Jahreszeiten

Jahreszeiten - Fortsetzung

Die Jahreszeiten, Sommer, Frühling, Herbst und Winter, auf der Erde sind eine Frage der Stellung der Erdachse um die sich die Erde dreht. Sie steht etwas schief (rot) zur Sonne. Auf der zur Sonne gewandten Seite ist Tag auf der anderen ist Nacht. Da sich die Erde dreht, bleibt es nicht auf einer Seite nur Nacht und auf der anderen immer Tag, sondern wechselt sich eben ab. Zieht man eine Linie im rechten Winkel durch die Erdachse, dann hat man eine Linie der Jahreszeiten. Auf dem Teil der Erde, der näher an der Sonne dran ist, ist gerade Sommer. Auf dem anderen Teil ist dann Winter. Wenn in Europa Sommer ist, dann ist zur selben Zeit z.B. in Südafrika Winter und umgekehrt.

Nun etwas genauer:

1. Die Richtung der Erdachse ist um 23,5 Grad gegen die Erdbahnachse geneigt.
2. Da sich die Erde dabei, wegen der Rotation um ihre Achse, wie ein Kreisel verhält, ist die Richtung der Rotationsachse der Erde im Raum fest und die Stellung der Erdachse bleibt bei der Bewegung der Erde um die Sonne unverändert

Der Wechsel der Jahreszeiten wird durch die Schrägstellung der Erdachse verursacht

Die Besonderheit diese kleinen Globus besteht darin, dass er einen Farbumschlag nach rot an den Stellen zeigt, die sich bei Wärmebestrahlung am stärksten erwärmen

Der Thermoglobus rotiert um eine senkrechte Achse und wird dabei von der rechten Seite her bestrahlt. Dabei entsteht eine leuchtend rote ringförmige Zone im äquatorialen Bereich.

Nordhalbkugel Sommer / Südhalbkugel Winter

Neigt man unter sonst gleichen Bedingungen die Achse etwas nach rechts, so verschiebt sich die ringförmige Zone stärkster Erwärmung nach Norden. Diese Temperaturverteilung entspricht dem Sommer bei uns und dem Winter auf der südlichen Halbkugel. Sommer und Winter treten auf der nördlichen und südlichen Halbkugel entgegengesetzt auf

und

Wenn die Erde 1/4 oder 3/4 der Bahn durchlaufen hat, herrscht auf der Erde Frühling bzw. Herbst. In diesem Fall befindet sich der rote Ring in der Mitte zwischen den Stellungen von Sommer und Winter.

Nordhalbkugel Winter/ Südhalbkugel Sommer

Nach einem halben Jahr hat die Erde die Hälfte ihrer Bahn um die Sonne durchlaufen. In unserem Modell steht die Kugel jetzt rechts von dem Wärmestrahler, der sich also nun links außerhalb des Bildes befindet. In dieser Position ist der rote Ring nach Süden gewandert. Dies entspricht dem Winter bei uns und dem Sommer auf der südlichen Halbkugel. 

Eine Zusammenstellung der vier besprochenen Positionen zeigt, wie der rote Ring mit dem Umlauf der Erde um die Sonne periodisch in Nord-Süd-Richtung hin- und herpendelt. Die Jahreszeiten kommen also durch die Neigung der Erdachse gegenüber der Erdbahn zustande. Die Erdachse bleibt raumstabil . Beweis dafür ist die Tatsache, dass die Erdachse das ganze Jahr über in Richtung des Polarsterns weist. 

Es ist auch nicht zu den Zeiten der Sommer- und Wintersonnenwenden, also im Juni und im Dezember, am wärmsten oder am kältesten, sondern erst etwa ein bis zwei Monate später. Denn die jeweils erreichte Temperatur ist das Ergebnis der aufgenommenen und gespeicherten Wärmemenge, vergleichbar der Erfahrung, dass ein Topf mit Wasser auf dem Herd sich erst allmählich erwärmt und ebenso eine gewisse Zeit zum Abkühlen braucht. 

entnommen aus: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/afo/iq-2-d1.htm

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E-Mail: BRG Ried i. I - Physikauswahl Aktualisiert am 04.08.2003