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Technisches Werken 4. Klasse

 

Der Klappstuhl

  „Napoleon hatte keine Zahnbürste, Rembrandt hatte Plattfüße und Charles Darwin trug eine Perücke. So unterschiedlich diese drei großen Persönlichkeiten waren, eines hatten sie gemeinsam. Sie vollbrachten alle ihre großen Taten auf dem Klappstuhl sitzend. ...“

Also, wer auf sich hält, besitzt seinen eigenen Klappstuhl. Selbst angefertigt wird der Wert dieses praktischen Möbelstücks natürlich unermesslich.
Daher frisch ans Werk!

 


Unzählige Bohrlöcher müssen ausgemessen und eingezeichnet werden, was bei der Menge an Holzleisten einiges an Geduld abverlangt.


Auch ist äußerste Genauigkeit gefragt, denn der Mechanismus des Klappstuhls soll schließlich – klappen!


Nun wird gebohrt. Bei so vielen Bohrlöchern wird das zur reinen Routine: Holzleiste auflegen, nach dem Bohrer ausrichten, Hebel runterdrücken und – durch.


Für die Aussparung müssen die beiden Holzleisten C ca. bis zur Hälfte eingesägt werden. Das geht Kräfte sparend am besten mit der elektrischen Stichsäge.

 


Anschließend wird das Stück mit dem Stemmeisen herausgeschlagen.

Kaum haben wir uns über die gelungenen Arbeitsschritte gefreut, wartet bereits die nächste Herausforderung – das Abfasen der Kanten.

Aber das ist eine andere Geschichte ...