Wirtschaftskundliches Realgymnasium

und Oberstufenrealgymnasium der Franziskanerinnen Wels

 

Die Kupfermuckn hilft Menschen, die kein Zuhause haben

Die Kupfermuckn ist eine Zeitung, die von Obdachlosen verkauft wird. Dabei bleibt einer der zwei Euro des Verkaufspreises beim Verkäufer. Doch was steckt hinter der Zeitung? Wir waren dort!
Am 7. Dezember besuchten wir, die 3D, die Redaktion der Kupfermuckn. Es ist eine Zeitung, die von Obdachlosen nicht nur verkauft, sondern auch geschrieben wird. Als wir dort ankamen, wurden wir sehr herzlich vom Redaktionsleiter Heinz Zauner und zwei obdachlosen Mitarbeitern begrüßt. Sie erzählten uns von der Zeitung und von dem Leben auf der Straße. So erfuhren wir, dass der Name Kupfermuckn eine Art Schlafplatz oder Unterkunft bezeichnet.  Ein Mitarbeiter erzählte uns, dass seine Eltern starben und er den Kontakt zu seinen Geschwistern verlor. Er rutschte völlig ab und wurde drogenabhängig und landete sogar im Gefängnis. Er selbst sagt, dass der Knast das Beste war, was ihm passieren konnte, da er dadurch „aufwachte“ und zurück ins Leben fand. Er hat sogar wieder Kontakt zu seinen Geschwistern und eine Wohnung. Ein anderer Verkäufer erzählte uns, dass er, wenn er seine Zeitung auf der Straße anbietet, teilweise von den Leuten sogar angespuckt wird. Beiden hilft die Kupfermuckn. Viele Obdachlose, vor allem die Punks, haben auch einen Hund, um nicht so alleine zu sein. Denn beide Betroffene haben uns erzählt, dass nicht die Kälte oder der Hunger am schlimmsten zu ertragen ist, sondern die Einsamkeit.

Theresa Medisch, 3d

   

 

Kupfermuckn
Exkursion 3D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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