Nex, der autonome Roboter
Jugend forscht europäisch (4)

"Nex" ist ein autonomer, mobiler Roboter - mit zwei jungen Vätern: Stefan Kobel, 20 Jahre und
Claudius Zingerli, 17 Jahre. Die größte Motivation für die beiden war es, neue Erfahrungen zu sammeln;
dafür nahmen sie auch mehr als 1000 Stunden Arbeit in Kauf. Die beiden wollten ein Wesen schaffen, das sich
autonom bewegen kann wie im neusten Steven-Spielberg Film "Artificial Intelligence". Hier ist der Roboter
sogar perfekter als im wirklichen Leben.
Aber das ist bis heute noch Fiktion. In
der Realität sind die Träume etwas bescheidener, schildert Stefan: "Für uns war der Bau dieses
Computers so etwas wie ein Bubentraum!" An Nex können die beiden Schweizer noch lange weiterarbeiten
Vielleicht funktioniert er einmal so perfekt wie ein Hollywood-Roboter. Das System ist einfach: Zwei Räder
des Roboters verfügen über Drehzahl-Sensoren, die Impulse liefern. Nex zählt diese Impulse und berechnet
so seinen zurückgelegten Weg.
"Wir haben es geschafft, einen autonomen, mobilen Roboter zu bauen", so Claudius, "der sich in
einem abgegrenzten System mit einer relativ aufwändigen Software selbstständig zurecht findet."
Nex kann autonom umherfahren und Hindernisse mit seinen Infrarot-Sensoren wahrnehmen. Er koordiniert alles mit
seiner programmierten Wegkarte. Die Software ist so weit entwickelt, dass sie auf ein Hindernis reagieren kann
- in diesem Fall berechnet Nex einen alternativen Kurs zum Ziel.
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