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Wir merken uns:
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10 % von dem, was wir lesen |
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20 % von dem, was wir hören |
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30 % von dem, was wir sehen |
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50 % von dem, was wir hören und
sehen |
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70 % von dem, was wir selbst
sagen |
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90 % von dem, was wir selbst
tun |
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(Das klassische Behaltensmodell (vgl.
Witzenbacher, 1985)) |
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Werde zum
Lernprofi!
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1) Bereite den Arbeitsplatz vor!
Wodurch wirst du an deinem Arbeitsplatz
abgelenkt? (Radio, Fernseher im gleichen Raum, Geschwister,
Ausblick, Hintergrundreize usw.) Der Lernplatz sollte ruhig
und ungestört sein. Der Schüler sollte seinen Lernplatz
selbst gestalten können.
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2) Plane das Lernen!
In welchen Gegenständen haben wir diese Woche
eine Prüfung?
Welche Termine habe ich in dieser Woche? (Besuche,
Musikschule, Training usw.)
Erstelle dazu einen Tages- und Wochenplan (schriftlich, Kalender
etc.)
Unter Zeitdruck zu lernen ist nicht nur stressig sondern auch
unproduktiv.
Besser ist es, regelmäßige Lernzeiten einzuhalten. Damit wird
das Lernen zur Gewohnheit.
Lieber jeden Tag eine Stunde, als an
einem Tag acht Stunden.
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3) Lege das Lernziel fest!
Was will ich in der nächsten halben Stunde
(Tag, Woche) lernen? Teile dir die einzelnen Gegenstände gut
ein.
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4) Mache dich lernbereit!
Entwickle eine feste Gewohnheit (z.B. ein nicht
zu Ende gesehener Film, ein abgebrochener Besuch kann die
Lernbereitschaft beeinträchtigen) Manchmal helfen
Entspannungsübungen. Günstig sind feste Lernzeiten.
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5) Kenne deinen Lerntyp!
Der visuelle Lerntyp lernt gut, wenn er
Informationen geschrieben oder abgebildet vor sich sieht - im
Extremfall hat er das berühmte "fotografische" Gedächtnis. In
diesem Fall ist eine ordentliche Heftführung (z.B. Farben)
wichtig.
Der akustische Lerntyp lernt am besten beim
Zuhören. Wenn du dir Gesprochenes leichter merkst, so lies dir
den Lernstoff laut und langsam vor.
Der motorische Lerntyp braucht die Bewegung
beim Lernen: z.B. schreibt er das Gelernte auf oder er geht im
Kreis herum. Die meisten Menschen sind Kombinationstypen.
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6) Wiederhole schon Gelerntes! (z.B. nach 3
Tagen, 1 Woche)
Dadurch wird das Gelernte im Gehirn vernetzt.
Lerninhalte werden dadurch vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis
übernommen.
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7) Vermeide Überlagerungen!
Lerne nicht ähnliche Inhalte kurz
hintereinander. z.B. nach Englischvokabeln ..
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8) Pausen sind
wichtig!
Mache beim Lernen von verschiedenen
Gegenständen Pausen.
Pausen steigern die Lernfähigkeit. Generell
sollte man jede halbe Stunde eine Pause von 5 Minuten, alle zwei
Stunden für 15 Minuten pausieren. Wichtig ist der persönliche
Rhythmus. Je schwieriger der Lernstoff, desto mehr Pausen.
Mehrmals kurz hintereinander lernen bringt mehr als einmal lang.
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9) Vermeide Lernängste!
Die letzte Schularbeit war negativ, die Eltern
erwarten diesmal eine positive Arbeit.
Sprich darüber mit deinen
Eltern. Mitschüler lachen mich aus usw.
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10) Entwickle ein entsprechendes Selbstwertgefühl!
"Das kann ich" oder "Ich bin dazu zu dumm".
Glaube an deine Fähigkeiten (positiv denken)
Schreibe dir unbekannte Ausdrücke, Beispiele usw. heraus und
frage deinen Lehrer.
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11) Richte deine Lebensgewohnheit nach dem
Lernplan aus!
Gehe nicht zu spät schlafen. Alles, was Freude
macht, sollte nach den täglichen Lerneinheiten kommen.
(Belohnung!)
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12) Konzentriere dich im Unterricht!
Was du dir in der Schule merkst, musst du zu
Hause nur mehr wiederholen. Sorge dafür, dass dir zum Lernen
saubere Hefte zur Verfügung stehen. Eine gute Mitschrift,
ordentlich gegliedert, spart Lernzeit. Verwende im Heft auch
Farben.
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