Ältere
Steinzeit
Viele Funde haben zeigen, dass es bereits vor 2 Millionen
Jahren auf der Erde Menschen gegeben hat.
Sie stellten ihre Werkzeuge und Waffen hauptsächlich aus Stein her, daher der
Name Steinzeit.
Das Klima wechselte oft zwischen Warm und Kaltzeiten und die Bedingungen
zum Überleben waren hart.
So lebten die
Menschen:
- In der Altsteinzeit lebten die Menschen in Gruppen (Sippen)
zusammen und wohnten in Höhlen. Einen festen Wohnsitz kannten die Menschen
nicht, sie waren Nomaden und zogen umher.
- Sie waren Jäger und Sammler und aßen Pflanzen,
Früchte, Samen, Wurzeln, Pilze genauso wie Honig, Eier, Fleisch und Fisch.
Sie jagten auch große Tiere wie Mammuts, Wollnashörner, Rentiere und
Höhlenbären.
Ihre Kleidung war aus Fellen gemacht.
- Die Menschen lernten in der Altsteinzeit auch, Feuer
zu erzeugen und damit umzugehen.
Werkzeuge:
Werkzeuge und Waffen bestanden aus grob bearbeiteten
Steinen, aus Knochen und Zähnen. Man fand Faustkeile, Klingen, Speere
und Pfeilspitzen.
Arbeitsteilung:
- Frauen und Kinder sammelten Beeren, Früchte, Wurzeln und
Kräuter usw.
- Männer jagten und erzeugten Waffen und Werkzeuge
- Ältere Menschen bewachten die Feuerstelle und den
Lagerplatz
Spuren aus dieser
Zeit
- Höhlenmalereien: In der
Höhle von Lascaux (Frankreich) sind Höhlenmalereien von Tieren und
Menschen zu sehen.
Hier kannst du selbst ein
Höhlenbild zusammensetzen.
- In der
Gudenushöhle in NÖ fand man Faustkeile und bearbeitete Tierknochen.
Die bedeutendsten Funde sind eine 4 cm lange
Knochenpfeife (ältestes Musikinstrument in
Österreich) und die Ritzzeichnung eines Rentierkopfs auf einem
Adlerknochen.
- In der
Drachenhöhle bei Mixnitz in der Steiermark fand man
zahlreiche Knochen von Höhlenbären. Diese hielt man früher für
Drachenknochen, daher der Name. Außerdem fand man Reste von Feuerstellen und
altsteinzeitliche Steingeräte.
- Altsteinzeitliche Kunst:
Venus von Willendorf (NÖ)
Warum lebten die
Menschen in Gruppen?
- Schutz vor anderen Sippen
- gemeinsame Jagd