Geschichtliches |
heliozentrische Weltbild |
Das geozentrische Weltbild wurde im klassischen Altertum in Griechenland eingeführt, nachdem man die Kugelgestalt der Erde entdeckt hatte.
Dieses Weltbild entspricht dem persönlichen Eindruck- die Erde ruht, die Himmelkörper verändern ihre Lage.
Begründer: Aristoteles (384 - 322 v. Chr.); Ptolemäus (87- 165 n. Chr., der wichtigste und ein einflussreicher Verfechter des geozentrischen Weltbilds)
Grafik: Leifiphysik |
Schwierig war es mit Hilfe des geozentrische Weltbilds die scheinbare
Schleifenbewegung der äußeren Planeten (etwa Jupiter) gegen
den Sternhintergrund zu erklären.
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Ptolemäus führte dazu Epizyklen ein
Grafik: Leifiphysik |
Danach bewegen sich die äußeren Planeten in einer Kreisbahn um einen (gedachten) Punkt, der wiederum die Erde umkreist.
Ptolemäus konstruierte zur noch genaueren Planetenbahnvorhersage ein erweitertes System, in dem die Planetenbahnen auf Epizykel in Epizykel verliefen; Berechnungen innerhalb dieses Modells waren sehr kompliziert. Mit Hilfe der Epizyklenbewegung und der Projektion der Beobachtungsrichtung auf den Sternenhintergrund lassen sich die Schleifenbahnen erklären. |
Die römisch-katholische Kirche übernahm und verteidigte dieses Weltbild entschieden, unter anderem im Prozess gegen Galileo Galilei.
Das falsche geozentrische Weltbild wurde erst im 17.Jahrhundert überwunden.
Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geozentrisches_Weltbild
| Das heliozentrische Weltbild - die kopernikanische Wende |
| E-Mail: | BRG Ried i. I - Physikauswahl | Aktualisiert am 05.10.2004 |