3. Newtonsches Axiom (actio=reactio) - Das Wechselwirkungsgesetz; |
Beispiele mit Lösungen |
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Versuch: Materialien: zwei Skateboards und ein langes Seil.
Die beiden Wagen werden in etwa 10 m Entfernung voneinander aufgestellt. Zwei Versuchspersonen annähernd gleicher Masse stellen sich auf die Wagen (Massenausgleich eventuell mit Gewichten) und nehmen je ein Seilende in die Hand. Eine Person hält das Seil nur fest oder bindet es sich um den Leib, die andere zieht. Beide Wagen setzen sich in Bewegung und treffen sich in der Mitte. Man wiederholt den Versuch mit vertauschten Rollen mit demselben Effekt. |
| Zieht z.B. der linke Skateboardfahrer
am Seil, so spürt der rechte eine Kraft und wird zum linken hinüber
gezogen. Gleichzeitig zieht aber auch das Seil am linken Fahrer und bewegt
ihn nach rechts. Der linke Fahrer zieht sich nach rechts hinüber. Der
linke Fahrer übt also eine Kraft auf das Seil (und damit auf den rechten
Skateboardfahrer) aus (actio) und wird vom Seil gezogen (reactio). Der
rechte Fahrer spürt den Zug des Seils. Das Seil zieht also an ihm.
Gleichzeitig zieht er mit seinen Muskel am Seil (damit es ihm nicht aus
der Hand rutscht). Die Skateboardfahrer treffen sich in der Mitte. Uni Heidelberg: |
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In der linken Abbildung zieht das
Kind an der Hand seiner Mutter. Das Kind übt durch dieses Ziehen eine
Kraft auf die Mutter aus (actio). Andererseits spürt das Kind, dass an
seinem Finger gezogen wird (reactio). Die Mutter spürt das Ziehen des
Kindes. Auf sie wird also eine Kraft ausgeübt. Sie spürt aber auch, dass
sich ihre Muskeln spannen. Sie zieht am Kind.
Quelle: |
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Die beiden Kräfte wirken auf verschiedene Körper |
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Obwohl die Kräfte (FAB und FBA) zwischen zwei
Körpern gleich groß (und entgegengesetzt gerichtet) sind, können die
Auswirkungen für die zwei Körper sehr unterschiedlich sein; es hängt von
ihren Massen ab (nach Newton II hängt die Beschleunigung sowohl von der Kraft
als auch von der Masse ab).
Lassen wir einen Ball mit einer Masse von100g (=0,1kg) fallen, so wird er mit
9,8m/s2 nach unten beschleunigt und auf ihn wirkt eine Kraft von rund
1 N, da er von der Erde angezogen wird. Der Ball übt eine gleich große und
entgegengesetzt gerichtete Kraft auf die Erde aus.
Warum beschleunigt die Erde dann nicht aufwärts Richtung Ball?
Weil die Masse der Erde so groß ist (=6.1024kg) ist die
Beschleunigung der Erde (rund 1.67 x 10-25 m/s2) viel zu klein, um
von uns bemerkt zu werden!
In Fällen ähnlicher Massen kann man die Tatsache, dass Kräfte immer
paarweise vorkommen, leichter erkennen.
Alle Arten der Fortbewegung basieren auf dem 3. Gesetz von Newton
Leifiphysik_Fortbewegen
| Diese allgemein gültige Wirkungsweise von Kräften kann zum Antrieb verwendet werden und wird dabei als "RÜCKSTOSSPRINZIP" bezeichnet. Um das Prinzip zu veranschaulichen, betrachte man die Abbildung mit dem Mann im Boot: Wirft der Mann einen Stein nach hinten, so übt er auf den Stein eine Kraft aus (schwarzer Pfeil). Nach dem dritten Grundsatz Newtons, übt der Stein eine gleich große, ent-gegengesetzt gerichtete Kraft auf den Mann im Boot aus und drückt damit den Mann (samt Boot) in Vorwärtsrichtung (weißer Pfeil). | ![]() Quelle: |
http://btpdx1.phy.uni-bayreuth.de/za_src/Stopfer/blatt11/unterrichtblatt11.html
http://www.sportunterricht.de/lksport/gegenwi.html
http://www.kopfball-online.de/experimente/exp010325_b.html
Das ist die Beschreibung eines Experiments aus der ARD-Sendung Kopfball
Applet:
http://blue.utb.edu/pdukes/PhysApplets/AstroPitch/TabbedastroPitch2.html
| E-Mail: | BRG Ried i. I - Physikauswahl | Aktualisiert am 16.11.2005 |