Martin Johann Schmidt

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MARTIN JOHANN SCHMIDT

ER ALS MENSCH

ER ALS MALER

SEINE WERKE

 
Martin Johann Schmidt wurde am 25. 9. 1718 als Sohn des Bildhauers Johann Schmidt in Grafenwörth bei Krems geboren.
Studium: Kupferstichsammlung
Gottfried Starmayr war sein erster Lehrmeister
Seit 1750: arbeitet er als Altar- und Andachtsbildmaler
1768: Mitglied der Wiener Akademie
Er starb am 28. 6. 1801
 
ER ALS MENSCH
Martin Johann Schmidt dürfte ein einfacher, bürgerlicher, sparsamer und „immer ständig tätiger“ Mann gewesen sein.
Er arbeitete bis zu seinem 83. Lebensjahr und stand bei seinen Zeitgenossen in hohem Ansehen.
Seine zahlreichen Werke waren in Österreich, Polen, Ungarn, Russland und Slowenien weit verbreitet.
Er war letzter Vertreter der österreichisch-barocken Malerei.
 
ER ALS MALER
Martin Johann Schmidt ist der Inbegriff der spätbarocken Kirchenmalerei, da er die Szenen in seinen Bildern im häuslichen Milieu darstellte. Er war berühmt für den Einsatz von Licht und Dunkelheit.
Licht: spielte im Barock eine wesentliche Rolle. In Schmidts Werken war die Hauptfigur im Licht dargestellt und die Nebenfigur im Schatten.
Arbeitstechnik: Öl auf Leinwand, Fresko, Radierungen
Charakteristik: Einsatz von Licht und Schatten, stimmungs- und gemütvoll, schlichte Andacht und keine festliche Pracht.
 
SEINE WERKE
Er malte über 900 Ölbilder, Altarbilder, Andachtsbilder, religiös-historisierende Gemälde
bulletEinkleidung des Stifters
bulletJakob und Rachel am Brunnen
bulletFlucht nach Ägypten
bulletErscheinung des Auferstandenen
bulletTraum Jakobs
bulletAnbetung der Hirten
bulletLetztes Abendmahl
bulletHochaltarbild vom Hl. Niko