Zentripetalkraft |
Es ist nicht offensichtlich, woher die Zentripetalkraft kommt. Vielfach wirkt nicht nur eine einzelne Kraft als Zentripetalkraft, sondern die Resultierende von mehreren Kräften verursacht die Kreisbewegung. Bei den meisten Beispielen wirken nur zwei verschiedene Kräfte: Die eine ist die Gewichtskraft, und die andere zeigt immer in eine schräge Richtung. Diese schräge Kraft kommt bei jedem Beispiel anders zustande. Wichtig ist dabei, dass die Resultierende aller Kräfte die Zentripetalkraft ist.
Zentripetalkraft ist nur ein anderer Name für die Resultierende bei gleichförmigen Kreisbewegungen. Sie setzt sich aus den wirklich am Körper angreifenden Kräften zusammen und ist nicht eine Kraft, die zusätzlich zu diesen wirkt.
entnommen aus: http://www.bg-reithmann.asn-ibk.ac.at/lehr/eisenzopf/eisenzopf.htm
Wie kommt die für
Kreisbewegungen erforderliche Zentripetalbeschleunigung zustande?
Wenn wir von den - für die gestellte Frage irrelevanten - Reibungskräften
absehen, so wirken auf das kleine Mädchen zwei ‚Grundkräfte‘: die
Erdanziehung G und eine Zugkraft Z, die der
Mann durch sein ‚Halten‘ ausübt.
Weil die Zentripetalbeschleunigung stets zum Mittelpunkt der Kreisbahn zeigt, liegt es nahe, eine Komponentenzerlegung einer der beiden‚ Grundkräfte‘ zu suchen, bei der eine Teilkraft zum Mittelpunkt der Kreisbahn gerichtet ist.
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Wir können hier entweder das Gewicht G in zwei Komponenten GZ und Gp zerlegen, wobei die Komponente GZ gerade die Zugkraft Z kompensiert, |
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oder die Zugkraft Z in zwei Komponenten ZG und Zp, wobei die Komponente ZG die Erdanziehung G kompensiert; in beiden Fällen bleibt als resultierende Gesamtkraft die zum Mittelpunkt der Kreisbahn gerichtete Kraft Gp bzw. Zp alleine übrig. |
entnommen aus: http://educeth.ethz.ch/physik/leitprog/
![]() Bild: Leifiphysik |
Passagier und Sessel beschreiben einen horizontalen Kreis mit konstanter Geschwindigkeit. Es greifen an ihm folgende Kräfte an: - die Gewichtskraft vertikal nach unten, - die Kettenkraft entlang der Ketten. Diese beiden Kräfte ergeben eine Resultierende, welche horizontal zum Kreiszentrum zeigt und die erforderliche Zentripetalkraft liefert. |

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Die Abbildung unten zeigt eine Attraktion eines Vergnügungsparks. Wenn sich
die Trommel um die senkrechte Achse dreht, wird der Boden langsam
abgesenkt. Die Person bewegt sich dabei jedoch nicht nach unten. Sie wird
gegen die Innenseite der Trommel gepresst und bleibt bezüglich der Wand
in Ruhe. Die Füße der Person haben keinen Bodenkontakt. "Österreichische TIMSS-Testaufgaben (Austrian IEA Research Center, Salzburg)" |
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Die Normalkraft der Wand liefert in diesem Beispiel die Zentripetalkraft |
| Noch mehr Beispiele |
| E-Mail: | BRG Ried i. I - Physikauswahl | Aktualisiert am 06.08.2003 |