Stift Seitenstetten

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Stift Seitenstetten - Grundriss

Das Stift Seitenstetten zählte zu Martin Johann Schmidts wichtigstem Auftragsgeber. Für die zu Seitenstetten gehörige Wallfahrtskirche (Sonntagsberg) schuf er die beiden Seitenblätter.

112 gegründet von Udalschalk

Nach Brand um 1250 entstand bis gegen 1300 die gegenwärtige Abteikirche, an deren Nord- und Westseite sich die Klosterbauten anschmiegten.

1718 – 1747 wurde unter Baumeister Josef Munggenast und Gotthard Hayberger der jetzige Klosterbau errichtet. Zwischen 1985 und 1992 wurde das Kloster durchgehend restauriert.

31 Mönche gehören zur Klostergemeinschaft.

Grundlagen ihres Zusammenlebens ist die Ordensregeln des hl. Benedikt (480-547).

Es gibt 14 inkorporierte Pfarren und das Gymnasium mit 350 Schüler/innen.

Seit 1993: Stift als Bildungszentrum „St. Benedikt“ für Region Mostviertel

 

Kloster = doppelquadratischer, zentraler Steigungsbau mit vier Höfen, die Wegarchitektur, die direkt zum Altarraum führt.

Osten: Sommerrefektorium

Süden: Bibliothek

Westen: Promulgationssaal

Norden: Marmorsaal

 

BAU: frühgotische, dreischiffige Basilika mit Kreuzrippengewölbe aus der Zeit um 1300. Barockisierung 1670-1706.

STUCK: von Maurermeister Stephan Ober.

DECKENGEMÄLDE: von Johann Ritsch; Maler Gustav Krämer

KREUZWEGBILDER: von Adolf Stanzl

SAKRISTEI: Barocke Einrichtung, renoviert und für Sonderbesichtigungen eingerichtet 1993/94.