Mauerkirchner Reiter                                                                                zur Einladung

Chronologie

Ausgangspunkt unserer Arbeiten war eine Initiative des Ministeriums, in allen Schulen Österreichs einen Tag der Kultur zu veranstalten. Aufgrund der kurzen Anmeldefrist wurde nur ein Arbeitstitel eingereicht. Nach einer Besprechung mit Kolleg/innen wurde vereinbart, in welchen Techniken die teilnehmenden Klassen arbeiten würden. Ideen wurden entwickelt und viele davon auch umgesetzt. Als Präsentation wählten wir das Format "Vernissage/Ausstellungseröffnung".

Einladungen wurden in Form von Flyern an die Schüler/innen und deren Eltern, ausgegeben. In Banken und auf dem Bauernmarkt waren zusätzlich Folder aufgelegt. Plakate wurden in Position gebracht und Einschaltungen in Zeitungen getätigt.
Finale Aktion: Verhüllung des Reiterdenkmals im Marktbrunnen.

 

Konzept und Umsetzung

Eine historische Auseinandersetzung war nie Thema des Arbeitens, sondern der phantasievolle und kreative Umgang mit den Begriffen „Mauerkirchner Reiter“.

Beim Arbeiten entstanden neue Ideen, sodass der historische Kontext gesprengt wurde und Reiter in sehr archaischer Form (Keramiken) und auch in sehr futuristischer Auseinandersetzung (Zeichnungen, Plastiken in LEGO) gestaltet wurden. Bruchstücke des Reiters in Speckstein kamen allerdings der Tatsache, dass nur noch Fragmente des originalen Reiterdenkmals vorhanden sind, sehr nahe.

Gearbeitet wurde weiters in teils großformatigen Drucken: Prägedrucke, Kartondrucke, Linolschnitte, Monotypien. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Skizzen und Malereien.

Als Eröffnung wurden Treppengedichte vorgetragen und in einer szenischen Darstellung wurde ein geschichtlicher Bezug aufgegriffen.

DER Höhepunkt war allerdings die Premiere der Zeichentrickfilme, die gereiht und mit Musik und Ton hinterlegt, von der 1a gestaltet wurden. Dies war nur durch die tatkräftige Hilfe eines Flüchtlings möglich, der seine Erfahrung als Fotograf und Filmemacher einbrachte und aus Daumenkinos diese lustigen Filmclips schnitt.

Technisch aufgerüstete T-Shirts (LED-Technik) auf Schaufensterpuppen rundeten den Ausstellungsraum ab und boten einen zusätzlichen Blickfang.