Lithografie-Workshop der 4a in Steyrermühl
 

Schon um 7. 35 morgens trafen wir uns ausgestattet mit Lunchpaket und Malerkittel vor der Schule, wo uns der bestellte Bus um 7. 45 abholte und pünktlich um 8.45 in Steyrermühl absetzte. Nach dem Umkleiden und einer kleinen Stärkung ging es sofort an die Arbeit.

In drei Gruppen mussten die Lithografiesteine abgeschliffen, gewaschen, gefeilt und mit Fahnen getrocknet werden. Nach der Einteilung der Zeichenfelder mit Gummi Arabicum wurden während des Trocknens die vorbereiteten Entwürfe besprochen, ergänzt und ausgewählt. Mit Lithografiekreide zeichneten die Kinder die Bilder auf die Lithografiesteine und überwischten die Steine anschließend mit Talk. Frau Moran trug die 2. Ätze (Salpetersäure) zum Schutz der Kinder eigenhändig auf.

Während des längeren Trockenvorganges durfte jede Gruppe in der Papierwerkstätte ein Blatt Weihnachtspapier mit Lametta schöpfen. Anschließend gab es eine Führung durch das Museum.

Mittlerweile waren die Steine wieder getrocknet und konnten von den Kindern mit Terpentinbalsam ausgewaschen werden, wobei die Bilder zum Schrecken der Kinder beinahe verschwanden. Nun wurde die Druckerfarbe mit Walzen auf die Steine übertragen und zuletzt druckten die Kinder ihre Werke mit Steinhandhebelpressen auf kostbares Bütten-Papier. Die Zeit verging wie im Flug und wir hatten es zuletzt schon ziemlich eilig unsere Arbeiten abzuschließen, damit wir pünktlich um 18 Uhr wieder in der Schule ankamen, wo die Eltern ihre vergnügten aber hungrigen und doch auch müden Kinder bereits erwarteten.

Einstimmiger Tenor der Kinder:
Frau Moran war mit uns sehr freundlich und geduldig, das Arbeiten war sehr interessant aber auch anstrengend.
Es bedarf vieler Arbeitsschritte bis eine Lithografie fertig ist, erst wenn man es selber tut, weiß man diese Kunst zu schätzen , denn es erfordert viel Wissen und Können, Ausdauer, Geduld und auch körperliche Anstrengung.

 


 


 


 


 


 


 

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