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Mag.
Karl Schögl:
"Wir
Österreicherinnen und Österreicher müssen uns zu unserer Geschichte
bekennen. Es ist historische Wahrheit, dass hunderttausende Österreicher,
aber auch hunderttausende Bürger anderer Staaten, Opfer der
nationalsozialistischer Gewaltherrschaft wurden.
Es
ist ebenso historische Wahrheit, dass viele Bürger unseres Landes das
NS-Regime unterstützt und mitgeholfen haben, diese
Vernichtungsmaschinerie bis zum letzten Tag in Gang zu halten. Zu diesen
dunkeln Seiten der Geschichte, die lange verdrängt wurden, ist es
notwendig, klare und ehrliche Worte zu finden. Mauthausen und alle
Konzentrationslager waren und bleiben als Schandmal der Menschheit in
der Geschichte unseres Landes und Europas verewigt."

Eindrücke
eines Schülers der 4b:
Ich
finde Mauthausen ist das Schrecklichste was ich bis jetzt gesehen habe.
Man kann sich gar nicht vorstellen, wie man sich in Mauthausen fühlt,
wenn man noch nicht da war. In Mauthausen vergeht jedem das Lachen,
sogar Horst und mir. Wir beide haben bei der Hinfahrt noch gelacht über
das KZ, aber als wir die Folter- und Vernichtungsanlagen gesehen haben,
haben wir alles andere getan als gelacht.
Wenn
man so viel gelernt hat über Mauthausen und über das ganze Naziregime
wie wir, und steht man dann auf dem Platz wo alle sogenannten schlechten
Rassen gestanden haben, gibt dies einem schon zum Nachdenken. Als ich in
der Gaskammer gestanden bin, fühlte ich mich als ob mich irgendwas erdrückt.
Ich
habe mir die Todesstiege leichter vorgestellt, aber wenn man sie mal
hinunter oder hinaufgeht, dann weiß man, was die Häftlinge für Qualen
hatten. Ich würde gleich noch mal hinfahren, weil es einfach
interessant ist, wenn man durch so einen Ort geht und alles „live“
sehen kann.
Ich
finde die früheren Nazis und auch die jetzigen Rassisten einfach krank.
Ich wette, dass die Skins nicht mal ordentlich über die Machenschaften
von Hitler informiert sind, sonst wären sie bestimmt keine Skins mehr.
In
meinen Augen sind Skins einfach Mitläufer, die in ihrer Kindheit oder
noch immer keine Aufmerksamkeit bekommen.
Julian
Mayrhofer, 4b SHS Schärding
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