Projektarbeit von Martin D.: Was hat mein Traumberuf "Zimmermann" mit Chemie zu tun?


Ich bastelte schon mit 9 Jahren sehr viel mit Werkzeug an Holz herum - war schon immer gern draußen an der frischen Luft und kletterte auch oft auf dem Dach und auf Bäumen herum, was ich jetzt auch noch mache. Weil man in diesem Beruf auch ähnliche Dinge macht, gefällt mir dieser Beruf auch sehr gut und ich finde auch, dass er deswegen auch sehr gut zu mir passt.
So kam ich auf den Beruf Zimmermann.

Zimmerer verarbeiten Massivholz und holzhaltige Halbfabrikate. Ihre Arbeitsgebiete sind: Hoch- und Tiefbau, Bau von Dachstühlen, Gerüst- und Brückenbau, Innenausbau von Gebäuden, landwirtschaftliche Bauten, Ferienhaus- und Landhausbau, Verschalungen im Betonbau. Anhand von Plänen bereiten die Zimmerer in der Werkstatt die notwendigen Holzelemente vor, dazu setzen sie auch Maschinen ein. Auf dem Bauplatz erledigen sie die Montagearbeiten im Team. Genauigkeit ist wichtig!

 

Holz besteht aus Cellulose und Lignin; es enthält zudem Harze, Wachse, Fette, Öle, Stärke, Zucker, verschiedene Mineral-, Gerb- und Farbstoffe sowie Alkaloide.
Es ist vor allem das Lignin, das aus einer gewöhnlichen Pflanzenzelle die Zelle eines Holzes ausmacht. 20 bis 40 % vom Trockengewicht des Holzes bestehen aus diesem "Verholzungsstoff", bei den Nadelhölzern ist der Anteil höher las bei Laubhölzern. Der komplexe hochpolymere Stoff ist chemisch und physikalisch fest mit der Cellulose verbunden und macht sie stabil und druckfest.

Die Entstehung von Holzsubstanz findet in teilungsfähigen Zellen der Pflanze statt. Man unterscheidet hier zwei verschiedene Arten von Bildungsgeweben:
Das Scheitelmeristem sorgt für das Längenwachstum an den Spross-, Zweig- und Wurzelspitzen.
Das Kambium, welches sich zwischen Holz und Rinde befindet, sorgt für das sekundäre Dickenwachstum. Bei der Teilung einer Kambiumzelle entstehen zwei gleiche Zellen, von denen jedoch nur eine ihre Teilungsfähigkeit behält und zu einer neuen Initialzelle heranwächst.

Von der Verkernung von Holz spricht man, wenn die inneren Wasserleitbahnen des Stammes unterbrochen werden und die Zellen absterben.
Als Splintholz bezeichnet man den Bereich des Stammes, der aktiv am Wasser- und Nährstofftransport teilnimmt.

 

Bewertung: gute Arbeit!