NEWS - ARCHIV SJ 2008/09
Allgemeines / Chronik
Die neuen Generaloberin der Don Bosco Schwestern ist Madre Yvonne Reungoat
(Okt. 2008):
Sie ist Französin, ehemalige Missionarin in Afrika und die erste
Nicht-Italienerin als Generaloberin.

Abschiedsfeier (anlässlich
Pensionierung) StR Dipl.-Päd. Sr. Ida Jank (22.12.2008):
Wir wünschen unserer ehemaligen Fachvorständin alles Gute und Gesundheit!

StR Dipl.-Päd. Sr. Ida Jank (2. v. l.)
Goldenes
Verdienstzeichen des Landes OÖ für SR Sr. Johanna Montag (2.9.2009):
LH Dr. Pühringer überreichte am 2.9.2009 SR Sr. Johanna Montag das Goldene
Verdienstzeichen des Landes OÖ.
Sr. Johanna hat in ihrer über 40 Jahre dauernden Schulleitertätigkeit die Don
Bosco Schulen aufgebaut und zu dem gemacht was sie heute sind.
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Dieses Schuljahr wird durch das Jubiläum „50 Jahre Don Bosco Schulen in Oberösterreich" geprägt sein. Vor 50 Jahren begannen die Don Bosco-Schwestern mit der einjährigen Haushaltungsschule in Linz. In diesen News berichten wir über unsere Vorhaben in diesem Schuljahr. Hier nun wieder einige aktuelle Informationen zum Schulbeginn:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Klassen- und Schüler/innensituation
Heuer haben wir wieder 20 Klassen, davon 6 BAKIP- und 10 HLW-Klassen, 3 FW-Klassen und eine Klasse der EWF. Insgesamt haben wir heuer ca. 570 Schüler/innen. Die genauen Klassenschülerzahlen werden erst nach Abschluss der Wiederholungsprüfungen am Dienstag Nachmittag feststehen. Wie immer wünschen wir allen einen guten Start – besonders natürlich den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen! Viel Freude und Erfolg in unserer Schule!
Personelles
Direktion BAKIP: Da ich, Sr. Maria, von Anfang
September bis 17. November zusammen mit Provinzialin Sr. Mag. Maria Maxwald beim
Generalkapitel der Don Bosco-Schwestern in Rom sein werde, wird Direktor Prof.
Mag. Erich Hinterleitner in dieser Zeit wieder HLW und BAKIP leiten. Ein
herzliches Danke für die Übernahme der doppelten Arbeit und Verantwortung!
HLW: Dipl.-Päd. Christine Lahninger löst mit Schulbeginn Dipl.-Päd.
Irmgard Dickinger als Fachvorständin der HLW ab. Dipl.-Päd. Dickinger danken wir
sehr herzlich für ihr ausgezeichnetes Engagement als Fachvorständin in den
vergangenen beiden Jahren.
Während Mag. Irene Limberger im Schuljahr 2008/09 ein Bildungskarenzjahr in
Anspruch nimmt, wird sie von Mag. Bianca Schöfbänker in der Bibliothek
vertreten.
Anstelle von Dipl.-Päd. Christine Sattleder, der wir ebenfalls für ihre
engagierte Unterrichtstätigkeit an unserer Schule danken, übernimmt Dipl.-Päd.
Simone Hirtenlehner den Unterricht in Officemanagement/Angewandte Informatik.
Mag. Simone Reiter vertritt (anstelle von FL Edda Fellner) Mag. Susanne
Nussbaumer während ihrer Karenzzeit.
Neu an die HLW kommt Mag. Brigitte Neu für den Rechnungswesen-Unterricht.
BAKIP: Mag. Edith Ottinger steigt während ihres zweiten
Karenzjahres wieder geringfügig in den Unterricht ein.
Alle, die wieder oder neu in unserer Schule tätig sein werden, heißen wir
herzlich willkommen! Wir wünschen ihnen viel Freude beim Einsatz für unsere
Schüler/innen!
Ein Danke für das Engagement
Auch heuer möchten wir es wieder nicht unterlassen, allen Kolleginnen, Kollegen und SchülerInnen schon im Vorhinein sehr herzlich zu danken, die sich bereit erklärt haben oder dies noch tun werden, eine Funktion innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu übernehmen. In einem so komplexen Bereich wie der Schule ist es sehr wichtig, dass Aufgaben und Kompetenzen verteilt und Verantwortlichkeiten gut delegiert werden. So ergeben Schüler- und Lehrervertreter/innen, Klassenvorstände und Klassenvorständinnen, Fachgruppenverantwortliche, Kustoden, Bildungsberaterin, Bibliothekarinnen usw., Angestellte und Schwestern miteinander ein buntes Geflecht von Personen, die zusammenwirken und ihre je eigene Verantwortung wahrnehmen, damit das Schulleben funktioniert und Farbe bekommt. Vielen Dank also im Vorhinein für die gute Zusammenarbeit!
50 Jahre DBS in OÖ
Im September 1958 begann Sr. Johanna Montag mit 13
Schülerinnen mit einer Klasse der einjährigen Haushaltungsschule in Linz-Don
Bosco. Im Jahr 1975 übersiedelte die Schule nach Vöcklabruck, wo sie sich weiter
entfalten und zu den Schultypen entwickeln konnte, die wir heute führen. Dieses
Jubiläum ist Anlass für uns, auf die vergangenen fünf Jahrzehnte Schulgeschichte
zurückzuschauen.
Am 9. September 2008 wird Sr. Johanna Montag die Schüler/innen über die
Entwicklung der Schulen informieren und von ihren Erlebnissen im Lauf ihrer
42-jährigen Schulleitungstätigkeit berichten. Zugleich haben die Schüler/innen
Gelegenheit, Ehemalige aus der Anfangszeit der Schulen in Linz zu interviewen.
Für Donnerstag, den 12. Februar 2009 ist eine Festfeier in der Schule geplant,
am 13. Februar feiern wir mit P. Dr. Franz Wöß, den ehemaligen Provinzial der
Salesianer und nun Direktor der Gemeinschaft des Don Bosco-Gymnasiums von
Unterwaltersdorf, einen Festgottesdienst in Maria Puchheim. Anschließend gibt es
in der Schule ein buntes Programm zum Don Bosco-Fest.
Parallel dazu wird es ab dem Tag der offenen Tür eine Ausstellung zur
Schulgeschichte geben sowie weitere Initiativen, die unterm Jahr noch entstehen
werden.
Individuelle Beratung und Förderung
In unserem Leitbild ist unter „Unseren Angeboten" die
„Individuelle Beratung und Förderung" verankert. Konkret verstehen wir darunter
Folgendes:
Frühwarnsystem: Bei absehbarer nicht genügender Leistung wird
nachweislich eine schriftliche Frühwarnung an die Erziehungsberechtigten bzw. an
die/den volljährige/n Schüler/in ausgehändigt, verbunden mit der Einladung zu
einem Beratungsgespräch. Auch unabhängig von Frühwarnungen ergehen schriftliche
Einladungen zu Beratungsgesprächen, wenn dies in schulischer bzw. pädagogischer
Hinsicht als förderlich erachtet wird. Beratungsgespräche können in den
Sprechstunden und darüber hinaus nach Vereinbarung mit der betreffenden
Lehrperson stattfinden. Am Beratungsgespräch nehmen Lehrer/in,
Erziehungsberechtigte und Schüler/in teil. Über das Beratungsgespräch wird ein
Protokoll geführt, das die getroffenen Vereinbarungen schriftlich fixiert.
Lernförderung: Die Lehrerinnen und Lehrer schaffen in ihrem Unterricht
ein angenehmes Lernklima, das leistungsfördernd wirkt. In Gegenständen, in denen
es notwendig und sinnvoll ist, wird Förderunterricht angeboten. Die
Schüler/innen erhalten dadurch die Möglichkeit, im zusätzlichen, individuell
gestalteten Unterricht das bereits Vermittelte zu üben und zu vertiefen. Über
das Angebot eines Förderunterrichtes, der sich über mehrere Stunden bzw. Wochen
erstreckt, ergeht eine schriftliche Mitteilung an die Schüler/innen und
Erziehungsberechtigten.
Zur Vermittlung spezieller Lerntechniken wird im Rahmen des Förderunterrichtes
„Lernen lernen" angeboten. Die Schüler/innen erhalten zahlreiche Tipps, wie sie
effizienter lernen können, und probieren diese in Übungsphasen aus.
Einzelne Schüler/innen bieten Nachhilfeunterricht in verschiedenen Fächern an.
Die Nachhilfebörse mit Namen und näheren Informationen ist ausgehängt und auf
der Homepage unter dem Stichwort „Schüler/innen" abzurufen.
Talenteförderung: In jedem Unterrichtsfach werden die Talente der
Schüler/innen gefördert. Ihre kreativen Begabungen können sie vor allem in
Freigegenständen und unverbindlichen Übungen entfalten: Chor, Darstellendes
Spiel, Instrumentalunterricht und Rhythmik usw. Die Teilnahme an Projekten und
Wettbewerben bietet ihnen Gelegenheit, ihre speziellen Interessen zu entwickeln
und schöpferisch tätig zu sein.
Hin und wieder werden spezielle Talenteförderkurse von Mag. Brigitte Benedukt (ECHA-Lehrerin
– ECHA: European Council for High Ability, www.echa.ws) angeboten.
Schüler/innen, die sich dazu melden, können aus anderen Unterrichtsgegenständen
herausgehen, um am Kurs teilzunehmen.
Die Angebote des Vereins „Stiftung Talente" des Landesschulrates für
Oberösterreich (http://www.stiftungtalente.at/) werden interessierten
SchülerInnen vermittelt.
Förderung spezieller Kompetenzen: Das Prinzip der Persönlichkeitsbildung
zieht sich durch alle Unterrichtsfächer. In besonderer Weise jedoch wird
persönlichkeitsbildend gewirkt durch Orientierungstage, Tage des sozialen
Lernens, „Gutes Benehmen wieder gefragt", „Kommunikation und Präsentation" usw.
Der Unterricht in den einzelnen Fächern sowie die Bildungs- und Erziehungsarbeit
an der Schule insgesamt zielen darauf ab, die Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz
der Schüler/innen zu stärken.
Interessierte Schüler/innen lernen im Rahmen der unverbindlichen Übung
„Psychosoziales Netzwerk" in spezieller Weise, wie sie in Konflikten vermitteln
können. Dazu werden sie in die Grundlagen der Kommunikation, in die
psychologischen Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächstherapie und in die
Methoden der Mediation eingeführt. Besonderer Wert wird auf Übungs- und
Feedbackphasen gelegt.
Individuelle Beratung: Unsere Schüler/innen- und Bildungsberaterin
Dipl.-Päd. Elfriede Schönbaß steht den Schülerinnen und Schülern in ihren
Sprechstunden und darüber hinaus nach Vereinbarung zur Verfügung. Sie bietet
Information und Beratung in vielfältiger Hinsicht an. Ein eigener, neu
erstellter Folder zur Bildungs- und Schüler/innenberatung wird beim
Informationsblock am ersten Schultag präsentiert.
Die Sprechstunden der Lehrer/innen dienen nicht nur den Erziehungsberechtigten,
sondern vor allem auch den Schülerinnen und Schülern. Sie können jederzeit –
nachdem sie dies der/dem unterrichtenden Lehrer/in mitgeteilt haben – das
Gesprächsangebot der Lehrer/innen nützen.
Die Schüler/innen haben auch die Möglichkeit, sich bei Schwierigkeiten und
Konflikten an die Lehrer/innen und Schüler/innen des psychosozialen Netzwerkes
zu wenden.
Die Schulärztin hat einmal pro Woche Dienst an der Schule und wird ab heuer in
dieser Zeit auch für Anfragen in medizinischer Hinsicht außerhalb der
Klassenuntersuchung zur Verfügung stehen.
Geplante Projekte
Von mehreren geplanten Projekten seien hier nur drei
heraugehoben.
„Kinder erleben Technik" (KET): Im September werden Schülerinnen
und Schüler der BAKIP in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Gudrun Bernauer
Kulissen und Elemente für ein Theaterstück gestalten. Ab November 2008 wird dann
ein Kleinbus mit dem Projekt „Technik für Kinder", für das das Stück Impulsgeber
sein wird, durch die Kindergärten der Bezirke Vöcklabruck, Gmunden und Kirchdorf
touren. Das Projekt (ins Leben gerufen von der Firma Hollinetz und den
Technologiezentren der Bezirke Vöcklabruck, Gmunden und Kirchdorf) bietet
Kindern ein breites Spektrum an Experimentiermöglichkeiten.
„Bio-Schatztruhe": Schülerinnen verschiedener BAKIPs von Österreich
arbeiten mit am Projekt „Bio-Schatztruhe", dessen Ziel es ist, Kindern im Altern
von drei bis sechs Jahren biologische Landwirtschaft bzw. Produkte aus
biologischem Anbau und damit gesunde Ernährung nahe zu bringen. Projektziel ist
die Erstellung einer „Bio-Schatztruhe", einer Lehrmaterialiensammlung, die im
Schuljahr 2009/10 allen österreichischen Kindergärten und Horten angeboten wird.
„I like to move it, move it": Die Schülerinnen der 3. BAKIP nehmen teil
am großen Schulprojekt Linz09. Das größte Projekt von „Linz 2009
Kulturhauptstadt Europas" bezieht alle Schultypen in ganz Oberösterreich ein und
wird gemeinsam mit heimischen und internationalen KünstlerInnen initiiert. An
unsere Schule kommt mehrere Wochen hindurch die international engagierte
Dramaturgin, Regisseurin, Schau- und Schattenspielerin Martina Winkel. Das
Projekt endet mit einer Aufführung Ende April 09.
Danke für Unterstützung des Georgien-Projektes
Sr. Mag. Maria Maxwald, unsere Provinzialin, dankt uns, dass wir im vergangenen Schuljahr das Georgien-Projekt der Don Bosco-Schwestern unterstützt haben: „Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Beginn des neuen Schuljahres endet auch unser Solidaritätsprojekt für das Jugendzentrum in Tiflis/Georgien. Miteinander ist es uns gelungen, insgesamt € 16.752,20 (Stand 1.8.08) zu sammeln. Das ist ein sehr beachtlicher Betrag, der nicht zustande gekommen wäre, ohne das Mitwirken sehr, sehr vieler. Eure Schule hat über diverse Aktionen einen Beitrag von € 1.389 geleistet. Dahinter steht das große Engagement vonseiten der Lehrer/innen und Schüler/innen und dafür sage ich danke! Ich tu dies vor allem auch im Namen der georgischen Mitschwestern und der von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen. Rund ein Drittel des Geldes soll noch im heurigen Jahr ausgegeben werden: für Ausstattung der Räume, didaktische Materialien und Bastelsachen, für Nachhilfekurse in Englisch und die Ausbildung von Gruppenführer/innen. Die restlichen zwei Drittel sollen im Jahr 2009 u. a. dazu dienen, Computer und Kopierer, Tischtennistisch, Fußballtisch, Bälle etc. anzuschaffen sowie weitere Räumlichkeiten auszustatten und Ferienaktionen anzubieten. Wenn ein Zwischenbericht von dem kommt, was inzwischen passiert ist, leite ich ihn gern an euch weiter."
Internationale Schulpartnerschaft Albanien
Schon länger ist es uns ein Anliegen, unsere Solidaritätsaktionen nicht jedes Jahr einem anderen Projekt zukommen zu lassen, sondern eine längerfristige internationale Schulpartnerschaft aufzubauen, die uns nicht nur die finanzielle Unterstützung von Projekten erlaubt, sondern auch lebendigen Austausch und gemeinsame Projekte mit LehrerInnen und SchülerInnen vor Ort. Da wir bereits von 2000 bis 2002 aufgrund der Unterrichtstätigkeit von Dipl.-Päd. Petra Holzer im Berufsbildungszentrum der Don Bosco-Schwestern in Shkodra Kontakt mit Albanien hatten, knüpfen wir nun die Beziehung zu dieser Schule neu. Sr. Mag. Gisela Porges und Dr. Michaela Vamos werden Ende Oktober für eine Woche in Shkodra sein und dort mit Workshops ein Foto-Projekt initiieren, das von albanischen SchülerInnen und einigen der unseren in diesem Jahr durchgeführt werden soll. Zugleich können die beiden Kolleginnen die Situation in Shkodra erkunden und zu einem Gegenbesuch von LehrerInnen einladen. Die Erlöse von eventuellen Solidaritätsaktionen im Lauf des Jahres werden der Schule der Don Bosco-Schwestern in Shkodra zugute kommen.
Terminplan
Gut geplant, ist halb gewonnen! Daher übermitteln wir auch
heuer wieder den vorläufigen Terminplan für dieses Schuljahr, der die
wichtigsten Termine enthält (Änderungen und Ergänzungen sind natürlich
vorbehalten).
Besonders hinweisen möchten wir auf den Elternabend der ersten Klassen am 19.
September und auf die Jahreshauptversammlung des Elternvereins am 21. November.
Elternverein
Unser Elternverein ist eine sehr wichtige Einrichtung seit dem Bestehen unserer Schulen hier in Vöcklabruck und aus der Schulpartnerschaft nicht wegzudenken. Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sind für uns nicht nur unersetzliche Partner in der Wahrnehmung unseres Bildungs- und Erziehungsauftrages, sie unterstützen durch ihre Beiträge auch wesentlich die Anschaffung notwendiger Lehrmittel sowie die Förderung von Projekten und unterstützungswürdigen SchülerInnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Elternverein in diesem Jahr und danken allen Eltern sehr herzlich, die darin eine Funktion weiter ausüben bzw. neu übernehmen.
News und Homepage
Vor allem die Eltern unserer neuen Schüler/innen machen wir darauf aufmerksam, dass unsere News monatlich erscheinen. Allerdings werden sie nur zu Schulbeginn an alle Schüler/innen und damit deren Familien ausgeteilt. Während des Jahres bitten wir die Eltern, sie entweder auf unserer Homepage im Internet unter www.dbs.eduhi.at abzurufen, oder sie über ihre Tochter/ihren Sohn kopieren zu lassen. Jeweils ein Exemplar wird an der Anschlagtafel und in jeder Klasse ausgehängt.
Don Bosco Jugendveranstaltungen
Die Don Bosco-Familie Österreichs bietet während des Jahres
verschiedene Jugendveranstaltungen an, zu denen grundsätzlich österreichweit
alle interessierten Jugendlichen eingeladen sind. Wir verweisen hier auf drei
Webseiten, auf denen aktuelle Informationen und Angebote für Jugendliche zu
finden sind:
http://www.donbosco.at/
http://www.confronto.at/
http://www.donboscohaus.at/
Taizé-Tag
Am 31. Oktober bieten die Schwestern des Jugendpastoralteams von 7:45 Uhr bis 16:35 Uhr an der Schule einen Taizé-Tag an. Einen Tag lang können die Schüler/innen die Atmosphäre von Taizé erleben, Lieder und Instrumentalstimmen erlernen und abschließend gemeinsames meditatives Taizégebet erleben. Interessierte Schüler/innen, die sich an diesem Tag anstelle des Unterrichtes im Festsaal versammeln, können sich bis 17. Oktober auf der ausgehängten Liste eintragen. Ansprechpartnerin ist Sr. Mag. Gisela Porges.
Sprachaufenthalt in Irland
Eigens hervorheben wollen wir den Schulsprachaufenthalt, den Sr. Mag. Gisela Porges für die Zeit von 5. bis 19. Juli 2009 in Irland, Dublin, über „Cool Language Sprachreisen" (www.cooltours.at) organisiert. Im Preis von € 1098,- sind inbegriffen der Hin- und Rückflug, 14 Übernachtungen bei ausgewählten Gasteltern in den Vororten von Dublin (jeweils zu zweit oder zu dritt, Frühstück und Abendessen inkludiert), an Werktagen Unterricht am Vormittag in der Dubliner Sprachschule DSE, acht Nachmittagsausflüge in Dublin inklusive Eintritte und zwei Ganztagesausflüge an den Wochenenden. 25 Schüler/innen können insgesamt daran teilnehmen, einige haben sich bereits angemeldet. Für Schülerinnen der ersten Klassen ist die Anmeldung noch bis Weihnachten bei Sr. Gisela möglich.
Schulerhalterin Don Bosco-Schwestern
Schulerhalterin der Don Bosco Schulen Vöcklabruck ist die österreichische Provinz der Don Bosco Schwestern mit Sitz in Salzburg, zurzeit vertreten durch Provinzialin Sr. Mag. Maria Maxwald, vor Ort durch die Leiterin der Vöcklabrucker Gemeinschaft „Maria Auxilium" Sr. Hermine Mülleder. Der Provinzialin steht teilweise beratend, teilweise beschließend der Provinzrat zur Seite. Provinzökonomin ist Sr. Anna Feichtner, Hausökonomin Sr. Notburga Wiesinger.
* Sr. Mag. Stefanie Priebernig, die von 2000 bis 2003 die HLW geleitet hat, hat mit 5. August 2008 das Amt der Oberin der Gemeinschaft der Don Bosco-Schwestern im Provinzialat in Salzburg übernommen. Alles Gute für diese neue Aufgabe, die sie zusammen mit ihrer Funktion als Provinzsekretärin wahrnimmt!
* Neue Oberin in der Gemeinschaft Vöcklabruck „Sacro Cuore" (Wohn- und Pflegestock) ist Sr. Ingeborg Hefel, ehemalige Provinzoberin und ehemalige Oberin von Vöcklabruck. Sr. Irma Österle, unsere Pförtnerin, wechselt im September in die Gemeinschaft im Wohn- und Pflegestock, wo sie die Funktion der Vikarin, dh der Stellvertreterin der Oberin übernimmt. Sie wird weiterhin vormittags in der Pforte tätig sein.
Sr. Anna Farfeleder, ehemalige Lehrerin an den Don Bosco Schulen, wird sich im Herbst in der Gemeinschaft „Maria Auxilium" aufhalten.
* Am 3. und 4. August 2008 feierten die Don Bosco- Schwestern in Tirol ihre Jubilarinnen, zwei zeitliche Professen und die Ewige Profess von Sr. Martina Kuda. Am 3. August erneuerten ihre Profess die Kindergartenpädagogin Sr. Christina Dirnwöber und die Religionslehrerin Sr. Elisabeth Siegl. Ihr 50-jähriges Jubiläum feierten mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser in Baumkirchen Sr. Adolfine Binder und Sr. Johanna Hörmann, zu Hause in Vöcklabruck feierte Sr. Christine Stockinger mit Ehemaligen und der Hausgemeinschaft. Zu einem Dorffest im Freien wurde am 4. August auch die Ewige Profess der Sozialpädagogin Sr. Martina Kuda in Stams.
* P. Mag. Rudolf Osanger SDB folgt als Provinzial P. Dr. Franz Wöß SDB nach, der in den vergangenen sechs Jahren die Provinz geleitet hat und nun als Direktor der Hausgemeinschaft von Unterwaltersdorf vorstehen wird. Für die kommenden sechs Jahre haben die Salesianer den Auftrag, „mit der Jugend das Evangelium neu zu entdecken und mit Don Bosco neu durchzustarten", so P. Osanger: „Das heißt aber auch: gerade für die Schwächsten unter den jungen Menschen müssen wir da sein." Der Salesianerpater hat maßgeblich bei der Einführung der Orientierungstage für Jugendliche in Österreich mitgewirkt. Er setzt daher besonders auf außerschulische Jugendbildung. P. Rudolf Osanger SDB wurde 1950 im niederösterreichischen Scheibbs geboren. Bereits mit zehn Jahren lernte er die Salesianer im Don Bosco-Gymnasium Unterwaltersdorf kennen und trat 1967 in den Orden ein. Nach der Matura war er zwei Jahre lang Erzieher im Salesianum in Wien 3. Nach dem Studium der Theologie und Sozialpädagogik an der Ordenshochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern führte ihn das Diakonatspraktikum in die Pfarre Wien-Neuerdberg. Als Kaplan und Heimleiter wirkte P. Osanger in Amstetten und Klagenfurt St. Josef. Neun Jahre lang gehörte er zum ersten Team des Jugendbildungshauses der Salesianer in Wien 13. Der begeisterte Liedermacher – aus seiner Feder stammen zB „Der Töpfer" und „Freude kann Kreise zieh’n" – war zwölf Jahre lang Pfarrer in Klagenfurt St. Josef. Für seine Initiativen in der sozialen Jugendarbeit – insbesondere für die Errichtung des „Don Bosco Youth Point" – wurde er im Vorjahr mit der Ehrenurkunde des Landes Kärnten ausgezeichnet. Im vergangenen Arbeitsjahr leitete P. Osanger das Don Bosco Haus in Wien-Unter St. Veit.
* Bereits zum zweiten Mal reisten österreichische FreiwilligenhelferInnen während des Sommers in ein Projekt der Don Bosco Schwestern nach Georgien. Zwei Volontäre aus Tirol - Kristina Ruttinger (18) aus Innsbruck und Mathias Paregger (20) aus Achensee und Sr. Renate Schobesberger (38) aus Salzburg waren gemeinsam mit fünf Volontären und Sr. Marina Rerren aus Belgien von 6.-29. Juli unterwegs, um auf 1.800 m im malerischen Bergdorf Turc’ch bei einem Ferienlager für die einheimischen Kinder mitzuhelfen. Die restliche Zeit verbrachten sie in Tiflis, wo sie junge Erwachsene in Workshops für den Aufbau eines Freizeitoratoriums schulten. Gott sei Dank kehrten sie noch rechtzeitig vor Ausbruch der Unruhen zurück!
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Bei den Hebräern wurde nach siebenmal sieben Sabbatjahren ein Jubeljahr ausgerufen. Während des ganzen Jahres musste alle Feldarbeit ruhen, auch wurden die hebräischen Sklaven ohne Unterschied freigelassen und alle Schulden erlassen. Das Jubeljahr des mittelalterlichen Christentums wurde alle 50 Jahre als besonders Heiliges Jahr ausgerufen. 50 Jahre Schulgeschichte ist auch für uns ein Anlass zum Jubel – zwar nicht in Form des Ruhens der schulischen Arbeit, doch sicher in Form des Nachsinnens über all das, was in fünf Jahrzehnten an Gutem geschehen ist und in Form des Dankes für die kontinuierliche gute Entwicklung der Don Bosco Schulen. Unser Dank gilt hier vor allem all jenen, die vor uns am Auf- und Ausbau der Schule mitgewirkt haben, allen voran Schulgründerin Sr. Johanna Montag und allen Lehrerinnen und Lehrern, die in all den Jahren so wertvolle Unterrichts- und Erziehungsarbeit geleistet haben. Wir dürfen heute weiterbauen an dem, was sie aufgebaut haben, und wir tun es gern und mit vollem Engagement. In diesem Sinn wünschen wir der ganzen Schulgemeinschaft ein gutes, schönes Jubiläumsjahr!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Die ersten Schulwochen sind
schnell vergangen, vieles ist wieder geschehen. Im Oktober gibt es
traditionellerweise viele Sitzungen und Besprechungen, in denen die Weichen für
das neue Schuljahr gestellt werden. Zugleich tut sich auch projektmäßig
allerhand. Hier wieder ein paar Neuigkeiten:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Zeichen- und Malwettbewerb
Am 22. September 2008 erhielten die Schüler/innen der
letztjährigen 3. BAKIP einen Preis beim Vöcklabrucker Zeichen- und Malwettbewerb
(ein 50 €-Sparbuch) für ihr Projekt "Künstler/innen (er)leben" – ein Projekt, in
dem unter der Leitung von Dr. Micha Vamos Spiele zu verschiedenen Künstler/innen-Persönlichkeiten
gestaltet wurden.
Die Preisträger/innen der HLW unter der Leitung von OSR Elfriede Schönbaß waren:
5HLW/A Denk Barbara (Pastellmalerei)
4HLW/B Katharina Seiringer (Radierung)
2HLW/A Oliver Bernauer und Florian Doppelbauer (Linolschnitt). Gewonnen wurden
von diesen Schüler/innen ein Malset und zwei Kulturgutscheine.
Bericht aus dem Kindergarten
Die Kindergartenpädagoginnen des Don
Bosco-Kindergartens berichten: „Als Vertreterin der „Gesunden Gemeinde" des
Stadtamtes Vöcklabruck unterbreitete uns Frau Mag. Irene Kellermayr das Angebot,
in Anlehnung an den „Kinderfuß-Messtag", der im April 2007 im Stelzhamer
Kindergarten stattgefunden hat, auch bei uns im
Übungskindergarten die Fußgesundheit unserer Kinder zum Thema zu machen. Denn
leider ist traurige Wahrheit, dass mehr als die Hälfte der Kinder in zu kurzen
Schuhen steckt, was eine dauerhafte Schädigung der Füße zur Folge haben kann.
Gerne beteiligten wir uns an diesem Projekt und setzten dies kindgemäß und in
Zusammenarbeit mit den Eltern um: Im Eingangsbereich wurde der von der „Gesunden
Gemeinde" zur Verfügung gestellte „Mess-Stuhl" als „Königssessel" aufgestellt
und wissenswerte Informationen rund um die Fußgesundheit der Kinder dazu
ausgehängt. Die Eltern wurden dadurch motiviert, die Größe der Füße ihrer Kinder
mit Hilfe eines Mess-Schuhs wirklich bewusst wahrzunehmen. Dann wurden die
Umrisse der Kinderfüße auf buntem Papier nachgezeichnet und neben dem
Königssessel aufgehängt. Das gesamte Projekt bereitete allen Beteiligten – uns
Pädagoginnen, den Eltern und den Kindern – manche „Aha"- Erlebnisse.
Am 25. September 08 fand unser erster Elternabend zum Thema „Systemische
Kinesiologie für Kinder" statt. Frau Dipl.Syst.Kinesiologin Regina Bachmaier
(Mutter von Caroline Bachmaier, BAKIP, 4. BAKIP B) sprach an diesem Abend über
Möglichkeiten und Wege, kindlichen Problemen wie Ängsten, Aggressivität,
Schlafstörungen, Traurigkeit, Konzentrations- und Lernstörungen zu begegnen. Sie
zeigte auch Übungen, welche Bewegung und Atmung verbinden und dadurch das
Wohlbefinden steigern. Anschließend stand Frau Bachmaier den Eltern für
persönliche Anfragen zur Verfügung.
Uns Kindergartenpädagoginnen motivierte dieser Abend erneut, kinesiologische
Übungen im Kindergartenalltag einzusetzen.
Projekt „Kinder erleben Technik"
Frau Gudrun Bernauer berichtet: „In der Woche
vom 22. bis 26. September verwandelte sich das Externat zur Werkstatt.
SchülerInnen der dritten und vierten Klassen BAKIP bemalten Holzelemente für das
Projekt „Kinder erleben Technik". Dieses Projekt (eine Kooperation von
Wirtschaft, Land, Gemeinden, Kindergärten, Schulen und FH unter der
Projektleitung von Hannelore Hollinetz) macht es sich zur Aufgabe, mit mobilen
Experimentierstationen Kindergartenkinder zu technischen Versuchen anzuregen.
Als Impulsgeber hierfür wird es das Theaterstück „Fang die Kuh" geben, für das
nun hier in der Schule die Objekte ausgestaltet wurden (mehr zum Projekt unter
www.ket.or.at).
Allen ProjektteilnehmerInnen ein großes „Dankeschön" für ihr Engagement. Ihr
habt das toll gemacht!! Ebenso ein herzliches Danke der Direktion und den
Lehrpersonen für die Bereitschaft das Projekt mitzutragen und an Sr. Maria
Wallner für ihre organisatorische Unterstützung."
Sommersportwoche
Auch heuer wieder fuhren alle 2. Klassen gemeinsam auf Sportwoche, diesmal nach Seeboden in der Nähe von Spital/Drau. Die Schüler/innen konnten aus einem reichlichen sportlichen Angebot wählen: Reiten, Surfen, Segeln, Tennis, Kajak usw. Auch das Wetter hat ausgezeichnet mitgespielt, sodass die Stimmung hervorragend war. Alle hatten viel Spaß – es war eine „große Gaudi"! Den verantwortlichen und begleitenden Kolleginnen und Kollegen herzlichen Dank für ihren Einsatz, besonders den Organisatorinnen Mag. Nicole Aichmayr und Mag. Anita Brandner!
Serviereinsatz beim Seniorentag
Beim heurigen Seniorentag der Stadtgemeinde Vöcklabruck am 1. Oktober bewirteten die Schülerinnen der 2. FW unter der Leitung der Diplompädagoginnen Elfriede Maier und Waltraud Pohn die geladenen Gäste.
Schülervertreter/innen-Wahl
Bei der heurigen Schülervertreter/innen-Wahl am 9. Oktober wurde Stefanie Krenn zur Schulsprecherin der BAKIP und Petra Burgstaller zur Schulsprecherin der HLW gewählt. Ihnen sowie den weiteren Schülervertreterinnen viel Freude bei ihrer Aufgabe, ihre Kolleginnen und Kollegen zu vertreten!
Schulpartnerschaft mit Albanien
Seit dem Schuljahr 2008/2009 hat unsere Schule
eine Don Bosco–Partnerschule in Shkodra im Norden Albaniens. Ziel dieser
Partnerschaft ist eine enge Zusammenarbeit über Projekte, Solidaritätsaktionen,
Praxis- und Volontariatseinsätze und gegenseitige LehrerInnenbesuche.
Im Rahmen ihrer Projektreise von 11. bis 18. Oktober nach Shkodra nahmen
Sr. Mag. Gisela Porges und Dr. Micha Vamos erste direkte Kontakte mit der
Partnerschule auf, in der von 2000 bis 2002 Dipl.-Päd. Petra Holzer unterrichtet
hat. Ziel war es, die Situation der Don Bosco-Schwestern in Shkodra
kennenzulernen und zu erkunden, wo konkret unsere finanzielle Hilfe gebraucht
wird. Praktisch ging es aber auch um das erste gemeinsame Projekt: Im Laufe des
nächsten Schuljahres werden Schüler/innen aus beiden Schulen ein Fotobuch
gestalten, das ihr Leben, ihre Familien und Freunde, ihre Schule und ihre Stadt
(Vöcklabruck/Shkodra) zum Thema hat. Diese Fotobücher werden dann ausgetauscht
und in der jeweils anderen Schule präsentiert und ausgestellt.
Während Dr. Micha Vamos für siebzehn albanische Schülerinnen das Fotoseminar
hielt, wollte Sr. Gisela mehr über das Land und die Arbeit der Schwestern in
Shkodra erfahren. Durch Interviews mit der Oberin und Missionarin Sr. Carla
Meschini und der Direktorin der Schule und ersten Don Bosco–Schwester nach der
Zeit des Kommunismus, Sr. Teuta, erhielt sie Einblick in die Mentalität der
Albaner/innen, die Probleme und Chancen des Landes. Besonders beeindruckt
zeigten sich die beiden Lehrerinnen von der Offenheit und Gastfreundschaft der
albanischen Lehrer/innen und Jugendlichen. Das erlebten sie vor allem im
beeindruckenden Oratorium von Tale (nahe bei Tirana), wo besonders arme,
verwahrloste Kinder sie sofort begeistert ansprachen. In Tale wollen die
Schwestern im nächsten Jahr eine Gemeinschaft eröffnen, um diesen Kindern, die
fast ganz auf sich alleine gestellt sind, mehr Halt und Erziehung bieten zu
können. Die Schulpartnerschaft soll den österreichischen Schülerinnen und
Schülern die Möglichkeit ermöglichen, solidarisch zu handeln und zu erfahren,
wie Menschen in anderen Ländern leben, mit welchen Schwierigkeiten sie zu
kämpfen haben und welche Werte wirklich zählen. Weitere Projekte sind bereits in
Planung.
Berufsinformationsmesse in Wels
Bei der Berufsinformationsmesse in Wels von 15. bis 18. Oktober hatten wir erstmals unseren Stand in Halle 8. Dieser Standort ist uns nun fix zugeteilt. Allen beratenden LehrerInnen und SchülerInnen vielen Dank dafür, dass Sie unsere Schulen so gut präsentiert haben!
Serviceeinsatz beim Weltspartag
Es ist schon fast Tradition – auch heuer servierten zwei Schülerinnen unserer Öko-Fit-Schule HLW (Diana Kastenhuber und Michaela Hörtenhuber) unter der Leitung von Dipl.-Päd. Maria Luise Palmetshofer beim Weltspartag der Oberbank Schwanenstadt kulinarische Köstlichkeiten. Ein schmackhaftes Buffet mit selbst gemachtem, belegtem Vollkorn-Jour-Gebäck und Apfel-Nuss-Törtchen sowie frisch gepresste Säfte wurden den zahlreichen Weltspartagsgästen angeboten.
*
Michaela Kuenz (19), die im Juni an der HLW maturiert hat, flog am 2. Oktober 2008 als VIDES-Freiwilligenhelferin nach Kenia, in ihren Einsatzort Makuyu. Dort wird sie während der nächsten sechs Monate in der Don Bosco Einrichtung „Maria Mazzarello" unentgeltlich mitwirken. Diese Einrichtung der Don Bosco Schwestern umfasst Schule, Internat und Krankenstation.* Am 7. Oktober wurde die Don Bosco-Schwester Sr. Maria Troncatti, Missionarin der ersten Stunde unter den Shuar-Indianern im Urwald Ecuadors, von der Kongregation für die Heiligsprechungen im Vatikan zur Dienerin Gottes erklärt. Sie darf als "verehrungswürdig" bezeichnet werden, nachdem ihr langes Leben (mit 86 Jahren kam sie 1969 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben) in verschiedenen Sitzungen, Zeugenaussagen und von der Kommission unter die Lupe genommen wurde.
In der Zwischenzeit hat es auch ein Wunder durch die Fürsprache Maria Troncattis gegeben. Einer Frau, die von einem hohen Fieber (sog. "Siebentagefieber") heimgesucht wurde und bei der als Folge schwere Komplikationen bei mehreren Organen auftraten, wurde von den Ärzten nur eine Überlebenszeit von wenigen Stunden zugesagt. Vertrauensvoll wandten sich Freunde und Nachbarn im Gebet an Sr. Maria Troncatti als Fürsprecherin. Die in dem Dorf bis dahin unbekannte Dienerin Gottes erlangte für die Erkrankte die Heilung. So ist der Weg zur Seligsprechung geebnet.
* Alle sechs Jahre treffen Don Bosco-Schwestern aus allen fünf Kontinenten zum Generalkapitel zusammen, um über den weiteren Weg ihrer Ordensgemeinschaft zu beraten. Heuer fand es von September bis November in Rom statt und stand unter dem Thema: "Wir sind gerufen, heute Zeichen und Ausdruck der zuvorkommenden Liebe Gottes zu sein". Unter den 193 Delegierten aus 91 Ländern waren die österreichischen Vertreterinnen Provinzialin Sr. Maria Maxwald und Sr. Maria Maul. Am 24. Oktober wurde die neue Generaloberin gewählt, Sr. Yvonne Reungoat, die erste Nicht-Italienerin, gebürtige Französin und ehemalige Missionarin in Afrika. In den Tagen danach wurden weitere vierzehn Schwestern für verschiedene Aufgabenbereiche in den Generalrat gewählt.
* Erzbischof Alois Kothgasser SDB feierte am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2008 im Stephansdom den Festgottesdienst "für Heimat und Vaterland." Der Salzburger Erzbischof appellierte dabei an die Gläubigen und alle Bürger/innen des Landes, mit dem "Geschenk der Freiheit" behutsam umzugehen.
* Einen eindringlichen Appell, die staatliche Entwicklungshilfe massiv aufzustocken und in einer globalisierten Welt solidarisch zu leben, hat Salesianerkardinal und Caritas-Weltpräsident Oscar Rodriguez Maradiaga bei seinem Wien-Besuch von 26.-28. Oktober 2008 gefordert. Im Wiener Rathaus hat er den "Viktor-Frankl-Preis" aus den Händen von Elli Frankl entgegengenommen. Die Witwe des 1997 verstorbenen Begründers der Logotherapie, Viktor Frankl, sagte: „Ich möchte Ihnen danken, Sie beschenken andere Menschen." Laudatoren waren der italienische Salesianer und Frankl-Schüler Don Eugenio Fizzotti SDB und Salesianerbischof Ludwig Schwarz SDB sowie der österreichische Caritas-Präsident Franz Küberl. Der Große Preis des Viktor-Frankl-Fonds wird für ein Lebenswerk im Bereich einer "sinnorientierten humanistischen Psychotherapie" vergeben. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die in Wissenschaft, Lehre oder Therapie international rezipierte, hervorragende Leistungen erbracht haben.
* Der Eine-Welt-Kreis Timelkam konnte den bekannten Elvis Presley-Imitator Jürgen Höchtl alias JJ. King gewinnen, an zwei Abenden in Timelkam für die Straßenkinder von Kinshasa zu singen. Höchtl trat diesmal in Begleitung von Klavierspieler David Koberger auf. Koberger verstand es ausgezeichnet, mit seiner Begleitung auf dem Pianino die von JJ. King präsentierten Elvis-Songs wiederum besonders lebendig werden zu lassen. Jürgen Höchtl berichtete, wie er im Rahmen eines Info-Abends in Linz von Don Bosco-Schwester Hildegard Litzlhammer FMA über die Hilfe zur Selbsthilfe für Straßenkinder in Kinshasa informiert wurde. Sr. Hildegard hat unter anderem in einem Viertel direkt neben der Universität und dem Regierungsviertel das "Cafe Mozart" nach europäischem Standard errichtet. Höchtl stellt auch diesmal den Reingewinn seiner beiden Konzerte den Projekten von Sr. Hildegard in Afrika zur Verfügung.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Wenn du schnell zum Ziel
kommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh mit anderen."
Der Oktober ist meist ausgefüllt mit vielen Besprechungen. Würden wir alle
Sitzungen während des Jahres zusammenzählen, wir kämen auf unzählige! Manchmal
ist es mitunter ein wenig mühsam, sich immer wieder mit anderen zusammenzureden,
die Dinge mit allen Beteiligten nach allen Richtungen gut durchzubesprechen. Und
doch kann es nur so gehen. Immer braucht es das Zusammendenken aller, damit
Ergebnisse und Beschlüsse dann auch von allen mitgetragen werden. Das, was
zuerst viel Zeit kostet, macht sich nachher bezahlt, wenn der Konsens über das
Besprochene hergestellt wurde und Ziele daher gemeinsam und effektiver verfolgt
werden können. Danke allen für alles aktive Mitdenken und –tun!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der November war heuer – ohne
zusätzliche freie Feiertage – eine sehr intensive Lern- und Unterrichtszeit.
Dennoch hat sich einiges getan, sowohl personell als auch im Hinblick auf die
unterschiedlichsten Aktionen und Initiativen. Hier wieder ein kleiner Einblick:
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Im November gingen Mag. Melanie Hölzli-Kanz
und Mag. Simone Reiter in Frühkarenz. Einige Deutschstunden von Mag. Hölzli-Kanz
übernahm Mag. Christina Glück, Unterrichtspraktikantin an der HAK.
Ich (Sr. Maria) habe nach dem Aufenthalt in Rom ab 19. November wieder meinen
Dienst angetreten. Direktor Mag. Erich Hinterleitner ein herzliches Danke für
seine ausgezeichnete Vertretung! Nun arbeiten wir wieder wie gewohnt sehr gern
zusammen.
Berufstitel
Für ihre jahrelange, verdienstvolle Tätigkeit an den Don Bosco Schulen bzw. im Don Bosco Kindergarten wurde im November von Landeshauptmann Josef Pühringer Sr. Ida Jank der Titel „Studienrätin" und Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger, Sr. Hedwig Winkler und FL Roswitha Ehm der Titel „Oberschulrätin" verliehen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!
Back-Workshop für den Lions-Club
Die erste Novemberwoche stand
ganz im Zeichen der vorweihnachtlichen Bäckereien.
Bei drei Workshops an verschiedenen Tagen haben Frauen vom Lionsclub unter der
Anleitung unserer ERWH-Lehrerinnen Dipl.-Päd. Waltraud Pohn, Irmgard Dickinger,
Elfriede Maier und FV Christine Lahninger eine große Menge Kekse für den
Weihnachtsbazar des Lionsclubs gebacken. An der Aktion beteiligten sich auch
Schülerinnen der 1. HLW mit Dipl.-Päd. Ingrid Fuchsberger, sowie die 3. HLW mit
Dipl.-Päd. Petra Holzer. Die 3. FW hat mit Dipl.-Päd. Christine Hörtenhuber und
FV Christine Lahninger die besonders arbeitsintensiven Bäckereien und
aufwendigen Glasuren übernommen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. In
Summe durfte sich der Lionsclub über 75 kg (!) Kekse freuen. Danke an alle, die
sich mit so viel Freude und Einsatz beteiligt haben!
Referat Gesundheits- / Krankenpflege
Die Direktorin der Krankenpflegeschule Vöcklabruck Frau Josefa Brenner und ihr Stellvertreter hielten am 6. November für 5. HLW A und B und die 3. FW einen Vortrag über die Ausbildung der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeberufe. Die Schülerinnen zeigten sich sehr interessiert und stellten dazu sehr viele Fragen.
Nachrichten aus dem Kindergarten
Die Kindergartenpädagoginnen berichten: „Am
Montag, den 10. November 2008, fand abends unser Martinsfest statt. Nach einer
besinnlichen Feier im Schulturnsaal zogen wir mit unseren bunt leuchtenden
Laternen durch die Straßen. Die Eltern unserer Kindergartenkinder nahmen aktiv
teil an der szenischen Darstellung der Mantelteilung und beim abschließenden
gemeinsamen Kuchen- und Brötchenbuffet.
Derzeit haben wir im Eingangsbereich des Kindergartens eine Eltern-Galerie zum
Thema „Schulvorbereitung und Übergang – Kindergarten/Schule" gestaltet. Wir
präsentieren den Eltern damit einerseits einen Teil der Konzeption unseres
Hauses, und andererseits möchten wir den Eltern bewusst sichtbar machen, dass
die Vorbereitung auf die Schule (und das spätere Leben) bereits beim Eintritt
des Kindes in den Kindergarten beginnt. Außerdem werden speziell die Eltern
unserer Vorschulkinder darüber informiert, wie wir Pädagoginnen die Kinder auf
das Lernen in der Volksschule vorbereiten, damit der Übergang vom Kindergarten
in die Schule für das Kind stressfrei und mit positiven Gefühlen gelingen kann."
Exkursionen der 5. BAKIP
Am 12. und 13. November 2008
unternahmen die Schülerinnen der 5. BAKIP in zwei Gruppen Ausflüge zur
Lebenshilfe und zum SOS-Kinderdorf.
Im Malatelier der Lebenshilfe in Steyrermühl betreute sie der Maltherapeut
Ferdinand, mit dem sie frei und zur Musik malen konnten. Partnerübungen und –massagen,
blindes Malen mit Schokolade und ein großes Gemeinschaftsbild standen ebenso auf
dem Programm wie Malen mit Naturmaterialien wie Eisenstaub, Asche und
Ziegelstein. In der entspannten Atmosphäre konnten sie ihrer Kreativität freien
Lauf lassen – die Zeit verging viel zu schnell!
Im SOS-Kinderdorf in Altmünster wurden die SchülerInnen von Frau Lammer über das
allgemeine Konzept des Kinderdorfes informiert und es wurde erklärt, wofür die
Einrichtungen SIMBA (akute Krisenprävention), Tabaluga (Möglichkeit zur
Rückführung in die Familien) und auch die Kinderdorfmütter verantwortlich sind.
Eine Führung durch die verschiedenen Institutionen, in denen viele Fragen
gestellt werden durften, gab einen Einblick in die Arbeit der SozialpädagogInnen
im Dorf. Betroffen über die Situation der Kinder, aber froh, dass es solche
Einrichtungen gibt, fuhr die Klasse mit den Betreuungslehrerinnen Frau Mag.
Regina Pillichshammer, Frau Brigitte Merlotti und Frau Mag. Angelika
Mittendorfer, die ihnen diese wertvolle Erfahrung ermöglicht hat, nach Hause.
Vortrag Kinderhospiz
Für den 14. November engagierte Mag. Ruth
Winter Herrn Peter Kai zu einem Vortrag für ihre HLW-Klassen, die sie in
Religion unterrichtet, über das Kinderhospiz in Stegersbach im Burgenland.
Sowohl die Schüler/innen als auch die begleitenden Lehrer/innen waren sehr
beeindruckt über das, was sie dabei erfuhren. Lange Zeit war Herr Kai
Krankenhausseelsorger im AKH Wien und im St. Anna Kinderhospital gewesen, dann
hat er gemeinsam mit einer Kollegin das Kinderhospiz „Sternthalerhof" in
Stegersbach aufgebaut. Das ist ein Ort, an dem Familien mit unheilbar kranken
Kindern Therapie und Entspannung genießen können, während in der Zwischenzeit zu
Hause versucht wird, alles in die Wege zu leiten, damit dort ein normales
alltägliches Leben möglich wird.
Auch Familien, die in einer Trauerphase stehen, die schwere Krankheiten und
Traumata zu bewältigen haben, sind angesprochen.
Der Verein kommt ohne staatliche Subventionen aus, er funktioniert
ausschließlich auf Spendenbasis. In diesem Sinne wurden die Lotoskerzen des
AGORA-Vereins – Verein zur finanziellen Unterstützung des Kinderhospizes – an
der Schule verkauft. Der gesamte Reingewinn des Kerzenverkaufs (ca. 280 Euro)
kommt dem Kinderhospiz zugute.
Da das Kinderhospiz im nächsten Jahr übersiedelt und sich vergrößert, haben wir
die Gelegenheit, mit einer Klasse im Rahmen eines fachübergreifenden Projektes
in den Fächern Religion und Kreatives Gestalten das Kreuz der neuen Kapelle zu
gestalten.
GIS-Day
Am 19. November fand der alljährliche GIS Day statt und deshalb fuhren die 2.HLW A und B mit dem Zug nach Salzburg ins TechnoZ. Dort konnten die Schülerinnen selber am Computer mit Satellitenbildern arbeiten und außerdem wurde ihnen ein Überblick über die Zukunft mit dem GeoWeb 2.0 gegeben. In diesem Webstandard soll die Möglichkeit geschaffen werden auch selbst an der Gestaltung unserer Umwelt mitzuwirken. Zum Schluss fand ein weiterer Workshop statt, bei dem sie auf spielerische Weise die Funktionsweise standortbasierter Technologien näher kennen lernten. Um etwa 15 Uhr brachen sie wieder nach Hause auf. Es war ein lehrreicher Ausflug und ein einmaliges Erlebnis – dank der Initiative von MMag. Peter Atzmanstorfer.
Vortrag Gebietskrankenkasse
Dr. Sabine Winsauer lud für den 20. November wieder Herrn Gerald Macho vom Forum Geundheit der OÖ Gebietskrankenkasse in die 3. FW ein. Von seinem ausgezeichneten Vortrag über die Sozialversicherungen können die Schülerinnen im Berufsleben bald sehr gut profitieren.
Englisch-Theater
Am 27. November führte das „Vienna’s English Theatre" für sieben Klassen der 1. bis 3. Jahrgänge das Stück „Little Girl lies" auf, bei dem es um typische Tennager-Probleme ging. Das Stück wird zu einem späteren Zeitpunkt für weitere sechs Klassen der Mittelstufe wiederholt.
Pädagogischer Tag der Lehrer/innen
Während die Schüler/innen ihren ersten schulautonomen freien Tag genießen konnten, trafen sich die Lehrer/innen zum alljährlichen pädagogischen Tag. Am Vormittag drehte sich alles um QIBB, um die Weiterarbeit an den Vorhaben im Rahmen der „Qualitätsinitiative Berufsbildung". Da wir in diesen Jahren als Schwerpunkt die „Individualisierung des Unterrichts" haben, hat uns Mag. Elisabeth Kossmeier von der Pädagogischen Hochschule Linz zu diesem Thema sehr wertvolle und lebendige Impulse gegeben. Am Nachmittag haben wir in Gruppen verschiedene Aktivitäten zu unserem Jubiläumsjahr „50 Jahre Don Bosco Schulen in Oberösterreich" vorbereitet.
Adventkalender Pfarrhof Vöcklabruck
Schülerinnen der 5. HLW/B haben auch heuer
wieder – wie es in den letzten Jahren bereits zur Tradition geworden ist – drei
große Bilder für den Adventkalender der Pfarre Vöcklabruck gestaltet. Die Themen
der Fensterbilder, die mit Acrylfarben gemalt sind, lauten: "Abraham", "Maria am
Brunnen" und "Vier Adventkerzen".
Ab 1. Adventsonntag wird im Innenhof des Pfarrhofes täglich am Abend (18 Uhr 15)
ein Fenster im Rahmen einer kleinen Feier geöffnet.
* Unter dem Thema „Leben in Fülle" stand das heurige besinnliche Beisammensein der Ehemaligen vom 7. und 8. November 2008 bei den Don Bosco-Schwestern in Vöcklabruck. P. Hans Schwarzl SDB und Ingrid Greimer führten uns durch diese Stunden. Mit dem Bild vom „Trotzdem Baum" (ein Baum, der trotz widriger Umstände und einer teilweisen Entwurzelung austreibt und weiterlebt) und den Bildern von Lebenssituationen wurden die Teilnehmer/innen eingestimmt. Freude, Leid, Trauer, eine verschlossene Tür, Lachen, Babybauch, Familie, Scherben, usw. - viele Situationen kamen zur Sprache. Es wurde getanzt, gesungen, gelacht, über Texte gesprochen, Worten gelauscht, Gedanken ausgetauscht. Auch für Zeiten der Stille war Platz um Innehalten, sich zu öffnen für neue Gedanken, sich öffnen und um sich wieder mehr bewusster zu werden, welches wunderbare Leben in Fülle uns geschenkt wurde und wird.
* Salesianerpater Dr. Bernhard Maier setzt sich seit vielen Jahren für die spirituelle Begleitung von Österreichs Spitzensportlern ein- Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) zeichnet bei der "BSO Sport Cristall Gala 2008" verdiente FunktionärInnen, TrainerInnen, BetreuerInnen mit der Überreichung von Cristallen aus. P. Bernhard Maier SDB wurde am 14. November 2008 in der Kategorie "Top-Sportbotschafter des Jahres" zum Sieger gekürt.
* Vom 18. September bis zum 15. November 2008 fand in Rom das 22. Generalkapitel der Don Bosco-Schwestern statt. Die 193 Delegierten aus allen fünf Kontinenten suchten Antwort auf die drängende Frage, welche konkrete Gestalt die Liebe zu den Kindern und Jugendlichen heute annehmen muss. Als Vertreterinnen der österreichischen Provinz waren Provinzialin Sr. Maria Maxwald und Sr. Maria Maul anwesend. Die Schwestern wählten die Französin und ehemalige Missionarin Sr. Yvonne Reungoat zur neuen Generaloberin.
* Interessierte aus ganz Österreich kamen am Sonntag, dem 16. November 2008 in Salzburg zum VIDES-Treffen zusammen. Zeit für persönliche Gespräche, Austausch von praktischen Empfehlungen, Kennenlernen sowie umfassende Erläuterungen zu VIDES-Einsätzen standen auf dem Programm. Sophie und Alexandra berichteten über ihren 8-monatigen Einsatz bei einer Don Bosco-Schwesterngemeinschaft in der Dominikanischen Republik; Rosanna und Elisabeth aus Bayern sind im Sommer nach sechs Monaten aus Dilla (Äthopien) zurückgekehrt; Tomas, 19, aus Oberhofen wird seinen Zivilersatzdienst in Panama absolvieren.
VIDES-Treffen finden vierteljährlich statt, das nächste ist am 8. März 2009 in Salzburg. Um Voranmeldung wird gebeten: vides.austria(at)donbosco.at; www.vides.at.
* Vierzehn pädagogische MitarbeiterInnen aus allen drei Stamser Einrichtungen (Kindergarten, Mädchenheim, Sozialpädagogische Wohngemeinschaft Laura) trafen sich am Freitag, dem 21. November 2008 zur gemeinsamen Fortbildung. Das Thema des Treffens lautete: „Erziehen wir mit dem Herzen Don Boscos – Das Präventivsystem". Oberin Sr. Regina Maxwald FMA freute sich über das große Interesse und betonte die Wichtigkeit der Vertiefung in die salesianische Pädagogik und dass es alle im Haus braucht, um salesianische Atmosphäre spürbar werden zu lassen. Aufgrund der Wichtigkeit und auch des großen Interesses wird es in Zukunft in Stams pro Semester eine derartige Salesianische Fortbildung geben.
* Über sechzig Mädchen und Buben trafen sich am Samstag, dem 29. November 2008 in der Linzer Don Bosco Pfarre, um eine ganz besondere Aktion zu starten: " Ein Stern - Zeichen der Liebe". Das Pfarrzentrum verwandelte sich unter der Leitung von Sr. Veronika Sturm in eine große Bäckerei. Stundenlang wurde unter fachkundiger Anleitung von den Kindern gewalkt, Sterne ausgestochen, verziert, glasiert und bestreut. Das ganze Pfarrzentrum wurde vom Duft der Lebzeltsterne erfüllt. Die Kinder haben sich vorgenommen, alle einsamen und alten Leuten in der Pfarre, vor allem in unserem Seniorenzentrum, zu besuchen und als kleine Weihnachtsüberraschung einige wohlschmeckende Sterne mitzubringen. Zweihundert Leute standen auf dem Besuchsprogamm.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Im heurigen Jahr kam die CD „Das Motto – Hot coffee" heraus, mit Liedern, die von Christoph Muß und teilweise Melanie Doppler aus der 4. BAKIP B getextet und von Melanie gesungen wurden. Der Refrain des Liedes „Himmel über uns" ist besonders schön:
„Der Himmel über uns,
egal, welchen Weg wir geh’n,
wo immer wir steh’n,
eines bleibt, es bleibt
und es ist für die Ewigkeit,
der Himmel über uns."
Dass dieser Himmel auch immer wieder über unserer Schule aufgeht, das wünschen wir euch und uns!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
In diesem Jahr konnten wir den Advent in
voller Länge in der Schule erleben, denn seit längerer Zeit haben wir wieder bis
zum 23. Dezember Schule. Das gab auch Gelegenheit, diese vorweihnachtliche Zeit
– trotz aller Schularbeiten und Prüfungen – sehr intensiv zu erleben.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Als Vertretung für Mag. Simone Reiter bzw.
Mag. Susanne Nussbaumer unterrichten nun Mag. Renate Loidl und Mag. Martina
Danzer Bewegung und Sport in HLW und BAKIP.
Der Landesschulrat gratulierte Mag. Ulrike Haas zu Ihrem 25-jährigen
Dienstjubiläum: „Sie leisten mit Ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag für
das oberösterreichische Bildungswesen und gestalten damit auch die Zukunft
unserer Jugend in positiver Weise mit." Wir schließen uns dieser Gratulation
sehr herzlich an!
StR Sr. Ida Jank, unsere langjährige Fachvorständin, verabschiedeten wir
anlässlich ihrer Pensionierung anschließend an die vorweihnachtliche Feier am
22. Dezember mit einer Feier im Festsaal.
Adventliches
Adventliche Stimmung wurde heuer wieder in
ganz besonderer Weise durch die wunderschöne adventliche Dekoration im
Eingangsbereich und im Aufgang Richtung Kapelle und Konferenzzimmer geschaffen.
Die angezündeten Kerzen in der Früh schufen nicht nur eine sehr schöne,
besinnliche Atmosphäre, sondern wiesen auch den Weg zur täglichen stillen Zeit
und adventlichen Besinnung vor Unterrichtsbeginn in der Kapelle. Allen
LehrerInnen, vor allem FV Dipl.-Päd. Christine Lahninger, und allen Schwestern
des Hauses, die sich dafür engagiert haben, ein sehr herzliches Danke!
SCHILF: Lernplattform „Moodle"
Am 1. und 2. Dezember bot MMag. Peter Atzmanstorfer je eine schulinterne LehrerInnenfortbildung zum Thema „Moodle" an. Sehr kompetent führte er uns in die Möglichkeiten ein, die diese Lernplattform des education-highways im Internet bietet.
Vorträge: Jugendschutz, Drogen
Auf Einladung von Dr. Sabine Winsauer sprach Frau Elisabeth Sturm von der Jugendservicestelle Vöcklabruck am 4. Dezember zur EWF über das Jugendschutzgesetz und anschließend zur 3. FW über das Thema Drogen. Für die Schüler/innen waren beide Vorträge sehr interessant und wertvoll.
Exkursion nach Salzburg
Die von Mag. Brigitte Benedukt und Dr. Philippe Patry organisierte Exkursion der 5. HLW A und B am 9. Dezember führte zur Philosophischen Fakultät der Universität Salzburg. Am Vormittag stellte sich ein Professor zur Diskussion mit den Schülerinnen zur Verfügung. Er informierte u. a. über die Berufsaussichten von Philosophen, die interessanterweise aufgrund ihrer Fähigkeit zu vernetztem Denken auch in der Wirtschaft eingesetzt werden können. Anschließend daran gab’s Information über das Studium generell von einem Vertreter der ÖH. Nach dem Besuch des Christkindlmarktes in der Mittagspause konnten die Schülerinnen die Vorlesung „Einführung in die Philosophie" von Prof. Edgar Morscher hören, der sehr aufmerksam auf die Gäste aus Vöcklabruck einging. Inhaltlich ging es bei dieser Vorlesung um die Wahrheit.
Adventsingen
Am Freitag, 12. Dezember, fand in der Dörflkirche Vöcklabruck wieder das Adventsingen der Don Bosco Schulen statt. Unter der bewährten Leitung von Mag. Christine Zeppetzauer boten der Schulchor, das Vokalensemble der HLW und der BAKIP, sowie der Don Bosco Projektchor (bestehend aus Eltern, LehrerInnen und Freunden) ein abwechslungsreiches Programm aus traditionellen und modernen Adventliedern und Gospels. Besinnliche Texte rundeten den stimmungsvollen Abend ab. Anschließend konnten sich die zahlreichen Besucher mit heißen Raclette-Broten, Glühwein und alkoholfreiem Punsch stärken. Der Erlös dieser gelungenen Veranstaltung kommt der Partnerschule der Don Bosco-Schwestern in Albanien zugute. Insgesamt wurden 565 Euro für das Albanienprojekt gespendet. Ein besonders herzliches Danke allen mitwirkenden Schülerinnen, Eltern und LehrerInnen, vor allem aber der Initiatorin Mag. Christine Zeppetzauer!
Golden Girls - Der Oscar geht an uns!
Christina Schernberger und Michaela Werner von der 5. BAKIP berichten vom Maturaball: „Am 13. 12. 2008 fand der alljährliche Maturaball der Abschlussklassen der HLW und BAKIP statt. Zu unserem Stolz war es der erste alleinige Don Bosco-Ball im Toskana Congress Gmunden. Das Motto ‚Golden Girls- Der Oscar geht an uns!’ diente als roter Faden, der sich durch den ganzen Abend zog und unseren Gästen einen aufregenden Abend bot. Teil dieser Gestaltung war auch unsere Mitternachtseinlage, die mit einem aufwendig gedrehten Film sowie Tanzeinlagen und einer ‚Stomp’-Kostprobe den Höhepunkt des Abends darstellte. Bis zu diesem Highlight fand man im Programm natürlich auch das traditionelle Auftanzen sowie eine musikalische Darbietung an der Schülerbar. Für beschwingte Töne sorgten im Saal die ‚Tower’d Camels’ und für ausgelassene Partystimmung im Johann-Orth-Saal ‚DJ suxxess & a.l.l.s.t.a.r.s’. Bei der Aftershow- Party im ‚HaiLife’ in Lenzing wurde danach noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Der Ball war ein voller Erfolg!" Wir freuen uns mit den Maturakandidatinnen – dem letzten Jahrgang mit nur Mädchen, eben „golden girls" – über das gelungene Ballereignis!
Naturkosmetik
Schülerinnen der 3. BAKIP berichten: „’Naturkosmetik’, dieses Thema griff Frau Mag. Johanna Rabl im Rahmen des Biologie- und Chemie-Unterrichtes auf. Ein brisantes und hochinteressantes Thema ;-) für uns Schülerinnen der 3. BAKIP, mit dem Frau Rabl uns sehr begeistern und zum aktiven und engagierten Mitmachen motivieren konnte. An zwei Vormittagen im Dezember stellten wir mithilfe von Dipl.-Päd. Gertrude Meisinger Badesalz, Lippenpflegestifte mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, eine Handcreme und unterschiedliche Seifenvariationen her, die wir anschließend am 16. Dezember in den Pausen an Schüler/innen und Lehrer/innen verkauften. Für diese außergewöhnliche und vielseitige Unterrichtsgestaltung möchten wir uns sehr herzlich bei unseren beiden Lehrerinnen Frau Rabl und Frau Meisinger bedanken."
Weihnachtsfeier der Palliativstation
Davon erzählen Julia Friedrich, Julia Staufer,
Melanie Aigner, Nina Widerkehr:
„Bereits zum zweiten Mal, am 16. Dezember 2008, veranstaltete die
Palliativstation des LKH Vöcklabruck ihre Weihnachtsfeier an den Don Bosco
Schulen.
Zu Beginn gab es eine vorweihnachtliche Feier in der Kapelle, bei der ein Teil
des Schulchores unter der Leitung von Frau Mag. Christine Zeppetzauer die Feier
mit Liedern umrahmte. Anschließend wurden die Gäste in der Bar mit einem
Aperitif in Empfang genommen. Sie wurden mit einem 4-gängigen Menü, das von der
4. HLW/A mit Unterstützung von Dipl.-Päd. Waltraud Pohn zubereitet wurde,
verwöhnt. Die Serviceleitung hatte Frau Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger übernommen.
Für die Gäste war es ein angenehmer weihnachtlicher Abend, an dem das Personal
der Station für kurze Zeit dem Alltag entfliehen konnte.
Wir Schülerinnen der 4. HLW konnten einige wertvolle Erfahrungen für die
bevorstehende Vorprüfung zur Diplom- und Reifeprüfung machen."
Ein großes DANKE an die 4. HLW A und den beteiligten Lehrerinnen für die tolle
Durchführung der Veranstaltung! Ihr habt einen ganz professionellen Beitrag zur
Öffentlichkeitsarbeit geleistet!!!!!
„Gutes Benehmen wieder gefragt"
An zwei Halbtagen – am 18. und 22. Dezember –
wurde das schon zur Tradition gewordenen Projekt: „Gutes Benehmen wieder
gefragt" als Kooperation zwischen der HAK und den DBS Vöcklabruck durchgeführt.
Zu Beginn wurden die Gäste mit den wichtigsten Verhaltensregeln für ein
Geschäftsessen vertraut gemacht. Anschließend durften sich die SchülerInnen auf
ein 4-gängiges Menüs mit erstklassigem Service freuen. Verwöhnt wurden die
SchülerInnen der 1. HAK an diesen Tagen von Schülerinnen der 3. HLW A und B.
Für beide Schultypen ist diese Veranstaltung ein großer Gewinn. Es ergibt sich
eine konkrete Übungssituation in Küche, Service und vor allem im Gegenstand
Gästebetreuung.
Danke an Frau Dipl.-Päd. Wallner Marina für die Organisation und allen
ERWH-Lehrerinnen der 3. HLW für die großartige Durchführung!
„DBS bringt LFS zum Kochen"
Verena Lechner aus der 3. FW gibt einen
kleinen Einblick in diese interessante Initiative:
„Am 17. Dezember war es endlich soweit. Wir aus der 3. Klasse der Fachschule
Vöcklabruck luden die 3. Klasse der Landwirtschaftsschule ein, um mit uns einen
lustigen Projekttag zu verbringen. Wir begannen mit einer Präsentation über
‚Gutes Benehmen’. Danach wurden die Burschen alphabetisch den jeweiligen Mädls
zugeordnet. Gekocht wurde ein 4-gängiges Menü in Lederhose und Dirndl.
Das Menü war sehr vielfältig, angefangen von der kalten Vorspeise über die
gebratenen Truthahnröllchen bis hin zum Moor im Hemd als süßem Abschluss.
Nach dem Kaffee ergriff der Direktor der Landwirtschaftsschule das Wort und
bedankte sich recht herzlich bei den Lehrerinnen Frau Dipl.-Päd. Christine
Hörtenhuber und Frau FV Dipl.-Päd. Christine Lahninger für die tolle
Organisation.
Beim späteren gemeinsamen Abwaschen und Verräumen konnten einige kleinere
Katastrophen und lustige Episoden nicht verhindert werden. Laut Nachforschungen
der Lehrerinnen wurden auch Handynummern ausgetauscht.
Vor der Verabschiedung wurden noch die Schnappschüsse des Tages als Diashow
präsentiert. Die Worte des Klassensprechers der Landwirtschaftsschule beendeten
dann diesen tollen und vor allem lustigen Tag.
Wir hoffen, dass die Gegeneinladung der Landwirtschaftsschule eingehalten wird
und wir uns dann bei ihnen an der Schule wieder sehen."
„Zum Traktorfahren", wie der Direktor der Landwirtschaftlichen Fachschule beim
vorweihnachtlichen Treffen der DirektorInnen der Vöcklabrucker Höheren Schulen
meinte!
WAS SICH IN DER DON BOSCO-FAMILIE TUT ...
* In einer Feier mit Erzbischof Alois Kothgasser SDB legten drei neue Salesianische Mitarbeiterinnen am 7. Dezember 2008 in Seekirchen am Wallersee ihr Versprechen ab. Ziel ist es, dass die ersten Salesianischen Mitarbeiterinnen in der Erzdiözese Salzburg bald ein eigenes Ortszentrum errichten können.
* Am Donnerstag, den 11. Dezember 2008 präsentierte „Jugend Eine Welt" gemeinsam mit dem Bankhaus Jungholz den Don Bosco Ethik-Fonds „Don Bosco fructus omnibus". In den vergangenen Monaten entwickelte das entwicklungspolitische Hilfswerk „Jugend Eine Welt" gemeinsam mit dem österreichischen Bankhaus Jungholz und der Rating-Agentur „oekom research AG" ein Finanzprodukt, das der wachsenden Nachfrage nach Geldanlagen, die einen positiven Beitrag zum Zusammenleben der Menschen leisten, entgegenkommt. Mit diesem ethischen Investmentfonds verfolgt „Jugend Eine Welt" das Ziel einer über die bestehenden Kinder- und Jugendprojekte hinausgehenden doppelten Förderung seiner Arbeit: Einerseits soll damit für Anlegerinnen und Anleger eine Möglichkeit geschaffen werden, die Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher auch in der konkreten Geldanlage umzusetzen. Andererseits fließen 0,25%-Punkte der Fondsverwaltungsgebühr an die Organisation „Jugend Eine Welt" sowie deren Projekte. Der Fonds eignet sich für Anlegerinnen und Anleger, die eine Kapitalanlage auf Basis ethischer Kriterien in Aktien und Anleihen planen, eine moderate Anlegerrendite erwarten, sich des generellen Risikos von Kapitalmarktanlagen bewusst sind und das Risiko starker Verluste vermeiden wollen (z.B. Diözesen, Klöster, kirchennahe Institutionen, Orden, Stiftungen, NGOs sowie private Anlegerinnen und Anleger). Auf der Basis eines von „Jugend Einer Welt" und Partnern entwickelten Kriterienkatalogs werden von der „oekom research AG" jene Unternehmen und Staaten ausgewählt, in die ethisch verantwortlich investiert werden kann. Die Liste dieser Unternehmen wird regelmäßig aktualisiert und bildet die Grundlage für die finanztechnische Auswahl durch die Experten des Bankhauses Jungholz.
Der Fonds verfügt über einen unabhängigen Ethik-Beirat, der sich in der Regel zweimal pro Jahr trifft und dazu beiträgt, die Qualität des ethischen Auswahlprozesses zu sichern. Der Ethik-Beirat, dem auch Provinzialin Sr. Mag. Maria Maxwald angehört, ist somit einerseits ein kritisches Kontrollorgan, das zur Qualitätssicherung beiträgt, und andererseits ein Beratungsgremium, das die Weiterentwicklung des Konzeptes des Don Bosco Ethik Fonds begleitet. Eine solche mögliche Weiterentwicklung betrifft den aktiven Dialog mit Unternehmen. Dabei geht es darum, Unternehmen zu Veränderungen in ihrer Geschäftspolitik zu bewegen. Die Chancen, nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern darüber hinaus bei Unternehmen auch wirkliche Verbesserungen im sozialen und ökologischen Bereich zu erzielen, sind beim Engagement sehr hoch.
* Der Jugendchor der Salesianerpfarre Timelkam veranstaltete erstmals mit dem Chor der Musikhauptschule Timelkam ein gemeinsames Adventsingen. Viele junge Menschen gaben dabei besinnliche Adventlieder zum Besten, weitere Mitwirkende waren eine Bläsergruppe und die Stub`nmusi der Musikhauptschule Timelkam. Auch ein Hirtenspiel wurde durch die Hauptschüler aufgeführt.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Bei der vorweihnachtlichen Feier für die Lehrerinnen und Lehrer am 22. Dezember verwendeten wir Texte aus dem Buch „Licht, das uns erschien" von Severin Schneider OSB und Wim van der Kallen. Der folgende Text lädt ein, im „Christ-Kind" den einfachen „Gott mit uns" zu entdecken.
Gott ist einfach,
so einfach, dass er ein Kind
Gott ist einfach.
Er ist bei uns wie ein Kind in der Familie,
wie ein Wallfahrer in der Pilgergruppe,
wie ein Gast bei der Hochzeit,
wie ein Trauernder
um einen lieben Menschen,
wie ein Helfender unter Notleidenden,
wie ein Verzeihender unter Schuldigen,
wie ein Antwortender unter Fragenden.
Gott ist so einfach,
dass er sagen konnte:
Was ihr einem der Geringsten
getan habt,
das habt ihr mir getan.
In diesem Sinn wünschen wir allen Frohe Weihnachten, erholsame und schöne Weihnachtsferien und ein gesegnetes Neues Jahr!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Die Don Bosco-Familie feiert das
Jahr 2009 als Jubiläumsjahr und auch wir als Don Bosco Schulen feiern in diesem
Kalenderjahr unser 50-jähriges Bestehen. Feste und Feiern brauchen viel
Vorbereitungsarbeit, trotzdem steht der „ganz normale Unterricht" mit all den
interessanten Initiativen und Aktivitäten innerhalb desselben im Vordergrund.
Hier wieder ein kleiner Einblick in das, was sich im Jänner getan hat.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Don Bosco-Kindergarten
Im Schuljahr 2008/09 startete das gesamte Team des
Übungskindergartens mit der Konzeptionsentwicklung, die ein spiralförmiger
Arbeits- und Entwicklungsprozess ist und somit nie ganz abgeschlossen sein wird.
Die Kindergartenpädagoginnen berichten über diese Arbeit:
„Vom gesamten Team erfordert dies ein hohes Maß an Engagement. In Sammel-,
Diskussions- und Kompromissarbeit, Elternbefragungen und Teambesprechungen
versuchen wir, ein Profil unserer Einrichtung zu erstellen. Wir überprüfen dabei
unsere bisherige Arbeit, greifen unbeantwortete Fragen auf und suchen nach
Antworten.
Es ist uns wichtig, dass die Konzeption ein Spiegel unserer realen Arbeit ist,
die von allen Teammitgliedern erarbeitet und getragen wird und somit auch
verbindlich ist.
Gleichzeitig entwickeln wir für unsere pädagogische Arbeit einen ‚roten Faden’.
Verbindlichkeiten werden schriftlich fixiert und sind daher nachprüfbar. Durch
die Erarbeitung einer Konzeption werden unter anderem Kompetenzen und Befugnisse
geklärt und wir erkennen die unterschiedlichsten Qualifikationen im Team.
Den Kindern bietet dieser Rahmen Sicherheit und Orientierung. Aufgrund der
Transparenz unserer
Neues aus dem Schulrestaurant
Seit Oktober gibt es ca. einmal im Monat einen Serviceeinsatz
im Schulrestaurant.
Die Schülerinnen der 2. Klasse FW verwöhnen die Mittagsgäste in der Zeit von
11:30 bis 12:30 Uhr mit einem gehobenen Restaurantservice.
Es können somit erste wertvolle Erfahrungen in Gästebetreuung und Gästeberatung
gemacht werden. Das Erfahrungsgebiet reicht von der Begrüßung, über die
Platzierung des Gastes und gekonntes Service bis zum Inkasso und zur korrekten
Verabschiedung.
Die 2. FW freut sich, wenn die Angebote gut angenommen werden und viele
Mittagsgäste der Einladung folgen. Die Nervosität vor dem Service legt sich
immer mehr, heißt es doch "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". Wir
freuen uns alle über den gelungenen Start zur „Qualitätsinitiative
Schulrestaurant"!
Vortrag vom Frauenhaus Vöcklabruck
Schülerinnen der 3. FW berichten:
„Am Donnerstag, 15. Jänner 2009, besuchte uns Frau Mag. Elisabeth Fahrnberger
vom Frauenhaus Vöcklabruck in unserer Schule. Sie informierte uns über das Thema
häusliche Gewalt, denn es gibt sehr viele Frauen und Kinder, die darunter
leiden. Gewalt kann in vier Bereiche gegliedert werden: Psychische Gewalt,
ökonomische Gewalt, sexuelle Gewalt, körperliche Gewalt. Nach der ausführlichen
Besprechung des Themas, spielten vier Schülerinnen aus unserer Klasse eine
Gewaltszene nach. Hierbei ging es um eine Familie mit zwei Kindern. Der Vater
dieser Familie hatte schon öfters die Mutter und den Sohn geschlagen. In dieser
Szene ging es darum, dass der Sohn die Hausübung nicht verstand und die Mutter
ihm helfen wollte. Der Vater wurde dabei sehr aggressiv, wobei er mehrmals
versuchte, den Sohn sowie auch die Mutter zu schlagen. Wir haben diese Szene
öfters nachgespielt, wobei die Rollen ausgetauscht und Gedanken von den anderen
Mitschülerinnen eingebracht wurden.
Unsere Klasse fand diesen Vortrag sehr beeindruckend, wir haben hierbei sehr
viel für die Zukunft gelernt."
Tag der offenen Tür
Auch heuer gab es am Tag der offenen Tür wieder ein buntes Programm: Information über die einzelnen Schultypen, Treffpunkt Kulinarium (Buffet mit Speisen- und Getränkeangebot, Restaurantbetrieb, Cocktailbar; Einblick in die Aktivitäten vergangener Jahre zum Thema Ökofit; Fotodokumentation der albanischen Partnerschule; Präsentation der Kindergarten-, Früherziehungs- und Hortpraxis; Probe des Stückes „Ach du lieber Himmel" der 2. BAKIP, Chorprobe für den Don Bosco-Festgottesdienst; Tanzchoreografie, englische Spiele und Reime, Irish Songs, Musikeignungsprüfung als Testversuch, Blumen in Vasen arrangieren usw. Die gezählten 571 Besucher/innen honorierten in ihrem Feedback vor allem die ausgezeichneten Führungen durch die Schüler/innen! Die führenden Schüler/innen erhielten heuer erstmals bei der Information zu ihrer Führungstätigkeit auch Impulse zur professionellen Gästebetreuung – was sich bestens ausgewirkt hat! Herzlichen Dank allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern, die unsere Schule „mit Liebe und Kompetenz" präsentiert haben!
Coole Fachschule
Anlässlich des Tages der offenen Tür in unserem Jubiläumsjahr
„50 Jahre Don Bosco Schulen in Oberösterreich" wurden mehrere Artikel für die
Presse verfasst. Einer davon stellte die Initiative COOL vor. Hier der Wortlaut
des Pressetextes:
„Mit COOL – dem Modell des Cooperativen Offenen Lernens – erhöht die Fachschule
für wirtschaftliche Berufe die Attraktivität ihres breitgefächerten Angebotes.
Dieses Lernmodell, das darauf abzielt, die Eigenständigkeit der Schüler/innen zu
fördern, soll schrittweise auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereiten,
indem neben Individualität und Teamfähigkeit auch das Selbstvertrauen gefördert
wird. Das Konzept leitet in erster Linie zur Eigenverantwortung für den
persönlichen Lernfortschritt an, indem die Schüler/innen lernen, ihre Ziele in
eigenständiger Arbeit zu erreichen. Das Arbeitstempo bestimmen die Schüler/innen
selbst. Sie entscheiden auch, welchen Arbeitsauftrag sie wann erledigen, wobei
keine Unterlagen nach Hause mitgenommen werden.
Die Individualisierung des Unterrichts erfolgt durch das Eingehen auf den
Einzelnen in diesen Arbeitsphasen. Die Schüler/innen bestätigen mit ihrer
Unterschrift, dass sie die Aufträge verstanden haben, und übernehmen ab diesem
Zeitpunkt die Verantwortung für ihr Arbeiten.
Die Lehrpersonen werden zu Begleiterinnen und Begleitern des Lernprozesses, sie
achten auf die Einhaltung der Rahmenbedingungen und stehen als Berater und
Experten zur Verfügung. In diesem Konzept bildet die Termintreue ein zentrales
Kriterium, um die Schüler/innen auch zu einem effektiven Zeitmanagement
anzuleiten und ihnen Zeitdruck zu nehmen. Neben diesen Fertigkeiten wird auch
der Aspekt des sozialen Lernens entsprechend gefördert und die Motivation durch
individuellen Lernfortschritt aufrechterhalten. Das heißt, diese Unterrichtsform
fördert die Freude und den Spaß am Lernen.
Familienstammbaum
Eine Schülerin der 5. BAKIP erzählt:
„Im Zuge des Seminars „Organisation, Management und Recht" erstellte die 5.
BAKIP bei Frau Prof. Dr. Winsauer-Klika einen Familienstammbaum. Dabei
entstanden die verschiedensten Formen. Manche beschränkten sich lediglich auf
die gerade Linie und andere erfassten die gesamten Verwandten. Dadurch
tapezierten wir vorübergehend den Gang vor unserer Klasse mit den meterlangen
Stammbäumen. Sehr interessant war, wie weit die einzelnen zurückforschen
konnten. Manche von uns schafften es sogar bis ins 17. Jahrhundert und das ist
wirklich erstaunlich. Der Aufwand der Erstellung eines Stammbaums ist natürlich
sehr groß und auch umfangreich, doch das Wühlen und Durchforschen von alten
Dokumenten und Fotos hatte eine ganz eigene Faszination. Ein Familienstammbaum
stellt etwas ganz Besonderes dar und ist auch sehr wertvoll für jede/n
Einzelne/n."
Kindergartenblockpraxis in Deutschland
Stefanie Krenn und Anja Moser aus der 4. BAKIP A berichten:
„In diesem Jahr wurde uns die Möglichkeit geboten, ein Auslandspraktikum zu
absolvieren. Ohne lange zu zögern machten wir uns auf die Suche nach einem
geeigneten Praxisplatz in Deutschland und wurden auch sehr schnell fündig.
Beckum – eine kleine Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen – wurde zu unserem
Ziel.
So traten wir also am 14. Jänner 2009 unsere Reise an, die bis zum 30. Jänner
dauerte.
Im katholischen Kindergarten St. Martin wurden wir herzlich aufgenommen und in
den Kindergartenalltag integriert. In den zwei Wochen unseres Praktikums
beschäftigten wir uns mit dem Thema „Die Welt, in der ich lebe". Dabei brachten
wir den Kindern mit gezielten Angeboten und Impulsen im Freispiel auch unser
Österreich näher.
Das Auslandspraktikum hat uns eine Menge Freude bereitet und auch große
Erfahrungsräume geschaffen und ist daher sehr zu empfehlen."
Kindergartenblockpraxis in Albanien
Eine interessante Auslandserfahrung im Rahmen der Blockpraxis
machten auch Verena Offenberger, Johanna Kaiser und Nicole Lenglacher aus der 4.
BAKIP A:
„Vom 16. bis zum 30. Jänner 2009 absolvierten wir ein zweiwöchiges Praktikum im
Kindergarten der Don Bosco-Schwestern in Shkodra.
Mit dem Flugzeug in Tirana gelandet, wurden wir schon herzlich von einer Don
Bosco Schwester empfangen. Sie brachte uns in das eineinhalb Stunden entfernte
Shkodra. In dieser Zeit erzählte sie uns viel über das Land, die dort lebenden
Menschen und deren Kultur. Die Informationen waren sehr hilfreich für uns – so
konnten wir uns ein besseres Bild von dem uns noch unbekannten Land Albanien
machen.
In jeder Hinsicht wurde unsere Erwartung übertroffen, die wunderschönen
Landschaften und die freundlichen, hilfsbereiten Menschen haben uns sehr
imponiert.
An den Wochenenden unternahmen die Schwestern mit uns verschiedene Ausflüge
(Thales am Meer, Hauptstadt Tirana, Stadtführung und Burgbesichtigung in Shkodra),
so lernten wir das Land noch besser kennen. Während der Woche besuchten wir den
Kindergarten, der ebenfalls von den Schwestern geleitet wird. Sehr herzlich
wurden wir von allen aufgenommen, als wären wir schon immer dort gewesen. Mit
den Kindern arbeiteten wir viel im kreativen Bereich, da wir erkannten, dass
dies den Kindern große Freude bereitete und wir dabei kaum Probleme mit der
Verständigung hatten. Außerdem wurde viel getanzt und gesungen und es wurden
verschiedene deutschsprachige Klatschspiele ausprobiert.
Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und wir erkannten, wie sehr uns der
Kindergarten schon ans Herz gewachsen war. Nicht nur uns, auch den
Kindergartenpädagoginnen, den Kindern und den Schwestern fiel der Abschied sehr
schwer.
Wir sind dankbar für diese wunderschöne Zeit in Albanien und all die neuen
Erfahrungen, die unser weiteres Leben prägen werden."
Wintersportwoche
Die Wintersportwoche unter der Leitung von Mag. Nicole Aichmayr von 26. bis 30. Jänner in Altenmarkt kommentieren die Schülerinnen der 1. BAKIP so: „War sehr lustig! – Teilweise anstrengend, doch der Zusammenhalt in der Klasse wurde sehr gestärkt!"
* Mehr als 300 Salesianer Don Boscos aus aller Welt, Don
Bosco-Schwestern und MitarbeiterInnen aus Don Bosco NGOs trafen sich von 2. bis
zum 6. Jänner 2009 in Rom zu einem internationalen Kongress unter dem Motto
"Das Präventivsystem und die Menschenrechte". Der Generalobere, Don Pascual
Chávez Villanueva, betonte in seiner Schlussrede die Bedeutung der
Menschenrechte für eine neue und sich den aktuellen Herausforderungen stellende
Sichtweise des präventiven Erziehungssystems Don Boscos. „Nur Bildung und
Erziehung kann eine neue Welt fördern, in der jeder Mensch, jeder Mann, jede
Frau und jedes Kind ein würdiges Leben in Frieden führen kann.", so Don Pascual
Chávez.
Don Bosco konnte noch nicht über die Menschenrechte sprechen, denn diese
rechtliche Kategorie gab es damals noch nicht. Indem er das Wohl und die
Bedürfnisse benachteiligter Kinder und Jugendlicher in den Mittelpunkt stellte,
war er aber ein Vorreiter vieler Aspekte, die heute in den Menschenrechten
definiert werden.
In zahlreichen Vorträgen, Präsentationen und Arbeitsgruppen reflektierten und
analysierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus knapp hundert Nationen
Zusammenhänge zwischen dem von Don Bosco geprägten präventiven Erziehungsstil
und den Menschenrechten. Im 60. Jubiläumsjahr der allgemeinen Erklärung der
Menschenrechte steht es um deren Einhaltung, insbesondere der Kinderrechte
schlecht: 170 Millionen Kinder arbeiten weltweit unter ausbeuterischen
Bedingungen. 150 Millionen sind chronisch unterernährt. 300.000 Kinder werden
als Kindersoldaten missbraucht. 15.000 Kinder sterben täglich weil sie arm sind
und 121 Millionen Kinder im Grundschulalter gehen nicht zur Schule. Die
Vereinten Nationen schenken der Bildungsarbeit im Bereich Menschenrechte im
aktuellen Jahr besondere Beachtung: Sie haben das Jahr 2009 zum Internationalen
Jahr des Menschenrechtslernens ausgerufen
Die Website www.donbosco-humanrights.org bietet als aktuelle
Online-Plattform zahlreiche Statements, Berichte und Filme zum Thema
Menschenrechte und Präventivsystem.
* Das Don Bosco Zentrum in Goma, Zufluchtsort für tausende Flüchtlinge aus der Krisenregion Nord-Kivu im Osten der Republik Kongo, wurde in der Nacht vom 14. auf den 15. Jänner von mehreren bewaffneten Männern angegriffen. Unklar ist, ob es sich bei den Tätern um Rebellen, Soldaten oder einfache Diebe gehandelt hat. Die Männer schlichen sich bis in das Wohnhaus der Patres und überwältigten sie. Dabei wurden Pater Firmin Kikoli und Bruder Alonso Honorato zusammengeschlagen und mussten medizinisch behandelt werden. Das 1981 gegründete Don Bosco Zentrum beherbergt eine Schule und ein großes Kinder- und Jugendzentrum, das viele Sozialdienste anbietet. Seit Oktober letzten Jahres arbeiteten die Don Bosco Patres und ihre MitarbeiterInnen jedoch an den Grenzen ihrer Belastbarkeit – zeitweise haben um die 5000 Flüchtlinge Schutz auf dem Gelände gesucht. Alle Salesianer sind sich jedoch einig, hier bleiben und weiterhin mit den verlassenen Kindern und Jugendlichen arbeiten zu wollen.
* Der HAK-Maturant Tomas Steinocher (19) aus Oberhofen/OÖ flog am 26. Jänner 2009 als VIDES-Auslandszivildiener nach Panama City in Zentralamerika. Assistent im Turnunterricht, das ist seine Aufgabe in einer Schule der Don Bosco Schwestern im Ort Arraijan. Als Teil der gewissenhaften Vorbereitung für den Einsatz verbrachte Steinocher zwei Wochen in einem Internat der Don Bosco-Schwestern in Stams. Arraijan hat 1.300 Einwohner und ist zwei Stunden von Panama City entfernt. In der „Escuela Bilingue Maria Auxiliadora" sind Spanisch und Englisch Unterrichtssprachen. Diese Sprachen spricht T. Steinocher fließend. Immerhin ist seine Mutter Spanierin, und Englisch lernte er schon im Herz-Jesu-Gymnasium in der Stadt Salzburg. Über einen ehemaligen Schulkollegen des Gymnasiums, der ebenfalls über VIDES den Zivilersatzdienst absolvierte, erfuhr er von der Einsatzstelle.
* Susanna Taborsky, Philipp Kuhlmann und Alois Pernsteiner legten am 24. Jänner 2009 im Don Bosco-Haus Wien ihr Versprechen als Salesianische Mitarbeiter ab. Mehr als 100 Don Bosco-Freunde kamen zur Festmesse, die Provinzial P. Rudolf Osanger SDB zelebrierte. Mit dabei waren Don Bosco-Schwestern, zahlreiche Salesianische Mitarbeiter (SMDB) und Ehemalige.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Zum Don Bosco-Monat passen sowohl Kinder als auch Humor. Daher hier einmal einige „einige Kostproben aus Kindermund", die die Don Bosco-Schwestern im Kindergarten in Klagenfurt haben zusammengestellt haben:
Man schmunzelt …
… wenn nachts der Mond zum Fenster „hereinschimmelt"
… wenn Kinder eine „kurzärmelige" Hose tragen
… wenn Kinder am liebsten Milchreis mit Apfelkompost essen
… wenn Pfirsiche wie Äpfel sind, nur mit einem Teppich drauf
… wenn der Papa im Krankenhaus am Fuß „repariert" wird
… wenn man die Brille beim Optimisten abholen muss
… wenn Adam und Eva in Paris lebten statt im Paradies
… wenn der Opa am Kopf barfuß ist
… wenn das schönste am Winter das Schneeballschlachten ist
In diesem Sinn wünschen wir uns allen viel Sinn für Humor!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der Februar stand ganz im Zeichen
der Feierlichkeiten zu unserem Jubiläum „50 Jahre Don Bosco Schulen in
Oberösterreich". Darüber hinaus gab es – obwohl der Monat durch die
Semesterferien ohnehin schon kurz ist – noch einige andere Veranstaltungen.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Willkommene Abwechslung im Unterricht gab es für einige
Klassen an der HLW. Zwei Studierende der „Pädagogischen Hochschule für
Ernährungspädagogik und Informations- und Kommunikationspädagogik" absolvierten
ihr Praktikum an unserer Schule.
Mit viel Engagement unterrichtete und hospitierte Frau Eva Maria Roither von 12.
bis 23. Jänner 2009. Sie ist Studierende der Pädagogischen Hochschule Graz und
hat sich als ehemalige Schülerin schnell integriert.
Frau Christina Schneeweiss legte ihr Praktikum ebenfalls sehr erfolgreich in der
Zeit vom 23. Feber bis 13. März bei uns ab. Ende des Schuljahres wird sie ihr
Studium an der PH Innsbruck beenden.
Wir wünschen beiden einen erfolgreichen Abschluss ihres Studiums und hoffen,
dass sie viele wertvolle Erfahrungen aus unserem Schulalltag mitnehmen konnten.
Frau Séverine Cornet aus Nantes ist seit 23. Februar 2009 als
Französisch-Assistentin an der Schule. Bis Ende Mai wird sie als Native Speaker
den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen.
Englisch-Theater
Für
die 4. und 5. Klassen führte „Vienna’s English Theatre" am 4. Februar das Stück „Virgins" von John Retallack auf. In Virgins werden brisante Teenagerproblematiken, verpackt in pointierten Dialogen auf die Bühne gebracht. Zeitgemäß und ungeschminkt erleben die Schüler den konfliktreichen Alltag einer englischen Durchschnittsfamilie, ohne dass dabei eindeutige Standpunkte oder Lösungen plakativ propagiert würden.Projekt „Menschenrechte"
Die 3. FW Klasse veranstaltete in den Fächern Psychologie und
Politische Bildung ein Projekt zum Thema Menschenrechte. Die
Flüchtlingsbetreuerin Elisa Roth von „SOS Menschenrechte" Linz führte mit der
Klasse einen Workshop durch, bei dem die Schülerinnen mit Musik, einem Quiz und
vor allem durch intensive Diskussionen aus erster Hand über das Thema
Flüchtlinge, Asyl und Menschenrechte informiert wurden. Danach bestätigten die
Schülerinnen, in dem interessanten Projekt einige neue Dinge erfahren zu haben,
die sie über ihr eigenes Verhalten und ihre Einstellung „Ausländern" gegenüber
zum Nachdenken angeregt haben.
Organisiert wurde das Projekt von Dr. Philippe Patry und Dr. Sabine Winsauer.
„Ökologischer Fußabdruck"
Manuela Wiesinger und Christina Wojta aus der 3. BAKIP
berichten:
„Am 5. Februar 2009 besuchten die 2. bis 4. BAKIP-Klassen die Arbeiterkammer in
Vöcklabruck, um an einer Multimediashow über den ökologischen Fußabdruck
teilzunehmen. Sie erfuhren, dass dieser „Footprint" die einfachste Möglichkeit
ist, die Zukunftsfähigkeit des eigenen Lebensstils zu testen. Footprint
vermittelt nicht nur anschaulich die ökologischen Grenzen unseres Planeten, er
zeigt auch, welche Maßnahmen jede/r persönlich gegen die Zerstörung unseres
Planeten setzen kann.
Dies wurde den Schülerinnen und Schülern mittels einer Mediashow erläutert.
Anschließend wurden ihnen vom vortragenden Biobauern viele Beispiele genannt, um
ihren Footprint zukünftig zu verkleinern. Manche Schüler/innen nahmen auch an
einer Befragung zum Thema „Nachhaltigkeit in der Umwelt" teil, die sich auf den
Vortrag bezog.
Die Schüler/innen waren sehr begeistert und gingen mit einem guten und
nachdenklichen Gefühl nach Hause."
Don Bosco-Kindergarten
Zur Aufführung des Stückes „Lilli Lustig und die Unkenrufe im Froschreich" für die Kinder des Kindergartens am 6. Februar waren auch die Schüler/innen der 3. und 4. BAKIP eingeladen. Frau Gudrun Bernauer, Leiterin des „Vöcklabrucker Puppenexpress’", sorgte nicht nur für eine wunderschöne professionelle Aufführung, sondern gewährte auch einen Blick hinter die Kulissen und stand für Informationen zu ihren selbst hergestellten Figuren und Kulissen zur Verfügung.
„Jubiläumskonferenz"
Anlässlich unseres Jubiläumsjahres wurde die Semesterkonferenz am Mittwoch, 11. Februar insofern zu etwas Besonderem, als Dipl.-Päd. Romana Gschwandtner den von ihr und einem LehrerInnenteam zusammen mit Schülerinnen erstellten Werbefilm für unsere Don Bosco Schulen vorführte – dem ganzen Filmteam ein großes Danke für die hervorragende Arbeit!; als Schülerinnen der 3. HLW B unter der Leitung von Dipl.-Päd. Marie-Luise Palmetshofer dem Lehrer/innenkollegium einen Kurs „Gutes Benehmen" und die Schülerinnen der 3. FW anschließend ihren Lehrerinnen und Lehrern ein perfekt zubereitetes und serviertes Mittagessen boten! Den Dipl.-Päd. FV Christine Lahninger und Christine Hörtenhuber vielen, herzlichen Dank für die Mühe des Vorbereitens! Wir haben da Festessen genossen und die Schule dabei hochleben lassen!
Salesianische Fortbildung
Am Donnerstag, 12. Februar 2009, konnten wir den ehemaligen
Provinzial der Salesianer Don Boscos, P. Dr. Franz Wöß, nun Direktor der
Salesianer-Gemeinschaft von Unterwaltersdorf, zu einer salesianischen
Fortbildungseinheit begrüßen. P. Wöß brachte uns sehr lebendig Verlauf und
Inhalt des 26. Generalkapitels der Salesianer Don Boscos im Frühjahr 2008 nahe
und führte uns in das Jubiläumsjahr „150 Jahre Salesianer Don Boscos" ein.
Bevor P. Wöß seine Ausführungen begann, erzählte Sr. Giovanna Zacconi (96 Jahre,
geboren in Messina/Sizilien), die in Vöcklabruck in der Gemeinschaft im vierten
Stock lebt, mit viel Frische und Lebendigkeit ihr einmaliges Erlebnis von der
Teilnahme an der Heiligsprechung Don Boscos am 1. April 1934. Als Oratorianerin
in Vercelli hatte sie damals das große Glück, an diesem Großereignis teilnehmen
zu dürfen. Bei der Fahrt dorthin begegnete sie auch das erste Mal
deutschsprachigen Jugendlichen. Jahre später sollte sie als MIssionarin nach
Deutschland kommen und dort Provinzialin werden!
50 Jahre DBS in Oberösterreich
Hier der offizielle Homepage-Bericht über unser Fest von der
Pressereferentin des Öffentlichkeitsreferates der Salesianer Don Boscos in Wien:
„Am Donnerstag, dem 12. Februar 2009 feierten die Don Bosco Schwestern in
Vöcklabruck mit zahlreichen Festgästen den 50. Geburtstag ihrer Schulen. Unter
den Gratulanten waren der Linzer Salesianerbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB, der
Landeshauptmann von Oberösterreich Dr. Josef Pühringer, der Amtsführende
Präsident des Landesschulrates Fritz Enzenhofer und der Vöcklabrucker
Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner.
Im Mittelpunkt des festlichen Nachmittags stand der Dank an die Don
Bosco-Schwestern, die mit ihrem Schulzentrum in Vöcklabruck einen
wichtigen Beitrag zur Schullandschaft in Oberösterreich leisten. Landeshauptmann
Pühringer betonte, dass Bildung mehr als nur Schulwissen bedeutet: ‚Bildung
heißt, dass du deinen Weg findest. Das wusste Ordensgründer Don Johannes Bosco
schon im 19. Jahrhundert.’ Bischof Ludwig Schwarz, selbst Salesianer Don Boscos,
freute sich über die Entfaltung der Schulen während der letzten 50 Jahre.
Wörtlich sagte der Linzer Bischof: ‚Don Bosco war außerdem der Überzeugung, dass
die Freude das 11. Gebot in salesianischen Häusern ist.’
Diese Freude zeigten die Schülerinnen und Schüler sowie die Kinder aus dem
Übungskindergarten mit ihrem Einsatz beim Geburtstagsfest: Auf dem Programm
standen Gesangseinlagen, Sketche, Musik, Moderation und zum Abschluss ein
viergängiges Festmenu.
Die Provinzialin der Don Bosco-Schwestern, Sr. Mag. Maria Maxwald FMA, erklärte,
dass sie sehr stolz auf die Don Bosco Schulen ist – als ehemalige Schülerin, als
ehemalige Lehrerin, als Don Bosco-Schwester und als Schulerhalterin. Zum
Geburtstag wünscht sie sich, dass der Geist Don Boscos in Vöcklabruck lebendig
bleibt und die Herzlichkeit weiter spürbar ist.
Das Motto der Feier ‚… aus einem kleinen Samenkern wird ein großer, starker
Baum’ sollte die Entwicklung von den einfachen Anfängen in Linz bis zum heutigen
Schulzentrum symbolisieren.
1958 gründeten die Don Bosco-Schwestern ihre erste Schule in Österreich: die
einjährige Haushaltungsschule in Linz für vorerst 13 Schülerinnen. 50 Jahre
später besuchen ca. 580 Mädchen und Burschen das Schulzentrum, das 1975 in
Vöcklabruck eröffnet wurde. In der höheren Lehranstalt für wirtschaftliche
Berufe, in den Fachschulen für wirtschaftliche Berufe und in der Bildungsanstalt
für Kindergartenpädagogik werden die Jugendlichen für die Berufswelt
vorbereitet. Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit sind zahlreiche
Auszeichnungen und Preise sowie die erfolgreiche Teilnahme an österreich- und
europaweiten Projekten.
Erste Schuldirektorin war Sr. Johanna Montag FMA, die mehr als 40 Jahre das
Schulzentrum aufgebaut hat. Ihr Motto lautete dabei stets in Anlehnung an Don
Bosco: ‚Ich möchte immer an der Spitze des Fortschritts stehen.’"
Don Bosco-Festmesse zum Schuljubiläum
Ein Zweifaches feierten die Don Bosco Schulen Vöcklabruck am
Freitag, den 13. Februar 2009 mit ihrem Festgottesdienst in der Basilika Maria
Puchheim: das Don Bosco-Fest und zugleich das Jubiläum „50 Jahre Don Bosco
Schulen in Oberösterreich". Das Gleichnis vom Senfkorn, das zum großen Baum
heranwächst, in dem die Vögel des Himmels nisten, zog sich als Motiv auch durch
den Gottesdienst: Je eine ehemalige Schülerin jedes Schuljahrzehnts brachte eine
von Schülerinnen kunstvoll mit eingegossener Baumrinde gestaltete Kerze zum
Altar; zum Text „Ich kenne einen großen Baum – Don Bosco ist sein Name" wurde
das von einer Schülerin wunderbar gemalte Baum-Bild nach vorne getragen und das
Lied „Herr, wie ein Baum, so sei vor dir mein Leben" begleiteten Schülerinnen
mit einem schönen Ausdruckstanz. Festzelebrant P. Dr. Franz Wöß aus
Unterwaltersdorf lud in seiner Predigt ein, den Blick zurück in die Geschichte
zu werfen – zum See Gennesareth, wo Jesus die Jünger zur Nachfolge einlud; nach
Valdocco, wo Don Bosco nicht mit Erwachsenen, sondern mit 18-jährigen
Jugendlichen 1859 die Gesellschaft der Salesianer gründete, und auf das Jahr
1958, in dem in Linz Don Bosco der bescheidene Same der Don Bosco Schulen
ausgesät wurde. Im Heute der Geschichte angekommen spornte er die 550
versammelten Schüler/innen an, ihrer je ureigenen Lebensberufung nachzuspüren
und ihr zu folgen. Die Festesfreude der Schüler/innen und Lehrer/innen fand ihre
Fortsetzung beim anschließenden Don Bosco-Fest in der Schule.
Und hier der Text, der den Mittelpunkt des Gottesdienstes bildete, im Wortlaut:
„Ich kenne einen großen Baum mit einem festen Stamm und einer Rinde, die
lächelt,
und mit vielen neuen Zweigen in jedem Frühling.
Und auf dem Baum gibt es viele Nester mit hunderten Augen kleiner Vögel und das
Rauschen des Windes in den Blättern, ist ein Lied, das nie verstummt, das jeden
Morgen den Tag aufweckt und jeden Abend die Sterne wiegt.
Ich kenne einen großen Baum, der nie aufhört, sich auszubreiten, seine Früchte
zu verschenken und Schatten zu spenden, der Freude am Leben ist.
Ich kenne einen großen Baum, der den Stürmen und Gewittern trotzt, der an der
Sonne Gottes gewachsen ist und im Tau seiner unendlichen Zärtlichkeit.
Einen Baum, der viele Spatzen, Amseln, Lerchen und Kohlmeisen beherbergt:
Das Herz und das Lied unzähliger Kinder und Jugendlicher.
Ich kenne einen großen Baum, der seine Wurzeln voll Vertrauen in die gute Erde
steckt, die ihn mit dem Lebenssaft grenzenloser Hoffnung, verlässlicher Liebe
und ansteckender Freude nährt.
Ich kenne einen großen Baum,
Don Bosco ist sein Name.
Es ist ein Fest für mich, sein Zweig zu sein, klein – sicherlich, aber grün.
Ein Zweig, in dem seine Lebendigkeit und seine Zuneigung zu allen jungen
Menschen der Welt weiterwachsen.
Ein Zweig, der immer neu wird im Wort Gottes und in der Eucharistie."
Lernspiele für Dhaka /Bangladesch
Schülerinnen der 3. BAKIP
stellten in einer Projektarbeit im Fach Bildnerische Erziehung unter der Leitung
von Dr. Michaela Vamos Lernspiele für Kinder einer Slum Schule in Dhaka her. Mit
viel Kreativität und freiwilligen Unterrichtsstunden entstanden Spiele und
Arbeitsmaterial zum Erarbeiten und Festigen von Wissen in Mathematik, Englisch
und Allgemeinwissen.
In den Semesterferien flogen FL Christine Fischböck und Dr. Michaela Vamos mit
40 kg Arbeitsunterlagen nach Dhaka, um die gelungenen Werke an die Lehrer/innen
und Schülerinnen einer Slum Schule zu überbringen und damit zu unterrichten. Mit
viel Begeisterung und Freude wurde die „neue" Art des Lernens angenommen.
* Das Don Bosco-Fest 2009 stand mit zwei Festwochen und
österreichweit fast 40 Veranstaltungen ganz im Zeichen des Jubiläums „150
Jahre Salesianer Don Boscos". 1859 gründete Don Bosco die "Gesellschaft des
hl. Franz von Sales". Zugleich erinnert die Die Don Bosco Familie im Jahr 2009
auch an das 75-Jahr-Jubiläum der Heiligsprechung ihres Gründers am 1.
April 1934. Höhepunkt wird das Fest am 14. Juni 2009 in Maria
Puchheim/Oberösterreich sein. Die beiden Salesianerbischöfe Alois Kothgasser SDB
und Ludwig Schwarz SDB werden den Festgottesdienst zelebrieren. Das Jubiläum ist
für die Salesianer in Österreich ein Anlass zur Reflexion und zum Aufbruch.
Provinzial P. Rudolf Osanger SDB: „Das Anliegen Don Boscos ist heute nach wie
vor lebendig. Die Jugendlichen suchen Orientierung, Halt, Gemeinschaft,
Lebenssinn. Oft gibt es niemand, der sich auf sie einlässt. Das heißt für uns
Söhne Don Boscos größere Offenheit für die jungen Leute und ihre Fragen,
besonderes Augenmerk auf die, die vom Leben benachteiligt sind; bessere Schulung
unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wir müssen den jungen Menschen helfen,
im größeren Horizont des christlichen Glaubens ihre Lebensberufung zu
entdecken."
Wer mit den Salesianern dieses Projekt durchziehen soll, beantwortet der
mexikanische Generalobere Don Pascual Chavez SDB: „Für die Don Bosco-Familie
steht ganz klar das Wohl der Jugendlichen im Zentrum. Und für sie gilt als
höchstes Ziel die Heiligkeit – gleichbedeutend für gelungenes Leben unter dem
Angesicht Gottes."
* Don Bosco goes Party! – Im Don Bosco Monat feiert auch die Salesianische Jugendbewegung ihr großes Vorbild bei "Giovannis Partynight" am 16. Jänner 2009 im Wiener Don Bosco Haus. Die bunte Mischung der etwa neunzig Partygäste spiegelt die Bandbreite der Salesianischen Jugendbewegung bzw. deren Partner und Freunde: Angehörige der Wiener Salesianerpfarren Neuderdberg, Unter St.Veit und Stadlau, Ehemalige des Don Bosco Gymnasiums Unterwaltersdorf, Volontärinnen/Volonträe und Mitarbeiter/innen von Jugend Eine Welt, Salesianer Don Boscos mit Provinzial P. Rudolf Osanger SDB, Jugendliche aus dem Don Bosco Flüchtlingswerk und viele Angehörige der Confrontobewegung.
* Am 31. Jänner 2009 feierten die Don Bosco Schwestern
gemeinsam mit den Salesianischen Mitarbeitern des Ortszentrums Vöcklabruck/Timelkam,
den Freunden Don Boscos und den Nachbarn des Hauses das Don Bosco-Fest.
Bei der Festmesse, die P. Johann Stummer SDB aus Oberthalheim, gemeinsam mit P.
Ludwig Schmidt SDB zelebrierte, erneuerten 12 Salesianische Mitarbeiter ihr
Versprechen. Am Ende des Gottesdienstes wurde ihnen das neue PAL (Programm für
ein apostolisches Leben) überreicht.
Mit großer Freude und Begeisterung erzählte uns Sr. Johanna Zacconi FMA im
Anschluss an den Gottesdienst von ihrem großen Erlebnis der Teilnahme an der
Heiligsprechung Don Boscos. Das Fest fand seinen Ausklang beim gemütlichen
Beisammensein im Schulrestaurant mit der Präsentation des Leitgedankens des
Generalobern der Salesianer Don Boscos.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
„Aus einem kleinen Samenkern wird ein großer,
starker Baum" – dieses Motto unserer Jubiläumsfeier und unseres
Jubiläumsgottesdienstes möge uns durch das ganze weitere Schuljahr begleiten –
wie ebenso die Dankbarkeit über das, was in den letzten fünf Jahrzehnten unserer
Schulgeschichte gewachsen ist. Dankbar sind wir beide den Lehrer/innen- und
Schwesterngenerationen vor uns, die den guten Grundstein gelegt haben, auf dem
wir mit viel Initiative und Engagement weiterbauen wollen. Besonders dankbar
sind wir auch allen Kolleginnen und Kollegen, allen Schülerinnen und Schülern
und allen Schwestern, die zum Gelingen unserer Jubiläumsfeierlichkeiten
beigetragen haben. Ein sehr herzliches Danke für alle Mühen und Vorbereitungen,
für …
… alle organisatorischen Arbeiten und Aufmerksamkeiten
… die musikalische Gestaltung der Feier und des Gottesdienstes
… die Kreativ-Beiträge bei der Feier
… die Powerpoint-Gestaltung
… die Ansprachen
… die Gestaltung der Jubiläumskerzen
… die Gästebetreuung
… die kulinarische Verwöhnung unserer Gäste
… die Gottesdienst-Vorbeitung und Durchführung.
Ohne das Zusammenwirken so vieler wären die beiden Festtage nicht möglich
gewesen! Wir sind stolz auf euch, auf unsere Schulgemeinschaft, und wir freuen
uns, mit euch auch im nächsten halben Jahrhundert unserer Schulgeschichte so gut
zusammenarbeiten zu können – damit der Baum unserer Schule weiterhin blüht und
gedeiht!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Mit dem März haben wir so richtig
ins zweite Semester gestartet. Der März ist nicht nur eine intensive Lern-,
sondern auch eine beliebte Tagungszeit. So manches hat sich wieder ereignet.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Unsere Kollegin Simone Hirtenlehner hat mit 13. Februar 2009 an der Pädagogischen Hochschule OÖ das Lehramt für den Fachbereich Information und Kommunikation an BMHS mit dem akademischen Grad Bachelor of Education (BEd) abgeschlossen. Wir gratulieren sehr herzlich dazu!
Englisch-Theater
Am 2. März führte das „Vienna’s English Theatre" für die Mittelstufe „Little Girl Lies" von Claudia Leaf in unserem Festsaal auf. Das Stück greift aus den vier unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten die Thematik der Teenagerschwangerschaft auf. Im Vordergrund stehen die Beziehungen der Jugendlichen untereinander.
„Mathematikum"
Birgit Peter und Christina Wojta aus
der 3. BAKIP und Sandra Mühlegger aus der 2. HLW B berichten darüber:
„Bei der Mitmach-Ausstellung ‚Mathematik zum Anfassen’ am 4. März 2009 im BG
Vöcklabruck begeisterten sich die Schüler und Schülerinnen der 2. und 3. HLWs
und der 2. und 3. BAKIP für mathematische Experimente und Phänomene. Die
Ausstellung öffnete eine neue Tür zum oft so unbeliebten Thema. ‚Mathematik zum
Anfassen’ wählte nicht den Weg über die mathematische Sprache, auch nicht den
Weg über den Computer, sondern stellte den SchülerInnen in den verschiedenen
Räumen interaktive Exponate und Versuchsobjekte zur Verfügung. Es gab
Übungen zum logischen Denken, optische Täuschungen, Knobelspiele sowie eine
Ganzkörperseifenblase.
Wir legten Puzzles, bauten Brücken, zerbrachen uns den Kopf bei Knobelspielen,
entdeckten unser eigenes Geburtsdatum in der Zahl PI, schauten einem
Kugelwettrennen zu, standen in der Riesenseifenblase und vieles mehr.
Im Großen und Ganzen waren wir sehr begeistert und hatten Spaß an der
Wanderausstellung im BG Vöcklabruck. Wir fanden es sehr spannend, die
Lösungswege der verschiedenen Aufgaben zu ergründen und unsere Denkfähigkeit zu
fördern.
Alles war, wie wir fanden, genauestens beschrieben und verständlich erklärt.
Unserer Meinung nach war die Mathematikausstellung ein voller Erfolg und eine
angenehme Abwechslung zum gewohnten Unterricht."
Solidaritätsaktion
OSR Elisabeth Hölzli organisierte auch heuer
wieder eine Solidaritätsaktion der Lehrerinnen und Lehrer zugunsten von
SchülerInnen in Notsituationen. Sie selbst berichtet:
„Schon im vergangenen Schuljahr gab es an den Don Bosco Schulen Vöcklabruck
verschiedene Aktivitäten, um SchülerInnen der Don Bosco Schulen in sozialen
Notsituationen zu unterstützen.
Als erste diesjährige Solidaritätsaktion veranstalteten die Lehrerinnen und
Lehrer am 5. März ein Jausenbuffet. Die Schülerinnen und Schüler stürzten sich
begeistert auf die selbst gemachten Aufstriche, Kuchen und andere
Köstlichkeiten. Der schülerfreundliche Preis von € 1.- bewirkte reißenden
Absatz. Durch das hervorragende Teamwork der Lehrerschaft wurde diese Aktion ein
voller Erfolg. Der Reinerlös fließt betroffenen Schülerinnen oder Schülern zu.
Derartige Solidaritätsaktionen werden auch in großzügiger Weise vom Lionsclub
Vöcklabruck, den Kiwani Damen und dem Kiwani Club Gmunden unterstützt."
BeSt-Studienmesse Wien
„Am 6. März waren wir, die 4. Bakip, auf der Studienmesse in Wien. Dort wurden wir vielseitig informiert und beraten. Von den technischen bis zu den sozialen Lehrbereichen war so ziemlich alles dabei. Es gab auch viele Vorträge von einigen Referenten der unterschiedlichsten Berufssparten. An den BeSt- Ständen konnten wir uns orientieren und unsere Fragen rund um die Messe wurden bereitwillig beantwortet. Als zusätzliches ‚Zuckerl’ bekamen wir Kugelschreiber, die wir als fleißig mitschreibende Schüler/innen immer gut gebrauchen können."
Fremdsprachenwettbewerb
Wie bereits letztes Jahr, so nahm auch heuer Theresa Oberwanger aus der 5. HLW B am Fremdsprachenwettbewerb in Linz an der Kepler-Universität teil. Zahlreiche KandidatInnen stellten sich am 10. März der Herausforderung in Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. In der ersten Runde ging es darum, einen Hörtext vor einer dreiköpfigen Jury zu besprechen. In der zweiten Runde musste zu einem Bildimpuls gesprochen werden. Wir freuen uns über die Teilnahme von Theresa an diesem Fremdsprachenwettbewerb, die allein schon eine Auszeichnung ist!
Neue Erfahrungen und Erkenntnisse
„Wir, die 4 Bakip B, durften am 10. März im Rahmen einer HSP (Heil- und Sonderpädagogik)-Exkursion einen Tag in Linz verbringen. Dort besuchten wir vormittags ein Frühstück im Dunkeln. Wir wurden von einer sehr offenen und freundlichen Frau mit Sehbehinderung in einen vollkommen lichtlosen Raum geführt. Schon alleine den Tee nur in eine Tasse zu gießen, wurde zu einer Herausforderung. Nachmittags waren wir zu Gast im Wagner-Jauregg-Krankenhaus, wo wir Einblick in die Kinder und Jugend-Psychiatrie, die Ergotherapie und Musiktherapie bekamen. Zusätzlich hielt ein leitender Mitarbeiter einen interessanten, umfassenden Vortrag über den Ursprung und die Entstehung des Wagner-Jauregg-Krankenhauses."
BAKIP-Tagung Innsbruck
Die gesamtösterreichische Tagung für DirektorInnen und Abteilungsvorständinnen der BAKIPs und BASOPs fand heuer von 9. bis 11. März in der privaten BAKIP Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck statt. Das Programm war mit zahlreichen Inhalten sehr dicht: VERDI (Verein der DirektorInnen der BAKIP und BASOP)-Generalversammlung, Vortrag von Barbara Prashnig aus Neuseeland zum Thema der „Lernstile" (als Beitrag zur Individualisierung), Vortrag von Mag. Peter Frenzel zum „Aufgabenverständnis von Führungskräften" sowie jede Menge Informationen von MR Mag. Maria Dippelreiter und Mag. Ulrike Zug aus dem Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Ein abendlicher Ausflug in das Zisterzienserstift und das Kolleg für Sozialpädagogik in Stams sowie ein Abstecher nach Südtirol bildeten das kulturell-gesellschaftliche Programm.
Eignungsprüfung
Da heuer mehr als 60 Schülerinnen die Eignungsprüfung am 16. März 2009 bestanden haben und noch vier zum Ersatztermin in der letzten Schulwoche kommen, haben wir beim Landesschulrat angefragt, ob wir – um nicht so viele Schülerinnen abweisen zu müssen – mit zwei ersten Klassen beginnen können. LSI HR Mag. Karin Eckerstorfer hat uns daher die Eröffnung zweier erster BAKIP-Klassen im Schuljahr 2009/10 genehmigt.
QBA-Workshop in Altlengbach
Im Rahmen von „QIBB" (Qualitätsinitiative Berufsbildung) gehört die HLW zum Qualitätsprozess von Q-HUM und die BAKIP zu jenem von Q-BA. Zu viert war unsere BAKIP beim sogenannten „Schulteamworkshop" für Q-HUM und Q-BA von 17. bis 19. März 2009 in Altlengbach vertreten (SQPM Mag. Johanna Rabl, FL Rosa Maria Huber, MMag. Peter Atzmanstorfer und ich, Sr. Maria). Begleitet wurde das Schulteam vom Organisationsentwicklungsteam „2move", das uns sehr interessante Theorie-Inputs bot (zB über Führungsaspekte, Projektmanagement, Architektur und Design, Systemisches Fragen u.a.m.), uns aber vor allem viel Zeit ließ, um schulinterne Qualitätsentwicklungsthemen zu besprechen. So erarbeiteten wir unseren Aktionsplan für 2009/10, im Rahmen dessen manche interessante Aktivität für das kommende Schuljahr geplant wurde. Ein Schwerpunkt soll zum „Projektmanagement" gesetzt werden.
Liebstattaktion – ein Herz für Albanien
FV Dipl.-Päd. Christine Lahninger berichtet:
„Anlässlich des Liebstattsonntages am 22. März 2009 wurde ein sehr gelungenes
Gemeinschaftsprojekt der Don Bosco Schule mit Firmlingen der Pfarre Gschwandt
durchgeführt. Schülerinnen der 1. Klasse FW unterstützten die Firmgruppe beim
Backen von Lebkuchenherzen. Es wurden insgesamt 13 kg Mehl zu kleinen Herzen
verarbeitet. Das liebevolle Verpacken der Herzen in 210 Säckchen wurde von einer
Gruppe der EWF, der 2. Klasse HLW B und Gruppen der 1. HLW A übernommen. Den
Verkauf am Liebstattsonntag hat eine Firmgruppe übernommen.
Die Einnahmen aus dem Verkauf wurden für unsere Partnerschule in Albanien
gespendet. Mit dem Erlös in der Höhe von € 762,76 wird eine Patenschaft für eine
Schülerin in Albanien übernommen. Es kann damit das Schulgeld für ein Jahr
finanziert werden.
Ein herzliches Danke an Frau OSR Dipl.-Päd. Dickinger, Dipl.-Päd Holzer,
Dipl.-Päd Fuchsberger für die Beteiligung an diesem Projekt!"
Und wir danken sehr herzlich unserer Fachvorständin für diese originelle
Initiative!
Ausstellung Europäisches Parlament
MMag. Peter Atzmanstorfer organisierte für unsere Schule die
Wanderausstellung zum Europäischen Parlament. Er selbst gibt folgende
Informationen darüber:
„In der Zeit vom 9. bis 13. März informierte eine Wanderausstellung zum
Europäischen Parlament im Bereich des Stiegenhauses Schüler/innen, Lehrer/innen
und Angehörige des Hauses über die Bedeutung des „unbekannten Wesens"
Europäisches Parlament. Mehrere Klassen konnten im Sinne des Unterrichtsprinzips
Politische Bildung eine Unterrichtsstunde mit der Ausstellung verbringen.
Informationen zur Geschichte, zu den Aufgaben und Abläufen im Straßburger
Parlament, Entscheidungen und den Fraktionen, sowie zu den gegenwärtigen
österreichischen Parlamentsabgeordneten aller Parteien wurden auf sechzehn
Schautafeln dargestellt. Einige interessante Diskussionen mit und zwischen den
Schülerinnen und Schülern wurden geführt - hoffentlich ein Beitrag, dass viele
Schüler/innen ab 16 ihr demokratischen Wahlrecht im Juni 2009 wahrnehmen, um
Europa demokratisch mitzugestalten."
„Kreuzweg" von Joseph Kronsteiner
Der Kreuzweg vom bekannten Linzer
Domkapellmeister und Komponisten Joseph Kronsteiner wurde vom Don Bosco Chor
(Lehrerinnen, Eltern, Freunde) unter der souveränen Leitung von Christine
Zeppetzauer am Freitag, 27. März 2009, 19:30 in der Dörflkirche, Vöcklabruck,
und am Sonntag, 29.März 2009, 18 Uhr, in der Hl. Geist-Kirche Attnang
dargeboten.
Es wurde eine besinnliche Stunde der besonderen Art. Die bewegenden Klänge des
vierstimmigen gemischten Chores in Verbindung mit den berührenden Texten von
Pfarrer Josef Grünwidl, einfühlsam gelesen von Mag. Brigitte Benedukt-Teubl,
beeindruckten die Zuhörer/innen.
* Ein Wochenende musikalischer Art fand im März bei den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck statt. Zum Thema „Meinem Leben eine Stimme geben" luden Sr. Elisabeth Siegl und Sr. Christina Dirnwöber alle Sangesfreudigen ein bzw. jene, die ihrer Stimme einmal einen besonderen Raum geben wollten. Wichtig war dabei die Erfahrung, dass jede Stimme das eigene Leben zum Ausdruck bringt und gut ist, so wie sie ist.
* Von 27. bis 29. März 2009 fand in Jünkerath
in Deutschland der erste Regionalkongress der Salesianischen
Mitarbeiter/innen der neuen Region Mittel- und Westeuropa statt. Folgende
Provinzen nahmen daran teil: Großbritannien, Frankreich, Belgien Nord, Belgien
Süd, Holland, Deutschland, Österreich. Irland fehlte.
Der Generalobere, Don Pascual Chavez SDB, hatte die Provinzräte aus Österreich
und Deutschland mit der Organisation des Kongresses beauftragt. Wichtigster
Tagesordnungspunkt war die Wahl des Weltrates für die neue Region. In zwei
Wahlgängen wurde Marie-Jo Kandel aus Frankreich für diese Aufgabe gewählt.
* Bereits zum zweiten Mal hat in
Baumkirchen ein Benefizkonzert der Don Bosco Schwestern
stattgefunden. Am 28. März schlüpften sie in die Rolle der Veranstalterinnen,
der Künstlerinnen und der Nutznießerinnen dieses Abends. Zusammen mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen haben sie ein tolles Programm hingelegt:
lebensfroh, besinnlich, volkstümlich, klassisch. Die Palette des gebotenen Lied-
und Musikrepertoires war breit.
Sinn und Zweck dieses musikalischen Abends war ein mehrfacher. Einerseits sollte
dem Freundeskreis damit Dank für alle Unterstützung gesagt werden. Andererseits
sollten natürlich auch Spenden für die bevorstehende Generalsanierung lukriert
werden. Und nicht zuletzt war der Abend auch deswegen ein Erfolg, weil sich
viele Menschen für die Don Bosco Schwestern und ihr geistliches Zentrum, das in
Zukunft um- und ausgebaut werden soll, interessiert haben. Ermutigung dafür gab
es vor allem durch die Unterstützung der Gemeinde Baumkirchen und durch viele
aufmunternde Zusagen.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Der März war geprägt von der
Auseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft der Lehrer/innen und der Regierung
um geplante Reformmaßnahmen. Auch wenn ein Kompromiss gefunden wurde, so machten
die vergangenen Wochen und Monate doch deutlich, dass die Zeichen auf
Veränderung stehen, sowohl in der Gesellschaft allgemein als auch im schulischen
Bereich. Sicher ist, dass wir immer auf Wandel eingestellt sein müssen, wobei
wir Wandel nicht passiv abwarten, sondern aktiv mitgestalten wollen.
Das Team „2move" (www.2move.at), das mit der Begleitung des QIBB-Prozesses in
Österreich beauftragt ist, unterstützt generell Organisationen bei
Veränderungsprozessen. „2move" hat daher auch eine hilfreiche Zitatensammlung
zusammengestellt, die einen Mentalitätswandel in den Köpfen begünstigen möchte.
Hier eine kleine Kostprobe daraus:
- „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber ich weiß, dass
es anders werden muss, damit es besser wird" (G. Lichtenberg, deutscher Physiker
und Schriftsteller).
- „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit. Und neues Leben blüht aus den
Ruinen" (F. Schiller, Wilhem Tell).
- „Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die
Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und
wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein" (J. W. von Goethe).
- „Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon" (Ch. Busta).
- „Nur arme, alte Geister hassen das Junge und Neue" (H. J. Wimmer).
- „Wer Einblick hat, kann verstehen. Wer Durchblick hat, kann entscheiden. Wer
Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken" (P. Amendt).
- „Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft Geheimnis und jeder Augenblick ein
Geschenk" (I. Deter).
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Dr. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Im April ist die reine
Unterrichtszeit aufgrund der Osterferien kurz – dennoch bot sich die Zeit um
Ostern an für diverse Klassenfahrten und Veranstaltungen. Hier, was sich getan
hat!
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Mit Ende April ist unsere Kollegin für Rhythmik Andrea Pühringer M.A. in Mutterschutz gegangen. Wir wünschen ihr alles Gute für die Geburt ihres ersten Kindes und für die Karenzzeit!
Musical Passion
Anstelle des traditionellen vorösterlichen Gottesdienstes nahmen heuer alle Klassen am Donnerstag, 2. April, in der Basilika Maria Puchheim an der Musical-Aufführung „Passion" des Vereins „Planet Musical" unter der Leitung von Martina Baumgartner teil. Auf sehr eindrucksvolle Weise wurde die Passion Jesu mit dem Leid in der Welt heute in Beziehung gebracht. Zwei Schülerinnen unserer Schulen sangen im Chor mit. In der Basilika kamen sowohl die Musik als auch die szenischen Darstellungen sehr gut zur Geltung.
Benefizkonzert für Schülerinnen in Not
OSR FL Elisabeth Hölzli initiierte für Anfang April einen
weiteren Beitrag zur Solidaritätsaktion der Don Bosco Schulen Vöcklabruck: Unter
dem Motto "Con Voce Festiva" musizierten Karin Eidenberger (Sopran), Josef
Eidenberger (Trompete) und Norbert Huber (Orgel) am Freitag, dem 3. April, um
19.30 Uhr in der Dörflkirche Vöcklabruck. Dargeboten werden Werke von G. F.
Händel, A. Scarlatti, J. Haydn u. a. Auch der Schulchor und das Vokalensemble
der Don Bosco Schulen unter der Leitung von Mag. Christine Zeppetzauer leisteten
einen musikalischen Beitrag zu diesem Konzert.
Der Erlös dieses Abends kommt SchülerInnen der Don Bosco Schulen in
Notsituationen zugute. Wir danken sehr herzlich OSR Hölzli sowie allen
Mitwirkenden für ihr großzügiges Engagement, das keine Selbstverständlichkeit
darstellt und das wir daher umso mehr schätzen!
Berlin: Promijagd statt Abschlussfahrt
Julia Laminger und Magdalena Bradler berichten von ihrer
interessanten Abschlusslehrfahrt, die zum ersten Mal eine Klasse nach Berlin
geführt hat:
„Am Dienstag den 14. April 2009 flogen wir, die 3. FW, um ca. 8:30 von Salzburg
nach Berlin. Im Flieger bemerkten wir den ‚Verliebt in Berlin-Star’ Hanna (Laura
Osswald). In Berlin angekommen gingen wir zu Fuß zu unserem Hotel und verstauten
dort unser Gepäck. Anschließend machten wir eine Stadtrundfahrt, wo wir einen
kleinen Zwischenstopp beim Brandenburger Tor machten. Am Abend gingen wir zum
Fernsehturm, wo wir einen wunderbaren Ausblick über ganz Berlin hatten. Auch der
nächste Tag brachte viele Highlights. Wir haben am Vormittag den Babelsberger
Filmpark besucht, wo wir uns das Original-Außenset von GZSZ angesehen haben. Auf
dem Rückweg haben wir bei einem Kaffee die Gewinnerin von der ersten Staffel
Germany´s next Topmodel Lena Gercke und ihren Freund Jay von US5 getroffen. Die
Hälfte unserer Klasse hat sich am Abend das Musical ‚Dirty Dancing’ angesehen
und die andere Hälfte war im Kino. Am Donnerstag besuchten wir das
Wachsfigurenkabinett ‚Madame Tussauds’, dort haben wir viele Bilder mit den
Stars von Hollywood gemacht. Später wurden uns einige Stunden zum Shoppen zur
Verfügung gestellt, hierbei trafen wir den GZSZ-Star Dominik (Raúl Richter). Den
letzten Abend verbrachte die ganze Klasse gemeinsam beim Pizzaessen. Leider war
der Freitag, 17. April, unser letzter Tag in Berlin. Wir mussten schnell
frühstücken, da wir den Flieger nicht verpassen wollten. Am Flughafen trafen wir
den Schuldnerberater von RTL-Peter Zwegat. Zu Hause angelangt fuhren wir alle
erschöpft, aber glücklich zu unseren Familie heim." Dr. Philippe Patry, dem
Klassenvorstand der 3. FW, und Dipl.-Päd. Christine Hörtenhuber herzlichen Dank
für die ausgezeichnete Organisation der Fahrt!
50 Jahre Don Bosco Schulen – Feier Linz
Am Sonntag, 19. April 2009 feierten die Ehemaligen der
Jahrgänge 1958 bis 1975 in der Pfarre Don Bosco in Linz den Beginn der
Haushaltungsschule genau dort vor 50 Jahren, nämlich im September 1958. Ungefähr
120 Ehemalige aus der Schule, der ehemaligen Pfarrjugend, Studentinnen und
Lehrlinge waren der Einladung gefolgt. Beim pfarrlichen Festgottesdienst um 9:00
Uhr war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Pfarrer P. Bleibtreu SDB
feierte die Eucharistie und hielt eine sehr schöne Predigt; die musikalische
Gestaltung hatte Frau Dipl.-Päd. Elisabeth Tischler mit der 2. BAKIP aus
Vöcklabruck übernommen. Am Schluss des festlichen Gottesdienstes stand der Dank
an die ehemalige Direktorin Sr. Johanna Montag für 42 Jahre Schulleitung und
dafür, dass sie das zarte Pflänzchen der Schule so gut pflegte, dass ein
beachtlicher Baum aus ihm wurde.
Nach einer kleinen Stärkung, einer Besichtigung des alten Schulgebäudes (von
außen) erzählte Sr. Johanna Montag im Pfarrsaal beim gemütlichen Beisammensein
an Hand einer Powerpointpräsentation vom Beginn und Wachstum der Schule. Es war
ein schönes Fest mit herzlichen Begegnungen, viel Dankbarkeit und froher
Stimmung, wie viele Rückmeldungen von ehemaligen Schülerinnen zeigen. Margarete
Reitböck-Lehner schrieb zB an Sr. Johanna: „Ich bin noch ganz voll Freude über
den gestrigen Tag. Schon vom Eintreffen an fühlte ich mich sehr willkommen. Die
schön gestaltete Messe erinnerte mich an unsere Schulmessen, sie gehen nach
innen und wirken nachhaltig. Mit der Powerpoint-Präsentation hast du
interessante Einblicke in die Geschichte der Schule gegeben, die wir so noch nie
erlebt haben. Man kennt ja immer nur den eigenen Jahrgang, bzw. die
Parallelklasse. Auch das Entstehen des Schulkomplexes in Vöcklabruck war sehr
beeindruckend. Die vielen Begegnungen mit den Schwestern und unseren ehemaligen
Lehrerinnen waren berührend. Das Wiedersehen mit den Mitschülerinnen war einfach
herrlich. ‚Ein gelungener Tag’. Danke dafür."
Intensivsprachwoche in Malta
Erstmals hier ein englischsprachiger Bericht von Diana
Kastenhuber aus der 4. HLW B über den diesjährigen Sprachaufenthalt in Malta:
„Dear readers, A few weeks ago, our class made a language week to Malta.
Actually, we went there from 17 to 24 April. Our English teachers, Prof. Monika
Rucker and Prof. Wolfgang Humer went with us, of course. I really enjoyed it
there, so I would like to tell you something about this great experience and why
I would go to Malta again.
Most people in Malta are very friendly and helpful. So we enjoyed the stay at
our host families a lot. Of course there were also some ‘black sheep’ among them,
but most of us were very satisfied with ‘their’ families. They spoke a lot to us
to improve our English and they told us some facts about Malta. I think it’s
really fascinating that Malta is bilingual: Every member of the family was able
to speak English and Maltese.
Especially the teachers at our language school were very nice and humorous. We
talked a lot to them and they told us many things about Malta and their life
there. The topics we dealt with were different, but mostly very interesting. For
example, we talked about travelling, holiday and food. Often we made role plays
or games to liven up the lessons.
Another reason why I would go to Malta again is the beautiful landscape and
sites. The houses look different than Austrian buildings. Some of them look like
little villas, others like Arabic houses. During our trips through Malta we also
saw a lot of historic places. For example Hagar Quim, the ‘Maltese Stonehenge’
or Blue Grotto with its turquoise water! I also liked the sea a lot, although it
was a bit too cold to go swimming!
An important reason why Malta was a good choice is the nightlife: In Paceville,
the centre of fun in Malta, we didn’t only find a lot of restaurants, cafés and
shops, but also many clubs, bars and discos to go out in the evening. The music
there was really good and the atmosphere was amazing. Everybody was having fun.
A little tip for the boys: Maltese girls like to show a lot of skin!"
Barcelona
Den Bericht über die erstmalige Sprachreise nach Barcelona
von Melanie Aigner, Julia Staufer und Nina Wiederkehr geben wir doch lieber auf
Deutsch wieder:
„Wir, die 4. HLW A, reisten als erste Spanischklasse mit Frau Prof. Mag. Bianca
Schöfbänker und Frau Prof. Mag Christine Zeppetzauer für eine Woche nach
Barcelona, um dort unsere Sprachkenntnisse zu erweitern. Am Mittwoch, den 22.
April landeten wir um 18:30 Uhr am Flughafen ‚El Prat’ in Barcelona. Mit dem
Taxi fuhren wir anschließend selbstständig zu unseren Familien.
Fünfmal in der Woche besuchten wir für jeweils vier Stunden die Sprachschule, in
der wir viele Einblicke in das Leben der Spanier/innen sammeln konnten. Obwohl
wir schon Gelerntes wiederholten, war es sehr abwechslungsreich. Aufgefallen ist
uns dabei, dass die Spanier uns Österreicher als sehr engstirnig und nach
strikten Regeln lebend sehen. Die Spanier besitzen eine ganz andere Mentalität
als die Österreicher: Sie haben einen sehr langsamen Lebensrhythmus, das heißt,
der Tag fängt später an und endet auch später. Auch alle Mahlzeiten sind um ca.
zwei bis vier Stunden verschoben.
Neben der Sprachschule besuchten wir auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie zB
den ‚Parc Güell’, der von Antonio Gaudi geplant wurde, von dem wir auch weitere
entworfene Häuser auf der ‚Ruta modernista’ sahen. Das Wetter war die meiste
Zeit schön, doch am Sonntag, als wir die Rundfahrt mit dem Bus turistic machen
wollten, regnete es in Strömen. Da Barcelona direkt am Strand liegt, gingen auch
einige im 13 ° kalten Meer baden. Barcelona ist eine wirklich schöne und
interessante Stadt, in der man viele Sehenswürdigkeiten besichtigten kann und in
der viele Freizeitaktivitäten angeboten werden. Eigentlich spricht die
Bevölkerung katalonisch, aber sie wechseln sofort auf Spanisch, sobald sie
merken, dass man diese Sprache nicht versteht.
Da die Spanier großen Wert auf Feste legen, wäre auch das Nachtleben sicher
interessant gewesen. Wir mussten aber um 24:00 Uhr zuhause sein und viele Bars
öffnen erst um 2:00 Uhr. Am 23. April gibt es in Katalonien den Feiertag ‚Sant
Jordi’, bei dem die Frauen den Männern Bücher schenken und die Männer den Frauen
Rosen.
‚Las Ramblas’ ist eine berühmte Einkaufsstraße, die vom Stadtzentrum zum Hafen
verläuft. Außerdem unternahmen wir eine Bustour auf den ‚Mont Juique’, wo sich
das „’Estadio olympico’ befindet.
Vielen erschien die Woche zu kurz, weil wir ein paar Tage zum Eingewöhnen
brauchten. Am 29. April machten wir uns wieder auf den Heimweg. Der Flug verlief
reibungslos und um 2:00 Uhr kamen wieder vollzählig bei unserer Schule an.
Wir möchten uns im Namen der Klasse recht herzlich bei Frau Prof. Schöfbänker
für die Organisation dieser schönen Reise bedanken."
Projekt KET – Kinder erleben Technik
Unsere AV Sr. Maria Wallner berichtet:
„Einen besonderen Akzent zur Herausforderung der Lernfreude und Neugierde der
Kindergartenkinder setzte der Übungskindergarten zusammen mit der BAKIP in der
Woche vom 27. bis 30. April durch die Einladung des Pilotprojektes KET – Kinder
erleben Technik. Für die finanzielle Unterstützung sei dem Bürgermeister von
Vöcklabruck, Herrn Mag. Herbert Brunsteiner, sehr herzlich gedankt. Mit dem
Theaterstück ‚Fang die Kuh’, das am Beginn der Experimentiertage stand und eine
spielerische Annäherung an naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen
ermöglichte, wurden die Kinder in ihrer Spielwelt abgeholt. Anschließend konnten
die Kinder in Begleitung von Pädagoginnen und SchülerInnen der BAKIP bis
Donnerstag, 30. April, Experimentierstationen erproben. Die Eltern der
Kindergartenkinder hatten am Mittwochnachmittag, 29. April die Möglichkeit, mit
ihren Kindern die Stationen zu erforschen. Wissen wird im Kindergarten nicht
‚gelehrt’ im Sinnen von ‚Belehrung’, sondern durch Selbsttätigkeit erworben –
u. a. durch Forschen und Erfinden. Schülerinnen und Schüler konnten so hautnah
eine Atmosphäre erleben, in der Kinder in einem sehr hohen Ausmaß selbsttätig
waren (learning by doing). Seit zwei Jahren ist uns das Thema ‚Faszinierende
Naturwissenschaft’ im Übungskindergarten und an der BAKIP sehr präsent. KET wird
vom österreichischen Science Center Netzwerk wissenschaftlich begleitet. Die
wissenschaftliche Arbeit dient der Weiterentwicklung und Verbesserung des KET –
Angebotes und möchte den KindergartenpädagoInnen Impulse für Angebote in diesem
Themenbereich im Kindergarten bieten.
SCHILF zur Bürgerkarte
Am 27. April gab Mag. Peter Atzmanstorfer für KollegIinnen der BAKIP, der HLW und der HAK Vöcklabruck eine Einschulung in die Funktionalität der Bürgerkarte und in Anwendungen von E-Government. Digitale Unterschriften, Zugänge zu persönlichen Daten der Sozialversicherung, des Finanzamtes und diverser Formulare wurden demonstriert und konnten nach der persönlichen Freischaltung der Funktionalität der Bürgerkarte von den Teilnehmer/innen erprobt werden. Die schulinterne LehrerInnenfortbildung konnte dadurch zweifelsohne einen Blick in die Zukunft von Kommunikation und Verwaltung geben.
Exkursion Zeitgeschichtemuseum Ebensee
Am 28. April verbrachten als Abschluss des Geschichteunterrichtes die Schülerinnen der 5. BAKIP mit Mag. Peter Atzmanstorfer einen Tag in Ebensee. Im Zeitgeschichtemuseum Ebensee referierte der 90-Jährige Zeitzeuge und Überlebende des KZ-Außenlagers Ebensee Ladislaus Zuk über seine Lebensgeschichte. Als Pole im Widerstand gegen das NS-Regime verhaftet, wurde er nach verschiedenen Stationen ins KZ-Außenlager Ebensee gebracht, überlebte die unmenschlichen Haftbedingungen des NS-Regimes und gründete nach der Befreiung eine neue Existenz in Ebensee. Mehr als zwei Stunden folgten die Schülerinnen dem erschütternden Vortrag des Zeitzeugen – man hätte Stecknadeln fallen hören können. Anschließend wurde die Opfergedenkstätte am KZ-Friedhof und der von KZ-Häftlingen in Zwangsarbeit errichtete Stollen zur Rüstungsproduktion besucht. Dr. Quatember, der Leiter des Zeitgeschichtemuseums, führte überaus sachkundig.
Exkursion jüdisches Wien
Am Dienstag, 28. April 2009 ist Sr. Gisela Porges mit der 3. HLW A auf Exkursion in das „Jüdische Wien" gefahren. Programm: Um 11:00 Uhr gab es eine Führung durch das Museum am Judenplatz mit der Besichtung der mittelalterlichen Synagoge unter dem Platz (Ausgrabungen), um 13:00 Uhr die Besichtigung der Synagoge aus dem 19. Jahrhundert in der Seitenstettengasse (die einzige Synagoge im deutschsprachigen Raum, die das Novemberpogrom 1938 überstanden hat). Danach stand ein kurzer Besuch im 2. Bezirk und dem koscheren Supermarkt „Koscherland" auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler der 3. HLW A waren sehr interessiert, stellten immer wieder gute Fragen und staunten darüber, wie viel Neues sie über das Judentum und jüdisches Leben im Alltag erfahren konnten. Fazit: Die Fahrt nach Wien hat sich „voll ausgezahlt".
Linz 09 Schattentheaterworkshop
Im Rahmen der Generalversammlung des Absolventenvereins am
29. April präsentierte die 3. BAKIP das Ergebnis ihres Schattentheaterworkshops.
Christina Wojta berichtet darüber:
„Die 3. Klasse der Bakip nahm dieses Semester an dem ereignisreichen Linz 09
Schulprojekt ‚I like to move it, move it’ teil, das am 25. Februar in der Schule
startete. Im Rahmen dieses Projekts befassten wir uns mit Schatten, Licht, der
Geschichte des Schattentheaters und vielen Techniken und Anwendungen in diesem
Bereich.
Am ersten Tag durften wir die Künstlerin Martina Winkel aus Wien bei uns in der
Schule begrüßen. Die Art und Weise, wie sie uns die Geschichte des
Schattentheaters näher brachte, faszinierte uns alle und wir waren sofort eifrig
daran, die Schattenfiguren und die Technik hinter dem Schattenschirm zu
erkunden. Uns allen fiel auch Martinas offene und lockere Art auf, die uns
sofort ansteckte. Obwohl die Zeit an diesem Tag sehr kurz war, hatten wir alle
einen sehr positiven Eindruck gewonnen und waren gespannt auf das nächste Mal,
unter anderem aus dem Grund, da Martina uns zwei weitere Künstler mitbringen
wollte.
In spannender Erwartung gingen wir also in den nächsten Schattentheatertag, an
dem uns, wie wir uns schon gedacht hatten, vieles erwartete. Zu allererst wurden
uns die beiden anderen Künstler Andreas, ein Musikstudent, und Judith, eine
Kunststudentin, vorgestellt. Nach einem kurzen Kennenlernen hatten wir sogleich
eine lustige Aufgabenstellung. Aus einfachem Karton und Holzstäben sollten wir
Schattenfiguren für eine Geschichte herstellen. Die Geschichte sollte eine
veränderte Form von ‚Hänsel & Gretel’ sein. Wir wurden in kleine Gruppen von
drei Leuten eingeteilt und schon ging es los. Nach einer guten Stunde sprühender
Kreativität konnten wir jeweils die Werke der anderen betrachten. Aus Hänsel und
Gretel wurden plötzlich Fische und andere Figuren und die Hexe nahm auch in
jeder Geschichte eine andere Gestalt an. Hierbei sammelten wir schon erste
Erfahrungen mit dem Herstellen der Figuren des Schattenspiels und hatten
nebenbei jede Menge Spaß. Beim nächsten Treffen probierten wir anhand vieler
neuer, selbst erfundener Schattenspiele, die Techniken des Schattenspiels aus.
Vom Spiel am Schattenschirm gingen wir zum Spiel auf dem Overhead über, auf dem
wir unsere ‚Gruselgeschichten’ vorführten. Diese beinhalteten viele Geister,
Monster und auch gelegentlich einmal ein spektakuläres Blutbad, das
selbstverständlich nur aus roter Folie bestand. Was wir auch noch kennenlernten,
war die Herstellung von Ölfiguren, die zuerst mit Filzstift bemalt und danach in
Öl getunkt wurden. So konnten unsere Schatten Farbe gewinnen und unsere
Geschichten zum Thema Jahreszeiten wurden so richtig schön bunt.
Nach dieser wirklich sehr lustigen Experimentierphase, ging es aber richtig los.
Es wurde Zeit sich in einer zusammengelosten Gruppe von vier Leuten über das
Thema des Stückes für die Aufführung Gedanken zu machen. Manche hatten sofort
eine wirklich gute Idee im Kopf, wobei andere doch eher noch Nachdenkzeit
brauchten um die richtige Wahl zu treffen. Nachdem dann alle ungefähr wussten,
was sie sich vorstellten, wurde geschnitten, geklebt, bemalt, eingeölt,
gemessen, ausprobiert und experimentiert. Jede Gruppe hatte ihre eigene
Variante, das Stück zu gestalten und so konnte man die Entwicklungsschritte der
einzelnen Stücke sehr gut beobachten. Nach einiger Zeit hatte schon fast jede
Gruppe ein perfektes Konzept im Kopf und tolle Figuren dazu gestaltet. So ging
es dann auch schon an das Üben hinterm Schattenschirm, was jedoch nicht so
einfach war, wie wir gedacht hatten. Um das Stück wirklich gut zu präsentieren,
bedurfte es einer Menge Organisation und Denkvermögen. Was kommt wohin? Wo
stelle ich das hin? Wer spielt was? Wer steht/sitzt wo? Bei diesen Fragen und
einzelnen kleinen Problemchen standen uns Martina, Judith und Andreas stets zur
Seite. Wir konnten sie, wann auch immer, etwas fragen und sie halfen uns, wo es
nur ging. Von Beginn an waren wir sehr froh, sie bei uns zu haben und mit ihnen
zu arbeiten.
Nach den vielen Tagen des Vorbereitens rückte der Aufführungstermin immer näher
und so manche von uns hatten große Mühe, alles unter einen Hut zu bringen und
rechtzeitig fertig zu werden. Da wir aber alle stets zusammen arbeiteten und uns
gegenseitig halfen, bekamen wir den Stress schnell in Griff und wurden bei den
Proben immer besser. Auch die ständigen Tipps von unseren Künstlern waren uns
eine Hilfe bei der Organisation.
Am 29. April 2009 war es dann soweit. Die große Aufführung war da. Wir alle
waren nervös, aber gleichzeitig freuten wir uns auch, unsere wochenlange Arbeit
unseren Familien und Freunden zu präsentieren. Wir hatten uns für den Beginn des
Theaters ein besonderes Schattenspiel mit vielen Schattenschirmen überlegt, auf
das wir alle schon sehr gespannt waren. Nach diesem ging es dann mit den
einzelnen Gruppenvorführungen los. Den Zuschauern wurde ein buntes Programm
geboten: „Baywatch", „Ich will keine Schokolade", „Schwammi", „Meerjungfrau",
„Die Schönheitsmaschine", „Das Fliegerlied", „Falco – Jeanny" und „Bauer sucht
Frau". Die Begeisterung der Zuschauer, sowie auch unsere, war nicht zu
verkennen. Es war ein gelungener Abend, der für alle im Schulrestaurant einen
gemütlichen Ausklang fand. Für uns war dieses Projekt eine Bereicherung für
unsere Praxis und auch unser Teamgeist und unsere Klassengemeinschaft wurde
enorm gefördert. Wir alle hatten großen Spaß und waren jeden Tag, auch bei
schönem Wetter und Sonnenschein, mit vollem Einsatz dabei. Wir sind sehr
dankbar, dass wir dieses Projekt miterleben durften."
* Vor genau 75 Jahren, am Ostersonntag, den 1. April 1934, wurde Don Bosco in Rom heiliggesprochen. Sr. Giovanna Zacconi (96 Jahre), die in der Gemeinschaft im 4. Stock lebt, war bei der Feierlichkeit dabei.
* Am Freitag, 3. April 2009, verstarb im 50. Professjahr Sr. Helene Peer FMA in Baumkirchen. Sr. Helene war fast 30 Jahr lang Missionarin im Kongo.
* Mehr als 1.000 Gäste kamen am Samstag, dem 25. April 2009 zum diesjährigen Frühlingsball ins Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf. Das Motto lautete: Europa schließt sich zusammen - "Österreich und Tschechien". Schuldirektor P. Bernhard Maier SDB konnte Landesrat Johann Heuras, Vizebürgermeister Günter Czompo sowie den Gesandten der Tschechischen Republik begrüßen. Erstmals besuchte der Provinzial der Salesianer Don Boscos, P. Rudolf Osanger SDB, das große Fest der Unterwaltersdorfer Schulgemeinschaft. P. Florian Wiedemayr SDB und sein Vorbereitungsteam mit rund 250 freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Schulgemeinschaft verwandelten die Don Bosco Sporthalle in einen großen Ballsaal. Bei der bereits traditionellen Tombola konnte man heuer passend zum Ballmotto Budweiser Bier gewinnen. Der Reingewinn wird für die Ausstattung der Schule, zur Finanzierung von schulischen Projekten und für die Unterstützung bedürftiger Schülerinnen und Schüler verwendet.
* Am 25. April fand das 20-jährige Klassentreffen für drei Klassen der Einjährigen Haushaltungsschule und zwei dritte Klassen der Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe statt.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Über all die interessanten Fahrten, Veranstaltungen und Aktivitäten dieses Monats freuen wir uns sehr! Das Motto „I like to move it, move it" des Schulkulturprojektes trifft auf unsere Schule insgesamt zu: Es bewegt sich viel und dafür sind viele Lehrer/innen und Schüler/innen verantwortlich! Allen ein großes Danke für ihren Einsatz!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Dr. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Der Mai ist vor allem die Zeit
der schriftlichen Klausurprüfungen und der letzten Sitzungen der diversen
Gremien unserer Schulpartnerschaft. Dennoch gibt es dazwischen das eine oder
andere zu berichten.
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Rom
Die freie erste Mai-Woche nützten einige Lehrer/innen, um mit Sr. Gisela Porges und mir (Sr. Maria) nach Rom zu fahren. Das Wetter spielte wunderbar mit, sodass wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der „ewigen Stadt" meist bei strahlendem Sonnenschein erleben konnten. Wir haben diese Tage genossen und viel Freude gehabt mit unserer netten Reisegesellschaft.
Personelles
Mit Mai hat Frau Martina Dobler ihre Unterrichtstätigkeit in rhythmisch-musikalischer Erziehung an unserer BAKIP begonnen. Sie vertritt Andrea Pühringer M.A. während ihrer Karenzzeit. Alles Gute und viel Freude beim Unterrichten!
Seminar „Österreichische Küche" in Litauen
Unsere Kollegin Dipl.-Päd. Marina Wallner hat Anfang Mai eine
sehr interessante Erfahrung gemacht: „Im Herbst letzten Jahres wurde ich vom
PPCR (=Pedagogu profesines raidos centras = Centrum für Lehrerfortbildung) in
Litauen eingeladen, als Referentin ein Seminar zum Thema ‚Österreichische Küche’
abzuhalten.
Das PPCR ist in Litauen zuständig für die Fortbildung aller Lehrer/innen und
aller Schulen, von den Grundschulen, über Berufsschulen bis hin zu den höheren
Schulen. Es werden jährlich ca. 1800 Seminare abgehalten, an denen ca. 25.000
Lehrer/innen teilnehmen. Pro Jahr finden ca. 15 internationale Seminare statt
(entweder in Litauen mit ausländischen ReferentInnen oder direkt im Ausland).
Die Kontakte nach Österreich sind sehr eng, sodass mehr als 50 % dieser
internationalen Seminare in Zusammenarbeit mit Österreich stattfinden.
Verantwortlich für internationale Seminare, die von diesem Institut angeboten
werden (wie mit Österreich, Deutschland, Schweden, usw.), ist Frau Roma
Sausaitiene, die auch perfekt Deutsch spricht.
Ich begann das Seminar mit einem theoretischen Teil in einem modernst
ausgestatteten Seminarraum. Die Übersetzung meines Vortrages durch Frau Birute
klappte wunderbar – sie hatte sich schon vorher mit der Marterie vertraut
gemacht. Im Anschluss daran begann die praktische Arbeit in der Küche, wobei wir
natürlich nur eine kleine Auswahl unserer so typischen Gerichte zubereiten
konnten (Zucchinischaumsuppe, Kartoffelcremesuppe, Bouillon mit Frittaten,
Gekochtes Rindfleisch mit Röstkartoffeln, Semmelkren, Apfelkren; Schweinsbraten
mit Semmelknödel und Stöcklkraut; Überbackene Topfenpalatschinken).
Am zweiten Tag bereiteten wir einige regionale Spezialitäten aus den
Bundesländern zu, wie z.B. Nusspotitze, Gebackene Apfelspalten, Powidlpofesen,
Altwiener Apfelstrudel, etc.). Die Teilnehmerinnen waren mit Eifer und
Begeisterung dabei. Auf meine Frage, warum an diesem Seminar nur Frauen
teilnahmen, erhielt ich die Auskunft, dass in Litauen die Küche und großteils
auch das Service fest in weiblicher Hand sind. Damit sind nicht nur die im
privaten Haushalt gemeint, sondern auch in Restaurants, Hotelküchen etc. Der
Grund, warum das Seminar in einer Berufsschule für Behinderte stattfand: Hier
befindet sich angeblich die modernste und am besten ausgestattete Küche aller
Berufsschulen. Am Ende des Seminares erhielten die Teilnehmerinnen ein
Zertifikat.
Der Samstag, 9. Mai hatten stand uns zur Verfügung, um Vilnius, eine sehr
interessante, innovative und aufstrebende Stadt, die heuer Kulturhauptstadt
Europas ist, zu besichtigen."
Sitzungen und Konferenzen
Im Mai fanden die Schlusskonferenzen der Abschlussklassen sowie die letzte Dienstbesprechung der Lehrer/innnen, die Besprechung der Schülervertreterinnen, die Elternvereinssitzung und die SGA-Sitzung statt. Dabei wurden die schulautonomen freien Tage für das Schuljahr 2009/10 festgelegt. Es sind dies der 27. Oktober 2009 (pädagogischer Tag für die Lehrer/innen) und der 3., 5., 6. und 7. Mai 2010.
Projekt „Kochen mit Kindern"
Anna Silmbroth und Mira Hett erzählen über ein Projekt der 3. HLW A: „Wie bereits in den vergangen Jahren starteten heuer die Schülerinnen der 3. HLW im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes ‚Projektmanagement’ wieder verschiedene Projekte. So auch wir. Wir machten es uns zum Ziel, das Kochen auch für die Kleinen interessant und einfach zu gestalten. Unter dem Namen ‚Kochen mit Kindern’ begann das Projekt am 3. März 2009 mit der Unterstützung und Motivation von Frau FL Gschwandtner. Da es sich nur um eine kleine Gruppe von sieben Schülerinnen handelte, war die gute Zusammenarbeit im Team nicht schwer. Die Leitung wurde von einer verantwortungsbewussten Schülerin übernommen, die jederzeit bereit war, Unklarheiten zu bereinigen und Hilfe zu leisten, wo es ging. Grundsätzlich sorgten alle Mitschülerinnen für ein angenehmes Klima. Abschluss des Projektes war am 19. Mai 2009. An diesem Tag wurden Kinder des hauseigenen Kindergartens der Don Bosco Schulen eingeladen, einfach und spielerisch das ‚Selberkochen’ kennenzulernen. Als Andenken an diesen Nachmittag bekamen die Kinder ein kleines Kochbuch geschenkt, das weitere einfache Rezepte enthält, die mit den Eltern zu Hause nachgekocht werden können."
SELBA mit der 2. FW
Schülerinnen der 2. FW berichten über den von Dipl.-Päd. Ingrid Fuchsberger organisierten Nachmittag: „Wir haben am Mittwoch, den 20. Mai 2009, im Rahmen des Ausbildungsschwerpunktes GSOZ mit Sr. Adolfine Binder einen Kurs zum Thema ‚Selba – Mit Lebensfreude älter werden’ besucht. Unter folgenden vier Säulen wurde uns ein Trainingsprogramm vorgestellt: Gedächtnistraining, Psychomotorisches Training, Raum für Lebensfragen und Kompetenztraining. Auch ein Tanz zum Gehirntraining wurde gemacht. In diesem Rahmen möchten wir uns noch einmal sehr herzlich bei Sr. Adolfine für die interessante und engagierte Gestaltung des Nachmittags bedanken."
Gesunde Küche: Verlängerung
Wie unsere Fachvorständin Dipl.-Päd. Christine Lahninger berichtet, sind wir seit 3. März 2007 berechtigt, die Auszeichnung „Gesunde Küche" zu führen. Diese spezielle Auszeichnung ist ein Markenzeichen für Betriebe der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung und geht auf eine Initiative der Landessanitätsdirektion mit dem Landesschulrat für OÖ zurück. Die Auszeichnung wird zu Beginn für zwei Jahre, im Anschluss jeweils für drei Jahre ausgestellt und regelmäßig durch die Landessanitätsdirektion überprüft. Jährlich ist ein Tätigkeitsbericht inklusive Wochenspeisepläne und Getränkeangebot einzureichen. Die Einhaltung der Richtlinien unterliegt somit freiwillig einer ständigen Kontrolle von außen. Wir freuen uns über die Verlängerung dieser Auszeichnung für weitere drei Jahre hoffen, dass noch mehr Gäste das gesunde Angebot in Anspruch nehmen!
2. Preis „Beste Schulküche Oberösterreichs"
Wir freuen uns mit unserer Fachvorständin Dip.-Päd. Christine
Lahninger, Dipl.-Päd. Elfriede Maier, Dipl.-Päd. Petra Holzer und Sr. Berta
Bumberger: „Am 31. März 2009 durften wir im Rahmen einer feierlichen
Preisverleihung eine besondere Auszeichnung des Landes Oberösterreich für unsere
Gemeinschaftsverpflegung in Empfang nehmen. Unter dem Motto ‚Genuss-Reich – Mach
mit’ wurden über 100 Einsendungen von Fragebögen und Speisepläne von einer Jury
der Initiative Genussland Oberösterreich ausgewertet.
Ausgezeichnet wurden jene Schulen, die gesunde, regionale, vielseitige und
saisonale Mittagsverpflegung anbieten. In der Kategorie II durften wir bei der
Siegerehrung den 2. Preis im Wert von € 800,- entgegen nehmen. Wir sind stolz
auf die Auszeichnung und freuen uns über die Wertschätzung unserer Arbeit durch
das Land Oberösterreich!"
Projekt „Attergaumen Genussroas"
Ein Bericht von Barbara Palfinger und Linda Fehringer aus der 3. HLW B: „Wir machten heuer im Unterrichtsfach Projektmanagement (GEWISO) unter der Leitung von Dipl.-Päd. Romana Gschwandtner eine Broschüre über die Genussregion St. Georgen. Das Tourismusbüro hat uns mit diesem Projekt beauftragt und wir waren sofort bereit, daran teilzunehmen. Mit wochenlanger Arbeit verbunden besuchten wir Bauern/Wirte in St. Georgen, tippten Rezepte und Texte am PC, schrieben Protokolle, machten Fotos, arbeiteten am Layout und noch vieles mehr. Als Endprodukt entstand schließlich die Broschüre ‚Attergaumen Genussroas’. In dieser werden einige Bauern und Wirte der Region vorgestellt und man kann persönliche Rezepte nachkochen. Außerdem kann man die Bräuche von St. Georgen auf einem Blick anschauen. Trotz der vielen Arbeit hatten wir alle sehr viel Spaß dabei!" Die Klasse durfte als Belohnung am 25. Mai in Begleitung von Mag. Brigitte Benedukt-Teubl und Mag. Ruth Winter den Keltenweg gehen und erhielt in einem Gasthaus in St. Georgen vom Tourismusverband ein Keltenessen geschenkt.
Exkursion Therme Geinberg
Ein Bericht von Dipl.-Päd. Marina Wallner: „Am Montag, 25. Mai 2009, fuhren Dipl.-Päd. Petra Holzer und ich mit der 3. HLW A mit Sack und Pack (und teilweise ohne Sonnenöl) mit dem Bus in die Therme Geinberg. In einem der modernen, großzügigen Seminarräume erhielten wir von Frau Sabine Kuba eine sehr informative Präsentation über das Thermenhotel. Wir erhielten einen Einblick über die Organisation, die Abläufe in verschiedenen Abteilungen, erfuhren von der Anmeldung bis über das Check-In und Check-Out, Reservierungs- und Buchungssysteme, Gäste- und Kundenbetreuung einen weitläufigen Überblick über diesen Betrieb. Nach einer großzügigen Kaffeepause durften wir das Hotel besichtigen. Besonders faszinierten die Schülerinnen die großzügigen behindertengerecht ausgestatten Zimmer im Erdgeschoss, die verschiedenen Zimmertypen, hier insbesondere die Hochzeits-Suite. Bei einem Rundgang durch den Thermen- und Spa-Bereich konnten wir uns von den vielen Möglichkeiten, die diese Therme zur Entspannung, zum Genießen, zum Faulenzen anbietet, sowie von der fachgerechten medizinischen Betreuung überzeugen. Am Nachmittag konnten sich die Schülerinnen vier Stunden lang ihr eigenes Bild über die Therme mit den vielen verschiedenen Becken machen. Am meisten sah man sie jedoch in der karibischen Lagune, die mit einem Sand-Strand, mit Cocktailbar und Salzwasser überzeugte. Anschließend fuhren wir erschöpft und (teilweise) mit Sonnenbrand, aber glücklich nach Hause zurück. Die einhellige Meinung der Klasse: Ein gelungener Abschluss der 3. Klasse."
Exkursion: lebensmittelverarbeitende Betriebe
Dipl.-Päd. Marina Wallner organisierte für die 3. HLW B am
26. Mai und für die 3. HLW A am 28. Mai eine Exkursion nach Salzburg zur
Besichtigung von lebensmittelverarbeitenden Betrieben:
„Frau Christina Kiebler (ehemals Christina Wagner – ehemalige HLW Schülerin –
Matura 2000) führte uns durch ihren Betrieb, der gefriergetrockneten Früchte und
handgeschöpfte Schokoladen mit gefriergetrockneten Früchten verarbeitet. Wir
bekamen alle Abläufe, Tätigkeiten, sowie die Entstehungsgeschichte in
vorbildlicher und überzeugender Weise erklärt. Durch Verkostung des gesamten
Sortiments konnten wir uns von der Einmaligkeit, der hohen Qualität und des
tollen Geschmacks der Produkte selbst überzeugen.
In einem modernst ausgestatteten Präsentations- und Verkostungsraum der Firma
‚Teekanne’ wurde unseren Schülerinnen der international tätige Betrieb in der
Firmenzentrale in Salzburg vorgestellt: Vorstellung des Betriebes
(Betriebsgröße, Standorte, Marken die inzwischen zu Teekanne gehören, wie z.B.
Kandisin, Pompadur etc.), Einkauf, Qualitätskriterien, Qualitätskontrollen und
deren Einhaltung und vieles mehr. Bei einigen Tassen hochwertigem, schwarzem Tee
(spezielle, feine Mischung bester Hochlandernten aus Ceylon) durften wir einen
sehr informativen Film zur Gewinnung und Herstellung von Tee sehen. Anschließend
hatten wir die Möglichkeit, aus dem großen Sortiment von ‚Teekanne’ ca. 20 Tees
zu verkosten und hierbei die oftmals feinen Unterschiede zu erkennen. Zuletzt
konnten wir noch (in einer eigens geschaffenen „Schauabfüllanlage" hinter
Plexiglas) die Abfüllung und Verpackung von Tee zu beobachten.
Auch in der Kaffeerösterei ‚Segafredo’ wurden uns die Firmenphilosophie, die
Struktur und Führung des Betriebes erklärt. Wir erhielten einen kleinen Einblick
über Sorten, Anbau, Produktion, Ernte, Transport, und vieles mehr von Kaffee:
vom kleinen Setzling bis zum fertigen Kaffe in der Tasse. Bei dieser Exkursion
erhielten die Schüler/innen das erste Mal einen kleinen Einblick in
lebensmittelverarbeitende Betriebe: die Struktur, Führung und Organisation der
Betriebe, Betriebsführung, Philosophie, Standorte, Produktionen,
Qualitätssicherung, PR, Verkauf, Handel und Vertrieb. Durch Verkostung der
verschiedenen Produkte hatten unsere Schüler/Innen die Möglichkeit auch Neues
kennenzulernen.
Pflichtpraktikum 3. HLW
Für die Schülerinnen und Schüler der 3. HLW endete das
Schuljahr bereits am 31. Mai.
Zwischen 3.. und 4. Jahrgang ist ein 12-wöchiges Praktikum verpflichtend zu
absolvieren. Es können gehobene Gastronomiebetriebe, Betriebe der Wirtschaft
oder des Sozialwesens ausgewählt werden. Besonders wünschenswert sind die
Einsatzbereiche Verpflegung, Service, Etage und Rezeption. Die Schüler/innen
sollen einen Einblick in die Berufsrealität erhalten.
Ein besonderer Anreiz für die angehenden Praktikanten und Praktikantinnen
besteht immer wieder darin, das Ferialpraktikum im Ausland bzw. in anderen
Bundesländern zu absolvieren. Fünf Schülerinnen der 3. HLW A wagten den Sprung
über die Landesgrenzen. Zwei Schülerinnen legen das Praktikum im Knoll House in
Dorset/Südengland ab, zwei Mädchen sammeln ihre Berufserfahrungen in Cadzand-Bad/Niederlande,
eine Schülerin arbeitet in einem Restaurant in Zürich/Schweiz.
Neun Praktikantinnen sind in den Bundesländern Salzburg und Tirol tätig.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern interessante und vor allem
lehrreiche Praxiserfahrungen und sind schon gespannt darauf, was sie im Herbst
berichten werden!
10-jähriges Maturatreffen BAKIP
Am 29. Mai veranstalteten die ehemaligen Schülerinnen des Maturajahrganges 1999 der BAKIP – meine ehemalige Klasse (Sr. Maria)! – zu ihrem 10-jährigen Maturatreffen. Treffpunkt war die Schule, wo ein Rundgang viele der 27 Absolventinnen, die gekommen waren, über die inzwischen neu gestalteten Räumlichkeiten staunen ließ. Viele bewegende Erinnerungen kamen auf, als sich alle in ihrer ehemaligen Klasse auf ihren ehemaligen Platz setzten – und uns (Sr. Stefanie und Sr. Maria) kam es vor, als wären sie nie weg gewesen! Beim gemütlichen Beisammensein beim „Wirt z’Ungenach" mit mehreren LehrerInnen fand der fröhliche Austausch über all das, was sich bei jeder Einzelnen in den vergangenen zehn Jahren ereignet hat, seinen Fortsetzung.
* Pfarrer P. Karl Bleibtreu SDB nützte wie jedes Jahr auch heuer die Gelegenheit, die Läufer/innen des Linz-Marathons, der direkt neben der Kirche Don Bosco im Franckviertel bei Kilometer 25 vorbeizieht, mit reichlich Segen von oben einzudecken!
* Nach 12-jähriger Tätigkeit als Provinzdelegierte der SMDB Österreich hat Sr. Johanna Götsch FMA Provinzialin Sr. Maria Maxwald FMA gebeten, von dieser Aufgabe entbunden zu werden, um sich neuen Aufgaben, im Besonderen dem Umbau von Baumkirchen, widmen zu können. Die Provinzialin hat dieser Bitte entsprochen und Sr. Maria Rathgeb FMA als neue Provinzdelegierte der SMDB Österreich ernannt. Bei der Provinzratssitzung Anfang Mai in Baumkirchen haben sich die Provinzräte der SMDB bei Sr. Johanna persönlich für die sehr gute Zusammenarbeit und die vielen Hilfestellungen und positiven Impulse bedankt.
* Frau Henrieta Seiler berichtet über eine von Sr. Hermine
Mülleder organisierte Fahrt: „Von 4. bis 8. Mai 2009 machten wir uns auf den Weg
zu einer Jubiläumswallfahrt nach Turin und Mornese. Wir, das waren zum
Großteil LaienmitarbeiterInnen der Don Bosco Schule Vöcklabruck und der
Salesianer in Oberthalheim. Auf der Hinfahrt besuchten wir das Sozial- und
Berufsbildungszentrum der Salesianer in Arese bei Mailand. In beeindruckender
Weise wurde hier ein ehemaliges Jugendgefängnis umstrukturiert zu einem Zuhause
für junge Menschen. Hier lebt die Idee Don Boscos weiter. Nach einem ersten
kurzen Besuch in der Maria Hilf Basilika in Turin trafen wir im Quartier ‚Villa
Speranza’ ein. Der zweite Tag führte uns auf den Wegen des jungen Johannes Bosco
zum Colle Don Bosco und nach Chieri und Umgebung. Die Armut, der Starkmut, der
Traum und die Art und Weise, wie Johannes Bosco seine Berufung gespürt und wie
er begonnen hat, sie unbewusst bereits mit seinen Spielkameraden zu leben, seine
Sehnsucht sie zum Guten zu führen – das hat uns sehr berührt.
Am dritten Tag wollten wir sehen, wo Don Bosco als Priester gearbeitet hat. Er
ist Schwierigkeiten begegnet, weil niemand diese ‚Straßenkinder’ haben wollte
und er selber so ganz anders war als die Priester in der damaligen Zeit. Der
vierte Tag führte uns zum schönen und ruhigen Ort Mornese. Maria Mazzarello, die
nur 44 Jahre alt geworden ist, hat hier voll Energie und Tat und mit der
Unterstützung Don Boscos ein Werk zur Ausbildung der Mädchen geschaffen, was
damals noch gar nicht üblich war. Der fünfte Tag war bereits der Tag der
Heimreise. Auf der Strecke fuhren wir noch zur ‚Madonna della Corona’ bei
Spiazzi, einer sehr beeindruckenden Kirche in 1.700 m Höhe, die direkt in den
Felsen gebaut ist. Für uns alle waren diese Tage sehr wertvoll, sehr
interessant, beeindruckend und lustig! Ja, wir haben sehr viel gelacht. Vom
ersten Tag an war eine Stimmung wie in einer Familie – ich denke, das ist die
Familie Don Boscos, wo sich jede(r) wohlfühlt."
* Nadja Seidl, Maturantin des Don Bosco Gymnasiums in
Unterwaltersdorf, wurde für ihre Fachbereichsarbeit in Chemie zum Thema
„Blut-Hirn-Schranke und PCR" mit dem Max Perutz-Sonderpreis für die beste
Fachbereichsarbeit österreichweit ausgezeichnet. Die Polymerase Chain
Reaction (PCR, Polymerase Kettenreaktion) bezeichnet eine Technik, bei der von
bestimmten Abschnitten der DNA (Desoxyribonukleinsäure = die Erbinformation
tragenden Ketten in den Chromosomen) eine Vielzahl von Kopien angefertigt wird.
Diese Technik kann man zum Nachweis von Infektionserregern (z.B. Bakterien,
Viren), zur Erkennung von Erbkrankheiten aber auch zum Nachweis der Vaterschaft
oder Täterschaft ("genetischer Fingerabdruck") verwenden.
Den Preis übergab ihr persönlich Landesschulinspektorin Martha Siegel im Beisein
von Direktor P. Bernhard Maier. Nadja wurde bei ihrer Fachbereichsarbeit von
Chemielehrer Walter Wliszczak betreut. Herzliche Gratulation!
* Die entwicklungspolitische Don Bosco Partnerorganisation
Jugend Eine Welt präsentiert den aktuellen Jahresbericht 2008. Das Jahr 2008
war ein ereignisreiches. Zahlreiche Projekte in Entwicklungsländern wurden
gefördert, wichtige Bildungs- und Informationskampagnen mobilisierten Menschen
für Jugend Eine Welt-Anliegen in Österreich. Im Rahmen des Jugend Eine
Welt-Volontariatsprogramms wurden 28 junge ÖsterreicherInnen für einen
Auslandseinsatz entsendet und arbeiteten in Don Bosco-Projekten in Afrika, Asien
oder Lateinamerika mit.
Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war mit Sicherheit die erfolgreich
durchgeführte Kampagne „Kickfair-Fußball für Straßenkinder", die während der
Fußball-Europameisterschaften auf das Schicksal von Straßenkindern aufmerksam
machte. In Zusammenarbeit mit dem Bankhaus Jungholz konnte ein neuartiges,
ethischen Kriterien verpflichtetes Finanzprodukt präsentiert werden, der
Ethik-Fonds „Don Bosco Ethik Fonds - Fructus omnibus". Der Jahresbericht 2008
ist in gedruckter Form bei Jugend Eine Welt erhältlich. Die Downloadversion
finden Sie online unter www.jugendeinewelt.at.
* Die Schulgemeinschaft im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf feierte am Samstag, dem 23. Mai 2009, das diesjährige Maria-Hilf-Fest. Schon am Nachmittag kamen viele Schülerinnen und Schüler, um an den vielen Attraktionen wie Riesenwuzzler, Luftburg, Cobi-Bike, Bungee-Running, Fun-Boxing, Glückslosziehung und noch vielen anderen Spielen teilzunehmen. Das große Highlight waren acht Segways, mit denen Groß und Klein viel Spaß beim Fahren hatten. Den Festgottesdienst um 20 Uhr feierten mehr als 500 Gäste.
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Dieses Mal möchten wir das Schlusswort von Frau Henrieta Seiler in ihrem Bericht über die Fahrt nach Turin und Mornese zitieren, das für uns alle Bedeutung haben kann: „Wir, die Angestellten der Don Bosco Schulen, waren bei dieser Wallfahrt die Jugend. Die Fahrt hat uns Mut gemacht, den Sinn unseres Lebens besser zu verstehen: Jede(r) von uns hat eine Berufung, und es zählen dabei nicht nur die großen Taten, sondern öfter die kleinen – dort wo wir leben und arbeiten –, und schon ein Lächeln kann Wunder wirken."
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Dr. Maria Maul
Liebe Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Angestellte und Schwestern!
Schon sind wir bei den letzten
„News" dieses Jahres angelangt. Der Juni war durchgehend mit Matura- und
Abschlussprüfungen gefüllt. Parallel dazu gab’s die letzten Schularbeiten und
Prüfungen und wieder jede Menge Aktivitäten! Lesen Sie/lest selbst!
WAS SICH IN DER SCHULE TUT ..
Personelles
Nach 31 Jahren in unserem Übungskindergarten tritt Sr. Hedwig
Winkler nun ihre Pension an. Zugleich mit ihr beginnt auch Sr. Maria Wallner
ihren Ruhestand. Sie war seit 1976 Leiterin unseres Übungskindergarten und
Abteilungsvorständin der BAKIP. Mit Sr. Maria und Sr. Hedwig geht nun eine Ära
in unserem Kindergarten zu Ende – nämlich die, in der Don Bosco-Schwestern darin
tätig waren. Wir danken Sr. Hedwig und Sr. Maria sehr, sehr herzlich für ihren
unbezahlbaren Einsatz im Kindergarten und freuen uns zugleich, dass wir gute
Nachfolgerinnen für sie gefunden haben, die wir in den ersten „News" zu
Schulbeginn vorstellen werden.
Ebenfalls ihren Dienst an unseren Schulen beenden Sr. Hermine Mülleder und Sr.
Gabriella Brillo. Sr. Hermine wird für eine wohlverdiente Auszeit ein Jahr nach
München gehen und Sr. Gabriella wird nach Klagenfurt versetzt. Beiden ein großes
Danke für ihren wertvollen Einsatz bei uns – Sr. Hermine als Vertreterin des
Schulerhalters und Sr. Gabriella für die perfekte Betreuung der Schulwäsche!
Sehr herzlich danken wir auch MMag. Christina Glück, dass sie sich in diesem
Jahr so gut in unser Schulleben eingebracht hat. Sie wird ihre
Unterrichtstätigkeit nun an einer anderen Schule fortsetzen, wofür wir ihr
alles, alles Gute wünschen!
Unsere Sekretärin Frau Renate Speckbauer begeht heuer im Juni ihr 25-jähriges
Dienstjubiläum an unserer Schule. Wir gratulieren der „besten aller
Sekretärinnen" sehr herzlich zum Vierteljahrhundert-Jubiläum und wünschen ihr
weiterhin viel Freude bei ihrem Dasein für uns alle! Das Sekretariat ohne Frau
Speckbauer wäre einfach unvorstellbar – sie ist im wahrsten Sinn des Wortes ein
Schatz für unsere Schule! Ein großes Danke an unsere rechte und linke Hand!
Benefizlauf des Lionsclubs
Auf Initiative von OSR Elisabeth Hölzli beteiligten sich
Schülerinnen unserer Schule wieder an einer karitativen Aktion. Frau FL Hölzli
berichtet selbst:
"Wir gehen für die, die nicht gehen können" das war am 6. Juni die Devise des
Vöcklabrucker Lionsclubs, der anlässlich seines 50-jährigen Bestehens zu einer
Benefizwanderung einlud. Trotz freien Samstags und bewölkten Himmels fanden sich
auch ca. 50 Schülerinnen unserer Schulen mit ihren Sportlehrerinnen Mag. Nicole
Aichmayr und Mag. Renate Loidl in sportlichem Outfit beim Hallenbad ein. Nachdem
jede/r TeilnehmerIn zum Start persönlich gestempelt wurde und ein Lions-T- Shirt
‚übergezogen’ bekommen hatte, ging’s über die Lionskapelle am Pfarrerwald hinauf
in die Buchleiten. Beim ‚Hamischen Gatterl’ (gegenüber der
Landwirtschaftsschule) war eine tolle Labestation aufgebaut, die Sportler wurden
zu Getränken und herzhaften Jausenbroten eingeladen. Gestärkt ging’s wieder
weiter durch Wiese und Wald querfeldein zu der ÖBB-Unterführung in Richtung
Stadt. Am Stadtplatz war nach einer Wegstrecke von 7 km das Lions-Ziel
aufgebaut, alle 308 TeilnehmerInnen erreichten es glücklich. Nachdem jeder
gegangene bzw. gelaufene Kilometer mit € 1.- pro Teilnehmer aus der Lionskasse
gesponsert wurde, kam es zu einem großartigen Erfolg. Über zweitausend Euro
gingen an den Verein ‚Marathon’, der Kinder mit verschiedenen Muskelerkrankungen
unterstützt.
Zufrieden, den grauen Samstagvormittag nicht ‚verschlafen’ zu haben, ging’s nach
Hause. Die Präsenz unserer Schülerinnen fiel sehr positiv auf – ein ganz großes
DANKE für Euer Mitmachen!!!"
Don Bosco-Kindergarten
Ü-Kipäd Verena Kollmann gibt einen Einblick in die
Aktivitäten des Übungskindergartens: „Am Mittwoch, 10. Juni 2009, erlebten die
18 Schulanfänger/innen des Don Bosco-Übungskindergartens einen Vormittag in der
Vorschulklasse der Volksschule II in Vöcklabruck. Frau Diplompädagogin
Peer-Schumann hatte für die Kinder eine Turnstunde im großen Schulturnsaal
vorbereitet, in der neben den sportlichen Aktivitäten vor allem das gegenseitige
Kennenlernen im Vordergrund stand. Anschließend stärkten sich die
Kindergartenkinder und die Schulkinder bei einer gemeinsamen Jause in der
‚Zehner-Pause’. Danach wurde eine Unterrichtseinheit zum Thema ‚Vatertag’
abgehalten: Unsere Schulanfänger/innen lösten ein Anlaut-Puzzle, übten das
genaue Ausschneiden sowie Aufkleben und brachten die Bilder einer Bildgeschichte
in die richtige Reihenfolge. Auch Herr Direktor Theil besuchte unsere eifrigen
Kinder kurz in der Klasse. Bei all diesen Aufgaben wurden die Kindergartenkinder
von den Kindern der Vorschulklasse tatkräftig unterstützt.Am Ende des Vormittags
brachte uns die Vorschulklasse noch ein Ständchen und wir bedankten uns für
diesen ersten Schultag unserer Kindergartenkinder mit kleinen Geschenken bei
Herrn Dir. Theil, Frau Dipl.-Päd. Peer-Schumann und den Kindern der
Vorschulklasse.
Die Kindergartenkinder bekamen vor dem Schulgebäude des Don Bosco-Kindergartens
noch eine gefüllte Schultüte mit nach Hause – die Freude darüber war
riesengroß!"
Workshop „Jeans"
Wie MMag. Peter Atzmanstorfer berichtet, verbrachten am 16. Juni die 1. BAKIP und die 1. HLW/A im Rahmen des Geografie-Unterrichtes jeweils einen Halbtag in der Arbeiterkammer Vöcklabruck. Nach einer kurzen Vorstellung der Aufgabenstellung und der Serviceleistungen der AK wurde zum Thema „globale wirtschaftliche Aspekte der Produktion von Jeans" gearbeitet. Den Einstieg bildete ein Impulsfilm zur Baumwollproduktion in Tansania, der v. a. den Absatz und die Kostensituation dieses Grundstoffes der Kleiderproduktion im weltwirtschaftlichen Kontext beleuchtete. Anschließend arbeiteten die Schüler/innen in fünf Gruppen mit Materialien zu den Themen Logistik, Arbeitsbedingungen, Kalkulation in der Kleiderproduktion, Marketing und Werbung sowie faire Produkte bei Kleidung. Nach einer Stärkung mit einer kostenlosen Jause stellten die Schüler/innen die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppen dem Plenum vor.
Exkursionen zur Landesausstellung „Mahlzeit"
Gleich mehrere Klassen besuchten die Landesausstellung zum
Thema „Mahlzeit" in Schlierbach: die EWF, die 1. HLW B, die 2. HLWs und die 3.
HLWs. Schülerinnen der EWF berichten: „In Begleitung von Frau FL Anneliese Unger
und Frau FL Christine Fischböck schauten wir uns diese wirklich interessante
Landesausstellung an. Am Eingang spazierten wir zwischen riesigen Löffeln und
Gabeln durch, darin ist ein Audiosystem eingebaut, aus dem sämtliche Geräusche
bei Tisch und aus der Küche zu hören sind. Jeder Besucher der Landesaustellung
geht über eine riesige Waage, damit man am Ende der Ausstellung weiß, wie viele
‚Kilogramm’ die Ausstellung besuchten. Die daneben stehende Kellnerstatue wirft
einen kritischen Blick auf das Gewicht der Österreicher. Im wunderschönen
barocken Bernardisaal sieht man alte Tafelkulturen aus Europa und der restlichen
Welt.
Das Speisenkartendesign zeigt aus allen Epochen den jeweiligen Zeitgeist der
angewandten Grafik. Besonders faszinierten uns die gefalteten Stoffservietten.
Kraut und Kartoffeln sind das Volksnahrungsmittel Nummer Eins, was im nächsten
Raum historisch und statistisch untermauert wird. Die Bibliothek überrascht die
Besucher mit einem riesigen Buch, in dem man digital durch die Welt exotischer
Gewürze und Früchte blättern kann.
Nach Ausstellungsräumen des Schlemmens soll in einen Raum jenen 900 Millionen
Menschen Beachtung Geschenkt werden, die täglich an Hunger leiden. Die
Landesausstellung zeigt viele Originalobjekte mit spannenden Themen."
Schülerinnen der 2. HLW A & B ergänzen: „Bei der Ausstellung sahen wir die
Entwicklung der Esskultur in den verschiedenen Ländern, die typischsten Gerichte
Oberösterreichs, das Essverhalten Österreichs. Weiters wurde uns Wissenswertes
über Fisch, Brot, Wein, Bier, Fleisch, Gewürze ... und vieles mehr sehr
anschaulich bei der Führung aufgezeigt. Außerdem konnten wir bei der Herstellung
des ‚Schlierbacher Schlosskäses’ zusehen. Alles in allem war es eine
interessante Exkursion, die man als HLW-SchülerIn gesehen haben muss!"
Generationskochen an der HLW
Die Schüler/innen der drei Kochgruppen und die Lehrerinnen der EWF (Dipl.-Päd. Irmgard Dickinger, Dipl.-Päd. Marie-Luise Palmetshofer und Dipl.-Päd. Waltraud Pohn) luden im Zeitraum von April bis Juni im Rahmen des Kochunterrichtes zu einem altersübergreifenden Projekthalbtag ein. Großeltern, Eltern und Schüler/innen bereicherten sich gegenseitig durch ihre Erfahrungen beim Kochen eines viergängigen Menüs. Die Schüler/innen präsentierten ihr Fachwissen, die Eltern und Großeltern zeigten großes Interesse und Engagement beim fachgerechten Tischdecken und Servieren. Die tatkräftige Unterstützung der Gäste bei den eher unbeliebten Nacharbeiten war nebenbei sehr hilfreich. Es war ein sehr gelungenes Projekt, bei dem die gegenseitige Wertschätzung spürbar war und die Eltern Einblick in den Schulalltag ihrer Kinder gewinnen konnten.
„Begegnungen": Soziales Lernen EWF
KV Dipl.-Päd. Anneliese Unger berichtet von einer sehr wertvollen Initiative: „Im Rahmen des Gegenstandes ‚Soziales Lernen’ machte die EWF bei einigen Schwestern sowie bei der Sekretärin Interviews zu Themen wie: Schule HLW und BAKIP, Maria Mazzarello und Don Bosco, Lebensläufe der Schwestern, Motivation fürs Klosterleben und Ausbildung der Schwestern. Außerdem wurden Besuche bei den Schwestern im Wohn- und Pflegestock organisiert, wo die Schülerinnen/Schüler ebenfalls einiges über deren Leben erfuhren. Sowohl die Schwestern als auch die Schüler/innen, die sich diese Aktion selbst gewünscht hatten, waren von diesem Projekt begeistert, weil sich beide Altersgruppen im Alltag selten treffen und eine solche Begegnung für Alt und Jung eine große Bereicherung darstellt."
„Afrika" im Religionsunterricht
Sr. Hanni Denifl, die seit drei Jahren als Missionarin in Afrika tätig ist – zwei Jahre davon in der Elfenbeinküste und ein Jahr in Mali –, ist zurzeit zwei Monate auf Heimaturlaub in Österreich. Sie begleitete Sr. Gisela in den Religionsunterricht, um einigen Klassen über die Situation in Mali und ihre Arbeit dort mit Kindern und Jugendlichen zu erzählen.
Besuch aus Litauen
Am 22. Juni besuchten uns über die Vermittlung von Dipl.-Päd. Marina Wallner ca. 43 Kindergartenpädagoginnen und –erhalterinnen aus Litauen. FL Rosa Huber und Sr. Maria Wallner präsentierten ihnen die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin und die Organisation des Kindergartenwesens in Österreich. Im Rahmen ihrer Fortbildungsreise besichtigten die Gäste vor allem verschiedenste Kindergärten in Vöcklabruck, Puchheim, St. Georgen und Mondsee . Auch ein Besuch bei Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner und ein Empfang im Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Wien durch Herrn Mag. Karl Havlicek standen auf dem Programm.
Abschlusslehrfahrt zum Gardasee
Die Schülerinnen der 4. BAKIP A und B genossen auch heuer wieder die Abschlusslehrfahrt zum Gardasee: „Am 22. Juni 2009 um 6:00 Uhr ging es für uns, Mag. Nicole Aichmayr und Mag. Regina Pillichshammer, los in Richtung Gardasee. Den ersten Halt machten wir in Riva, wo wir sofort zu einer Wanderung zur Aussichtsplattform aufgebrochen sind. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, die Stadt genauer anzusehen. Manche nützten die Chance zum Shoppen, andere wiederum zum Tretboot-Fahren. Am Dienstag nach dem Frühstück fuhren wir nach Verona, wo wir ebenfalls die Chance hatten, die Stadt ausführlich zu besichtigen. Neben der pompösen Arena von Verona sahen wir Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Balkon von Julia und zahlreiche Statuen. Anschließend genossen wir die warme Sonne am Pool im Hotel, abends fuhren wir noch in das schöne Örtchen Lazise. Am Mittwoch starteten wir unter blauem Himmel ins Gardaland. Wir waren begeistert von der Vielfalt an Attraktionen wie zum Beispiel: Blue Tornado, Mammut, Jungle Rabbits, Space Vertico usw. Am Abend spazierten wir zur Weinverkostung, wo wir hochqualitativen, biologischen, italienischen Wein kosten durften. Donnerstags brachen wir auf nach Malcesine, um uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Danach ging es mit dem Schiff los über Limone nach Torbole. Dort genossen wir einen schönen, jedoch auch windigen Nachmittag am Strand (Sonnenbrand vorprogrammiert). Abends gingen wir alle gemeinsam in eine Pizzeria, wo wir auf einem herrlich gedeckten Tisch, köstlich gespeist haben. Am letzten Tag machten wir noch einen kurzen Aufenthalt in Bozen. Mit dem „witzigen" Busfahrer Thomas kamen wir dann um 18:00 Uhr erschöpft, pleite, müde und völlig fertig an."
Matura und Abschlussprüfungen
Sehr herzlich gratulieren wir allen Absolventinnen zur bestandenen Reife- und Diplom- bzw. Abschlussprüfung – ganz besonders jenen, die mit ausgezeichneten und guten Erfolgen abgeschlossen haben: In der BAKIP waren es sechs ausgezeichnete und zehn gute Erfolge, in der 5. HLW A sechs ausgezeichnete und fünf gute Erfolge, in der 5. HLW B drei ausgezeichnete und fünf gute Erfolge und in de 3. FW drei ausgezeichnete und zwei gute Erfolge. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute weiterhin – auch all jenen SchülerInnen, die die EWF erfolgreich abgeschlossen haben!
Gäste aus Albanien
Von 28. Juni bis 3. Juli konnten wir Sr. Teuta Buka, die
Direktorin unserer Partnerschule in Shkodra/Albanien, und Leta Dushi, eine
Englisch-Lehrerin in dieser Schule, bei uns begrüßen. Ziel dieses Besuches war
es, dass Sr. Teuta und Leta unsere Schule kennenlernen können, dass gemeinsam
die Projektarbeit dieses Schuljahres evaluiert und jene für das kommende Jahr
vorausgeplant wird. Am 2. Juli präsentierten die beiden in der Kapelle den
einzelnen Schulklassen die Geschichte der Don Bosco-Schwestern in Albanien sowie
das Schulzentrum in Shkodra, Dr. Micha Vamos hingegen das Foto-Projekt, das von
Schülerinnen unserer beiden Schulen durchgeführt wurde. Die dabei entstandenen
Foto-Bücher wurden ausgetauscht und der Preis für das jeweils beste Foto
vergeben.
Die anschließende Begegnung mit den Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen der
Schlusskonferenz erwies sich ebenfalls als sehr positiv. Sr. Gisela Porges gab
dabei auch einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben des
Albanien-Projektes – genaue Details können auf der Albanien-Anschlagtafel
zwischen den beiden Konferenzzimmertüren nachgelesen werden. Am Nachmittag des
Konferenztages planten Sr. Teuta und Leta mit Sr. Gisela und Mag. Ruth Winter
das Thema der beiden kommenden Projekt-Jahre. Inhaltlich soll es um einen
historischen Vergleich zwischen der Lebensweise der Menschen und von einzelnen
besonderen Menschen bei uns im Nationalsozialismus und in Albanien im
Kommunismus gehen. Sr. Teuta und Leta haben sehr von ihrem Aufenthalt bei uns
profitiert und sich sehr über die Ausflüge nach Vöcklabruck, Salzburg, ins
Salzkammergut und nach Wien gefreut. Ein herzliches Danke an Sr. Gisela und Dr.
Micha Vamos für die ausgezeichnete Durchführung des Albanien-Projektes in diesem
Jahr!
„08+1"-Projekt: Live-Übertragung in Linz
Die Schülerinnen der 3. BAKIP nahmen mit Dr. Micha Vamos und unseren Gästen aus Albanien am 1. Juli am Linzer Hauptplatz an der Projektpräsentation „BAKIP Vöcklabruck und Primary Schol Dhaka" zum Thema „Märkte / Bangladesch" teil. Im BE- Unterricht hatten sie 17 Lern- und Spielmaterialien für eine Slumschule hergestellt, das Dr. Micha Vamos, ihre Mutter Helga Vamos und FL Christine Fischböck im Februar persönlich nach Bangladesch gebracht und dort eingeführt hatten. „Keiner kann sich vorstellen", so Dr. Vamos, „wie viel Freude der Unterricht mit den Lernmaterialen bereitete, bei den Fünfjährigen, wie bei den Vierzehnjährigen, selbst für die Lehrer/innen war spielerischer Unterricht in keinster Weise bekannt. Die Lehrer/innen sprechen wie die Schülerinnen so gut wie kein Englisch, so kam es, dass die Schülerinnen Spielregeln fast immer schneller kapierten als ihre Lehrer/innen, sehr zur Freude der Kinder."
Exkursion Steiermark
Die 4. HLW B berichtet von ihrer Genussreise durch die
Steiermark von 29. Juni bis 1. Juli:
„Nach erfolgreich bestandener Vorprüfung zur Reifeprüfung packten wir unsere
Koffer um den Abschluss unserer Koch- und Servierzeit in der Schule zu feiern.
Frau Dipl.-Päd. Marie-Luise Palmetshofer und Frau Dipl.-Päd. Marina Wallner, die
uns in den letzten vier Jahren tatkräftig zur Seite gestanden sind, begleiteten
uns natürlich auch auf dieser Reise.
Unser erster Weg führte uns in die Landesaustellung von Schlierbach mit
anschließender Käseverkostung. Unsere Tour ging bald weiter und wir erreichten
die Bierbrauerei Gösser. Dort hatten wir eine Führung durch das Gelände und wie
es sich gehört, konnten wir das Gösser-Bier kosten. Danach ging es nach
Deutschlandsberg, wo die Zimmer der Jugendherberge schon auf uns warteten, doch
lange hatten wir nicht Zeit, uns häuslich einzurichten, denn uns erwartete
bereits ein Fünf-Gänge-Menü im Restaurant Malerwinkel. Am nächsten Morgen
machten wir uns auf den Weg zur Ölmühle Lorenz, wo wir mehr über die
Kürbiskernölproduktion erfuhren und vor Ort echtes Steirisches Kürbiskernöl
ergattern konnten. Was auf einer Gourmetreise natürlich auch nicht fehlen darf,
ist eine Weingutbesichtigung mit anschließender Weinverkostung, welche wir beim
Weingut Jöbstl am Schlierberg machten. Weiters konnten wir in der
Fleischwarenmanufaktur Vulcano ausgezeichnete Produkte wie Rohschinken und
Kürbiskernsalami probieren. Die Steiermark ist nicht nur für ihr Öl berühmt,
auch die Essige spielen eine große Rolle, deswegen besichtigten wir die Firma
Gölles, die hervorragende Essige und Brände herstellt. Am Abend durften wir uns
dann bei einer Buschenschanke mit einer deftigen Jause und Wein verwöhnen
lassen.
Unseren letzten Tag verbrachten wir in Graz, wo wir uns die Hotelketten Mercure****
und Etap** im Vergleich ansahen. Über Mittag hatten wir die Möglichkeit, Graz
auf eigene Faust zu besichtigen und am Nachmittag erfuhren wir noch mehr über
die Stadt bei einer Führung.
Ganz untypisch ließen wir die Shoppingtour im Anschluss weg und wollten nach
diesen anstrengenden, aber schönen Tagen nur noch nach Hause. Wir sind froh,
diese Reise gemacht zu haben und finden, es war ein gelungener Abschluss der 4.
Klasse. Wir möchten uns auch nochmals bei Frau Wallner und Frau Palmetshofer für
die letzten Jahre und die Erfahrungen, die wir sammeln konnten, bedanken."
1. Preis für Projekt „Bioschatztruhe"
Bereits im Juni 2008 startete die heurige 3. BAKIP einen Projekttag zum Thema biologische Lebensmittel mit dem Referat von Frau Dipl.-Ing. Erika Karner von Agrarmarkt Austria und einem Ausflug zu einem regionalen Biobauernhof. Somit war die Klasse perfekt gerüstet für die Erarbeitung ihrer Beiträge zum Projekt „Bioschatztruhe", bei dem es um die Erstellung von Lehr- und Lernkonzepten für die Ernährungserziehung in Kindergarten und Hort ging. Im November wurden in Kleingruppen unter der Leitung von Dipl.-Päd. Petra Holzer, Dipl.-Päd. FOL Elfriede Schönbass, Frau Mag. Ulrike Haas, FL Romana Stadler, FL Brigitte Merlotti und M.A. Andrea Pühringer in fächerübergreifender Zusammenarbeit folgende Beiträge erarbeitet: ein Radieschen- und Karottenbuch, ein Biolied, ein didaktisches Spiel für die Horterziehung, ein Bio-Apfelmuffins-Rezept und die Begleitfigur „Biolino", die sämtliche Beiträge der Bioschatztruhe zum besseren Verständnis der Kinder begleitet. Für ihr kreatives Engagement wurden Schülerinnen und Lehrerinnen mit dem ersten Preis belohnt. Die Gewinnerurkunde werden sie am 9. Juli 2009 von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Berlakovich im Ministerium am Stubenring persönlich in Empfang nehmen. Anschließend gibt’s einen Besuch im Verkehrsbüro Kulinarik und einen Ausflug in einen Biobauernhof in der Nähe von Wien.
Dank- und Verabschiedungsfeier
Zu Beginn des traditionellen Schulstaubes der Lehrerinnen und Lehrer findet heuer am 9. Juli eine Dank- und Verabschiedungsfeier für Sr. Maria Wallner, Sr. Hedwig Winkler, Sr. Gabriella Brillo, Sr. Hermine Mülleder und Frau Renate Speckbauer statt.
*
Ein buntes Programm im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen von 5. auf 6. Juni gab es auch in mehreren Don Bosco-Kirchen, so in Amstetten, Graz, Stams und Wien-Unter St. Veit.* Die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die am 20. Mai „ihren" zwölften Achttausender, den Lhotse im Himalaya, bezwang, unterstützt die Arbeit von Jugend Eine Welt in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt. Neben der Spanierin Edurne Pasaban ist Kaltenbrunner die einzige Frau, die so viele Achttausender bestiegen hat. „Wenn man Jahr für Jahr viele Monate in Nepal ist, kommt einfach das Gefühl auf, etwas zurückgeben zu wollen. Man bekommt ja auch sehr viel", so Kaltenbrunner: „Es ist wichtig, dass es Organisationen wie Jugend Eine Welt gibt, die dort Hilfe anbieten, wo sie gebraucht wird. Schule und Ausbildung sind hier Schlüsselthemen für eine bessere Zukunft." Die Salesianer Don Boscos arbeiten seit 2000 in Sirsia, Nepal. Trotz großer Schwierigkeiten – im Juli letzten Jahres wurde der Salesianer P. John Prakash Moyalan brutal ermordet – setzen sich die Salesianer Don Boscos auch weiterhin für die Ärmsten ein. Insgesamt gibt es in Nepal fünf katholische Pfarren. Eine davon wird von den Salesianern Don Boscos geleitet. Der Mount Everest, einer der beiden 8.000er, den Gerlinde Kaltenbrunner noch erfolgreich besteigen möchte, liegt in diesem Pfarrgebiet.
* Am 13./14. Juni 2009 feierte die Don Bosco Familie in Maria Puchheim das 75-Jahr-Jubiläum der Heiligsprechung Don Boscos unter dem Motto „Mit dem Herzen im Himmel". Ein Höhepunkt war das Jugendprogramm „Don Bosco for you(th)" am Samstagabend. Am Sonntag kamen ca. 1.200 Pilgerinnen und Pilger zum Dankgottesdienst mit dem Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser SDB und dem Linzer Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB. Unser Schulchor hat unter der Leitung von Mag. Christine Zeppetzauer und der Mitwirkung einiger KollegInnen den Gottesdienst wunderschön musikalisch gestaltet. Ein herzliches Danke für dieses tolle Engagement!
* Der Sommer mit Don Bosco
Zahlreiche Angebote mit der Don Bosco Familie im Juli und August sind auf www.donbosco.at
WAS WIR EUCH / IHNEN NOCH SAGEN MÖCHTEN ...
Am Ende dieses Arbeitsjahres danken wir allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft, den SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Angestellten und Schwestern sehr herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit während des ganzen Schuljahres! Wir möchten nun allen den Text mitgeben, mit dem uns das Schulreferat der Ordensgemeinschaften Österreichs einen gesegneten Sommer wünscht:
Beim Zählen der Sterne lachend
immer wieder von vorn beginnen
In der Zeitvergessenheit der Brandung Atem schöpfen
Den Zugvögeln einfach nur zuschauen
wenn sie weiterziehen
Den Duft der Rose ungepflückt verschweben lassen
Lauschen auf die Stille nach jedem Wort
In diesem Sinn schöne und erholsame Ferien!
Mag. Erich Hinterleitner und Sr. Mag. Dr. Maria Maul