Jungsteinzeit
Der Beginn der Jungsteinzeit ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Menschen sesshaft werden. Weil das Sesshaftwerden große Veränderungen in der
Lebensweise mit sich brachte, wird es von den Forschern "jungsteinzeitliche
Revolution" genannt.
Die Menschen wurden
sesshaft:
- Sie lebten in festen Häusern.
- Ackerbau und Viehzucht
- Gefäße aus gebrannten Ton
- Für diese neuen Aufgaben verwendeten die Menschen auch
neue Werkzeuge.
Häuser:
- Die Menschen lebten nun in Dorfgemeinschaften.
- Sie bauten feste Häuser aus Holz. Die Wände
bestanden aus Flechtwerk mit Lehmbewurf und die Dächer aus Stroh oder
Schilf.
- Die Häuser dienten als Wohn- und Wirtschaftsraum für eine
Großfamilie.
- Pfahlbauten an Ufer von Seen schützten vor
Überflutungen, wilden Tieren und feindlichen Angriffen.
Hier
siehst du eine Rekonstruktion von Pfahlbauten.
Die Pfahlbauten standen zum Teil am feuchten Seeufer. Durch den Anstieg des
Wasserspiegels sind sie heute im See.
Ackerbau und
Viehzucht:
- Getreide wurde angebaut.
- Gefäße aus gebrannten Ton wurden hergestellt,
dadurch wurde es einfacher, Vorräte anzulegen. Durch das Anlegen eines
Vorrats konnten die Menschen sicherer leben.
- Haustiere: Hund, Schafe, Schweine, später Rinder
Werkzeuge
- Neben den verschiedensten Kleingeräten aus Stein waren
für Rodung und Feldbestellung neuartige Werkzeuge aus Felsgestein notwendig.
- Im Unterschied zur Altsteinzeit waren
viele Werkzeuge nun geschliffen und mitunter durchbohrt. Neu waren z.B.
geschärfte Äxte und Beile.
- Erste Webstühle wurden verwendet.
Funde
- Funde aus dieser Zeit machte man in Oberösterreich am
Mondsee und Attersee (Pfahlbauten).