Hilfsprojekt Tansania 2006

 

Afrika-Hilfsprojekt in Tansania 2006

Am Freitag, 17.03.06 besuchte die Bez. Jugendrotkreuzreferentin Angela Aichinger mit John Mataro unsere Schule. Herr Mataro ist gebürtiger Tansanier aus Tarime (liegt im Norden des Landes zwischen den nordöstlichen Ufern des  Viktoriasees und der Masai Mara) und stammt aus einer Lehrerfamilie. Er hat sich mit seinen Geschwistern zum Ziel gesetzt, Waisenkindern den Einstieg in das Schulleben zu ermöglichen.

In einer interessanten Powerpoint-Präsentation brachte er uns Land und Leute seiner Heimat nahe und weckte das Verständnis für einen anderen Kulturkreis.

Derzeit sind unsere SchülerInnen in einer Sammelaktion unterwegs und hoffen auf Ihr offenes Ohr und Ihre spendenbereite Einstellung.

Nachstehend einige Informationen von Frau Aichinger zum Hilfprojekt:
 

Liebe Freunde des AFRIKA – Projektes! 

Es freut mich, dass Sie sich an der Unterstützung des Schulprojektes in TARIME beteiligen wollen. Ich will Ihnen dazu einige Informationen bereitstellen. 

Im Sommer 2005 durfte ich im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung einen sehr interessanten Teil OSTAFRIKAS (KENIA, TANSANIA, SANSIBAR) kennen lernen. 

D. h., der Grund auf dem das geplante Schulgebäude errichtet werden soll, wird von den Geschwistern Mataro gratis zur Verfügung gestellt. Das Gebäude soll durch Spendengelder errichtet werden. Darin sollen Kindergarten- und Vorschulkinder vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr unterrichtet werden, deren zwei Lehrer auch privat bezahlt werden müssen. Die Kinder bringen ihre Stammessprache mit und müssen zum Schuleintritt Englisch und Kisuaheli verstehen Ein Raum soll älteren Kindern am Nachmittag für den Nachhilfeunterricht zur Verfügung stehen. Auch eine Küche ist eingeplant, da die Kinder oft schon lange, harte Arbeiten hinter sich haben (Wasser holen, Tiere versorgen…), bevor sie in die Schule kommen.

Ein Ziel ist es, unbedingt 65% Mädchen aufzunehmen, da man erkannt hat, dass bei höherem Frauenanteil an der Schulbildung die Befreiung der Gesellschaft von Hunger und Armut wahrscheinlicher wird. Mädchen haben es in der polygamen Gesellschaft der Region schwer und sind heute noch oft Opfer von Beschneidung. Sie werden als „Werkzeug“ gesehen und müssen vor allem ohne Schulbildung ihr Leben lang hart arbeiten.

 Für dieses Projekt wurde der Verein „Friends of Kilimanjaro“ gegründet, der die finanziellen Angelegenheiten regelt und überwacht.

 Ich hoffe, Ihnen hiermit einen kleinen Einblick in die fremde Welt Afrikas gegeben zu haben. Die Fotos klären sicher noch manche Frage, werden aber wahrscheinlich auch die eine oder andere aufwerfen.

Sie können jedenfalls sicher sein, mit jedem Euro, den Sie dafür bereitstellen, Gutes zu tun und indirekt Not zu lindern.

 Dafür recht recht herzlichen Dank im Namen der großen und kleinen Afrikaner


 Angela Aichinger
 
Jugendrotkreuzreferent
Hauptschule
4775 Taufkirchen/Pram
Tel.: 07719-7388

 

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