Schulparlament 2011
Erste Sitzung des Schulparlaments im Jahr 2011
Nach fünf Jahren gab es am 20.01.2011 die erste Schulparlamentssitzung unter der Leitung von HD Petra Silberbauer.
Tagesordnung
- Bericht der Schulleiterin
- Vorschläge zur Kellergestaltung
- Frühstück und Jause
- Wünsche der SchülervertreterInnen
Beschlossen und umgesetzt wurde:
- Im Keller steht nun ein Sofa - Dank der Familie Vandamme für die Spende.
- Die Holzhocker im Keller werden schon genutzt.
- Das Sofa für die Rundung im Keller ist in Arbeit, und sollte nach den Osterferien fertig sein.
- Die Kästen für die Spiele im Keller stehen bereits.
- Sackerlpflicht für die Hausschuhe wird großteils umgesetzt.
- Probephase für das Frühstück wurde abgeschlossen.
- Das Angebot mit der Jause wird mittlerweile umgesetzt.
Grundsätze zum Schulparlament
Ziele
- Verbesserung der klassenübergreifenden Kommunikationsstruktur
und der Kommunikations- und Verhandlungskultur zwischen LehrerInnen
und SchülerInnen
- das im SchUG formulierte Recht der Kinder auf Anhörung soll
nicht auf Einzelgespräche reduziert bleiben, sondern soll auch
in einem Forum umgesetzt werden, das den SchülerInnen klassenübergreifend
Zugänge und Möglichkeiten bietet, sich am Schulgeschehen
mitzubeteiligen und mitzubestimmen
- das Recht der Kinder auf Vertretung in einem Gremium umsetzen,
das allen Beteiligten Lernprozesse ermöglicht, sinnvoll und verantwortlich
die eigenen Interesse wahrzunehmen
- das Schulparlament soll ein Forum sein, in dem standortspezifische
Strukturen, Stärken und Schwächen sowie die pädagogische
Ausrichtung diskutiert werden können
- das Schulparlament soll als wertvolle Ergänzung der Gremien
der Schulpartnerschaft (Klassenforum und Schulforum) verstanden
werden
- gesetzliche Regelungen, die eine Mitbestimmung der SchülerInnen
nicht zulassen (Hausaufgaben, Leistungsbeurteilung,...) sollen transparent
gemacht und thematisiert werden
Vorbereitung
1. Konzeptentwicklung:
- wie oft finden Treffen des Schulparlaments statt
- wer nimmt am Schulparlament teil
- wie werden die Treffen in den Klassen vorbereitet
- wer erstellt die Tagesordnung
- welchen Weg hat ein Antrag zu nehmen, damit darüber im Schulparlament
verhandelt wird
- wie wird der Sitzungsverlauf gestaltet und reguliert
- wer übernimmt die Protokollführung
- was kann/muss getan werden, dass erzielte Vereinbarungen auch eingehalten
werden
2. Wünsche zum Schulparlament erfragen
3. Diskussion der Ergebnisse
Ergebnisse aus (a) und (b) werden in der Schulkonferenz vorgestellt,
diskutiert und in Details modifiziert
4. Arbeit in den Klassen (Deutschunterricht)
- welche Aufgaben hat ein/e KlassensprecherIn zu übernehmen
- welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte ein/e KlassensprecherIn haben
5. Treffen der KlassensprecherInnen mit Schulleiter
- das in der Schulkonferenz beschlossene Konzept wird besprochen,
der Organisationsrahmen für das Schulparlament festgelegt
- Gespräch über Kompetenzen und Möglichkeiten der KlassensprecherInnen
6. Stärkung der KlassensprecherInnen:
Zwei Kolleginnen des Arbeitskreises arbeiten mit ihnen (vor allem in
Form von Rollenspielen), um sie auf mögliche Gesprächs - und
Verhandlungssituationen im Schulparlament vorzubereiten
7. Anliegen
In allen Klassen formulieren SchülerInnen ihre Wünsche
und Anregungen - Anträge (unter Berücksichtigung einer Konsenslösung)
werden ausgearbeitet, wobei LehrerInnen des Arbeitskreises Hilfestellungen
anbieten
8. Verhandlungen
Die Klassensprecher beraten/entscheiden, ob und wie die einzelnen
Anträge gestellt werden, um einen Konsens (in den anderen Klassen
und bei den LehrerInnen) zu finden
Organisatorischer Rahmen
- Das Schulparlament tagt zumindest zwei Mal pro Schuljahr.
Eine qualifizierte Mehrheit (sowohl bei den Klassenvorständen
als auch bei den SchülerInnen) kann einen dritten Termin festlegen
- In das Schulparlament sind alle KlassensprecherInnen
und ihre StellvertreterInnen gewählt; die Interessen der LehrerInnen
werden von den Klassenvorständen wahrgenommen. Der Direktor leitet
das Schulparlament (Vetorecht bei Fragen der Rechtskonformität)
- Zur Vorbereitung des Schulparlaments stehen den einzelnen
Klassen zwei Unterrichtsstunden zur Verfügung; im Bedarfsfall kann
auch noch eine Lernstunde (Ganztagsschule!) verwendet werden
- Die KlassensprecherInnen haben zusätzlich zwei
Stunden Zeit, die Wünsche/Anregungen/Anträge der einzelnen
Klassen abzusprechen und zu konkretisieren. Auch ihnen steht, sofern
notwendig, eine weitere Lernstunde für die Vorbereitung zur Verfügung
- Sowohl die LehrerInnen als auch die KlassensprecherInnen
haben sich mit den im Schulparlament vorgetragenen Anregungen/Beschwerden/Anträgen
auseinanderzusetzen und dazu Stellung zu beziehen
- Werden im Schulparlament Vereinbarungen getroffen,
so sind sie verbindlich und müssen von allen Seiten eingehalten
werden
- Das Protokoll wird von einem/einer LehrerIn geführt
und in der Schule ausgehängt
Parlamentssitzungen
- TeilnehmerInnen: KlassensprecherInnen und StellvertreterInnen,
Klassenvorstände, Schulleiter (Vorsitz)
- ZuhörerInnen: SchülerInnen einer Klasse
(einer Schulstufe)
- Dauer: etwa zwei Unterrichtsstunden (davon 1 Lernstunde)
- Tagesordnung: Schulleiter in Absprache mit Klassenvorständen
und KlassensprecherInnen
- Protokoll: LehrerIn
- Aushang auf "Schwarzem Brett"