Tisch- und Tafelkultur

„Wie jemand isst, so ist er“

Das Idealbild der familiären Tafelrunde ist im 19. Jahrhundert in der bürgerlichen Gesellschaft entstanden. Es wurde und wird häufig in der Literatur und Werbung verwendet. Tatsache ist, dass heute geänderte Rahmenbedingungen vorhanden sind. Leider ist es nicht mehr selbstverständlich, dass in den Familien gemeinsame Essenszeiten eingehalten werden, wo Kindern die notwendigen Verhaltensweisen wie Aufdecken und Abräumen des Tisches, Verwendung von Messer und Gabel, ausreden lassen und zuhören oder zusammen warten, bis alle fertig sind, etc. einüben können.
Im praktischen Unterricht Haushaltsmanagement wird auf das ordentliche Decken des Tisches zu den Mahlzeiten sowie das Decken und Gestalten von Festtagstischen besonderer Wert gelegt. Die Fotos zeigen von Schülerinnen der 1a gestalteten Tische zum Thema „Frühling“. Beurteilungskriterien sind Kreativität und Gesamteindruck, Ausführung von Menü- und Tischkarten, passende Servietten mit entsprechender Falttechnik sowie die Dekoration und florale Gestaltung. Der fachlichen Richtigkeit beim Decken des Tisches und dem Servieren des Menüs wird ebenfalls großer Wert beigemessen. Die Note fließt in die Beurteilung des praktischen Unterrichts ein.
Die gemeinsamen Mahlzeiten und das gesittete Verhalten bei Tisch sind nicht nur in der Familie von größter Bedeutung. Auch Firmen entscheiden oft erst nach Beobachtung der Bewerber bei Tisch, ob jemand den Posten bekommt oder nicht. An unserer Schule werden diese Verhaltensweisen im Rahmen des Unterrichts „kostenlos“ vermittelt.
Liebevolle Tischkarte - Gamperl Eva
Aufwändig gestaltet von Drack Daniela
Daniela freut sich über ihre gelungene Arbeit
Hutterer Lisa
Schweitzer Nina
Tischgestaltung in Rot-orange - trendige Farbe 08
Liebevoll gesteckt von Schamesberger Julia
Wimmer Helene
Zusammengestellt von Dipl. Päd. Hötzinger Maria Luise