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Seine-Metropole und Zentrum des Elsass
Busreisen scheinen zwar in unserer schnelllebigen Zeit etwas antiquiert,
die Reisenden bekommen jedoch von Land und Leuten viel mit, besonders
wenn es in einer Woche von Bad Ischl nach Paris und retour über
Strasbourg geht, über 2.000 km auf sechs Rädern eines
modernen Wintereder-Doppeldeckerbusses, gemeinsam mit zwei HAK-Klassen
aus Oberpullendorf im Burgenland.
Dass Paris immer eine Reise wert ist, war auch bald den Schülerinnen
und Schülern klar. Die neben London einzige Stadt Europas im
Weltformat hat so viele Gesichter, dass der Erstbesucher überwältigt
ist. Ob zu Fuß, per Bus oder auf dem Schiff auf Erkundungsreise,
das Zentrum von Paris ist einzigartig, unverwechselbar. Die vielen
Menschen unterschiedlicher Nationalität und Ethnien, der Wechsel
klassischer und hypermoderner Architektur, das unvermeidliche Verkehrschaos,
das unüberschaubare Warenangebot in allen Preisklassen, all
das macht eine Weltstadt aus.
Strasbourg, die elsässische Hauptstadt, mit 400.000 Einwohnern
auch keine Kleinstadt, wirkt dagegen fast niedlich, fast romantisch
mit den typischen Fachwerksbauten und dem die Altstadtinsel überragenden
Münster. Lediglich das Europaviertel mit dem Sitz des EU-Parlaments
und dem Europarat weist mit seinen Glaspalästen in die Moderne.
Rechtzeitig vor den EU-Parlamentswahlen Anfang Juni erlebten die
Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Führung
durch das Parlamentsgebäude eine Veranstaltung des EU-Programms
Euroscola, bei dem Schüler aus der gesamten EU in internationalen
Arbeitsgruppen in Debatten die Entscheidungsfindung im EU-Parlament
simulieren.
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