Ceija Stojka

Ceija Stojka

"Ceija Stojka war höchst interessant, weil diese Frau einfach bewundernswert ist. Denn was sie schon alles durchgemacht hat, die Zeit im KZ Auschwitz und das Leben danach waren alles andere als rosig. Man konnte spüren, dass es ihr wirklich am Herzen liegt, ihre Geschichte weiter zu erzählen, damit so etwas Grausames nie wieder passiert.
Ceija erz√§hlte, dass sie zur Nachtruhe nur hässliche rote Decken mit Typhusläusen bekamen. Sie mussten jeden Tag, auch bei der √§rgsten Hitze, im Steinbruch arbeiten; sogar ein kleines Baby im Alter von zwei Jahren musste dort Steine schleppen. Sie bekamen sehr wenig zu essen und zu trinken, ihre Mama benetzte den Mund ihrer Kinder mit dem eigenen Speichel, weil diese schon bluteten und zerrissen waren. Viele weitere schlimme Dinge sind noch passiert, auch danach hatte es Ceija nicht leicht in ihrem leben. Denn Sie können sich vorstellen, so etwas vergisst man sein ganzes Leben nie, es beleitet einen in jeder Sekunde; besonders dann, wenn man auch noch ein Tattoo aus dieser Zeit am Arm tragen muss.
Ich würde mir Ceijas Vortrag noch viele Male anhören, weil ich glaube, sie erzählt immer wieder unterschiedliche Details. Ich danke unseren Lehrern und unserem Dirketor, dass sie diese zwei Stunden möglich gemacht haben."
Tina Pöcksteiner, 4A