Die Temperatur |
Thermische Ausdehnung |
Brown'sche Bewegung |
Anomalien des Wassers |
Wärmeausdehnung und Thermometer
Arten von Temperaturskalen
Die thermische Bewegung der Moleküle
Diffusion
Die Anomalien des Wassers
Für den Physiker ist die Stärke der Molekularbewegung das grundlegende Maß
der Temperatur.
Je größer die Geschwindigkeit der
Teilchen ist, desto höher ist die Temperatur
Im Alltag allerdings geht man von einer leichter messbaren
Größe aus. Fast alle Körper dehnen sich nämlich bei Erwärmen aus, da der
Raumbedarf der Moleküle mit steigender thermischer Bewegung wächst. Die
Wärmeausdehnung ist daher ebenfalls ein Temperaturmaß und wird zur
Konstruktion von Thermometern herangezogen.
Dieses Prinzip macht sich das Flüssigkeitsthermometer zu Nutze. Es besteht aus einem dünnen Rohr, das mit Flüssigkeit
(z.B. Quecksilber) gefüllt ist. Quecksilberthermometer sind etwa
zwischen -30°C und +300°C, Alkoholthermometer etwa zwischen -100°C und +50°C
verwendbar. Eine andere Art des Thermometers ist das Bimetallthermometer ("bi" heißt "zwei"): Eine Spirale aus zwei miteinander verbundenen dünnen Metallstreifen verschiedenen Materials (z.B.:
Zink und Kupfer) rollt sich, je nach Temperaturänderung, aus oder ein. Die Bewegung wird auf einen Zeiger übertragen.
http://www.kfunigraz.ac.at/expwww/physicbox/fhv/fhv_w5.htm
Elektrische
Thermometer
http://www.kopfball-online.de/experimente/exp991024_b.html
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Temperaturmessung in Celsius In den meisten Ländern Europas ist die Celsiusskala gebräuchlich. Sie geht auf Anders Celsius (1701- 1744),
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Der Deutsche Wissenschaftler Gabriel Daniel Fahrenheit definierte 1714 diese Temperatureinheit.
Als Nullpunkt legte er die tiefste Temperatur fest, die er erzeugen konnte. Mit einer Kältemischung aus Eis, Wasser und
Salmiak erreichte er -17,78 °C. Mit der Wahl dieses Nullpunktes hoffte
Fahrenheit negative Temperaturen vermeiden zu können. Als zweiten
"Fixpunkt" seiner Skala soll Fahrenheit seine eigene Körpertemperatur
gewählt haben, dem er willkürlich die Zahl 100 zuordnete.
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100 C° = 180 F° 1 C° = (9/5) F° 1 F° = (5/9) C° TC = (5/9) (TF - 32) TF = (9/5) TC + 32 |
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Temperaturmessung in Kelvin Die Physiker
gebrauchen meist eine andere Temperaturskala, welche in direktem Zusammenhang
mit der Geschwindigkeit der Atome im Gas steht. |
Wasser zum Beispiel gefriert also bei TK = 273,15 K und siedet bei
TK = 373,15 K (beim
Normdruck p0 = 1,013 bar).
Der kälteste Ort in der Natur ist die Tiefe des Weltalls.
Die Temperatur dort liegt 3 Grad über dem absoluten Nullpunkt.
Wieso sinkt die Temperatur dort nicht auf den absoluten
Nullpunkt?
Es zeigt sich, dass die Hitze, die vom Urknall, der das Universum erschaffen hat, übrig geblieben ist, überall vorhanden ist und das Weltall daran hindert, kälter als 3 Grad Kelvin zu werden.
Die Messung dieser Temperatur ist unser bester Beweis dafür, dass der Urknall (Big Bang) wirklich stattgefunden hat. Die Physiker sind jedoch viel besser als die Natur, wenn es darum geht, Gegenstände kalt zu machen. Seit fast einem Jahrhundert können wir Kühlschränke bauen, die Temperaturen unter 3 Grad Kelvin erzeugen, und seit geraumer Zeit können wir sogar unter 1/1000 Kelvin gehen.
aus: http://www.uni-bonn.de/iap/P2K/bec/temperature.html
Nach heutigem Wissenstand kann der absolute Nullpunkt nicht erreicht werden.
Die höchste Temperatur ist von der Größenordnung 1011 K. Bei einer derartig hohen Temperatur ist die Energie der Teilchen bereits so groß, dass bei Zusammenstößen weitere Teilchen entstehen.
| Celsius °C | Fahrenheit F | Kelvin K | |
| Wasser siedet | 100 | 212 | 373 |
| Körpertemperatur | 37 | 98 | 310 |
| Eis schmilzt | 0 | 32 | 273 |
http://www.kle.nw.schule.de/rsvoerde/physik/jgs05/ph0516.htm
Umrechnung der Skalen:
Gib
in ein Feld eine Gradzahl ein und klicke in ein anderes Eingabefeld!
Die Umrechnung stammt von www.djds.de
Mit Temperatur ist in der Physik immer die Kelvintemperatur T gemeint, wenn nicht ausdrücklich durch die Benennung von °C etwas anderes angegeben ist.
Wenn sich ein Gegenstand warm anfühlt, so bewegen sich die Atome darin
schnell in zufälligen Richtungen, und wenn der Gegenstand sich kalt anfühlt,
so bewegen sich die Atome langsamer. Diese zufälligen Bewegungen geben unserem
Körper das Gefühl von warm und kalt, und ein Thermometer zeigt diese atomaren
Bewegungen als eine gewisse Anzahl von Grad an.
Wenn ich also einen Gegenstand erwärme, so bewirke ich nur, dass sich dessen
Atome schneller bewegen?
Ganz genau. Wenn es sich um einen festen Körper handelt, so schwingen
die Atome hin und her, und in einem Gas wie der Luft fliegen die Atome umher wie
kleine Kugeln
Die Atome hüpfen also herum, sodass sich jedes Atom manchmal schnell bewegt
und manchmal langsam. Es scheint, als würde sich die Temperatur des Gegenstands
ständig ändern.
In einer Gruppe von Atomen gibt es eine ganze Palette von
Geschwindigkeiten, aber auch dann, wenn sich die Geschwindigkeit eines einzelnen
Atoms ändert, so ändert sich die mittlere Geschwindigkeit der ganzen Gruppe
nicht. Jedes mal, wenn ein Atom langsamer wird, bewegt sich ein anderes schneller.
Daher beschreibt die Temperatur eigentlich die Breite der
Palette von Geschwindigkeiten der ganzen Gruppe von Atomen.
aus: http://www.uni-bonn.de/iap/P2K/bec/temperature.html
Die Temperatur eines Körpers ist ein Maß für die thermische Bewegung
seiner Atome und Moleküle
Jedes Atom bewegt sich. Diese Bewegung ist abhängig von Temperatur und Druckverhältnis.
Besonders leicht lässt sich diese Bewegung an Flüssigkeiten beobachten Brown'sche Bewegung
Das Vermischen von Molekülen ist eine Folge der ungeordneten
Molekularbewegung (thermischen Bewegung)
Diffusion tritt sowohl in Gasen und Flüssigkeiten wie in Festkörpern auf. Wegen der großen
Beweglichkeit der Gasmoleküle verläuft sie jedoch bei Gasen am schnellsten. In allen
Aggregatzuständen ist sie stark temperaturabhängig.
Eine Diffusion kann nur stattfinden, wenn beide Stoffe ineinander löslich sind, wie etwa Sirup in
Wasser. Lösen sich Stoffe nicht ineinander, wie etwa Wasser und Benzin, können sie auch nicht
ineinander diffundieren.
http://www.chemie.uni-dortmund.de/groups/dc1/diffosmo/diffosmoisoD.htm
Ohne thermische Bewegung müsste auch die Lufthülle unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammenstürzen und die Erdoberfläche in einer kompakten Schicht bedecken, die kaum 20m hoch wäre.
Würfeldiffusion von Martin Huber -Tauschbörse
Unterricht Unterrichtsmaterial --> Physik --> Arbeitsblätter:)
Würfelspiel zur Veranschaulichung der Tatsache, dass die Diffusion lediglich auf der vollkommenen Zufälligkeit der Bewegung beruht
Anomalien des Wassers |
| E-Mail: | BRG Ried i. I - Physikauswahl | Aktualisiert am 17.11.2004 |