wieder im Teamwork zwischen dem Chor und einer Klasse gestaltet. Dieses Mal ist es die EWF, die sich unter der Leitung von Prof. Mag. Ruth Winter über das Thema „Engel" Gedanken gemacht hat. Die kunstvolle Engel-Figur, die vom Bruder von Sr. Irma Österle gestaltet wurde und ihren Platz an der Pforte hat, hat Mag. Ruth Winter zu dieser Idee inspiriert – der Engel hat im Gottesdienst seine besondere Bedeutung.
* Der einstige "Bibliothekar und Archivar der Heiligen Römischen Kirche" Kardinal Alfons Stickler, Salesianer Don Boscos, ist im Dezember verstorben. Er war 97 Jahre alt und somit der älteste lebende Kardinal der Katholischen Kirche. Bischof Ludwig Schwarz SDB war bei seiner Beisetzung am Freitag, dem 14. Dezember 2007, in Rom dabei. Mit elf Jahren kam Alfons Stickler in das Gymnasium der Salesianer in Wien 3 Hagenmüllergasse. Hier wurden mir neben der schulischen Bildung auch die menschlich-religiösen Werte der Geborgenheit und des Angenommenseins vermittelt.’" Die Schwester des verstorbenen Kardinals, Sr. Gertrud Stickler, lebt ebenfalls in Rom. Sie war jahrzehntelang Professorin an der Fakultät für Erziehungswissenschaften „Auxilium" der Don Bosco-Schwestern in Rom.
* Am 12. Dezember 2007 starb in Turin Sr. Maria Angela Brignone FMA. Provinzialin Sr. Mag. Maria Maxwald und Hausoberin Sr. Hermine Mülleder nahmen am Samstag, 15. Dezember, am Begräbnis in Turin teil. Sr. Maria Angela, gebürtig aus Venedig, kam 1957 als Missionarin nach Österreich, um beim Aufbau der gerade erst (1954) geborenen Provinz der Don Bosco Schwestern zu helfen. In Stams arbeitete sie als Assistentin und bei der Wäsche, ab 1959 in Baumkirchen als Assistentin der Juniores, im Oratorium und als Kindergärtnerin. Von 1969 bis 1974 war sie in Klagenfurt (Kindergärtnerin, im Oratorium, Assistentin bei den Lehrmädchen). 1980 kam sie nach Wien und arbeitete wieder als Kindergärtnerin und im Oratorium. In Innsbruck (Provinzialat) war sie von 1987 bis 2000 Provinzsekretärin und von 1991 bis 2000 als Provinzrätin tätig. Danach half sie im Sekretariat und bei der Hausarbeit mit. Die Jahre 2005 bis 2007 verbrachte sie in Vöcklabruck „Sacro Cuore" im Pflegestock der älteren Schwestern. Die österreichische Provinz der Don Bosco Schwestern ist dankbar für das „Goldene Zeitalter", das Sr. Maria Angela mitgeprägt hat. Die Schwestern von Österreich danken ihr für all das Gute, das sie für die Kinder und Eltern getan hat und für ihren unermüdlichen Einsatz für die Provinz als Provinzsekretärin und –rätin. Unter ihrem Kosenamen Angioletto („Engelchen) wird sie ihnen immer in guter Erinnerung bleiben.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Für unsere offizielle Weihnachstpost haben wir heuer diesen Text
von Wilhelm Willms gewählt:
„betlehem
ein stern
springt aus der Sternenbahn
ganz frei
zieht er dahin
ein berg
steht auf und hebt sich fort
ganz leicht
von hier nach dort
ein mensch
verlässt den lauf der welt
ganz frei
wird er zum weg
ein stern
ein mensch ein weg ein licht
ganz hell
in unser dunkel bricht"
Mit diesen Gedanken wünschen wir euch und euren Familien ein frohes
Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr! Wir wünschen euch schöne und
erholsame Weihnachtsferien und freuen uns, wenn wir uns in neuer Frische im
neuen Jahr wieder sehen!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der Jänner ist ein typischer
Schularbeiten-, Prüfungs-, Sitzungs- und Veranstaltungsmonat. Dementsprechend
dich gedrängt waren auch die Termine. Höhepunkt war der Tag der offenen Tür.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Selbstverteidigungskurs
Einen Bericht müssen wir noch nachliefern vom Dezember: Die Schülerinnen und Schüler der 2. BAKIP absolvierten am 1.Dezember 2007 einen Selbstverteidigungskurs an unserer Schule. Obwohl es ein Samstag war, nahm fast die ganze Klasse teil und alle waren hoch motiviert bei der Sache. Die Lehrer, Thomas Schell, Weltmeister in Shin Tai Karate und der ebenfalls sehr erfolgreiche Günther Klinglmayr sind absolute Profis und zeigten verschiedene Techniken der Selbstverteidigung. Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, wie man in gefährlichen Situationen am besten reagiert oder auch wie man richtig fällt und haben viele praktische Tipps mitbekommen. Der Kurs war ein voller Erfolg, da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber hinaus sehr viel Selbstsicherheit und Selbstvertrauen erworben haben.
Don Bosco-Kindergarten
AV Sr. Maria Wallner berichtet: Anlässlich des 100. Geburtstages von Astrid Lindgren feierten wir im Kindergarten am 22. Jänner 2008 ein „Pippi Langstrumpf Fest". Zu diesem Anlass durften sich die Kinder als Pippi verkleiden und während des Vormittags verschiedenste Stationen mit lustigen Aktivitäten und Angeboten durchlaufen. Auch unsere Praktikantinnen aus der 3. BAKIP brachten sich mit Rätselraten, Spielen und Geschichten ein, wodurch der gesamte Vormittag zu einem einzigartigen Erlebnis für die Kinder wurde. Die Identifikation mit der starken und selbstbewussten Pippi Langstrumpf bereitete den Kindern viel Freude und war eine sehr positive Erfahrung!
Tagung kathol. BAKIP in St. Virgil
Von 13. bis 15. Jänner 2008 fand die jährliche Tagung für katholische AHS und BAKIP in Salzburg, St. Virgil statt. Diesmal waren auch die Hauptschulen und kooperativen Mittelschulen dazu eingeladen. Die BAKIP-DirektorInnen beschäftigten sich vor allem mit der Darstellung der besonderen Qualität der BAKIP sowie künftigen Entwicklungsperspektiven.
Elternvereinssitzung
Bei der zweiten Elternvereinssitzung am 15. Jänner wurde beschlossen, je fünfhundert Euro für die Bibliothek und den Erwerb von dringend nötiger Computer-Software sowie tausendachthundert Euro für die Anschaffung einer neuen Medienstation (Laptop und Beamer) im zweiten Stock zu spenden.
Projekt „schreib.arbeit"
Von Religion aus nahm die 4. BAKIP in zwei Modulen (16. Oktober und 17. Jänner jeweils vier Unterrichtseinheiten) am kostenlosen Vermittlungsprogramm „schreib.arbeit" teil, das im Rahmen der „Leseinitiative des Landes OÖ" vom Lesekompetenzzentrum in Wels angeboten wird, teil. Das Ziel bestand darin, eine schriftliche Arbeit von ca. zehn Seiten als Vorübung für umfangreichere fachspezifische bzw. Diplomarbeiten zu erstellen – zu einem Thema, das im Rahmen des breiten Gebietes Religion frei gewählt werden konnte. Vermittelt wurden Grundlagen zum Zeitmanagement, zur Themenfindung, zum Recherchieren, zum Zitieren und zum Schreiben, wobei vor allem Wert gelegt wurde auf die Wissenschaftlichkeit der Sprache. Mag. Jürgen Rathmayr und Mag. Friederike Zillner machten ihre Sache ausgezeichnet – ausgezeichnet waren vor allem ihr Teamwork, das Skriptum für alle und die tollen Materialien.
Elternsprechtag
Der Elternsprechtag am 18. Jänner war wieder gut besucht. Die Anmeldelisten verhalfen wieder zu einer reibungslosen Organisation.
Vöcklabrucker Puppenexpress
Am 23. 01. 2008 kam am Vormittag der Vöcklabrucker
Puppenexpress mit dem musikalischen Handpuppentheater „Lilli Lustig und der
Streit ums Winterquartier" in den Festsaal der Schule. Die Kinder aus dem
Übungskindergarten und die Schüler/innen der 1. BAKIP, 3. BAKIP A+B, und 5. BAKIP
nahmen daran teil. Die Kernaussage des Stücks, bei dem der Igel und das
Eichhörnchen darüber streiten, wer im Winter den großen Baum bewohnen darf ist
die, dass man Konflikte mit Kompromissen lösen kann.
Zur Person Frau Bernauer Gudrun: Sie wurde 1967 geboren und ist mittlerweile
Mutter von drei Kindern. 1981 bis 1985 absolvierte sie ihre Ausbildung zur
Kindergarten- und Hortpädagogin an unserer BAKIP. Frau Bernauer arbeitete
mehrere Jahre im Kindergarten und Hort, wie auch als Schulbegleitung für
ADS-Kinder. Zwischendurch studierte sie an der Bruckner Universität Musiktheorie
und Gesang an der Musikschule Vöcklabruck.
2004 rief sie den Vöcklabrucker Puppenexpress ins Leben und spielt seitdem
erfolgreich und mit dem Anspruch an Qualität hauptsächlich in Kindergärten, aber
auch in Volksschulen, Eltern-Kind-Zentren und Vereinen. Derzeit wird Frau
Bernauer von ihren beiden Mitarbeiterinnen Frau Angela Pfisterer und Frau Edith
Habring tatkräftig unterstützt. In ihren Stücken bieten sie konstruktive
Lösungsansätze für Themen und Probleme der kindlichen Erlebniswelt. Nach dem
Leitsatz „Wer Kindern Gutes bietet, wird Gutes ernten", ist es ihnen ein
großes Anliegen, dass schon sehr junge Theaterbesucher/innen
Qualitätsbewusstsein entwickeln und spüren, was ihren Sinnen gut tut.
Charakteristisch und einzigartig an den Aufführungen des Vöcklabrucker
Puppenexpress ist die Verbindung der musikalischen Elemente (die sie selber
komponiert) mit dem Puppen- und Figurenspiel, was Kinder in besonderer Weise
anspricht. Frau Gudrun Bernauer ist auch gerne bereit, ihr Wissen und Können in
Form eines Workshops an die Schüler und Schülerinnen unserer BAKIP
weiterzugeben.
Tag der offenen Tür
Unser Angebot des Tages der offenen Tür am 25. Jänner nützten heuer ca. 600 Personen. Das Programm konnte sich wieder sehen lassen. Die InteressentInnen konnten sich über die verschiedenen Schultypen informieren und wurden von den Schülerinnen der 5. HLW-Klassen, der 5. und der 4. BAKIP sehr freundlich und kompetent betreut. Die führenden Schülerinnen begleiteten sie zu den verschiedenen Angeboten: „Treffpunkt Kulinarum", die Information zum Öko-fit-Projekt, die Präsentation des Fotoprojektes der 4. BAKIP, die Präsentation der Kindergarten-, Hort- und Früherziehungspraxis, die Vorstellung des Mediationsteams und die Präsentation selbst entwickelter Hörspiele der 3. BAKIP A, Testversuch Eignungsprüfung in Musik, Darstellendes Spiel, Verkauf von Naturkosmetik-Produkten, Chorprobe, Projekt „Blau", Flöten- und Gitarrenmusik, Unterricht in den verschiedensten Gegenständen, wie Bildnerischer Erziehung, Werkerziehung und Textiles Gestalten, Portraitzeichnen zum Mitmachen usw. Das Bezirks-TV drehte einen sehr interessanten Filmbeitrag über unseren Tag der offenen Tür, der in der Woche vom 28. Jänner bis zum 3. Februar im BTV Vöcklabruck zu sehen war. Allen mitwirkenden Lehrerinnen und Lehrern, allen voran Organisatorin Dipl.-Päd. Gertrude Meisinger, Schülerinnen und Schülern ein herzliches Danke für ihren ausgezeichneten Beitrag zur optimalen Präsentation unserer Schule!
Wintersportwoche 1. BAKIP
Julia Neuhofer, Daniela Kohlbacher und Julia Stallinger
berichten von der Wintersportwoche der 1. BAKIP von 27. Jänner bis 1. Februar:
„Am Tag der Abreise waren wir alle sehr aufgeregt und freuten uns auf eine
schöne, gemeinsame, erlebnisreiche Woche. Nach der Verabschiedung von Sr. Maria
Maul und Sr. Gisela Porges begann die zweistündige Fahrt nach Altenmarkt, die
sehr lustig war. Gleich nach unserer Ankunft bezogen wir die Zimmer und
erforschten das Haus … mit tollen Ergebnissen, das Haus und auch die Zimmer
waren sehr schön und sauber.
Am nächsten Morgen stürzten wir uns in den Schnee. Nach der Gruppeneinteilung
machten wir die Pisten in der Flachau unsicher. Nach dem anstrengenden Tag
mussten wir gleich das Hallenbad ausprobieren. Auch das Fitnessstudio blieb
nicht verschont. Gestärkt vom Abendessen hatten wir noch mit Frau Winter eine
kurze Erste-Hilfe-Einheit. Nach einem kleinen Umweg kamen wir am nächsten Tag
spät aber doch zur Reiteralm (Grund: Der Busfahrer hatte sich verfahren.) Mit
dem Lift fuhren wir durch die Nebeldecke in die Sonne hinein. Am Abend hatten
wir die Möglichkeit, einen Film zu schauen oder uns einfach selbst zu
beschäftigen. In der Nacht kommunizierten wir (trotz Verbot) mit der 2. Klasse
der HTL aus Linz über den Balkon. Am Tag darauf konnten wir zahlreiche gute
Freestyler und Snowboarder auf der Schanze und im Boarderpark beobachten. Am
nächsten Tag hatten wir das erste Mal kein schönes Wetter und wir mussten uns im
Nebel von Zauchensee über die Pisten kämpfen. Am Abend zeigten wir beim bunten
Abend unsere Theaterkünste und spielten unter anderen ein Klo, Romeo und Julia,
eine Deutschstunde und eine Lehrerkonferenz nach. Danach durften wir gemeinsam
mit den Burschen und Mädchen der HTL eine Disco veranstalten. Anfangs waren die
HTLa nicht sehr tanzfreudig, aber durch den Einsatz zweier Julias wurde die
Tanzfläche auch mit Burschen gefüllt, und alle tanzten bis zum Umfallen bzw. bis
Mitternacht. Trotz der teilweise sehr kurzen Nacht wurde Gott sei Dank auch der
letzte Skitag ohne Verletzungen überstanden. Die Heimfahrt war eher ruhig und
schläfrig.
In diesem Sinne möchten wir uns herzlich bei unseren BegleitlehrerInnen für eine
echt tolle Woche bedanken.
SCHILF „Naturwiss. Experimente"
Zur Vorbereitung des BAKIP-Projekttages am 14. Februar 2008 zum Thema „Naturwissenschaft im Kindergarten" hielt Frau Mag. Margit Übleis-Lang eine schulinterne Lehrerfortbildung. Sehr anschaulich und praktisch vermittelte sie die Durchführung naturwissenschaftlicher Experimente. Die Teilnehmerinnen lernten nicht nur viel, sondern hatten auch Spaß dabei!
Dienstbesprechung Don Bosco-Fest
Direkt am Don Bosco-Fest, am 31. Jänner 2008 – Don Bosco
starb an diesem Tag genau vor 120 Jahren – beschäftigten sich die Lehrerinnen
und Lehrer mit dem Jahresleitgedanken des Generalobern der Salesianer Don
Pascual Chavez für das Jahr 2008. Er lautet: „Erziehen wir mit dem Herzen Don
Boscos! Begleiten wir die Jugendlichen, besonders die ärmsten und am meisten
benachteiligten, bei der ganzheitlichen Entfaltung des Lebens. Fördern wir ihre
Rechte."
Der zweite Teil der Dienstbesprechung war der Beschäftigung mit den „Richtlinien
für die erzieherische Sendung der Don Bosco-Schwestern" gewidmet, die den Titel
tragen „Damit sie das Leben in Fülle haben".
Opernball
Die vier Schülerinnen der HLW, die das Glück hatten, am
Wiener Opernball servieren zu dürfen, berichten selbst: „Am 31. Jänner 2008 fand
wie jedes Jahr der Wiener Opernball statt und heuer beteiligten sich 4
Schülerinnen der 5. HLW/A an diesem „MEGAEVENT"! J
Wir, Sandra Humer, Angela Gramberger, Christina Hochreiner und Catharina Raschke,
zeigten was wir in den letzten Jahren in der Don Bosco Schule gelernt haben.
Anfangs wurden wir auf die verschiedenen Stationen (wie Loge, Bars …)
aufgeteilt. Angela und ich, Catharina, wurden der neuen „PINK Bar" zugeteilt, wo
wir mit der Opernballchefin, Desirée Treichl-Stürgkh ein Foto machen durften.
Für die Austernbar wurde Christina eingeteilt. Unser Glückspilz Sandra durfte
bei den Promis, wie Tobias Moretti, Teri Hatcher … in den 2. Rang (Logen links)
servieren.
Unsere Arbeitszeit begann am Donnerstag um 16.45 und endete am Freitag um 06.30.
Zu Beginn bekamen wir vom Gerstner Catering ein Lunchpacket, damit wir in der
Nacht nicht verhungern. J
* Sr. Beatrix Baier, die sich in diesem Jahr zur
Vorbereitung auf die Mission in Rom befindet, hat vor Weihnachten erfahren, wo
ihr künftiges Einsatzland sein wird: Es ist die Mongolei! Die Schwestern
haben in Ulan-Bator am 8. Dezember die erste Gemeinschaft eröffnet – die
Salesianer befinden sich bereits seit einigen Jahren dort. Sr. Beatrix wird mit
drei koreanischen und einer philippinischen Schwester zusammen in der
Gemeinschaft sein. Die anderen sieben Schwestern aus Vietnam, Indien, Italien,
Brasilien, Tschechien und Polen, die mit ihr in diesem Jahr Missionologie
studieren, sind zB für Pavia, Ungarn, Tunesien, Angola, Brasilien, Venezuela,
Patagonien und Kambodscha bestimmt.
*.P. Mag. Rudolf Osanger, bis voriges Jahr Pfarrer in
Klagenfurt-Siebenhügel und seit diesem Schuljahr Direktor des Don Bosco-Hauses
in Wien wurde, wie am 31. Jänner offiziell bekannt gegeben wurde, zum nächsten
Provinzial der österreichischen Provinz der Salesianer Don Boscos
ernannt. Am 15. August 2008 wird er sein Amt für eine Dauer von sechs Jahren
antreten. Provinzial P. Franz Wöß gratulierte seinem designierten Nachfolger,
der als „Liedermacher" bekannt ist, dass er die Melodie, die Gott im Herzen Don
Boscos für die Jugend zum Klingen brachte, „in Wort und Musik ins Heute zu
übersetzen versteht". Auch wir wünschen P. Rudi schon jetzt alles Gute für seine
neue Aufgabe!
*.Der Salesianer-Bischof von Rotterdam Adrian van Luyn wurde zum
Vorsitzenden der Niederländischen Bischofskonferenz berufen.
* Am 12. Jänner 2008 gab es im Pfarrsaal von Graz-Don Bosco eine Reise
zwischen Traum und Wirklichkeit. Beim zweiten Neujahrskonzert des
Jugendblasorchesters Don Bosco wurde abwechslungsreiche symphonische
Blasmusik Sinne geboten. Die rund 320 Zuhörer/nnen wurden zu den Piraten der
Karibik entführt, sahen sich mit spannenden Dinosaurierkämpfen konfrontiert oder
besuchten Whoopi Goldberg im Film „Sister Act". Alle Musikstücke wurden mit
Fotos auf der Großleinwand verstärkt und boten so ein Erlebnis für die Sinne.
* Das Don Bosco Kinderfest am Samstag, dem 19. Jänner 2008, in Linz
war einfach ein Hit. Trotz grassierender Grippe fieberten 50 Buben und Mädchen
ihrem Auftritt entgegen. Von den Buben wollte jeder Don Bosco spielen,
schließlich fiel die Wahl auf Rene, der im Stück " Wer klopft noch so spät?"
seinen Humor im Gespräch mit einem Pfarrer bewies.
Nach neun Szenen aus dem Leben Don Boscos wurde es richtig spannend: Die Mädchen
und Buben spielten den Abschied Giovannis von seiner Mutter, die Ankunft bei der
Familie Moglia, Don Bosco auf Betteltour, ein Gespräch Don Boscos mit Cagliero,
dem kleinen Schelm, der später Misssionar und Bischof wurde. Höhepunkt war die
Kutschenfahrt, zu der Don Bosco von geistlichen Herren aus Turin eingeladen
wurde, um ihn schließlich ins Irrenhaus zu bringen.
Bei diesem Stück spielten alle Anwesenden im Don Bosco Saal mit. Auch
Provinzialin Schwester Maria Maxwald und ihre Vorgängerin Schwester Hermine
Mülleder reihten sich in die Schar der Darsteller ein.
Sr.Veronika und ihr Team wissen: "Die Vorbereitungen haben sich gelohnt! Zum
Schluss gab es für alle Kinder eine Überraschung, wie es auch Don Bosco gemacht
hätte."
* Don Bosco Mission verweist auf die Schattenseiten des chinesischen
Wirtschaftswunders. Salesianerkardinal Joseph Zen berichtet am 25./26.
Jänner in Bonn über die Situation in China. Der Leiter von Don Bosco Mission in
Bonn Jean-Paul Muller SDB hat am Sonntag die Medien dazu ermuntert, im Vorfeld
der Olympiade in Peking auch über die Kehrseiten des chinesischen
Wirtschaftswunders zu berichten.
Der Preis, den weite Teile des chinesischen Volkes für das ungebremste
wirtschaftliche Wachstum leisteten, sei erschreckend hoch. So sei jeder 10.
Chinese heute ein Wanderarbeiter. 150 Mio. Menschen arbeiteten illegal als Bau-
und Fabrikarbeiter oder als Dienstboten und Hausangestellt in den
Wirtschaftmetropolen – oft unter unmenschlichen Bedingungen. Da der Zugang zu
den Industriezentren staatlich reglementiert ist, komme es in den Randbezirken
immer mehr zu Slumbildungen. Besonders schlimm sei die Lage der Kinder, weil
diese vielfach in den Herkunftssorten der Wanderarbeiter zurückblieben, da sie
am neuen Arbeitsort keinen Zugang zu Schulbildung hätten. Laut einer Statistik
der Weltbank müssten über 20 Mio. Kinder auf dem Lande ohne jede Schulbildung
auskommen.
China und die Lage der Jugend in der Volksrepublik ist ein Schwerpunkt auf dem
diesjährigen Don Bosco Forum in Bonn am 25. und 26. Jänner 2008. Hauptredner
wird Salesianerkardinal Joseph Zen Ze-kiun SDB, Erzbischof von Hongkong, sein.
Kardinal Zen wurde u. a. wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte und
seiner Kritik an der chinesischen Regierung und der Stadtregierung von Hongkong
international bekannt
* Der honduranische Salesianer-Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga,
internationaler Präsident der Caritas, wurde für seine international
hervorragenden Leistungen mit dem "Großen Preis" des Viktor-Frankl-Fonds der
Stadt Wien ausgezeichnet. Maradiaga erwarb an der Klinik für Psychiatrie der
Universität Innsbruck ein Diplom in Klinischer Psychologie, ist Psychotherapeut
und Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie. Weltweit
bekannt geworden wurde Maradiaga als Präsident des Lateinamerikanischen
Bischofsrates (CELAM) für sein Engagement zugunsten der Entschuldungskampagne
2000.
* Das Don Bosco-Fest in Unterwaltersdorf feierte am 31. Jänner mit der
Schulgemeinschaft des Gymnasiums Erzbischof Dr. Alois Kothgasser von Salzburg.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Was die beiden Damen vom Bezirks-TV, die am Tag der offenen
Tür an unserer Schule filmten und interviewten, am Ende ihres Besuches bei uns
sagten, müssen wir unbedingt weitergeben: „Das schönste Lob für eure Schule
spendete eine Schülerin selbst. Sie sagte: ‚Egal, wie schlecht es dir geht, die
LehrerInnen lassen dich nicht hängen.’"
Dieses Lob freut uns natürlich ganz besonders – wir sind stolz auf unsere
Lehrer/innen, die, ganz im Sinn unseres Leitbildes, die jungen Menschen in den
Mittelpunkt stellen, und wir freuen uns über unsere Schüler/innen, die das
Dasein der Lehrer/innen für sie wahrnehmen und schätzen!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Im Februar brachten uns die
Semesterferien eine angenehme Unterbrechung des Schuljahres. Die Zeit
unmittelbar zuvor und danach hatte es allerdings mit Veranstaltungen und
Ereignissen in sich, wie den folgenden Kurzberichten zu entnehmen ist.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Der Landesschulrat sprach FV Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger, Dipl.-Päd. Christine Lahninger, Dipl.-Päd. Gertrude Meisinger, Mag. Irene Limberger, Mag. Christine Zeppetzauer für besondere Verdienste in ihren Fachbereichen Dank und Anerkennung aus. Wir schließen uns diesem Dank sehr herzlich an!
Praxiswochen 5. BAKIP
Den ganzen Februar über war die 5. BAKIP außer Haus – zu den Semesterferien machten sie insgesamt drei Wochen Blockpraxis. Die speziellen Projekte, die sie dabei durchführten, stellen wir im April vor, wenn die Schülerinnen sie im Klassenverband präsentieren.
Konzertbesuch im ORG
Am Montag, dem 11. Februar besuchten die
3.BAKIP/A, die 3.HLW/A und fünf Schülerinnen der 4.HLW/B von 11.30 bis 13.10 Uhr
ein Konzert des Ensembles „RHYTHM XING" im ORG Vöcklabruck.
Maria Voraberger (3.HA) beschreibt diesen Konzertbesuch folgendermaßen:
„Es handelte sich dabei um eine Gruppe, deren Mitglieder aus vier verschiedenen
Kontinenten kommen und ihre Percussion-Instrumente hervorragend beherrschen. Wir
wurden aufgefordert, uns durch Klatschen, Stampfen und Sprechgesänge aktiv am
Geschehen zu beteiligen. Einige Schüler/innen wurden auch auf die Bühne gebeten
und durften mit den Akteuren musizieren.
Das Konzert hat mir sehr gut gefallen, da das Publikum eingebunden wurde und man
die Freude der Musiker spüren konnte, was sich auch auf die Zuhörer übertrug."
Projekttag „Naturwissenschaften"
Am 14. Februar 2008 veranstalteten die
Lehrerinnen und Lehrer an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP)
der Don Bosco Schulen in Vöcklabruck einen Projekttag zum Thema „Faszinierende
Naturwissenschaften". Die Grundidee eines solchen BAKIP-Projekttages besteht
darin, ReferentInnen einzuladen, die durch ihre Person begeistern und Fachwissen
zu unterschiedlichen Themen (z.B. in den vergangenen Jahren „Leselust", „Mathekings")
an die Schülerinnen und Schüler herantragen.
Heuer referierten Univ. Prof. Dr. Dr. Gottfried Tichy und Dipl. Biologin Sybille
Kalas zu den Themen „Faszinierende Naturwissenschaften" und „Kinder brauchen
Naturbeziehung".
Anschließend hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, in insgesamt 13 Workshops
zu entdecken, zu forschen und zu experimentieren, sich Wissen anzueignen, um so
selbst einen Zugang zu den Naturwissenschaften zu finden. Die angehenden
Pädagoginnen und Pädagogen können auf dieser Basis in ihren späteren
Berufsfeldern im Kindergarten und Hort Kinder für die Welt und die Dinge in ihr
sensibilisieren und faszinieren und ihnen somit einen ersten Zugang zu den
Naturwissenschaften vermitteln.
Folgende Workshops wurden angeboten:
1. Workshop: Film „Die Befragung der Welt", von Donata Elschenbroich
2. Workshop: Spielereien mit Luft und Wasser
3. Workshop: Physikalische Experimente mit Licht
4. Workshop: Physikalische Experimente zu Schwimmen und Sinken
5. Workshop: Experimente mit Buchstaben, Zahlen und Zeichen
6. Workshop: Schall- und Klangexperimente
7. Workshop: Warum ist Wasser nass?
8. Workshop: Einführung in die Arbeit mit der Lochkamera
9. Workshop: „1, 2, 3, 4, viele" Rechnen macht Spaß (Kennenlernen und Erproben
von Montessorimaterial)
10. Workshop: Magnetismus, Magnete
12. Workshop: Von der Schwerkraft, der Anziehungskraft der Erde, Hebel und wo
wir ihnen täglich begegnen.
13. Workshop: „Green Map" Heimatort
14. Workshop: Bibliothek – Kennenlernen von Fachliteratur aus dem Themenbereich
Naturwissenschaften im Kindergarten.
Sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen erlebten einen interessanten und
abwechslungsreichen Tag, an dem sie selbst aktiv waren und in die faszinierende
Welt der Naturwissenschaften eintauchen konnten.
Talenteshow zum Don Bosco-Fest
Am 15. Februar fand das Don Bosco-Fest statt.
Es waren abwechslungsreiche Stunden, für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie
für die Lehrerinnen und Lehrer. Der Tag begann mit einer von P. Johann Stummer
gefeierten schwungvollen Messe zu Ehren des heiligen Don Bosco in der
hauseigenen Kapelle, die musikalisch von der 1. BAKIP unter der Leitung von
Dipl.-Päd. Elisabeth Tischler und inhaltlich von der 2. BAKIP gestaltet wurde.
Das Gleichnis von den Talenten und die Geschichte „Du bist einmalig" von Max
Lucado standen dabei im Mittelpunkt.
Parallel zu den Gottesdiensten war wieder für die traditionelle Stärkung: Im
Schulrestaurant konnte man zwischen Würsteln und Käsesemmeln wählen, die mit den
Schulkolleginnen und -kollegen in lustiger Runde in der Stammklasse verzehrt
wurden.
Der Höhepunkt des Festes war jedoch zweifellos die Talenteshow, in der jeder
entweder mit der ganzen Klasse, in der Gruppe oder auch ganz alleine seine
besonderen Fähigkeiten zeigen konnte. Im Festsaal fand für die SchülerInnen, die
keine Bewertung für ihre erbrachten Leistungen wollten, eine eigene Talenteshow
statt. Hier wurden Lieder und Tänze sowie ein lustiges Stegreiftheater von der
3.HLW/B und Spiele wie „Twister" von der 2. FW aufgeführt. Für Spaß sorgte vor
allem das „Mensch ärgere dich nicht"-Spiel mit lebendigen SchülerInnen- und
LehrerInnen-Figuren der 4. HLW B.
Für besondere Spannung jedoch wurde im Turnsaal gesorgt. Die Teilnehmer und
Teilnehmerinnen des Wettbewerbes mussten sich vor einer strengen Jury –
bestehend aus der Hausoberin Sr. Hermine Mülleder, Mag. Christine Zeppetzauer,
FOL Walter Fellner, Hausmeister Max Thalhammer und Frau Henriette Seiler vom
Schulbuffet – behaupten. Geboten wurden verschiedene Lieder und Tänze – sowohl
Schülerinnen der BAKIP als auch der HLW stellten ihre Gesangstalente unter
Beweis. Erwähnenswert ist hier der originelle Song der 5. HLW A (Klassenvorstand
Frank Landgraf) „Frankie und die starken Girls" (à la „Wicki und die starken
Männer"). Die Jury hatte es wahrlich nicht leicht, unter den tollen
Talente-Beiträgen auszuwählen. Dennoch standen am Schluss die GewinnerInnen
fest: Die drei dritten Preise – Gutscheine fürs Schulbuffet – gingen an die 2.
HLW B für den Song „I will follow him", an die 3. BAKIP B für ein in Rhythmik
selbst komponiertes Lied und an die 2. BAKIP für den originellen „Schuachplattler":
Während Daniel auf der Knöpferlharmonika aufspielte, zeigten die Mädels in
Lederhosen ihre Plattler-Künste! Den 2. Preis – einen Gutschein fürs
Schulrestaurant – errang Cynthia aus der EWF mit ihrem wunderschönen indischen
Tanz. Den Vogel schossen eindeutig die 1. BAKIP und die 3. BAKIP A ab: Die 1.
BAKIP mit dem Sketch „Aschenputtel" und die 3. BAKIP A mit der dramatischen
Rettungsaktion der über Bord gegangenen Anna sowie dem Mit-Mach-Vogerltanz
sicherten sich nicht nur die Lacher der versammelten Schulgemeinschaft, sondern
auch den 1. Preis, der in Vöcklabrucker Einkaufsgutscheinen bestand.
Die Stimmung war ausgezeichnet – einfach ganz im Sinn Don Boscos! Mit dieser
lustigen Stimmung und der Schulnachricht in der Hand ging’s ab in die
Semesterferien.
Direktorendienstbesprechung BAKIP
Am 27. Februar fand an unserer Schule die
jährliche Direktorendienstbesprechung der BAKIP statt, an der unter der Leitung
von LSI HR Mag. Karin Eckerstorfer die DirektorInnen und Abteilungsvorständinnen
aller fünf BAKIP von Oberösterreich sowie die Fachinspektoren (anwesend waren FI
Markus Riebe für Bildnerische Erziehung, FI Karl Kasbauer für Musikerziehung und
FI Ute Huemer für Religion) teilnehmen. Eine besondere Ehre war die Präsenz des
Präsidenten des Landesschulrates Fritz Enzenhofer, der das einleitende Referat
mit aktuellen Mitteilungen aus dem bildungspolitischen Bereich bestritt. Ihm
folgten Dr. Agnes Lang, die Leiterin der Schulpsychologie, mit Informationen
über Initiativen im Bereich der Gewaltprävention und der Talenteförderung sowie
Mag. Wilfried Nagl, der den aktuellen Stand von Möglichkeiten im Rahmen von
EU-Projekten präsentierte. Am Nachmittag referierten außer LSI Mag. Eckerstorfer
auch Dr. Beatrix Trixner und Mag. Eva-Maria Mörtenhuber über aktuelle
Entwicklungen im Kindergarten- und Hortreferat des Landes Oberösterreich.
Eine besondere Freude war für alle der von FV Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger
organisierte kulinarische Höhepunkt des Tages, nämlich das von der 3. FW unter
der Leitung von Dipl.-Päd. Petra Holzer und Dipl.-Päd. Elfriede Maier perfekt
gekochte und servierte Fünf-Sterne-Menü! Für die BAKIP-Gesellschaft war der
„Gourmet-Genuss" im schönen Schulservice-Ambiente ein besonderes Erlebnis! Den
Schülerinnen und Lehrerinnen ein herzliches Danke für ihren Einsatz!
Englisches Theater
Die Mittelstufe konnte am 28. Februar das Theaterstück „Wild Weekend" im Festsaal besuchen. Inhaltlich ging es dabei um Jugendliche, die ein Wochenende auf einem Campingplatz verbringen wollen und dabei Abenteuerliches erleben.
*
Alle sechs Jahre wird in Ordensgemeinschaften ein Generalkapitel einberufen Am 24. Februar begann in Rom das 26. Generalkapitel der Salesianer Don Boscos, das am 12. April beendet sein wird. Unter den 233 Delegierten aus aller Welt sind als Vertreter der österreichischen Provinz Provinzial P. Franz Wöß SDB (67), sein designierter Nachfolger P. Rudolf Osanger SDB (57) und P. Petrus Obermüller SDB (46). Hauptanliegen des Kapitels ist die Reflexion der Ordensarbeit auf die Bedürfnisse der Jugendlichen von heute. Der amtierende Generalobere, Don Pascual Chávez Villanueva SDB (60), neunter Nachfolger Don Boscos, wählte als Thema für das Generalkapitel: „Da mihi animas, cetera tolle" (Gib mir Seelen, alles andere nimm). Dieses Motto stellte Don Bosco seinem pastoralen Wirken voran und später der gesamten Salesianischen Kongregation. Ziel des Generalkapitels ist es, die Originalität des von Don Bosco vorgelebten Charismas zu vertiefen und gleichzeitig in den Zeichen der Zeit neue Antworten auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zu finden.* Am 15. Jänner dieses Jahres hatte sich der 22-jährige Wiener Vincent Bueno mit philippinischen Eltern in der ORF-Sendung „Musical! Die Show" gegen insgesamt 400 Mitbewerber durchgesetzt. In Darbietungen aus den Musicals wie „Singing in the Rain", „Jesus Christ Superstar" oder zuletzt „Grease" überzeugte er 62,5 % der Österreicher, die per SMS für seinen Sieg stimmten. Als einziger erhielt er mehrmals Standing Ovations. Seinen Sieg beim Musical-Wettbewerb feierte er in der Salesianer-Pfarre Wien-Inzersdorf, mit der Vincent viele schöne Erinnerungen verbindet, weil er hier im Rahmen der Treffen der philippinischen katholischen Bewegung immer wieder an Jugend-Begegnungen und verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen hat.
* Am 24. Februar 2008 trafen sich VolontärInnen
und InteressentInnen zum Informationsaustausch über Freiwilligeneinsätze in
Entwicklungsländern. Aus ganz Österreich kamen junge Erwachsene nach Salzburg zu
Sr. Renate Schobesberger FMA und ihrem VIDES-Team. Ein Fixpunkt auf der
Tagesordnung von VIDES-Treffen sind Referate, die in Kürze ausreisende
VIDES-Volontäre halten. Jeder Volontär recherchiert über sein Einsatzland und
berichtet vor versammelter Gruppe in einem Referat darüber.
Teresa Wailzer (19) aus Wien 17 und Annette Sohler (28) aus Lingenau in
Vorarlberg haben sich entschlossen als VIDES-Freiwilligenhelferin in Honduras
mitzuarbeiten. Sie fliegen nach San Pedro Sula, der zweitgrößten Stadt Honduras.
Gemeinsam verreist sind sie zuvor schon einmal – im Vorjahr zu einem VIDES
Vorbereitungsseminar in Rom. Zusätzlich lebte jede von ihnen, wie alle anderen
VIDES-Volontäre, zwei Wochen in der Don Bosco Schwesterngemeinschaft in Stams
(Tirol) mit. Dort leisteten sie Mitarbeit im Mädchen-Internat. Auch dieses
zweiwöchige Mitleben bei der österreichischen Schwesterngemeinschaft ist ein
Teil der Vorbereitung, denn: Wie sollte man mitten in der Fremde plötzlich mit
einer Ordensgemeinschaft eng zusammenarbeiten können, ohne vorher irgendein
„Beschnuppern" erlebt zu haben?
In Honduras werden sie in den kommenden Monaten im Institut Maria Auxiliadora
unentgeltlich mitwirken. Dieses Einrichtung der Don Bosco Schwestern umfasst
einen Kindergarten, eine Volksschule, eine Höhere Schule und ein Jugendzentrum.
Teresa Wailzer und Annette Sohler haben sich über Monate auf den Einsatz
vorbereitet, sich Wissen über das Gastland und pädagogische Arbeit angeeignet
und mit allen Aspekten eines Volontariatseinsatzes auseinandergesetzt.
Teresa Wailzer freut sich auf die neuen Erfahrungen, darauf mit Menschen in
einer anderen Kultur zu leben und mit Kindern zu arbeiten: „Da ich nicht
tatenlos zusehen kann, wie die Probleme in den Ländern des Südens wachsen,
möchte ich ganz konkret etwas dagegen tun. Zusätzlich bin ich davon überzeugt,
dass man von allen Menschen, besonders aber von jenen anderer Kulturen, sehr
viel lernen kann".
Annette Sohler freut sich besonders „uff d’ Lüt": „Mir geht es bei diesem
Einsatz darum, dass ich einmal aktiv wirklich bedürftigen Menschen helfen kann
und ich im Gegenzug von diesen Menschen lernen darf. Ich denke, diese Erfahrung
würde vielen Menschen, gerade bei uns im reichen Europa, gut tun. Und da ich
jung bin, möchte ich meinen Wunsch, den ich schon lange hege, umsetzen".
In einer stimmungsvollen Feier wurden gegen Ende des Treffens die Volontäre, die
in Kürze „ausreisen" werden, verabschiedet. Jede/r Anwesende gab ihnen einen
guten Wunsch in ihr Gepäck. Ein aufregender neuer Lebensabschnitt steht ihnen
bevor – etliche der Anwesenden fühlten sich berührt und wünschten sich bereits
selbst in der gleichen Lage: Ausreisende für einen VIDES-Einsatz sein zu dürfen…
Einsatz mit VIDES: Unbezahlt aber unbezahlbar
VIDES ist eine gemeinnützige weltweite Organisation in 31 Ländern, initiiert von
den Don Bosco Schwestern. VIDES bietet Interessierten die Möglichkeit, zwischen
zwei Monaten und einem Jahr in einem Projekt der Don Bosco Schwestern im Ausland
mitzuarbeiten. Der Freiwilligeneinsatz ist unbezahlt, Quartier und Verpflegung
werden gestellt. Zumeist werden örtliche Kinder- und Jugendprojekte betreut.
Von den angehenden Volontären wird keine abgeschlossene Berufsausbildung
gefordert, somit können auch schon ganz junge Volontäre mit 18 Jahren bei
entsprechender Reife, Flexibilität und Begeisterung „unbezahlte", aber
„unbezahlbare" Erfahrungen im Ausland sammeln. Eine gründliche
Vorbereitungsphase für den Einsatz ist Voraussetzung und unabdingbar.
* Die belgische Don Bosco Schwester Ludgardis Craeynest
wurde zur neuen Präsidentin des Europa-Dachverbandes der Ordensoberinnen und
-oberen (UCESM) gewählt. Die Ordensfrau übernahm im belgischen Torhout die
UCESM-Präsidentschaft von dem deutschen Herz-Jesu-Priester August Hülsmann.
Der UCESM gehören die Oberen von Frauen- und Männerorden aus 26 europäischen
Staaten an. Der Zusammenschluss vertritt damit rund 400.000 Ordensleute aus ganz
Europa
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
In seiner Einleitung zum Don Bosco-Festgottesdienst erzählte P. Johann Stummer davon, dass er beim Herauffahren zur Schule hinter dem Bus hergefahren sei und sich, als er die Scharen von SchülerInnen aussteigen sah, gedacht hat: „Und jede dieser SchülerInnen ist einmalig." Ein sehr schöner Gedanke! Wir haben tatsächlich lauter Originale in unserer Schule, alle sind wir einmalig, wie es das Buch von Max Lucado „Du bist einmalig" so schön zum Ausdruck bringt. Wir freuen uns vor allem über die Vielfalt an Persönlichkeiten unter unseren SchülerInnen, deren Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und zu unterstützen uns ein wichtiges Anliegen ist! Vielleicht könnte uns – in Anlehnung an P. Stummer – auch hin und wieder beim Anblick so vieler SchülerInnen und MitschülerInnen der Gedanke kommen: „Und alle sind einmalig!" In diesem Sinn wünschen wir euch ein gutes zweites Semester!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der März war mit den Osterferien dazwischen ein relativ kurzer Schulmonat. Doch auch in kurzer Zeit kann sich viel tun. Überzeugt euch/überzeugen Sie sich selbst!
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Sehr herzlich gratulieren wir Simone Lanz aus der 5. BAKIP, die am 15. März 2008 in Regau standesamtlich Herrn Jonathan Alexander Kashuba geheiratet hat. Die kirchliche Trauung wird am 8. August 2008 in Vernon, British Columbia, Canada stattfinden. Von dort ist Simones Mann gebürtig und dort wird sie auch hinziehen. Wir wünschen Simone und Jonathan eine glückliche Zukunft in Kanada!
Anmeldungen
In den ersten beiden Wochen des zweiten Semesters meldeten sich für die BAKIP 74, für die HLW 79, für die FW 38 und für die EWF 30 Schülerinnen an. Erstmals führten wir mit jeder Schülerin, jedem Schüler und den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ein Aufnahmegespräch.
Don Bosco-Kindergarten
Über Aktuelles aus dem Kindergarten berichten Sr. Hedwig
Winkler und Karin Baumann:
„Am 12. Februar 2008 konnten die Eltern der zukünftigen SchulanfängerInnen ihr
Kind beim Schreibtanz beobachten. Beim abschließenden Schreibtanztest, hatten
die Eltern die Möglichkeit selbst einzuschätzen und zu erkennen, wo Stärken bzw.
Schwächen bei ihrem Kind liegen.
Am 11. März 2008 wurden alle Kindergartenleitungen aus Vöcklabruck von der
Direktion der VS II für einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch, ein
Nahtstellengespräch zum Thema ‚Nahtstelle leichter bewältigen’ eingeladen. Von
uns nahmen die Übungskindergarten- und die Assistenzkindergartenpädagogin Karin
Baumann und Verena Kollmann teil.
Am 9. April 2008 sind unsere zehn künftigen SchulanfängerInnen von Herrn
Direktor Mag. Theil in die Vorschulklassen der VS II eingeladen. Die Kinder
haben dort die Möglichkeit, in den Schulalltag hineinzuschnuppern. Abschließend
bekommen die Kinder ihre selbst hergestellte und gefüllte Schultüte.
Am 28. Februar 2008 besuchten uns die Großeltern im Kindergarten. Mit Musik,
Tanz und einem englischen Fingerspiel unterhielten wir die Omas und Opas der
Kinder. Die Einladung wurde von sehr vielen Großeltern wahrgenommen und die
Stimmung war ausgezeichnet! Als Geschenk erhielten die Großeltern eine vom ‚Enkerl’
selbst hergestellte Malerei. Die Besucher bedankten sich im Anschluss für die
fröhliche, herzliche und spontane Atmosphäre."
Gutes Benehmen
Auch heuer war das Projekt „Gutes Benehmen wieder gefragt"
ein voller Erfolg.
Vom 4. bis 6. März 2008 versuchten die Schülerinnen der 3 FW, 3 HLW/A und B
einigen Klassen der HAK Vöcklabruck zu vermitteln, wie man gutes Benehmen – vor
allem bei Tisch – richtig umsetzt.
Einleitend wurden die Gäste durch eine umfangreiche Präsentation in die guten (Tisch)Sitten
eingeführt und anschließend versuchten sie, diese bei einem viergängigen Menü
anzuwenden. Durch ein abschließendes Feedback wurde ersichtlich, dass die Gäste
begeistert waren und sich auch vorstellen können, das Gelernte in Zukunft
umzusetzen.
Da das Projekt auch diesmal wieder große Begeisterung auslöste, wird die HLW
auch im kommenden Jahr wieder Anleitungen zum guten Benehmen an Schülerinnen und
Schüler anderer Schulen (inklusive BAKIP?!) weitergeben.
Wien-Exkursion im Rahmen von BE
Michaela Werner und Sabine Haubentratz aus der 4. BAKIP berichten über eine interessante Wien-Exkursion: „Am 6. März 2008 fuhren die 4. HLW/A, die 4. HLW/B und die 4. BAKIP mit den Lehrpersonen Frau Dr. Michaela Vamos, Frau OSR Dipl.-Päd. Elfriede Schönbass, Frau Prof. Mag. Margit Gangl, Frau Dipl.-Päd. Christine Fischböck und Frau Prof. Mag. Michaela Kreuzer gemeinsam auf eine Exkursion nach Wien. Am Vormittag besuchten wir die Ausstellung ‚Monet – Picasso’ in der Albertina, wo wir in drei Gruppen aufgeteilt wurden und alle eine sehr interessante Führung durch die Ausstellung genossen. Uns wurde ein guter Einblick in die verschiedenen Strömungen in der Kunstgeschichte gegeben und wir konnten faszinierende Werke großer Meister bewundern. Das teuerste Bild, mit einem Schätzwert von 70 Millionen Euro, war ein abstraktes Bild von Mark Rothko. Besonders beeindruckend fanden wir die ‚Seerosen’ von Claude Monet – das Original aus nächster Nähe zu betrachten war für uns etwas ganz Besonderes. Nach den Führungen in der Albertina hatten wir eine kurze Mittagspause, bevor wir dann gemeinsam zur BEST, zur Wiener Messe für Studium, Beruf und Weiterbildung, fuhren. Hier konnten wir uns in Kleingruppen die gesamte Messe anschauen und uns darüber informieren, welche Möglichkeiten uns nach unserer Matura offen stehen. Im Anschluss an diese interessante und informierende Messe hatten alle noch Zeit, eine Shoppingtour zu machen, wobei sich hier der Großteil in der Mariahilfer Straße aufhielt. Um ca. 18.00 trafen wir uns dann alle wieder am Bahnhof, und fuhren zufrieden wieder zurück nach Attnang-Puchheim, wo wir dann um ca. 21.00 glücklich, aber auch erschöpft, ankamen. Insgesamt war es eine tolle Exkursion für uns, und deswegen möchten wir uns noch einmal bei allen betreuenden Lehrpersonen recht herzlich bedanken möchten."
„Europa – quer durch"
Die Schülerinnen der 4. BAKIP begeisterten im Rahmen der
Generalversammlung des Vereins der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco
Schulen Vöcklabruck am Freitag, 7. März 2008, das Publikum mit einer
musikalischen Reise durch zahlreiche Länder unseres Kontinents. Das unter der
Leitung von Andrea Pühringer M.A. im Rhythmik-Unterricht erarbeitete und von den
InstrumentalmusiklehrerInnen Mag. Ulrike Haas, Dipl.-Päd. Elisabeth Tischler und
FOL Walter Fellner begleitete Projekt mit dem Titel „Europa – quer durch" wird
als Beitrag zu dem von „Kulturkontakt Austria" ausgeschriebenen Wettbewerb „sich
auseinandersetzen - sich zusammensetzen. interkultureller dialog" eingereicht.
Das Thema nimmt Bezug auf das „Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs
2008".
Die Schülerinnen überraschten nicht nur durch ihre musikalischen, tänzerischen
und schauspielerischen Talente, sondern vor allem auch durch ihre originellen
Einfälle. Vom österreichischen Volkstanz in Dirndln und Lederhosen über
spanische und polnische Tänze, bis zu französischer Model-Pantomime,
ausgezeichneten Solo-Songs und humorvollen Gstanzln reichte ihr Repertoire. Die
Arbeit am Projekt hat ihnen sichtlich Spaß gemacht – und ihnen den anhaltenden
Applaus des Publikums gesichert!
Die Schülerinnen verstanden ihre Darbietung als Benefizveranstaltung – die
eingegangenen freiwilligen Spenden kommen dem Georgien-Projekt der Don
Bosco-Schwestern zugute.
Tag des Sozialen Lernens der 1. BAKIP
Karin Heitzinger, Lisa Schiffer, Magdalena Stadlmayr und
Kristina Pointl aus der 1. BAKIP berichten:
„Am 10. März waren wir, die 1. Bakip, im Mutterhaus Vöcklabruck um gemeinsam mit
Frau Mag. Ruth Winter und Sr. Gisela einen Tag zum „sozialen Lernen" zu
verbringen. Im Laufe des Tages fanden wir heraus, wie unsere Klassengemeinschaft
momentan aussieht und wie sie in Zukunft aussehen sollte. Abschließend machten
wir noch Vertrauensspiele, um die Klassengemeinschaft zu stärken. Es war ein
sehr interessanter Tag, an dem wir neue Erfahrungen machten und an dem wir die
Möglichkeit hatten, unsere Klassengemeinschaft zu stärken."
Figurentheaterwoche
Die 3. Klassen der BAKIP hatten in den Projekttagen vom 10.
bis 13. März die Möglichkeit, mehr rund um das Thema Figurentheater zu erfahren.
Einige berichten selbst:
„Montag und Donnerstag besuchten wir sechs Stücke des Figurentheaterfestivals in
Wels und lernten verschiedene Formen des Figurentheaters kennen. Unter anderem
sahen wir ‚Peter und der Wolf’, ‚Der Fischer und seine Frau’, ‚Rosa träumt vom
Fliegen’ und ‚Des Kaisers neue Kleider’.
Am Dienstag und am Mittwoch arbeiteten wir gemeinsam in einem Workshop mit Frau
Karin Schäfer. Hier erfuhren wir viel über Marionetten, Handpuppen,
Klappmaulfiguren usw.
Am letzten Tag unseres Workshops hatten wir die Aufgabe, in Gruppen Stücke zu
inszenieren. Bei den anschließenden Aufführungen amüsierten wir uns prächtig.
Durch ihren spannenden und praxisorientierten Workshop schaffte es Frau Schäfer,
uns alle für das Figurentheater zu begeistern. Dies verschafft uns mit
Sicherheit einen großen Vorteil in Bezug auf unser späteres Berufsleben mit den
Kindern. Insgesamt fanden wir die Projekttage sehr interessant und
aufschlussreich, wir würden sie jederzeit gerne wiederholen."
Gebietsjugendmesse Timelkam
Unser Schulchor unter der Leitung von Mag. Christine Zeppetzauer gestaltete heuer am Palmsonntag die Gebietsjugendmesse in Timelkam. Inhaltlich wurde der Gottesdienst von Mag. Oliver Walenta vorbereitet. Allen an der Gestaltung Beteiligten sagen wir ein herzliches Danke für die Vorbereitung des Gottesdienstes. Die Gebietsjugendmesse bietet immer wieder Gelegenheit, als Don Bosco Schulen öffentlich aufzutreten.
Exkursion Psychosziales Netzwerk
Mag. Ruth Winter berichtet über die Exkursion im Rahmen des Psychosozialen Netzwerkes: „Die Schülerinnen und Schüler der Peergruppe Mediation begeben sich einmal im Schuljahr auf eine Exkursion um Bereiche der Wirtschaft, soziale Einrichtungen und/oder andere Schülerinnen und Schüler kennenzulernen, die mediative Fertigkeiten brauchen, um ihre Tätigkeiten auszuüben. Es ist eine wichtige Erfahrung, dass kommunikative und mediative Fertigkeiten in vielen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen einen hohen Stellenwert haben. Ich erlebte die Schülerinnen und Schüler dabei sehr aufmerksam und interessiert. Zugleich erfahren sie im Rahmen dieser Exkursion, dass es in Österreich ein breites Spektrum von sozialen Einrichtungen für unterschiedlichste Bedürfnisse und Nöte gibt. Somit dient diese Exkursion der Vertiefung der Lehrinhalte und das Netzwerk hilfreicher Anlaufstellen wird erweitert. Diese Kenntnis dient auch dem System der Multiplikatoren, da sie sowohl in der Schule als auch im privaten Leben als hilfreich vermittelt werden kann. Dieses Jahre waren wir vom 26. bis 27. März in Linz, um die Telefonseelsorge und die Streetwork kennenzulernen. Zwischenzeitlich beschäftigten wir uns mit zielführenden Fragetechniken, die in einer kleinen Umfrage zur Meinung über Jugendliche in Linz eingeübt und angewandt wurden. Nebenbei – der Ruf der Jugend ist laut dieser Kurzumfrage ‚sehr zufrieden stellend’."
Fair und cool
Am 27. März 2008 fand in Festsaal / Turnsaal die Übergabe der Schlüsselanhänger zum Projekt „Fair und Cool – ohne Gewalt" statt. Der HTL-Lehrer Dipl.-Päd. Ing. Karl Ornetzeder initiierte in den letzten beiden Jahren dieses landesweite Netzwerk, das mit der Symbolfigur Charly weg von der Gewalt hin zu Sport und Fairplay führen will. Nähere Informationen finden sich unter www.fair-cool.at.
Neue Ausstattung EDV-Saal
Während der Osterferien wurde der EDV-Saal im ersten Stock
schräg gegebenüber des Konferenzzimmers erneuert. Ausgestattet wurde er mit
achtzehn neuen SchülerInnen-PCs und einem neuen Lehrer-PC, allesamt mit
Flachbildschirmen (Fa. Geocomp). Drei neue Flachbildschirmcomputer erhielt auch
die Bibliothek und auch die drei alten Schülercomputer sind durch neue ersetzt.
Für die Lehrer/innen wurden zwei neue Laptops angeschafft, einen
Flachbildschirmcomputer sponserte die Firma Geocomp, was als Mitgliedsbeitrag
für den Verein der Absolventinnen und Freunde der Don Bosco Schulen angerechnet
wird.
Dass der EDV-Saal so schnell wieder benützbar war, das war vielen Personen zu
verdanken: Mag. Frank Landgraf und Dipl.-Päd. Romana Gschwandtner, die zusammen
mit zwei Schülerinnen der 5. HLW A, die extra am Osterdienstag gekommen sind, um
die Computer auszupacken und aufzustellen; Herrn Max Thalhammer, der in bewährt
kompetenter Weise für die rasche Neugestaltung des ganzen Raumes gesorgt hat;
den Schwestern, die den Saal und die Computer mitfinanziert haben – der
Subventionsantrag beim Bund ist eingereicht, doch wird die Subvention nur einen
Teil der Kosten abdecken; dem Absolventenverein für die neuen Schüler-PCs. Den
SchülerInnen und LehrerInnen nun viel Freude beim Lernen bzw. Unterrichten im
neuen Saal!
Neue Medienstation
Für den zweiten Stock wurde dank der Finanzierung durch den Elternverein eine neue Medienstation mit Laptop und Beamer angeschafft. Vorrangig ist die Medienstation für den Unterricht in Bildnerischer Erziehung gedacht, doch auch in Unterrichtsstunden anderer Fächer kann sie genützt werden, wenn sie frei ist. Ein großes Danke dem Elternverein, der zusätzlich auch das Fotoshop-Programm gesponsert hat.
Confronto-Treffen 12./13. April
Unter dem Motto „Connecting People" wird am 12. und 13. April 2008 bei uns in der Schule wieder ein Confronto-Treffen stattfinden. Beginn ist Samstag um 14:00 Uhr und Ende am Sonntag um 15:00 Uhr. Mitzubringen ist ein Schlafsack mit Unterlage, Outfit für jede Witterung und gute Laune! Anmeldungen sind erbeten an die E-mail-Adresse cf_ooe@gmx.at und nähere Informationen über Confronto allgemein siehe unter www.confronto.at.
* "Frauen helfen Frauen" – unter diesem Titel haben sich fünf Innsbrucker Frauen-Service-Clubs zusammengeschlossen und sich für eine gemeinsame Benefizaktion stark gemacht. Für die Sozialpädagogische Wohngruppe LAURA der Don Bosco-Schwestern in Stams stürzten sich die Damen von Iner-Wheel, LadiesCircle, Soroptimisten und den beiden Zonta-Clubs in die Arbeit. Im November des Vorjahres wurde ein Konzert mit den Wiener Virtuosen organisiert und mehr als 1.200 Karten dafür verkauft. Ein stolzer Betrag von 20.700 Euro wurden so erwirtschaftet und konnte Anfang März an Sr. Regina Maxwald, Leiterin der SWG-Laura, überreicht werden. Es wurde ein feierlicher und festlicher Augenblick, bei dem auch die Bürgermeisterin von Innsbruck, Frau Hilde Zach, den Frauenclubs für ihren Einsatz dankte und die wertvolle pädagogische und präventive Arbeit der Don Bosco Schwestern unterstrich. Die SWG-Laura bietet acht Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren Platz, die sich in schwierigen Situationen befinden. Über ein Patenschaftsmodell können dabei auch Mädchen präventiv aufgenommen werden, um ihnen und ihren Familien möglichst früh Unterstützung anbieten zu können. Der erhaltene Betrag vom Benefizkonzert wird zur Gänze für dieses Patenschaftsmodell zur Verfügung gestellt
* Insgesamt 4000 Ehemalige aus den verschiedensten Teilen der Welt, darunter achtzehn Ehemalige der Don Bosco Schwestern von Österreich und Schwestern selber (darunter Sr. Johanna Montag und Sr. Stefanie Priebernig) nahmen am Jubiläumsfest „100 Jahre Vereinigung der Ehemaligen" am 8. März in Turin teil. Die Vielfalt an Sprachen und Kulturen war besonders beim Einzug der Nationen sichtbar.
* Am 18. Mai 2008 lädt die Don Bosco Familie zur Wallfahrt um geistliche Berufe zum Sonntagberg/NÖ ein. Die vom Chor des Don Bosco Gymnasiums Unterwaltersdorf gestaltete Festmesse um 10.30 Uhr leitet Weihbischof Dr. Helmut Krätzl, die Festandacht um 14.30 Uhr Provinzial P. Dr. Franz Wöß. Nähere Informationen unter www.donbosco.at.
* Am 25. und 26. März 2008 wurden beim 26. Generalkapitel
der Salesianer die Generalräte gewählt. Der Ausgang der Wahl des
Generalobern war keine Überraschung. Mit einer äußerst hohen Zustimmung
schon im 1. Wahlgang wurde der amtierende Generalobere bestätigte. Tosender
Applaus, standing ovations, dann persönliche Gratulation aller Kapitulare für
den Mexikaner Don Pascual Chavez, der weitere sechs Jahre die Kongregation
leiten wird.
Neuer Regionaloberer für die Region Europa Nord, zu der auch
Österreich gehört, ist Don Štefan Turanský. Der 52-jährige Salesianer ist seit
2005 Provinzial der slowakischen Provinz. Neben seiner Muttersprache Slowakisch
spricht der promovierte Theologe Italienisch, Kroatisch, Serbisch, Spanisch,
Deutsch und Französisch
Am 31. März wurden die Delegierten des 26. Generalkapitels 2008 beim Papst in
Audienz empfangen.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Diesmal müssen wir unbedingt eine lobende Rückmeldung über
die 3. FW von Herrn Gerald Macho vom Forum Gesundheit von der OÖ
Gebietskrankenkasse, den Frau Dr. Sabine Winsauer als Referenten in den
Unterricht eingeladen hatte, wiedergeben: Er schrieb wörtlich:
„Wie schon in den vergangenen Jahren war ich gestern zwecks
Informationsveranstalung zum Thema "Sozialversicherung, Leistungen der OÖ
Gebietskrankenkasse" in Ihrer Schule zu Gast.
Diesmal betraf es die 3.FW in den Stunden von Frau Dr. Winsauer. Da ich solche
Informationen an allen berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in OÖ
abhalte, habe ich eine objektive Schulvergleichsmöglichkeit.
Ich war gestern wirklich begeistert von dem Niveau der Schülerinnen.
Der Umfang und die Art der Fragestellung und das bereits vorhandene Fachwissen
haben mich sehr beeindruckt. Mir ist keine Fachschulklasse in OÖ bekannt, die
eine derartige Reife vermittelt. Selbst in Maturaklassen sucht man diese
Eigenschaften teilweise vergebens. Dies liegt natürlich auch an den
ProfessorInnen, die an Ihrer Schule, wie man sieht, sehr gute Bildungsarbeit
leisten.
Auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft (Grüßen, Angebot beim Aufhängen
der Plakate mitzuhelfen, usw.) sucht seinesgleichen.
Ich möchte Ihnen zur Qualität Ihrer Schule gratulieren, da diese immerhin schon
jahrelang anhält und speziell bei der 3jährigen Ausbildungsvariante (für mich)
führend in OÖ ist."
Wir freuen uns sehr über dieses Lob, das wir sehr gern an die 3. FW und alle in
der Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer weitergeben!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Im April standen nicht weniger als siebzehn Seminare auf dem Terminkalender, die von unseren LehrerInnen auswärts besucht wurden. Zusätzlich fanden zwei schulinterne Lehrerfortbildungsveranstaltung zu den Themen „COOL (Kooperatives offenes Lernen)" und „Feedback" in der Schule statt. Während sich die Lehrer/innen intensiv fortbildeten, befanden sich die Schüler/innen in einer intensiven Lern- und Leistungsphase. Zusätzlich gab es wieder etliche Veranstaltungen.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Anstelle von Mag. Susanne Nussbaumer, die sich einige Monate
in Krankenstand befand und nun ihren Karenzurlaub angetreten hat, unterrichtet
Frau FL Edda Fellner Bewegung und Sport in einigen Klassen der BAKIP und der
HLW.
Als neue Englisch-Assistentin ist ab Sommersemester Frau Nicki Scott aus Devon,
England bei uns.
Ab Mai bis Schulschluss wird Doris Meixner BEd die Vertretung von Dipl.-Päd.
Barbara Kölblinger übernehmen.
Der Landesschulrat für OÖ sprach folgenden BAKIP-LehrerInnen Dank und
Anerkennung für verschiedene Verdienste aus: OSR Sr. Maria Wallner, Sr. Hedwig
Winkler, FL Brigitte Merlotti, Mag. Johanna Rabl, Sr. Mag. Gisela Porges, Mag.
Martin Rößler, Andrea Pühringer M.A., FL Roswitha Ehm. Wir schließen uns dem
Dank sehr herzlich an!
Abschlusslehrfahrt München
Dr. Heidrun Wagner und Dipl-Päd. Elfriede Maier fuhren von 26. bis 28. März mit der 3. FW nach München, wo sie bei den Don Bosco-Schwestern in der Kaulbachstraße übernachteten. Auf dem Programm standen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter das Bavaria-Filmmuseum und das Deutsche Museum, sowie ein Kino-Besuch.
Besuch von Bezirksgericht/Justizanstalt Wels
Schülerinnen der 5. HLW B berichten: „Am 2. April machten wir uns mit Frau Mag. Winsauer auf den
Weg nach Wels ins Bezirksgericht. Wir waren schon sehr nervös und hatten anfängliche Schwierigkeiten mit den Sicherheitsbestimmungen. Bei fast jeder fing die Sicherheitsschranke für elektronische oder metallische Gegenstände zu piepsen an. Endlich konnten wir in den Schwurgerichtssaal, wo kurze Zeit darauf eine Verhandlung begann. Auch wenn es nicht ganz so spektakulär zuging und es ganz anders war, als bei den Richtersendungen im Fernsehen, so war es dennoch sehr interessant. Nachdem der Urteilsspruch schneller erfolgte als erwartet, konnten wir noch eine eineinhalbstündige Shoppingtour durch Wels machen. Danach trafen wir uns bei der Justizanstalt, wo wir eine zweistündige Führung bekamen. Wir durften die Einzelhaftzellen, die Wäscherei, die Werkstätten, die Küche, die Waschräume, die Kapelle, die Besuchsräume und vieles mehr begutachten. Dabei trafen wir auch einige Häftlinge, die sichtlich überrascht waren, über den Anblick von 26 Frauen.Heil- und Sonderpädagogik-Exkursionen
Nachträglich berichtet die 5. BAKIP über Exkursionen im
Rahmen des Unterrichtes in Heil- und Sonderpädagogik: „Den 17. und 18. Oktober
2007 bekamen wir von unseren LehrerInnen zur Verfügung gestellt, damit wir uns
Einrichtungen wie die Lebenshilfe in Steyrermühl, Feichtelgut und die Nikolaus
Lenau-Schule in Gmunden ansehen konnten. Wir teilten uns an diesen zwei Tagen in
drei kleinere Gruppen und konnten uns zwei Einrichtungen aussuchen. In
Steyrermühl begrüßte uns Ferdinand mit Elli und Margarete (zwei Frauen mit Down
Syndrom) in einem Malatelier. Wir lernten, was es heißt, den Bildern Ausdruck zu
verleihen und wie interessant es ist, mit Elli und Margarete zu arbeiten. In der
Nikolaus Lenau-Schule durften wir in die verschiedenen Klassen gehen und den
Tagesablauf miterleben; zB gibt es in dieser Schule keine Glocke, die zur Pause
läutet.
Am 9. Jänner 2008 konnte jede sich eine Einrichtung aussuchen, die sie
interessierte. Einige gingen ins Krankenhaus nach Gmunden und Vöcklabruck und
schauten sich verschiedene Therapiearten an, zB Physiotherapie, Ergotherapie,
Musiktherapie … Andere wiederum suchten sich selber etwas, das sie sich
anschauen wollten, in privaten Einrichtungen. Manche gingen in Heilpädagogische
Kindergärten, zB in Attnang, und manche sahen sich noch die Lebenshilfe in
Gmunden oder Vöcklabruck an. Dieser Tag war sehr gelungen, weil sich jede das
ansehen konnte, was sie interessierte.
Im Laufe des Jahres kamen auch noch einige ReferentInnen zu uns in die Klasse
und hielten sehr interessante Vorträge, wie zB Musiktherapie (Birgit Wallner),
Physiotherapie (Rainer Putz) und Reittherapie (Julia Derndorfer). Es war ein
sehr ereignisreiches und lehrreiches Jahr. Bei dieser Gelegenheit möchten wir
uns vor allem bei unserer HSP Lehrerin bedanken, die uns das alles ermöglicht
hat. Vielen Dank Frau Mittendorfer!".
Auch die 4. BAKIP war im Rahmen von HSP unterwegs. Andrea Nußbaumer und Sabine
Haubentratz berichten von ihrer Exkursion am Mittwoch, den 2. April: „Gemeinsam
mit Prof. Mag. Haas Ulrike, Prof. Mag. Mittendorfer Angelika und Prof. Mag.
Pillichsammer Regina fuhren wir nach Linz, wobei wir uns alle um 11:30 Uhr beim
Sehbehindertenzentrum trafen. Elfi, unsere blinde Führerin, nahm uns in Empfang
und gab uns eine kurze Einführung in das, was uns erwarten würde. Niemand konnte
sich ein richtig gutes Bild darüber machen, was nun auf uns zukommen würde, und
so waren wir alle sehr gespannt und aufgeregt, als wir jeweils paarweise in den
‚schwarzen’ Raum geführt wurden. Neben Marmelade, Butter und Nutella gab es auch
Honig und Aufstriche, die wir durch Ertasten erkennen und anschließend ‚blind’
auf unsere Semmel streichen mussten. Eine weitere Herausforderung stellte das
Einschenken des Tees dar, wobei hier im wahrsten Sinne des Wortes einiges in die
Hose ging. Nachdem wir Elfi noch zahlreiche Fragen über ihr Leben als Blinde
stellen durften, drehte sie das Licht wieder auf, was unseren Augen anfangs sehr
weh getan hat, trotzdem waren wir alle sehr froh darüber, wieder richtig sehen
zu können. Es war eine großartige Erfahrung für uns alle, doch nach einer kurzen
Pause ging es auch gleich wieder weiter zu unserem nächsten Termin. Um 14:30 Uhr
sollten wir uns alle im Wagner-Jauregg Krankenhaus treffen, wobei uns hier aber
die Technik der Autos einen Strich durch die Rechnung machte und eine kleine
Gruppe unserer Klasse erst am Abend beim Theater wieder zu uns stoßen konnte. In
der Landesnervenklinik bekamen wir einen interessanten Einblick in die
Entstehung des Krankenhauses und auch eine anschließende Führung durch die
Kinder- und Jugendpsychiatrie stand am Programm. Nach einem kleinen Imbiss und
einer kurzen Pause in der Stadt, trafen wir uns alle im Landestheater Linz, wo
wir die letzte Vorstellung des Stücks ‚Das stille Kind’ sehen konnten. Alles in
allem war es ein sehr interessanter, erfahrungsreicher und auch lustiger Tag für
uns alle und wir bedanken uns bei den betreuenden Lehrpersonen, dass sie uns
diesen tollen Tag ermöglicht haben."
Chorkonzert
Am Freitag, den 4. April 2008, gab unser Schulchor auf Initiative von Chorleiterin Mag. Christine Zeppetzauer sein erstes Chorkonzert direkt in der Schule. Im ersten Teil sangen die Schülerinnen Spirituals und Songs in der Kapelle: Der meditativ-musikalische Bogen reichte u. a. von „As the deer", „We lift your names up high", „Von allen Seiten umgibst du mich" bis zu „Singa Jesu" und „Amazing grace". Nach der Pause, in der die Gäste sich bei einem von der 1. HLW A vorbereiteten und der 3. HLW A betreuten köstlichen Buffet stärken konnten, ging es im Festsaal mit dem weltlichen Programm weiter. Geboten wurden Songs aus Musicals und Filmen, darunter u. a. „Good morning starshine" aus „Hair", „Think of me" aus „Das Phantom der Oper" sowie „Lenas Song und „Gabriellas song" aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel". Begleitet wurden die Sängerinnen von FL Gudrun Kaltenbäck und Maria Wesenauer am Clavinova, Susanne Karzel auf der Querflöte, FOL Walter Fellner auf der Gitarre und von seinem Sohn Sebastian auf der Djembe. Besonderen Applaus ernteten die Solistinnen Maria Loibichler, Verena Roither und Julia Six. Das Publikum war restlos begeistert und freut sich bereits auf den nächsten Auftritt! Die erbetenen freiwilligen Spenden kommen dem Georgien-Projekt der Don Bosco-Schwestern zugute, weshalb in spezieller Weise die Schwestern selbst Mag. Zeppetzauer und allen mitwirkenden Schülerinnen und LehrerInnen für ihr wunderschönes Konzert und ihr großzügiges Engagement danken!
Tag der Bewegung
Der heurige Tag der Bewegung am 9. April stand unter dem Thema „Jonglieren". Aus diesem Anlass wurden 120 Jongliertücher angeschafft, die in „Bewegung und Sport" an diesem Tag zum Einsatz kamen. Alle waren an diesem Tag eingeladen, den Unterricht „bewegt" zu beginnen oder zu gestalten.
EU-Vortrag in Linz
Andrea und Sabine aus der 4. BAKIP berichten: „Am 15. April 2008 fuhren wir mit Herrn Prof. MMag. Atzmannsdorfer Peter nach Linz, um an einer Diskussion über den neuen EU-Vertrag teilnehmen zu können. Im „Redoutensaal" konnten wir gemeinsam mit vielen anderen jungen Menschen aus verschiedenen Schulen und mit Vertretern der EU über den Vertrag diskutieren. Nach der Diskussion mussten wir schnell zum Zug, da einige von uns am Nachmittag noch eine Schularbeit schreiben mussten, sodass wir alle um 13.10 pünktlich wieder in der Schule waren. Auch dies war eine interessante Exkursion für uns, weswegen wir natürlich auch Herrn Prof. MMag. Atzmanstorfer Peter unseren Dank aussprechen möchten.
Intensivsprachwoche der 4. Klassen
Die 4. Klassen der HLW berichten: „Von Freitagabend, dem 11.April bis Samstagvormittag, dem 19.April waren wir auf Sprachreise in Cannes an der wunderschönen „Côte d´Azur". Gemeinsam mit Frau Karzel, Frau Schöfbänker und Frau Brandner erkundschafteten wir 48 Schülerinnen Frankreichs Mittelmeerküste. Wir wohnten bei Gastfamilien und konnten so den französischen Tagesablauf hautnah miterleben. Vormittags besuchten wir die Sprachschule ‚Pierre Overall’ und nachmittags unternahmen wir zahlreiche Ausflüge. Unter anderem besuchten wir die Parfümerie ‚Fragonard’ in Grasse, das hoch in den Bergen gelegene Gourdon und Nizza, die fünftgrößte Stadt Frankreichs. Am Abend machten wir Frankreichs Nachtleben unsicher. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten mit der französischen Sprache haben wir uns bei den Familien sehr wohl gefühlt und können nun auf eine sehr lehrreiche, wunderschöne Woche in Cannes zurückblicken. Ein herzliches Dankeschön an unsere Französischlehrerinnen für die Organisation dieser Reise!"
Besuch von LSI Mag. Eckerstorfer
Den Vormittag des 14. April widmete HR LSI Mag. Karin Eckerstorfer wieder unserer BAKIP. Sie stellte sich für Gespräche mit Schulleitung, AV und Lehrer/innen zur Verfügung. Zum Abschluss ihres Besuches führte die 4. BAKIP ihr das Projekt „Europa quer durch" vor, von dem sie sich sehr begeistert zeigte.
KZ Ebensee
Am Mittwoch, den 16. April, fuhr die 5. BAKIP, begleitet von Sr. Gisela Porges, nach Ebensee. Hier besuchten sie das Gelände des ehemaligen KZ Ebensee; die Stollen, die von den Häftlingen in den Berg getrieben wurden, und den KZ-Friedhof. Den Höhepunkt der Exkursion bildete die Begegnung mit einem ehemaligen Häftling des KZs, Herrn Ladislaus Zuk. Er blieb nach dem Krieg in Österreich und heiratete eine Ebenseerin. Aber erst ab den späten 80er Jahren war es ihm möglich, über das Erlebte zu sprechen.
Vöcklabrucker Bildungsmesse
Unsere Bildungsberaterin OSR Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß organisierte auch heuer wieder unsere Teilnahme an der Vöcklabrucker Bildungsmesse von 16. bis 18. April im Stadtsaal. Wir präsentierten uns zusammen mit anderen höheren Schulen des Bezirkes Vöcklabruck. Herzlichen Dank Frau Schönbaß und den beratenden LehrerInnen und Schülerinnen!
Zwanzigjähriges Ehemaligentreffen
Am Samstag, 19. April 2008, trafen sich in Vöcklabruck jene Schülerinnen, die vor zwanzig Jahren die Don Bosco Schule verlassen haben: drei Klassen HH, zwei Klassen FF und eine Klasse BAK. Zwischen 60 und 70 Ehemalige fanden sich zu einem gemütlichen und informativen Nachmittag ein. Die Don Bosco Schwestern freuten sich sehr über alle, die der Einladung gefolgt waren und über das positive Echo über die vergangene Schulzeit.
Aufführung von „My fair Lady"
Eine Aufführung des weltbekannten Musicals „My fair Lady" konnten alle Schüler/innen am 21. April in unserem Festsaal erleben. Die professionellen Musical- und Operettensänger/innen von „Josis Musiktheater" aus Wien begeisterten durch ihren Witz und ihre schauspielerischen Talente. FOL Walter Fellner herzlichen Dank für die Organisation!
„Lange Nacht des Sozialen Lernens"
Von 22. auf 23. April übernachtete die 1. HLW A unter der Leitung von Mag. Wolfgang Humer und Mag. Ruth Winter in der Schule. Einige Schülerinnen erzählen selbst darüber: „Am Dienstag, den 22. April, begann am Nachmittag das Projekt ‚Team-Stärke’ der 1.HLW A zwecks Sozialen Lernens, das mit einer Übernachtung in der Schule kombiniert wurde. Herr Prof. Humer und Frau Prof. Winter, welche für das Programm zuständig waren, bereiteten verschiedene Stationen vor, bei welchen das Klassenklima bzw. die Teamstärke im Vordergrund standen. Um 14:30 Uhr wurde im Festsaal mit einem Begrüßungsspiel begonnen, bei dem jeder möglichst viele Schülerinnen aus der Klasse in einer bestimmten Zeit auf verschiedene Arten begrüßen musste. Weiters wurden verschiedene Spiele zum Feststellen der Teamstärke gespielt. Als Verkostung am Abend bereiteten einige Schülerinnen eine Jause vor und nach dieser wurde durch einen Schokoladenbrunnen wirklich bei jedem der Hunger gestillt. Mit vollem Magen und guter Laune brachten wir unsere Schlafsäcke in den Turnsaal, um dort unser Schlaflager vorzubereiten. Bis zum späten Abend beschäftigten wir uns individuell. Der nächste Morgen startete mit einem gemeinsamen Frühstück im Externat. Danach mussten wir trotz Müdigkeit, aber mit guter Laune den normalen Schulalltag wieder auf uns wirken lassen. Trotz des etwas harten Schlafquartiers war es ein gelungenes Projekt, welches wir weiter empfehlen können!"
Erstellen von Stammbäumen
Schülerinnen der 5. BAKIP erzählen: „Im Zuge des Unterrichtsfaches Rechtskunde haben wir gemeinsam mit Frau Dr. Winsauer Ahnenforschung betrieben. Dabei stellten wir Stammbäume her, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Mitunter konnten wir feststellen, dass zwischen manchen Schülerinnen weitschichtige Verwandtschaften bestehen. Eine Schülerin aus unserer Klasse scheint sogar mit dem berühmten Adalbert Stifter verwandt zu sein. Einige unserer Stammbäume erreichten sogar eine Länge von bis zu vier Metern. Wir haben sehr viel Arbeit investiert und erhielten dabei großen Einblick in die Zusammenstellung unserer Familien."
* Der Jahrhundertordensmann Bruder Georg Wagner SDB (1905-2008) starb am 10. April 2008 im 103. Lebensjahr in Eisenstadt. Als ältester lebender Ordensmann in Österreich – Bruder Georg war 80 Jahre lang Salesianer – sagte er zu seinem Jubiläum: „Wenn man zufrieden ist, kann man wunschlos glücklich sein."
* Don Albert van Hecke SDB, gebürtiger Belgier aus Oost-Vlaanderen und noch Regionalrat für die Region Europa-Nord, wird ab Sommer neuer Provinzial in Ungarn. Derzeit gehören 47 Mitbrüder der ungarischen Provinz an. Die Salesianer wirken in zehn Niederlassungen, das Provinzialat ist in Budapest.
* „Mach mit beim größten Team der Welt" – unter diesem Motto lädt „Jugend Eine Welt" rund um die Fußball-Europameisterschaft ein, sich für die Aktion „Fußball für Straßenkinder" zu engagieren. Den Ankick zur Aktion „Fußball für Straßenkinder" gab es am Montag, 21. April, bei einer Pressekonferenz. Bereits im Team sind der österreichische Staatssekretär für Sport, Reinhold Lopatka, Fußballstar Anton „Toni" Polster und EURO-Pfarrer Christoph Pelczar. Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von „Jugend Eine Welt", zur EM08-Kampagne: „Wir greifen die Themen auf, die im ganzen EM Trubel wenig oder gar nicht angesprochen werden. Fairness in der Fußballproduktion beispielsweise. „Jugend Eine Welt" unterstreicht mit der Kampagne „Fußball für Straßenkinder" das positive Potential von Fußball, diese weltumspannende Begeisterung des Sports, die auch in den ärmsten Ländern der Welt soviel bewirken kann.
* Der Frühlingsball im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf am Samstag, dem 19. April 2008, stand unter dem Motto: „Europa wächst zusammen - Österreich und Spanien" Unter den mehr als tausend Gästen begrüßte Schuldirektor P. Dr. Bernhard Maier die erste Botschaftssekretärin der Spanischen Botschaft Tamara Zabala Utrillas, den Abgeordneten zum Nationalrat Christoph Kainz in Vertretung von Landeshauptmann Erwin Pröll, einige Gemeindepolitiker und den Landesschulinspektor i. R. Stefan Hauswirth. Die große Don Bosco-Sporthalle wurde mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern in einen im südländischen Flair geschmückten Ballsaal verwandelt. Ein gestalterischer Höhepunkt war die etwa zehn Meter hohe Nachbildung des Haupteingangs von Spaniens berühmtester Kirche in Barcelona: La Sagrada Familia. Sie wurde mit großem zeitlichem und künstlerischem Aufwand von Schülerinnen und Schülern der 7R-Klasse aus Holz, Karton und Pappmache in vier Monaten Arbeit gebaut.
Der Erlös dieser Veranstaltung dient der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, Projekten und verschiedenen Anschaffungen in der Schule.
* Am 27. April verstarb in Mexiko im Alter von 100 Jahren Sr. Antonietta Böhm, eine aus Deutschland gebürtige Don Bosco-Schwester. Sie ging 1934 in die Mission nach Argentinien und übte u. a. die Funktion der Provinzoberin in Peru und in Mexiko aus.
*
27 Don Bosco Fans liefen mit der Salesianischen Jugendbewegung beim Vienna City Marathon 08. Der sportliche Tag begann mit einer Andacht in der Donaucity-Kirche, bevor die Hobbysportler an den Start gingen. Auf der Strecke und im Zielbereich jubelten Don Bosco Fans – unter ihnen Provinzial P. Franz Wöß SDB - „ihren" Läuferinnen und Läufern zu. Nach dem Sport-Event gab es ein Fest im Don Bosco Haus in Wien-Hietzing.* Auf Einladung des russisch-orthodoxen Patriarchen Aleksij II. nahmen Erzbischof Dr. Alois Kothgasser SDB und die Pro-Oriente-Delegation am 26./27. April an den orthodoxen Osterfeierlichkeiten in der Moskauer Erlöserkathedrale teil, bei denen auch Präsident Wladimir Putin und sein Nachfolger Dimitrij Medwedjew anwesend waren. Der Apostolische Nuntius und der Erzbischof von Moskau empfingen die Delegation zu persönlichen Gesprächen.
* Am 30. April 2008 endeten die 19. Internationalen Salesianischen Sportspiele in Laibach. Mehr als 1500 Jugendliche aus 13 EU-Ländern sowie aus der Ukraine kämpften fair für ihren sportlichen Erfolg. Mit dabei waren 19 Mädchen und Burschen aus dem Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf.
* Nachdem am 29. April in Amstetten eine spontane Aktion "Lichtermeer" am Hauptplatz abgehalten wurde, konnte am 3./4. Mai die Bevölkerung auf Papierrollen ihre Anteilnahme für die Opfer des Inzestverbrechens bekunden. Eine Rolle lag auch in der Salesianer-Pfarre Herz Jesu auf.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Eine besonders schöne Veranstaltung war im April das Chorkonzert mit einem bunten Programm von spirituell-religiösen und weltlichen Liedern. Nicht nur diese Kombination passt sehr gut zu unserem Schulprofil, sondern auch der Benefizcharakter des Konzertes. Wir freuen uns über alle Initiativen dieser Art und danken allen LehrerInnen und Schülerinnen, die sich, in welcher Form auch immer, zugunsten anderer engagieren!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der Mai war nicht nur durch eine intensive Schularbeitenzeit, sondern vor allem durch die schriftlichen Klausurarbeiten geprägt. Am 5. Mai begann die BAKIP und am 20. Mai endete die FW mit den schriftlichen Arbeiten. Nach den praktischen Prüfungen der FW begannen Ende Mai dann die 4. HLW-Klassen mit der praktischen Vorprüfung, die noch andauert. Parallel dazu tat sich wieder einiges, was berichtenswert ist.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Am 23. Mai 2008 fand die standesamtliche Hochzeit von Mag. Melanie Kanz statt. Sie heiratete Mag. Martin Hölzli und heißt nun Hölzli-Kanz. Die kirchliche Trauung folgt am 19. Juli. Zur Verehelichung gratulieren wir ihr und ihrem Mann sehr herzlich!
Film: „Die Welle"
Auf Initiative von Mag. Gerhard Klaus besuchten am 5. Mai 2008 alle Klassen die Neuauflage des Films „Die Welle", die im Regauer Star-Movie gezeigt wurde.
SGA-Sitzungen
Am 8. Mai fand die Sitzung des Schulgemeinschaftsausschusses statt, dessen wichtigstes Ergebnis wohl die überraschend schnell gefundene Einigung über die schulautonomen freien Tage des Schuljahres 2008/09 war: Am 28. November 2008 wird der pädagogische Tag stattfinden, der für Schüler/innen schulfrei ist, und von 5. bis 8. Mai 2009 werden die restlichen vier schulautonomen freien Tage angesetzt.
Gender-Vortrag
Mag. Claudia Fellner berichtet
über einen interessanten Vortrag in der HLW: „Im Rahmen des BVW-Unterrichts
hatten die beiden vierten Jahrgänge der HLW, gemeinsam mit
ihren Professorinnen Mag. Claudia Fellner und Mag. Michaela Kreuzer am 19. Mai
d. J. die Gelegenheit, einen Vortrag zum Thema ‚Gleichbehandlung in der
Arbeitswelt’ zu hören. Die Leiterin des Regionalbüros der
Gleichbehandlungsanwaltschaft für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in
der Arbeitswelt Oberösterreich war bereits vor einigen Jahren erstmals auf
Einladung von Professorin Fellner an der HLW zu Gast.
Nachdem die Behandlung von Genderfragen zum allgemeinen Bildungsauftrag der
Schulen gehört und an unserer Schule die vierten Jahrgänge noch dazu durch ihre
vorgeschriebene Berufspraxis bereits Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln
konnten, ist das Interesse an dieser Thematik natürlich einigermaßen groß.
Frau Dr. Ingeborg Obermüller, Regionalanwältin für Oberösterreich, begleitet von
ihrer Assistentin, Frau Birgit Brandstätter, gestaltete ihren fast
zweistündigen, durch eine Powerpoint-Präsentation unterstützten Vortrag sehr
interessant. Sie brachte unzählige Beispiele aus ihrer Praxis, wodurch die
juristischen Erklärungen sehr lebendig wurden. Dabei konnten wir erfahren, dass
Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts hauptsächlich, aber nicht nur, Frauen
betreffen und sich die Benachteiligung zB bei Bewerbungen, beim Entgelt, beim
beruflichen Aufstieg etc. manifestiert. Außerdem gibt die
Gleichbehandlungsanwaltschaft Hilfestellung im Zusammenhang mit sexueller
Belästigung am Arbeitsplatz.
Interessant war auch die Information, dass das Gleichbehandlungsgesetz in der
Arbeitswelt nicht nur Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, sondern auch
aufgrund ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Alter oder sexueller Orientierung
regelt.
Frau Dr. Obermüller gab den Schülerinnen abschließend auch Tipps für ihr eigenes
Verhalten mit auf den Weg und machte sie darauf aufmerksam, dass die Beratungen
im Linzer Büro kostenlos und natürlich vertraulich sind.
Am Ende des Vortrags waren sowohl die Schülerinnen als auch wir zwei Lehrerinnen
verblüfft, wie schnell eine 9. und 10. Unterrichtseinheit verstreichen kann,
wenn deren Lerninhalt dementsprechend interessant ist."
Welt-Workshop
Schülerinnen der 1. HLW B berichten über einen interessanten,
von den Diplompädagoginnen Christine Lahninger, Marie-Luise Palmetshofer und
Waltraud Pohn organisierten Workshop an der Schule: „Nachdem wir eine
Ökofit-Schule sind, machten wir, die 1.HLW/B., am 26. Mai 2008 einen
Welt-Workshop im Rahmen des Kochunterrichtes. Aus diesem Anlass kam Herr
Hummer Christian von der Agentur Südwind aus Linz zu uns an die Schule. Es ging
um das Thema: ‚Nachhaltigkeit’.
Zuerst gab es eine kurze Einführung, im Anschluss daran wurden wir in vier
Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte ein Thema zu erarbeiten. Unsere Aufgabe
war es, einen Radio-Spot zu den Problembereichen Orangensaft, Mountainbike,
Sportschuh und Aluminium zu gestalten.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten vertieften wir uns in die Themen. Dabei
erfuhren wir viel Wissenswertes über die Arbeitsbedingungen in den
Billiglohnländern, über Kinderarbeit und die Auswirkungen der Produktion auf
Mensch und Umwelt.
Unsere Werbespots werden zum Tonstudio des Radiosenders ‚FRO’ (Freier Rundfunk
OÖ) geschickt. Die besten Spots werden dort einmal im Jahr herausgesucht und die
Gewinner werden einen Tag zu Aufnahmearbeiten ins Studio eingeladen. Natürlich
hoffen wir, dass wir mit unseren Entwürfen auch in die engere Auswahl kommen.
Es war ein sehr informativer und abwechslungsreicher Nachmittag. Leider war die
Zeit zu kurz, um unsere Ideen auch ganz zu verwirklichen. So manches blieb zum
Weiterdenken offen. Unter anderem machte es uns betroffen, dass ca. 1,2
Milliarden Menschen mit 1 US Dollar pro Tag auskommen müssen, während wir in den
Industrieländern im Überfluss leben. Davon ist jeder fünfte Mensch auf der Erde
betroffen. Es leiden über 800 Millionen Menschen an Hungersnot und anderen
Krankheiten.
Wenn es gelungen ist, ein bisschen mehr auf das bewusste Konsumverhalten zu
achten, dann hat dieser Nachmittag auf alle Fälle Sinn gehabt. Ganz so im Sinne
von Berchtold Brecht, dessen Zitat wir zum Einstieg gehört haben:
„Die einen stehen im Dunkel, die anderen stehen im Licht. Die im Licht sind
sichtbar, die anderen sind es nicht.’
Bewusster leben gibt auch den anderen, die im Dunkeln stehen, mehr Chance,
Licht in ihrem Leben zu sehen!
Interessante Exkursion
Über einen interessanten Exkursionstag unter der Leitung der
Diplompädagoginnen Christine Lahninger und Christine Hörtenhuber informieren uns
Schülerinnen selbst:
„Am 27. Mai besuchte die 2. FW im Rahmen des KUS-Unterrichtes zwei sehr
interessante Betriebe. Am Vormittag ging es mit dem Bus nach Frankenmarkt zur
Schokolademanufaktur Kibler. Trotz der tropischen Temperaturen konnten wir mit
allen Sinnen in ein wahres Fruchterlebnis eintauchen.
Bei der Begrüßung verriet uns Frau Kibler, dass sie eine ehemalige Maturantin
der Don Bosco Schule ist, was bei uns gleich eine gewisse Vertrautheit auslöste.
Begeistert hörten wir uns die Vorstellung der Firma an. Höhepunkt war natürlich
die Verkostung der Produkte, wir durften gefriergetrocknete Früchte, sowie
schokoladierte Erdbeeren, Marillen und Zwetschken probieren. Wir ließen es uns
nicht entgehen, auch alle Sorten von handgeschöpfter Schokolade zu testen. Das
Sortiment reicht von der leckeren Erdbeerschokolade bis zur etwas
gewöhnungsbedürftigen Most- und Spargelschokolade. Die Herstellung konnten wir
uns auf einem Videospot ansehen, da aus hygienischen Gründen keine Produktion
erfolgt, wenn Exkursionen stattfinden.
Der Familienbetrieb verarbeitet vorwiegend Früchte aus der Region. In einem
speziellen Gefriertrocknungsverfahren werden die Früchte für ein Jahr haltbar
gemacht, Aroma und Farbe bleiben weitgehend erhalten.
Die Schokolade kommt aus Belgien, weil die gewünschte Qualität auf
österreichischem Markt nicht erhältlich ist. Auffallend bei dieser Exkursion war
nicht nur die innovative Idee, auch das besonders gut gelungene Marketing und
die Produktpräsentation der Firma zeigen von viel Kreativität und Engagement.
Wer sein Schokoladeverlangen bis zur Abfahrt noch nicht gestillt hatte, konnte
sich noch mit einigen Tafeln eindecken, bis der Kühlschrank im Bus vollgestopft
war.
Beim Verzehr von handgeschöpfter Schokolade werden wir in Zukunft sicher mit
Respekt an die vielen Handgriffe denken, die bei der Produktion nötig sind –
hochwertige Lebensmittel verdienen einen besonders würdigen Umgang!
Schon etwas mitgenommen von der Mittagshitze kamen wir um 12:30 in Schneegattern
bei der Firma Riedel Glashütte an. Natürlich war uns von vornherein klar, dass
die Temperaturen bei der Glasverarbeitung nicht minder hoch sein würden.
Nach einer allgemeinen Information und Einführung konnte wir in die Kunst der
Glasherstellung Einblick gewinnen.
Riedel ist die einzige Firma in Österreich, die handgemachtes Glas erzeugt.
Jedes Glas ist eine Einzelanfertigung, die Oberteile werden mit dem Mund
geblasen, Stiel und Boden von Hand geformt. Die Glasmacher bringen viel Talent
und Können ein. Zurzeit gibt es nur mehr drei wirklich gute Glasbläser,
besonders weibliche Lehrlinge wären sehr gesucht – wurden bis jetzt aber nicht
gefunden. Selbstverständlich waren wir vom Können der Glasbläser sehr
beeindruckt. Mit unglaublich viel Geschick und Feingefühl wird das Glasstück in
mehreren Arbeitsgängen in die richtige Form gebracht. Dabei passiert alles auf
händische Art und Weise.
Drei Schülerinnen durften sich ebenfalls im Glasblasen versuchen – sie fertigten
ganz ansehnliche Glaskugeln, die sie mitnehmen durften.
Der Weg der Glas- und Karaffenherstellung war von der heißen Schmelzmasse bei
brütender Hitze bis zum fertigen Glas wunderschön zu verfolgen. Wenn beim
nächsten Fest die Riedel-Gläser klingen, dann widmen wir den ersten Schluck den
Meistern der österreichischen Glaskunst!"
Exkursion nach Salzburg
Sonja Thallinger aus der 3.HLW berichtet: „Am 28. Mai 2008 verbrachten wir einen sehr interessanten und lehrreichen Tag in Salzburg. Zusammen mit Frau DP Wallner und Frau Mag. Köttl besichtigten wir die Erzeugung von Kaffee im Segafredo Zanetti-Werk. Weiters bekamen wir einen Einblick in die Teeerzeugung und eine tolle Verkostung verschiedener Teesorten bei der Firma Teekanne. Zum Schluss bekamen wir noch eine Führung durch die Gewürzfabrik RAPS. Es war ein sehr lehrreicher Ausflug, der das Gelernte über Kaffee, Tee und Gewürze sehr gut veranschaulichte. Die kleinen Kostproben, die wir von allen Firmen erhielten, verschönerten uns die tolle Exkursion noch zusätzlich."
Familien-Stammbaum
Corina Windpeßl und Ana Akalovic geben Einblick in eine
interessante Unterrichtsarbeit:
„Wie war sein Name noch einmal? Ich habe es doch gewusst, wieso fällt er mir
jetzt gerade, wenn ich ihn brauche, nicht ein? Jetzt muss ich doch die Oma
fragen!
Die 4. HLW/B hat im Unterrichtsfach Politische Bildung und Recht bei Frau Dr.
Sabine Winsauer, den Auftrag bekommen, sich mit ihren Vorfahren zu beschäftigen
und einen Stammbaum zu erstellen. Einige von uns kamen auf eine Länge des
Stammbaums von über 20 Metern und bis zu 14 Generationen zurück. Frau Winsauer
war total begeistert von unseren Stammbäumen – so einen Fleiß und Ehrgeiz hat
sie noch nie gesehen. Auch andere Lehrer/innen bestaunten unsere Werke.
Einige von uns konnten auch ihre eigenen Familienmitglieder dafür begeistern und
betrieben sogar Ahnenforschung. Es war mit viel Arbeit verbunden, aber wenn man
sich das Ergebnis anschaut, hat es sich gelohnt, den Aufwand auf sich zu nehmen.
Wir sind selber sehr überrascht, dass wir soweit zurückblicken konnten und auch
einige interessante Dinge über unsere Familien erfahren durften."
Jeans- und Bücherbasar Ankündigung
Von 23. bis 27. Juni wird auf Initiative von OSR Elisabeth Hölzli ein Jeans- und Bücherbasar an unserer Schule stattfinden, dessen Erlös unterstützungswürdigen SchülerInnen zugute kommt. Der ehemalige, vom Lionsclub zur Verfügung gestellte Zirkuswagen für die Bücher wird im Wirtschaftshof aufgestellt werden, die Jeans werden im Externat ausgelegt sein. Schon jetzt ein großes Danke allen, die bereits Jeans und Bücher zur Verfügung stellen! Abgabemöglichkeit ist weiterhin an der Pforte.
WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...
* Die Don Bosco-Partnerorganisation „Jugend Eine Welt" unterstützt die Opfer des Zyklon "Nargis", der am 3.Mai 2008 über die Südküste Burmas hereinbrach. Der Erzbischof von Yangon, Charles Bo, selbst Salesianer Don Boscos, informierte schon kurze Zeit nach der Naturkatastrophe über den Fortschritt der Hilfsmaßnahmen. Die Salesianer Don Boscos sind seit 1939 in Burma/Myanmar. Nach einer Krise 1966/67, in der alle ausländischen Missionare des Landes verwiesen wurden, konnte Mitte der 70er Jahre ein neuer Anlauf genommen werden. Heute arbeiten etwa fünfzig Salesianer im Norden des Landes in Pfarren und Jugendeinrichtungen, die Don Bosco-Schwestern befinden sich seit 2003 in Myanmar und haben dort zwei Gemeinschaften.
* Das "Klassenteam" der ehemaligen Linzer Don Bosco-Schülerinnen Steffi, Romana, Christl, Loisi und Regina lud am Samstag, dem 3. Mai 2008 zum 40-jährigen Treffen ein. Von den 41 Schülerinnen der HH in Linz, Jahrgang 1967/68, sind 20 gekommen. Anwesend waren auch die ehemaligen Lehrerinnen Margit Teufelberger und Beatrix Sageder, Fotos und Erlebnisse, Erfahrungen, Freud und Leid wurden vom Mittagessen an bis in die späten Nachmittagsstunden ausgetauscht.
* Mehr als 200 Jonglierbegeisterte kamen von 1. bis 4. Mai 2008 ins Wiener Don Bosco Haus zum 1. Wiener Jonglierhimmel. Die Profis und Amateure reisten an aus Tschechien, Deutschland, Frankreich, Ungarn und Österreich. Jeder/jede hatte die Gelegenheit sein/ihr Können zu erweitern und gemeinsam brachten sie Unglaubliches Zustande. Die Feuersession am Donnerstagabend war der erste Höhepunkt des Festivals. Freitagabend konnten alle Teilnehmer ihr Erlerntes oder bereits Gekonntes dem Publikum in einer Arena präsentieren.
* Die Don Bosco Familie pilgerte am Dreifaltigkeitssonntag, dem 18. Mai 2008, zum Gebet um geistliche Berufe auf den Sonntagberg. Mehr als 800 Pilgerinnen und Pilger aus ganz Österreich feierten die Festmesse mit, die der Wiener Weihbischof Helmut Krätzl zelebrierte.
* Am vergangenen Sonntag, 25. Mai 2008, feierten die Don Bosco Schwestern in Baumkirchen das 40-jährige Bestehen des Don Bosco Kindergartens und die Segnung eines Bildes an der Außenmauer des Kindergarten- und Bildungshaus-Traktes.
* Provinzialin Sr. Mag. Maria Maxwald berichtet: Vom 28. Mai bis zum 2. Juni 2008 trafen sich die Provinzialinnen der CIEM –Provinzenkonferenz Europa und Naher Osten der Don Bosco Schwestern (vierzehn Provinzen von Irland bis Ägypten) – in Oktjabrskij in der Nähe von Moskau. Mit dabei waren auch die gewählten Delegierten zum 22. Generalkapitel und Sr. Carla Castellino aus dem Generalrat. Arbeitsschwerpunkt bildete neben der Einstimmung auf das Generalkapitel der Rückblick auf die letzten sechs Arbeitsjahre. Gastgeberin des einmal im Jahr stattfindenden Treffens war dieses Mal die Visitatorie Osteuropa und Georgien. Zur Einstiegsrunde wurde eine Landkarte, die im Vorfeld zerschnitten worden war, Stück für Stück rekonstruiert. Damit wurde sichtbar, worum es Tag für Tag und bei jedem Treffen aus Neue geht: Gemeinsam Europa bauen! Bereits heiß diskutiert wurde zum Arbeitspapier zum 22. Generalkapitel – ein Vorgeschmack auf das im Herbst stattfindende Kapitel. Berührend war der Rückblick auf den Weg, den die Provinzenkonferenz in den letzten sechs Jahren zurückgelegt hat: Vorurteile wurden aus dem Weg geräumt, Einblick in die Wirklichkeit der verschiedenen Provinzen gegeben, Themen gemeinsam bearbeitet und das geistliche Leben miteinander geteilt. Stand beim Generalkapitel 2002 noch die Frage im Raum, ob es überhaupt einen gemeinsamen Weg in die Zukunft gibt, wurde jetzt mit großer Überzeugung festgehalten: Die CIEM muss es auch nach dem nächsten Generalkapitel noch geben. Natürlich war auch das Kennenlernen der Situation der Schwestern der Visitatorie sehr interessant, die Russland, Weißrussland, Ukraine und Georgien umfasst. Ein Ausflug in die Moskauer Innenstadt mit Kreml und Basiliuskirche bildete den kulturellen Abschluss der Reise.
* Im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen", die als gemeinsames Projekt aller 14 Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates in Österreich heuer zum ersten Mal in allen Bundesländern veranstaltet worden war, besuchten rund 275.000 Menschen am Freitag, dem 30. Mai 2008 die rund 3.000 Einzelveranstaltungen – auch in den verschiedenen Don Bosco-Niederlassungen. 570 Gotteshäuser begeisterten die Besucher/innen mit unterschiedlichsten spirituellen, musikalischen und kulturellen Programmangeboten. Zum ersten Mal fand die Lange Nacht der Kirchen in diesem Jahr auch in Vöcklabruck statt. Acht Kirchen und Kapellen waren hier für Besucher mit jeweils speziellem Programm geöffnet worden. Die Kapelle der Don Bosco – Schwestern öffnete ihre Pforten unter dem Motto „Pilgernde Kirche": Ein Lichterweg vom Eingang des Hauses über den Stiegenaufgang bis zur Kapellentür stimmte die Gäste meditativ ein. Zu ruhiger Musik gingen Männer und Frauen im wiegenden „Pilgerschritt" in die Kapelle, wo sie an die Wand projiziert „Weg–Bilder" und Texte, Gebete und Geschichten zum „Unterwegs–Sein" erwarteten. In der Kapelle trug Sr. Elisabeth Siegl FMA Lieder vor. Viele Gäste sind gekommen und lange geblieben: alte Freunde und neue Gesichter. Der Abend war geprägt von einer dichten Gebetsatmosphäre. In der Don Bosco-Kirche in Graz gab u.a. Stefanie Werger ein umjubeltes Benefizkonzert zugunsten der Jugendarbeit der Pfarre.
* Etwa fünfzig ehemalige Musiker/innen des Jugendblasorchesters Graz-Don Bosco trafen sich am Samstag, dem 31. Mai 2008 im Pfarrzentrum Don Bosco. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums wurden Erinnerungen ausgetauscht, zu den Instrumenten gegriffen und gemeinsam musiziert. Das Jugendblasorchester Graz-Don Bosco wurde vom damaligen Pfarrer P. Karl Bleibtreu SDB gegründet, der auch der erste Kapellmeister war. Eine Don Bosco Schwester, Sr. Maria Maul FMA, und ein Salesianer, P. Franz Kos FMA, waren Mitglieder des Orchesters.
* Die Salesianer Don Boscos laden während der Sommermonate zum Urlaub in ihren Häusern in Wien und Klagenfurt ein und freuen sich über Gäste aus aller Welt. Viele Urlaubsangebote gibt es auch bei den Salesianern in Deutschland: Vom Chiemsee bis Berlin ... Infos unter www.donbosco.at, Bericht vom 10.5.2008.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Natürlich liegt uns in diesen Wochen vor allem eins am Herzen, nämlich den Kandidatinnen der Matura- und Abschlüssprüfungen und den Lehrerinnen und Lehrern, die sie dabei begleiten, alles Gute und viel Erfolg zu wünschen!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Gerade laufen die Projekttage, die einzelnen Klassen haben sich wieder viel Interessantes vorgenommen. Und wir schauen zurück auf das, was sich in den letzten Wochen abgespielt hat.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
FL Edda Fellner danken wir sehr herzlich für ihren wertvollen
Einsatz als Lehrerin für Bewegung und Sport bei uns in Vertretung für Mag.
Susanne Nußbaumer, Doris Meixner B.E. für die Vertretung von Dipl.-Päd. Barbara
Kölblinger. Alles Gute weiterhin!
Der Landesschulrat gratulierte Mag. Johanna Rabl zum 25-jährigen Dienstjubiläum.
Wir schließen uns dieser Gratulation sehr herzlich an!
Mag. Melanie Hölzli-Kanz wünschen wir alles Gute, viel Freude und Segen zu ihrer
kirchlichen Trauung im Juli! Herzlichen Glückwunsch!
Sprachstandsfeststellung im Ü-Kindergarten
Dipl.-Päd. Verena Kollmann, Assistenzkindergartenpädagogin, berichtet: „In diesem Jahr wurde mit den SchulanfängerIinnen erstmals eine Sprachstandsfeststellung mithilfe eines speziell ausgearbeiteten Beobachtungsbogens durchgeführt, der auf der Grundlage des eigens dafür erstellten Sprachkompetenzmodells von Barbara Rössl basiert. Um dieses Beobachtungsinstrument kennen und handhaben zu lernen, besuchte ich von 31. März bis 1. April ein MultiplikatorInnen-Seminar in Salzburg und stellte die Inhalte dann dem Team und im Besonderen den beiden gruppenführenden Kindergartenpädagoginnen vor. Mithilfe des Bilderbuches „Opa Henri sucht das Glück", den „Sprachschatz-Piraten"-Bildkarten sowie kindgerechten Angeboten und Aktivitäten versuchte ich den aktuellen Sprachstand eines jeden Kindes beider Gruppen in den Bereichen Lexikon/Semantik, Morphologie, Syntax und Phonologie einzuschätzen. Die beiden gruppenführenden Pädagoginnen Sr. Hedwig Winkler und Frau Karin Baumann beobachteten und dokumentierten anschließend das Sprachverhalten „ihrer" künftigen Schulanfänger/innen bei zwanglosen Gesprächen im Gruppenalltag. Gemeinsam konnten wir uns so ein realistisches Bild des Sprachstandes unserer vier- bis fünfjährigen Kinder verschaffen. Diese Erhebung ermöglicht es mir, den Kindern – vor allem in ihrem letzten Kindergartenjahr – individuelle und effiziente Sprachförderung anzubieten, deren Ziel es ist, eventuell vorhandene Schwächen auszugleichen und Stärken weiter auszubauen, damit den Kindern dann ein guter Start in die Volksschule gelingen kann.
Polizei und Rettung im Kindergarten
Am Freitag, den 13. Juni, besuchte ein Polizist die Kinder im Kindergarten. In einem Gesprächskreis gab er wertvolle Hinweise für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und beantwortete geduldige alle Fragen unserer Kinder. Anschließend duften die älteren Kinder mit dem Polizisten zum Zebrastreifen auf der Bundesstraße gehen und üben, wie man sicher und richtig einen Schutzweg überquert. Beim Abschied konnten die Kinder auch noch das Blaulicht am Polizeiauto bewundern, als das Folgetonhorn kurz ertönte. Am Montag, den 23. Juni, hatten die Kinder die einmalige Gelegenheit, ein Rettungsauto zu besichtigen. Außerdem berichteten die beiden Rettungssanitäter von ihrer Arbeit mit verletzten oder kranken Menschen, und wie Erste Hilfe geleistet werden kann. An beiden Tagen lauschten die Kinder fasziniert den Ausführungen der Fachleute und beteiligten sich mit Begeisterung bei praktischen Übungen – dabei haben alle Kinder viel Neues dazugelernt!
Jägerstätter-Briefewettbewerb
An dem anlässlich der Seligsprechung von Franz Jägerstätter ausgeschriebenen Wettbewerb unter dem Titel „Liebe Franziska, lieber Franz … Briefe an die Jägerstätters" nahmen die 3. BAKIP A und B und die 4. BAKIP von Religion aus teil. Aus den ca. 400 Einreichungen wurden Ende Mai 90 Beiträge ausgewählt, darunter auch die Briefe von Bernadette Pachler aus der 3. BAKIP A, von Simone Sommerhuber aus der 3. BAKIP B und von Anna Kronberger und Sabine Haubentratz aus der 4. BAKIP. Sie sind somit Mitautorinnen des Buches, in dem die ausgewählten Briefe veröffentlicht werden. Am 25. Oktober 2008 wird in Linz im Beisein von LH Dr. Josef Pühringer die Buchpräsentation stattfinden. Unseren Schülerinnen wird dabei ein Exemplar des wunderschön gestalteten Buches, das im Wagner-Verlag erscheint, überreicht.
Exkursion Therme Geinberg
Karin Bauer aus der 3. HLW B berichtet: „An unserem vorletzten Schultag, Donnerstag den 29. Mai sind wir mit Sack und Pack und ohne Sonnenöl mit dem Bus in die Therme Geinberg gefahren. Unsere Begleitlehrerinnen Dipl.-Päd. Marina Wallner und Dipl.-Päd. Marie Luise Palmetshofer haben dort für uns eine Besichtigung des Thermenhotels geplant. Bei einem Begrüßungscocktail klärte uns die Gästebetreuerin des Hotels über das Management und die Angebote des Thermenhotels auf. Danach besichtigten wir den großen Spa-Bereich mit einigen Besonderheiten wie zum Beispiel das Floatarium, die Salzgrotte und die orientalischen Entspannungsräume im indischen und türkischen Stil. Am Nachmittag durften wir uns vier Stunden lang unser eigenes Bild über die Therme mit den vielen verschiedenen Becken machen. Am meisten sah man uns in der karibischen Lagune, die uns mit einem Strand, Cocktailbar und Salzwasser überzeugte. Anschließend fuhren wir erschöpft und mit Sonnenbrand aber glücklich nach Hause zurück. Ein gelungener Abschluss des dritten Schuljahres."
Weinseminar
Kathrin Müller-Kreuzer von der 2. FW erzählt: „Am 3. Juni hatten wir unser Weinseminar. Durch das Seminar führte uns Herr Hans Hollez, Lektor der Weinakademie und Master of wine. Er erklärte uns den Werdegang des Weines von der Rebe bis zum Wein. Das Seminar fing mit einer Verkostung eines naturbelassenen Saftes an, weiters erfuhren wir viel über den Weinberg, das Winzerjahr und noch vieles mehr. Herr Hollez zeigte uns auch, wie man Wein richtig verkostet. Drei Weißweine und zwei Rotweine standen zur Verkostung. Während des Seminars gab er uns immer wieder Aromen und Kräuter durch, die wir mit Hilfe unseres Geruchssinns erkennen mussten. Wir fanden heraus, dass es nicht sehr einfach ist, Basilikum und Co zu erkennen. Herr Hans Hollez lockerte das Seminar durch seine lustigen und persönlichen Erlebnisse auf. Es war ein sehr lehrreicher Vormittag."
Geschichte-Gewinnspiel „OÖ Nachrichten"
Aus der 1. BAKIP berichtet Anna Harringer: „Am Dienstag, dem 3. Juni bekam ich einen Anruf von einer Frau von den ‚OÖ Nachrichten’, die mir mitteilte, dass ich beim Geschichtegewinnspiel gewonnen hatte. Völlig überrascht und erfreut berichtete ich am nächsten Tag meinen MitschülerInnen, dass ich eine Playstation 3 und einen Klassenausflug ins Keltendorf gewonnen hatte. Keine/r hatte wohl damit gerechnet, dass tatsächlich aus unserer Klasse bei dem Gewinnspiel jemand gewinnen würde, und auch Sr. Gisela, die unsere Antworten für das Rätsel eingesendet hatte, freute sich sichtlich. Am 6. Juni fuhren meine Klassenkameradin Katja Gschwandtner und ich nach Linz, um dort den Preis bei den ‚OÖ Nachrichten’ abzuholen. Es gab dort einen Sektempfang mit Buffet für alle GewinnerInnen. Zuerst hielt eine der Mitarbeiterinnen eine kurze Rede, dann wurden die Preise an die Gewinner verteilt, die eine Uhr oder eine Reise nach Italien gewonnen hatten. Endlich rief die Frau dann meinen Namen auf und Katja und mir wurde der Preis überreicht. Schließlich wurde noch ein Foto für die Zeitung geschossen und wir machten uns stolz, mit der Playstation und dem Gutschein für das Keltendorf, auf den Heimweg."
Bei Oma schmeckt’s am besten
Die EWF berichtet: „In einer der vergangenen Einheiten des KSBO Unterrichtes besuchten uns Frau Steinhuber, Frau Reiter und Frau Freitag, die Omas von Mitschülerinnen, die gemeinsam mit uns kochten. Wir hatten viel Spaß und Freude dabei und fanden, dass dies eine sehr gute Idee von Frau Dipl. Päd. Waltraud Pohn war. Auch für die Omas war es ein schönes Erlebnis mit jungen SchülerIinnen zu kochen. Anschließend ging es darum, das köstliche Essen zu genießen. Das Menü bestand aus einer Käseschnittensuppe, Schwalbennestern mit Salat und Kartoffeln als Beilage und herrlichen Faschings- und Bauernkrapfen zum Nachtisch. Bei diesem Experiment merkte man auch, dass die Kommunikation zwischen Jung und Alt doch noch hervorragend funktioniert."
Schülertag in der Hofburg
Florian Schachermaier hatte eine mehr als originelle Idee. Er organisierte alleine die Begegnung der EWF mit Bundespräsident Fischer an dessen Schülertag. Er selber berichtet: „Am 19. Juni ging es für die EWF nach längeren organisatorischen Tätigkeiten in die Hofburg nach Wien zu Bundespräsident Dr. Heinz Fischer. Begleitet wurden wir von Frau Dr. Winsauer-Klika und Frau Dipl. Päd. Waltraud Pohn. Nach einer Führung durch den Leopoldinischen Trakt empfing uns der Bundespräsident und sprach einige Worte zu uns. Anschließend durften wir Fragen an ihn stellen, die er gerne beantwortete. Danach gab es ein gemeinsames Foto mit ihm und einen Imbiss. Wer Lust beziehungsweise Mut dazu hatte, konnte sich mit ihm persönlich unterhalten oder sich mit ihm gemeinsam fotografieren lassen. Für uns alle war das ein gelungener, interessanter Tag, der uns alle sehr begeistert hat und uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird."
Matura und Abschlussprüfungen
Im Juni konnten wieder die Matura- und Abschlussfeiern abgehalten werden. Hier eine Übersicht über die Ergebnisse der Prüfungen: Von 33 Schülerinnen der BAKIP hatten 8 einen ausgezeichneten, 9 einen guten Erfolg. Die weiße Fahne konnte gehisst werden! In der 5. HLW A gab es 11 ausgezeichnete und 6 gute Erfolge, 1 Schülerin setzt zum Haupttermin im Herbst fort, 1 tritt zu diesem Termin im Herbst hoffentlich an. Die 5. HLW B verzeichnete 4 ausgezeichnete und 5 gute Erfolge – durfte sich also ebenfalls über die weiße Fahne freuen – , die 3. FW verbuchte 3 ausgezeichnete und 3 gute Erfolge, 1 Schülerin hat noch nicht bestanden. Herzlichen Glückwunsch allen Absolventinnen!
Abschlusslehrfahrt 4.BAKIP – Gardasee
Barbara Schifflhuber berichtet: „Am Montag den 16. Juni ging es für die Schülerinnen der 4. BAKIP, drei Maturantinnen und den Lehrpersonen Frau Prof. Mag. Ulrike Haas und Frau Prof. Mag. Nicole Aichmayr um sechs Uhr früh los in Richtung Gardasee. Nach einer Besichtigung unterwegs von Riva, kamen wir abends im Hotel an, wo wir uns voller Hoffnung in rot-weiß-roten Outfits die Niederlage unserer Nationalelf auf Italienisch ansahen. Am Dienstag fuhren wir nach Verona, um neben der Arena und der Altstadt auch den Balkon der Julia samt Statue zu bewundern. Als abendlichen Ausflug organisierten Frau Haas und Frau Aichmayr eine Fahrt nach Lazise. Da es dort an jeder Ecke gleich viele Läden sowie Bildschirme mit der Übertragung des Spiels Italien-Frankreich gab, blieb uns nichts anderes übrig, als nach dem Shoppen Fußball in einem Cafe oder Restaurant zu schauen. Das Lachen verging uns, als wir erfuhren, dass in unseren Bus eingebrochen worden war (auf der Hauptstraße!!). Gott sei Dank hatten wir keine Wertgegenstände im Bus, so wurde auch nichts gestohlen außer 10 € von Frau Aichmayr. Am Mittwoch freuten wir uns schon auf das Gardaland, welches wir ab 10 Uhr bei strahlendem Sonnenschein unsicher machten. Egal ob Blue Tornado, Wasserspaß oder andere Attraktionen, jede konnte machen, was sie wollte. Den Abend ließen wir bei einer gemütlichen und informativen Weinverkostung ausklingen. Am Donnerstag ging es nach Malcesine, wo wir mit dem Schiff ‚San Marco’ über Limone und Torbole nach Riva fuhren, um dann auf eigene Faust wieder zurück zum Treffpunkt am Strand in Torbole zu kommen. Am Freitag ging es mit Sack und Pack Richtung Bozen, wo wir die Stadt erkunden konnten, doch einige waren schon so müde, dass sie nur das nächste Kaffeehaus suchten, um dort zwei Stunden in der Sonne zu verweilen. Mit dem Kühlbus und Busmann Thomas ging es dann nach Hause, wo wir um 18 Uhr erschöpft, pleite, müde und völlig fertig ankamen. Wir möchten noch einmal Frau Ulrike Haas und Frau Nicole Aichmayr für die schöne, entspannende Woche danken und natürlich auch unserem Kühlbusmann Thomas für die angenehme Reise!
Vortrag vom Frauenhaus Vöcklabruck
Bettina Gierlinger und Lisa Feichtinger von der EWF berichten: „Am 23. Juni besuchte uns im Gegenstand Persönlichkeitsbildung Frau Mag. Farnberger, eine Kinder- und Jugenpädagogin vom Frauenhaus Vöcklabruck. Gemeinsam machten wir uns Gedanken über häusliche Gewalt. Wir waren sehr betroffen, dass 70 % der Gewaltopfer Kinder und Frauen sind, die meist von ihren Ehemännern, Ex-Ehemännern und männlichen Verwandten misshandelt und geschlagen werden."
Jeans- und Bücherbasar
Ermutigt durch den Erlös eines erfolgreich veranstalteten LehrerInnenbuffets im vergangenen Dezember wagten wir uns diesmal an eine Charity-Veranstaltung der besonderen Art: Ein Basar für Jeans- Fans und Bücherfreaks wurde von SchülerInnen und LehrerInnen vom 23. bis 27. Juni im Schulareal veranstaltet. Der Lionsclub Vöcklabruck stellte dafür den originellen Bücherwagen (ehemaliger Zirkuswagen) zur Verfügung. Trotz Hitze wurde eifrig in Büchern geschmökert und Jeans wurden anprobiert. Die Fa. Walter Moser Seewalchen spendete großzügig eine Menge chicer Airfield Jeans, ebenso gab es auch gesammelte Jeans zu Flohmarktpreisen. Der erfreuliche Erlös dieser Aktion kommt wieder SchülerInnen in Notsituationen zugute. Ein herzliches Danke allen, die zum Gelingen dieses Sozialprojektes beigetragen haben, vor allem OSR Elisabeth Hölzli, die die originelle Idee dazu hatte und unzählige Stunden dafür invenstierte!
Exkursion in die Kläranlage
Die Schüler/innen der 2. BAKIP berichten: „Die Fächer Biologie, Chemie und Physik standen bei der Exkursion am 25. Juni im Vordergrund. Prof. Rabl und Prof. Teufl organisierten für uns eine Führung in der Kläranlage Traun Süd (Gmunden). Nach einem Film, der uns einen kurzen Überblick über den Klärvorgang verschaffte, wurden wir durch das gesamte Gelände geführt. Leider konnten wir dem teilweise strengen Geruch nicht ausweichen, dennoch war es sehr interessant zu erfahren, wie unser Abwasser wieder zu reinem Wasser gemacht wird. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Neudorf, zu unserer Schulkollegin Theresa Baumgartinger, die für unsere geplante Gewässeruntersuchung ein ruhiges, idyllisches Plätzchen am Aubach empfahl. Mit Experimentierkoffern, Lupen, Gläsern und den auszufüllenden Arbeitsblättern ausgestattet, begannen wir den Bach und seine Umgebung gründlich zu untersuchen – unter anderem entdeckten wir winzige Wasserlebewesen, die wir anschließend unter dem Mikroskop betrachteten. Bei einer kurzen Rast grillten wir an einem Lagerfeuer unsere mitgebrachten Knacker. Familie Baumgartinger verwöhnte uns mit Mostkeksen."
Show IT
Die 2. BAKIP beschäftigte sich in diesem Schuljahr unter der Leitung von Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß und Dr. Micha Vamos unter anderem mit der Erstellung von Kurztrickfilmen. Die dabei aus dem Teamwork von Kathi Sperrer, Tina Spießberger, Tina Feichtner, Lisa Dachs, Christina Wojta und Maria Holl entstandene Arbeit mit dem Titel ‚Faces’ erlangte beim vom bm:ukk ausgeschriebenen Wettbewerb ‚Show-it’ (österreichweiter Online-Schülerwettbewerb für digitale, im Rahmen des Unterrichts in Bildnerischer Erziehung entstandene Arbeiten in den Sparten Photo, Layout und Illustration, Animation und Video) in der Kategorie ‚Animation – Oberstufe’ den 1. Platz. Urkunde und Preis – ein iPod Media Player – wurde den Schülerinnen am 26. Juni vom Fachinspektor für Bildnerische Erziehung des Landesschulrates Oberösterreich, Mag. Markus Riebe, überreicht. Herzlichen Glückwunsch den Produzentinnen!
Bericht über Volontariat in Brasilien
Am 27. Juni berichteten Michaela Hochmuth und Barbara Voglbauer über ihren abenteuerlichen Volontariatseinsatz über die Aktion „Sei so frei" der Katholischen Männerbewegung bei P. Josef Hehenberger in Brasilien. Sehr eindrucksvoll schilderten sie ihre bewegenden Erfahrungen unter den armen Kindern in verschiedenen Sozialprojekten. Toll, dass die beiden nun fließend Portugiesisch reden können! Ein Stück ihres Herzens ist in Brasilien geblieben, wie sie sagen.
Ausstellung „Erlebnis Netzwerke"
Bei der Ausstellung „Erlebnis Netz(werke)", eine interaktive Science Center Ausstellung von 13. Juni bis 13. Juli in der REVA-Halle Vöcklabruck, fungierten Schülerinnen der 3. BAKIP A und B als Explainerinnen für die einzelnen Stationen, die zum Mitmachen und selbstständigen Entdecken einladen. Sie machen ihre Sache ausgezeichnet! OSR Elisabeth Hölzli herzlichen Dank für die Organisation!
Projekttage
Viel Interessantes geschieht wieder in diesen Schulschluss-Projekttagen: Wien-Fahrt (Stadtgeländespiel, Besuch der Tutenchamun-Ausstellung usw.); Erste-Hilfe-Kurs; Projekt „Ausstellung für das Jubiläumsjahr 50 Jahre Don Bosco Schulen in OÖ"; Projekt „Bio-Schatztruhe", Ausflüge in die Wachau …
WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...
* Zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte haben die Don Bosco Schwestern am 13. Juni 2008 in Genf-Veyrier (Schweiz) ein Büro für Menschenrechte eröffnet. Als weltweite Ordensgemeinschaft, die in 90 Ländern präsent ist, können die Schwestern ihre wichtigen Erfahrungen im Einsatz für die Menschenrechte konstruktiv einbringen und besonderes Augenmerk auf den Austausch mit anderen internationalen Organisationen legen. Sr. Grazia Caputo, die Leiterin des Büros, wird künftig auch an den Versammlungen des Rates für Menschenrechte der UNO teilnehmen und ist Anlaufstelle im Bereich der Kinder-, Jugend-, und Frauenrechte. Der Einsatz erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk VIDES International der Don Bosco Schwestern, der Vereinigung der Ehemaligen, der Salesianischen Mitarbeiter und der Don Bosco Familie.
* Sr. Beatrix Baier FMA (40) beginnt im August ihren Missionseinsatz in der Mongolei. Nach einem Jahr intensiver Ausbildungszeit im Generalat der Don Bosco Schwestern und an der päpstlichen Universität „Urbaniana" in Rom, bereitet sich Sr. Beatrix Baier, die einige Jahre in Vöcklabruck tätig war, auf ihre Abreise nach Asien vor. Die gebürtige Wienerin wird als Missionarin im neu gegründeten Haus der Don Bosco Schwestern in Ulan Bator tätig sein. Sr. Beatrix wird am 6. Juli um 9.30 Uhr im Rahmen einer Messfeier in der Salzburger Pfarre St. Martin verabschiedet. Die Schwestern sind seit Anfang 2007 in der Mongolei präsent. Die internationale Gemeinschaft, derzeit bestehend aus zwei Koreanerinnen und einer Philippinin, hat seit 31. März 2008 ein eigenes Haus in Ulan Bator. Sie unterrichten Englisch im „Don Bosco Technical Skills Center" und in einer öffentlichen Schule. Außerdem organisieren sie in der Pfarre Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche. Die Salesianer Don Boscos begannen ihre Arbeit in der Mongolei im Jahr 2001 mit der Errichtung einer Berufsschule und einem Zentrum für Straßenkinder. Über ihren Einsatz schreibt Sr. Beatrix ihr eigenes Internet-Tagebuch. Die ersten Beiträge sind bereits online auf dem Weblog-Portal auf www.donbosco.at abrufbar.
* P. Johnson Prakash, 60jähriger Salesianer Don Boscos, wurde am 1. Juli 08 in den frühen Morgenstunden in Sirsia, Nepal, bei einem bewaffneten Raubüberfall erschossen. Der Pater war langjähriger Partner des Vereins Jugend Eine Welt, der seit dem Jahr 2003 die Projekte der Salesianer Don Boscos in Nepal unterstützt. Die näheren Umstände des Mordes sind noch nicht geklärt.
* Sr. Anna Maria Mattiussi, ehmalige Missionarin und Visitatorin, seit 2005 Oberin der Schwesterngemeinschaft im 4. Stock, ist am 2. Juli in ihre Heimat Italien zurückgekehrt, um dort Oberin einer großen Gemeinschaft von älteren Schwestern zu werden. Die Provinz- und Hausgemeinschaft von Vöcklabruck dankt ihr sehr herzlich für ihren wertvollen Einsatz in Österreich und wünscht ihr für ihre Zukunft in ihrer Heimat alles Gute und Gottes Segen!
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Sehr gefreut haben wir uns über die originelle Initiative des Jeans- und Bücherbasars. Elisabeth Hölzli und allen Mitwirkenden ein großes Danke dafür! Allen SchülerInnen und LehrerInnen wünschen wir, dass sie den Schulstaub dieses Schuljahres gut abschütteln und dann schöne und erholsame Ferien genießen können! Wir freuen uns aufs Wiedersehen im Herbst!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul