März 2011

 

 

 

 

 

 

Bioniker testen Geräte,
entdecken selber Neues

Im Stadtpark suchten unsere BionikschülerInnen des zweiten Jahrgangs Objekte und Materialien mit interessanten Strukturen, um sie daraufhin mit unseren neu angeschafften Geräten unter Anleitung von Mag. Hannes Haubner zu analysieren und auch dahingehend zu betrachten, inwiefern man ihnen für technische Anwendungsmöglichkeiten etwas abgewinnen könnte.

„Lernen von der Natur“ – das ist ohnehin der Leitgedanke, mit dem sich der noch junge Bionik- und Biotechnologie-Zweig der HLW Freistadt beschäftigt. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Zweiges ist das natur- und praxisorientierte Lernen. Dabei wird Neues den Schülern nicht nur präsentiert, sondern von ihnen häufig selbst aufgespürt und erarbeitet.
Die Möglichkeiten zum aktiven Wissenserwerb, zum problemorientierten Forschen oder Entdecken erhalten die Schüler einerseits in der Schule, die dafür auch mit neuen Geräten ausgestattet worden ist, andererseits an der FH Hagenberg, wo den Schülern ein modernes Labor für biotechnologische Anwendungen zur Verfügung steht. Dort verbrachten sie in diesem Semester schon etlliche Exkursionstage, sodass sie die Laboreinrichtungen schrittweise beherrschen lernten.


Der Bionik- und Biotechnologieunterricht ermöglicht den Schülern außerdem durch die aktive Förderung von Teamfähigkeit,

Kooperationsbereitschaft, Neugier und Phantasie, sich flexibel dem relativ schnellen Wandel der Lebens- und Arbeitswelt anzupassen.


Auch im ersten Jahrgang werden Bionik- und Biotechnologie-Workshops sowie einschlägige Projekte durchgeführt. Es geht dabei um das Nutzen von natürlichen Phänomenen. Denn viele Probleme, an deren Lösung Ingenieure aus verschiedensten Disziplinen arbeiten, hat die Natur in ihren vielfältigen Systemen längst mit Erfolg auf ihre Weise gelöst. Die Schüler lernen also unsere Umwelt nach Lösungen zu befragen, wenn es um die Bewältigung eines vergleichbaren technischen Problems geht.