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wurde 1932 in Großraming, Oberösterreich, geboren. Nach dem
Besuch des Gymnasiums folgten phil.-theol. Studien in Linz und
Rom sowie das Studium des Lehrfaches Geschichte an der
Universität Wien.
Die musikalische Ausbildung erwarb sich Balduin Sulzer am
Brucknerkonservatorium in Linz, an der päpstlichen Hochschule
für Kirchenmusik in Rom und an der Wiener Musikhochschule.
Nach mehrjähriger Tätigkeit als Musikpädagoge an diversen
Gymnasien als Korrepetitor am Linzer Brucknerkonservatorium
und als Domkapellmeister arbeitete Sulzer vor allem als Lehrer
am Linzer Musikgymnasium.
Sulzers Werkverzeichnis umfaßt zur Zeit rund 200 Titel,
darunter 2 Opern,
5 Symphonien, 1 Passion, 12
Instrumentalkonzerte, Klavier-und Kammermusik, Lieder und
Chormusik.
Für sein kompositorisches Schaffen erhielt Sulzer mehrere
Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes OÖ, die
Kulturmedaille der Stadt Linz, den
Heinrich Gleißner-Preis, den Anton Bruckner-Preis sowie den Würdigungspreis
der Republik Österreich.
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