Holz besteht aus
Cellulose und Lignin; es enthält zudem Harze, Wachse, Fette,
Öle, Stärke, Zucker, verschiedene Mineral-, Gerb- und Farbstoffe
sowie Alkaloide.
Es ist vor allem das Lignin, das aus einer gewöhnlichen
Pflanzenzelle die Zelle eines Holzes ausmacht. 20 bis 40 % vom
Trockengewicht des Holzes bestehen aus diesem "Verholzungsstoff",
bei den Nadelhölzern ist der Anteil höher las bei Laubhölzern. Der
komplexe hochpolymere Stoff ist chemisch und physikalisch fest mit
der Cellulose verbunden und macht sie stabil und druckfest.
Die Entstehung von Holzsubstanz
findet in teilungsfähigen Zellen der Pflanze statt. Man
unterscheidet hier zwei verschiedene Arten von Bildungsgeweben:
Das Scheitelmeristem sorgt für das Längenwachstum an den
Spross-, Zweig- und Wurzelspitzen.
Das Kambium, welches sich zwischen Holz und Rinde befindet,
sorgt für das sekundäre Dickenwachstum. Bei der Teilung einer
Kambiumzelle entstehen zwei gleiche Zellen, von denen jedoch nur
eine ihre Teilungsfähigkeit behält und zu einer neuen Initialzelle
heranwächst.
Von der Verkernung von Holz
spricht man, wenn die inneren Wasserleitbahnen des Stammes
unterbrochen werden und die Zellen absterben.
Als Splintholz bezeichnet man den Bereich des Stammes, der
aktiv am Wasser- und Nährstofftransport teilnimmt.
Bewertung: gute
Arbeit!