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Schülerberatung/Lerntipps:

 

 
Schüler- und Bildungsberaterin:

HOL Christian Duft, Tel: 07724/233812 (Lehrerzimmer)
Sprechstunde Schuljahr 2011/2011: Do 8.20 - 9.10 Uhr oder nach Vereinbarung.
Um telefonische Voranmeldung wird gebeten!

Als Schülerberater biete ich folgende Dienste an:

  • Unterstützung für Eltern und Schüler bei der Wahl einer weiterführenden Schule
  • bei der Auswahl eines Lehrberufes behilflich zu sein
  • bei Lernschwierigkeiten und Problemen helfend und vermittelnd einzugreifen

 

Informative Internetadressen:

www.schulpsychologie.at Tipps für Bildungsentscheidungsprozesse
www.berufskunde.com Internationales Berufsbilder-Lexikon
www.wko.at Lehrstellenbörse - Berufskompass
www.ams.or.at Berufsinfo
www.eduhi.at Verzeichnis der österreichischen Schulen
www.berufskompass.at
www.berufsbilder.at
 
Entscheidungshilfen zur Berufswahl

 

 

 

 

 


 

Aus der Lernpsychologie:

  Wir merken uns:                        
     
  10 % von dem, was wir lesen  
  20 % von dem, was wir hören  
  30 % von dem, was wir sehen  
  50 % von dem, was wir hören und sehen  
  70 % von dem, was wir selbst sagen  
  90 % von dem, was wir selbst tun  
     
 

(Das klassische Behaltensmodell (vgl. Witzenbacher, 1985))

 

 


 

 

 

Werde zum Lernprofi!

 
     
  1) Bereite den Arbeitsplatz vor!

Wodurch wirst du an deinem Arbeitsplatz abgelenkt? (Radio, Fernseher im gleichen Raum, Geschwister, Ausblick, Hintergrundreize usw.) Der Lernplatz sollte ruhig und ungestört sein. Der Schüler sollte seinen Lernplatz selbst gestalten können.

 
  2) Plane das Lernen!

In welchen Gegenständen haben wir diese Woche eine Prüfung?
Welche Termine habe ich in dieser Woche? (Besuche, Musikschule, Training usw.)
Erstelle dazu einen Tages- und Wochenplan (schriftlich, Kalender etc.)
Unter Zeitdruck zu lernen ist nicht nur stressig sondern auch unproduktiv.
Besser ist es, regelmäßige Lernzeiten einzuhalten. Damit wird das Lernen zur Gewohnheit.
Lieber jeden Tag eine Stunde, als an einem Tag acht Stunden.

 
  3) Lege das Lernziel fest!

Was will ich in der nächsten halben Stunde (Tag, Woche) lernen? Teile dir die einzelnen Gegenstände gut ein.

 
  4) Mache dich lernbereit!

Entwickle eine feste Gewohnheit (z.B. ein nicht zu Ende gesehener Film, ein abgebrochener Besuch kann die Lernbereitschaft beeinträchtigen) Manchmal helfen Entspannungsübungen. Günstig sind feste Lernzeiten.

 
  5) Kenne deinen Lerntyp!

Der visuelle Lerntyp lernt gut, wenn er Informationen geschrieben oder abgebildet vor sich sieht - im Extremfall hat er das berühmte "fotografische" Gedächtnis. In diesem Fall ist eine ordentliche Heftführung (z.B. Farben) wichtig.

Der akustische Lerntyp lernt am besten beim Zuhören. Wenn du dir Gesprochenes leichter merkst, so lies dir den Lernstoff laut und langsam vor.

Der motorische Lerntyp braucht die Bewegung beim Lernen: z.B. schreibt er das Gelernte auf oder er geht im Kreis herum. Die meisten Menschen sind Kombinationstypen.

 
  6) Wiederhole schon Gelerntes! (z.B. nach 3 Tagen, 1 Woche)

Dadurch wird das Gelernte im Gehirn vernetzt. Lerninhalte werden dadurch vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis übernommen.

 
  7) Vermeide Überlagerungen!

Lerne nicht ähnliche Inhalte kurz hintereinander. z.B. nach Englischvokabeln ..

 
  8) Pausen sind wichtig!

Mache beim Lernen von verschiedenen Gegenständen Pausen.
Pausen steigern die Lernfähigkeit. Generell sollte man jede halbe Stunde eine Pause von 5 Minuten, alle zwei Stunden für 15 Minuten pausieren. Wichtig ist der persönliche Rhythmus. Je schwieriger der Lernstoff, desto mehr Pausen. Mehrmals kurz hintereinander lernen bringt mehr als einmal lang.

 
  9) Vermeide Lernängste!

Die letzte Schularbeit war negativ, die Eltern erwarten diesmal eine positive Arbeit.
Sprich darüber mit deinen Eltern. Mitschüler lachen mich aus usw.

 
  10) Entwickle ein entsprechendes Selbstwertgefühl!

"Das kann ich" oder "Ich bin dazu zu dumm".
Glaube an deine Fähigkeiten (positiv denken)
Schreibe dir unbekannte Ausdrücke, Beispiele usw. heraus und frage deinen Lehrer.

 
  11) Richte deine Lebensgewohnheit nach dem Lernplan aus!

Gehe nicht zu spät schlafen. Alles, was Freude macht, sollte nach den täglichen Lerneinheiten kommen. (Belohnung!)

 
  12) Konzentriere dich im Unterricht!

Was du dir in der Schule merkst, musst du zu Hause nur mehr wiederholen. Sorge dafür, dass dir zum Lernen saubere Hefte zur Verfügung stehen. Eine gute Mitschrift, ordentlich gegliedert, spart Lernzeit. Verwende im Heft auch Farben.