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Beobachten von Fauchschaben
 
Im April und Mai konnten die Schülerinnen in einem Terrarium in der Pausenhalle mehrere Fauchschaben beobachten.
Meistens verbindet man mit Schaben nur deren Rolle als Nahrungsschädlinge und Krankheitsüberträger. Dass diese Tiere auch sehr interessant sind, wissen nur die wenigsten.
Der Name "Fauchschabe" stammt von dem fauchenden Geräusch, das die Tiere durch ihre Atemöffnungen abgeben können.
Diese flügellosen Insekten werden ca 5 cm groß. Der Kopf, das Halsschild und die hinteren Brustringe sind glänzend braunschwarz gefärbt.
Fauchschaben bringen lebende Junge zur Welt, d. h. die Larven schlüpfen im Körper der Mutter aus den Eiern. Junge Fauchschaben häuten sich sechsmal, da der Chitinpanzer nicht mitwächst.
Mit der Nahrung nehmen es Schaben nicht allzu genau. Laub, Holz, Karton, Obst (Bananen mit Schale, Äpfel), Gemüse (Salat, Kartoffeln), Haferflocken oder Hundetrockenfutter stehen zum Beispiel auf ihrem Speiseplan.
Nähere Verwandte der Schabe sind Grillen, Heuschrecken, Stabschrecken und Ohrwürmer.
 
Wir danken Herr Echer vom Welser Tierpark für die Leihgabe!