Bioniker
testen Geräte,
entdecken selber Neues
Im Stadtpark suchten unsere BionikschülerInnen
des zweiten Jahrgangs Objekte und Materialien mit interessanten
Strukturen, um sie daraufhin mit unseren neu angeschafften
Geräten unter Anleitung von Mag. Hannes Haubner zu
analysieren und auch dahingehend zu betrachten, inwiefern
man ihnen für technische Anwendungsmöglichkeiten
etwas abgewinnen könnte.

„Lernen von der Natur“ – das ist ohnehin
der Leitgedanke, mit dem sich der noch junge Bionik- und
Biotechnologie-Zweig der HLW Freistadt beschäftigt.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Zweiges ist das natur-
und praxisorientierte Lernen. Dabei wird Neues den Schülern
nicht nur präsentiert, sondern von ihnen häufig
selbst aufgespürt und erarbeitet.
Die Möglichkeiten zum aktiven Wissenserwerb, zum problemorientierten
Forschen oder Entdecken erhalten die Schüler einerseits
in der Schule, die dafür auch mit neuen Geräten
ausgestattet worden ist, andererseits an der FH Hagenberg,
wo den Schülern ein modernes Labor für biotechnologische
Anwendungen zur Verfügung steht. Dort verbrachten sie
in diesem Semester schon etlliche Exkursionstage, sodass
sie die Laboreinrichtungen schrittweise beherrschen lernten.
Der Bionik- und Biotechnologieunterricht ermöglicht
den Schülern außerdem durch die aktive Förderung
von Teamfähigkeit,
Kooperationsbereitschaft, Neugier und Phantasie, sich flexibel
dem relativ schnellen Wandel der Lebens- und Arbeitswelt
anzupassen.
Auch im ersten Jahrgang werden Bionik- und Biotechnologie-Workshops
sowie einschlägige Projekte durchgeführt. Es geht
dabei um das Nutzen von natürlichen Phänomenen.
Denn viele Probleme, an deren Lösung Ingenieure aus
verschiedensten Disziplinen arbeiten, hat die Natur in ihren
vielfältigen Systemen längst mit Erfolg auf ihre
Weise gelöst. Die Schüler lernen also unsere Umwelt
nach Lösungen zu befragen, wenn es um die Bewältigung
eines vergleichbaren technischen Problems geht.
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