Fantasiegeschichten der 4b


Warum das Kaninchen Löffel hat

Es war einmal ein Kaninchen, das in Australien lebte. Es liebte Karotten in jeder Art, aber am liebsten aß es Karottensuppe. Leider hatte es ein Problem, da es nicht wusste, wie es die Suppe essen sollte. Wenn es versuchte die Suppe aus einem Teller zu trinken, schüttete es sich immer an. Nahm es einen Strohhalm, ging es ihm zu langsam. Nichts, was es probierte, funktionierte.

Nach langem Nachdenken hatte es die Idee, Gott um Rat zu bitten. Es machte sich auf den Weg zu ihm und erklärte ihm sein Problem. „Hmm!“ überlegte Gott und sagte nach einer Weile: „Geh wieder nach Hause und komm morgen wieder zu mir. Ich werde darüber nachdenken.“

Am nächsten Morgen hoppelte es in großer Erwartung wieder zu Gott. Dort angekommen nahm ihn Gott bei den Ohren und zog fest daran an.

„Au! Au! Au!“ schrie das Kaninchen. „Das tut weh!“ „Es tut mir Leid!“ entschuldigte sich Gott nachher bei ihm, „aber es war wichtig, denn jetzt kannst du deine Ohren als Löffel verwenden.“

Das Kaninchen rieb sich noch die Ohren und bedankte sich bei ihm. Überglücklich rannte es nach Hause und begann sofort Suppe zu kochen, um die neuen Löffel auszuprobieren.

Ab diesem Zeitpunkt hatten alle Kaninchen Löffel als Ohren.

Tim

Warum das Chamäleon seine Farbe ändern kann

Eines Tages beschloss Gott, das Chamäleon zu belohnen: „Du hast mit den anderen Tieren immer das Essen geteilt. Du darfst dir eine Farbe aussuchen, die dir am besten gefällt!“

Da meinte das Chamäleon unschlüssig: „Gelb ist schön, aber Grün mag ich auch und Orange ist mir am liebsten, aber die anderen Farben finde ich auch so wunderschön.“

„Wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann gibt es nur eine Lösung, dir eine Haut zu geben, die die Farbe wechseln kann! Mit dieser Haut kannst du dich immer an den Hintergrund anpassen!“ überlegte Gott.

Seit diesem Tag an können Chamäleons  die Farbe wechseln.

Alexandra

 Warum man im Toten Meer nicht untergeht

Am ersten Sommertag der Welt gingen alle Leute von Israel ins Meer baden. Da sah Gott, dass sie nicht schwimmen konnten. Er musste unbedingt eingreifen. Gott dachte lange nach. Da fiel ihm ein, dass er ein Meer, wo man nicht untergehen kann, erschaffen musste. So schüttete er ganz viel Salz ins Meer von Israel, sodass darin keine Tiere und Pflanzen mehr leben konnten. Gott nannte das Meer deshalb „Totes Meer“.

Von diesem Tag an ging nie mehr ein Mensch aus Israel unter.

Da er für die anderen Meere der Welt nicht mehr genügend Salz übrig hatte, mussten die Menschen schwimmen lernen. Außerdem wollte er nicht, dass alle Meerestiere und Pflanzen durch das Salz vernichtet werden. 

Lukas

Warum die Giraffe einen langen Hals hat

In Afrika lebte eine Giraffe. Sie war sehr traurig, weil sie immer dann bei den Bäumen vorbeikam, wenn nur mehr wenige Blätter zum Fressen übrig waren.

Der liebe Gott fragte die Giraffe: „Warum bist du so traurig?“ Die Giraffe beklagte sich:

„Ich bin so hungrig. Die anderen Tiere fressen mir immer alle Blätter weg. Sieh doch nur, die Blätter ganz oben kann ich einfach nicht erreichen!“

Gott hatte Erbarmen und zauberte der Giraffe unter einer Bedingung einen langen Hals:

„Mit diesem langen Hals hast du von allen Tieren den besten Überblick. Wenn du irgendetwas Gefährliches siehst, dann musst du sogleich Alarm schlagen. Außerdem könntest du kleinen Tieren helfen, indem du Blätter von den Bäumen schüttelst.!“

Die Giraffe bedankte sich und wollte dies natürlich tun.

Die Giraffe und alle anderen Tiere lebten fröhlich und glücklich zusammen.

Jetzt wisst ihr, warum die Giraffe einen langen Hals hat.

Filip

Warum der Elefant einen Rüssel hat

Einmal beklagten sich alle Tiere aus Afrika beim lieben Gott, weil es so heiß war. Besonders benachteiligt fühlte sich der Elefant: „Alle Tiere können sehr schnell zu einem Fluss oder einer Oase rennen. Aber ich bin so dick und kann mich kaum vom Fleck bewegen.“

Der liebe Gott zeigte Erbarmen und ging in sein Arbeitszimmer.

Mit einem sehr seltsamen Ding näherte sich der liebe Gott und gab es dem Elefanten auf die dicke Nase. Er nannte das Ding Rüssel. Der Elefant stand verblüfft da, doch dann merkte er, dass es sehr nützlich sein kann. Der liebe Gott meinte, wenn es sehr heiß wäre, könnte er sich duschen. Seit diesem Tag an hat der Elefant einen Rüssel.

Jakob

Warum das Känguru hüpft

Eines Nachmittags sah Gott in Australien nach seinen Tieren. Er besuchte die Elefanten, Giraffen, Koalabären und zum Schluss das Känguru. Gott wollte das Känguru streicheln. Doch das Känguru sprang über seine Hand. Gott fragte es: „Warum willst du dich nicht von mir streicheln lassen?“ Das verwirrte Känguru reagierte nicht auf die Frage. Es sprang weiter umher. Als es einmal hoch in die Luft sprang, bemerkte Gott, dass es ganz rote Füße hatte. Gott wusste gleich, was los war. Der Sand war zu heiß, um lange auf ihm zu stehen. Gott schenkte dem Känguru große, kräftige Hinterbeine, damit es weiter und länger springen konnte und es nicht so oft auf dem heißen Sand eine Pause machen musste.

Nicolas


 

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