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Schuljahr 1990/91

 

Galakonzert in Budweis

Dass Musik keinerlei Grenzen kennt und imstande ist, enge und freundschaftliche Bande in die Wege zu leiten, bewies das Galakonzert in Budweis am 14. Dezember 1990, an dessen Gelingen auch die 3.a und die 4.a der Freistädter Musikhauptschule ganz großen Anteil hatten.

In erster Linie aber war dieses Konzert ein Ereignis, das die kulturellen Verbindungen zwischen Oberösterreich, Böhmen und Mähren aufs neue aufleben ließ.
Gastgeber und Initiatoren dieser bemerkenswerten vorweihnachtlichen Veranstaltung war die Kakladni Skola Vlatava, eine 1200 Schüler fassende Volks- und Hauptschule. Neben einem mährischen Schulchor war auch die Freistädter Musikhauptschule eingeladen.
Bereits am Vormittag des 14. Dezember reisten die jungen Freistädter Sänger und Musiker mit ihren Lehrern nach Budweis, wo sie von den Gastgebern überaus herzlich willkommen geheißen wurden. Da wurde viel über Musikalisches geplaudert und nach einem interessanten Rundgang durch die Gassen des historischen Budweis wurden die Freistädter Gäste erst einmal mit Köstlichkeiten aus der böhmischen Küche bewirtet.
Und dann schließlich das eigentliche Ereignis, dessentwegen die Freistädter Schüler nach Budweis gekommen waren. Den festlichen Rahmen für das Galakonzert bildete der Jeremias-Konzertsaal in einer ehemaligen Barockkirche und er war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Konzert selbst - ein vielbeklatschter Erfolg. Drei verschiedene Volksmentalitäten verbanden sich in Gesang und Musik zu einem harmonischen, kraftvollen Ganzen.
Und als zum stimmungsvollen Höhepunkt der Veranstaltung das von 150 Schülern gemeinsam gesungene "Stille Nacht - Heilige Nacht" ausklang, da nahm wohl jeder der Besucher so etwas wie ein wenig vorweihnachtliche Hoffnung auf wirkliche Freiheit und wirklichen Frieden mit nach Hause.

 

Interkulturelles Lernen

In der HS2 Freistadt wird Ausländerkindern im Rahmen des Schulversuchs "Interkulturelles Lernen" vor allem beim Erlernen der deutschen Sprache besondere Hilfe angeboten.
Gegenwärtig besuchen 17 ausländische Kinder aus der Türkei, aus Polen, aus Rumänien und aus Jugoslawien die HS2. Sieben davon sind sogenannte "außerordentliche " Schüler, dh sie sind erst knapp vor Schulbeginn aus ihren Heimatländern nach Österreich gekommen.
Diese "Anfängergruppe" wird von Herrn Hermann Fleischanderl in sieben Wochenstunden unterrichtet. Mit dem Ziel, den Kindern jene Deutschkenntnisse zu vermitteln, dass sie nach zwei Jahren dem Normalunterricht in ihren Stammklassen folgen können.
Für alle "ordentlichen" Schüler, die allerdings mit der deutschen Sprache noch Schwierigkeiten haben, gibt es seit heuer das sogenannte "Begleitlehrersystem". Fr Elisabeth Rauscher begleitet diese Schüler in der jeweiligen Leistungsgruppe, wobei sie eng mit dem jeweiligen Deutschlehrer zusammenarbeitet und in zwei zusätzlichen Förderstunden die Deutschkenntnisse weiter vertieft.
Dazu Hr Hermann Fleischanderl: "Die Hürde nehmen und lernen müssen die ausländischen Kinder selbst, wir können ihnen dafür nur die bestmögliche Hilfestellung bieten. Wobei vom "Interkulturellen Lernen" auch unsere eigenen Kinder profitieren, indem Verständnis und Toleranz für den anderen geweckt werden."

 

Verkehrserziehung

Seit dem Jahr 1975 ist GrInsp Josef Ahorner als Schulverkehrserzieher der Gendarmerie in der HS 2 Freistadt tätig.

... Im Jahre 1977 wurden in den 3. HS Klassen erstmals Schülerlotsen ausgebildet, deren Einsatz bei der Schulwegsicherung bis heute in der Öffentlichkeit größte Anerkennung findet.

Für die stets gute Zusammenarbeit zwischen Verkehrserziehern und Schule sei allen Lehrkräften der HS 2, besonders aber Herrn Dir Otto Jagsch und dem Verkehrsreferenten Erhard Woitsch herzlich gedankt. 

 

Internationaler Zeichenwettbewerb

Kinderzeichnungen können die Herzen aller Menschen der Welt erreichen und mithelfen, eine hoffnungsvolle und friedvolle Welt für künftige Generationen aufzubauen.
Vier Medaillen, einmal Silber und dreimal Bronze, konnten drei Schülerinnen der 3.a der HS 2 Freistadt unter der Leitung ihres Lehrers in Bildnerischer Erziehung, HOL Hermann Glasner bei einem internationalen Zeichenwettbewerb in Tokio/Japan erreichen. 287 468 Werke waren eingesandt worden, 73 616 davon aus 67 Ländern der ganzen Welt, 150 Bilder aus Österreich.
Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen einer Wanderausstellung in vielen Ländern gezeigt.

HOL Hermann Glasner

 

 

 

 

Dir Otto Jagsch freut sich mit Afra Finkenstädt, Andrea Schwaha und Ilse Foißner.

 

 

 

 

 

Klassenfoto 4A

Klassenvorstand: Manfred Schacherl

 

Klassenfoto 4B

Klassenvorstand: Annemarie Tischberger