Projekttage der 1.b Klasse in Spital am Pyhrn
Sonntag:
Am 27. April 2008 fuhr unsere Klasse (1b) von Vöcklabruck mit dem Zug
nach Linz. Dort stiegen wir um und fuhren weiter nach Spital am Pyhrn. Wir
kamen am
späten Nachmittag an. Am Abend starteten wir unsere Erlebnisse mit einer
Fackelwanderung. Zu zweit bekamen wir eine Fackel und gingen los. Wir spazierten
durch einen Wald, der auf einem Hügel lag. Wir fanden es sehr aufregend.
Als wir wieder beim Hotel ankamen, machten wir mit den noch brennenden Fackeln
ein kleines Lagerfeuer und tranken dazu warmen leckeren Punsch.
Montag:
Am nächsten Morgen waren wir sehr überrascht über das schmackhafte
Frühstück! Gleich anschließend wanderten wir den Wurrweg entlang
(Bergwanderung). Manche von uns setzten sich die witzig aussehende Pflanze namens
Pestwurz auf den Kopf. Irgendwann kamen wir beim Bahnhof an, wo wir bei unserer
Ankunft ausgestiegen waren. Nun wussten wir, dass wir nicht mehr weit von unserem
Hotel „Freunde der Natur“ entfernt waren! Wir aßen schnell,
aber genüsslich unser Mittagessen und gingen los zu Fun & Action am
Seil. Als wir dort ankamen, begrüßten uns Manni (Besitzer) und Sabine
(Sicherheitsdame). Sie erklärten uns alles, und dann konnte es auch schon
losgehen. Zuerst mussten wir uns einen Partner suchen, wo einer von beiden zu
den höheren Seilen ging und der andere bei den kleineren Aufgaben anfing.
Bei den kleineren Seilen musste man sich zuerst in einen Kreis stellen, ein Seil
in die Hand nehmen und spannen. Einer durfte dann über dieses gespannte
Seil balancieren. Natürlich war das alles freiwillig und man durfte niemanden
auslachen, wenn er sich etwas nicht traute. Die zweite Aufgabe war eigentlich
eine Art Vertrauensübung. Zu zweit musste man auf zwei gegenüberliegende
Seilen steigen, dann fasste man sich an den Händen und musste über
die Seile gehen, die aber immer weiter auseinander gingen. Bei den hohen Seilen
musste man sich zuerst die Sicherheitsausrüstung anziehen. Dann balancierte
man über die Seile. Die schwerste Aufgabe bestand darin, dass man über
eine 10-Meter-Schlucht gehen musste und das Seil 30 Meter lang war. Das war alles
sehr aufregend, und gegen Abend gingen wir alle erschöpft aber glücklich
zum Hotel zurück.
Dienstag:
An diesem Morgen gingen wir gleich nach dem Frühstück zum Floßbauen.
Es kam eine Dame mit der Ausrüstung, die man zum Floßbauen braucht.
Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt mit jeweils einem Baumeister. Es konnte
also losgehen! Gleichzeitig mussten wir die Reifen aufpumpen und aus den langen
Holzpfosten ein Floß zusammenbauen. Als wir dann die riesengroßen
Reifen
beim Floß befestigt hatten (sodass wir nicht untergehen würden), konnte
es losgehen. Wir schoben das Floß auf den Teich, zogen die Schwimmwesten an,
nahmen die Ruder und fingen an zu paddeln. Dieses Ereignis gefiel manchen von
uns nicht so gut, weil wir doch ziemlich durchnässt ins Hotel kamen.
Am
Nachmittag hatten
wir dann eine Führung durch den Dom, das Felsenbildermuseum und das Lebkuchendorf.
Komischerweise fanden wir das alle eigentlich sehr interessant. Danach hatten
wir dann noch die Orts-Rallye. Da wurden wir zusammengelost. Wir mussten den
Ortsbewohnern von Spital am Phyrn über ihren Ort Fragen stellen und ein
Säckchen Gummibänder gegen etwas Wertvolleres eintauschen. Als wir
das alles erledigt hatten, mussten wir den Begleitpersonen Frau Wienerroither
und Herrn Hausleithner die ausgefüllten Zettel zurückgeben. Am Abend
hatten wir dann noch die Siegerehrung vom Zimmerwettbewerb und der Orts-Rallye.
Spät nach der Siegerehrung gingen wir dann ins Bett und schliefen glücklich
und schnell ein. Die Orts-Rallye hatte viel Spaß gemacht, aber der Tag
hatte auch viel Kraft gekostet.
Mittwoch:
Am nächsten Morgen mussten wir die Koffer packen und fuhren mit dem Bus
nach Molln, wo wir in ein Dorfmuseum gingen. Darin war es irrsinnig kalt, und
der
etwas ältere Mann erzählte zu jedem Ding etwas. Nach einer Weile saßen
wir alle in der Sonne, weil es drinnen so kalt war, und wenn ich ehrlich bin,
fanden wir es alle langweilig. Schließlich fuhren wir dann noch zum Maultrommelerzeuger
Wimmer, der uns sehr viel Interessantes erzählte. Anschließend fuhren
wir nach Hause. Es waren wirklich vier wundervolle Tage. Darüber waren wir
uns alle einig.
Von Magdalena Wienerroither |