Kirche Garsten

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Barock Stift Seitenstetten Garsten - Kloster Garsten-Pfarrkirche Giovanni Batt. Carlone Jakob Prandtauer Martin Johann Schmidt Garstner Wandteppiche Technik Stukkatur

Fassade der Pfarrkirche Garsten

 

1. Äußeres

2. Inneres

2.1 Kirchenraum

2.2 Langhaus

2.2.1 Stuck

2.2.2 Fresken

2.3 Hochaltarraum

2.4 Seitenkapellen

2.5 Losensteinerkapelle

 

1. Äußeres

Die Kirchenfassade ist zweigeschossig und steigt in den beiden Türmen bis zu einer Höhe von 72 m empor. Das Portal stammt von 1687, die Nischenstatuen Berthold, Elisabeth und Otakar sowie die Giebelfigur der unbefleckten Empfängnis von Marian Rittinger einem Laienbruder des Stiftes

2. Inneres

  2.1 Kirchenraum

Das Innere der Kirche steht im starken Gegensatz zur Fassade, die Dekorationskunst der italienischen Stuckateure beherrscht den Raum. Garsten präsentiert sich als typischer Carlone-Bau. Der Stuck ist überaus reich und verbindet eine Fülle von Figuren und pflanzlichen Ornamenten in höchster Meisterschaft. Die Ausstattung steht der Pracht des Raumes in keiner Weise nach, so ergibt der barocke Dreiklang von Stuck, Malerei und Plastik die großartige Innenwirkung der Stiftskirche von Garsten.

 

2.2 Langhaus

2.2.1 Stuck

Die Stuckateure der Familie Carlone haben Decken und Wände mit einer Vielfalt von Figuren, Engeln, Frucht- und Kranzgewinden überzogen und damit ein Höchstmaß an plastischem Schmuck der Kirche erreicht.

2.2.2 Fresken

Die Fresken entstammen hauptsächlich der Hand von Michael Christoph Grabenberger und behandelt ein Programm, das ganz auf einen Marienkirche abgestimmt ist.

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Szenen aus dem Leben des König David

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Vorbilder Mariens aus dem Alten Testament

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Die Heldentat der Judith und Esther

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Abbildungen der Apostel

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Darstellungen aus dem Marienleben

 

Im Langhaus befinden sich Wandbehänge von Johann Carl von Reslfeldt mit Motiven aus der Makkabäerzeit.

Im Advent und der Fastenzeit werden die Wandbehänge (Reslfeldt) mittels Bildteppiche von Johann Martin Schmidt, genannt Kremser Schmidt überdeckt. Sie zeigen Darstellungen aus der Kindheitserzählung des NT und aus der Leidensgeschichte.

 

2.3 Hochaltarraum:

Der Hochaltar ist von Marian Rittinger, nach dem Entwurf von Carlo Antonio Carlone. Die Statuen stellen (von links) den Apostel Petrus, den Ordensgründer Benedikt, den heiligen Abt Berthold und den Apostel Paulus dar, am Aufsatz finden wir Josef und Joachim und die 3 Erzengel.

 

Altarbild: Das Altarbild mit 7,40 m Höhe malte der Antwerpener Künstler Frans de Neve, es stellt die Vollendung Mariens und ihre Krönung im Himmel dar.

Den Tabernakel schuf der Garstner Tischler Jakob Pokorny.

 

2.4 Seitenkapellen

Jede Kapelle ist einer bestimmten Personengruppe gewidmet.

 

2.5 Losensteinerkapelle

Täuschung durch flache Scheinkuppel

Reiche Stuckzier von Gewölbe und Altar stammt von Giovanni B. Carlone. Die Fresken von Antonio Galliardi. Von großer Bedeutung sind die Grabmäler der Losensteiner. Besonders das Hochgrab von Georg Achaz.

 

Innenraum der Pfarrkirche Garsten

 

Grundriss Seitenstetten

 

Hochaltar von Marian Rittinger