Bundesministerin Gehrer kürt
die „Jugend Innovativ“ Sieger
Erster
Preis für neuen Bestrahlungsapparat gegen Hautkrankheiten
Auch heuer riefen
die Projektpartner von „Jugend Innovativ“
(Air Liquide Austria, Innovationsagentur GmbH., Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Kultur und Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit) wieder alle österreichischen SchülerInnen ab der
10. Schulstufe auf, Projektarbeiten im Rahmen des Unterrichts durchzuführen.
267 Teams aus ganz Österreich reichten ihre Arbeiten ein. Darunter
auch die beiden Braunauer HTL-Schüler, Thomas Aumeyer und Thomas Morocutti.
Sie entwickelten einen Bestrahlungsapparat gegen Hautkrankheiten, der nur
die betroffenen Hautstellen bestrahlt und gesunde ausspart. Die Schüler
gewannen damit nicht nur den mit ATS 30.000,- dotierten 1. Preis bei „Jugend
Innovativ“ 2001, sondern werden Österreich mit diesem Projekt (gemeinsam
mit dem zweitplazierten Schülerteam aus der HTL Wr. Neustadt) beim
EU-Wettbewerb für junge Wissen-schafter und Erfinder in Norwegen vertreten.
Auch heuer waren
wieder alle österreichischen SchülerInnen ab der 10. Schulstufe
im Rahmen des Schulprojektes „Jugend Innovativ“ aufgefordert ihre Projektarbeiten
einzureichen. 267 Teams arbeiteten ein Schuljahr an Problemlösungen
oder Ver-besserungen aus Gebieten wie Energie, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft,
Technologie, Soziales und Design. Davon erhielten 110 Projekte einen Projektkostenzuschuss
von bis zu ATS 7.000,- als finanzielle Hilfestellung. Bundesministerin
Gehrer überreichte heute den acht Finalisten, anläßlich
der Preisverleihung von „Jugend Innovativ“ 2001 im Technischen Museum Wien,
Geldpreise im Gesamtwert von ATS 100.000,-.
Der Hauptpreis
ging heuer nach Braunau für das Projekt „Controlled Ultraviolet Radiation
Equipment“. Die beiden HTL-Schüler arbeiteten ein Schuljahr lang an
der Entwicklung einer Bestrahlungsapparatur gegen Hautkrankheiten, die
nur die betroffenen Hautpartien bestrahlt und gesunde Stellen nicht beansprucht.
Bei herkömmlicher UV-Lichtbehandlung von Hautkrankheiten wie zum Beispiel
Schuppenflechte und Neurodermitis, werden auch gesunde Hautpartien bestrahlt
und so einem erhöhten Tumorrisiko ausgesetzt. Mit dieser neuen Apparatur
ist es möglich die Einheit selektiv abzuschalten und damit die gesunde
Haut zu schonen. Auf diese Weise wird das Tumorrisiko reduziert und die
Haut der Patienten geschont.
Für die
Entwicklung einer vollautomatischen Anlage zur Verpackung medizinischer
Tupfer erhielten die Schüler der HTL Wr. Neustadt den 2. Preis (ATS
25.000,-). Sie werden auch zum EU-Wettbewerb nach Bergen entsandt. Der
3. Preis (ATS 15.000,-) ging an die Schüler der HTL Wien 10, Ettenreichgasse
für ihr Projekt „Automatische Bierzapfanlage“. Die Entwicklung einer
Tastatur für spastisch Behinderte aus der HTL-Rankweil landete auf
dem 4. Platz (ATS 10.000,-). Anerkennungspreise (je ATS 5.000,-) wurden
an die Projekte Salzburg AG Lokalbahn, Kalibriergerät für Flugzeuginstrumente,
Intelligentes Infusions- Alarmsystem und das Projekt Glashaus verliehen.
Wien, 30. Mai
2001 |