Auswertung und Diskussion der
Elternfragebögen 2006:
mit Kommentar
- Informationen
über die Mitsprachemöglichkeiten an der Schule haben Eltern
hauptsächlich von KlassenlehrerIn und Elternverein. (Frage 1)
- Dreiviertel
unserer Eltern fühlen sich immer wieder in die Mitwirkung an der
Schule miteinbezogen. (Frage 2)
-
Mitspracherecht wollen die Eltern vor allen Dingen bei Schulveranstaltungen,
bei der Art der Leistungsbeurteilung und bei Schulprojekten. (Frage 3)
Die meisten Schulveranstaltungen werden im Schulforum besprochen.
Nicht alle können im Vorhinein geplant werden. Wir beschränken uns
auf 1 Veranstaltung pro Semester mit einem Höchstpreis von € 5,-/Sch..
- Die
Interessens- und Begabungsförderung an unserer Schule findet mehr als
die Hälfte unserer Eltern für ausreichend. (Frage 4)
Begabtenförderung findet an unserer Schule noch zu wenig statt.
- Die
bekannteste Fördermaßnahme ist die „wöchentliche Förderstunde“. (Frage 5)
Über andere Formen wie Innere Differenzierung, Förderpläne für
Teilleistungsschwächen etc. wissen die Eltern zu wenig.
Alle an unserer Schule stattfindenden Fördermaßnahmen und auch die
zur Verbesserung der Schulqualität geplanten Maßnahmen sind in unserem
Förderkonzept 2006 zu lesen.
- Dreiviertel
unserer Eltern beurteilen den Hausübungsumfang für ausreichend. (Frage 6)
Dennoch ist auch hier eine Differenzierung in Schwierigkeitsgrad und Umfang
anzustreben, da Hausübungen von SchülerInnen prinzipiell alleine gelöst werden
sollen.
- Mehr als die
Hälfte halten unser Frühwarnsystem für ausreichend. (Frage 7)
Wichtig ist hierbei der rechtzeitige Elternkontakt, begleitet von den
entsprechenden Fördermaßnahmen.
- Die
erforderlichen Elternkontakte finden meist an Elternsprechtagen und durch
schriftliche Mitteilungen aber auch telefonisch und persönlich statt. (Frage
7a)
-
Die Ressourcen an Stunden und
findet nur ein Drittel für ausreichend. (Frage 8)
Klar wird bei dieser Frage, dass die Eltern über Stundenkürzungen und
Lehrer=
posteneinsparungen nicht ausreichend informiert sind.
-
Lernhilfe- und
Freigegenstandsangebote nach der Schule wünscht sich etwa ein Drittel aller
Eltern. (Frage 8a )
Auch bei diesem Punkt dürften die Eltern zu wenig darüber informiert sein,
dass das Stundenkontingent so minimal ist, dass zusätzliche Förderungen in
Form von Unverbindliche Übungen oder Freigegenständen ( wie etwa
Begabtenförderung, Bewegung und Sport, darstellendes Spiel, Englisch,
Chorgesang und Spielmusik ) an unserer Schule nicht mehr unentgeltlich
angeboten werden können. Ein kleiner Ausweg wäre die schulische
Nachmittagsbetreuung oder die Ganztagsschule (von unsren Eltern nicht
gewünscht!)
-
Rund die Hälfte unserer Eltern ist
der Meinung, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen ausreichend betreut
werden. (Frage 9)
Allerdings wird hier die Rechtzeitigkeit in Frage gestellt! Schon im
Kindergarten
sollten Problemkinder erkannt und betreut werden, nach dem Motto je eher,
desto besser. Ein wichtiger Bereich ist hier das Soziale Lernen, dass auch
durch Klassen übergreifende Maßnahmen gefördert werden sollte.
-
Nicht ganz die Hälfte der Eltern
ist über die Möglichkeit einer Beiziehung eines Schulpsychologen
informiert.(Frage 9a)
Gute Erfahrungen mit der Schulpsychologie haben wir noch nicht gemacht,
wenn dann höchstens in der Diagnose. Informiert gehören die Eltern vor allem
auch über die Möglichkeit der Beistellung einer BetreuungslehrerIn und dem
Lehrhilfeangebot
der Jugendwohlfahrt „Check in“.
-
Eine Senkung der
Klassenschülerhöchstzahlen würden 90% begrüßen. (Frage 10)
Am sinnvollsten auf die Höchstzahl 20 in Richtung individueller
Fördermöglichkeit!
-
Die Nachmittagsbetreuung an 4 Tagen
ist den meisten Eltern bekannt. (Frage 11)
Diese wird zur Zeit noch sehr wenig in Anspruch genommen. Die Eltern
sollten durch die Gemeinde (oder Schule) davon besser informiert werden.
Zur Zeit belaufen sich die Kosten auf € 10,- pro Tag (gedeckelt mit € 88,-
/Monat)
plus Mittagessen € 2,-, was vielen Eltern zu teuer erscheint. Allerdings
bezahlen die Gemeinde und der Verein SALE zwei Drittel der Kosten. Keine
andere Betreuungsform ist billiger und flexibler.
-
Etwa ein gutes Drittel der Eltern
würde sich eine offene Schule mit Nachmittags-
angeboten wünschen. (Frage 12)
Offene Schule= wahlweise Nachmittagsangebote, keine Verpflichtung wie bei
Ganztagesschule.
-
Vor Unterrichtsbeginn würde sich
ein Viertel, nach Unterrichtsschluss immerhin ein Drittel der Eltern eine
Beaufsichtigung wünschen. (Frage 13)
Die Beaufsichtigung ist in der Hausordnung so gelöst, dass der Schulwart ab
7 Uhr,
der Schulleiter ab ½ 8 Uhr im Schulgebäude anwesend ist, die Kinder nach
ihrem Eintreffen in der Schule in die Klassen dürfen. Bisher ergaben sich
daraus keine
Probleme. Nach dem Unterricht könnte eine Beaufsichtigung durch die
Nachmittagsbetreuung (im Schulgebäude ) ins Auge gefasst werden, wobei sich
jedoch das Problem des rechtzeitigen Einsteigens in den Schulbus ergäbe.
-
Über die Hausordnung und
Haftungsfrage scheinen nur wenige Eltern (17 von 94 !) informiert (Trotz
Unterschrift in der 1.Klasse! ) (Frage 13 a)
Da die Hausordnung von den Eltern nachweislich (durch Unterschrift ) zur
Kenntnis genommen werden muss, soll dies in doppelte Ausfertigung beim
Schulanfänger- Elternabend ausgegeben werden.
-
An unserer Schule wäre vor allen
Dingen die optimale Förderung jedes Kindes zu
optimieren.(Dieser Punkt deckt sich mit dem Österreich weiten Ergebnis!)
(Frage 14)
Vom Wunsch auf ein erweitertes Unterrichtsangebot war schon die Rede.
-
Sehr zufrieden mit der
Kommunikation an der VS.Miteinander sind fast die Hälfte
unserer Eltern, die andere Hälfte zeigt sich zufrieden. (Frage 15)
-
Mehr als die Hälfte unserer Eltern
fühlen sich gleichwertig und informativ behandelt.
( Frage 15 a)
-
Fast 100% der Fahrschüler- Eltern
sind mit dem Schülertransport zufrieden.
(Frage 16 )
-
Allerdings ergeben sich vor und
nach dem Unterricht fast 20 Minuten durchschnittliche Wartezeit für
FahrschülerInnen. Der Wunsch nach einem 3.Bus wurde laut. (Frage 16 a)
Um den Schülertransport klagloser abwickeln zu können wurden schon im Jahr
1998 die Schulbeginnzeiten auf 8 Uhr 15 verlegt!
-
100% Zufriedenheit zeigen die
Eltern mit der Arbeit unseres Elternvereines.
(Frage 17 )
-
Besondere Zustimmung finden die
Arbeit als Elternvertretung, der Klasseneltern-vertreterInnen, die finanzielle
Unterstützung von Projekten, und ganz besonders
Schwimm- und Schikurse. (Frage 17a)
-
13 von 94 Eltern wissen nicht, was
mit ihren Elternvereinsbeiträgen geschieht.
( Frage 17 b )
Über die Tätigkeiten des Elternvereines und die Verwendung der
Elternbeiträge
sollte mittels eines Folders nicht nur beim ersten Schulanfänger-
Elternabend, sondern auch bei weiteren Klassenforen, vor allem bei der
Jahreshaupt-versammlung und in der 4.Klasse beim Abschlussabend informiert
werden (Rechenschaftsbericht!).
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Nur 11 von 94 Eltern fühlen sich
über die Arbeit des Elternvereines zu wenig informiert. (Frage 17 c)
-
Die Zufriedenheit mit den
KlassenelternvertreterInnen ist mit fast 100% sehr hoch. (Frage 18)
Schon bei der ersten Klassenelternvertreterwahl sollten die neuen
Klassenelternvertreter eine Zusammenstellung ihrer Aufgaben vom Elternverein
erhalten, ebenso ein Kontaktliste mit den Daten der Klasseneltern, um die
aufgaben 8z.B. Büfett etc. ) leichter delegieren zu können.
-
Besonders wichtig in der Arbeit der
KlassenelternvertreterInnen ist den Eltern die Mithilfe in der Klasse, die
Elternvertretung, die Funktion als Ansprechpartner und die Teilnahme an
Klassen- und Schulforen. (Frage 18 a)
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Über ihre Pflichten laut SchUG und
SchOG gegenüber der Schule empfinden sich
über 90 % ausreichend informiert, bei der Auflistung dieser Pflichten sind es
allerdings nur mehr etwa die Hälfte, die sich darüber informiert zeigen.
(Frage 19)
Über diese Pflichten sollten der Schulleiter beim ersten Schulanfänger-
Elternabend aber auch die Klassenlehrer mittels von uns erarbeiteten
Informationsblatt informieren.
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Von den Befragten haben/hatten ein
Drittel 1 Kind, ein Viertel 2 Kinder und die übrigen mehr als 2 Kinder an
unserer Schule. (Frage 20 )
Sehr wohltuend empfanden wir diese Aussage:
“Habe bereits mein drittes Kind in der VS. Miteinander und bin mit der
Zusammen-
arbeit Schule- Eltern- Elternverein voll zufrieden!“
-
24 männliche und 70 weibliche
Beantworter hatten wir. (Frage 20 )
-
Von den Nicht- ElternvertreterInnen
wollen allerdings nur rund ein Viertel
aktiv beim Elternverein mitarbeiten.
Wie kann man auch andere Eltern aktivieren?
Wir haben durch den Elternfragebogen sehr viele positive Rückmeldungen
bekommen, in den Bereichen Fördern- Differenzieren- Freigegenstände-
Begabtenförderung, aber auch beim Sozialen Lernen ergibt sich daraus noch
einiges an Schulentwicklungspotential.
Die Ergebnisse der gemeinsamen Diskussion im Schulforum sollen bei der
nächsten Konferenz präzisiert und ins Schulprogramm aufgenommen werden.
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Zentraler Punkt ist dabei das
Standort bezogene Förderkonzept !