Erlebniswochen - Technikwoche München

Für alle technisch interessierten Schüler wird seit dem Schuljahr 1997/98 jährlich eine "TechnikTour" nach München, Hamburg oder Berlin angeboten.
In München gibt es u. a. Folgendes zu erleben:


Dort besichtigen wir unter anderem folgende Betriebe, Institutionen und Sehenswürdigkeiten

BMW-Werk Dingolfing bei München (vom Blech zum fertigen Auto)

Deutsches Museum

Max Planck Institut für Plasmaphysik (MPI) - Fusionsreaktor

Planetarium und IMAX-Kino des Forums der Technik 

BMW- und Siemens-Museum
 
Franz Josef Strauss-Flughafen München (mit Wartungshalle und Tower!)

Bavaria-Filmstudios
 
ICE-Betriebswerk der Deutschen Bahn AG am Hauptbahnhof München

Doch nicht nur für "geistige Nahrung" ist gesorgt, selbstverständlich gibt es auch kulturelle Genüsse und jede Menge Spaß!


So steht bei der München Woche ein Besuch bei den Bavaria-Filmstudios (inklusive Stunt-Show und Scan-Movie) ebenso auf dem Programm wie eine ausführliche Stadtbesichtigung mit Ausflügen in den Englischen Garten oder den Olympiapark (inklusive Olympiastadion und Olympiaturm).

Wer möchte, kann auch Museen wie die "Alte Pinakothek" besuchen. Am freien Nachmittag gibt es ausführliche Shopping- und weitere selbständige Ausflugs-Möglichkeit!

Alles in allem also sicherlich ein ausgewogenes und ansprechendes Programm!

Der Plan über das Schnellbahnnetz von München kann hier als pdf-file downgeloadet werden (566 KB).

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Einige Impressionen von unseren Münchenreisen:

Das Deutsche Museum München in all seiner Vielfalt...
Ein Blick vom 70m hohen Turm des Deutschen Museums auf den Westflügel und die Isar.

Von hier aus ist nur ein Teil der Ausstellungsfläche von knapp 50.000 Quadratmetern (!) erkennbar.
Die große Hochspannungsvorführung war für unsere Schüler ein absoluter Leckerbissen!
Auch die Flugzeugabteilung lädt zum Staunen ein!
Im Deutschen Museum gibt es fast nichts (technisches), was es nicht gibt!

Nur eine von vielen Szenen aus der Raumfahrtabteilung des "DM": Die Mondlandung.
Eine Augenweide für unsere Informatiker:

Ein Cray1-Höchstleistungsrechner aus dem Jahr 1981...... den es ohne Zuse Z3 nie gegeben hätte.
Zuse Z3, der erste elektronische und programmierbare Computer der Welt aus dem Jahre 1934 - gebaut von dem deutschen Ingenieur Conrad Zuse.
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Münchner Flughafen: Franz Josef Strauß
Bei der Besichtigung des Münchner Franz Josef Strauß Flughafens hatten wir die Gelegenheit, tiefen Einblick hinter die Kulissen zu nehmen.

Die gigantische Wartungshalle, in der uns Lufthansa-Wartungstechniker erklärten, wie die verschiedenen Servicetypen - "Checks" genannt - bei einem Airbus A340 durchgeführt werden.

Dabei erfuhren wir auch, dass der Beruf des Luftfahrzeugtechnikers ein Metall-Lehrberuf ist und dass noch viele Interessenten (=Lehrlinge) gesucht würden!

Spitzenmäßige Englischkenntnisse sind aber ebenso Voraussetzung, wie ständiges Weiterlernen, denn um nur die Berechtigung zur Wartung eines einzigen Flugzeugtyps zu bekommen, sind je 15 Monate Ausbildung in den USA und in Deutschland (nach der fertiger Gesellen- oder Meisterprüfung versteht sich) zu absolvieren!

Einige "Einblicke" in den A340:

... das Cockpit des A340: Bemerkenswert ist, dass der Airbus nicht mehr über ein Steuerhorn, sondern via Side-Stick gesteuert wird.

Nach soviel Besichtigung haben wir uns ein bisschen Ruhe und Entspannung in der "First Class" verdient und genießen die Annehmlichkeiten dort - zum Ausstrecken laden dabei die legendären Schlafsessel ein:
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ICE-Betriebswerk München
Besuch im ICE-Betriebswerk München, wo einer der weltschnellsten Hochgeschwindigkeitszüge, der InterCityExpress (ICE) - fahrplanmäßige Reisegeschwindigket 330 km/h, Höchstgeschwindigkeit 504 km/h - gewartet und geprüft wird.
Link zu ICE-Fanpage
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Max Planck Institut für Plasmaphysik

Schnappschüsse aus dem MPI, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München.

Den Höhepunkt dieser Tour stellte heuer sicherlich die Besichtigung des Max Planck Institutes für Plasmaphysik dar, denn die "heiligen Hallen" dieser Forschungsstätte öffnen sich sicherlich nicht für jedermann.

Entsprechend begeistert waren alle Beteiligten von dem Umstand, dass wir als einzige österreichische Schule nicht nur die Führung selbst erleben durften, sondern auch ins Herzstück der Anlage vorgelassen wurden: dem Fusionsreaktor selbst.

Obwohl die Schüler im Unterricht das Funktionsprinzip der Kernfusion bereits gelernt hatten, so war doch das reale Objekt durch keinen noch so schönen Lehrfilm zu ersetzen.

Fachlehrer Dipl.-Infl. Ing. Dietmar Chodura vor dem Fusionsreaktor "ASDEX-Upgrade".

In einer absolut sicheren und umweltfreundlichen Reaktion verschmelzen dabei in seinem Inneren Wasserstoffkerne zu Helium (so wie auch in der Sonne). Die hierbei entstehende Wärmeenergie wird zum Erhitzen von Wasser verwendet, das dann als Dampf eine Dampfturbine antreibt. Der so über einen Generator gewonnene Strom kann nun ins Netz eingespeist werden.

Vom Vortragenden, Herrn Univ.-Prof. Dr. Roland Chodura, erfuhren die Schüler dann noch, daß diese Technologie erst in etwa 30-50 Jahren zur "für jedermann" Verfügung stehen wird, zumal die Forschungsgelder derzeit noch sehr spärlich fließen und Politiker offenbar lieber weiter gefährliche Atomkraftwerke bauen...

Das "Innenleben" des Fusionsreaktors.

Link zu Max Planck Institut für Plasmaphysik
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Bavaria-Filmstudios
Und schließlich darf der Spaß nicht zu kurz kommen: In den Bavaria-Filmstudios erfährt man nicht nur, wie ein Film gemacht wird, sondern erlebt auch das Scan-Kino (das steht auf einer Hydraulikplattform und ist so ein gigantischer Simulator!) und sieht eine tolle Stunt-Show!
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Das alles und noch viel mehr erlebt ihr auf der Münchner Technik-Tour -  so come and see!!!

Reisepreis: 200 Euro
(Du solltest weiters ca. 60 Euro Taschengeld fürs Essengehen einplanen)

Gültiger Reisepass unbedingt erforderlich!

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