Johann Wolfgang von Goethe

Geb. 28. 8. 1749 in Frankfurt am Main

Gest. 22. 3. 1832 in Weimar

Goethe war einer der bedeutendsten Dichter der Weltliteratur. Er studierte in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaften. Beeinflußt durch Herder (Schriftsteller) und seiner Liebe zu Friederike Brion vollzog sich in seiner Dichtung zu dieser Zeit der Durchbruch zur unmittelbaren Aussage des Gefühls (Sturm und Drang): "Sesenheimer Liederbuch", "Götz von Berlichingen"(1773)

1771

Rechtanwalt in Frankfurt, darauf Praktikantenzeit beim Reichskammergericht in Wetzlar (1772), wo seine Zuneigung zu Charlotte Buff den Erlebnisgrund für die "Leiden des jungen Werthers" (1774) bildete.

1775

Berufung an den Hof des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar. Die folgenden Jahre brachten ihm äußere Ehren und Ämter (unter anderem wurde er als "Geheimer Rat" 1779 Regierungsmitglied). Großen Einfluß auf ihn hatten die Beziehungen zu Charlotte von Stein. Es entstanden die Dramen "Iphigenie"1779, der "Urfaust"1787, "Egmont"1788

Nach seiner Rückkehr von einem mehrjährigen Aufenthalt in Italien (1786 - 1788), der sein weiteres Schaffen stark beeinflußte, heiratete Goethe Christiane Vulpius 1806. Die Zeit bis 1794 ist durch naturwissenschaftliche Studien und die Hinwendug zum Klassizismus (Kunstrichtung) gekennzeichnet.

1791 übernahm Goethe die Direktion des Hoftheaters. Er verfaßte unter anderem:

1790 "Die röm. Elegien", "Torquato Tasso"

1794 - 1805sind die Jahre der Zusammenarbeit mit Schiller ("Xenien")

1796 wurden "Wilhelm Meisters Lehrjahre" beendet. Die Zeit bis 1832 umfaßt sein Alterswerk. Es entstanden u. a. die letzten Fassungen des "Faust"(1. und 2. Teil), "Die Wahl-verwandtschaften", "Wilhelm Meisters Wanderjahre" und sein Selbstbiographie "Dichtung und Wahrheit"

Mit seinem Tod endete die große Epoche der deutschen Klassik, in der sich die neuere dt. Literatur Weltgeltung erworben hatte.

Werke: