Das heliozentrisches Weltbild - 
die kopernikanische Wende

Keplerschen Gesetze

Bereits Herakleides von Pontos (ca 388-310 v. Chr.) und Aristarch von Samos (310 - 230 v. Chr.) stellten die Sonne in den Mittelpunkt und alle Himmelskörper sollten sich auf Kreisbahnen um sie bewegen. In der Antike setzte sich diese Idee aber nicht durch und geriet in Vergessenheit. 

Nikolaus Kopernikus vertrat in seinem Buch "De Revolutionibus Orbium Coelestium",  1543 folgende Ansichten:

  1. Die Sonne (griech. helios) steht im Mittelpunkt des Universums
  2. Die Erde führt eine tägliche Rotation um ihre eigene Achse aus
  3. Die Erde bewegt sich wie die übrigen Planeten um die Sonne undc braucht dafür ein Jahr

Durch die Arbeiten von Nikolaus Kopernikus, Tycho Brahe und Johannes Kepler erwies sich das geozentrische Weltbild als überholt. Es wurde durch das letztendlich einfachere heliozentrische Weltbild ersetzt, das sich mit Isaac Newtons Gravitationstheorie hervorragend erklären ließ.

Grafik: Leifiphysik

Das heliozentrische System erklärte auch auf sehr einfache Art einerseits die Schleifenbewegung der Planeten vor dem Sternenhintergrund.

Auch die Helligkeitsschwankungen der Planeten kann man durch die unterschiedlichen Entfernungen erklären.

Im Rahmen der modernen Kosmologie kann auch die Sonne nicht mehr als Mittelpunkt der Welt gesehen werden. In der Einsteinschen Relativitätstheorie gibt es überhaupt keinen Mittelpunkt der Welt mehr, bzw. dieser ist immer dort anzunehmen, wo der jeweilige Betrachter sich befindet.

Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild

http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph11/geschichte/09heliozentric/heliozentsystem.htm

Applet von P. Krahmer  
Das geozentrische und das heliozentrische Weltbild sind rein geometrisch gesehen gleichwertige Modelle.

Die Keplerschen Gesetze

E-Mail: BRG Ried i. I - Physikauswahl Aktualisiert am 05.10.2004